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Schiedsrichter

10.08.2009 - 23:18 Uhr
Schiedsrichter |#1931
18.07.2025 - 09:53 Uhr
Zitat von KSCFranconia

Ich finde das auch mal eine vernünftige Regeländerung. Warum? Weil es im Sinne des Sports ist. Diese Doppelberührungen beim Elfer (ich kenne nur die von Alvarez und von Kainz mal im Pokal Köln-HSV) passieren ja nicht bewusst oder um den Torhüter zu täuschen, geschweige denn "weil der Schütze zu blöd ist", sondern durch Ausrutschen. Der Schuss wird aber in einer Bewegung ausgeführt und das sollte imho nicht bestraft werden.


Und wenn ein gegnerischer Torhüter aus Versehen dann Ball zweimal berührt, willst du auch einen Elfmeter für den KSC sehen, oder?

Und wenn ein Stürmer aus Versehen mit der Hand den Ball in unserem Kasten unterbringt, willst du auch, dass der Schiedsrichter abpfeift, oder?

Und wenn ein indirekter Freistoß aus Versehen direkt in unserem Tor landet, willst du auch, dass der Schiedsrichter auf Abstoß entscheidet, oder?

Und wenn ein Gegnerspieler aus Versehen ein Foul begeht, willst du doch auch, dass auf Freistoß/Straftstoß für den KSC entschieden wird, oder?

Das "Versehen" ist doch kein klarer Begriff, sondern ein interpretativer Begriff. Natürlich kannst du unterstellen, dass ein Schütze beim Elfmeter den Ball nicht zweimal berühren möchte, aber die korrekte Ausführung entsprechend der Regeln obliegt doch dem Spieler selbst, und nicht dem Schiedsrichter, der ist doch nur da, um zu beurteilen, was er sieht.

Im Sinne des Sports wäre es doch vielmehr, wenn ein Spieler, der aus Versehen einen Regelverstoß begeht, einsieht, dass dem so war, und mit der entsprechenden Konsequenz klarkommt.

Dass man da für irgendeiner Ausnahme wieder eine Ausnahmeregel ableiten muss, ist doch absurd. Der Sport soll einfach und verständlich bleiben und nicht jedes Jahr durch irgendwelche Sonderregeln erweitert und verkompliziert werden aus meiner Sicht.

•     •     •

Nur der KSC!

Bei allem Respekt: Ich verstehe mehr vom Fußball als die meisten hier. Ambitioniert und intellektuell überlegen. Richtig gestandener Typ. Und was bringt uns das jetzt in der Rückrunde?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von soulKSC am 18.07.2025 um 09:54 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter |#1932
18.07.2025 - 10:49 Uhr
Zitat von soulKSC
Zitat von KSCFranconia

Ich finde das auch mal eine vernünftige Regeländerung. Warum? Weil es im Sinne des Sports ist. Diese Doppelberührungen beim Elfer (ich kenne nur die von Alvarez und von Kainz mal im Pokal Köln-HSV) passieren ja nicht bewusst oder um den Torhüter zu täuschen, geschweige denn "weil der Schütze zu blöd ist", sondern durch Ausrutschen. Der Schuss wird aber in einer Bewegung ausgeführt und das sollte imho nicht bestraft werden.

Und wenn ein gegnerischer Torhüter aus Versehen dann Ball zweimal berührt, willst du auch einen Elfmeter für den KSC sehen, oder?

Ich verstehe leider nicht welche Situation du damit meinst, sorry.
Und wenn ein Stürmer aus Versehen mit der Hand den Ball in unserem Kasten unterbringt, willst du auch, dass der Schiedsrichter abpfeift, oder?

Kommt auf die Situation an. Wie beim Handspiel allgemein. Nicht umsonst ist die Handspielregel in aller Munde. Hier abzuwägen ist extrem schwierig. Ich plädiere ja für "im Sinne des Sports". D.h. wenn die Hand ausgefahren ist würde ich es natürlich nicht gelten lassen weil es nun mal Fußball und nicht Handball ist, Vergrößerung der Körperfläche usw. Wenn der Ball vom angelegten Arm ins Tor geht, aber ohnehin rein wäre weil er ansonsten mit dem Oberkörper reingewuchtet worden wäre, dann wäre das zu akzeptieren.
Und wenn ein indirekter Freistoß aus Versehen direkt in unserem Tor landet, willst du auch, dass der Schiedsrichter auf Abstoß entscheidet, oder?

Wie soll das aus Versehen passieren? Wenn kein Mitspieler den Ball des Freistoßschützen mehr erreicht und er deshalb im Tor landet, dann ist das kein Versehen sondern Pech, fehlende Abstimmung oder sonst was. Oder wenn der Mitspieler den Ball am Freistoßpunkt nicht anstupst, dann nenne ich das Unvermögen. Das Tor zählt natürlich nicht. Das ist nicht mit Abrutschen zu vergleichen.
Und wenn ein Gegnerspieler aus Versehen ein Foul begeht, willst du doch auch, dass auf Freistoß/Straftstoß für den KSC entschieden wird, oder?

