RB Leipzig
31.05.2012 - 23:46 Uhr
11.07.2012 - 20:46 Uhr
Zitat von DerMoe:
Du meinst damit den, dass er ja in der Zweiten weiterkicken kann?
Das ist hoffentlich ein Scherz oder?
Dass er nicht aus Schottland stammt spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, es geht darum, dass jemand eine Entschiedung für sein Leben trifft und damit für zwei Jahre plant und dann nach nichtmal 14 Tagen vor die Tür gesetzt wird weil der Verein amateurhaft zu Werke geht seine strategische Ausrichtung plötzlich nach einem neuen Wind richtet...
Für alle "Hinweise" nehme ich natürlich jede Quelle dankbar an.
Du bringst doch genausowenig einen Beleg für deine Lebensmittelpunkttheorie. Wenn dieser ihm so wichtig ist, dann kann er doch bleiben und weiter sein Gehalt bekommen. Oder er geht zu einem Verein in der Umgebung und lässt sich wie bei Reimann von RB die Differenz bezahlen.
Was wäre denn die Alternative gewesen? Pacult wäre später abgelöst worden und er hätte dann ggf. ab der Winterpause auf der Tribüne gesessen, dann also, wenn er sich wirklich eingelebt hätte (oder glaubst du etwa ernsthaft, dass dies nach zwei Wochen der Fall ist). Oder jetzt, wo Zorniger da ist, wäre er einfach auf der Tribüne versauert und dann enttäuscht im Winter gegangen. So hat er noch 2 Monate Zeit, um einen neuen Verein zu finden.
Wie gesagt habe ich oben ein bekanntes Beispiel gegeben, dass dies selbst bei hoch professionellen Klubs wie dem FCB vorkommen kann. Siehe Baumjohann oder andere, die unter LvG obwohl sie gerade Neuzugänge waren nicht zum Zug kamen und dann im Winter wechseln mussten.
Letztlich ziehen sich hier jetzt einige an sowas hoch, was durchaus nicht singulär ist - ggf. in dieser Radikalität nicht oft vorkommt (weil eben andere Klubs nicht in der Lage sich derartige Auflösungszahlungen zu leisten).
Du meinst damit den, dass er ja in der Zweiten weiterkicken kann?
Das ist hoffentlich ein Scherz oder?
Dass er nicht aus Schottland stammt spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, es geht darum, dass jemand eine Entschiedung für sein Leben trifft und damit für zwei Jahre plant und dann nach nichtmal 14 Tagen vor die Tür gesetzt wird weil der Verein amateurhaft zu Werke geht seine strategische Ausrichtung plötzlich nach einem neuen Wind richtet...
Für alle "Hinweise" nehme ich natürlich jede Quelle dankbar an.
Du bringst doch genausowenig einen Beleg für deine Lebensmittelpunkttheorie. Wenn dieser ihm so wichtig ist, dann kann er doch bleiben und weiter sein Gehalt bekommen. Oder er geht zu einem Verein in der Umgebung und lässt sich wie bei Reimann von RB die Differenz bezahlen.
Was wäre denn die Alternative gewesen? Pacult wäre später abgelöst worden und er hätte dann ggf. ab der Winterpause auf der Tribüne gesessen, dann also, wenn er sich wirklich eingelebt hätte (oder glaubst du etwa ernsthaft, dass dies nach zwei Wochen der Fall ist). Oder jetzt, wo Zorniger da ist, wäre er einfach auf der Tribüne versauert und dann enttäuscht im Winter gegangen. So hat er noch 2 Monate Zeit, um einen neuen Verein zu finden.
Wie gesagt habe ich oben ein bekanntes Beispiel gegeben, dass dies selbst bei hoch professionellen Klubs wie dem FCB vorkommen kann. Siehe Baumjohann oder andere, die unter LvG obwohl sie gerade Neuzugänge waren nicht zum Zug kamen und dann im Winter wechseln mussten.
Letztlich ziehen sich hier jetzt einige an sowas hoch, was durchaus nicht singulär ist - ggf. in dieser Radikalität nicht oft vorkommt (weil eben andere Klubs nicht in der Lage sich derartige Auflösungszahlungen zu leisten).
11.07.2012 - 23:42 Uhr
Zitat von henry78:
Zitat von KSV-Jannis:
Zitat von Taktikluchs:
...
Ich denke mal dass es für ihn eine Rolle gespielt haben dürfte, nicht dermaßen im Fokus zu stehen wie als Trainer. Als Trainer würde er stärker am kurzfristigen Erfolg gemessen, während er als Sportdirektor eher langerfristig und ein bisschen im Hintergrund arbeiten kann.
Das mit dem Druck als 1.deutscher Trainer in der PL sehe ich sogar noch ein. Was ich aber nach wie vor nicht verstehe(n will) ist, weshalb er eine solche Affinität zu solchen Projekten wie Hoffenheim/RedBull hat. Wahrscheinlich wissen diese Vereine einfach, was ein Rangnick aufbauen kann, und unterbreiten ihm Top-Angebote, bei denen dann für Rangnick Argumente wie Tradition oder Sympathie nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Finds einfach schade, dass ein so fähiger Mann sein Potential die ganze Zeit dafür nutzt, Vereine wie Hoffenheim oder Red Bull Leipzig in die Bundesliga zu hieven. Heidenheim war ja auch schonmal an Rangnick dran, die werden dann evtl eines Tages die nächsten.
