Stadionverträge
22.02.2010 - 16:56 Uhr
22.11.2013 - 14:08 Uhr
@all
ich wollte hier nicht auf Wertungen der Aktionen bzw. Nichtaktionen der Beteiligten eingehen.
Auch die Zahlen sind mal so überschlägig auf 20 Jahre ausgelegt.
Tilgung 20x 2 Mio.
Zinsen grob aktuell 5% v 40 Mio
Betriebskosten 500k seehr moderat.
selbst die Stadt hat bei Eigentum das Problem das das 40 Mio Stadion ja in den 20 Jahren abgeschrieben wird. Insofern ist nach 20 Jahren nix mehr an Wert da (vereinfacht gesprochen)
Im Prinzip hat ein Verein welcher erst mal 2 Mio zahlen muss um nix zu haben seine Stadt dazu gebracht mit Ihm eine Immobilie für 40 Mio auf eine lange feste Laufzeit auf Kredit zu kaufen. und nebenbei ist der Verein auch mit Millionen verschuldet.
Da kommst nicht mehr raus aus der Sache...
die PG musste es geben da Dynamo ja noch auf Jahre hinaus keine Sicherheiten für irgendjemanden hat und somit nie im Leben kreditwürdig (dies hat leider auch Auswirkung auf die Kömelmillionen - Umschuldung wird da so leicht nicht gehen wg. fehlender Sicherheiten)
Wenn die Stadt uns weiter mit Beträgen jenseits der 2 Mio im Jahr unterstützen soll muss das über Stadtratssitzungen entschieden werden. weil das ja nicht wenig ist...
Daher müssen wir leider schnell zu Geld kommen und das geht nur über Aufstieg (ohne zusätzliches Kapital) also dieses Jahr konsolidieren nächstes Jahr müssen wir hoch damit in 2 Jahren Geld da ist um das Stadion zu bezahlen...und dann mit viel Glück die Klasse halten.
Klar ist dies die risikovariante, aber was bleibt uns übrig?
Sind wir doch mal realistisch:
Die Stadt wird uns nie im Leben mehr als 1,5 Mio pro Jahr zuschießen
Also verbleiben mind. 3 bis 3,5 Mio bei Dynamo
Die PG fällt raus weil durchlaufender Posten.
Mietvertrag kündigen geht wg. gewerbemietvertrag nicht. Ob wir nun in dem Stadion spielen oder nicht zahlen müssen wir trotzdem.
Ob 3,5 oder 4 macht dann keinen Unterschied mehr die müssen grundsätzlich vorhanden sein.
Wenn dies nicht so ist dann kann es nur nach oben oder unten gehen....Kämpfen wir für oben!
leider siehts aus ähnlichen Gründen so mit den Kömelmillionen aus.
Es bleibt also nix weiter übrig als den Weg nach oben wenn so selbst die 2.Liga wirtschaftlich nicht reicht.
Toll ist das nicht...
Grüße
ich wollte hier nicht auf Wertungen der Aktionen bzw. Nichtaktionen der Beteiligten eingehen.
Auch die Zahlen sind mal so überschlägig auf 20 Jahre ausgelegt.
Tilgung 20x 2 Mio.
Zinsen grob aktuell 5% v 40 Mio
Betriebskosten 500k seehr moderat.
selbst die Stadt hat bei Eigentum das Problem das das 40 Mio Stadion ja in den 20 Jahren abgeschrieben wird. Insofern ist nach 20 Jahren nix mehr an Wert da (vereinfacht gesprochen)
Im Prinzip hat ein Verein welcher erst mal 2 Mio zahlen muss um nix zu haben seine Stadt dazu gebracht mit Ihm eine Immobilie für 40 Mio auf eine lange feste Laufzeit auf Kredit zu kaufen. und nebenbei ist der Verein auch mit Millionen verschuldet.
Da kommst nicht mehr raus aus der Sache...
die PG musste es geben da Dynamo ja noch auf Jahre hinaus keine Sicherheiten für irgendjemanden hat und somit nie im Leben kreditwürdig (dies hat leider auch Auswirkung auf die Kömelmillionen - Umschuldung wird da so leicht nicht gehen wg. fehlender Sicherheiten)
Wenn die Stadt uns weiter mit Beträgen jenseits der 2 Mio im Jahr unterstützen soll muss das über Stadtratssitzungen entschieden werden. weil das ja nicht wenig ist...
Daher müssen wir leider schnell zu Geld kommen und das geht nur über Aufstieg (ohne zusätzliches Kapital) also dieses Jahr konsolidieren nächstes Jahr müssen wir hoch damit in 2 Jahren Geld da ist um das Stadion zu bezahlen...und dann mit viel Glück die Klasse halten.
Klar ist dies die risikovariante, aber was bleibt uns übrig?
Sind wir doch mal realistisch:
Die Stadt wird uns nie im Leben mehr als 1,5 Mio pro Jahr zuschießen
Also verbleiben mind. 3 bis 3,5 Mio bei Dynamo
Die PG fällt raus weil durchlaufender Posten.
Mietvertrag kündigen geht wg. gewerbemietvertrag nicht. Ob wir nun in dem Stadion spielen oder nicht zahlen müssen wir trotzdem.
Ob 3,5 oder 4 macht dann keinen Unterschied mehr die müssen grundsätzlich vorhanden sein.
Wenn dies nicht so ist dann kann es nur nach oben oder unten gehen....Kämpfen wir für oben!
leider siehts aus ähnlichen Gründen so mit den Kömelmillionen aus.
Es bleibt also nix weiter übrig als den Weg nach oben wenn so selbst die 2.Liga wirtschaftlich nicht reicht.
Toll ist das nicht...
Grüße
22.11.2013 - 14:33 Uhr
Zitat von Knocker3:
@all
selbst die Stadt hat bei Eigentum das Problem das das 40 Mio Stadion ja in den 20 Jahren abgeschrieben wird. Insofern ist nach 20 Jahren nix mehr an Wert da (vereinfacht gesprochen)
Grüße
ohne es jetzt ausufern zu lassen: dies ist sehr vereinfacht gesprochen. Der eigentliche Wert eine Immobilie hat nichts mit den Abschreibungen zu tun. Dies ist eine rein bilanztechnische Bewertung von Investitionen. Natürlich ist ein 20 Jahre altes Stadion auch keine 40 Millionen mehr wert.
Aber 0 nunmal auch nicht.
@all
selbst die Stadt hat bei Eigentum das Problem das das 40 Mio Stadion ja in den 20 Jahren abgeschrieben wird. Insofern ist nach 20 Jahren nix mehr an Wert da (vereinfacht gesprochen)
Grüße
ohne es jetzt ausufern zu lassen: dies ist sehr vereinfacht gesprochen. Der eigentliche Wert eine Immobilie hat nichts mit den Abschreibungen zu tun. Dies ist eine rein bilanztechnische Bewertung von Investitionen. Natürlich ist ein 20 Jahre altes Stadion auch keine 40 Millionen mehr wert.
Aber 0 nunmal auch nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Babbichs_Guutsl am 22.11.2013 um 14:34 Uhr bearbeitet
22.11.2013 - 16:52 Uhr
Bei der Kapitaldienstfähigkeit von Dynamo zum Zeitpunkt der Stadionverhandlungen gab es m.E. keinen anderen Weg als über die Funktion eines Mieters mit der PG als Mittelsmann.