Ja, will ich. Ein Foul hat auch immer eine Spielunterbrechung und nicht selten eine Behandlung des gefoulten Spielers zur Folge und ist deshalb nicht vergleichbar.
Im Sinne des Sports wäre es doch vielmehr, wenn ein Spieler, der aus Versehen einen Regelverstoß begeht, einsieht, dass dem so war, und mit der entsprechenden Konsequenz klarkommt.

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.

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"Den HSV mag ich wirklich nicht, das ist einfach so, das wird sich auch nicht mehr ändern." (Toni Kroos)
"Für mich gibt es nur den KSC. Ich wäre sogar für den KSC, wenn er gegen die F-Jugend meines eigenen Sohnes spielen würde" (ich selbst)

Karlsruher SC
SpVgg Ansbach U12
Schiedsrichter |#1933
18.07.2025 - 11:29 Uhr
Zitat von KSCFranconia

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.


Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.

Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.

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Nur der KSC!

Bei allem Respekt: Ich verstehe mehr vom Fußball als die meisten hier. Ambitioniert und intellektuell überlegen. Richtig gestandener Typ. Und was bringt uns das jetzt in der Rückrunde?
Schiedsrichter |#1934
18.07.2025 - 11:36 Uhr
Zitat von soulKSC
Zitat von KSCFranconia

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.


Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.

Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.


Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Schiedsrichter |#1935
18.07.2025 - 12:06 Uhr
Zitat von vast76
Zitat von soulKSC

Zitat von KSCFranconia

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.


Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.

Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.


Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen


Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.

In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Schiedsrichter |#1936
18.07.2025 - 12:13 Uhr
Zitat von soulKSC
...Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Sprachs und gewichtete eine neu eingeführte Regel indem er sie "falsch" nennt.

Irgendjemand führt nun mal Regeln und Gesetze ein. Ob die gut oder schlecht sind wird immer im Auge des Betrachters liegen.

Ähnlich ist es doch bei der Relegation. Die meisten sagen "abschaffen, zurück zu drei Auf- und drei Absteigern". Aber wer sagt, dass DAS die eine korrekte Regel ist? Warum sind gerade "drei" richtig? Das hat auch irgend jemand mal so festgelegt.

Wir brauchen so eine Unwichtigkeit nun auch wirklich nicht aufs Komma ausdiskutieren. Lass uns unsere Sicht der Dinge behalten und ins Wochenende gehen.

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"Den HSV mag ich wirklich nicht, das ist einfach so, das wird sich auch nicht mehr ändern." (Toni Kroos)
"Für mich gibt es nur den KSC. Ich wäre sogar für den KSC, wenn er gegen die F-Jugend meines eigenen Sohnes spielen würde" (ich selbst)

Karlsruher SC
SpVgg Ansbach U12

Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSCFranconia am 18.07.2025 um 12:14 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter |#1937
18.07.2025 - 15:37 Uhr
Zitat von Lynx1984
Zitat von vast76

Zitat von soulKSC

Zitat von KSCFranconia

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.


Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.

Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.


Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen


Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.

In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.


Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.

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Nur der KSC!

Bei allem Respekt: Ich verstehe mehr vom Fußball als die meisten hier. Ambitioniert und intellektuell überlegen. Richtig gestandener Typ. Und was bringt uns das jetzt in der Rückrunde?
Schiedsrichter |#1938
19.07.2025 - 08:24 Uhr
Bin da voll bei Soul (das ich das mal schreibe 😁).

Wenn ein TW nicht mit einem Fuss die Linie berührt, wird der Elfer auch wiederholt. Wieso man bei Stürmern da "weiche" auslegbare Regeln beim Schuss benötigt, erschließt sich mir nicht.

Und wenn eine Schusstechnik 2 Berührungen ergibt, dann ist das halt die falsche Technik für nen Elfer.

Mich stört schon, dass zb. das verzögern nicht konsequent unterbunden wird, weil innerhalb der Bewegung ausgelegt wird. Wenn der Schuss klar verzögert wird, wie auch immer, wäre das bei mir kein gültiger Elfer, fertig.

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Rest in Peace Charlie Kirk

Dieser Beitrag wurde zuletzt von KAlist am 19.07.2025 um 08:25 Uhr bearbeitet
Schiedsrichter |#1939
19.07.2025 - 12:23 Uhr
Zitat von soulKSC
Zitat von Lynx1984

Zitat von vast76

Zitat von soulKSC

Zitat von KSCFranconia

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.


Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.

Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.


Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen


Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.

In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.


Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.

Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.

Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Schiedsrichter |#1940
19.07.2025 - 12:25 Uhr
Zitat von GTStar
Zitat von soulKSC

Zitat von Lynx1984

Zitat von vast76

Zitat von soulKSC

Zitat von KSCFranconia

Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.


Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.

Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.

Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.


Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen


Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.

In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.


Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.

Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.

Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).


Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?

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