Taktik(tisch)thread
17.12.2008 - 20:13 Uhr
24.02.2014 - 13:35 Uhr
Passt in diesen Thread besser, daher poste ich die Antwort mal hier. Bezug nehmend auf folgenden Post: http://www.transfermarkt.de/de/bewertung-der-vereinsentwicklung/topic/ansicht_23_312859_seite7.html#p771382
Zitat von Praesi:
Eines unserer größten Probleme ist die Defensive. Vielleicht nicht immer im Tore verhindern, aber in Sachen Spielaufbau ist das katastophal. Ich habe es nach dem Fürth Spiel schon angemerkt und habe jetzt leider die Bestätigung, das vorallem Dick und Löwe für einen vernünftigen Spielaufbau vollends ungeeignet sind. Wer mir jetzt widersprechen will bitte, aber der soll sich das Spiel von gestern nochmal ansehen und mitzählen wie oft auf den beiden Seiten der Ball nicht wieder zurückgepasst wurde. Da reicht eine Hand.
So wie sich das liest, könnte unser größtes Problem das Spiel ohne Ball sein, oder? Ich will nicht bestreiten, dass es Schwächen im Aufbauspiel gibt, aber sind nur die DM's arme Säue oder hat nicht jeder Spieler das Problem eine geeignete Anspielstation zu finden? Beim Spielaufbau ist das Spiel ohne Ball ja essentiell. Außerdem gibt es verschiedene Arten vom Aufbauspiel. Unterm Strich braucht man mMn nicht nur den AVs den schwarzen Peter zu zuschieben.
Darüber hinaus fand ich Löwe gestern zwar grottig, Dick auch nicht gut, aber macht Lakic die 2 (oder eine der beiden) Vorlagen rein, werden die beiden für einen Assist gefeiert. Das sollte man nicht vergessen. Die AVs sind meiner Meinung nach eh die Positionen mit den größten Anforderungen. Schwierig in unseren Gefilden bessere an Land zu ziehen, die ein perfektes Gesamtpaket darstellt.
Zitat von Praesi:
Dazu komtm eine Taktik die auf Ballbesitz beruht, die bei unsereren nicht vorhandenen eins gegen eins Möglichkeiten, es jeder Mannschaft einfach macht uns zu verteidigen.
Meiner Meinung nach ist die Taktik auch dem Gegner geschuldet. Runjaic sagte doch selbst, dass man hochstehen will um die Wege zum Tor zu verkürzen. In der Theorie scheint man also schon gewillt zu sein auch schneller vors gegnerische Tor zu kommen. In der Praxis scheinen das unsere Spieler nicht auf die Reihe zu kriegen bzw. die Gegner haben sich inzwischen drauf eingestellt. Des Weiteren ergibt sich der Ballbesitz ja auch durch die defensive Spielweise des Gegners. Man muss einfach Mittel und Wege finden gegen Mannschaften die mit 11 Mann hinter dem Ball stehen. Bisher klappte das nicht, auch bei Foda hatten wir trotz Baumjohann immer Probleme. Köln kann das besser, entsprechend haben aber auch Risse, Halfar und Peszko sehr gute Scorer-Quoten. Und hier sieht man dann auch einen entscheidenden Qualitätsunterschied.
Zitat von Praesi:
Eines unserer größten Probleme ist die Defensive. Vielleicht nicht immer im Tore verhindern, aber in Sachen Spielaufbau ist das katastophal. Ich habe es nach dem Fürth Spiel schon angemerkt und habe jetzt leider die Bestätigung, das vorallem Dick und Löwe für einen vernünftigen Spielaufbau vollends ungeeignet sind. Wer mir jetzt widersprechen will bitte, aber der soll sich das Spiel von gestern nochmal ansehen und mitzählen wie oft auf den beiden Seiten der Ball nicht wieder zurückgepasst wurde. Da reicht eine Hand.
So wie sich das liest, könnte unser größtes Problem das Spiel ohne Ball sein, oder? Ich will nicht bestreiten, dass es Schwächen im Aufbauspiel gibt, aber sind nur die DM's arme Säue oder hat nicht jeder Spieler das Problem eine geeignete Anspielstation zu finden? Beim Spielaufbau ist das Spiel ohne Ball ja essentiell. Außerdem gibt es verschiedene Arten vom Aufbauspiel. Unterm Strich braucht man mMn nicht nur den AVs den schwarzen Peter zu zuschieben.
