1. FC Köln 1. FC Köln
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René Wagner
Geburtsdatum 17.07.1988
Alter 38
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein 1.FC Köln

René Wagner [Trainer]

22.03.2026 - 19:20 Uhr
René Wagner [Trainer] |#61
06.04.2026 - 10:00 Uhr
Mal kurz zu diesem Thema "Impuls":

Das ist doch ne Floskel. Ich will das Thema Kwasniok gar nicht mehr aufmachen, war selbst hin- und hergerissen ob man ihn rausschmeißen sollte nach dem Derby. Ich war auch sehr überrascht von der Entscheidung für Wagner, die irgendwie komisch wirkte eben weil es kein wirklicher Bruch sein konnte. Ich finde diese Entscheidung von Kessler, dem klar gewesen sein dürfte dass diese zu Irritation und Diskussionen auch um seine Person führen würde, mutig. Da muss er schon überzeugt von Wagner sein, wenn er sich selbst so in die Schusslinie stellt. Bei mir reift mehr und mehr die Überzeugung, dass es nicht (ausschließlich) die sportliche Talfahrt war, die zum Trainerwechsel geführt hat. Denn sonst hätte man nicht mit einem der Hauptverantwortlichen für die Mannschaft weitergemacht. So viel kann der nämlich nicht ändern, war er doch an vielen Entscheidungen zuvor schon maßgeblich beteiligt.
Zu Wagners Debüt, war in Ordnung. Der Ansatz tief zu stehen und zu kontern war nachvollziehbar, auch der Move einen El Mala weitestgehend von Defensivaufgaben zu entbinden und in der gefährlichen Zone neben Ache zu positionieren. Das kann man Mal probieren. Ansonsten ähnlich wie zuvor, tolle Moral, und ein glückliches Händchen bei den Jokern. Bin gespannt wie es weitergeht, für mich ist ein Punkt in Frankfurt ein doch in Summe ein gelungener Auftakt ür den neuen Chefcoach.
René Wagner [Trainer] |#62
06.04.2026 - 11:25 Uhr
Zitat von E_Levve_Lang
Mal kurz zu diesem Thema "Impuls":

Das ist doch ne Floskel. Ich will das Thema Kwasniok gar nicht mehr aufmachen, war selbst hin- und hergerissen ob man ihn rausschmeißen sollte nach dem Derby. Ich war auch sehr überrascht von der Entscheidung für Wagner, die irgendwie komisch wirkte eben weil es kein wirklicher Bruch sein konnte. Ich finde diese Entscheidung von Kessler, dem klar gewesen sein dürfte dass diese zu Irritation und Diskussionen auch um seine Person führen würde, mutig. Da muss er schon überzeugt von Wagner sein, wenn er sich selbst so in die Schusslinie stellt. Bei mir reift mehr und mehr die Überzeugung, dass es nicht (ausschließlich) die sportliche Talfahrt war, die zum Trainerwechsel geführt hat. Denn sonst hätte man nicht mit einem der Hauptverantwortlichen für die Mannschaft weitergemacht. So viel kann der nämlich nicht ändern, war er doch an vielen Entscheidungen zuvor schon maßgeblich beteiligt.
Zu Wagners Debüt, war in Ordnung. Der Ansatz tief zu stehen und zu kontern war nachvollziehbar, auch der Move einen El Mala weitestgehend von Defensivaufgaben zu entbinden und in der gefährlichen Zone neben Ache zu positionieren. Das kann man Mal probieren. Ansonsten ähnlich wie zuvor, tolle Moral, und ein glückliches Händchen bei den Jokern. Bin gespannt wie es weitergeht, für mich ist ein Punkt in Frankfurt ein doch in Summe ein gelungener Auftakt ür den neuen Chefcoach.




Wollte ich so in der Art gestern auch schon schreiben. Hier wird die Diskussion fast ausschließlich auf das sportliche beschränkt.

Wir wissen doch alle viel zu wenig über evtl. Unruhe im Umfeld der Mannschaft etc. Oft ist ja an Gerüchten auch immer bisschen was dran.

