Statistiken
30.03.2010 - 22:51 Uhr
18.02.2026 - 13:46 Uhr
Ich möchte die Einschätzung von @Keule93 zur nachlassenden Qualität der Schiedsrichter aufgreifen.
Es mag sein, dass wir in der Liga einen maginalen Qualitätsverlust haben. Das hat meiner Meinung nach einige Gründe.
Zum einen, werden richtig gute Schiedsrichter, sehr schnell in die oberen Ligen gezogen., fehlen ergo in den unteren Bereichen. Auch scheinen die Schiedsrichter, bei ihren ersten Einsätzen in Liga 3 immer jünger zu sein und damit zunächst weniger ernst genommen zu werden. Fehlt ihnen doch einiges an Erfahrung. Man könnte es zumindest meinen.
Das kann auf den Mangel an ( qualitativ gutem) Nachwuchs hindeuten. Weil sich immer weniger Jugendliche für eine Beschäftigung als Schiedsrichter entscheiden. Das mag an der wachsenden Unlust, sich zu bewegen und sich dem Wettbewerb zu stellen zu wollen, liegen.
Zum anderen aber, wird es den Mädels und Jungs immer schwerer gemacht, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Wenn Nachwuchsschiris , teilweise noch im Schulalter, schon mit Morddrohungen überzogen werden, immer öfter Gewalt durch Spieler und Zuschauer ausgesetzt sind, gibt es wenige Argumente, dieser Beschäftigung weiter nachzugehen. Da helfen auch psychologische Betreuung und Anti-Eeskalations-Seminare nicht weiter. Oft bleiben die Jungschiedsrichter mit der Gewalt, in jeglicher Form, allein. Und ziehen sich dann letztendlich aus dem " Job" zurück.
Hinzu kommt, dass bei all der Betreuung und Lehrgängen,durch Fußballverbände und den DFB, der Nachwuchs, meiner Meinung nach, schlecht dahin " erzogen" wird, mit eigenen Fehlern, selbstkritisch, souverän und ehrlich umzugehen. Das kann man oft, in der übertriebenen Arroganz( zum Selbstschutz) ,dem Auftreten des Spielleiters und leider oft mit der Unfähigkeit sich und seine Leistungen zu hinterfragen, sehen.
Auch wird aufgrund von übertriebener political correctness, zu schnell, zuviel toleriert und relativiert.
Ruhiges, autoritäres Auftreten, verbunden mit fachlicher und zwischenmenschlicher Kompetenz kannst du nur schwer, bzw. nur teilweise vermitteln und lernen. Da braucht es schon persönliche Anlagen.
Auch der oben angesprochene VAR trägt zu einem Qualitätsverlust bei, finde ich.
Macht der VAR die Referees zum Teil unmündig und unselbständig. Wenn eine Abseits-, Foul-oder Strafstoßentscheidung im Nachhinein, aus dem Keller, aufgrund von 100 verschiedenen Kamerapositionen getroffen wird, und der Schiedsrichter korrigiert wird, nimmt man ihm Autorität. Das führt auch, zu den unsäglichen Diskussionen, der Zunahme an aggressivem Verhalten und meiner Meinung nach, der zunehmenden Schauspielerei.
Der Zuschauer wird ,ohnehin bei den meisten Entscheidungen, nicht mitgenommen. Die kläglichen Versuche von Erklärungen über die Stadionmikros, wie aktuell in manchen Spielen, sind Blödsinn. Ob der VAR, das Spiel und den Fußball besser und gerechter macht, bezweifle ich. Das Hawkey, zur Feststellung eines Tores, finde ich gut. Es funktioniert ja auch und wird akzeptiert.
Beim Umgang mit kritischen und spielentscheidenden Situation und dem Standing der Schiedsrichter generell, kann man sehr, von anderen Mannschaftssportarten lernen.
Im Handball, Eishockey und besonders im American Football zum Beispiel, funktioniert das wunderbar. Der Zuschauer wird bei den zu bewertenden Situation via Videowand informiert, kann sich so und sofort, selbst ein Bild davon machen.
