RB Leipzig
29.08.2012 - 17:43 Uhr
RB Leipzig
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BarryBlueWhite am 08.07.2023 um 10:49 Uhr bearbeitet
19.12.2012 - 17:31 Uhr
@friend-of-football: Versuch dich nicht aus der Fassung bringen zu lassen. RB Leipzig trägt neben seiner mittlerweile recht ansehnlichen Anhängerschaft eben auch viele Antipathien, die alle irgendwo zwischen "verständlich" und "hasserfüllt" liegen. Jeder definiert den Sport Fußball auf seine Weise und so wird man als moderner Fußballfan selbst dann als Nichtkenner und vom Himmel gefallener Erfolgsfan abgestempelt, wenn man vom Sport Fußball selbst vielleicht sogar mehr Ahnung hat (subjektiv). Die RB-Gegner definieren sich hauptsächlich (nicht alle) über ihre Tradition im Fanbereich, die ein wenige Jahre junger Verein wie RB natürich nicht haben kann.
Müßig wird die Diskussion immer dann, wenn einem das Teens oder junge Erwachsene (der Regelfall) entgegenschmettern, die allein aufgrund ihres Alters an gar keiner Traditionsdiskussion teilnehmen sollten.
Fakt ist, und das kann ich nach zahlreichen Stadionbesuchen in Leipzig und außerhalb ziemlich sicher sagen. Die RB-Fans entwickeln sich ständig weiter und gehören stimmungstechnisch in jedem Fall zum oberen Bereich der Liga. Mir macht es jedenfalls extrem viel Spaß die Entwicklung zu verfolgen und ins Stadion gehen. Und das lass ich mir genau wie viele andere nicht kaputtmachen.
Müßig wird die Diskussion immer dann, wenn einem das Teens oder junge Erwachsene (der Regelfall) entgegenschmettern, die allein aufgrund ihres Alters an gar keiner Traditionsdiskussion teilnehmen sollten.
Fakt ist, und das kann ich nach zahlreichen Stadionbesuchen in Leipzig und außerhalb ziemlich sicher sagen. Die RB-Fans entwickeln sich ständig weiter und gehören stimmungstechnisch in jedem Fall zum oberen Bereich der Liga. Mir macht es jedenfalls extrem viel Spaß die Entwicklung zu verfolgen und ins Stadion gehen. Und das lass ich mir genau wie viele andere nicht kaputtmachen.
13.03.2013 - 15:47 Uhr
Bericht von Sky Sport News HD über Zorniger/RB Leipzig:
http://www.sky.de/web/cms/de/videos-fussball.jsp?bctid=2219435901001
Ausführliches Interview mit Zorniger, der im Sky-Studio zu Gast war:
http://www.sky.de/web/cms/de/videos-fussball.jsp?bctid=2219435904001
http://www.sky.de/web/cms/de/videos-fussball.jsp?bctid=2219435901001
Ausführliches Interview mit Zorniger, der im Sky-Studio zu Gast war:
http://www.sky.de/web/cms/de/videos-fussball.jsp?bctid=2219435904001
30.04.2013 - 00:30 Uhr
Zitat von Fan2801:
Zitat von smogman:
Fader Beigeschmack für mich waren die dämlichen Gesänge am Ende des Spiels. Das war eigentlich noch nie Stil von RB-Fans, aber scheinbar ist der Anreiz für manche doch zu groß, sich über andere lustig zu machen. :/:
Keine Ahnung was du da unpassend fandest, was besonderes war doch am Ende garnicht dabei.
Kann ich dir sagen. Gesänge á la "Nie wieder Magdeburg!" oder "Ihr könnt nach Hause fahren!" kann man sich einfach schenken. Ein bisschen mehr Understatement ist nach zwei verpassten Aufstiegen wohl schon angesagt. Außerdem mag ich die Magdeburger Fans, weil sie eher von der Sorte "Support eigener Verein" statt "Anti Gegner Fans/Verein" sind. Das respektiere ich sehr und da sind Spott und Häme für mich einfach nicht greifbar. Alles andere war dagegen wieder einmal top!