Zitat von KSV-Jannis:
Zitat von Taktikluchs:
...
Ich denke mal dass es für ihn eine Rolle gespielt haben dürfte, nicht dermaßen im Fokus zu stehen wie als Trainer. Als Trainer würde er stärker am kurzfristigen Erfolg gemessen, während er als Sportdirektor eher langerfristig und ein bisschen im Hintergrund arbeiten kann.
Das mit dem Druck als 1.deutscher Trainer in der PL sehe ich sogar noch ein. Was ich aber nach wie vor nicht verstehe(n will) ist, weshalb er eine solche Affinität zu solchen Projekten wie Hoffenheim/RedBull hat. Wahrscheinlich wissen diese Vereine einfach, was ein Rangnick aufbauen kann, und unterbreiten ihm Top-Angebote, bei denen dann für Rangnick Argumente wie Tradition oder Sympathie nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Finds einfach schade, dass ein so fähiger Mann sein Potential die ganze Zeit dafür nutzt, Vereine wie Hoffenheim oder Red Bull Leipzig in die Bundesliga zu hieven. Heidenheim war ja auch schonmal an Rangnick dran, die werden dann evtl eines Tages die nächsten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Taktikluchs am 11.07.2012 um 23:48 Uhr bearbeitet
12.07.2012 - 00:08 Uhr
Zitat von Rumpelstilzchen:
Zitat von DerMoe:
Du meinst damit den, dass er ja in der Zweiten weiterkicken kann?
Das ist hoffentlich ein Scherz oder?
Dass er nicht aus Schottland stammt spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, es geht darum, dass jemand eine Entschiedung für sein Leben trifft und damit für zwei Jahre plant und dann nach nichtmal 14 Tagen vor die Tür gesetzt wird weil der Verein amateurhaft zu Werke geht seine strategische Ausrichtung plötzlich nach einem neuen Wind richtet...
Für alle "Hinweise" nehme ich natürlich jede Quelle dankbar an.
Du bringst doch genausowenig einen Beleg für deine Lebensmittelpunkttheorie. Wenn dieser ihm so wichtig ist, dann kann er doch bleiben und weiter sein Gehalt bekommen. Oder er geht zu einem Verein in der Umgebung und lässt sich wie bei Reimann von RB die Differenz bezahlen.
Was wäre denn die Alternative gewesen? Pacult wäre später abgelöst worden und er hätte dann ggf. ab der Winterpause auf der Tribüne gesessen, dann also, wenn er sich wirklich eingelebt hätte (oder glaubst du etwa ernsthaft, dass dies nach zwei Wochen der Fall ist). Oder jetzt, wo Zorniger da ist, wäre er einfach auf der Tribüne versauert und dann enttäuscht im Winter gegangen. So hat er noch 2 Monate Zeit, um einen neuen Verein zu finden.
Wie gesagt habe ich oben ein bekanntes Beispiel gegeben, dass dies selbst bei hoch professionellen Klubs wie dem FCB vorkommen kann. Siehe Baumjohann oder andere, die unter LvG obwohl sie gerade Neuzugänge waren nicht zum Zug kamen und dann im Winter wechseln mussten.
Letztlich ziehen sich hier jetzt einige an sowas hoch, was durchaus nicht singulär ist - ggf. in dieser Radikalität nicht oft vorkommt (weil eben andere Klubs nicht in der Lage sich derartige Auflösungszahlungen zu leisten).
Muss ich hier jetzt ernsthaft den unterschiede zwischen Baumjohann, der sich bei ner Spitzenmannschaft nicht durchsetzen konnte und einem Spieler der nach 14 Tagen rausgeschmissen wird erklären? Nicht dein Ernst.
Zitat von DerMoe:
Du meinst damit den, dass er ja in der Zweiten weiterkicken kann?
Das ist hoffentlich ein Scherz oder?
Dass er nicht aus Schottland stammt spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, es geht darum, dass jemand eine Entschiedung für sein Leben trifft und damit für zwei Jahre plant und dann nach nichtmal 14 Tagen vor die Tür gesetzt wird weil der Verein amateurhaft zu Werke geht seine strategische Ausrichtung plötzlich nach einem neuen Wind richtet...
Für alle "Hinweise" nehme ich natürlich jede Quelle dankbar an.
Du bringst doch genausowenig einen Beleg für deine Lebensmittelpunkttheorie. Wenn dieser ihm so wichtig ist, dann kann er doch bleiben und weiter sein Gehalt bekommen. Oder er geht zu einem Verein in der Umgebung und lässt sich wie bei Reimann von RB die Differenz bezahlen.