Entscheidung der Schiris, werden unmittelbar betroffen und mit knapp erläutert. Punkt. Hier wird auch mal gemurrt und mit den Zähnen geknirscht. Aber Schiedsrichterentscheidungen, werden generell akzeptiert. Keine endlosen Diskussion, kein Bedrängen, keine Beleidigungen.
Für ganz schwere Entscheidungen, mit der ein Trainer absolut nicht leben kann, gibt es die Möglichkeit, die Situation, nochmals und intensiver prüfen zu lassen. Hier stehen jedem Team ein gewisse Anzahl, je Spiel, Halbzeit oder Drittel, an Extra- Überprüfungen zu.
Das Anhalten der Zeit, bei Spielunterbrechungen ( Foul, Verletzung, Torjubel usw. )während des Spiels, finde ich allemal besser, als die aktuelle über den Daumen, geschätzte Dauer der Unterbrechungen, um die Zeit am Ende nachspielen zu lassen.
Solange im Fußball und anderen Sportarten Menschen, mit all den vorhandenen Hilfsmitteln, Entscheidungen treffen, wird es nie 100%ig gerecht sein. Gleiches gilt bei Outdoorsportarten, die mit den unterschiedlichsten Bedingungen umgehen und leben müssen.
Es wird immer andere Sichtweisen geben Und ist auch gut so. Und das ist für mich akzeptabel.
Die Fußballverbände müssen den Schiedsrichtern, das Leben nicht schwerer machen, sondern sie in ihrem Tun unterstützen. Klare, verständliche und für alle nachvollziehbare Regeln und deren strikte Umsetzung. Ohne falsche Toleranz, ohne wenn und aber.
Dann klappt es auch mit dem Nachwuchs, der Sicherung der Autorität der Schiris und mehr Genuss der Fans am Sport. Und steigert letztendlich die Qualität.
Es mag sein, dass wir in der Liga einen maginalen Qualitätsverlust haben. Das hat meiner Meinung nach einige Gründe.
Zum einen, werden richtig gute Schiedsrichter, sehr schnell in die oberen Ligen gezogen., fehlen ergo in den unteren Bereichen. Auch scheinen die Schiedsrichter, bei ihren ersten Einsätzen in Liga 3 immer jünger zu sein und damit zunächst weniger ernst genommen zu werden. Fehlt ihnen doch einiges an Erfahrung. Man könnte es zumindest meinen.
Das kann auf den Mangel an ( qualitativ gutem) Nachwuchs hindeuten. Weil sich immer weniger Jugendliche für eine Beschäftigung als Schiedsrichter entscheiden. Das mag an der wachsenden Unlust, sich zu bewegen und sich dem Wettbewerb zu stellen zu wollen, liegen.
Zum anderen aber, wird es den Mädels und Jungs immer schwerer gemacht, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Wenn Nachwuchsschiris , teilweise noch im Schulalter, schon mit Morddrohungen überzogen werden, immer öfter Gewalt durch Spieler und Zuschauer ausgesetzt sind, gibt es wenige Argumente, dieser Beschäftigung weiter nachzugehen. Da helfen auch psychologische Betreuung und Anti-Eeskalations-Seminare nicht weiter. Oft bleiben die Jungschiedsrichter mit der Gewalt, in jeglicher Form, allein. Und ziehen sich dann letztendlich aus dem " Job" zurück.
Hinzu kommt, dass bei all der Betreuung und Lehrgängen,durch Fußballverbände und den DFB, der Nachwuchs, meiner Meinung nach, schlecht dahin " erzogen" wird, mit eigenen Fehlern, selbstkritisch, souverän und ehrlich umzugehen. Das kann man oft, in der übertriebenen Arroganz( zum Selbstschutz) ,dem Auftreten des Spielleiters und leider oft mit der Unfähigkeit sich und seine Leistungen zu hinterfragen, sehen.
Auch wird aufgrund von übertriebener political correctness, zu schnell, zuviel toleriert und relativiert.
Ruhiges, autoritäres Auftreten, verbunden mit fachlicher und zwischenmenschlicher Kompetenz kannst du nur schwer, bzw. nur teilweise vermitteln und lernen. Da braucht es schon persönliche Anlagen.
Auch der oben angesprochene VAR trägt zu einem Qualitätsverlust bei, finde ich.
