Offiziell 03.08.2026 - 15:48 | Quelle: US Soccer/Transfermarkt | Lesedauer: unter 2 Min.
Vereinigte Staaten
Mauricio Pochettino
Turnier 2030 als Ziel 

Pochettino bleibt US-Nationaltrainer: WM-Euphorie hat Glauben an „enormes Potenzial“ gestärkt

Pochettino bleibt Nationalcoach: USA plant langfristig bis 2030
©IMAGO

Der Argentinier Mauricio Pochettino hat seinen Vertrag als Nationaltrainer der Vereinigten Staaten infolge der Heim-WM, bei der im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) Schluss war, verlängert. Der 54-Jährige, der einst bei Tottenham Hotspur, Chelsea und Paris Saint-Germain arbeitete, ist nun bis nach der Weltmeisterschaft 2030 gebunden. Das 100-jährige WM-Jubiläum findet in Marokko, Portugal und Spanien statt; das Eröffnungsspiel wird allerdings in Uruguay und zwei weitere Partien in Argentinien sowie Paraguay ausgetragen.


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Mauricio Pochettino
M. Pochettino Alter: 54
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Die Arbeit im Verband seit seiner Übernahme im September 2024 und die Euphorie bei der vergangenen WM haben Pochettino deutlich werden lassen, „dass es ein enormes Potenzial gibt, das Programm der Herren-Nationalmannschaft noch stärker zu machen.“ Er freue sich darauf, mit seinem Team Erfahrung und Wissen „in noch mehr Bereiche von U.S. Soccer einzubringen und gleichzeitig dazu beizutragen, die Förderwege für Spieler, Trainer und Mannschaften im gesamten Verband zu stärken. Wir wollen versuchen, den Sport in dem Land, das uns so herzlich aufgenommen hat, nachhaltig zu prägen – und dass die Wirkung über die Ergebnisse auf dem Spielfeld hinausgeht.“



In 31 Spielen holte Pochettino mit der US-Elf im Schnitt 1,77 Punkte. Damit liegt er statistisch unter seinen Vorgängern Gregg Berhalter (2,05 von 2018 bis 2022) oder Jürgen Klinsmann (1,84 von 2011 bis 2016, zur US-Trainer-Statistik). Beim Gold-Cup unterlagen die USA vor einem Jahr Mexiko mit 1:2. Dort bietet sich 2027 die nächste Chance. Gleiches gilt für die CONCACAF Nations League, wo im März 2025 das Spiel um Platz drei gegen Kanada mit 1:2 verloren ging – nach zuvor drei gewonnenen Auflagen in Folge. Die Nations League beginnt im kommenden September mit der Gruppenphase. Kanada, Mexiko, die USA und Panama steigen erst im Viertelfinale ein.



JT Batson, CEO und Generalsekretär des US-Fußball-Verbandes, sagte: „Mauricio und sein Stab glauben an die Zukunft des Fußballs in den Vereinigten Staaten, und unser neues Projekt ermöglicht es uns, auf den Fortschritten der USMNT und der Dynamik von U.S. Soccer aufzubauen.“ Es sei klar, dass noch viel Arbeit bevorstehe, um das Ziel zu erreichen, um den WM-Pokal mitzuspielen und „Fußball in jeder Gemeinde zur meistgespielten Sportart zu machen. Ich freue mich riesig, dass Mauricio und sein Team entschlossen sind, gemeinsam mit uns allen die harte Arbeit zu leisten, um diese Ziele zu verwirklichen.“



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Letzte Beiträge Newsforum

Wuppertaler_SV91 Wuppertaler SV Wuppertaler_SV91 04.08.2026 - 08:53
Zitat von power-play
Typisch diese political correctness in Deutschland. Wenn Donald Trump nicht in den Fall involviert gewesen wäre, egal ob das nun stimmt oder nicht, denn der brüstet sich immer gern mit allem, würde es auch keine Rolle spielen. Es ist mehr als lächerlich, zu glauben, ein Trainer könnte einfach so sagen: nein, ich will, dass mein Spieler gesperrt bleibt. In welchem Wunderland leben diese Schreiberlinge
eigentlich?


