SGD vs. §9a
14.03.2013 - 09:31 Uhr
16.10.2013 - 20:00 Uhr
Wir sollen also die Existenz des Vereins riskieren, damit die anderen Vereine aufwachen und gemeinsam dann irgendwann gegen den 9a klagen. Meinst du das wirklich ernst, 53er?
Mal abgesehen davon, dass die Strafen, die im Namen des 9a ausgesprochen werden, eben gerade keine im zivilrechtlichen Sinne sind, die einen Schaden wieder gutmachen sollen und in der Tat den Schuldnachweis erforderten. Die von der Verbandsautonomie gedeckte Philosophie, die hinter dem 9a steckt, ist die, dass eben völlig unabhängig von einer Schuldfeststellung die zündelnden Fans von selbigem Tun in der Zukunft abgehalten werden sollen, um ihrem Verein nicht zu schaden. Deshalb auch wird im Schiedsgerichtsurteil anders als in den Vorinstanzen dieser Präventionsgedanke betont und die Schuldfrage rückt in den Hintergrund.
Bei einer Reduzierung der anhängigen Strafen auf 30.000 Euro dürfte zumindest die entgangene Antrittsprämie für die erste Pokalrunde locker kompensiert sein. In gewisser Hinsicht kann man mit viel gutem Willen auch ein Stück weit herauslesen, dass der DFB damit den Ausschluss nicht mehr als der Weisheit letzten Schluss ansieht.
Mal abgesehen davon, dass die Strafen, die im Namen des 9a ausgesprochen werden, eben gerade keine im zivilrechtlichen Sinne sind, die einen Schaden wieder gutmachen sollen und in der Tat den Schuldnachweis erforderten. Die von der Verbandsautonomie gedeckte Philosophie, die hinter dem 9a steckt, ist die, dass eben völlig unabhängig von einer Schuldfeststellung die zündelnden Fans von selbigem Tun in der Zukunft abgehalten werden sollen, um ihrem Verein nicht zu schaden. Deshalb auch wird im Schiedsgerichtsurteil anders als in den Vorinstanzen dieser Präventionsgedanke betont und die Schuldfrage rückt in den Hintergrund.
Bei einer Reduzierung der anhängigen Strafen auf 30.000 Euro dürfte zumindest die entgangene Antrittsprämie für die erste Pokalrunde locker kompensiert sein. In gewisser Hinsicht kann man mit viel gutem Willen auch ein Stück weit herauslesen, dass der DFB damit den Ausschluss nicht mehr als der Weisheit letzten Schluss ansieht.
16.10.2013 - 20:12 Uhr
Zitat von abcdefg1953:
der dfb brauch auch die 30000 € nicht.
wer so blöd ist bzw mafia und vor einer wm einem trainer einen jahrelangen millionenvertrag gibt obwohl bekannt ist das er wenn er scheitert fliegt ist nicht ganz dicht oder extraschlau und verschiebt das geld
Du bist Fan von RB??? Alles Klar :p ;) :rolleyes
der dfb brauch auch die 30000 € nicht.
wer so blöd ist bzw mafia und vor einer wm einem trainer einen jahrelangen millionenvertrag gibt obwohl bekannt ist das er wenn er scheitert fliegt ist nicht ganz dicht oder extraschlau und verschiebt das geld
Du bist Fan von RB??? Alles Klar :p ;) :rolleyes
16.10.2013 - 21:21 Uhr
Zitat von Bertol:
Zitat von abcdefg1953:
der dfb brauch auch die 30000 € nicht.
wer so blöd ist bzw mafia und vor einer wm einem trainer einen jahrelangen millionenvertrag gibt obwohl bekannt ist das er wenn er scheitert fliegt ist nicht ganz dicht oder extraschlau und verschiebt das geld
Du bist Fan von RB??? Alles Klar :p ;) :rolleyes
Könnte man fast denken was abcdefg1953, da so über viele Seiten von sich gibt. Da, wer so viel Dummheit von sich gibt, kann nie und nimmer ein Fan von Dynamo sein und an deren Erfolg in der Zukunft glauben. Man sollte sich die komplette Infoveranstaltung mal genau ansehen und anhören, um seinen Schluß daraus zu ziehen, das es um die Zukunft unseres Vereins geht und nicht um recht zuhaben, wobei das nicht gleichzeitig heist recht zu bekommen. Wenn diese Diskussion auf viele kleine und mittlere Sponsoren abfärbt, können wir uns sicher sein, das wir allein aus finaziellen Gründen keinen Profifußball mehr in Dresden spielen werden. Man sollte einfach mal positiv in die Zukunft schauen und nicht im alten Deck rumwühlen, den wenn dies die Sponsoren des Verein tun würden, dann würden die Lichter ausgehen. Den mit positiver Außendarstellung hat unser Verein zur Zeit garnichts am Hut und das ist für externe Geldgeber nun mal das wichtigste. Ich weiß das ist nur ein Puzzleteil des ganzen, aber es soll verdeutlichen, das nur Vorwärts geht und nicht nach hinten. Ich denke sonst werden wir von Limonaden überholt, ohne eingeholt zu werden und dies wäre für mich die größte Demütigung als Fan und Unterstützer der SGD.