Macht der VAR die Referees zum Teil unmündig und unselbständig. Wenn eine Abseits-, Foul-oder Strafstoßentscheidung im Nachhinein, aus dem Keller, aufgrund von 100 verschiedenen Kamerapositionen getroffen wird, und der Schiedsrichter korrigiert wird, nimmt man ihm Autorität. Das führt auch, zu den unsäglichen Diskussionen, der Zunahme an aggressivem Verhalten und meiner Meinung nach, der zunehmenden Schauspielerei.
Der Zuschauer wird ,ohnehin bei den meisten Entscheidungen, nicht mitgenommen. Die kläglichen Versuche von Erklärungen über die Stadionmikros, wie aktuell in manchen Spielen, sind Blödsinn. Ob der VAR, das Spiel und den Fußball besser und gerechter macht, bezweifle ich. Das Hawkey, zur Feststellung eines Tores, finde ich gut. Es funktioniert ja auch und wird akzeptiert.
Beim Umgang mit kritischen und spielentscheidenden Situation und dem Standing der Schiedsrichter generell, kann man sehr, von anderen Mannschaftssportarten lernen.
Im Handball, Eishockey und besonders im American Football zum Beispiel, funktioniert das wunderbar. Der Zuschauer wird bei den zu bewertenden Situation via Videowand informiert, kann sich so und sofort, selbst ein Bild davon machen.
Entscheidung der Schiris, werden unmittelbar betroffen und mit knapp erläutert. Punkt. Hier wird auch mal gemurrt und mit den Zähnen geknirscht. Aber Schiedsrichterentscheidungen, werden generell akzeptiert. Keine endlosen Diskussion, kein Bedrängen, keine Beleidigungen.
Für ganz schwere Entscheidungen, mit der ein Trainer absolut nicht leben kann, gibt es die Möglichkeit, die Situation, nochmals und intensiver prüfen zu lassen. Hier stehen jedem Team ein gewisse Anzahl, je Spiel, Halbzeit oder Drittel, an Extra- Überprüfungen zu.
Das Anhalten der Zeit, bei Spielunterbrechungen ( Foul, Verletzung, Torjubel usw. )während des Spiels, finde ich allemal besser, als die aktuelle über den Daumen, geschätzte Dauer der Unterbrechungen, um die Zeit am Ende nachspielen zu lassen.
Solange im Fußball und anderen Sportarten Menschen, mit all den vorhandenen Hilfsmitteln, Entscheidungen treffen, wird es nie 100%ig gerecht sein. Gleiches gilt bei Outdoorsportarten, die mit den unterschiedlichsten Bedingungen umgehen und leben müssen.
Es wird immer andere Sichtweisen geben Und ist auch gut so. Und das ist für mich akzeptabel.
Die Fußballverbände müssen den Schiedsrichtern, das Leben nicht schwerer machen, sondern sie in ihrem Tun unterstützen. Klare, verständliche und für alle nachvollziehbare Regeln und deren strikte Umsetzung. Ohne falsche Toleranz, ohne wenn und aber.
Dann klappt es auch mit dem Nachwuchs, der Sicherung der Autorität der Schiris und mehr Genuss der Fans am Sport. Und steigert letztendlich die Qualität.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansainrbg am 18.02.2026 um 13:52 Uhr bearbeitet
18.02.2026 - 14:55 Uhr
Zitat von Elsterkogge
Ich finde, das Beispiel eignet sich nicht. Letztendlich hätte er einen Elfmeter für Osnabrück pfeifen müssen. Also ist doch spielentscheidend Osnabrück benachteiligt worden. Das fehlt aber in deiner Argumentation komplett. Ich glaube auch,dass ist es was ursprünglich mit dieser Debatte angestoßen werden sollte. Man sieht es halt am Ende immer ein Stückweit durch seine "Fanbrille". Osnabrück Fans sehen es dann wahrscheinlich genau andersherum. Es lässt sich dann am Ende auch schwer ausrechnen wer da mehr benachrichtigt worden ist. Gegen uns würden meinetwegen 5 Fouls gepfiffen die bei ähnlichen Verfehlungen des Gegners nicht gepfiffen worden (was ich so in der Ausprägung nicht wahrgenommen hatte) Osnabrück hat dann 5 Freistöße im Mittelfeld gehabt, die zu nichts führten. Hat aber einen Elfmeter nicht bekommen der mir fast 80%iger Wahrscheinlichkeit ein Tor gewesen wäre und bei diesem Spielstand dann ja auch mitunter spielentscheidend, was wiegt da am Ende schwerer? Mal ganz abgesehen davon, dass natürlich niemand weiß ob a. Der Elfmeter verwandelt worden wäre und b. Wie das Spiel dann weiter verlaufen wäre. Nur grundsätzlich ist es halt schwer aufzuwiegen, wer wie stark benachteiligt wurde.
