Stadionverträge
22.02.2010 - 16:56 Uhr
16.07.2019 - 15:21 Uhr
⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠
Vorsicht, das stiebt etwas wenn man hier schreibt...
Wieso alle Parteien? Der Projektgesellschaft kann es genauso egal sein, wie der Stadt Dresden. Das einzige Druckmittel was man hat, ist der Satz "Ohne Fußballverein steht das Stadion leer und ihr habt eine tote Immobilie.".
Da man aber uns dann entgegnet, dass es ohne Spielstätte keine Lizenz von der DFL gibt, gibt es eine Pattsituation.
Vorsicht, das stiebt etwas wenn man hier schreibt...
Zitat von 19dynamo53
Solange wir nichts hören läuft alles prima denk ich.
Alle Parteien wissen wohl das die jetzigen Verträge so nicht weiter geführt werden können.
Zitat von MarCop73
Da mir die Debatte zu den Stadionverträgen im Gremien-Thread etwas deplaziert vorkommt, sollten wir diese wenn möglich hier fortführen.
Und um dem Ganzen etwas Schwung mitzugeben:
Weiß eigentlich jemand, wie sich der aktuelle Stand der Dinge darstellt ?
Mein letzter Stand war, dass
a) die jährlichen Mietzuschüsse (1,5Mio ?) bewilligt waren
und
b) in diesem Jahr (2019) eine Neuverhandlung der Verträge ansteht
Gerade zu Punkt b) hört und sieht und liest man aber halt irgendwie nix. Gut, über konkrete Verhandlungsinhalte wird sicher nicht öffentlich berichtet werden. Aber zumindest müsste man doch mal was gehört haben, ob die besagten Verhandlungen überhaupt schon begonnen haben und wie sich die einzelnen Verhandlungsparteien (Stadiongesellschaft, Stadt und Verein) bezüglich ihrer Zielsetzung positionieren.
PS: Wir haben zwar auch einen direkten Thread bezüglich der Stadionverträge. Der ist aber so alt, dass dessen Ausgrabung wohl größere Staubentwicklung zur Folge hätte :hust:
Da mir die Debatte zu den Stadionverträgen im Gremien-Thread etwas deplaziert vorkommt, sollten wir diese wenn möglich hier fortführen.
Und um dem Ganzen etwas Schwung mitzugeben:
Weiß eigentlich jemand, wie sich der aktuelle Stand der Dinge darstellt ?
Mein letzter Stand war, dass
a) die jährlichen Mietzuschüsse (1,5Mio ?) bewilligt waren
und
b) in diesem Jahr (2019) eine Neuverhandlung der Verträge ansteht
Gerade zu Punkt b) hört und sieht und liest man aber halt irgendwie nix. Gut, über konkrete Verhandlungsinhalte wird sicher nicht öffentlich berichtet werden. Aber zumindest müsste man doch mal was gehört haben, ob die besagten Verhandlungen überhaupt schon begonnen haben und wie sich die einzelnen Verhandlungsparteien (Stadiongesellschaft, Stadt und Verein) bezüglich ihrer Zielsetzung positionieren.
PS: Wir haben zwar auch einen direkten Thread bezüglich der Stadionverträge. Der ist aber so alt, dass dessen Ausgrabung wohl größere Staubentwicklung zur Folge hätte :hust:
Solange wir nichts hören läuft alles prima denk ich.
Alle Parteien wissen wohl das die jetzigen Verträge so nicht weiter geführt werden können.
Wieso alle Parteien? Der Projektgesellschaft kann es genauso egal sein, wie der Stadt Dresden. Das einzige Druckmittel was man hat, ist der Satz "Ohne Fußballverein steht das Stadion leer und ihr habt eine tote Immobilie.".
Da man aber uns dann entgegnet, dass es ohne Spielstätte keine Lizenz von der DFL gibt, gibt es eine Pattsituation.
16.07.2019 - 15:36 Uhr
Erst mal Danke. Hier sind wir richtig.
Ich kann dir sagen das unsere Sponsoren das Geld hätten für ein neues Stadion.