Dann würde es auch Sinn ergeben, gar nicht so viel zu ändern, sondern einfach zu schauen, dass man neben der sportlichen Situation keine weiteren Nebenkriegsschauplätze hat.
René Wagner [Trainer] |#63
06.04.2026 - 11:53 Uhr
Zitat von E_Levve_Lang
Ich finde diese Entscheidung von Kessler, dem klar gewesen sein dürfte dass diese zu Irritation und Diskussionen auch um seine Person führen würde, mutig. Da muss er schon überzeugt von Wagner sein, wenn er sich selbst so in die Schusslinie stellt.


Ich möchte deinen Beitrag nicht widersprechen und teile ihn weitestgehend. Daneben möchte ich aber diesen Satz noch mal aufgreifen:

Ein Geschäftsführer der seine Person über die Aufgabe stellt wäre ein sehr schlechter Geschäftsführer. Wenn man in der Rolle ist, einem von vorne herein klar, dass man jederzeit abberufen werden kann und das der Job endlich ist.

Man bekommt eine Mission und nicht selten ist man dann auch der falsche Mann, wenn die Mission erfüllt ist. Oft werden dann andere Stärken benötigt wenn das Ziel erreicht ist, als auf dem Weg dahin.

Ein Geschäftsführer spricht mit den Eigentümern offen darüber wie lange der Weg noch gemeinsam passt und da die strategische Ausrichtung immer etwas Vorlauf hat bevor das operative nachzieht, hat man sich meist schon getrennt bevor man an den Punkt ankommt wo es nicht mehr passt.

So erlebe ich das jedenfalls in der Rolle und ich glaube nicht, dass das im Profifußball grundsätzlich anders funktioniert als in anderen Wirtschaftszweigen.

Von daher sollten wir den Trainerwechsel mmn. nicht so sehr überhöhen. Kessler darf solche Entscheidungen treffen und er wird sie gemeinsam mit dem Vorstand getroffen haben. Das was du schreibst ist aber natürlich trotzdem real, allerdings meiner Erfahrung nach vor allem in der Außenwahrnehmung.
René Wagner [Trainer] |#64
06.04.2026 - 12:18 Uhr
Zitat von ricci_cabanas
Zitat von DonMarvel

Zitat von Hector14

Glückwunsch zum 1. Punkt.
Komisches und chaotisches Spiel, aber eine Punkt nehme ich aus Frankfurt gerne mit. Wir hatten gute Chancen, teilweise etwas glücklich aber in summe waren es ja einige..

Es gibt noch viel zu tun, gerade hinten war es erschreckend wie oft die Frankfurter zur Grundlinie durchgekommen sind, wie auch beim 1:0.

Wir haben heute auf Konter gespielt und das war auch genau richtig so. Schaut euch nochmal das Spiel gegen Freiburg zu Beginn der Saison an. Da waren wir effektiv. Oder gegen den hsv. Heute waren wir es mal wieder gar nicht, hinten raus dann glücklicherweise schon.

Wir haben nicht plötzlich einen anderen Kader zur Verfügung, ein Trainerwechsel ist auch keine patentrezept für Erfolg. Hecking hat gestern nach 3:1 noch 3:6 verloren. Da ist nix mehr mit trainereffekt.

Es ist ein Punkt den wir auf Wolfsburg gut gemacht haben, jetzt wird es Zeit gegen Bremen zu gewinnen. Das wird wieder gänzlich anders und vermutlich mit JSP und ACM auf dem Platz.


Gegen Bremen gewinnen zu müssen und sogar leicht favorisiert zu sein, liegt unserer Truppe nicht und da sehe ich leider die Gefahr. Meistens vergleicht man die Gegner miteinander und meint dann, gegen den anderen wird es schon reichen. Ich gehe zudem zeitgleich von einem Wolfsburger Sieg gegen Frankfurt aus und dann fängt man wieder an zu rechnen, wenn man selber nicht dreifach punktet. Ich sehe die Wölfe, trotz des schweren Restprogramms, noch lange nicht klar auf dem Relegationsplatz oder als direkten Absteiger. Die können in der ein oder anderen Partie noch überraschen, aber warten wir mal ab.