Was wäre denn die Alternative gewesen? Pacult wäre später abgelöst worden und er hätte dann ggf. ab der Winterpause auf der Tribüne gesessen, dann also, wenn er sich wirklich eingelebt hätte (oder glaubst du etwa ernsthaft, dass dies nach zwei Wochen der Fall ist). Oder jetzt, wo Zorniger da ist, wäre er einfach auf der Tribüne versauert und dann enttäuscht im Winter gegangen. So hat er noch 2 Monate Zeit, um einen neuen Verein zu finden.
Wie gesagt habe ich oben ein bekanntes Beispiel gegeben, dass dies selbst bei hoch professionellen Klubs wie dem FCB vorkommen kann. Siehe Baumjohann oder andere, die unter LvG obwohl sie gerade Neuzugänge waren nicht zum Zug kamen und dann im Winter wechseln mussten.
Letztlich ziehen sich hier jetzt einige an sowas hoch, was durchaus nicht singulär ist - ggf. in dieser Radikalität nicht oft vorkommt (weil eben andere Klubs nicht in der Lage sich derartige Auflösungszahlungen zu leisten).
Muss ich hier jetzt ernsthaft den unterschiede zwischen Baumjohann, der sich bei ner Spitzenmannschaft nicht durchsetzen konnte und einem Spieler der nach 14 Tagen rausgeschmissen wird erklären? Nicht dein Ernst.
12.07.2012 - 00:11 Uhr
Ralf Rangnick ist ein gestandener und gebildeter Mann und dazu gelernter Pädagoge, der Zeit seines Lebens mit jungen Menschen und jungen Fußballspielern zu tun hatte. Ich glaube nicht, dass er nicht an Sympathie interessiert ist. Aber für ihn zählt wohl eher die Sympathie zwischen ihm und seinen Spielern/Mitarbeitern, als das was Außenstehende über eine Sache denken. Die Tradition eines Vereins, da schätz ich mal ganz vermessen, dürfte bei über 90% aller Trainer/Manager eine untergeordnet relevante Rolle spielen bzw. gänzlich unwichtig sein. Letzten Endes ist es ein beruf wie jeder andere...und wer schaut bei seiner Arbeitgeberwahl schon darauf, wie lange ein Betrieb existiert.
Wichtig ist, dass man eine Perspektive hat etwas zu erreichen und gut entlohnt wird. Bei RB hat er diese Chance wie er sie schon einmal bei Hoffenheim hatte. Bei West Brom Wich hätte er einen Fahrstuhlclub der Premier League (auf die letzten 10 Jahre betrachtet) trainiert und dabei weder mittel- noch langfristig auf Titel hoffen können. Bei RB kann er ein Team koordinieren, dass die eine Mannschaft nun endlich beflügelt und nach oben bringt und ein anderes Team, dass zumindest heißer Kandidat auf die Titelverteidigung der nationalen Meisterschaft ist und in der CL-Q spielt. Bei reiner Betrachtung dieser beiden Angebote dürfte ihm die Wahl nicht allzu schwer gefallen sein.
Was mich bei RB stört: Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass die Scoutingabteilung auf keiner Ebene funktioniert und nur auf Anweisung von ganz oben Personalentscheidungen getroffen werden. So hatte ich auch bei RR das Gefühl, dass RB erst gemerkt hat "ach, den könnte man ja auch mal fragen" als die Verhandlungen mit WBA öffentlich wurden. So fühlte es sich zumindest an...kann natürlich auch totaler Blödsinn sein! :D
Wichtig ist, dass man eine Perspektive hat etwas zu erreichen und gut entlohnt wird. Bei RB hat er diese Chance wie er sie schon einmal bei Hoffenheim hatte. Bei West Brom Wich hätte er einen Fahrstuhlclub der Premier League (auf die letzten 10 Jahre betrachtet) trainiert und dabei weder mittel- noch langfristig auf Titel hoffen können. Bei RB kann er ein Team koordinieren, dass die eine Mannschaft nun endlich beflügelt und nach oben bringt und ein anderes Team, dass zumindest heißer Kandidat auf die Titelverteidigung der nationalen Meisterschaft ist und in der CL-Q spielt. Bei reiner Betrachtung dieser beiden Angebote dürfte ihm die Wahl nicht allzu schwer gefallen sein.
Was mich bei RB stört: Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass die Scoutingabteilung auf keiner Ebene funktioniert und nur auf Anweisung von ganz oben Personalentscheidungen getroffen werden. So hatte ich auch bei RR das Gefühl, dass RB erst gemerkt hat "ach, den könnte man ja auch mal fragen" als die Verhandlungen mit WBA öffentlich wurden. So fühlte es sich zumindest an...kann natürlich auch totaler Blödsinn sein! :D
12.07.2012 - 00:45 Uhr
Zitat von DerMoe:
Du meinst damit den, dass er ja in der Zweiten weiterkicken kann?
Das ist hoffentlich ein Scherz oder?
Nein, das meine ich nicht. Die II. spielt in meinen Augen weder für ihn noch für RB eine Rolle...warum auch?
Ich betrachte so etwas nüchtern als Arbeitgeber/-nehmerverhältnis. In einem normalen Arbeitsverhältnis beträgt die Probezeit gar 6 Monate, weiß gar nicht, warum das beim Fußball nicht gilt. Aber selbst wenn man das nicht so nüchtern betrachtet ist es kein Weltuntergang.