Zitat von Keule93
Assad Nouhoum z.B. hat gegen uns ja nicht grundsätzlich falsch entschieden, das waren ja meistens nachvollziehbare Pfiffe mit strenger Auslegung in den persönlichen Strafen.
Sein Problem war die Einseitigkeit der Verwarnungen und das Nicht-Sehen/Nicht-Bewerten von Verfehlungen, die bei Hansa aber nicht bei Osnabrück geahndet wurden.
Habe ich dann bei Hansa allein rund 8 klare Benachrichtigungen, bei Osnabrück kommen dann auch noch welche dazu und die groben Fehler sind dann nicht mit eingerechnet.
Habe ich dann in einem Spiel 15-20 solcher Entscheidungen, ist es kein gutes Spiel.
....
Zitat von hansainrbg
Für mich gehören Fehlentscheidungen auch dazu. Ich finde auch nicht, dass in Dr Liga besonders viel falsch beurteilt wird. Im Gegenteil. Hier können sich die Schiedsrichter eben nicht auf den check im Keller verlassen, sondern müssen live und sofort Entscheidungen treffen.
Auch kann man in unserer Liga, ( Fehl) - Entscheidungen, umgehend, explodieren, bejubeln, verdammen und emotional diskutieren. Das alles geht leider, mit der Art und Weise wie der VAR bei uns praktiziert wird, verloren. Werden doch oft Torjubel o. ä. durch die Pausen abgewürgt.
Den VAR brauche ich als Fußballfan nicht.
Für mich gehören Fehlentscheidungen auch dazu. Ich finde auch nicht, dass in Dr Liga besonders viel falsch beurteilt wird. Im Gegenteil. Hier können sich die Schiedsrichter eben nicht auf den check im Keller verlassen, sondern müssen live und sofort Entscheidungen treffen.
Auch kann man in unserer Liga, ( Fehl) - Entscheidungen, umgehend, explodieren, bejubeln, verdammen und emotional diskutieren. Das alles geht leider, mit der Art und Weise wie der VAR bei uns praktiziert wird, verloren. Werden doch oft Torjubel o. ä. durch die Pausen abgewürgt.
Den VAR brauche ich als Fußballfan nicht.
Assad Nouhoum z.B. hat gegen uns ja nicht grundsätzlich falsch entschieden, das waren ja meistens nachvollziehbare Pfiffe mit strenger Auslegung in den persönlichen Strafen.
Sein Problem war die Einseitigkeit der Verwarnungen und das Nicht-Sehen/Nicht-Bewerten von Verfehlungen, die bei Hansa aber nicht bei Osnabrück geahndet wurden.
Habe ich dann bei Hansa allein rund 8 klare Benachrichtigungen, bei Osnabrück kommen dann auch noch welche dazu und die groben Fehler sind dann nicht mit eingerechnet.
Habe ich dann in einem Spiel 15-20 solcher Entscheidungen, ist es kein gutes Spiel.
....