Das Stadion ist ein reines Fußballstadion. Für eine Mehrzweckfunktion wie in Leipzig für Konzerte etc. sind die bautechnischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen (Breite, Höhe von Zuwegung, Zufahrten für Rettungsfahrzeuge in den Innenraum, alternative Rettungswege aus dem Innenraum usw.) nicht erfüllt und es fehlt die Infrastruktur bzw. es stört die Innenstadtlage.
Und das war noch nicht mal nur Fehlplanung von Stadt und allen Entscheidern, sondern man wollte explizit keine innerstädtische Konkurenz zum Ostragehege und anderen bereits bestehenden Musik-,Konzert- etc. -veranstaltungsalternativen. Gepaart mit Sturrheit, Kurzsichtigkeit, Talentfreiheit, Planlosigkeit und Gier kommt dann eben das bei raus, was jetzt alle irgendwie bedauern aber nicht mehr ändern können und sowieso daran total unschuldig sind. Und Dynamo als einzigen Mieter fehlen aufgrund mangelnder realistischer Alternativen die Argumente und die Verhandlungsposition auch realsistisch an der Miete etwas ändern zu können. Angemessene Miethöhe hin oder her, der Mieter Dynamo hat die Verträge dazu unterschrieben und wie man als Mieter aus so einem Vertrag rauskommt, ist ein einziges worst-case-Szenario.
Das Stadion ist ein reines Fußballstadion. Für eine Mehrzweckfunktion wie in Leipzig für Konzerte etc. sind die bautechnischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen (Breite, Höhe von Zuwegung, Zufahrten für Rettungsfahrzeuge in den Innenraum, alternative Rettungswege aus dem Innenraum usw.) nicht erfüllt und es fehlt die Infrastruktur bzw. es stört die Innenstadtlage.
Und das war noch nicht mal nur Fehlplanung von Stadt und allen Entscheidern, sondern man wollte explizit keine innerstädtische Konkurenz zum Ostragehege und anderen bereits bestehenden Musik-,Konzert- etc. -veranstaltungsalternativen. Gepaart mit Sturrheit, Kurzsichtigkeit, Talentfreiheit, Planlosigkeit und Gier kommt dann eben das bei raus, was jetzt alle irgendwie bedauern aber nicht mehr ändern können und sowieso daran total unschuldig sind. Und Dynamo als einzigen Mieter fehlen aufgrund mangelnder realistischer Alternativen die Argumente und die Verhandlungsposition auch realsistisch an der Miete etwas ändern zu können. Angemessene Miethöhe hin oder her, der Mieter Dynamo hat die Verträge dazu unterschrieben und wie man als Mieter aus so einem Vertrag rauskommt, ist ein einziges worst-case-Szenario.
22.11.2013 - 17:39 Uhr
Was ich jetzt hier herauslese ist. Entweder Aufstieg oder Tod.
Naja...der Tod vom Klub ist natürlich auch ein gutes wenn nicht gar das einzige Argument für die Stadt trotzdem mehr zuzuschießen.
Fakt ist: Stadion da. Es muss bezahlt werden. Wie werden die Kosten verteilt.
1. Dynamo als Hauptmieter
2. Stadt als PG-Beteiligter !?! und Bürge falls alles krachen geht.
3. Auch HBM die an der PG beteiligt sind oder irre ich mich da?
zu 3. Die HBM als Profiteur, die uns das schöne Stadion sicher nicht zum Selbstkostenpreis hingestellt haben und als PG dann auch noch Plus (eventuell) Gewinn machen und bei allen Risiken fein raus sind, weil die Stadt die A****karte im Giftschrank lagern hat.
Aber seis drum. Da kommt man wohl nicht ran, weil der Hebel fehlt.
zu 1. Dynamo wird sich nie solange in der 1. Liga halten könne um alle Verbindlichkeiten abbauen zu können und langfristig finanziell solide dazustehen. Mal davon abgesehen, dass ein Aufstieg eine Wahrscheinlichkeit von sagen wir mal unter 20% hat.
Also hängen wir beim Status quo immer zwei Damoklesschwerter über uns. Der finanzielle Kollaps, der dann auch den Spielbetrieb lahm legt, heißt Insolvenz und wenn man sich bemüht das zu vermeiden der sportliche Abstieg, der den finanziellen Kollaps vielleicht herauszögert, aber am Ende zur Folge hätte, wenn man den aktuellen Darstellungen trauen darf.
zu 2. Die Stadt hat also in der Verantwortung für seine Bürger und Steuerzahler zwei Möglichkeiten:
Dynamo soweit unter die Arme greifen, dass nicht alles krachen geht und noch mehr Geld auf einmal verbrannt wird, was in der Endrechnung vielleicht sogar auf die gleiche Summer hinausläuft???
Oder von Dynamo, damit sie entgegen kommt und der Steuerzahler nicht allzu belastet wird, eine Drittmittel Finanzierung für die Miete zu verlangen. Über Sponsoren oder Marketing einnahmen oder die Kölmelrechte, die man sich über eine günstige Umschuldung über die Stadt günstig zurückkaufen könnte, oder was nicht schon alles die letzten Tage diskutiert wurde.
Dass uns am Ende die Stadt allein raushaut kann man wohl vergessen.
Es scheint also nur eine salomonische Lösung zu geben um den gordischen Knoten aufzudröseln. Das Schwert hieße Untergang :rolleyes
Heißt konkret aus Stadtsicht muss auch von Dynamo was kommen.
Alles im allem wäre es ein Wunder, wenn wir nicht Achen und Duisburg folgen. Leider seh ich es momentan so. vielleicht nicht heut oder Weihnachten. Aber in 5 Jahren wirds dann richtig eng.
Naja...der Tod vom Klub ist natürlich auch ein gutes wenn nicht gar das einzige Argument für die Stadt trotzdem mehr zuzuschießen.
Fakt ist: Stadion da. Es muss bezahlt werden. Wie werden die Kosten verteilt.
1. Dynamo als Hauptmieter
2. Stadt als PG-Beteiligter !?! und Bürge falls alles krachen geht.
3. Auch HBM die an der PG beteiligt sind oder irre ich mich da?
zu 3. Die HBM als Profiteur, die uns das schöne Stadion sicher nicht zum Selbstkostenpreis hingestellt haben und als PG dann auch noch Plus (eventuell) Gewinn machen und bei allen Risiken fein raus sind, weil die Stadt die A****karte im Giftschrank lagern hat.
Aber seis drum. Da kommt man wohl nicht ran, weil der Hebel fehlt.
zu 1. Dynamo wird sich nie solange in der 1. Liga halten könne um alle Verbindlichkeiten abbauen zu können und langfristig finanziell solide dazustehen. Mal davon abgesehen, dass ein Aufstieg eine Wahrscheinlichkeit von sagen wir mal unter 20% hat.
Also hängen wir beim Status quo immer zwei Damoklesschwerter über uns. Der finanzielle Kollaps, der dann auch den Spielbetrieb lahm legt, heißt Insolvenz und wenn man sich bemüht das zu vermeiden der sportliche Abstieg, der den finanziellen Kollaps vielleicht herauszögert, aber am Ende zur Folge hätte, wenn man den aktuellen Darstellungen trauen darf.
zu 2. Die Stadt hat also in der Verantwortung für seine Bürger und Steuerzahler zwei Möglichkeiten:
Dynamo soweit unter die Arme greifen, dass nicht alles krachen geht und noch mehr Geld auf einmal verbrannt wird, was in der Endrechnung vielleicht sogar auf die gleiche Summer hinausläuft???
