06.06.2026 - 22:35 | Quelle: TM/dpa | Lesedauer: unter 4 Min.
Deutschland
Leroy Sané
Dank Havertz & Sané 

DFB-Team besteht letzten WM-Härtetest gegen Gastgeber USA – Traumtor von Robinson

DFB: Deutschland besteht letzten WM-Härtetest gegen USA
©IMAGO

Die deutsche Nationalelf hat im letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft 2026 einen Sieg gegen den Gastgeber USA eingefahren. Kai Havertz und Leroy Sané trafen für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Gegner hatte zwischenzeitlich durch ein Traumtor von Antonee Robinson ausgeglichen.


Marktwert
Leroy Sané
L. Sané Rechtsaußen
20,00 Mio. €


Acht Tage vor dem Turnierauftakt gegen Curaçao bewiesen Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen viel Widerstandsfähigkeit und kaschierten so auch Anfälligkeiten im Defensivverhalten, die gegen Topteams bei der WM hart bestraft werden. Havertz (2. Minute) hatte vor 63.636 Zuschauern in der riesigen Schüssel am Lake Michigan für einen furiosen Start gesorgt. Robinson (37.) aber per Traumtor für die USA ausgeglichen. Mit seinem Tor in der 57. Minute sorgte der oft umstrittene Offensivspieler Sané für den moralisch wichtigen 2:1 (1:1)-Erfolg in Chicago.



Ohne den nach seiner Muskelverletzung und dem Tränen-Abschied schon wieder nach Hause abgereisten WM-Pechvogel Lennart Karl und noch ohne Rekordtorwart Manuel Neuer wurde deutlich, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann nach der Reise ins WM-Quartier in Winston-Salem noch eine arbeitsreiche Woche vor sich hat, bevor in Houston mit einem Torefestival gegen den krassen Außenseiter aus der Karibik die WM beginnen soll.


DFB-Team mit dem Motto „Alle für Lenny“ gegen die USA


Alle für Lenny. Dieses Motto gaben Nagelsmann und auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf vor dem Anpfiff noch mal aus. Zusammenhalt, Trotzreaktion. So soll ein Umkehrschub für den Stimmungsdämpfer nach dem Verletzungs-Aus von Karl erzeugt werden. „Das tut weh, hat uns wehgetan, tut uns als Mannschaft weh, weil er ein wichtiger Spieler gewesen wäre“, sagte Nagelsmann vor dem Spiel bei RTL. Aber: Weiter geht's. Die WM ist größer als die Trauer.



Und in den USA ist immer Showtime. Feuerwerk und zwei Riesenjets als Flugeinlage über der Arena während der Hymnen vor dem Anpfiff waren ein echter Vorgeschmack, wie auch Soccer im wichtigsten WM-Gastgeberland zelebriert wird. Da passten auch die schwarz-rot-goldenen Rautenshirts der DFB-Elf beim Aufwärmen ins bunte Ambiente.


Marktwert
Kai Havertz
K. Havertz Mittelstürmer
55,00 Mio. €


Den ersten sportlichen Knaller zündete Havertz. Nach einer Freistoß-Chip-Flanke von Kimmich köpfte er unbedrängt von Miles Robinson zur frühen Führung ein. Eine Parallele: Auch für den FC Arsenal hatte der 26-Jährige eine Woche zuvor im Finale der Champions League gegen Paris Saint-Germain früh getroffen. Nun gab es das perfekte Startsignal für Nagelsmann. Den US-Boys lag die große Last der bevorstehenden Heim-WM förmlich auf den Schultern.


Kimmich schien die Probleme der Gastgeber zu spüren, trieb das deutsche Spiel an. Karls Ersatz auf der rechten Seite Sané wurde mit Steilpässen gesucht, doch das letzte Timing stimmte nicht. Auffällig auch Jamal Musiala und Florian Wirtz konnten ihren Zauber nicht entfalten. Wirtz fehlte die Präzision, Musiala war ungewöhnlich oft als Lückenschließer in der Rückwärtsbewegung gefordert.