Zum gestrigen Spiel. Hut ab! Nach 0:2, in dem man normalerweise demoralisiert wirkt, noch zurückzukommen, verdient erstmal Respekt. Es ist aber auch keine neue Erkenntnis, dass sich die Mannschaft nicht hängen lässt. Ich möchte hier jetzt nicht Vergleiche zwischen Wagner und Kwasniok ziehen, aber von einem "neuen" oder anderen Impuls konnte ich überhaupt nichts erkennen. Die lichten Momente hatten wir vorher auch und von einem anderen oder "besseren" kontrolliert offensiveren Ansatz darf auch nicht die Rede sein.

Die Lage ist weiterhin bescheiden und man ist auf die Inkonstanz der direkten Konkurrenten angewiesen, wenn man selber keine Siege holt. Das ist aber im Übrigen nichts, was ich Wagner vorhalten möchte, sondern etwas, was den Trainerwechsel von Seiten der Vereinsführung immer noch abstrus wirken lässt.


Generell scheinen FC Fans das Spiel und insbesondere das Ergebnis deutlich kritischer zu sehen als externe Medien (außerhalb Kölns). Der Tenor ist dort eher, dass wir das Spiel (auch aufgrund der massiven Konterchancen in der 1. Halbzeit)hätten ziehen müssen. 1 Punkt in Frankfurt ist (auch im Rückblick auf die anderen Ergebnisse) erstmal i.O. - gerade weil wir auswärts gegen Teams aus der oberen Hälfte nicht wirklich viel geholt haben. (…)


Ich finde die Bewertung auch heftig. Zugegebenermaßen habe ich gestern nicht viel sehen können - und es war sicherlich auch kein Spiel, in dem wir überlegt Chancen rausgespielt haben. Aber wir hatten viele gute Chancen, da wir den Gegner unter Druck gesetzt haben. Die meisten neutralen bzw gegnerische Stimmen, die ich gelesen habe, sprechen mindestens von einem gerechten Unentschieden.

Wenn ich mir die Zusammenfassungen der anderen Spiele anschaue, sehe ich viele Mannschaften, die ihre Chancen nicht ausspielen, sondern über pressing & umschalten ihre Chancen erhalten (ich habe aber nur die Zusammenfassungen gesehen, vielleicht ist das also verzerrt).

Bei den drei Buden von Wolfsburg hat Leverkusen mMn so dilettantisch verteidigt und dem VFL die Tore quasi geschenkt - da war für mich auch nix rausgespieltes dabei. Insbesondere bei denen fehlt mir persönlich jede Fantasie, wie die diese Saison nochmal erfolgreich sein wollen.

Ich sehe also auch eine Diskrepanz in der Wahrnehmung der Kölner Fans bei der Beurteilung unserer Leistung und die der anderen Abstiegskandidaten. MMn geht das mit einer falschen Erwartung nach dem Trainerwechsel einher.

Ich sehe uns sicherlich noch nicht gerettet, und ich hätte auch gerne mit LK weiter gemacht, aber dass sich unsere Ausgangsposition nach dem gestrigen Spiel (inklusive Spielanlage und Spielverlauf) gross verschlechtert hätte, sehe ich überhaupt nicht.

Natürlich ist das auch dem Umstand geschuldet, dass an dem Spieltag viel für uns gelaufen ist, aber das liegt eben mMn auch an dem Unvermögen der anderen Abstiegskandidaten - die sind nicht unbedingt besser als wir.
René Wagner [Trainer] |#65
06.04.2026 - 15:59 Uhr
Zitat von E_Levve_Lang
Mal kurz zu diesem Thema "Impuls":