@Bergpartisan: Ich kann mit deiner Einstellung durchaus was anfangen, aber dieser Punkt ist bei vielen der RB-Gegner keine Argumentationsgrundlage und wird gar nicht vorgebracht. Und er lässt sich durchaus auch sehr kritisch betrachten. Denn wer Fußball mit Bodenständigkeit verbindet, ist zumindest kein Fan eines hochklassig spielenden Clubs. Spätestens seitdem sich der Herr Netzer seinen Sportwagen gekauft hat, ist auch in Deutschland die Bodenständigkeit vorbei gewesen. Fußballer haben seit jeher einen Ruf als gutverdienende und medienwirksame Sportler, aber ganz sicher nicht als bodenständig. Die Fankultur gilt inner- und außerhalb des Fußball auch wegen dem Hooliganismus der letzten 30 Jahre als Proletentum und gewaltbereit. Viele verbinden Fußball heutzutage automatisch mit Hundertschaften der Polizei.
Fraglich ist für mich auch die angesprochene Authentizität. Vergleicht man ähnlich liquide Geldgeber wie z.B. Herrn Abramovich oder die Scheichs aus dem Nahen Osten, kann man dort weitaus sinnloseres Handeln vernehmen, als es bei Red Bull der Fall ist. Andere Fußballvereine in Deutschland sind für mich persönlich da noch nicht als Vergleich zu gebrauchen.
Zitat von smogman:
Fader Beigeschmack für mich waren die dämlichen Gesänge am Ende des Spiels. Das war eigentlich noch nie Stil von RB-Fans, aber scheinbar ist der Anreiz für manche doch zu groß, sich über andere lustig zu machen. :/:
Keine Ahnung was du da unpassend fandest, was besonderes war doch am Ende garnicht dabei.
Kann ich dir sagen. Gesänge á la "Nie wieder Magdeburg!" oder "Ihr könnt nach Hause fahren!" kann man sich einfach schenken. Ein bisschen mehr Understatement ist nach zwei verpassten Aufstiegen wohl schon angesagt. Außerdem mag ich die Magdeburger Fans, weil sie eher von der Sorte "Support eigener Verein" statt "Anti Gegner Fans/Verein" sind. Das respektiere ich sehr und da sind Spott und Häme für mich einfach nicht greifbar. Alles andere war dagegen wieder einmal top!
@Bergpartisan: Ich kann mit deiner Einstellung durchaus was anfangen, aber dieser Punkt ist bei vielen der RB-Gegner keine Argumentationsgrundlage und wird gar nicht vorgebracht. Und er lässt sich durchaus auch sehr kritisch betrachten. Denn wer Fußball mit Bodenständigkeit verbindet, ist zumindest kein Fan eines hochklassig spielenden Clubs. Spätestens seitdem sich der Herr Netzer seinen Sportwagen gekauft hat, ist auch in Deutschland die Bodenständigkeit vorbei gewesen. Fußballer haben seit jeher einen Ruf als gutverdienende und medienwirksame Sportler, aber ganz sicher nicht als bodenständig. Die Fankultur gilt inner- und außerhalb des Fußball auch wegen dem Hooliganismus der letzten 30 Jahre als Proletentum und gewaltbereit. Viele verbinden Fußball heutzutage automatisch mit Hundertschaften der Polizei.
Fraglich ist für mich auch die angesprochene Authentizität. Vergleicht man ähnlich liquide Geldgeber wie z.B. Herrn Abramovich oder die Scheichs aus dem Nahen Osten, kann man dort weitaus sinnloseres Handeln vernehmen, als es bei Red Bull der Fall ist. Andere Fußballvereine in Deutschland sind für mich persönlich da noch nicht als Vergleich zu gebrauchen.
12.05.2013 - 15:07 Uhr
Zitat von Fan2801:
Wenn man so ein verkorkstes RL Aufstiegssystem macht brauch man sich beim DFB am Ende nicht zu wundern wenn man die 3. Liga nicht ordentlich vermarktet bekommt.
Solange es uns möglichst lange vor einem RB-Aufstieg bewahrt, kann das System gar nicht verkorkst genug sein.
Wenn man so ein verkorkstes RL Aufstiegssystem macht brauch man sich beim DFB am Ende nicht zu wundern wenn man die 3. Liga nicht ordentlich vermarktet bekommt.
Solange es uns möglichst lange vor einem RB-Aufstieg bewahrt, kann das System gar nicht verkorkst genug sein.