Mrowiec hatte gar keinen Vertrag mehr in Schottland. Er hätte also definitiv einen neuen Verein gesucht. Die 2 Wochen bei RB machen das Kraut bei der Suche jetzt auch nicht fett. Mit den Geldern von RB kann er über Spielerberater o.ä. vermutlich sogar zu besseren Kontakten kommen als vorher. Er wird mit der Etscheidung wohl besser zurecht kommen als du es vermutest.
Vorwurf der Verschwendung von Geld ist völlig angebracht, den moralischen Punkt kann ich hier aber nicht so richtig verstehen. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.
Du meinst damit den, dass er ja in der Zweiten weiterkicken kann?
Das ist hoffentlich ein Scherz oder?
Nein, das meine ich nicht. Die II. spielt in meinen Augen weder für ihn noch für RB eine Rolle...warum auch?
Ich betrachte so etwas nüchtern als Arbeitgeber/-nehmerverhältnis. In einem normalen Arbeitsverhältnis beträgt die Probezeit gar 6 Monate, weiß gar nicht, warum das beim Fußball nicht gilt. Aber selbst wenn man das nicht so nüchtern betrachtet ist es kein Weltuntergang.
Mrowiec hatte gar keinen Vertrag mehr in Schottland. Er hätte also definitiv einen neuen Verein gesucht. Die 2 Wochen bei RB machen das Kraut bei der Suche jetzt auch nicht fett. Mit den Geldern von RB kann er über Spielerberater o.ä. vermutlich sogar zu besseren Kontakten kommen als vorher. Er wird mit der Etscheidung wohl besser zurecht kommen als du es vermutest.
Vorwurf der Verschwendung von Geld ist völlig angebracht, den moralischen Punkt kann ich hier aber nicht so richtig verstehen. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.
12.07.2012 - 03:52 Uhr
Zitat von smogman:
Zitat von Bergpartisan:
Diese Summen wollte ich nur mal in den Raum werfen, da hier als Gegenargument für LOK und Chemie auch immer deren Verschwendungssucht (incl. sportlicher Fehlentscheidungen) genannt wurde. (...) Es wird sich darüber aufgeregt, wenn klamme Ostvereine von der Kommune Hilfestellung in Anspruch nehmen, während der eigene Verein/Sponsor viel höhere Summen an der Steuer vorbeischleußt.
Falsch! Dieses Argument wird von einigen (u.a. mir) nur deshalb angebracht, weil Lok/VfB und Sachsen/Chemie dies auf Kosten der Steuerzahler getan haben und ihre Gläubiger nicht bedienen können. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Lüge! Ich wage zu bezweifeln, dass du Steuerfahnder bist. Die Unterstellung der Steuerhinterziehung kannst du weder belegen noch begründen.
Sehr geehrter Herr smogman, ;)
um hier noch einmal auf den Unterschied zwischen der Verschwendung von Steuergeldern (namentlich LOK und Chemie Leipzig) und der (legalen?) Steuerhinterziehung (namentlich Red Bull GmbH) zurückzukommen, möchte ich hierbei auf § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG verweisen.
http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__4.html
Wie wir sicherlich wissen, können Ausgaben für Werbung und Sponsoring als Betriebsausgaben vom EBIT abgezogen werden, solange es zu keinem krassen Missverhältnis zwischen den Leistungen des Sponsors und dem erstrebten wirtschaftlichen Vorteil für das betroffene Unternehmen kommt. Und hier liegt der springende Punkt begraben. Für mich stellt sich nun hier die Frage, warum es der Red Bull-Konzern nötig hat, einzelne Unternehmen zu gründen oder zu kaufen um den EBIT zu senken und gleichzeitig Werbung zu betreiben? Dies ist für mich auch der Streitpunkt, weshalb ich in der Verbindung von RasenBallsport Leipzig zum Red Bull-Konzern etwas Anderes sehe, als eine einfache Verbindung zwischen einem Sportverein und einem Sponsor.
Dazu möchte ich noch drei grundlegende Dinge anmerken:
1. Habe ich nirgendwo behauptet, dass es sich bei diesem Geschäftsgebahren des Red Bull-Konzernes um eine illegale Aktivität handelt. Ich würde Sie daher bitten, mich nicht weiterhin (wie im obigen Post) als Lügner zu diffamieren!
2. Ist dieses Geschäftsgebahren jedoch schon wieder so grenzwertig, dass gewisse Parallelen und Quervergleiche für mich möglich sind. Und eines sollte jeder gescheite Mitbürger im Leben lernen. Wen eine Person oder ein Unternehmen genug Geld hat, hat sie/es auch eine gewisse Macht. Daher bringt diese Macht auch einige Institutionen zum Einlenken in gewissen Streitpunkten. Einige Personen oder Unternehmen sind daher vor einigen Gesetzen gleicher als gleich. Ein billiges Beispiel sollte wohl der Streit um das Vereinslogo zwischen RB Leipzig und dem SFV sein.