Darüber hinaus fand ich Löwe gestern zwar grottig, Dick auch nicht gut, aber macht Lakic die 2 (oder eine der beiden) Vorlagen rein, werden die beiden für einen Assist gefeiert. Das sollte man nicht vergessen. Die AVs sind meiner Meinung nach eh die Positionen mit den größten Anforderungen. Schwierig in unseren Gefilden bessere an Land zu ziehen, die ein perfektes Gesamtpaket darstellt.
Zitat von Praesi:
Dazu komtm eine Taktik die auf Ballbesitz beruht, die bei unsereren nicht vorhandenen eins gegen eins Möglichkeiten, es jeder Mannschaft einfach macht uns zu verteidigen.
Meiner Meinung nach ist die Taktik auch dem Gegner geschuldet. Runjaic sagte doch selbst, dass man hochstehen will um die Wege zum Tor zu verkürzen. In der Theorie scheint man also schon gewillt zu sein auch schneller vors gegnerische Tor zu kommen. In der Praxis scheinen das unsere Spieler nicht auf die Reihe zu kriegen bzw. die Gegner haben sich inzwischen drauf eingestellt. Des Weiteren ergibt sich der Ballbesitz ja auch durch die defensive Spielweise des Gegners. Man muss einfach Mittel und Wege finden gegen Mannschaften die mit 11 Mann hinter dem Ball stehen. Bisher klappte das nicht, auch bei Foda hatten wir trotz Baumjohann immer Probleme. Köln kann das besser, entsprechend haben aber auch Risse, Halfar und Peszko sehr gute Scorer-Quoten. Und hier sieht man dann auch einen entscheidenden Qualitätsunterschied.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 24.02.2014 um 13:37 Uhr bearbeitet
24.02.2014 - 14:06 Uhr
Für das System, das wir spielen, bewegt sich bei uns in der Offensive einfach zu wenig. Du kannst so ein System mit langen Ballbesitzphasen natürlich aufziehen, aber du darfst dir die Kugel nicht so unmotiviert und vorhersehbar hin- und herkicken. Du brauchst viele Anspielstationen (Hinterlaufen der AV), musst den Ball flott in den eigenen Reihen zirkulieren lassen und den gegnerischen Abwehrblock in Bewegung bringen. Und wenn dann irgendwann die Lücke da ist, muss die Post abgehen!
Dafür brauchst man:
a) ballsichere Spieler
b) lauffreudige Spieler
c) variable Spieler
d) mindestens einen Kreativspieler, der den Rhythmus vorgibt und nen starken vertikalen Pass spielen kann.
Drei von vier seh ich leider nicht.
Dafür brauchst man:
a) ballsichere Spieler
b) lauffreudige Spieler
c) variable Spieler
d) mindestens einen Kreativspieler, der den Rhythmus vorgibt und nen starken vertikalen Pass spielen kann.
Drei von vier seh ich leider nicht.
24.02.2014 - 14:36 Uhr
Zitat von FCKFAN:
Meiner Meinung nach ist die Taktik auch dem Gegner geschuldet. Runjaic sagte doch selbst, dass man hochstehen will um die Wege zum Tor zu verkürzen.
Hoch stehen ist nicht das Problem. Auch wenn man hoch steht, muss man den Defensivverbund nicht auflösen und kann die Räume, die der Gegner um initiieren und Durchführen von Kontern benutzen kann, besetzen. Aktuell vermisse ich da die defensive Disziplin. Hoch stehen heißt erst mal, dass die Verteidiger bis an die Mittellinie oder sogar in die gegnerische Hälfte aufrücken und ggf. die Außenverteidiger, abgesichert von einem 6er, mit anschieben. Bei uns stehen aber teilweise nur noch die Innenverteidiger hinten, und das auch noch oft sehr weit auseinander, um das Spiel von hinten heraus breit zu machen. Das wird aber schnell mal problematisch.