Das ist doch ne Floskel. Ich will das Thema Kwasniok gar nicht mehr aufmachen, war selbst hin- und hergerissen ob man ihn rausschmeißen sollte nach dem Derby. Ich war auch sehr überrascht von der Entscheidung für Wagner, die irgendwie komisch wirkte eben weil es kein wirklicher Bruch sein konnte. Ich finde diese Entscheidung von Kessler, dem klar gewesen sein dürfte dass diese zu Irritation und Diskussionen auch um seine Person führen würde, mutig. Da muss er schon überzeugt von Wagner sein, wenn er sich selbst so in die Schusslinie stellt. Bei mir reift mehr und mehr die Überzeugung, dass es nicht (ausschließlich) die sportliche Talfahrt war, die zum Trainerwechsel geführt hat. Denn sonst hätte man nicht mit einem der Hauptverantwortlichen für die Mannschaft weitergemacht. So viel kann der nämlich nicht ändern, war er doch an vielen Entscheidungen zuvor schon maßgeblich beteiligt.
Zu Wagners Debüt, war in Ordnung. Der Ansatz tief zu stehen und zu kontern war nachvollziehbar, auch der Move einen El Mala weitestgehend von Defensivaufgaben zu entbinden und in der gefährlichen Zone neben Ache zu positionieren. Das kann man Mal probieren. Ansonsten ähnlich wie zuvor, tolle Moral, und ein glückliches Händchen bei den Jokern. Bin gespannt wie es weitergeht, für mich ist ein Punkt in Frankfurt ein doch in Summe ein gelungener Auftakt ür den neuen Chefcoach.

Ich glaube mittlerweile auch, dass das Umfeld und die Beurteilung von kwasnioks Aussagen, ein entscheidender Faktor waren.
Ich halte es dadurch zwar immer noch für fragwürdig, aber die Entscheidung wurde jetzt so getroffen.

Was mich dabei stört, dass man das dann so nicht kommuniziert.
Es muss dabei ja auch kein Angriff auf Kwasniok sein, wenn man neben dem Ausbleiben sportlicher Erfolge, die Art der Kommunikation für äußerst kritisch hält. Egal ob man auf intern oder extern verweist.

Ich bleibe dabei, dass Kessler sich extrem geschwächt hat mit dem Move.
Schön, dass die Mannschaft auch unter Wagner Moral beweist. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten.
Ob Wagner dafür jetzt der ausschlaggebende Grund ist, bezweifle ich dabei - noch.

Die Daumen sind so oder so gedrückt und im Sommer muss dann ein weitere Umbruch her. Es gibt einfach Spieler, dessen Mehrwert einfach zu gering ist. Huseinbasic hat das für mich gestern mal wieder bewiesen.
René Wagner [Trainer] |#66
06.04.2026 - 16:18 Uhr
Zitat von Zensur
Zitat von E_Levve_Lang

Mal kurz zu diesem Thema "Impuls":

Das ist doch ne Floskel. Ich will das Thema Kwasniok gar nicht mehr aufmachen, war selbst hin- und hergerissen ob man ihn rausschmeißen sollte nach dem Derby. Ich war auch sehr überrascht von der Entscheidung für Wagner, die irgendwie komisch wirkte eben weil es kein wirklicher Bruch sein konnte. Ich finde diese Entscheidung von Kessler, dem klar gewesen sein dürfte dass diese zu Irritation und Diskussionen auch um seine Person führen würde, mutig. Da muss er schon überzeugt von Wagner sein, wenn er sich selbst so in die Schusslinie stellt. Bei mir reift mehr und mehr die Überzeugung, dass es nicht (ausschließlich) die sportliche Talfahrt war, die zum Trainerwechsel geführt hat. Denn sonst hätte man nicht mit einem der Hauptverantwortlichen für die Mannschaft weitergemacht. So viel kann der nämlich nicht ändern, war er doch an vielen Entscheidungen zuvor schon maßgeblich beteiligt.
Zu Wagners Debüt, war in Ordnung. Der Ansatz tief zu stehen und zu kontern war nachvollziehbar, auch der Move einen El Mala weitestgehend von Defensivaufgaben zu entbinden und in der gefährlichen Zone neben Ache zu positionieren. Das kann man Mal probieren. Ansonsten ähnlich wie zuvor, tolle Moral, und ein glückliches Händchen bei den Jokern. Bin gespannt wie es weitergeht, für mich ist ein Punkt in Frankfurt ein doch in Summe ein gelungener Auftakt ür den neuen Chefcoach.

Ich glaube mittlerweile auch, dass das Umfeld und die Beurteilung von kwasnioks Aussagen, ein entscheidender Faktor waren.
Ich halte es dadurch zwar immer noch für fragwürdig, aber die Entscheidung wurde jetzt so getroffen.

Was mich dabei stört, dass man das dann so nicht kommuniziert.
Es muss dabei ja auch kein Angriff auf Kwasniok sein, wenn man neben dem Ausbleiben sportlicher Erfolge, die Art der Kommunikation für äußerst kritisch hält. Egal ob man auf intern oder extern verweist.