Ich finde, das Beispiel eignet sich nicht. Letztendlich hätte er einen Elfmeter für Osnabrück pfeifen müssen. Also ist doch spielentscheidend Osnabrück benachteiligt worden. Das fehlt aber in deiner Argumentation komplett. Ich glaube auch,dass ist es was ursprünglich mit dieser Debatte angestoßen werden sollte. Man sieht es halt am Ende immer ein Stückweit durch seine "Fanbrille". Osnabrück Fans sehen es dann wahrscheinlich genau andersherum. Es lässt sich dann am Ende auch schwer ausrechnen wer da mehr benachrichtigt worden ist. Gegen uns würden meinetwegen 5 Fouls gepfiffen die bei ähnlichen Verfehlungen des Gegners nicht gepfiffen worden (was ich so in der Ausprägung nicht wahrgenommen hatte) Osnabrück hat dann 5 Freistöße im Mittelfeld gehabt, die zu nichts führten. Hat aber einen Elfmeter nicht bekommen der mir fast 80%iger Wahrscheinlichkeit ein Tor gewesen wäre und bei diesem Spielstand dann ja auch mitunter spielentscheidend, was wiegt da am Ende schwerer? Mal ganz abgesehen davon, dass natürlich niemand weiß ob a. Der Elfmeter verwandelt worden wäre und b. Wie das Spiel dann weiter verlaufen wäre. Nur grundsätzlich ist es halt schwer aufzuwiegen, wer wie stark benachteiligt wurde.
Das Problem mit dem möglichen Elfmeter -> vorher wäre er bei gleichbleibender Linie und Bewertung von gleichwertigen Szenen mit gelb für Ballwegschießen (bei Mejdr hat er es zu erst angewandt) und einem taktischen Foul in Hälfte 2 der Spieler Fridolin Wagner mit gelb-rot des Platzers verwiesen worden. Das wäre gegen Osnabrück nämlich noch vor dem Ausgleich und der Elfmeter-Möglichkeit gekommen.
Genauso fehlen die Haltevergehen mit gelb bei der Nr. 20 (auf Links Höhe Mittellinie an Krauß vor dem Pfostentreffer) u.a.
Mejdr wird sofort bestraft, Wagner nicht
Nr. 20 darf halten ohne Konsequenzen, Reichardt nicht
1. Hälfte darf der Osnabrücker den Einwurf nicht falsch ausführen (Höhe Mittellinie, dadurch "ungefährlicher", Hälfte 2 darf der Osnabrücker im Feld stehen (ja, tut er mit den Fußspitzen auch nach dem Schritt zurück noch) mit viel weniger Entfernung zum Tor und anschließendem Gegentor.
Berechenbarkeit ist dort das richtige und wichtige Wort für.
Die Entscheidungen müssen bei gleichen Wert des Vergehens auch immer den gleichen Wert an Konsequenzen haben.
Das war eben alleine gegen uns rund 8x negativ ausgelegt in Aktionen mit gleichem Fehlverhalten von Osnabrück.
Es macht es ja auch nicht besser, wenn er Osnabrück dann einen Strafstoß verweigert.
Die Fehlentscheidungen kommen dann noch obendrauf, die Benachteiligungen für den Gegner ja auch.
Da sind halt 15-20 gewichtige Entscheidungen gewesen, die das Spiel eben um die 2...3...4% kippen lassen.
Gegen Hoffenheim 2 macht es doch nicht besser, dass er bei uns 1 Strafstoß übersieht und dann ggf. bei Hoffenheim 2 auch.
Es gibt eben nicht die Entscheidung, die einen Fehler so wieder aufwiegen.
Für uns wäre es im Spiel egal, ob der Gegner den Platzverweis mit gelb-rot oder mit rot kassiert.
In den Nachfolgespielen allerdings ist es ein Unterschied, ob die Sperre gegen einen, zwei, drei oder vier Gegner geht.
Die Verfügbarkeit oder das Fehlen wiegt ja nicht eine falsche Art des Platzverweises als Folgeerscheinung wieder auf.
18.02.2026 - 16:50 Uhr
Zitat von Keule93
Das Problem mit dem möglichen Elfmeter -> vorher wäre er bei gleichbleibender Linie und Bewertung von gleichwertigen Szenen mit gelb für Ballwegschießen (bei Mejdr hat er es zu erst angewandt) und einem taktischen Foul in Hälfte 2 der Spieler Fridolin Wagner mit gelb-rot des Platzers verwiesen worden. Das wäre gegen Osnabrück nämlich noch vor dem Ausgleich und der Elfmeter-Möglichkeit gekommen.
Genauso fehlen die Haltevergehen mit gelb bei der Nr. 20 (auf Links Höhe Mittellinie an Krauß vor dem Pfostentreffer) u.a.