Hohe Kontrolle und wenig Risiko im mittleren Drittel, dafür sehr risikoreiches Spiel im letzten Drittel, aber eben nur, wenn sechs bis sieben Feldspieler bei Ballverlust hinter dem Ball stehen. Und die Spieler, die aufgrund ihrer Ballfertigkeit, dem vorhandenen Blick für den Mitspieler und ihren Qualitäten im 1:1 die besten Chancen haben, auch riskante, anspruchsvolle Aktionen erfolgreich abzuschließen, sollten auch spielen. System egal.
Beste Grüße
Lullaby
Meiner Meinung nach ist die Taktik auch dem Gegner geschuldet. Runjaic sagte doch selbst, dass man hochstehen will um die Wege zum Tor zu verkürzen.
Hoch stehen ist nicht das Problem. Auch wenn man hoch steht, muss man den Defensivverbund nicht auflösen und kann die Räume, die der Gegner um initiieren und Durchführen von Kontern benutzen kann, besetzen. Aktuell vermisse ich da die defensive Disziplin. Hoch stehen heißt erst mal, dass die Verteidiger bis an die Mittellinie oder sogar in die gegnerische Hälfte aufrücken und ggf. die Außenverteidiger, abgesichert von einem 6er, mit anschieben. Bei uns stehen aber teilweise nur noch die Innenverteidiger hinten, und das auch noch oft sehr weit auseinander, um das Spiel von hinten heraus breit zu machen. Das wird aber schnell mal problematisch.
Hohe Kontrolle und wenig Risiko im mittleren Drittel, dafür sehr risikoreiches Spiel im letzten Drittel, aber eben nur, wenn sechs bis sieben Feldspieler bei Ballverlust hinter dem Ball stehen. Und die Spieler, die aufgrund ihrer Ballfertigkeit, dem vorhandenen Blick für den Mitspieler und ihren Qualitäten im 1:1 die besten Chancen haben, auch riskante, anspruchsvolle Aktionen erfolgreich abzuschließen, sollten auch spielen. System egal.
Beste Grüße
Lullaby
24.02.2014 - 14:40 Uhr
Ich würde gerade gegen solche Gegner viel defensiver aufstellen, mit zwei Sechsern.
Wir müssen hinten die Null halten, vorne geht immer was.
Wir müssen hinten die Null halten, vorne geht immer was.
24.02.2014 - 15:26 Uhr
Zitat von Lullaby:
Hoch stehen ist nicht das Problem. Auch wenn man hoch steht, muss man den Defensivverbund nicht auflösen und kann die Räume, die der Gegner um initiieren und Durchführen von Kontern benutzen kann, besetzen. Aktuell vermisse ich da die defensive Disziplin. Hoch stehen heißt erst mal, dass die Verteidiger bis an die Mittellinie oder sogar in die gegnerische Hälfte aufrücken und ggf. die Außenverteidiger, abgesichert von einem 6er, mit anschieben. Bei uns stehen aber teilweise nur noch die Innenverteidiger hinten, und das auch noch oft sehr weit auseinander, um das Spiel von hinten heraus breit zu machen. Das wird aber schnell mal problematisch.
ich hab hohe Achtung vor deinem Fußballwissen, aber hier kann ich dir in der Theorie gerne folgen, die Praxis auf dem Platz sieht für mich aber ganz anders aus.
In der Anfangszeit hat das Hochstehen der Verteidiger sehr gut geklappt. Jetzt haben sich die gegnerischen Mannschaften drauf eingestellt und ziehen sich einfach zurück und lassen uns das Spiel machen. Das ist ja nicht mal per se schlecht.
Aber durch unser langsames Aufbau- und auch Umkehrspiel nach Ballgewinn und zusätzlichem Hochstehen der Verteidiger hat das auf mich den genau gegenteiligen Effekt. Wir üben nämlich dadurch nicht mehr Druck auf den Gegner aus, sondern stellen uns selbst die Räume zu. Und wenn dann ein Pass nicht ankommt sind wir direkt vogelwild und weit offen für Konter.
In meinen Augen machen wir es mit diesem System den defensiv eingestellten Gegnern extremst einfach. Gegen Mannschaften die mitspielen klappt das System dagegen.