Ich bleibe dabei, dass Kessler sich extrem geschwächt hat mit dem Move.
Schön, dass die Mannschaft auch unter Wagner Moral beweist. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten.
Ob Wagner dafür jetzt der ausschlaggebende Grund ist, bezweifle ich dabei - noch.

Die Daumen sind so oder so gedrückt und im Sommer muss dann ein weitere Umbruch her. Es gibt einfach Spieler, dessen Mehrwert einfach zu gering ist. Huseinbasic hat das für mich gestern mal wieder bewiesen.


Es ist halt reine Spekulation was die Gründe letztlich waren, deshalb habe ich auf das Thema halt auch absolut keine Lust. Kommunikation nach außen, Verhältnis zur Mannschaft, interne Zusammenarbeit? Vielleicht hat es einfach menschlich nicht gepasst, und dann finde ich es ehrlich gesagt auch richtig die Gründe halt vielleicht nicht der Öffentlichkeit eindeutig zu kommunizieren. Das hätte ggf. dann massive Auswirkungen auf Kwasnioks Perspektiven im Geschäft, und bloß weil es vielleicht einfach nicht passt, muss das ja nicht überall so sein oder ein klares Fehlverhalten oder dergleichen sein. Dann ist nix sagen oder vorschieben halt einfach nur fair.

Aber genug von dem Thema, lasst uns besser auf die Gegenwart konzentrieren.
René Wagner [Trainer] |#67
06.04.2026 - 17:01 Uhr
Das wird die Aufgabe sein: gegen Bremen das Spiel zu machen. Sie werden uns den Ball überlassen und wir müssen das Spiel machen, was uns bisher nicht liegt. Richtig: mit JSP und Castro-Montes kommen technisch starke Spieler zurück, die uns ein ganz anderes Pass-Spiel ermöglichen.
René Wagner [Trainer] |#68
06.04.2026 - 17:02 Uhr
Zitat von E_Levve_Lang
Zitat von Zensur

Zitat von E_Levve_Lang

Mal kurz zu diesem Thema "Impuls":

Das ist doch ne Floskel. Ich will das Thema Kwasniok gar nicht mehr aufmachen, war selbst hin- und hergerissen ob man ihn rausschmeißen sollte nach dem Derby. Ich war auch sehr überrascht von der Entscheidung für Wagner, die irgendwie komisch wirkte eben weil es kein wirklicher Bruch sein konnte. Ich finde diese Entscheidung von Kessler, dem klar gewesen sein dürfte dass diese zu Irritation und Diskussionen auch um seine Person führen würde, mutig. Da muss er schon überzeugt von Wagner sein, wenn er sich selbst so in die Schusslinie stellt. Bei mir reift mehr und mehr die Überzeugung, dass es nicht (ausschließlich) die sportliche Talfahrt war, die zum Trainerwechsel geführt hat. Denn sonst hätte man nicht mit einem der Hauptverantwortlichen für die Mannschaft weitergemacht. So viel kann der nämlich nicht ändern, war er doch an vielen Entscheidungen zuvor schon maßgeblich beteiligt.
Zu Wagners Debüt, war in Ordnung. Der Ansatz tief zu stehen und zu kontern war nachvollziehbar, auch der Move einen El Mala weitestgehend von Defensivaufgaben zu entbinden und in der gefährlichen Zone neben Ache zu positionieren. Das kann man Mal probieren. Ansonsten ähnlich wie zuvor, tolle Moral, und ein glückliches Händchen bei den Jokern. Bin gespannt wie es weitergeht, für mich ist ein Punkt in Frankfurt ein doch in Summe ein gelungener Auftakt ür den neuen Chefcoach.

Ich glaube mittlerweile auch, dass das Umfeld und die Beurteilung von kwasnioks Aussagen, ein entscheidender Faktor waren.
Ich halte es dadurch zwar immer noch für fragwürdig, aber die Entscheidung wurde jetzt so getroffen.