Oder von Dynamo, damit sie entgegen kommt und der Steuerzahler nicht allzu belastet wird, eine Drittmittel Finanzierung für die Miete zu verlangen. Über Sponsoren oder Marketing einnahmen oder die Kölmelrechte, die man sich über eine günstige Umschuldung über die Stadt günstig zurückkaufen könnte, oder was nicht schon alles die letzten Tage diskutiert wurde.
Dass uns am Ende die Stadt allein raushaut kann man wohl vergessen.
Es scheint also nur eine salomonische Lösung zu geben um den gordischen Knoten aufzudröseln. Das Schwert hieße Untergang :rolleyes
Heißt konkret aus Stadtsicht muss auch von Dynamo was kommen.
Alles im allem wäre es ein Wunder, wenn wir nicht Achen und Duisburg folgen. Leider seh ich es momentan so. vielleicht nicht heut oder Weihnachten. Aber in 5 Jahren wirds dann richtig eng.
22.11.2013 - 19:17 Uhr
:( Ganz so dramatisch, wie mein unmittelbar vor mir Schreibender G. sehe ich es noch nicht, wobei ich auch denke, die Situation ist schon sehr bedrohlich. C.M verwendet sehr oft die Phrase "existenzbedrohliche Situation". Das sind schon eindeutige Signale, die da ausgesendet werden.
Wir haben noch die Fans, positiv verrückte Fans und die Mitglieder, die diesen, unseren Verein zumindest Zeit verschaffen können. Mehr als Zeit zu verschaffen ist es eben nicht, wenn man eine Fananleihe auflegt oder seine Mitglieder durch Solileistungen an der Konsolidierung beteiligt (im Übrigen musste jeder der Mitglieder nur etwa 600 Euro auf den Tisch legen, als Soli versteht sich, dann wäre Kölmel Geschichte). Auch so etwas könnte man machen, vielleicht auf 6 Jahre gestreckt.
Der Lohn wäre, ein existenzbedrohliches Problem weniger - und vorallem Fußball in unserem Stadion.
Zur Fananleihe: Wie bereits gepostet, andere Vereine haben es vorgemacht. Bei einer Anleihe kann Dynamo aus meiner Sicht bis zu 5 Millionen Euro, vielleicht auch mehr einnehmen. Wenn diese Anleihe geschickt platziert wird, z.B. in der Vorweihnachtszeit sind erhebliche Geldmittel möglich. Aber trotzdem eins wird bleiben, es handelt sich nur um geborgtes Geld. Die Schulden werden quasi in der Zukunft fortgeschrieben.
Trotzdem kann das Kapital für die teilweise Ablösung des Kölmel Darlehens eingesetzt werden oder für die Begleichung der Stadionmiete, solange noch keine neuen Verträge in Sicht sind.
An einen Aufstieg in die 1. Liga glaube ich in diesem Jahrzehnt nicht. Sollte es trotzdem gelingen, kann der Fall danach noch viel tiefer werden.
Meines Erachtens darf es auch keine Tabus geben - man sollte in unserer Situation auch daran denken an den Kartenpreisen zu drehen. Nun wird die Fraktion wieder aufjaulen, die sagt "Karten müssen bezahlbar bleiben". Aber trotzdem, wer die 30 Euro für den Sitzplatz hat, der kann auch 32 Euro zahlen. Das fortgeschrieben auf alle Karten hieße, bis zu einer Million mehr im Säckel.
Was haben wir davon?, die Aussicht auf attraktiven Fußball - vielleicht in der Zukunft. Auf jeden Fall mehr Spielraum, bei unseren existenzbedrohlichen Problemen.
Ich denke, wir müssen lange noch mit kleinen Schritten vorankommen und uns auf uns selbst besinnen. Es wird niemand kommen, der uns hilft.
Wir haben noch die Fans, positiv verrückte Fans und die Mitglieder, die diesen, unseren Verein zumindest Zeit verschaffen können. Mehr als Zeit zu verschaffen ist es eben nicht, wenn man eine Fananleihe auflegt oder seine Mitglieder durch Solileistungen an der Konsolidierung beteiligt (im Übrigen musste jeder der Mitglieder nur etwa 600 Euro auf den Tisch legen, als Soli versteht sich, dann wäre Kölmel Geschichte). Auch so etwas könnte man machen, vielleicht auf 6 Jahre gestreckt.
Der Lohn wäre, ein existenzbedrohliches Problem weniger - und vorallem Fußball in unserem Stadion.
Zur Fananleihe: Wie bereits gepostet, andere Vereine haben es vorgemacht. Bei einer Anleihe kann Dynamo aus meiner Sicht bis zu 5 Millionen Euro, vielleicht auch mehr einnehmen. Wenn diese Anleihe geschickt platziert wird, z.B. in der Vorweihnachtszeit sind erhebliche Geldmittel möglich. Aber trotzdem eins wird bleiben, es handelt sich nur um geborgtes Geld. Die Schulden werden quasi in der Zukunft fortgeschrieben.
Trotzdem kann das Kapital für die teilweise Ablösung des Kölmel Darlehens eingesetzt werden oder für die Begleichung der Stadionmiete, solange noch keine neuen Verträge in Sicht sind.
An einen Aufstieg in die 1. Liga glaube ich in diesem Jahrzehnt nicht. Sollte es trotzdem gelingen, kann der Fall danach noch viel tiefer werden.
Meines Erachtens darf es auch keine Tabus geben - man sollte in unserer Situation auch daran denken an den Kartenpreisen zu drehen. Nun wird die Fraktion wieder aufjaulen, die sagt "Karten müssen bezahlbar bleiben". Aber trotzdem, wer die 30 Euro für den Sitzplatz hat, der kann auch 32 Euro zahlen. Das fortgeschrieben auf alle Karten hieße, bis zu einer Million mehr im Säckel.
Was haben wir davon?, die Aussicht auf attraktiven Fußball - vielleicht in der Zukunft. Auf jeden Fall mehr Spielraum, bei unseren existenzbedrohlichen Problemen.
Ich denke, wir müssen lange noch mit kleinen Schritten vorankommen und uns auf uns selbst besinnen. Es wird niemand kommen, der uns hilft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 22.11.2013 um 19:46 Uhr bearbeitet
24.11.2013 - 11:13 Uhr
Zunächst einmal tue ich mich sehr schwer, ohne wirkliche Detailkenntnisse (genaue Bilanzanalyse, Vertragsinhalte) hier Lösungswege aufzuzeigen, da die Gesamtprobleme durchaus komplex sind.
Was wir jedoch als Ausgangsposition festhalten können ist der Umstand, dass wir seit vielen Jahren die Thematik "Kölmel-Darlehen" und nunmehr auch seit geraumer Zeit die Problematik "Stadionmiete" mit Anleihecharakter für die Zukunft vor uns her schieben :rolleyes - die Gründe sind weitgehend bekannt.
Die zwei Schwerpunktprobleme eint, dass diese stark von Abhängigkeiten und Interessen Dritter durchsetzt sind. Kölmel freut sich über Rendite, die PSG arbeitet auch nicht kostenfrei und die Stadt will möglichst keine laufenden finanziellen Verpflichtungen haben, gleichwohl sie haftungsrechtlich bei der Finanzierung mit im Boot ist.