16.05.2013 - 20:03 Uhr
Die, die hier am meisten Flennen, sind die, die u.a. auch mit anderen "fremdgesteuerten" Klubs sympathisieren, sei es irgendein Klub aus der Premier League oder Vereine wie PSG oder wie sie sonst so heissen. Ich als Leipziger, bin froh, ein "Produkt" wie RB in der Stadt zu haben. Seien wir mal ehrlich, Leipzig ist eine Sportstadt durch und durch...doch was haben wir hier? Wir hatten bisher nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der eine Klub, ist seit Jahren Magnet für Rechte und der andere Verein, glänzt jahrelange durch Fehlinvestitionen und Misswirtschaft, als durch sportliche Aspekte. Hinzu kommen Krawalle, Übergriffe auf normale Fans (von beiden Lagern aus), Straßenschlachten mit der Polizei etc. pp...beim besten Willen, das sind keine wirklich guten Argummente, um mit der Familie ein ruhiges Wochenende im Stadion zu verbringen. Wenn ich ins Stadion gehe, will ich ein gutes Spiel sehen und mir keine Hetzjagden liefern, nur weil mein Schal die falschen Farben hat. Aber die meisten hier, sehen nur Mateschitz, Red Bull und ihre 'ach so tolle Tradition', die angeblich durch RBL zerstörrt wird. WACHT AUF! Wir sind mittlerweile im 21. Jahrhundert angekommen, nicht die Tradition hält die Vereine am Leben, sondern das liebe Geld...das müsste doch mittlerweile jeder verstanden haben. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass Mateschitz sein "Produkt" in Leipzig platziert hat. So habe ich wenigstens die Möglichkeit, aller 1-2 Wochen mit meiner Familie ins Stadion zu gehen um das Fußballspiel in Ruhe zu genießen. Und ganz ehrlich...es interessiert mich 0, dass Mateschitz keinen Bezug zu der Region hat...viel wichtiger ist, was er alles für die Stadt und Region tut. Er baut hier Nachhaltig etwas auf...investiert nicht nur in Beine, wie manch andere Scheichs und Oligarchen, sondern auch in die Infrastruktur. Es entstehen neue Trainingsanlagen, ein Jugendinternat wird ebenfalls gebaut. Talente aus dem Osten sollen hier gefördert werden. Das sind alles Argummente, die mich dazu bewegen zu RB zu gehen. Aber mir ist auch klar, dass es hier nur die wenigsten interessiert, dass RB nur die Lücke schließt, die Lok und Chemie nie schließen konnten...dafür seid ihr zu weit weg vom ganzen.
17.05.2013 - 08:25 Uhr
Zitat von TrafalgarLaw:
....
Ich finde aber deinen letzten Absatz gut, dass du auch Fans anderer Vereine verstehen kannst.
Wenn man mit so manch anderen Rb Fan redet klingt das ganz anders.
Das sind echt starke Beitrage.
Einen Aspekt noch: Wenn sich vor 20 Jahren jemand gesagt hätte: wir wollen eine Stadt aufbauen, die in 20 Jahren die Nase voll hat vom Traditionsfußball - dann wäre das Resultat wie in Leipzig.
Es gab hier 2 Vereine, deren Fans sich in hirnrissiger Weise bekriegt haben. Weihnachtsfeiern der anderen überfallen, regelmäßige Schlägereien usw. Und das nicht nur ab und zu mal.
Dauerhafte finanzielle Probleme, jeweils 2 Insolvenzen und dabei direktes oder indirektes Verbrennen von öffentlichen Geldern. Mit jedem Euro meiner Steuern habe ich diese Vereine absolut unfreiwillig unterstützt.
Zu viele Nazis bei den Fans. Noch heute treibt sich ein Thomas Gerlach (google den Namen mal) bei der SG LL herum, noch heute werden Teile der Lokfans vom Verfassungsschutz überwacht. Das sind alles in 20 Jahren gewachsene Strukturen.
Allgemein: Gewaltproblematik. Ja, die Polizei macht auch einiges falsch, aber dass beim Spiel RB-Lok so viele Polizisten da waren, hatte seinen Grund in der Vergangenheit.
Fazit: Ich hab mir all diese Schei sse 20 Jahre angeschaut - ich hab keine Lust mehr auf 'Traditionsfußball' und bin deswegen bekennender RB-Sympathisant .
....
Ich finde aber deinen letzten Absatz gut, dass du auch Fans anderer Vereine verstehen kannst.
Wenn man mit so manch anderen Rb Fan redet klingt das ganz anders.
Das sind echt starke Beitrage.
Einen Aspekt noch: Wenn sich vor 20 Jahren jemand gesagt hätte: wir wollen eine Stadt aufbauen, die in 20 Jahren die Nase voll hat vom Traditionsfußball - dann wäre das Resultat wie in Leipzig.
Es gab hier 2 Vereine, deren Fans sich in hirnrissiger Weise bekriegt haben. Weihnachtsfeiern der anderen überfallen, regelmäßige Schlägereien usw. Und das nicht nur ab und zu mal.