Zitat von abcdefg1953:
der dfb brauch auch die 30000 € nicht.
wer so blöd ist bzw mafia und vor einer wm einem trainer einen jahrelangen millionenvertrag gibt obwohl bekannt ist das er wenn er scheitert fliegt ist nicht ganz dicht oder extraschlau und verschiebt das geld
Du bist Fan von RB??? Alles Klar :p ;) :rolleyes
Könnte man fast denken was abcdefg1953, da so über viele Seiten von sich gibt. Da, wer so viel Dummheit von sich gibt, kann nie und nimmer ein Fan von Dynamo sein und an deren Erfolg in der Zukunft glauben. Man sollte sich die komplette Infoveranstaltung mal genau ansehen und anhören, um seinen Schluß daraus zu ziehen, das es um die Zukunft unseres Vereins geht und nicht um recht zuhaben, wobei das nicht gleichzeitig heist recht zu bekommen. Wenn diese Diskussion auf viele kleine und mittlere Sponsoren abfärbt, können wir uns sicher sein, das wir allein aus finaziellen Gründen keinen Profifußball mehr in Dresden spielen werden. Man sollte einfach mal positiv in die Zukunft schauen und nicht im alten Deck rumwühlen, den wenn dies die Sponsoren des Verein tun würden, dann würden die Lichter ausgehen. Den mit positiver Außendarstellung hat unser Verein zur Zeit garnichts am Hut und das ist für externe Geldgeber nun mal das wichtigste. Ich weiß das ist nur ein Puzzleteil des ganzen, aber es soll verdeutlichen, das nur Vorwärts geht und nicht nach hinten. Ich denke sonst werden wir von Limonaden überholt, ohne eingeholt zu werden und dies wäre für mich die größte Demütigung als Fan und Unterstützer der SGD.
16.10.2013 - 21:51 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
Dynamos harte Linie gegen den DFB
Der Aufsichtsrat beauftragt den Geschäftsführer, den Ausschluss aus dem Pokal anzufechten – und stellt den Verein dadurch vor eine Zerreißprobe
Kann jemand den ganzen Artikel mal posten. Der Aufsichtsrat beauftragt den Geschäftsführer, den Ausschluss aus dem Pokal anzufechten – und stellt den Verein dadurch vor eine Zerreißprobe
16.10.2013 - 21:59 Uhr
Klage oder nicht Klage – das ist offenbar die wichtigste Frage bei Dynamo Dresden. Die sportlichen Sorgen scheinen derzeit weit weg zu sein. Intern wird dagegen umso heftiger gestritten, wie der Klub mit dem Ausschluss aus dem Pokal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) umgehen soll. Aufsichtsrat und Geschäftsführung stehen sich dabei konträr gegenüber, die Mitglieder sind uneins. Doch die Zeit drängt.
Am 31. Oktober läuft die Frist ab, um vor einem Zivilgericht das Urteil des Ständigen Schiedsgerichts anzufechten. In zwei Wochen endet auch das verlockende Angebot des DFB. Die Funktionäre wollen Dynamo bei Klageverzicht für die Pokalvorfälle in Hannover mit einer vergleichsweise milden Geldstrafe von 30000 Euro belegen, die zwölf noch anhängigen Sportgerichtsverfahren annullieren und das Vorstrafenregister löschen. Für Dynamos Geschäftsführer Christian Müller steht der Entschluss fest. Er will, das bekräftigte er bei einer Informationsveranstaltung, nicht Kapitän „des kleinen Schlauchboots sein, das auf einen Panzerkreuzer zufährt“. Sich mit dem mächtigen DFB anzulegen, hält er perspektivisch für unklug. Aus seiner Sicht spreche deshalb einfach mehr dafür, „den ersten Schritt der Abrüstung zu gehen“.