Was mich dabei stört, dass man das dann so nicht kommuniziert.
Es muss dabei ja auch kein Angriff auf Kwasniok sein, wenn man neben dem Ausbleiben sportlicher Erfolge, die Art der Kommunikation für äußerst kritisch hält. Egal ob man auf intern oder extern verweist.

Ich bleibe dabei, dass Kessler sich extrem geschwächt hat mit dem Move.
Schön, dass die Mannschaft auch unter Wagner Moral beweist. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten.
Ob Wagner dafür jetzt der ausschlaggebende Grund ist, bezweifle ich dabei - noch.

Die Daumen sind so oder so gedrückt und im Sommer muss dann ein weitere Umbruch her. Es gibt einfach Spieler, dessen Mehrwert einfach zu gering ist. Huseinbasic hat das für mich gestern mal wieder bewiesen.


Es ist halt reine Spekulation was die Gründe letztlich waren, deshalb habe ich auf das Thema halt auch absolut keine Lust. Kommunikation nach außen, Verhältnis zur Mannschaft, interne Zusammenarbeit? Vielleicht hat es einfach menschlich nicht gepasst, und dann finde ich es ehrlich gesagt auch richtig die Gründe halt vielleicht nicht der Öffentlichkeit eindeutig zu kommunizieren. Das hätte ggf. dann massive Auswirkungen auf Kwasnioks Perspektiven im Geschäft, und bloß weil es vielleicht einfach nicht passt, muss das ja nicht überall so sein oder ein klares Fehlverhalten oder dergleichen sein. Dann ist nix sagen oder vorschieben halt einfach nur fair.

Aber genug von dem Thema, lasst uns besser auf die Gegenwart konzentrieren.



Man kann das von außen durchaus als Risiko sehen, wenn man den Co zum Chef befördert und dann nicht den externen Impuls hat.

Entscheidet man sich aber genau für die interne Beförderung, ist das für mich ein klares Zeichen der Stärke.

a) ist man davon überzeugt davon, den richtigen Mann bereits in den eigenen Reihen zu haben, und dieser auch die Qualität mitbringt. Dafür spricht ja auch klar der rein fußballerische Auftritt der Mannschaft in dieser Saison. Das war durchaus eben auch Wagner.

b) kann auch durch eine Interne Beförderung ein Impuls entstehen. Jeder Mensch ist anders und füllt die formelle Rolle anders aus. Am Ende ist Profi Fußball streng hierarchisch. LK wird seine Entscheidungen getroffen haben, denen man gefolgt ist. Jetzt wird RW seine Entscheidungen treffen, denen der neue Staff folgt. Und die Spieler. Ein Problem in der Kabine sehe ich nicht.

c) spricht das sehr für ein intern gutes Betriebsklima. Die Möglichkeit des internen Aufstiegs wirkt über die einzelne Personalie hinaus und ist ein besonderes Signal, wenn man als interner wirklich ganz nach oben schaffen kann.

e) hat man bewusst auf den Co Positionen externe Impulse gebracht. Das fand ich clever. Auch die Kombination der Profile.
Zudem ist RW in dem Sinne ja nicht unerfahren. Im Gegenteil. Der hat schon einiges gesehen und ist mit 37 auch in einem „guten Alter“; um die Mannschaft aus seinem natürlichem Werdegang heraus im Abstiegskampft zusammenzuschweißen.

f) Kessler hat es doch glasklar gesagt: zu wenig Punkte. Aus die Maus. Die tiefere Analyse, was zu den zu wenig Punkten geführt hat, bleibt verschlossen. Gut so. Wenn man hier der Ansicht ist, den richtigen Mann in den eigenen Reihen zu haben: ebenfalls gut! Alle schreien immer nach Kontinuität. Die Moral muss man sich aber leisten können. Siehe Freiburg. Ich finde gut, endlich jemanden zu haben, der das konsequent mit einem Anspruch an Erfolg durchzieht.