Hitzeschlacht in Chicago: Bruch im DFB-Spiel nach Trinkpause


Rund um die Trinkpause nach gut 20 Minuten kam ein Bruch ins deutsche Spiel. Die USA erkannten, dass sie gar nicht so schüchtern spielen müssen und die DFB-Elf mit Umschaltmomenten in Bedrängnis gebracht werden kann. Zuvor hatten die Heimfans noch am lautesten über die Sonne gejubelt, die nach einem kräftigen Schauer das Soldier Field nun flutete. Nagelsmann hatte da sein regennasses Shirt von weiß auf blau schon einmal gewechselt.


Marktwert
Antonee Robinson
A. Robinson Linker Verteidiger
22,00 Mio. €


Die kalte Dusche in Form des Ausgleichs war ein Tor-Kracher. Robinson haute nach einem Eckball von Christian Pulisic und der Kopfballabwehr von Jonathan Tah den Ball volley aus knapp 20 Metern spektakulär hinter Baumann ins Netz. Diesen Schuss hätte auch Neuer nicht parieren können. Der Jubel von Robinson war ebenso artistisch: Handstandüberschlag mit Salto rückwärts. Wow! Jetzt drückte das US-Team und die DFB-Abwehr hatte enorme Probleme bei Chancen von Sergino Dest (42.) und Pulisic (44.), schlimmeren Schaden zu verhindern. Mehrfach blockte Tah in höchster Not.


Marktwert
Christian Pulisic
C. Pulisic Rechtsaußen
40,00 Mio. €


Gleich zum Start der zweiten Halbzeit parierte Baumann zweimal gegen den Ex-Schalker Weston McKennie (49.), ein Zeichen des Hoffenheimers, dass auf ihn als Neuer-Backup Verlass ist - unabhängig davon, dass die Fahne des Assistenten dann noch nach oben ging.


Felix Nmecha (50.) prüfte kurz darauf US-Keeper Matt Freese per Flachschuss. Ein Freistoß aus ähnlicher Position wie vor dem Havertz-Treffer schoss Sané (55.) noch zentral weit über das Tor. Dafür hätte es nur beim American Football einen Extrapunkt gegeben. Immerhin, jetzt zeigte die DFB-Elf wieder mehr Offensiv-Aktionen. Und Sané schlug dann nach Vorarbeit von Musiala und Havertz doch noch zu.



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Loop360 Loop360 07.06.2026 - 20:29
Besser kanns für Nagelsmann nicht laufen Sane trifft gegen einen Gegner der die Tore zugelassen hat wie aufm Trainingsplatz. Und Havertz trifft. Wenn man die Highlights sieht hätte die USA in der ersten Halbzeit schon DE schon ein paar Dinge reinhauen können. Sie sind individuell halt sehr limitiert. Und das ist der Punkt. Deutschland ist selbst mit Chancentod Havertz und "Keiner weiß warum"-Sane durchschnittlichen Teams noch überlegen. Aber Top-Teams fressen uns mit solchen Leuten auf und wir sind bestenfalls Geheimfavorit. Titel gewinnen wir mit solchen Spielern nicht. Und wirklich weit kommen tut man mit denen auch nicht. Nagelsmann stellt nur nach Lieblingen auf, sieht man ja wieder jetzt z.B. die Nachnominierung für Karl. Und wenn ich mir gestern dann noch das Interview bei RTL von Baumann anschaue wegen Neuer au weia, das ist ein Offenbarungseid, da steht im Team der Haussegen schief. Ein Team steht da nicht auf dem Platz. Nagelsmann stellt nach Lieblingen auf und bringt null Einheit rein.
Tharanos Borussia Dortmund Tharanos 07.06.2026 - 17:42
Zitat von den_escher
Zitat von Crash

Zitat von den_escher

Zitat von Crash

Zitat von den_escher

Zitat von Crash

Zitat von Danyello

Zitat von Otmeter

Zitat von Danyello

War halt nur ein Testspiel.