Mejdr wird sofort bestraft, Wagner nicht
Nr. 20 darf halten ohne Konsequenzen, Reichardt nicht
1. Hälfte darf der Osnabrücker den Einwurf nicht falsch ausführen (Höhe Mittellinie, dadurch "ungefährlicher", Hälfte 2 darf der Osnabrücker im Feld stehen (ja, tut er mit den Fußspitzen auch nach dem Schritt zurück noch) mit viel weniger Entfernung zum Tor und anschließendem Gegentor.
Berechenbarkeit ist dort das richtige und wichtige Wort für.
Die Entscheidungen müssen bei gleichen Wert des Vergehens auch immer den gleichen Wert an Konsequenzen haben.
Das war eben alleine gegen uns rund 8x negativ ausgelegt in Aktionen mit gleichem Fehlverhalten von Osnabrück.
Es macht es ja auch nicht besser, wenn er Osnabrück dann einen Strafstoß verweigert.
Die Fehlentscheidungen kommen dann noch obendrauf, die Benachteiligungen für den Gegner ja auch.
Da sind halt 15-20 gewichtige Entscheidungen gewesen, die das Spiel eben um die 2...3...4% kippen lassen.
Gegen Hoffenheim 2 macht es doch nicht besser, dass er bei uns 1 Strafstoß übersieht und dann ggf. bei Hoffenheim 2 auch.
Es gibt eben nicht die Entscheidung, die einen Fehler so wieder aufwiegen.
Für uns wäre es im Spiel egal, ob der Gegner den Platzverweis mit gelb-rot oder mit rot kassiert.
In den Nachfolgespielen allerdings ist es ein Unterschied, ob die Sperre gegen einen, zwei, drei oder vier Gegner geht.
Die Verfügbarkeit oder das Fehlen wiegt ja nicht eine falsche Art des Platzverweises als Folgeerscheinung wieder auf.
Zitat von Elsterkogge
Ich finde, das Beispiel eignet sich nicht. Letztendlich hätte er einen Elfmeter für Osnabrück pfeifen müssen. Also ist doch spielentscheidend Osnabrück benachteiligt worden. Das fehlt aber in deiner Argumentation komplett. Ich glaube auch,dass ist es was ursprünglich mit dieser Debatte angestoßen werden sollte. Man sieht es halt am Ende immer ein Stückweit durch seine "Fanbrille". Osnabrück Fans sehen es dann wahrscheinlich genau andersherum. Es lässt sich dann am Ende auch schwer ausrechnen wer da mehr benachrichtigt worden ist. Gegen uns würden meinetwegen 5 Fouls gepfiffen die bei ähnlichen Verfehlungen des Gegners nicht gepfiffen worden (was ich so in der Ausprägung nicht wahrgenommen hatte) Osnabrück hat dann 5 Freistöße im Mittelfeld gehabt, die zu nichts führten. Hat aber einen Elfmeter nicht bekommen der mir fast 80%iger Wahrscheinlichkeit ein Tor gewesen wäre und bei diesem Spielstand dann ja auch mitunter spielentscheidend, was wiegt da am Ende schwerer? Mal ganz abgesehen davon, dass natürlich niemand weiß ob a. Der Elfmeter verwandelt worden wäre und b. Wie das Spiel dann weiter verlaufen wäre. Nur grundsätzlich ist es halt schwer aufzuwiegen, wer wie stark benachteiligt wurde.
Zitat von Keule93
Assad Nouhoum z.B. hat gegen uns ja nicht grundsätzlich falsch entschieden, das waren ja meistens nachvollziehbare Pfiffe mit strenger Auslegung in den persönlichen Strafen.
Sein Problem war die Einseitigkeit der Verwarnungen und das Nicht-Sehen/Nicht-Bewerten von Verfehlungen, die bei Hansa aber nicht bei Osnabrück geahndet wurden.
Habe ich dann bei Hansa allein rund 8 klare Benachrichtigungen, bei Osnabrück kommen dann auch noch welche dazu und die groben Fehler sind dann nicht mit eingerechnet.
Habe ich dann in einem Spiel 15-20 solcher Entscheidungen, ist es kein gutes Spiel.
....
Zitat von hansainrbg
Für mich gehören Fehlentscheidungen auch dazu. Ich finde auch nicht, dass in Dr Liga besonders viel falsch beurteilt wird. Im Gegenteil. Hier können sich die Schiedsrichter eben nicht auf den check im Keller verlassen, sondern müssen live und sofort Entscheidungen treffen.