Dauerhafte finanzielle Probleme, jeweils 2 Insolvenzen und dabei direktes oder indirektes Verbrennen von öffentlichen Geldern. Mit jedem Euro meiner Steuern habe ich diese Vereine absolut unfreiwillig unterstützt.
Zu viele Nazis bei den Fans. Noch heute treibt sich ein Thomas Gerlach (google den Namen mal) bei der SG LL herum, noch heute werden Teile der Lokfans vom Verfassungsschutz überwacht. Das sind alles in 20 Jahren gewachsene Strukturen.
Allgemein: Gewaltproblematik. Ja, die Polizei macht auch einiges falsch, aber dass beim Spiel RB-Lok so viele Polizisten da waren, hatte seinen Grund in der Vergangenheit.
Fazit: Ich hab mir all diese Schei sse 20 Jahre angeschaut - ich hab keine Lust mehr auf 'Traditionsfußball' und bin deswegen bekennender RB-Sympathisant .
17.05.2013 - 14:12 Uhr
Zitat von FritzWalterWetter:
Zitat von JayGoppingen:
...
Du willst wirklich die amerikanische Fankultur gutheißen? Teilnahme am Event? Ich möchte am liebsten stark schreien. Das ist es doch was viel nicht vollen:Ein Event. Der Fussball sollte eben kein "Event" werden.
Zitat von JayGoppingen:
...
Mir sind Fans lieber die sich vol mit dem Verein identifizieren. Die leiden, wenn er leidet und nicht alles nicht so wichtig nehmen. Das hebt den Fussball doch von anderen Sportarten ab, dass er es schafft für manche zur Ersatzreligion zu werden.
Zitat von JayGoppingen:
...
Das ist doch Quatsch. Red Bull ist in der Formel 1 genau so abzulehnen wie beim Fussball. Und mit der Nationalmannschaft spielen halt alle Spieler eines LANDES zusammen, dass war bisher immer so und es wird auch keinen stören. Kann man nicht vergleichen miteinander.
Zitat von JayGoppingen:
Instiutionen, Unterhaltung? Wie kann man den Fussball nur auf sowas reduzieren Er ist viel mehr als das.
Zitat von JayGoppingen:
Es geht um den Sport. Nicht mehr, nicht weniger.
Fussball - die schönste NEBENsache der Welt.
Ich habe mal meine eigenen Zitate rausgekürzt. Sind ja sowieso auf der vorherigen Seite nachzulesen...
Also...
Was unterscheidet denn den Sport - hier im Speziellen: Fussball - von anderen Events?
Ich meine, für den Zuschauer...
Der geht hin, hat (möglichst) eine gute Zeit, ansonsten informiert er sich noch ein wenig darüber.
Was macht das Mädchen, das auf... sagen wir... Justin Bieber steht? - Sie geht zum Konzert und sammelt Poster.
Ein "Justin Bieber"-Konzert ist ein Event, nicht wahr?... Du lachst mich aus, nicht? - Aber was ist der Unterschied zwischen dem Mädchen, das in Reihe 1 kreischend in Ohnmacht fällt, und dem Fan, der im Stadion wilde Parolen gröhlt? - Beides rationell nicht zu erklären und völlig plemplem, oder?... Nur... Das Mädchen ist noch jung und "dumm". Was aber ist der "Fan" im Fanblock?
Was bedeutet es denn, sich mit etwas anderem zu "identifizieren"? Mitzuleiden? Es zur "Ersatzreligion" zu erheben?
Richtig. - Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben. Es nicht zu schaffen, das höchsteigene Dasein befriedigend zu handhaben.
Daß RB in der F1 auch abzulehnen ist, sehen, wie am hier vorliegenden Beispiel "Fussballverein", einige Leute anders, nicht wahr? - Oder warum denkst Du, laufen so viele mit Team-Merch in der Gegend rum?
Und natürlich kann ich das mit der Nationalmannschaft vergleichen. Siehst Du doch. Und ich finde es nach wie vor bigott.
Wie ich Fussball auf Institution/Unterhaltung reduzieren kann? - Nun, Du muß verstehen, daß ich das nun frage... Aber wie kannst Du Fussball nur auf eine Stufe mit Familie, Freunde, Religion stellen?
Es ist viel mehr als "das"? - Ja, was denn, bitteschön? Konntest Du mir nicht einleuchtend erklären.
Weil...
Religion bzw Glaube ist bei mir vorhanden. - Brauche ich nicht unbedingt, tut mir aber gut.