Trotzdem mache ich mir Sorgen. Die größten Probleme sehe ich im Mittelfeld:

Pavlovic ist für mich kein Starter in der NM. Auch wenn das wahrscheinlich jetzt mega Backlash gibt, ist Pavlovic für mich überhaupt nur in der S11, weil er bei Bayern spielt und dort von seinen überragenden Mitspielern mitgezogen wird. Allein kann er einem Mittelfeld auf internationalem Niveau einfach nicht seinen Stempel aufdrücken. Dafür reicht seine Klasse nicht. Bei Nmecha ist es ähnlich, wobei er noch gewisse Stärken hat, durch welche ich eine Aufstellung nachvollziehen kann. Dennoch ist festzuhalten, dass die Kombination Pavlovic/Nmecha spielerisch einfach zu schwach ist um gute bis starke Gegner zu dominieren.

Normalerweise sollte man mit Kimmich/Nmecha spielen, wobei dies durch die aktuelle Nominierung und den fehlenden Alternativen auf RV nicht möglich ist. Ich würde dennoch lieber einen Amiri oder Stiller neben Nmecha sehen, als den blassen Pavlovic.

Ein weiteres Problem ist in meinen Augen Musiala, der meilenweit von seiner Topform entfernt ist. Im Prinzip hoffen wir gerade darauf, dass er in der Gruppenphase sein Level enorm steigert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er bereits seit Monaten wieder fit ist. Wenn es bis jetzt nicht wirklich geklappt hat, kann man nicht davon ausgehen, dass wir in 3 Wochen einen anderen Musiala sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Letzte große Baustelle ist natürlich die RF-Position. Zu Sané wurde genug gesagt. In meinen Augen hätte Karl Startelf gespielt - das sagt schon genug über LS aus. Dennoch kann Sané nichts dafür, dass Nagelsmann keine weitere Alternative berufen hat. Ich verstehe nicht, warum er keinen El Mala, Führich oder Gruda nachnominiert hat.

Es ist nicht zu ändern und Nagelsmann wird - irgendwie auch verständlich - jetzt keine großen Änderungen mehr vornehmen. Dennoch hoffe ich, dass er über seinen Schatten springt und wie folgt spielen wird:

---------- Havertz ------------
Wirtz --- Musiala --- Sané
------ Amiri ---- Nmecha --



Du hättest wohl 2010 einen Busquets auch nicht spielen lassen? Pavlovic ist eine deutliche Stabilisierung für das DFB Team erinnere dich bitte mal an die riesen Löcher unter Flick oder 2025 gegen die Slowakei. Klar das Spiel war jetzt kein Leckerbissen aber man hat es trotzdem gewonnen und niemand hat sich verletzt. Amiri auf die 6 zu stellen fände ich grob fahrlässig, dann lieber auf die 10 für Musiala. Ich würde trotzdem mit der gestrigen Aufstellung ins Turnier starten, wichtig ist das die Abläufe im Mittelfeld sich festigen können, bei Nmecha hat man gesehen das die Situation noch etwas ungewohnt für ihn ist und sich ein paar Abstimmungsfehler mit einschleichen, dass hätte man mMn auch früher lösen können evtl haben da seine Ausfälle während der Lehrgänge damit zu tun (keine Ahnung wie oft er genau gefehlt hat). Bei Musiala habe ich das Gefühl das er noch nicht so das Vertrauen in seinen Körper hat und etwas gehemmt spielt, vllt fällt das zum Turnierstart ab, man sollte ihm schon die erste beiden Spiele starten lassen und dann entscheiden ob doch ein Harvertz, Wirtz oder Amiri auf der 10 starten sollte. Sane war ok, hatte aber Probleme mit dem Rasen seine Spielweise ist halt hit or miss was ihn so kontrovers macht. Du bennenst die Baustellen auf Positionen was mMn etwas zu einfach gedacht ist, ich finde die größte Baustelle ist eher die Feinabstimmung, sprich Timing der Laufwege, den Abschluss suchen, Lösungen bei Gegenpressing, Fernschüsse, Standards verteidigen.