Auch kann man in unserer Liga, ( Fehl) - Entscheidungen, umgehend, explodieren, bejubeln, verdammen und emotional diskutieren. Das alles geht leider, mit der Art und Weise wie der VAR bei uns praktiziert wird, verloren. Werden doch oft Torjubel o. ä. durch die Pausen abgewürgt.
Den VAR brauche ich als Fußballfan nicht.
Für mich gehören Fehlentscheidungen auch dazu. Ich finde auch nicht, dass in Dr Liga besonders viel falsch beurteilt wird. Im Gegenteil. Hier können sich die Schiedsrichter eben nicht auf den check im Keller verlassen, sondern müssen live und sofort Entscheidungen treffen.
Auch kann man in unserer Liga, ( Fehl) - Entscheidungen, umgehend, explodieren, bejubeln, verdammen und emotional diskutieren. Das alles geht leider, mit der Art und Weise wie der VAR bei uns praktiziert wird, verloren. Werden doch oft Torjubel o. ä. durch die Pausen abgewürgt.
Den VAR brauche ich als Fußballfan nicht.
Assad Nouhoum z.B. hat gegen uns ja nicht grundsätzlich falsch entschieden, das waren ja meistens nachvollziehbare Pfiffe mit strenger Auslegung in den persönlichen Strafen.
Sein Problem war die Einseitigkeit der Verwarnungen und das Nicht-Sehen/Nicht-Bewerten von Verfehlungen, die bei Hansa aber nicht bei Osnabrück geahndet wurden.
Habe ich dann bei Hansa allein rund 8 klare Benachrichtigungen, bei Osnabrück kommen dann auch noch welche dazu und die groben Fehler sind dann nicht mit eingerechnet.
Habe ich dann in einem Spiel 15-20 solcher Entscheidungen, ist es kein gutes Spiel.
....
Ich finde, das Beispiel eignet sich nicht. Letztendlich hätte er einen Elfmeter für Osnabrück pfeifen müssen. Also ist doch spielentscheidend Osnabrück benachteiligt worden. Das fehlt aber in deiner Argumentation komplett. Ich glaube auch,dass ist es was ursprünglich mit dieser Debatte angestoßen werden sollte. Man sieht es halt am Ende immer ein Stückweit durch seine "Fanbrille". Osnabrück Fans sehen es dann wahrscheinlich genau andersherum. Es lässt sich dann am Ende auch schwer ausrechnen wer da mehr benachrichtigt worden ist. Gegen uns würden meinetwegen 5 Fouls gepfiffen die bei ähnlichen Verfehlungen des Gegners nicht gepfiffen worden (was ich so in der Ausprägung nicht wahrgenommen hatte) Osnabrück hat dann 5 Freistöße im Mittelfeld gehabt, die zu nichts führten. Hat aber einen Elfmeter nicht bekommen der mir fast 80%iger Wahrscheinlichkeit ein Tor gewesen wäre und bei diesem Spielstand dann ja auch mitunter spielentscheidend, was wiegt da am Ende schwerer? Mal ganz abgesehen davon, dass natürlich niemand weiß ob a. Der Elfmeter verwandelt worden wäre und b. Wie das Spiel dann weiter verlaufen wäre. Nur grundsätzlich ist es halt schwer aufzuwiegen, wer wie stark benachteiligt wurde.
Das Problem mit dem möglichen Elfmeter -> vorher wäre er bei gleichbleibender Linie und Bewertung von gleichwertigen Szenen mit gelb für Ballwegschießen (bei Mejdr hat er es zu erst angewandt) und einem taktischen Foul in Hälfte 2 der Spieler Fridolin Wagner mit gelb-rot des Platzers verwiesen worden. Das wäre gegen Osnabrück nämlich noch vor dem Ausgleich und der Elfmeter-Möglichkeit gekommen.
Genauso fehlen die Haltevergehen mit gelb bei der Nr. 20 (auf Links Höhe Mittellinie an Krauß vor dem Pfostentreffer) u.a.