Familie und Freunde habe ich. - DIE sind da, wenn es mir dreckig geht. DIE sind da, wenn es mir gut geht. Und nur(!) für DIE würde ich mein letztes Hemd geben. NUR für DIE.
Wenn ich vor die Wahl gestellt werde:
Führerschein für mein Kind oder Spende für "meinen" Verein. - Nummer 1.
Da kann mein Verein untergehen, wie er will.
Und warum?
Weil ich stolz auf meine Familie bin. Weil DIE Teil meines Lebens ist.
Alles andere ist nur(!) eine Randerscheinung. Ersetzbar.
Ich akzeptiere, daß Du das möglicherweise anders siehst.
Jedoch mußt Du Dir im Gegenzug, nachdem Du meine Ansichten ja verurteilst, die Frage gefallen lassen:
Hast Du kein Leben? Hast Du nichts, worauf Du stolz sein kannst, weil DU es SELBST gemacht hast? Mußt Du Dich über einen Fussballverein definieren?
Wenn dem so ist, dann hast Du mein Beileid. Ob Du es haben willst oder auch nicht.
Aber ich toleriere es.
Das wirst Du bestimmt einfordern, nicht wahr? - Mit Recht.
Aber toleriere Du, daß es Leute gibt, die Deine Ansicht nicht teilen.
Und toleriere, daß es Leute gibt, die zu Vereinen gehen, die Dir nicht liegen.
Das hat was mit Respekt zu tun.
Und da schließt sich der Kreis.
Fussball kann nur mit Respekt funktionieren. Mit Toleranz.
Inner-, wie auch ausserhalb des Platzes.
Und wenn das mehr "Fans" in die Birne bekommen würden... Den Fussball nicht mehr für den persönlichen Kreuzzug missbrauchen und sich wie - Pardon. - Wilde benehmen würden...
Ja, dann könnten sich auch wieder alle ins Stadion trauen, die Gefallen am Fussball finden.
Und damit wäre das erreicht, was Du willst...
Unterstützung für den Verein. Und für den Sport. - Jeder auf seine Weise.
Es ist eine Lehre, die man ganz leicht aus der Weltgeschichte ziehen kann:
Der Extremist - egal, ob politisch oder religiös oder ideologisch oder... - gewinnt nie.
Zitat von JayGoppingen:
...
Du willst wirklich die amerikanische Fankultur gutheißen? Teilnahme am Event? Ich möchte am liebsten stark schreien. Das ist es doch was viel nicht vollen:Ein Event. Der Fussball sollte eben kein "Event" werden.
Zitat von JayGoppingen:
...
Mir sind Fans lieber die sich vol mit dem Verein identifizieren. Die leiden, wenn er leidet und nicht alles nicht so wichtig nehmen. Das hebt den Fussball doch von anderen Sportarten ab, dass er es schafft für manche zur Ersatzreligion zu werden.
Zitat von JayGoppingen:
...
Das ist doch Quatsch. Red Bull ist in der Formel 1 genau so abzulehnen wie beim Fussball. Und mit der Nationalmannschaft spielen halt alle Spieler eines LANDES zusammen, dass war bisher immer so und es wird auch keinen stören. Kann man nicht vergleichen miteinander.
Zitat von JayGoppingen:
Instiutionen, Unterhaltung? Wie kann man den Fussball nur auf sowas reduzieren Er ist viel mehr als das.
Zitat von JayGoppingen:
Es geht um den Sport. Nicht mehr, nicht weniger.
Fussball - die schönste NEBENsache der Welt.
Ich habe mal meine eigenen Zitate rausgekürzt. Sind ja sowieso auf der vorherigen Seite nachzulesen...
Also...
Was unterscheidet denn den Sport - hier im Speziellen: Fussball - von anderen Events?
Ich meine, für den Zuschauer...
Der geht hin, hat (möglichst) eine gute Zeit, ansonsten informiert er sich noch ein wenig darüber.
Was macht das Mädchen, das auf... sagen wir... Justin Bieber steht? - Sie geht zum Konzert und sammelt Poster.
Ein "Justin Bieber"-Konzert ist ein Event, nicht wahr?... Du lachst mich aus, nicht? - Aber was ist der Unterschied zwischen dem Mädchen, das in Reihe 1 kreischend in Ohnmacht fällt, und dem Fan, der im Stadion wilde Parolen gröhlt? - Beides rationell nicht zu erklären und völlig plemplem, oder?... Nur... Das Mädchen ist noch jung und "dumm". Was aber ist der "Fan" im Fanblock?