Einen Busquets mit Pavlovic zu vergleichen entbehrt jeglicher Grundlage. Ich habe in letzter Zeit einfach zu viele Spiele der NM gesehen, in welchen das Mittelfeld in meinen Augen stark abgefallen ist und kann mich selbst gegen mittelmäßige Gegner an kaum ein Spiel erinnern, in welchem man hier dominiert hat. Und das liegt mMn hauptsächlich an den Personalien vor der Abwehr.
Ich würde mir hier wünschen, dass man einen Spieler aufstellt, der ein Spiel steuern und lenken kann. Einen Spieler, der das Spiel ordnen und lesen kann sowie den Takt selbstständig vorgibt. Einen Spieler mit hohem taktischen IQ. So einen wie Busquets beispielsweise 😉. Und das ist Pavlovic nicht. Kimmich wäre es eher, aber das geht aus genannten Gründen jetzt nicht mehr.


Also halten wir fest gegen Luxemburg, Nordirland und Slovakei hat man laut dir angeblich nicht das Spiel dominiert trotz 13:0 Toren. In den Spielen gg Ghana und Schweiz wo man 4 Gegentore ohnePavlo kassiert hat, hat das Spiel strukturierter ausgesehen?
Hast du dir vielleicht auch mal Spiele von Pavlo unter Kompany, Tuchel angesehen und bist einmal auf die Ldee gekommen, dass manche Dinge nicht an den Spielern liegt, sondern an der Art wie der Trainer spielen lässt. Offensichtlich nicht.

-----------

Aleksandar Pavlovic Stats This Season per 90 Minutes:

• 95 Successful passes
• 112 Ball actions
• 95% pass rate
• 4,4 Succsessful Long Balls

The best and Most Midfielder in the Bundesliga This Season


Pavlovic sollte schon spielen, aber nur mit einem defensiven Spieler neben sich. Mit dem Mittelfeld Pavlovic, Nmecha und Musiala sind gefährliche Umschaltsituationen für den Gegner eigentlich schon vorbestimmt.
Musiala's Spiel lebt von seinen Einzelaktionen, das bringt eben auch das Risiko eines Ballverlustes mit sich. Wenn dann Pavlovic uns Nmecha auch sehr hoch stehen kann es schnell gefährlich werden. Die Bayern haben ja das gleiche Problem.

Gestern (es war nur ein Testspiel ich weiss) hatte man riesige Löcher und ließ den Amerikanern sehr viel Raum vor dem deutschen 1r6'er.

Deshalb würde ich Pavlovic auch nicht mit Busquets vergleichen weil dieser viel defensiver dachte und auch noch mehr den Takt des Spiels bestimmte (was bei Pavlovic wohl noch kommen wird).


Pavlovic ist kein minder großes Talent wie Busquets, letzterer hat natürlich jedoch seine Karriere schon beendet und zig Titel eingefahren, was Pavlovic erst noch gelingen.
Wenn Prime Busquets im jetzigen DFB Mittelfeld spielen würde, würde er auch nicht groß besser als Pavlovic aussehen, da dies an der Art des Spielstils von Nagelsmann liegt. Und auch ein defensivstarker 6et kann da ein Großteil nicht ausbügeln, da er nicht zeitgleich alle Felder abdecken kann, dafür ist das Spielfeld zu breit/groß. Welcher 6er auf der Welt will denn einem Mbappe hinterher kommen, wenn dieser mal ins laufen kommt. So etwas muss man mit einer richtigen/gewollten Staffelung hinbekommen.
Natürlich kann man defensiven und mit richtigen 6er spielen, dann sieht das Spiel aber so aus wie derzeit bei Tuchel/England. Ich glaube das will auch kein Deutschland Fan sehen.