Hoch stehen ist nicht das Problem. Auch wenn man hoch steht, muss man den Defensivverbund nicht auflösen und kann die Räume, die der Gegner um initiieren und Durchführen von Kontern benutzen kann, besetzen. Aktuell vermisse ich da die defensive Disziplin. Hoch stehen heißt erst mal, dass die Verteidiger bis an die Mittellinie oder sogar in die gegnerische Hälfte aufrücken und ggf. die Außenverteidiger, abgesichert von einem 6er, mit anschieben. Bei uns stehen aber teilweise nur noch die Innenverteidiger hinten, und das auch noch oft sehr weit auseinander, um das Spiel von hinten heraus breit zu machen. Das wird aber schnell mal problematisch.
ich hab hohe Achtung vor deinem Fußballwissen, aber hier kann ich dir in der Theorie gerne folgen, die Praxis auf dem Platz sieht für mich aber ganz anders aus.
In der Anfangszeit hat das Hochstehen der Verteidiger sehr gut geklappt. Jetzt haben sich die gegnerischen Mannschaften drauf eingestellt und ziehen sich einfach zurück und lassen uns das Spiel machen. Das ist ja nicht mal per se schlecht.
Aber durch unser langsames Aufbau- und auch Umkehrspiel nach Ballgewinn und zusätzlichem Hochstehen der Verteidiger hat das auf mich den genau gegenteiligen Effekt. Wir üben nämlich dadurch nicht mehr Druck auf den Gegner aus, sondern stellen uns selbst die Räume zu. Und wenn dann ein Pass nicht ankommt sind wir direkt vogelwild und weit offen für Konter.
In meinen Augen machen wir es mit diesem System den defensiv eingestellten Gegnern extremst einfach. Gegen Mannschaften die mitspielen klappt das System dagegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Torgefahr am 24.02.2014 um 15:26 Uhr bearbeitet
24.02.2014 - 16:06 Uhr
Einfach macht man es den Gegnern vor allem dann, wenn man die Kompaktheit verliert. Das Hoch Stehen ist zunächst mal ein Mittel, um durch das Verengen des Raumes in der gegnerischen Hälfte diese Kompaktheit zu erhalten. Wenn sich aber zu viele Spieler aus der Grundordnung lösen, geht die Kompaktheit zwangsweise flöten. Und da fehlt es eben an der Disziplin. Alle wollen vorne helfen, wodurch wir uns in der Tat des Öfteren selbst die Räume zu machen und gleichzeitig anfällig für Konter sind.
Es wäre denke ich nicht schädlich, wenn die fünf am defensivsten orientierten Feldspieler erst mal ihre Positionen halten und der 8er sich zwischen den Flügeln und vor der Defensivreihe bewegt, den 10er-Raum aber vollständig den einrückenden Wingern oder einem zurückweichenden Stürmer überlässt und das letzte Drittel nur in Ausnahmesituationen betritt. Zu allen Zeiten darf höchstens ein Außenverteidiger in die Tiefe gehen, der zweite muss in der Situation als Absicherung hinten bleiben. Der 8er bietet sich immer ballnah als Anspielstation an und spielt risikoarm. Die vier offensivsten Spieler dürfen rotieren, so viel sie wollen. Auf die Weise hat man auch bei einer Grundorientierung, die immer noch darauf ausgerichtet ist, den Ball mit viel Sicherheitsraum nach hinten halten zu können und dabei mit vielen Spielern in der gegnerischen Hälfte zu stehen, eine Absicherung von fünf bis sechs Spielern, die bei Kontern näher zum eigenen Tor stehen als die meisten Gegner.
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen. Unser Umschaltspiel, das unter Foda mehr als passabel war, ist aktuell kaum vorhanden. So lange der Defensivverband intakt bleibt, hält sich das Risiko bei einem schnellen erneuten Ballverlust in Grenzen.