Was bedeutet es denn, sich mit etwas anderem zu "identifizieren"? Mitzuleiden? Es zur "Ersatzreligion" zu erheben?
Richtig. - Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben. Es nicht zu schaffen, das höchsteigene Dasein befriedigend zu handhaben.
Daß RB in der F1 auch abzulehnen ist, sehen, wie am hier vorliegenden Beispiel "Fussballverein", einige Leute anders, nicht wahr? - Oder warum denkst Du, laufen so viele mit Team-Merch in der Gegend rum?
Und natürlich kann ich das mit der Nationalmannschaft vergleichen. Siehst Du doch. Und ich finde es nach wie vor bigott.
Wie ich Fussball auf Institution/Unterhaltung reduzieren kann? - Nun, Du muß verstehen, daß ich das nun frage... Aber wie kannst Du Fussball nur auf eine Stufe mit Familie, Freunde, Religion stellen?
Es ist viel mehr als "das"? - Ja, was denn, bitteschön? Konntest Du mir nicht einleuchtend erklären.
Weil...
Religion bzw Glaube ist bei mir vorhanden. - Brauche ich nicht unbedingt, tut mir aber gut.
Familie und Freunde habe ich. - DIE sind da, wenn es mir dreckig geht. DIE sind da, wenn es mir gut geht. Und nur(!) für DIE würde ich mein letztes Hemd geben. NUR für DIE.
Wenn ich vor die Wahl gestellt werde:
Führerschein für mein Kind oder Spende für "meinen" Verein. - Nummer 1.
Da kann mein Verein untergehen, wie er will.
Und warum?
Weil ich stolz auf meine Familie bin. Weil DIE Teil meines Lebens ist.
Alles andere ist nur(!) eine Randerscheinung. Ersetzbar.
Ich akzeptiere, daß Du das möglicherweise anders siehst.
Jedoch mußt Du Dir im Gegenzug, nachdem Du meine Ansichten ja verurteilst, die Frage gefallen lassen:
Hast Du kein Leben? Hast Du nichts, worauf Du stolz sein kannst, weil DU es SELBST gemacht hast? Mußt Du Dich über einen Fussballverein definieren?
Wenn dem so ist, dann hast Du mein Beileid. Ob Du es haben willst oder auch nicht.
Aber ich toleriere es.
Das wirst Du bestimmt einfordern, nicht wahr? - Mit Recht.
Aber toleriere Du, daß es Leute gibt, die Deine Ansicht nicht teilen.
Und toleriere, daß es Leute gibt, die zu Vereinen gehen, die Dir nicht liegen.
Das hat was mit Respekt zu tun.
Und da schließt sich der Kreis.
Fussball kann nur mit Respekt funktionieren. Mit Toleranz.
Inner-, wie auch ausserhalb des Platzes.
Und wenn das mehr "Fans" in die Birne bekommen würden... Den Fussball nicht mehr für den persönlichen Kreuzzug missbrauchen und sich wie - Pardon. - Wilde benehmen würden...
Ja, dann könnten sich auch wieder alle ins Stadion trauen, die Gefallen am Fussball finden.
Und damit wäre das erreicht, was Du willst...
Unterstützung für den Verein. Und für den Sport. - Jeder auf seine Weise.
Es ist eine Lehre, die man ganz leicht aus der Weltgeschichte ziehen kann:
Der Extremist - egal, ob politisch oder religiös oder ideologisch oder... - gewinnt nie.
17.05.2013 - 23:28 Uhr
@JayGoppingen: du bist halt der typische Eventie, den man in Zeiten wo neumodische Arenen und Retortenclubs wie Pilze aus dem Boden sprießen, zuhauf beim Fußball ertragen muss. Viel Spaß beim konsumieren und vergiss die Klatschpappe nicht.
18.05.2013 - 12:59 Uhr
Zitat von Rumpelstilzchen:
Weil das Logo eben nicht identisch ist. Abgesehen davon kann man dann genauso den Bestandsschutz in Frage stellen wie bei FCC Zeiss Jena oder Bayer Leverkusen usw. Gleiches Recht für alle - oder?
Jena und LEV gingen aus Werksclubs hervor. Es ging damals schlichtweg darum Sport zu machen und zu fördern. Darum gab es auch kein Grund das zu verbieten. Der DFB verbot dann später Firmennamen um etwaige Vorstöße (siehe in Österreich) entgegnen zu können. Wer Jena oder LEV ins Spiel bringt weiß nicht wirklich was Sache ist und scheint offenbar blind zu sein... Das dass Logo nicht zu 100% identisch ist, ist klar. Aber wer nen bissel nachdenken kann wird rasch erkennen das es dem von Red Bull nicht nur ähnelt, sondern fast haargenau so aussieht und dementsprechend auch ein Wiedererkennungswert für die Brausemarke sichergestellt werden soll.