Zitat von Nagelsmann

​„Ich mag kein stereotypes Spiel. Ich mag ein gewisses Chaos im Spiel – aber es muss ein kontrolliertes Chaos sein. Die Spieler müssen die Prinzipien kennen, aber innerhalb dieser Prinzipien erwarte ich Kreativität, Mut und die Bereitschaft, den Gegner zu überraschen. Wenn wir immer nur das tun, was auf der Taktiktafel steht, sind wir für den Gegner zu leicht auszurechnen.“


Man macht Pavlovic keinen Gefallen wenn man ihn mit Spielern wie Busquets vergleicht. Busquets ist einer der besten 6'er die es je gab.

Aber wie du schon sagtest spielen beide in einem anderen System. Sollte es von Nagelsmann so gewollt sein, muss das aber kritisiert werden. Auf diese Weise gewinnst du kein grosses Turnier. Wenn du so komplett ohne Absicherung spielst, muss vorne das Pressing perfekt klappen (was unmöglich ist wenn man das nicht länger einspielen konnte). Und selbst dann wird es immer mal zu gefährlichen Umschaltsituationen kommen.

Das etwas kontroliertere Offensivspiel muss auch nicht langweilig sein. Siehe Spanien zb.
Obwohl man da natürlich von einer ganz anderen individuelen Klasse sprechen muss.


Und Pavlovic ist derzeit einer der besten 6er auf der Welt. Natürlich war Busquets ein extrem starker 6er, dennoch ist er auch auf der Welle um Messi, Xaver und Iniesta im ihrer Prime mitgeschwommen. Busquets war stets der Ballverteiler im Team und nie ein Defensivmonster, genauso wie Pavlovic.
Also doch man kann die Spieler vergleichen nur eben nicht in allen Kategorien, da Busquets viel mehr Saisons vorweisen hat

Es ist doch offensichtlich, dass es von Nagelsmann so gewollt ist, so war es bei den Bayern schon und so war es im DFB auch, egal wer auf der Doppel-6 unter ihm spielte. Nagelsmann hatte eine (Experimentier)phase wo er dann von seinem Spielstil etwas abwich und mit einem 6er wie Andrich spielte. Dies hatte er dann aber spätestens nach der EM wieder verworfen.
Man sieht dies auch fast in jeden Spiel, da gibt es oft gute 10-15 Min und dann plötzlich 15-30 Minuten wo auf einmal gar nichts mehr funktioniert. Dauert man selbst gegen die kleinsten Nationen ins schwimmen.


Busquets war aber der Spieler der immer absicherte während Xavi und Iniesta eher offensiv orientiert waren.

Ich sehe Pavlovic eher als eine Art Xavi. Er ist jetzt nicht der Spieler der absichert sondern agiert auch eher offensiv. Und gerade deshalb fehlt mir der defensivere Part im Spiel. Bei den Bayern (wo das durch das gute Pressing etwas kaschiert wird) sowie auch beim DFB. Wenn die Qualität der Gegner steigt ist man dann halt sehr anfällig für Gegentore. Mir fehlt da die Balance.

Zu einem 6'er gehören halt nicht nur Aktionen mit dem Ball.


Verfolge Pavlovic jetzt nicht so und kann deshalb wenig über seinen Spielstil sagen. Ein Trainer und die jeweilige Spielidee + das Spielsystem haben aber auch immer ein Anteil daran, wie ein Spieler performt. Aktuell macht Pavlovic das wirklich echt stark. Wenn man aber sagt, das Busquets von Spielern wie Xavi, Iniesta und Co profitiert hat sowie auch am Spielstil und dem Erfolg unter Guardiola dann könnte man das auch für Pavlovic in Bezug auf Kane, Kompany sagen. Spieler profitieren immer vom Trainer und den Mitspielern, ist ja Mannschaftssport.