3. Gibt es auf tm.de sehr viele Foren. Ich habe mich hier einmal vorgestellt und sehe es daher nicht ein, mich in jedem einzelnen Forum vorzustellen. Dies habe ich in dem Forum getan, in dem ich die meisten Beiträge verfasse. Daher wünsche ich viel Spaß beim Suchen. ;)
@ All
Um nochmal auf meine Hochrechnung der möglichen Abfindungskosten zurückzukommen.
Wir hatten hier schonmal die Diskussion über die mögliche Höhe des Etats der Lizenzspielerabteilung von RB Leipzig. Dabei kamen wir zu dem selben Ergebnis, wie es jetzt von RR bestätigt wurde. Es handelte sich in der letzten Saison vom Betrag her also um den Etat eines mittleren bis ambitionierten Zweitligisten. Mit ca. sieben Millionen Euro liegt man dabei im Bereich von Eintracht Braunschweig, VfL Bochum oder Energie Cottbus. Nach dem Pareto-Prinzip ziehe ich davon 20% ab, welche für gehobene Jugendarbeit und Reservemannschaft abfallen. Dann ziehe ich noch das Gehalt von 650.000€ für den Trainer PP ab. Diese Zahl habe ich letztens in der Printausgabe der Sächsischen Zeitung gelesen. Nachvollziehbar ist diese Zahl auf jeden Fall, wenn man PPs Gehalt bei Rapid Wien beachtet.
http://sport.oe24.at/fussball/Peter-Pacult-traf-sich-schon-mit-Anwalt/23583650
Von den verbleibenden ca. 5,1 Millionen Euro ziehe ich nach dem Pareto-Prinzip nochmals 20% für den weiteren Stab der ersten Mannschaft ab. Damit lande ich bei ca. 4,1 Millionen Euro. Dies teile ich durch die 29 Spieler der ersten Mannschaft der letzten Saison.
http://www.rbl-wiki.de/index.php5?title=RBL_Kader_2011/12
Damit lande ich bei durchschnittlich ca. 141.000 Euro pro Spieler. Und nun möchte ich den User sehen, der mir erzählen will, daß es sich bei den betroffenen Spielern um Durchschnittsverdiener handelt. Dazu möchte ich schonmal anmerken, daß z.B. Timo Rost und Pekka Lagerblom als Führungsspieler geholt wurden. Deren Gehalt dürfte sich daher eher in Richtung des Trainergehaltes bewegen.
Vorrausgesetzt natürlich, daß die entsprechenden Spieler keinen Folgeverein finden, kommen da doch einige Kosten auf RasenBallsport Leipzig zu. Ein abschreckendes Beispiel sollte diese Personalpolitik außerdem sein.
Zitat von Bergpartisan:
Diese Summen wollte ich nur mal in den Raum werfen, da hier als Gegenargument für LOK und Chemie auch immer deren Verschwendungssucht (incl. sportlicher Fehlentscheidungen) genannt wurde. (...) Es wird sich darüber aufgeregt, wenn klamme Ostvereine von der Kommune Hilfestellung in Anspruch nehmen, während der eigene Verein/Sponsor viel höhere Summen an der Steuer vorbeischleußt.
Falsch! Dieses Argument wird von einigen (u.a. mir) nur deshalb angebracht, weil Lok/VfB und Sachsen/Chemie dies auf Kosten der Steuerzahler getan haben und ihre Gläubiger nicht bedienen können. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Lüge! Ich wage zu bezweifeln, dass du Steuerfahnder bist. Die Unterstellung der Steuerhinterziehung kannst du weder belegen noch begründen.
Sehr geehrter Herr smogman, ;)
um hier noch einmal auf den Unterschied zwischen der Verschwendung von Steuergeldern (namentlich LOK und Chemie Leipzig) und der (legalen?) Steuerhinterziehung (namentlich Red Bull GmbH) zurückzukommen, möchte ich hierbei auf § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG verweisen.
http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__4.html
Wie wir sicherlich wissen, können Ausgaben für Werbung und Sponsoring als Betriebsausgaben vom EBIT abgezogen werden, solange es zu keinem krassen Missverhältnis zwischen den Leistungen des Sponsors und dem erstrebten wirtschaftlichen Vorteil für das betroffene Unternehmen kommt. Und hier liegt der springende Punkt begraben. Für mich stellt sich nun hier die Frage, warum es der Red Bull-Konzern nötig hat, einzelne Unternehmen zu gründen oder zu kaufen um den EBIT zu senken und gleichzeitig Werbung zu betreiben? Dies ist für mich auch der Streitpunkt, weshalb ich in der Verbindung von RasenBallsport Leipzig zum Red Bull-Konzern etwas Anderes sehe, als eine einfache Verbindung zwischen einem Sportverein und einem Sponsor.
Dazu möchte ich noch drei grundlegende Dinge anmerken:
1. Habe ich nirgendwo behauptet, dass es sich bei diesem Geschäftsgebahren des Red Bull-Konzernes um eine illegale Aktivität handelt. Ich würde Sie daher bitten, mich nicht weiterhin (wie im obigen Post) als Lügner zu diffamieren!