Fazit bis dahin: Wir haben nichts selbst in der Hand, kaum Vermögen (rein bilanziell sogar ein Negatives :o) und stehen - mit Verlaub - einfach blöd daneben und mutierten bislang mehr und mehr zum Spielball Anderer. Das muss sich ändern!
Auch wenn es in ULTRA-Kreisen eine nachhaltige Gegenbewegung gibt, hilft uns nur eine weitere, intensive Kommerzialisierung und den Rahmentatbeständen angepasste Strukturen. Andere machen das durchaus vor.
Kölmel-Darlehen:
Die Ablösung und damit die Umschuldung dieses halte ich fast nur in Form einer Fananleihe / Genussrechten o.ä. für zielführend - optimaler Weise in einer Gestaltung mit Eigenkapitalcharakter. Damit könnte man den Verein rein bilanziell auf richtig gute Füße stellen und aus einem zahlentechnischen Desaster (das ist unsere Bilanz) ein fast schon goldgerahmtes Bildchen formen. Die Frage dabei ist: Kriegen wir über ein solches "Fankonstrukt" genug Kohle zusammen?
PS: Das die Ablösung Kölmel über einen Bank funktioniert, kann ich mir im aktuellen Stand nur schwerlich, nein #Edit: überhaupt nicht vorstellen!
Stadion-Verträge:
Nun bin ich kein Spezialist für spezielle gewerbliche Bauten, unterstelle aber mal ein Abschreibungszeit des Stadions von 50 Jahren, d.h. 2% linear pro Jahr. Das heißt konkret, dass jährlich ca. T€ 800 an Abschreibungen anfallen (€ 40,0 Mio. Baukosten unterstellt). Die Prognose wird z.B. aus mir zugänglichen Berichten zur Causa Aachen durchaus gestützt.
Will heißen: Ich könnte das Stadion durchaus auf eine solche Laufzeit finanzieren und wäre bei einer jährlichen Tilgungssumme von T€ 800. So was nennt sich dann fristenkongruente Finanzierung. Anfänglich würden bei 5% Zinsen ( mit kommunaler Haftung im Hintergrund wohl sehr hoch gegriffen) 2,0 Mio. an Zinsen anfallen - macht € 2,8 Mio. Pro Jahr mit leicht fallender Tendenz. Dazu kommen die jährlichen Betriebskosten und Instandhaltungsrücklagen + sonstigem betrieblichen Aufwand für die Betreibergesellschaft. Rund gerechnet liege ich da bei durchaus € 4,0 Mio. pro Jahr.
Daran sehe ich schon mal, was wir - egal in welcher Konstellation - am Bein haben :o . Vielleicht könnte man es schaffen, den Betrag mit Optimierung auf Zinsebene etc. auf zwischen € 3,25 - 3,5 Mio. runter zu bringen. Dazu fehlt mir aber wie gesagt, die Kenntnis vieler Details im Bestand und der genauen Vertragskonstruktionen.
Nun brauchen wir kein Prophet zu sein, um zu sehen, dass wir in Liga 2 dauerhaft diese Belastung ohne Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit im Kader nicht tragen können. Von Liga 1 dauerhaft zu reden, können wir uns auch (vorerst) abschminken. Würden wir aufgrund der Zahllasten den sportlichen Tribut zahlen und in Liga 3 abrutschen, können wir die Rolltore schließen. Auch das dürfte fast klar sein.
Fazit dazu:
Aktuell sehe ich keine andere Lösung, als das öffentliche Subventionsmodell mit der Stadt weiter zu führen im Rahmen angepasster Rahmendaten. Sollten wir die Kölmel-Thematik erledigen können und vielleicht auf Sicht tatsächlich in Liga 1 landen, könnte ein Stadionkauf - ggf. mit Unterstützung eines Lead-Investors - vielleicht mal ein Thema werden. Dazu müsste man sich wohl zuvor auch konsequent über eine Ausgliederung der Profiabteilung Gedanken machen. Davon sind wir aber sehr, sehr weit entfernt - sachlich wie emotional. Gleichwohl müssen wir intensiv dabei bleiben, die Einnahmensituation auch in werblicher Hinsicht zu verbessern - ebenfalls eine Mammutaufgabe, denn das Sch....Image hängt uns halt einfach noch an :grrr ...
Und: Ich möchte weder mit der GL noch mit dem Aufsichtsrat tauschen aktuell. Alle diese Personen haben meinen außerordentlichen Respekt, diese Brocken von Aufgaben operativ und strategisch jetzt und noch dazu zeitnah bewältigen zu müssen.
Was wir jedoch als Ausgangsposition festhalten können ist der Umstand, dass wir seit vielen Jahren die Thematik "Kölmel-Darlehen" und nunmehr auch seit geraumer Zeit die Problematik "Stadionmiete" mit Anleihecharakter für die Zukunft vor uns her schieben :rolleyes - die Gründe sind weitgehend bekannt.
Die zwei Schwerpunktprobleme eint, dass diese stark von Abhängigkeiten und Interessen Dritter durchsetzt sind. Kölmel freut sich über Rendite, die PSG arbeitet auch nicht kostenfrei und die Stadt will möglichst keine laufenden finanziellen Verpflichtungen haben, gleichwohl sie haftungsrechtlich bei der Finanzierung mit im Boot ist.
Fazit bis dahin: Wir haben nichts selbst in der Hand, kaum Vermögen (rein bilanziell sogar ein Negatives :o) und stehen - mit Verlaub - einfach blöd daneben und mutierten bislang mehr und mehr zum Spielball Anderer. Das muss sich ändern!
Auch wenn es in ULTRA-Kreisen eine nachhaltige Gegenbewegung gibt, hilft uns nur eine weitere, intensive Kommerzialisierung und den Rahmentatbeständen angepasste Strukturen. Andere machen das durchaus vor.
Kölmel-Darlehen:
Die Ablösung und damit die Umschuldung dieses halte ich fast nur in Form einer Fananleihe / Genussrechten o.ä. für zielführend - optimaler Weise in einer Gestaltung mit Eigenkapitalcharakter. Damit könnte man den Verein rein bilanziell auf richtig gute Füße stellen und aus einem zahlentechnischen Desaster (das ist unsere Bilanz) ein fast schon goldgerahmtes Bildchen formen. Die Frage dabei ist: Kriegen wir über ein solches "Fankonstrukt" genug Kohle zusammen?
PS: Das die Ablösung Kölmel über einen Bank funktioniert, kann ich mir im aktuellen Stand nur schwerlich, nein #Edit: überhaupt nicht vorstellen!
Stadion-Verträge:
Nun bin ich kein Spezialist für spezielle gewerbliche Bauten, unterstelle aber mal ein Abschreibungszeit des Stadions von 50 Jahren, d.h. 2% linear pro Jahr. Das heißt konkret, dass jährlich ca. T€ 800 an Abschreibungen anfallen (€ 40,0 Mio. Baukosten unterstellt). Die Prognose wird z.B. aus mir zugänglichen Berichten zur Causa Aachen durchaus gestützt.