Und jetzt kommt das Aber. das groß Aber.
Keiner will es sich mit der Stadt versch...
Auch Sie brauchen Aufträge und Genehmigungen.
Den Stadionneubau könnt ihr knicken.
Es würde nie eine Baugenehmigung geben.
Deswegen mit der Stadt gemeinsam. HBM raus schmeißen oder unter Druck setzen.
Die wissen auch was sie hier verdient haben und sind in der Bringeschuld.
Ich kann dir sagen das unsere Sponsoren das Geld hätten für ein neues Stadion.
Und jetzt kommt das Aber. das groß Aber.
Keiner will es sich mit der Stadt versch...
Auch Sie brauchen Aufträge und Genehmigungen.
Den Stadionneubau könnt ihr knicken.
Es würde nie eine Baugenehmigung geben.
Deswegen mit der Stadt gemeinsam. HBM raus schmeißen oder unter Druck setzen.
Die wissen auch was sie hier verdient haben und sind in der Bringeschuld.
16.07.2019 - 15:42 Uhr
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
16.07.2019 - 15:44 Uhr
Zitat von 19dynamo53
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
was soll es denn für Investitionen geben? das primäre Ziel war doch die Mietzahlungen zu reduzieren
16.07.2019 - 15:45 Uhr
Das die Projektgesellschaft kaum Grund hat sich zu bewegen, mag stimmen. Schließlich verdient man sich ja nen vergoldeten Allerwertesten.
Aber zumindest der Stadt sollte der Ist-zustand nicht gänzlich am Poppes vorbeigehen. Oder ist man im Stadtrat tatsächlich davon begeistert jährlich Millionenbeträge als Mietzuschuss rauszuhauen ?
Von daher sehe ich zumindest ansatzweise 2 Parteien in einem Boot (auch wenn die SGD da die meiste Ruderarbeit verrichtet) um hier eine Änderung herbeizuführen.
Aber zumindest der Stadt sollte der Ist-zustand nicht gänzlich am Poppes vorbeigehen. Oder ist man im Stadtrat tatsächlich davon begeistert jährlich Millionenbeträge als Mietzuschuss rauszuhauen ?
Von daher sehe ich zumindest ansatzweise 2 Parteien in einem Boot (auch wenn die SGD da die meiste Ruderarbeit verrichtet) um hier eine Änderung herbeizuführen.
16.07.2019 - 15:56 Uhr
Zitat von spassmagnet
was soll es denn für Investitionen geben? das primäre Ziel war doch die Mietzahlungen zu reduzieren
Zitat von 19dynamo53
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
was soll es denn für Investitionen geben? das primäre Ziel war doch die Mietzahlungen zu reduzieren
Oder Mietzahlungen gleich zu halten und Einnahmen zu regeneriren. Reperaturen und Investitionen auf 0 zu stellen.
Wenn du dir überlegst das Einer der eine Handballhalle baut nicht mal alleine eine Loge hat sagt das alles.
Eine Verdopplung der Logen wären zirka 1-1,5 Millionen für den Verein. Nicht für die Stadt weil da viel Geld auch in den Nachwuchs etc umverlegt wird.
Eine Loge kostet den Betrag X. Man erwartet aber das 10 fache in Investitionen bei Manschaften von Dynamo. Sonst bist das Ding los.
So war es zumindest wo ich das letzte mal Gast sein durfte.
16.07.2019 - 15:56 Uhr
Zitat von MarCop73
Das die Projektgesellschaft kaum Grund hat sich zu bewegen, mag stimmen. Schließlich verdient man sich ja nen vergoldeten Allerwertesten.
Aber zumindest der Stadt sollte der Ist-zustand nicht gänzlich am Poppes vorbeigehen. Oder ist man im Stadtrat tatsächlich davon begeistert jährlich Millionenbeträge als Mietzuschuss rauszuhauen ?
Von daher sehe ich zumindest ansatzweise 2 Parteien in einem Boot (auch wenn die SGD da die meiste Ruderarbeit verrichtet) um hier eine Änderung herbeizuführen.