Zitat von Rumpelstilzchen:
Und natürlich wollen die Werben, aber das wollen alle Sponsoren von Großklubs auch. Das sich dann hier jemand aufregt, dessen Klub gerade den Namen seines Trainingsgeländes (!) verkauft hat. Naja - bigott eben.
Es leuchtet jeden ein das es ohne Sponsoren nicht funktioniert. Das ist in der CL so, in der 1. Liga und auch in den niederen Klassen. Aber ein Sponsor sollte ein Sponsor bleiben. Verein X schließt ein Vertrag mit Firma Y ab. Verein X erhält eine festgeschriebene Summe über so und so viele Jahre, dafür erhält Firma Y Werbeplätze (Stadionname, Bandenbewerbung, Trikotwerbung, Spieltagspräsentation, Stadionheft etc.). Ein völliger fairer Deal. Bei RB läuft aber der Hase etwas anders. Da erinnert es mich eher an die Geldcheats von Antoß 3. Mit einem fairen Sportwettbewerb hat das nichts zu tun und das darf nicht die Zukunft sein, sonst geht das komplette System krachen. Das dieses System eigentlich sehr gut Funktioniert sehen wir an Bayern und Dortmund. Es ist halt nur wesentlich mehr Arbeit und Zeit notwendig.
Zitat von Rumpelstilzchen:
Und zur Wettbewerbsverzerrung - das sagt wiederum mit einem United Fan der richtige. Solche Vorwürfe hört man ja sonst eher von der BL Richtung England.
In England sind die Strukturen ganz anders als in Deutschland. Da gibt es so eine Vereinsdemokratie wie in Deutschland nicht. Und er kann auch nichts dafür wenn Joel Glazer daher kommt. Soll er deswegen nicht mehr Fan sein? Dann wäre er vermutlich kein Fan. Die einzige Alternative wäre der FC United of Manchester. Aber auch damit muss man sich erstmal identifizieren. Man kann nicht einfach so seine Farben wechseln.
Weil das Logo eben nicht identisch ist. Abgesehen davon kann man dann genauso den Bestandsschutz in Frage stellen wie bei FCC Zeiss Jena oder Bayer Leverkusen usw. Gleiches Recht für alle - oder?
Jena und LEV gingen aus Werksclubs hervor. Es ging damals schlichtweg darum Sport zu machen und zu fördern. Darum gab es auch kein Grund das zu verbieten. Der DFB verbot dann später Firmennamen um etwaige Vorstöße (siehe in Österreich) entgegnen zu können. Wer Jena oder LEV ins Spiel bringt weiß nicht wirklich was Sache ist und scheint offenbar blind zu sein... Das dass Logo nicht zu 100% identisch ist, ist klar. Aber wer nen bissel nachdenken kann wird rasch erkennen das es dem von Red Bull nicht nur ähnelt, sondern fast haargenau so aussieht und dementsprechend auch ein Wiedererkennungswert für die Brausemarke sichergestellt werden soll.
Zitat von Rumpelstilzchen:
Und natürlich wollen die Werben, aber das wollen alle Sponsoren von Großklubs auch. Das sich dann hier jemand aufregt, dessen Klub gerade den Namen seines Trainingsgeländes (!) verkauft hat. Naja - bigott eben.
Es leuchtet jeden ein das es ohne Sponsoren nicht funktioniert. Das ist in der CL so, in der 1. Liga und auch in den niederen Klassen. Aber ein Sponsor sollte ein Sponsor bleiben. Verein X schließt ein Vertrag mit Firma Y ab. Verein X erhält eine festgeschriebene Summe über so und so viele Jahre, dafür erhält Firma Y Werbeplätze (Stadionname, Bandenbewerbung, Trikotwerbung, Spieltagspräsentation, Stadionheft etc.). Ein völliger fairer Deal. Bei RB läuft aber der Hase etwas anders. Da erinnert es mich eher an die Geldcheats von Antoß 3. Mit einem fairen Sportwettbewerb hat das nichts zu tun und das darf nicht die Zukunft sein, sonst geht das komplette System krachen. Das dieses System eigentlich sehr gut Funktioniert sehen wir an Bayern und Dortmund. Es ist halt nur wesentlich mehr Arbeit und Zeit notwendig.