Will heißen: Ich könnte das Stadion durchaus auf eine solche Laufzeit finanzieren und wäre bei einer jährlichen Tilgungssumme von T€ 800. So was nennt sich dann fristenkongruente Finanzierung. Anfänglich würden bei 5% Zinsen ( mit kommunaler Haftung im Hintergrund wohl sehr hoch gegriffen) 2,0 Mio. an Zinsen anfallen - macht € 2,8 Mio. Pro Jahr mit leicht fallender Tendenz. Dazu kommen die jährlichen Betriebskosten und Instandhaltungsrücklagen + sonstigem betrieblichen Aufwand für die Betreibergesellschaft. Rund gerechnet liege ich da bei durchaus € 4,0 Mio. pro Jahr.
Daran sehe ich schon mal, was wir - egal in welcher Konstellation - am Bein haben :o . Vielleicht könnte man es schaffen, den Betrag mit Optimierung auf Zinsebene etc. auf zwischen € 3,25 - 3,5 Mio. runter zu bringen. Dazu fehlt mir aber wie gesagt, die Kenntnis vieler Details im Bestand und der genauen Vertragskonstruktionen.
Nun brauchen wir kein Prophet zu sein, um zu sehen, dass wir in Liga 2 dauerhaft diese Belastung ohne Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit im Kader nicht tragen können. Von Liga 1 dauerhaft zu reden, können wir uns auch (vorerst) abschminken. Würden wir aufgrund der Zahllasten den sportlichen Tribut zahlen und in Liga 3 abrutschen, können wir die Rolltore schließen. Auch das dürfte fast klar sein.
Fazit dazu:
Aktuell sehe ich keine andere Lösung, als das öffentliche Subventionsmodell mit der Stadt weiter zu führen im Rahmen angepasster Rahmendaten. Sollten wir die Kölmel-Thematik erledigen können und vielleicht auf Sicht tatsächlich in Liga 1 landen, könnte ein Stadionkauf - ggf. mit Unterstützung eines Lead-Investors - vielleicht mal ein Thema werden. Dazu müsste man sich wohl zuvor auch konsequent über eine Ausgliederung der Profiabteilung Gedanken machen. Davon sind wir aber sehr, sehr weit entfernt - sachlich wie emotional. Gleichwohl müssen wir intensiv dabei bleiben, die Einnahmensituation auch in werblicher Hinsicht zu verbessern - ebenfalls eine Mammutaufgabe, denn das Sch....Image hängt uns halt einfach noch an :grrr ...
Und: Ich möchte weder mit der GL noch mit dem Aufsichtsrat tauschen aktuell. Alle diese Personen haben meinen außerordentlichen Respekt, diese Brocken von Aufgaben operativ und strategisch jetzt und noch dazu zeitnah bewältigen zu müssen.
24.11.2013 - 14:44 Uhr
@schelm, mit Deinen Berechnungen hast Du vollkommen Recht. Hier ist auf lange Zeit ein Riesenjob zu leisten und ehrlich gesagt einen C.M. beneide ich ebenfalls nicht. Wir stecken mit unserem Stadion und unseren Altschulden in der Falle. Und es bedarf viel "good will" der anderen Partner, damit wir aus dieser Falle wieder heraus kommen. Es ist naiv zu glauben, dass uns der DFB dort wirklich helfen kann.
Im Prinzip lautet die logische Konsequenz bei einer solchen Konstellation, wir brauchen einen Premiuminvestor, damit wir in relativ überschaubarer Zeit aus unserer finaziellen Sitation heraus kommen. Hier denke ich, dass die Ultra Fraktion nicht bereit ist, wenn sich jemand finden sollte, dies auch zu akzeptieren. Wer den Stadionnamen selbst kaufen will, der wird auch nicht sehr davon begeistert sein, wenn die Arena Coca Cola, Skoda oder wie auch immer heißen könnte.
Nur zu einer Variante wird man sich durchringen müssen, wenn man langsfristig von Dynamo Profifußball sehen will.
Aus meiner Sicht gibt es hier nur zwei Wege:
1. Vollständige Kommerzialisierung mit einem Premiuminvestor, wenn der sich überhaupt finden läßt. Der Vorteil wäre, wir könnten eine Konsolidierung in recht kurzer Zeit schaffen. Der Masterplan sieht dabei vor, schnellstmöglicher Aufstieg. Das Insolvenzrisiko ist gering, solange der Investor zu uns steht und solvent bleibt.
2. Ich nenne diesen Weg den "Tanz auf der Rasierklinge", er wird beschwerlich und kann stets in der
Insolvenz enden.
Die Schritte sind Fananleihe, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge (Soli-Zuschläge), Erhöhung der
Eintrittspreise, Rückkauf von Vermarktungsrechten.
Diese Konsolidierungsvariante wird hart und langwierig. Ich rechne mit einem Zeitraum von 15-20 Jahren.
Der Generationenwechsel im K-Block bei den aktiven Fans wird schon lange vollzogen sein.
Viele von denen, werden dann ruhig und gemäßigt auf den Sitzplätzen Platz genommen haben.
Auf diesem Weg darf ehrlich gesagt nichts passieren. Ein Abstieg könnte jeder Zeit das Aus bedeuten.
Im Prinzip lautet die logische Konsequenz bei einer solchen Konstellation, wir brauchen einen Premiuminvestor, damit wir in relativ überschaubarer Zeit aus unserer finaziellen Sitation heraus kommen. Hier denke ich, dass die Ultra Fraktion nicht bereit ist, wenn sich jemand finden sollte, dies auch zu akzeptieren. Wer den Stadionnamen selbst kaufen will, der wird auch nicht sehr davon begeistert sein, wenn die Arena Coca Cola, Skoda oder wie auch immer heißen könnte.
Nur zu einer Variante wird man sich durchringen müssen, wenn man langsfristig von Dynamo Profifußball sehen will.
Aus meiner Sicht gibt es hier nur zwei Wege:
1. Vollständige Kommerzialisierung mit einem Premiuminvestor, wenn der sich überhaupt finden läßt. Der Vorteil wäre, wir könnten eine Konsolidierung in recht kurzer Zeit schaffen. Der Masterplan sieht dabei vor, schnellstmöglicher Aufstieg. Das Insolvenzrisiko ist gering, solange der Investor zu uns steht und solvent bleibt.
2. Ich nenne diesen Weg den "Tanz auf der Rasierklinge", er wird beschwerlich und kann stets in der
Insolvenz enden.
Die Schritte sind Fananleihe, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge (Soli-Zuschläge), Erhöhung der
Eintrittspreise, Rückkauf von Vermarktungsrechten.
Diese Konsolidierungsvariante wird hart und langwierig. Ich rechne mit einem Zeitraum von 15-20 Jahren.
Der Generationenwechsel im K-Block bei den aktiven Fans wird schon lange vollzogen sein.
Viele von denen, werden dann ruhig und gemäßigt auf den Sitzplätzen Platz genommen haben.
Auf diesem Weg darf ehrlich gesagt nichts passieren. Ein Abstieg könnte jeder Zeit das Aus bedeuten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 24.11.2013 um 14:48 Uhr bearbeitet
24.11.2013 - 17:30 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
@schelm, mit Deinen Berechnungen hast Du vollkommen Recht. Hier ist auf lange Zeit ein Riesenjob zu leisten und ehrlich gesagt einen C.M. beneide ich ebenfalls nicht. Wir stecken mit unserem Stadion und unseren Altschulden in der Falle. Und es bedarf viel "good will" der anderen Partner, damit wir aus dieser Falle wieder heraus kommen. Es ist naiv zu glauben, dass uns der DFB dort wirklich helfen kann.