Während in Internetforen noch darüber diskutiert wird, gab Dynamos Aufsichtsrat inzwischen seine Antwort und kassierte Müllers Beschlussvorlage. Das Gremium, das bis auf zwei Enthaltungen einstimmig entschied, beauftragte die Geschäftsführung, fristgerecht die Klage beim Oberlandesgericht in Frankfurt am Main einzureichen. Unabhängig davon soll Müller mit dem DFB über eine Fristverlängerung verhandeln, damit die Mitglieder bei ihrer Versammlung am 16. November über eine Klage abstimmen können.
Damit folgt der Aufsichtsrat der Forderung einiger Fangruppen, was Dynamos Anwalt Jörg Heyer für bedenklich hält. Weil zur Mitgliederversammlung nur wenige Hundert der gut 14000 Möglichen kommen, die auch nicht alle Hintergründe zum Thema kennen. Als Folge eines zivilgerichtlichen Rechtsstreits mit dem DFB, den Heyer als sportrechtliche Revolution bezeichnet, droht laut Müller beispielsweise der Ausstieg des Hauptsponsors Veolia.
Der Aufsichtsrat , dem auch Veolia-Geschäftsführer Jens Heinig angehört, widerspricht dem letzten Punkt. Auch Müllers wichtigstes Argument, mit einer Klage künftig Ausgestoßener der Fußball-Familie zu sein, schiebt das Kontrollgremium beiseite. Man müsse doch in einem demokratischen Land alle rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen dürfen, sagen die Räte. Sie betonen aber auch, in Sachen DFB-Angebot gesprächsbereit zu sein, wenn der Verband belastbare Fakten liefert. Bislang sei alles unverbindlich, nichts schriftlich fixiert.
Müller selbst könne am Ende nur verlieren. Egal, was er tut – eine Seite brüskiert er immer. Und wie groß die Erfolgschancen bei einer Klage stehen, kann ihm auch keiner sagen – nicht einmal Anwalt Heyer, der sie immerhin vage auf „eher etwas unter als etwas über 50 Prozent“ beziffert.
Am 31. Oktober läuft die Frist ab, um vor einem Zivilgericht das Urteil des Ständigen Schiedsgerichts anzufechten. In zwei Wochen endet auch das verlockende Angebot des DFB. Die Funktionäre wollen Dynamo bei Klageverzicht für die Pokalvorfälle in Hannover mit einer vergleichsweise milden Geldstrafe von 30000 Euro belegen, die zwölf noch anhängigen Sportgerichtsverfahren annullieren und das Vorstrafenregister löschen. Für Dynamos Geschäftsführer Christian Müller steht der Entschluss fest. Er will, das bekräftigte er bei einer Informationsveranstaltung, nicht Kapitän „des kleinen Schlauchboots sein, das auf einen Panzerkreuzer zufährt“. Sich mit dem mächtigen DFB anzulegen, hält er perspektivisch für unklug. Aus seiner Sicht spreche deshalb einfach mehr dafür, „den ersten Schritt der Abrüstung zu gehen“.
Während in Internetforen noch darüber diskutiert wird, gab Dynamos Aufsichtsrat inzwischen seine Antwort und kassierte Müllers Beschlussvorlage. Das Gremium, das bis auf zwei Enthaltungen einstimmig entschied, beauftragte die Geschäftsführung, fristgerecht die Klage beim Oberlandesgericht in Frankfurt am Main einzureichen. Unabhängig davon soll Müller mit dem DFB über eine Fristverlängerung verhandeln, damit die Mitglieder bei ihrer Versammlung am 16. November über eine Klage abstimmen können.
Damit folgt der Aufsichtsrat der Forderung einiger Fangruppen, was Dynamos Anwalt Jörg Heyer für bedenklich hält. Weil zur Mitgliederversammlung nur wenige Hundert der gut 14000 Möglichen kommen, die auch nicht alle Hintergründe zum Thema kennen. Als Folge eines zivilgerichtlichen Rechtsstreits mit dem DFB, den Heyer als sportrechtliche Revolution bezeichnet, droht laut Müller beispielsweise der Ausstieg des Hauptsponsors Veolia.