Das die Projektgesellschaft kaum Grund hat sich zu bewegen, mag stimmen. Schließlich verdient man sich ja nen vergoldeten Allerwertesten.
Aber zumindest der Stadt sollte der Ist-zustand nicht gänzlich am Poppes vorbeigehen. Oder ist man im Stadtrat tatsächlich davon begeistert jährlich Millionenbeträge als Mietzuschuss rauszuhauen ?
Von daher sehe ich zumindest ansatzweise 2 Parteien in einem Boot (auch wenn die SGD da die meiste Ruderarbeit verrichtet) um hier eine Änderung herbeizuführen.
Die Frage ist halt: Sind die aktuellen Mietkosten deckend, damit die Projektgesellschaft keine Verluste schreibt? Meines Wissens nach waren sie das damals. Selbst wenn sie aber niedriger wären, wäre die Frage wie hoch muss die Miete sein, damit es plus minus null ergibt.
Je nach dem wie diese Frage beantwortet wird ergeben sich nach einem Kauf durch die Stadt folgende Szenarien:
Die Miete wird so gesenkt, dass das Stadion verlustfrei betrieben wird und Dynamo bezahlt dabei gleichzeitig eine niedrigere Miete.
Die Miete wird so gesenkt, dass Dynamo zwar eine niedrigere Miete zahlt, für die Differenz der Unkosten kommt die Stadt auf. Somit sind wir bei einem indirekten Mietkostenzuschuss.
ABER:
Was mich brennender interessiert ist, wem gehört zu welchen Teilen die Projektgesellschaft und was kostet es die anderen Partner darin loszuwerden, dass sie das Stadion aufgeben?
Soll heißen: Die Stadt bezahlt einen 40 Millionen Bau, welcher ihr nach Fertigstellung aber nicht gehört, was kostet es aber damit das Stadion zu 100% der Stadt gehört?
Jedoch:
Genau das ist es was ich in dieser ganzen Geschichte nicht verstehe: Der offizielle Eigentümer ist die Stadt Dresden, betrieben wird es durch die Projektgesellschaft und Mieter ist Dynamo.
Was hindert denn die Stadt jetzt genau daran, den aktuellen Betreiber vor die Tür zu setzen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 16.07.2019 um 15:59 Uhr bearbeitet
16.07.2019 - 16:06 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
Die Frage ist halt: Sind die aktuellen Mietkosten deckend, damit die Projektgesellschaft keine Verluste schreibt? Meines Wissens nach waren sie das damals. Selbst wenn sie aber niedriger wären, wäre die Frage wie hoch muss die Miete sein, damit es plus minus null ergibt.
Je nach dem wie diese Frage beantwortet wird ergeben sich nach einem Kauf durch die Stadt folgende Szenarien:
Die Miete wird so gesenkt, dass das Stadion verlustfrei betrieben wird und Dynamo bezahlt dabei gleichzeitig eine niedrigere Miete.
Die Miete wird so gesenkt, dass Dynamo zwar eine niedrigere Miete zahlt, für die Differenz der Unkosten kommt die Stadt auf. Somit sind wir bei einem indirekten Mietkostenzuschuss.
ABER:
Was mich brennender interessiert ist, wem gehört zu welchen Teilen die Projektgesellschaft und was kostet es die anderen Partner darin loszuwerden, dass sie das Stadion aufgeben?
Soll heißen: Die Stadt bezahlt einen 40 Millionen Bau, welcher ihr nach Fertigstellung aber nicht gehört, was kostet es aber damit das Stadion zu 100% der Stadt gehört?
Jedoch:
Genau das ist es was ich in dieser ganzen Geschichte nicht verstehe: Der offizielle Eigentümer ist die Stadt Dresden, betrieben wird es durch die Projektgesellschaft und Mieter ist Dynamo.
Was hindert denn die Stadt jetzt genau daran, den aktuellen Betreiber vor die Tür zu setzen?
Zitat von MarCop73
Das die Projektgesellschaft kaum Grund hat sich zu bewegen, mag stimmen. Schließlich verdient man sich ja nen vergoldeten Allerwertesten.