Im Prinzip lautet die logische Konsequenz bei einer solchen Konstellation, wir brauchen einen Premiuminvestor, damit wir in relativ überschaubarer Zeit aus unserer finaziellen Sitation heraus kommen. Hier denke ich, dass die Ultra Fraktion nicht bereit ist, wenn sich jemand finden sollte, dies auch zu akzeptieren. Wer den Stadionnamen selbst kaufen will, der wird auch nicht sehr davon begeistert sein, wenn die Arena Coca Cola, Skoda oder wie auch immer heißen könnte.
Nur zu einer Variante wird man sich durchringen müssen, wenn man langsfristig von Dynamo Profifußball sehen will.
Aus meiner Sicht gibt es hier nur zwei Wege:
1. Vollständige Kommerzialisierung mit einem Premiuminvestor, wenn der sich überhaupt finden läßt. Der Vorteil wäre, wir könnten eine Konsolidierung in recht kurzer Zeit schaffen. Der Masterplan sieht dabei vor, schnellstmöglicher Aufstieg. Das Insolvenzrisiko ist gering, solange der Investor zu uns steht und solvent bleibt.
2. Ich nenne diesen Weg den "Tanz auf der Rasierklinge", er wird beschwerlich und kann stets in der
Insolvenz enden.
Die Schritte sind Fananleihe, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge (Soli-Zuschläge), Erhöhung der
Eintrittspreise, Rückkauf von Vermarktungsrechten.
Diese Konsolidierungsvariante wird hart und langwierig. Ich rechne mit einem Zeitraum von 15-20 Jahren.
Der Generationenwechsel im K-Block bei den aktiven Fans wird schon lange vollzogen sein.
Viele von denen, werden dann ruhig und gemäßigt auf den Sitzplätzen Platz genommen haben.
Auf diesem Weg darf ehrlich gesagt nichts passieren. Ein Abstieg könnte jeder Zeit das Aus bedeuten.
Tja, Adler - das ist wohl die tatsächliche Konsequenz - wir brauchen eine geradezu radikale Kommerzialisierung, ansonsten sieht es düster, langwierig und von der Strecke steinig und risikoreich aus.
Ein kurzer Blick in den Süden zum FCB gibt die Richtung vor. Warum kann man dort mit derartigen Finanz-Mitteln arbeiten? Die stets positive sportliche Entwicklung ist nur die halbe Wahrheit - entscheidend war die Ausgliederung der Profiabteilung und der dortigen Anteilsverkauf an strategische Partner - da kamen mal entspannt unvorstellbare Summen raus. Richtige Schritte zur richtigen Zeit in Verbindung mit einer idealen infrastrukturellen Lage = der heile Wahnsinn :o !
Ein weiterer Blick zum BVB zeigt zwei wesentliche Fingerzeige aus der existenzbedrohenden Situation: Erstens ein Schuldenschnitt, der bei uns von Seiten Kölmel aufgrund der Besicherung mit Fernsehgeldern wohl eher nicht zu erwarten ist und zweitens ein langfristiges Spielkonzept durch Klopp. Letzteres hat durch die Entwicklung von Spielern und deren Verkauf wesentliche Schritte in finanzieller Hinsicht erst ermöglicht - und da hat es bis dato auch schon deutlich mehr als 5 Jahre gebraucht :/: . Vielleicht kriegen wir so etwas -für unsere Verhältnisse - sportlich mit OJ hin - der gefällt mir eigentlich ganz gut.
Schalke hat einen Milliardär als Chef, der halt auch mal eine Überbrückung einschießt - in punkto Schuldenabbau geht es dort trotz der russischen Gaslieferungen aber auch eher dezent voran. Dennoch lebt man noch und sucht aktuell eher das Heil in der Jugendarbeit (Draxler, Meier, Goretzka etc.). Da wird es in Sachen richtiger Lichtblicke zeitlich gesehen schon weniger schnell hell!
Das sind jetzt mal Beispiele aus der 1. Liga gewesen, die mir so schnell einfallen - ich will aber die Namen derer, die durchgereicht wurden aufgrund wirtschaftlicher Probleme, lieber nicht aufzählen. Die Zahl ist leider groß - auch im Altbundesgebiet, wo teilweise Mäzene und andere Wahnsinnige richtig Geld eingeschossen haben. Reicht in vielen Fällen halt auch nicht.
Nun sind wir (leider) nicht auf Augenhöhe mit den o.g. Vereinen, haben aber ein wahnsinniges Fanpotential hier im Osten. Das ist unser Pfund - alles andere wurde uns / haben wir in den letzten 20 Jahren zerhauen. Nun kann man sich vorstellen, wenn schon Dortmund mehr als 5 Jahre für einen nachhaltigen Turn-Around braucht, was uns hier bevorsteht :ugly ....
Ich will hier nicht schwarz malen, sondern nur nochmal deutlich machen, dass wir mit Denkverboten in Sachen Geldbeschaffung einfach nicht weiterkommen werden. Hart wird es so oder so - hoffen wir mal, dass wir es uns in naher Zukunft nicht selbst weiterhin so schwer machen, wie teilweise bisher :rolleyes !?
@schelm, mit Deinen Berechnungen hast Du vollkommen Recht. Hier ist auf lange Zeit ein Riesenjob zu leisten und ehrlich gesagt einen C.M. beneide ich ebenfalls nicht. Wir stecken mit unserem Stadion und unseren Altschulden in der Falle. Und es bedarf viel "good will" der anderen Partner, damit wir aus dieser Falle wieder heraus kommen. Es ist naiv zu glauben, dass uns der DFB dort wirklich helfen kann.
Im Prinzip lautet die logische Konsequenz bei einer solchen Konstellation, wir brauchen einen Premiuminvestor, damit wir in relativ überschaubarer Zeit aus unserer finaziellen Sitation heraus kommen. Hier denke ich, dass die Ultra Fraktion nicht bereit ist, wenn sich jemand finden sollte, dies auch zu akzeptieren. Wer den Stadionnamen selbst kaufen will, der wird auch nicht sehr davon begeistert sein, wenn die Arena Coca Cola, Skoda oder wie auch immer heißen könnte.
Nur zu einer Variante wird man sich durchringen müssen, wenn man langsfristig von Dynamo Profifußball sehen will.
Aus meiner Sicht gibt es hier nur zwei Wege:
1. Vollständige Kommerzialisierung mit einem Premiuminvestor, wenn der sich überhaupt finden läßt. Der Vorteil wäre, wir könnten eine Konsolidierung in recht kurzer Zeit schaffen. Der Masterplan sieht dabei vor, schnellstmöglicher Aufstieg. Das Insolvenzrisiko ist gering, solange der Investor zu uns steht und solvent bleibt.
2. Ich nenne diesen Weg den "Tanz auf der Rasierklinge", er wird beschwerlich und kann stets in der
Insolvenz enden.
Die Schritte sind Fananleihe, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge (Soli-Zuschläge), Erhöhung der
Eintrittspreise, Rückkauf von Vermarktungsrechten.
Diese Konsolidierungsvariante wird hart und langwierig. Ich rechne mit einem Zeitraum von 15-20 Jahren.
Der Generationenwechsel im K-Block bei den aktiven Fans wird schon lange vollzogen sein.
Viele von denen, werden dann ruhig und gemäßigt auf den Sitzplätzen Platz genommen haben.