Beste Grüße
Lullaby
Es wäre denke ich nicht schädlich, wenn die fünf am defensivsten orientierten Feldspieler erst mal ihre Positionen halten und der 8er sich zwischen den Flügeln und vor der Defensivreihe bewegt, den 10er-Raum aber vollständig den einrückenden Wingern oder einem zurückweichenden Stürmer überlässt und das letzte Drittel nur in Ausnahmesituationen betritt. Zu allen Zeiten darf höchstens ein Außenverteidiger in die Tiefe gehen, der zweite muss in der Situation als Absicherung hinten bleiben. Der 8er bietet sich immer ballnah als Anspielstation an und spielt risikoarm. Die vier offensivsten Spieler dürfen rotieren, so viel sie wollen. Auf die Weise hat man auch bei einer Grundorientierung, die immer noch darauf ausgerichtet ist, den Ball mit viel Sicherheitsraum nach hinten halten zu können und dabei mit vielen Spielern in der gegnerischen Hälfte zu stehen, eine Absicherung von fünf bis sechs Spielern, die bei Kontern näher zum eigenen Tor stehen als die meisten Gegner.
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen. Unser Umschaltspiel, das unter Foda mehr als passabel war, ist aktuell kaum vorhanden. So lange der Defensivverband intakt bleibt, hält sich das Risiko bei einem schnellen erneuten Ballverlust in Grenzen.
Beste Grüße
Lullaby
24.02.2014 - 16:16 Uhr
Zitat von Lullaby:
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen. Unser Umschaltspiel, das unter Foda mehr als passabel war, ist aktuell kaum vorhanden. So lange der Defensivverband intakt bleibt, hält sich das Risiko bei einem schnellen erneuten Ballverlust in Grenzen.
genau diesen Punkt sehe ich als ganz wesentlich an. Was hilft uns der ganze Ballbesitz wenn sich dadurch die gegnerische Mannschaft wieder formieren kann. Mit Absicherung nach hinten, gerne wie du es oben beschrieben hast, schnell nach vorne spielen. Natürlich ist das mit dem Risiko des Ballverlustes verbunden, aber dieses Risiko müssen wir deutlicher häufiger eingehen, um Chancen zu kreieren.
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen. Unser Umschaltspiel, das unter Foda mehr als passabel war, ist aktuell kaum vorhanden. So lange der Defensivverband intakt bleibt, hält sich das Risiko bei einem schnellen erneuten Ballverlust in Grenzen.
genau diesen Punkt sehe ich als ganz wesentlich an. Was hilft uns der ganze Ballbesitz wenn sich dadurch die gegnerische Mannschaft wieder formieren kann. Mit Absicherung nach hinten, gerne wie du es oben beschrieben hast, schnell nach vorne spielen. Natürlich ist das mit dem Risiko des Ballverlustes verbunden, aber dieses Risiko müssen wir deutlicher häufiger eingehen, um Chancen zu kreieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Torgefahr am 24.02.2014 um 16:22 Uhr bearbeitet
24.02.2014 - 16:25 Uhr
Zitat von Lullaby:
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen.
Das sehe ich auch so, rätsele aber, woran es liegt, dass wir das nicht tun. Mangelnde Spielübersicht und Gedankenschnelligkeit des MF? Zu wenig offensive Anspielstationen aufgrund eines zu gering ausgeprägten Spiels ohne Ball in OM und Sturm? Schlechte Raumaufteilung in der Offensive, vor allem zentral? Oder einfach zu geringe technische Fertigkeiten, einen sauberen, vertikalen (Flach-) Pass in den Laufweg des Kollegen zu spielen? Man sieht immer wieder, wie nach Ballgewinn das Aufbauspiel verzögert, wenn nicht abgebrochen wird. Aber da ich die Spiele nur am Fernsehen verfolgen kann und keine Totale habe, kann ich die Ursachen dafür im Bildausschnitt nicht erkennen. Taktische Gründe kann ich jedenfalls keine sehen - die wollen m.E. schon nach vorne spielen, können es aber aus irgendeinem Grund nicht. Und jetzt sagt nicht, dass dies daher herrührt, dass auch noch ein Gegner auf dem Platz steht, sonst kostet das 3 € fürs Phrasenschwein! :p
Was sagen denn die kundigen Stadiongänger dazu?
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen.