2. Ist dieses Geschäftsgebahren jedoch schon wieder so grenzwertig, dass gewisse Parallelen und Quervergleiche für mich möglich sind. Und eines sollte jeder gescheite Mitbürger im Leben lernen. Wen eine Person oder ein Unternehmen genug Geld hat, hat sie/es auch eine gewisse Macht. Daher bringt diese Macht auch einige Institutionen zum Einlenken in gewissen Streitpunkten. Einige Personen oder Unternehmen sind daher vor einigen Gesetzen gleicher als gleich. Ein billiges Beispiel sollte wohl der Streit um das Vereinslogo zwischen RB Leipzig und dem SFV sein.
3. Gibt es auf tm.de sehr viele Foren. Ich habe mich hier einmal vorgestellt und sehe es daher nicht ein, mich in jedem einzelnen Forum vorzustellen. Dies habe ich in dem Forum getan, in dem ich die meisten Beiträge verfasse. Daher wünsche ich viel Spaß beim Suchen. ;)
@ All
Um nochmal auf meine Hochrechnung der möglichen Abfindungskosten zurückzukommen.
Wir hatten hier schonmal die Diskussion über die mögliche Höhe des Etats der Lizenzspielerabteilung von RB Leipzig. Dabei kamen wir zu dem selben Ergebnis, wie es jetzt von RR bestätigt wurde. Es handelte sich in der letzten Saison vom Betrag her also um den Etat eines mittleren bis ambitionierten Zweitligisten. Mit ca. sieben Millionen Euro liegt man dabei im Bereich von Eintracht Braunschweig, VfL Bochum oder Energie Cottbus. Nach dem Pareto-Prinzip ziehe ich davon 20% ab, welche für gehobene Jugendarbeit und Reservemannschaft abfallen. Dann ziehe ich noch das Gehalt von 650.000€ für den Trainer PP ab. Diese Zahl habe ich letztens in der Printausgabe der Sächsischen Zeitung gelesen. Nachvollziehbar ist diese Zahl auf jeden Fall, wenn man PPs Gehalt bei Rapid Wien beachtet.
http://sport.oe24.at/fussball/Peter-Pacult-traf-sich-schon-mit-Anwalt/23583650
Von den verbleibenden ca. 5,1 Millionen Euro ziehe ich nach dem Pareto-Prinzip nochmals 20% für den weiteren Stab der ersten Mannschaft ab. Damit lande ich bei ca. 4,1 Millionen Euro. Dies teile ich durch die 29 Spieler der ersten Mannschaft der letzten Saison.
http://www.rbl-wiki.de/index.php5?title=RBL_Kader_2011/12
Damit lande ich bei durchschnittlich ca. 141.000 Euro pro Spieler. Und nun möchte ich den User sehen, der mir erzählen will, daß es sich bei den betroffenen Spielern um Durchschnittsverdiener handelt. Dazu möchte ich schonmal anmerken, daß z.B. Timo Rost und Pekka Lagerblom als Führungsspieler geholt wurden. Deren Gehalt dürfte sich daher eher in Richtung des Trainergehaltes bewegen.
Vorrausgesetzt natürlich, daß die entsprechenden Spieler keinen Folgeverein finden, kommen da doch einige Kosten auf RasenBallsport Leipzig zu. Ein abschreckendes Beispiel sollte diese Personalpolitik außerdem sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bergpartisan am 12.07.2012 um 04:03 Uhr bearbeitet
12.07.2012 - 09:36 Uhr
Die Diskussion wer welche Gelder wie verwendet könnte man hier aber wohl allein dutzende Seiten füllen ohne das beide Seiten wahrscheinlich zu einer Einigung kommen. Ob das hier wirklich sinnig ist? :)
@Bergpartisan
Also ich hab nicht die Lohnzettel vorliegen, aber so weit mir bekannt liegen die Gehälter von mind. 3 der 5 nen stück niedriger.
Aber auch sowas wo wir wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen wenn du meinst es sind mehr kann ich dich da jetzt schlecht von abbringen.
Und warum soll die ein abschreckendes Beispiel sein? Es ist weder was sonderlich ungewöhnliches, noch werden die Spieler jetzt tief traurig sein oder ihre Zeit bedauern.
RB ist doch für die meisten ein Traumarbeitgeber und ich behaupte mal so gut wie jeder Regio und 3. Liga kicker, sicher auch einige aus der 2. Liga würden ohne mit der Wimper zu zucken zu RBL gehen.
Arbeiten unter Top Bedingungen in einer der schönsten Städte Deutschlands mit ordentlichen Gehalt und unter der Möglichkeit sich beweisen zu können. Ohne die üblichen Etat Ängste und co. Besser gehts kaum.
Ist in der Arbetiswelt auch nicht anders. Dafür muss man halt damit klar kommen das da auch mal härtere Entscheidungen fallen können. Kein Beinbruch.