Aber zumindest der Stadt sollte der Ist-zustand nicht gänzlich am Poppes vorbeigehen. Oder ist man im Stadtrat tatsächlich davon begeistert jährlich Millionenbeträge als Mietzuschuss rauszuhauen ?
Von daher sehe ich zumindest ansatzweise 2 Parteien in einem Boot (auch wenn die SGD da die meiste Ruderarbeit verrichtet) um hier eine Änderung herbeizuführen.
Das die Projektgesellschaft kaum Grund hat sich zu bewegen, mag stimmen. Schließlich verdient man sich ja nen vergoldeten Allerwertesten.
Aber zumindest der Stadt sollte der Ist-zustand nicht gänzlich am Poppes vorbeigehen. Oder ist man im Stadtrat tatsächlich davon begeistert jährlich Millionenbeträge als Mietzuschuss rauszuhauen ?
Von daher sehe ich zumindest ansatzweise 2 Parteien in einem Boot (auch wenn die SGD da die meiste Ruderarbeit verrichtet) um hier eine Änderung herbeizuführen.
Die Frage ist halt: Sind die aktuellen Mietkosten deckend, damit die Projektgesellschaft keine Verluste schreibt? Meines Wissens nach waren sie das damals. Selbst wenn sie aber niedriger wären, wäre die Frage wie hoch muss die Miete sein, damit es plus minus null ergibt.
Je nach dem wie diese Frage beantwortet wird ergeben sich nach einem Kauf durch die Stadt folgende Szenarien:
Die Miete wird so gesenkt, dass das Stadion verlustfrei betrieben wird und Dynamo bezahlt dabei gleichzeitig eine niedrigere Miete.
Die Miete wird so gesenkt, dass Dynamo zwar eine niedrigere Miete zahlt, für die Differenz der Unkosten kommt die Stadt auf. Somit sind wir bei einem indirekten Mietkostenzuschuss.
ABER:
Was mich brennender interessiert ist, wem gehört zu welchen Teilen die Projektgesellschaft und was kostet es die anderen Partner darin loszuwerden, dass sie das Stadion aufgeben?
Soll heißen: Die Stadt bezahlt einen 40 Millionen Bau, welcher ihr nach Fertigstellung aber nicht gehört, was kostet es aber damit das Stadion zu 100% der Stadt gehört?
Jedoch:
Genau das ist es was ich in dieser ganzen Geschichte nicht verstehe: Der offizielle Eigentümer ist die Stadt Dresden, betrieben wird es durch die Projektgesellschaft und Mieter ist Dynamo.
Was hindert denn die Stadt jetzt genau daran, den aktuellen Betreiber vor die Tür zu setzen?
Die Stadt bürgt zu 100 % für die Bausumme. Die Projektgesellschaft ist nur Betreiber.
Ich geh bei einer Insolvenz der Betreibergesellschaft die dann kommt von 42 Mil für die Stadt aus. Die Bausumme.
Die haben sich damals total über den Tisch ziehen lassen.
16.07.2019 - 16:18 Uhr
Und deswegen vermute ich das sich Minge vor Born stellt.
Mag er vieleicht menschlich ein ***** sein. Sorry . Ich kenne ihn nicht und möchte keinen zu nah treten.
Wenn er aber fachlich ein kleiner Vorjohann ist hat Minge alles richtig gemacht. Mal wieder.
Weil die Stadionverträge sind das Wichtigste für den Verein.
Mag er vieleicht menschlich ein ***** sein. Sorry . Ich kenne ihn nicht und möchte keinen zu nah treten.
Wenn er aber fachlich ein kleiner Vorjohann ist hat Minge alles richtig gemacht. Mal wieder.
Weil die Stadionverträge sind das Wichtigste für den Verein.
16.07.2019 - 16:24 Uhr
Stadion sowie Stadiongelände inkl. Steinhaus gehören der Projektgesellschaft. Erst nach Ablauf der Konzessionsverträge im Jahre 2035 fallen die Eigentumsrechte wieder an die Stadt zurück.
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