Zitat von Rumpelstilzchen:
Und zur Wettbewerbsverzerrung - das sagt wiederum mit einem United Fan der richtige. Solche Vorwürfe hört man ja sonst eher von der BL Richtung England.
In England sind die Strukturen ganz anders als in Deutschland. Da gibt es so eine Vereinsdemokratie wie in Deutschland nicht. Und er kann auch nichts dafür wenn Joel Glazer daher kommt. Soll er deswegen nicht mehr Fan sein? Dann wäre er vermutlich kein Fan. Die einzige Alternative wäre der FC United of Manchester. Aber auch damit muss man sich erstmal identifizieren. Man kann nicht einfach so seine Farben wechseln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ThunderBlaze am 18.05.2013 um 13:01 Uhr bearbeitet
20.05.2013 - 23:51 Uhr
Total übermotiviert die ganzen Leute hier. Wenn diese Menschen mal genauso viele Beiträge in ihrem eigenen Vereinsforum auf die Reihe bringen würden, aber daran hat man scheinbar kein Interesse. Genausowenig wie am Lesen der bereits niedergeschriebenen Beiträge, die jede These x-mal auseinandergenommen haben. Genausowenig wie an der Qualitätsverbesserung bestehender Fußballprojekte (stelle ich jetzt mal in den Raum).
Dieses Jünger Jesus Gelaber geht einem einfach nur noch auf den Senkel. Dieser selbst geschaffene Übermensch, der RB hasst und dabei Nike Air Schuhe trägt und mit seiner Joe Flanigan Sonnenbrille dem Licht entgeht, während ich in meinen Lumpen für RB Leipzig klatsche. Dieser Mensch, der in der Disko 50 € in seinem S-Oliver-Geldbeutel dabei hat, während ich mich mit Billig-Bier aus dem Getränkemarkt noch vorher antüdel. Dieser Mensch, der den Fußball erfunden hat. Dieser Mensch, der konsumieren kann ohne Konsument zu sein....wo kommt der nur plötzlich her? Und gabs den auch schon, bevor Investoren Fußballvereine zu ihren Nutzen gemacht haben? Wer war zuvor der Feind?
Dieses Forum hier eignet sich jedenfalls noch als Praktikumsnachweis für einen Soziologiestudenten.
Bei allem Respekt, aber ich empfehle an dieser Stelle abermals die Lektüre "Die Welle" und eine Mini-Subsumtion auf das eigene Verhalten. Für Leute, die keine Lust haben zu lesen (will ich niemandem vorwerfen, aber könnte ich mir vorstellen), gibt es auch noch einen Film. Aber Achtung, bitte nicht in der Videothek ausleihen, das ist Kommerz. Der wahre Mensch stream illegal im Internet und isst dabei Pringles.
Und so geht sie weiter...die Geschichte, jene Herr Ende (welch Ironie) mal angefangen hat...
Dieses Jünger Jesus Gelaber geht einem einfach nur noch auf den Senkel. Dieser selbst geschaffene Übermensch, der RB hasst und dabei Nike Air Schuhe trägt und mit seiner Joe Flanigan Sonnenbrille dem Licht entgeht, während ich in meinen Lumpen für RB Leipzig klatsche. Dieser Mensch, der in der Disko 50 € in seinem S-Oliver-Geldbeutel dabei hat, während ich mich mit Billig-Bier aus dem Getränkemarkt noch vorher antüdel. Dieser Mensch, der den Fußball erfunden hat. Dieser Mensch, der konsumieren kann ohne Konsument zu sein....wo kommt der nur plötzlich her? Und gabs den auch schon, bevor Investoren Fußballvereine zu ihren Nutzen gemacht haben? Wer war zuvor der Feind?
Dieses Forum hier eignet sich jedenfalls noch als Praktikumsnachweis für einen Soziologiestudenten.
Bei allem Respekt, aber ich empfehle an dieser Stelle abermals die Lektüre "Die Welle" und eine Mini-Subsumtion auf das eigene Verhalten. Für Leute, die keine Lust haben zu lesen (will ich niemandem vorwerfen, aber könnte ich mir vorstellen), gibt es auch noch einen Film. Aber Achtung, bitte nicht in der Videothek ausleihen, das ist Kommerz. Der wahre Mensch stream illegal im Internet und isst dabei Pringles.
Und so geht sie weiter...die Geschichte, jene Herr Ende (welch Ironie) mal angefangen hat...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von smogman am 20.05.2013 um 23:53 Uhr bearbeitet
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