Und ums nochmal klar auszudrücken, die 5 haben doch keinerlei not. die Verhandeln jetzt ordentliche bedingungen und können nebenbei verein suchen. und wenn sie nix finden handeln sie halt mehr aus oder handeln nen posten in der 2. aus (die mehrheit wird aber wohl schnell nen verein finden). Evtl. verhandelt ein Rost sogar über andere Posten im Verein (wurde gestern auf der PK wenn ich nicht irre ja auch gefragt).
Da ist es für jeden Spieler der bei irgendnem Verein nach ablauf seines Vertrages gekündigt wird wesentlich schlimmer, denn der steht auf dem arbeitsamt wenn er nix findet.
@Bergpartisan
Also ich hab nicht die Lohnzettel vorliegen, aber so weit mir bekannt liegen die Gehälter von mind. 3 der 5 nen stück niedriger.
Aber auch sowas wo wir wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen wenn du meinst es sind mehr kann ich dich da jetzt schlecht von abbringen.
Und warum soll die ein abschreckendes Beispiel sein? Es ist weder was sonderlich ungewöhnliches, noch werden die Spieler jetzt tief traurig sein oder ihre Zeit bedauern.
RB ist doch für die meisten ein Traumarbeitgeber und ich behaupte mal so gut wie jeder Regio und 3. Liga kicker, sicher auch einige aus der 2. Liga würden ohne mit der Wimper zu zucken zu RBL gehen.
Arbeiten unter Top Bedingungen in einer der schönsten Städte Deutschlands mit ordentlichen Gehalt und unter der Möglichkeit sich beweisen zu können. Ohne die üblichen Etat Ängste und co. Besser gehts kaum.
Ist in der Arbetiswelt auch nicht anders. Dafür muss man halt damit klar kommen das da auch mal härtere Entscheidungen fallen können. Kein Beinbruch.
Und ums nochmal klar auszudrücken, die 5 haben doch keinerlei not. die Verhandeln jetzt ordentliche bedingungen und können nebenbei verein suchen. und wenn sie nix finden handeln sie halt mehr aus oder handeln nen posten in der 2. aus (die mehrheit wird aber wohl schnell nen verein finden). Evtl. verhandelt ein Rost sogar über andere Posten im Verein (wurde gestern auf der PK wenn ich nicht irre ja auch gefragt).
Da ist es für jeden Spieler der bei irgendnem Verein nach ablauf seines Vertrages gekündigt wird wesentlich schlimmer, denn der steht auf dem arbeitsamt wenn er nix findet.
12.07.2012 - 10:49 Uhr
http://www.bild.de/sport/fussball/ralf-rangnick/kohle-irrsinn-bei-red-bull-leipzig-25111566.bild.html
die BILD stürzt sich auch schon drauf :D
die BILD stürzt sich auch schon drauf :D
12.07.2012 - 11:24 Uhr
Zitat von smogman:
Ich betrachte so etwas nüchtern als Arbeitgeber/-nehmerverhältnis. In einem normalen Arbeitsverhältnis beträgt die Probezeit gar 6 Monate, weiß gar nicht, warum das beim Fußball nicht gilt.
weil erstens sich kein fußballer auf nen befristeten vertrag mit ordentlicher Kündigungsmöglichkeit(dfb schreibt zudem verträge entsprechend des spieljahres bis 30.6. vor) bzw. probezeit einlassen würde(innerhalb der saison kann er dann nicht mehr den verein wechseln nach dfb regeln) und weil vor allem das bag was gegen ne sechsmonatige probezeit bei nem nur 2jährigen arbeitspapier haben dürfte, probezeit, vertragslaufzeit uns tätigkeit müssen schließlich in nem angemessenen verhältnis zueinander stehen, will heißen 6 monate gehen eigentlich nur bei unbefristeten arbeitsverhältnissen.
Ich betrachte so etwas nüchtern als Arbeitgeber/-nehmerverhältnis. In einem normalen Arbeitsverhältnis beträgt die Probezeit gar 6 Monate, weiß gar nicht, warum das beim Fußball nicht gilt.
weil erstens sich kein fußballer auf nen befristeten vertrag mit ordentlicher Kündigungsmöglichkeit(dfb schreibt zudem verträge entsprechend des spieljahres bis 30.6. vor) bzw. probezeit einlassen würde(innerhalb der saison kann er dann nicht mehr den verein wechseln nach dfb regeln) und weil vor allem das bag was gegen ne sechsmonatige probezeit bei nem nur 2jährigen arbeitspapier haben dürfte, probezeit, vertragslaufzeit uns tätigkeit müssen schließlich in nem angemessenen verhältnis zueinander stehen, will heißen 6 monate gehen eigentlich nur bei unbefristeten arbeitsverhältnissen.
12.07.2012 - 11:41 Uhr
Zitat von smogman:
Ralf Rangnick ist ein gestandener und gebildeter Mann und dazu gelernter Pädagoge, der Zeit seines Lebens mit jungen Menschen und jungen Fußballspielern zu tun hatte. Ich glaube nicht, dass er nicht an Sympathie interessiert ist. Aber für ihn zählt wohl eher die Sympathie zwischen ihm und seinen Spielern/Mitarbeitern, als das was Außenstehende über eine Sache denken. Die Tradition eines Vereins, da schätz ich mal ganz vermessen, dürfte bei über 90% aller Trainer/Manager eine untergeordnet relevante Rolle spielen bzw. gänzlich unwichtig sein. Letzten Endes ist es ein beruf wie jeder andere...und wer schaut bei seiner Arbeitgeberwahl schon darauf, wie lange ein Betrieb existiert.