Der Aufsichtsrat , dem auch Veolia-Geschäftsführer Jens Heinig angehört, widerspricht dem letzten Punkt. Auch Müllers wichtigstes Argument, mit einer Klage künftig Ausgestoßener der Fußball-Familie zu sein, schiebt das Kontrollgremium beiseite. Man müsse doch in einem demokratischen Land alle rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen dürfen, sagen die Räte. Sie betonen aber auch, in Sachen DFB-Angebot gesprächsbereit zu sein, wenn der Verband belastbare Fakten liefert. Bislang sei alles unverbindlich, nichts schriftlich fixiert.
Müller selbst könne am Ende nur verlieren. Egal, was er tut – eine Seite brüskiert er immer. Und wie groß die Erfolgschancen bei einer Klage stehen, kann ihm auch keiner sagen – nicht einmal Anwalt Heyer, der sie immerhin vage auf „eher etwas unter als etwas über 50 Prozent“ beziffert.
16.10.2013 - 22:02 Uhr
Sollte das der Wahrheit entsprechen, kann ich es mir nur so erklären, dass diejenigen im AR, die schon auf unwürdige Art und Weise versucht hatten unseren Geschäftsführer zu stürzen, hier vor der eigenen Abberufung die letzte Chance nutzen, ihm nochmal in die Suppe zu spucken. Ekelhaft sowas. Btw würde mich interessieren, wer die Info wiedermal rausgegeben hat. Ich weiß es nicht, aber was ich weiß ist, dass die Außenwirkung wiedermal fatal ist.
Edit: okay ... Jetzt wo ich den ganzen Artikel kenne ... Gefällt mir trotzdem ni. Der Aufsichtsrat sollte sich wenn schon darauf berufen, dass Dynamo Schaden droht, wenn wir nicht klagen. Sie sollten allerdings nicht auf Druck einzelner Fangruppen solche Sachen anordnen. Das ist nicht ihr Job. Unglaublich, dass da überhaupt Druck auf den AR ausgeübt wird.
Edit: okay ... Jetzt wo ich den ganzen Artikel kenne ... Gefällt mir trotzdem ni. Der Aufsichtsrat sollte sich wenn schon darauf berufen, dass Dynamo Schaden droht, wenn wir nicht klagen. Sie sollten allerdings nicht auf Druck einzelner Fangruppen solche Sachen anordnen. Das ist nicht ihr Job. Unglaublich, dass da überhaupt Druck auf den AR ausgeübt wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von softrockwarrior am 16.10.2013 um 22:07 Uhr bearbeitet
16.10.2013 - 22:10 Uhr
Super. Der AR, der in seiner Mehrheit nach dem 16.11. nicht mehr im Amt sein wird, treibt den Verein in eine ungewisse Zukunft und erledigt nebenbei den HGF. Ich hoffe mal, dass das nur ein As im Pokerspiel mit dem DFB ist. Wenn nicht, gute Nacht.
16.10.2013 - 22:55 Uhr
Mir ist nur nicht ganz klar, mit welchem Recht der AR sich in die Belange des GF einmischt und ihm Entscheidungen diktiert.
16.10.2013 - 22:59 Uhr
Wisst ihr was das schöne an der Veröffentlichung ist?
Jetzt bekommt man nochmal richtig schön zu sehen was da für Gestalten im AR eigentlich sitzen und das man um diese Leute keine Träne nachweinen muss.
Bin ich froh das dieser AR bald Geschichte ist!
Jetzt bekommt man nochmal richtig schön zu sehen was da für Gestalten im AR eigentlich sitzen und das man um diese Leute keine Träne nachweinen muss.
Bin ich froh das dieser AR bald Geschichte ist!
16.10.2013 - 23:04 Uhr
Das Problem ist nur, dass uns diese Erkenntnis in der aktuellen Problematik keinen Zentimeter voranbringt. Es ist eine Schande, was hier wieder passiert.
Da schießen Leute die gesamte Arbeit und den Rat eines Volljuristen mit Sportjuristerei als Schwerpunkt in den Wind. Sei es nun auf Druck einzelner Gruppierungen oder aus reiner Profilierungswut, wie bereits gesagt ... EKELHAFT.
Da schießen Leute die gesamte Arbeit und den Rat eines Volljuristen mit Sportjuristerei als Schwerpunkt in den Wind. Sei es nun auf Druck einzelner Gruppierungen oder aus reiner Profilierungswut, wie bereits gesagt ... EKELHAFT.
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