Das sehe ich auch so, rätsele aber, woran es liegt, dass wir das nicht tun. Mangelnde Spielübersicht und Gedankenschnelligkeit des MF? Zu wenig offensive Anspielstationen aufgrund eines zu gering ausgeprägten Spiels ohne Ball in OM und Sturm? Schlechte Raumaufteilung in der Offensive, vor allem zentral? Oder einfach zu geringe technische Fertigkeiten, einen sauberen, vertikalen (Flach-) Pass in den Laufweg des Kollegen zu spielen? Man sieht immer wieder, wie nach Ballgewinn das Aufbauspiel verzögert, wenn nicht abgebrochen wird. Aber da ich die Spiele nur am Fernsehen verfolgen kann und keine Totale habe, kann ich die Ursachen dafür im Bildausschnitt nicht erkennen. Taktische Gründe kann ich jedenfalls keine sehen - die wollen m.E. schon nach vorne spielen, können es aber aus irgendeinem Grund nicht. Und jetzt sagt nicht, dass dies daher herrührt, dass auch noch ein Gegner auf dem Platz steht, sonst kostet das 3 € fürs Phrasenschwein! :p
Was sagen denn die kundigen Stadiongänger dazu?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 24.02.2014 um 16:26 Uhr bearbeitet
24.02.2014 - 17:07 Uhr
Nach meiner Wahrnehmung hat sich die Spielweise seit der Amtsübernahme durch Runjaic immer weiter in Richtung Spielkontrolle statt schnellem Umschalten bewegt. Ich gehe aber davon aus, dass es auch am Trainer liegt, der nun mal in großem Maß auf Spieler setzt, die zwar ballsicher und technisch beschlagen sind, das Risiko aber eher scheuen, und auf Spieler, die des Öfteren den richtigen Moment fürs Abspiel verpassen. Ich vermute stark, dass unsere Spielweise in großem Maß Ergebnis von Trainingsinhalten und Aufstellungen ist.
Wir haben allerdings auch in der erfolgreichen Phase im Herbst sehr viele wichtige Tore nach Standards erzielt. Aktuell funktioniert diese Waffe auch nicht mehr.
Beste Grüße
Lullaby
Wir haben allerdings auch in der erfolgreichen Phase im Herbst sehr viele wichtige Tore nach Standards erzielt. Aktuell funktioniert diese Waffe auch nicht mehr.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 24.02.2014 um 17:09 Uhr bearbeitet
24.02.2014 - 17:19 Uhr
Zitat von Lullaby:
Nach meiner Wahrnehmung hat sich die Spielweise seit der Amtsübernahme durch Runjaic immer weiter in Richtung Spielkontrolle statt schnellem Umschalten bewegt. Ich gehe aber davon aus, dass es auch am Trainer liegt, der nun mal in großem Maß auf Spieler setzt, die zwar ballsicher und technisch beschlagen sind, das Risiko aber eher scheuen, und auf Spieler, die des Öfteren den richtigen Moment fürs Abspiel verpassen. Ich vermute stark, dass unsere Spielweise in großem Maß Ergebnis von Trainingsinhalten und Aufstellungen ist.
Wir haben allerdings auch in der erfolgreichen Phase im Herbst sehr viele wichtige Tore nach Standards erzielt. Aktuell funktioniert diese Waffe auch nicht mehr.
Beste Grüße
Lullaby
Andere Spieler haben wie auch kaum.. Muß man sich auch nicht wundern.
Nach meiner Wahrnehmung hat sich die Spielweise seit der Amtsübernahme durch Runjaic immer weiter in Richtung Spielkontrolle statt schnellem Umschalten bewegt. Ich gehe aber davon aus, dass es auch am Trainer liegt, der nun mal in großem Maß auf Spieler setzt, die zwar ballsicher und technisch beschlagen sind, das Risiko aber eher scheuen, und auf Spieler, die des Öfteren den richtigen Moment fürs Abspiel verpassen. Ich vermute stark, dass unsere Spielweise in großem Maß Ergebnis von Trainingsinhalten und Aufstellungen ist.
Wir haben allerdings auch in der erfolgreichen Phase im Herbst sehr viele wichtige Tore nach Standards erzielt. Aktuell funktioniert diese Waffe auch nicht mehr.
Beste Grüße
Lullaby
Andere Spieler haben wie auch kaum.. Muß man sich auch nicht wundern.
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