Es handelt sich um einen Eingriff in eine Schiedsrichterentscheidung seitens der Politik und des FIFA Präsidenten. Wie man das rechtfertigen kann bleibt mir ein Rätsel. Auch ist mir nicht klar was das mit "political correctnes" zutun hat, aber einfach mal einen coolen Begriff benutzt. 👍️

Ein Trainer kann die Entscheidung natürlich nicht beeinflussen, aber er darf offen seine Meinung sagen und die Einflussnahme kritisieren... oder sich zumindest neutral äußern.
Franjo97 Franjo97 04.08.2026 - 08:09
Zitat von power-play
Typisch diese political correctness in Deutschland. Wenn Donald Trump nicht in den Fall involviert gewesen wäre, egal ob das nun stimmt oder nicht, denn der brüstet sich immer gern mit allem, würde es auch keine Rolle spielen. Es ist mehr als lächerlich, zu glauben, ein Trainer könnte einfach so sagen: nein, ich will, dass mein Spieler gesperrt bleibt. In welchem Wunderland leben diese Schreiberlinge eigentlich?
Jedenfalls war im Team USA eindeutig Pocchettinos Stil zu erkennen. Der fluide Stil, für den er zu Tottenhams besten Zeiten bekannt war und der auch in seiner ersten Pariser Zeit ansatzweise erkennbar wurde. Dieses noname Team USA hat sogar mit den attraktivsten und offensivfreudigsten Ball gespielt, solange die Kraft reichte und der Gegner nicht übermächtig wurde.
Hätte Tottenham nicht voreilig de Zerbi als Coach eingestellt, wäre er sicher gern dahin zurück gekehrt. Das war in Nevilles BBC Talksendung deutlich zu hören.


Es gibt schon nochmal einen großen Unterschied zwischen den Aussagen von Pocchetino, dass die Rücknahme der roten Karte eine "fantastische Entscheidung, nicht nur für die USA, sondern für den Fußball" war, da die USA ja durch die (völlig berechtigte rote Karte) "schon genug bestraft wurde" und dem was Balogun bspw. gesagt hat, dass es definitiv eine kontroverse Entscheidung war. Natürlich setzt man einen seiner besten Spieler dann ein, das ist auch gar nicht zu kritisieren, man kann die Szene aber gerne auch realistisch als Trainer einschätzen, statt sich mit so einem Statement lächerlich zu machen.
default.jpg 04.08.2026 - 05:06
Typisch diese political correctness in Deutschland. Wenn Donald Trump nicht in den Fall involviert gewesen wäre, egal ob das nun stimmt oder nicht, denn der brüstet sich immer gern mit allem, würde es auch keine Rolle spielen. Es ist mehr als lächerlich, zu glauben, ein Trainer könnte einfach so sagen: nein, ich will, dass mein Spieler gesperrt bleibt. In welchem Wunderland leben diese Schreiberlinge eigentlich?
Jedenfalls war im Team USA eindeutig Pocchettinos Stil zu erkennen. Der fluide Stil, für den er zu Tottenhams besten Zeiten bekannt war und der auch in seiner ersten Pariser Zeit ansatzweise erkennbar wurde. Dieses noname Team USA hat sogar mit den attraktivsten und offensivfreudigsten Ball gespielt, solange die Kraft reichte und der Gegner nicht übermächtig wurde.
Hätte Tottenham nicht voreilig de Zerbi als Coach eingestellt, wäre er sicher gern dahin zurück gekehrt. Das war in Nevilles BBC Talksendung deutlich zu hören.
Autor
Matteo
Marius Soyke
TM-Username: Matteo

Community-Mitglied der 1. Stunde und Teil der Redaktion seit Ende 2013. Serieamore!

Alle Beiträge des Autors
Mauricio Pochettino
Vereinigte Staaten
Mauricio Pochettino
Geb./Alter:
02.03.1972 (54)
Nat.:  Argentinien Spanien
Akt. Verein:
Vereinigte Staaten
Aktuelle Funktion:
Trainer
Vertrag bis:
31.07.2030
Im Amt seit:
10.09.2024
Vereinigte Staaten
Gesamtmarktwert:
402,15 Mio. €
Kadergröße:
26
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