Auf diesem Weg darf ehrlich gesagt nichts passieren. Ein Abstieg könnte jeder Zeit das Aus bedeuten.
Tja, Adler - das ist wohl die tatsächliche Konsequenz - wir brauchen eine geradezu radikale Kommerzialisierung, ansonsten sieht es düster, langwierig und von der Strecke steinig und risikoreich aus.
Ein kurzer Blick in den Süden zum FCB gibt die Richtung vor. Warum kann man dort mit derartigen Finanz-Mitteln arbeiten? Die stets positive sportliche Entwicklung ist nur die halbe Wahrheit - entscheidend war die Ausgliederung der Profiabteilung und der dortigen Anteilsverkauf an strategische Partner - da kamen mal entspannt unvorstellbare Summen raus. Richtige Schritte zur richtigen Zeit in Verbindung mit einer idealen infrastrukturellen Lage = der heile Wahnsinn :o !
Ein weiterer Blick zum BVB zeigt zwei wesentliche Fingerzeige aus der existenzbedrohenden Situation: Erstens ein Schuldenschnitt, der bei uns von Seiten Kölmel aufgrund der Besicherung mit Fernsehgeldern wohl eher nicht zu erwarten ist und zweitens ein langfristiges Spielkonzept durch Klopp. Letzteres hat durch die Entwicklung von Spielern und deren Verkauf wesentliche Schritte in finanzieller Hinsicht erst ermöglicht - und da hat es bis dato auch schon deutlich mehr als 5 Jahre gebraucht :/: . Vielleicht kriegen wir so etwas -für unsere Verhältnisse - sportlich mit OJ hin - der gefällt mir eigentlich ganz gut.
Schalke hat einen Milliardär als Chef, der halt auch mal eine Überbrückung einschießt - in punkto Schuldenabbau geht es dort trotz der russischen Gaslieferungen aber auch eher dezent voran. Dennoch lebt man noch und sucht aktuell eher das Heil in der Jugendarbeit (Draxler, Meier, Goretzka etc.). Da wird es in Sachen richtiger Lichtblicke zeitlich gesehen schon weniger schnell hell!
Das sind jetzt mal Beispiele aus der 1. Liga gewesen, die mir so schnell einfallen - ich will aber die Namen derer, die durchgereicht wurden aufgrund wirtschaftlicher Probleme, lieber nicht aufzählen. Die Zahl ist leider groß - auch im Altbundesgebiet, wo teilweise Mäzene und andere Wahnsinnige richtig Geld eingeschossen haben. Reicht in vielen Fällen halt auch nicht.
Nun sind wir (leider) nicht auf Augenhöhe mit den o.g. Vereinen, haben aber ein wahnsinniges Fanpotential hier im Osten. Das ist unser Pfund - alles andere wurde uns / haben wir in den letzten 20 Jahren zerhauen. Nun kann man sich vorstellen, wenn schon Dortmund mehr als 5 Jahre für einen nachhaltigen Turn-Around braucht, was uns hier bevorsteht :ugly ....
Ich will hier nicht schwarz malen, sondern nur nochmal deutlich machen, dass wir mit Denkverboten in Sachen Geldbeschaffung einfach nicht weiterkommen werden. Hart wird es so oder so - hoffen wir mal, dass wir es uns in naher Zukunft nicht selbst weiterhin so schwer machen, wie teilweise bisher :rolleyes !?
24.11.2013 - 22:10 Uhr
@ schelm, warum hast Du Dich eigentlich nicht in den AR wählen lassen? ;) , da hätte ich gewisse Hoffnungen. Nur mit unserer Meinung sind wir leider Exoten. Ein Calli hat ja so einen ähnlichen Weg auch vorgezeichnet. Ich befürchte, dass wir letzlich den Ritt auf der Rasierklinge wagen.
Das Problem bei Dynamo ist, dass diese Lösungswege, die aus meiner Sicht die einzige langfristige und tragfähige Alternative darstellen, keine Lobby finden.
Manche glauben mit der Fananleihe wird alles gut, ohne zu begreifen, dass nur die Zeitschine verlängert wird - die Verbindlichkeiten bleiben und werden auf Jahre mit einem Zins von 5% nicht weniger, wenn nicht ordentlich getilgt wird. Wenn die Fans letzendlich bereit sind, auf die Rückzahlung der Kohle zu verzichten, die sie investiert haben, kann es uns helfen. Damit sind wir aber das Stadionproblem immer noch nicht los.
Aus diesem Grund darf es aus meiner Sicht keine Tabus mehr geben. Wenn wir uns weiter, wie bisher im Weg stehen, dann ist der Weg vorgezeichnet. Profifußball wird dann in Dresden nicht selbstverständlich sein, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren.
Es gibt bestimmte Parallelen zur damaligen DDR. Das System war nicht mehr wirtschaftlich potent genug, um die Probleme im wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu meistern. Was dann kam, war eine Radikalkur, die nach mehr als 20 Jahren langsam Früchte trägt. Was notwendig war, war eine Kehrtwendung um 180 Grad.
Das Fazit, auch für Dynamo ist, wer sich gegen die Kräfte des Marktes stellt, wird am Ende scheitern.
Das Problem bei Dynamo ist, dass diese Lösungswege, die aus meiner Sicht die einzige langfristige und tragfähige Alternative darstellen, keine Lobby finden.
Manche glauben mit der Fananleihe wird alles gut, ohne zu begreifen, dass nur die Zeitschine verlängert wird - die Verbindlichkeiten bleiben und werden auf Jahre mit einem Zins von 5% nicht weniger, wenn nicht ordentlich getilgt wird. Wenn die Fans letzendlich bereit sind, auf die Rückzahlung der Kohle zu verzichten, die sie investiert haben, kann es uns helfen. Damit sind wir aber das Stadionproblem immer noch nicht los.
Aus diesem Grund darf es aus meiner Sicht keine Tabus mehr geben. Wenn wir uns weiter, wie bisher im Weg stehen, dann ist der Weg vorgezeichnet. Profifußball wird dann in Dresden nicht selbstverständlich sein, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren.
Es gibt bestimmte Parallelen zur damaligen DDR. Das System war nicht mehr wirtschaftlich potent genug, um die Probleme im wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu meistern. Was dann kam, war eine Radikalkur, die nach mehr als 20 Jahren langsam Früchte trägt. Was notwendig war, war eine Kehrtwendung um 180 Grad.
Das Fazit, auch für Dynamo ist, wer sich gegen die Kräfte des Marktes stellt, wird am Ende scheitern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 24.11.2013 um 22:14 Uhr bearbeitet
24.11.2013 - 23:31 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
@ schelm, warum hast Du Dich eigentlich nicht in den AR wählen lassen? ;) .
Das ist ganz einfach zu beantworten: Ich war in den letzten paar Jahren kein Vereinsmitglied mehr und das hatte gute Gründe, die in der Person eines ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden begründet lagen. Das ist aber Vergangenheit und jetzt vergessen, auch wenn es dort bemerkenswerte Vorgänge gab. Wohin uns derartiges Tun geführt hat, sehen wir aber jetzt umso mehr. Vieles wäre vermeidbar gewesen - auch vor 5, 6 Jahren noch...