Wagner hat das gg. die Eintracht gut gemacht. Taktische Idee inkl. Plan b. Im Spiel umgestellt. Ruhe bewahrt. Gut eingewechselt. Insgesamt ein gutes Auswärts Spiel gegen einen schwierigen Gegner gemacht (die werden nächste Wob schön einschenken). Sehr guter Einstand. Grundsätzlich gute Entscheidung, die für mich sehr viel Potenzial hat.
René Wagner [Trainer] |#69
07.04.2026 - 07:48 Uhr
Zitat von Steflichtblau
Das wird die Aufgabe sein: gegen Bremen das Spiel zu machen. Sie werden uns den Ball überlassen und wir müssen das Spiel machen, was uns bisher nicht liegt. Richtig: mit JSP und Castro-Montes kommen technisch starke Spieler zurück, die uns ein ganz anderes Pass-Spiel ermöglichen.


Das sehe ich auch so und gerade der gewählte Ansatz gegen Frankfurt macht mir das Hoffnung.
Es wurden viel weniger lange Bälle gespielt, auch wenn der Spielaufbau weiterhin behäbig und nicht wirklich ideenreich war. Es wurde jedoch versucht und der Ball war nicht sofort wieder weg.

Ich vermute auch, dass JSP für Özkacar und ACM für Lund startet. Ich finde auch, dass damit das spielerische Element eindeutig gestärkt wird. Weiterhin werden Krauß und Martel sicherlich die Zentrale bilden. Die Frage ist, ob man Johannesson dann auf die 10 schiebt, Kaminski nach rechts und Thielmann rausrotiert. Er kann die Energie dann von der Bank bringen.
Kaminski, El Mala und Ache haben ja schon ziemlich viel rotiert vorne und hätten mit Johannesson, Martel und Krauß eine passende Absicherung. Wobei Johannesson dann hoffentlich mal die Bälle nach vorne verteilt.

Ebenfalls hatten wir gegen Frankfurt, trotz der etwas tiefer angelegten Grundausrichtung, gute Umschaltmomente. Die werden wir auch gegen Bremen bekommen und müssen dann nur konsequent genutzt werden.

•     •     •

Sportliche Grüße
Come On FC!
René Wagner [Trainer] |#70
07.04.2026 - 10:38 Uhr
Zitat von JuluunFC
Zitat von Steflichtblau

Das wird die Aufgabe sein: gegen Bremen das Spiel zu machen. Sie werden uns den Ball überlassen und wir müssen das Spiel machen, was uns bisher nicht liegt. Richtig: mit JSP und Castro-Montes kommen technisch starke Spieler zurück, die uns ein ganz anderes Pass-Spiel ermöglichen.


Das sehe ich auch so und gerade der gewählte Ansatz gegen Frankfurt macht mir das Hoffnung.
Es wurden viel weniger lange Bälle gespielt, auch wenn der Spielaufbau weiterhin behäbig und nicht wirklich ideenreich war. Es wurde jedoch versucht und der Ball war nicht sofort wieder weg.

Ich vermute auch, dass JSP für Özkacar und ACM für Lund startet. Ich finde auch, dass damit das spielerische Element eindeutig gestärkt wird. Weiterhin werden Krauß und Martel sicherlich die Zentrale bilden. Die Frage ist, ob man Johannesson dann auf die 10 schiebt, Kaminski nach rechts und Thielmann rausrotiert. Er kann die Energie dann von der Bank bringen.
Kaminski, El Mala und Ache haben ja schon ziemlich viel rotiert vorne und hätten mit Johannesson, Martel und Krauß eine passende Absicherung. Wobei Johannesson dann hoffentlich mal die Bälle nach vorne verteilt.

Ebenfalls hatten wir gegen Frankfurt, trotz der etwas tiefer angelegten Grundausrichtung, gute Umschaltmomente. Die werden wir auch gegen Bremen bekommen und müssen dann nur konsequent genutzt werden.


Verstehe nicht warum Cenk aus der Elf fliegen soll, wo er doch stabiler gespielt hat als van den Berg. Scheint weiterhin keine Lobby zu haben. Ich würde vermutlich eine Dreierkette aus Cenk, JSP und vdB aufbieten und Thielmann rausrotieren, SebSeb und ACM auf die Schienen.

Im Zentrum fliegt Huseinbasic raus, da kann man dann überlegen ob man defensiver startet mit Martel neben Krauß oder doch lieber von Beginn an offensiver mit Johannesson neben Krauß. Vorne dürfen in jedem Fall Kaminski, Ache und El Mala wirbeln, sofern der rechtzeitig fit wird. Sonst muss es Maina richten.
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