Mejdr wird sofort bestraft, Wagner nicht
Nr. 20 darf halten ohne Konsequenzen, Reichardt nicht
1. Hälfte darf der Osnabrücker den Einwurf nicht falsch ausführen (Höhe Mittellinie, dadurch "ungefährlicher", Hälfte 2 darf der Osnabrücker im Feld stehen (ja, tut er mit den Fußspitzen auch nach dem Schritt zurück noch) mit viel weniger Entfernung zum Tor und anschließendem Gegentor.
Berechenbarkeit ist dort das richtige und wichtige Wort für.
Die Entscheidungen müssen bei gleichen Wert des Vergehens auch immer den gleichen Wert an Konsequenzen haben.
Das war eben alleine gegen uns rund 8x negativ ausgelegt in Aktionen mit gleichem Fehlverhalten von Osnabrück.
Es macht es ja auch nicht besser, wenn er Osnabrück dann einen Strafstoß verweigert.
Die Fehlentscheidungen kommen dann noch obendrauf, die Benachteiligungen für den Gegner ja auch.
Da sind halt 15-20 gewichtige Entscheidungen gewesen, die das Spiel eben um die 2...3...4% kippen lassen.
Gegen Hoffenheim 2 macht es doch nicht besser, dass er bei uns 1 Strafstoß übersieht und dann ggf. bei Hoffenheim 2 auch.
Es gibt eben nicht die Entscheidung, die einen Fehler so wieder aufwiegen.
Für uns wäre es im Spiel egal, ob der Gegner den Platzverweis mit gelb-rot oder mit rot kassiert.
In den Nachfolgespielen allerdings ist es ein Unterschied, ob die Sperre gegen einen, zwei, drei oder vier Gegner geht.
Die Verfügbarkeit oder das Fehlen wiegt ja nicht eine falsche Art des Platzverweises als Folgeerscheinung wieder auf.
Alles gut, es ging mir garnicht darum, eine schlechte Schiedsrichterleistung gut zu reden. Nur das gegeneinander aufwiegen, also wer ist jetzt wieviel benachteiligt worden, bei wem wiegt es schwerer oder weniger schwer, finde ich halt immer schwierig. Das ist halt schwer zu messen.
19.02.2026 - 13:55 Uhr
Quelle: www.ndr.de
3. Liga spannend wie nie - Wer hat die besten Aufstiegschancen?
Fünf Punkte trennen Drittliga-Spitzenreiter Energie Cottbus vom Tabellen-Siebten Hansa Rostock. So ein enges Aufstiegsrennen gab es in der Drittliga-Geschichte noch nie. Wer hat die besten Chancen? Das sagen die Daten.
Interessante Analyse. Ich finde die Argumentation insbesondere für Essen interessant. Ich hätte eher gedacht, dass sie wenn sie bisher so "überperfomen" eher schlechtere Chancen haben. Da man annehmen würde, dass das nicht ewig so läuft und es sich irgendwann ausgleichen wird. Fünf Punkte trennen Drittliga-Spitzenreiter Energie Cottbus vom Tabellen-Siebten Hansa Rostock. So ein enges Aufstiegsrennen gab es in der Drittliga-Geschichte noch nie. Wer hat die besten Chancen? Das sagen die Daten.
Hansa bietet zwar das beste "Gesamtpaket" spielt aber Ergebnissetechnisch unter seinen Möglichkeiten. Bin gespannt, wie sich das zum Saisonende dann darstellt. Bei Verl würde ich eigentlich so mitgehen.
Sowas muss man sicher nicht überbewerten, ist aber eine interessante Spielerei, finde ich.
10.03.2026 - 15:35 Uhr
https://www.facebook.com/share/1DVybnix2W/?mibextid=wwXIfr
In der Kauczinski-Tabelle (seit 18 Spielen) steht Hansa auf dem 1.Platz. Bei 18 Spielen 10-6-2 ist extrem stark, dazu eine Differenz der Tore von 39:19. Machen wir so weiter, dann wird das noch ganz eng da oben.
In der Kauczinski-Tabelle (seit 18 Spielen) steht Hansa auf dem 1.Platz. Bei 18 Spielen 10-6-2 ist extrem stark, dazu eine Differenz der Tore von 39:19. Machen wir so weiter, dann wird das noch ganz eng da oben.
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