Wichtig ist, dass man eine Perspektive hat etwas zu erreichen und gut entlohnt wird. Bei RB hat er diese Chance wie er sie schon einmal bei Hoffenheim hatte. Bei West Brom Wich hätte er einen Fahrstuhlclub der Premier League (auf die letzten 10 Jahre betrachtet) trainiert und dabei weder mittel- noch langfristig auf Titel hoffen können. Bei RB kann er ein Team koordinieren, dass die eine Mannschaft nun endlich beflügelt und nach oben bringt und ein anderes Team, dass zumindest heißer Kandidat auf die Titelverteidigung der nationalen Meisterschaft ist und in der CL-Q spielt. Bei reiner Betrachtung dieser beiden Angebote dürfte ihm die Wahl nicht allzu schwer gefallen sein.
Was mich bei RB stört: Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass die Scoutingabteilung auf keiner Ebene funktioniert und nur auf Anweisung von ganz oben Personalentscheidungen getroffen werden. So hatte ich auch bei RR das Gefühl, dass RB erst gemerkt hat "ach, den könnte man ja auch mal fragen" als die Verhandlungen mit WBA öffentlich wurden. So fühlte es sich zumindest an...kann natürlich auch totaler Blödsinn sein! :D
ralf rangnicks sympathie gehört letztendlich nahezu ausschließlich dem geld!! wenn er selber davon jede menge erhält und es zudem beim "aufbau der strukturen" keine rolle spielt, er also nicht von finanzstärkeren vereinen die spieler weggeschnappt bekommt und nach neuen talenten bzw. "schnäppchen" suchen muss, ist das arbeiten doch ungleich einfacher und der erfolg wahrscheinlicher. respekt nötigt mir sowas dann selbst bei aufstieg allerdings in keinster weise ab. wenn ich dagegen sehe, was der weinzierl und der gerber z.b. in regensburg so auf die beine gestellt haben, dann zeugt das für qualität in der sportlichen leitung, aber okay ist hier offtopic
Ralf Rangnick ist ein gestandener und gebildeter Mann und dazu gelernter Pädagoge, der Zeit seines Lebens mit jungen Menschen und jungen Fußballspielern zu tun hatte. Ich glaube nicht, dass er nicht an Sympathie interessiert ist. Aber für ihn zählt wohl eher die Sympathie zwischen ihm und seinen Spielern/Mitarbeitern, als das was Außenstehende über eine Sache denken. Die Tradition eines Vereins, da schätz ich mal ganz vermessen, dürfte bei über 90% aller Trainer/Manager eine untergeordnet relevante Rolle spielen bzw. gänzlich unwichtig sein. Letzten Endes ist es ein beruf wie jeder andere...und wer schaut bei seiner Arbeitgeberwahl schon darauf, wie lange ein Betrieb existiert.
Wichtig ist, dass man eine Perspektive hat etwas zu erreichen und gut entlohnt wird. Bei RB hat er diese Chance wie er sie schon einmal bei Hoffenheim hatte. Bei West Brom Wich hätte er einen Fahrstuhlclub der Premier League (auf die letzten 10 Jahre betrachtet) trainiert und dabei weder mittel- noch langfristig auf Titel hoffen können. Bei RB kann er ein Team koordinieren, dass die eine Mannschaft nun endlich beflügelt und nach oben bringt und ein anderes Team, dass zumindest heißer Kandidat auf die Titelverteidigung der nationalen Meisterschaft ist und in der CL-Q spielt. Bei reiner Betrachtung dieser beiden Angebote dürfte ihm die Wahl nicht allzu schwer gefallen sein.
Was mich bei RB stört: Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass die Scoutingabteilung auf keiner Ebene funktioniert und nur auf Anweisung von ganz oben Personalentscheidungen getroffen werden. So hatte ich auch bei RR das Gefühl, dass RB erst gemerkt hat "ach, den könnte man ja auch mal fragen" als die Verhandlungen mit WBA öffentlich wurden. So fühlte es sich zumindest an...kann natürlich auch totaler Blödsinn sein! :D
ralf rangnicks sympathie gehört letztendlich nahezu ausschließlich dem geld!! wenn er selber davon jede menge erhält und es zudem beim "aufbau der strukturen" keine rolle spielt, er also nicht von finanzstärkeren vereinen die spieler weggeschnappt bekommt und nach neuen talenten bzw. "schnäppchen" suchen muss, ist das arbeiten doch ungleich einfacher und der erfolg wahrscheinlicher. respekt nötigt mir sowas dann selbst bei aufstieg allerdings in keinster weise ab. wenn ich dagegen sehe, was der weinzierl und der gerber z.b. in regensburg so auf die beine gestellt haben, dann zeugt das für qualität in der sportlichen leitung, aber okay ist hier offtopic
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