ABER: Am Tag der neuerlichen Mitgliederversammlung habe ich den Erneuerungs-Mitgliedschafts-Antrag im Affekt aufs Fax gehauen :D :D ! Es ist einfach jetzt die Zeit, wo der Verein nicht nur jeden Groschen gebrauchen kann (das war ja schon immer so :rolleyes ), sondern wo es an uns als Fans ist, hier (wenn auch im Kleinen) mitzugestalten und mitzuentscheiden. Ist wie bei den Wahlen im Großen: Gehe ich nicht hin, muss ich mich über den Ausgang auch nicht aufregen :o ! Also: Auf ins Getümmel :cool !
Ich bin jetzt einfach mal gespannt, wie sich der neue AR macht (sehe ich insgesamt gar nicht so schwarz) und hoffe, dass uns der HGF C.M. lange erhalten bleibt. Seine fachliche Kompetenz ist für mich unbestritten und mir gefällt auch, dass er in meiner Wahrnehmung eher der "Leisetreter" ist und nicht offensiv nach Außen drängt. Hausaufgaben müssen im Büro und nicht in der Presse gemacht werden - wenn sich jetzt der AR auch daran hält, habe ich noch Hoffnung ;) .
Ansonsten liegt ein gar steiniger + langer Weg vor uns, keine Frage. Dieser Fakt ist auch, was mich derzeit umtreibt. Denn ich weiß, dass dies von zu vielen nicht ernst genug genommen bzw. verniedlicht wird.
Ganz ehrlich: Ich fand die Oberliga-Zeiten total geil und es war alles noch anders und schön. Dann kamen die Jugos und der OTTO aus Hessen und die Sch... fing an und hat bis heute nicht aufgehört... ist wie ein Fluch :ugly .
Später kam die ULTRA-Bewegung auf, die viele positive Impulse gesetzt hat und es jetzt auch noch tut, aber eben für mich als "Alt-Fan" und "Zahlenmensch" nicht die Meinungsführerschaft allein gepachtet hat. Ich ziehe vor Vielen dort den Hut, allein wenn ich die Arbeit für die Hammer-Choreo gegen die Schachter sehe oder auch die sonstige Vereinsarbeit. Deshalb werfe ich auch ab und an dafür was ins Eimerchen - Ehrensache :) . Aber ich sehe eben in der wirtschaftlichen Schnittstelle und den dortigen Notwendigkeiten eine Diskrepanz in der realistischen Wahrnehmung des aktuellen IST. Sicherlich haben wir auch dort viele gemäßigte Strömungen, aber dem (unausgesprochenen) Monopolanspruch in der Meinungsführerschaft stehe ich in Bezug auf demokratische Strukturen schon ein wenig skeptisch gegenüber. Um das genau zu beurteilen, bin ich aber (rein vom Alter) zu weit weg von der aktiven Szene.
Bei der anberaumten a.o. MV werde ich dann sicherlich (wieder) an Bord sein und bin echt gespannt, was man dort aus erster Hand erfahren kann :) .
Was mich - und dann sollte für heute Schluss sein - im Übrigen auch im Nachgang zur letzten AR-Wahl immer noch nachdenklich stimmt ist, dass wir so viele "Alt-Internationale" haben, die allesamt nicht aus der Deckung kamen und teilweise vereinzelt nur über Pressemeldungen das Wort ergreifen. Wer ist denn überhaupt so richtig eingebunden? Auch da können wir gern mal zu den Großen in Liga 1 schauen. Tja, es gibt an allen Ecken und Enden viel zu tun... :(
@ schelm, warum hast Du Dich eigentlich nicht in den AR wählen lassen? ;) .
Das ist ganz einfach zu beantworten: Ich war in den letzten paar Jahren kein Vereinsmitglied mehr und das hatte gute Gründe, die in der Person eines ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden begründet lagen. Das ist aber Vergangenheit und jetzt vergessen, auch wenn es dort bemerkenswerte Vorgänge gab. Wohin uns derartiges Tun geführt hat, sehen wir aber jetzt umso mehr. Vieles wäre vermeidbar gewesen - auch vor 5, 6 Jahren noch...
ABER: Am Tag der neuerlichen Mitgliederversammlung habe ich den Erneuerungs-Mitgliedschafts-Antrag im Affekt aufs Fax gehauen :D :D ! Es ist einfach jetzt die Zeit, wo der Verein nicht nur jeden Groschen gebrauchen kann (das war ja schon immer so :rolleyes ), sondern wo es an uns als Fans ist, hier (wenn auch im Kleinen) mitzugestalten und mitzuentscheiden. Ist wie bei den Wahlen im Großen: Gehe ich nicht hin, muss ich mich über den Ausgang auch nicht aufregen :o ! Also: Auf ins Getümmel :cool !
Ich bin jetzt einfach mal gespannt, wie sich der neue AR macht (sehe ich insgesamt gar nicht so schwarz) und hoffe, dass uns der HGF C.M. lange erhalten bleibt. Seine fachliche Kompetenz ist für mich unbestritten und mir gefällt auch, dass er in meiner Wahrnehmung eher der "Leisetreter" ist und nicht offensiv nach Außen drängt. Hausaufgaben müssen im Büro und nicht in der Presse gemacht werden - wenn sich jetzt der AR auch daran hält, habe ich noch Hoffnung ;) .
Ansonsten liegt ein gar steiniger + langer Weg vor uns, keine Frage. Dieser Fakt ist auch, was mich derzeit umtreibt. Denn ich weiß, dass dies von zu vielen nicht ernst genug genommen bzw. verniedlicht wird.
Ganz ehrlich: Ich fand die Oberliga-Zeiten total geil und es war alles noch anders und schön. Dann kamen die Jugos und der OTTO aus Hessen und die Sch... fing an und hat bis heute nicht aufgehört... ist wie ein Fluch :ugly .
Später kam die ULTRA-Bewegung auf, die viele positive Impulse gesetzt hat und es jetzt auch noch tut, aber eben für mich als "Alt-Fan" und "Zahlenmensch" nicht die Meinungsführerschaft allein gepachtet hat. Ich ziehe vor Vielen dort den Hut, allein wenn ich die Arbeit für die Hammer-Choreo gegen die Schachter sehe oder auch die sonstige Vereinsarbeit. Deshalb werfe ich auch ab und an dafür was ins Eimerchen - Ehrensache :) . Aber ich sehe eben in der wirtschaftlichen Schnittstelle und den dortigen Notwendigkeiten eine Diskrepanz in der realistischen Wahrnehmung des aktuellen IST. Sicherlich haben wir auch dort viele gemäßigte Strömungen, aber dem (unausgesprochenen) Monopolanspruch in der Meinungsführerschaft stehe ich in Bezug auf demokratische Strukturen schon ein wenig skeptisch gegenüber. Um das genau zu beurteilen, bin ich aber (rein vom Alter) zu weit weg von der aktiven Szene.
Bei der anberaumten a.o. MV werde ich dann sicherlich (wieder) an Bord sein und bin echt gespannt, was man dort aus erster Hand erfahren kann :) .
Was mich - und dann sollte für heute Schluss sein - im Übrigen auch im Nachgang zur letzten AR-Wahl immer noch nachdenklich stimmt ist, dass wir so viele "Alt-Internationale" haben, die allesamt nicht aus der Deckung kamen und teilweise vereinzelt nur über Pressemeldungen das Wort ergreifen. Wer ist denn überhaupt so richtig eingebunden? Auch da können wir gern mal zu den Großen in Liga 1 schauen. Tja, es gibt an allen Ecken und Enden viel zu tun... :(
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