Xavi war halt auch immer für sein Auge bekannt und hatte eine enorme Übersicht und auch oft no-look-Pässe oder die extremen Schnittstellenpässe gespielt (erinnere an das CL Finale gegen United). Busqutes war klarer defensiver 6er und Xavi und Iniesta eher schon 8er bis vllt 10er.
den_escher den_escher 07.06.2026 - 15:52
Zitat von Crash
Zitat von den_escher

Zitat von Crash

Zitat von den_escher

Zitat von Crash

Zitat von Danyello

Zitat von Otmeter

Zitat von Danyello

War halt nur ein Testspiel.

Trotzdem mache ich mir Sorgen. Die größten Probleme sehe ich im Mittelfeld:

Pavlovic ist für mich kein Starter in der NM. Auch wenn das wahrscheinlich jetzt mega Backlash gibt, ist Pavlovic für mich überhaupt nur in der S11, weil er bei Bayern spielt und dort von seinen überragenden Mitspielern mitgezogen wird. Allein kann er einem Mittelfeld auf internationalem Niveau einfach nicht seinen Stempel aufdrücken. Dafür reicht seine Klasse nicht. Bei Nmecha ist es ähnlich, wobei er noch gewisse Stärken hat, durch welche ich eine Aufstellung nachvollziehen kann. Dennoch ist festzuhalten, dass die Kombination Pavlovic/Nmecha spielerisch einfach zu schwach ist um gute bis starke Gegner zu dominieren.

Normalerweise sollte man mit Kimmich/Nmecha spielen, wobei dies durch die aktuelle Nominierung und den fehlenden Alternativen auf RV nicht möglich ist. Ich würde dennoch lieber einen Amiri oder Stiller neben Nmecha sehen, als den blassen Pavlovic.

Ein weiteres Problem ist in meinen Augen Musiala, der meilenweit von seiner Topform entfernt ist. Im Prinzip hoffen wir gerade darauf, dass er in der Gruppenphase sein Level enorm steigert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er bereits seit Monaten wieder fit ist. Wenn es bis jetzt nicht wirklich geklappt hat, kann man nicht davon ausgehen, dass wir in 3 Wochen einen anderen Musiala sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Letzte große Baustelle ist natürlich die RF-Position. Zu Sané wurde genug gesagt. In meinen Augen hätte Karl Startelf gespielt - das sagt schon genug über LS aus. Dennoch kann Sané nichts dafür, dass Nagelsmann keine weitere Alternative berufen hat. Ich verstehe nicht, warum er keinen El Mala, Führich oder Gruda nachnominiert hat.

Es ist nicht zu ändern und Nagelsmann wird - irgendwie auch verständlich - jetzt keine großen Änderungen mehr vornehmen. Dennoch hoffe ich, dass er über seinen Schatten springt und wie folgt spielen wird:

---------- Havertz ------------
Wirtz --- Musiala --- Sané
------ Amiri ---- Nmecha --



Du hättest wohl 2010 einen Busquets auch nicht spielen lassen? Pavlovic ist eine deutliche Stabilisierung für das DFB Team erinnere dich bitte mal an die riesen Löcher unter Flick oder 2025 gegen die Slowakei. Klar das Spiel war jetzt kein Leckerbissen aber man hat es trotzdem gewonnen und niemand hat sich verletzt. Amiri auf die 6 zu stellen fände ich grob fahrlässig, dann lieber auf die 10 für Musiala. Ich würde trotzdem mit der gestrigen Aufstellung ins Turnier starten, wichtig ist das die Abläufe im Mittelfeld sich festigen können, bei Nmecha hat man gesehen das die Situation noch etwas ungewohnt für ihn ist und sich ein paar Abstimmungsfehler mit einschleichen, dass hätte man mMn auch früher lösen können evtl haben da seine Ausfälle während der Lehrgänge damit zu tun (keine Ahnung wie oft er genau gefehlt hat). Bei Musiala habe ich das Gefühl das er noch nicht so das Vertrauen in seinen Körper hat und etwas gehemmt spielt, vllt fällt das zum Turnierstart ab, man sollte ihm schon die erste beiden Spiele starten lassen und dann entscheiden ob doch ein Harvertz, Wirtz oder Amiri auf der 10 starten sollte. Sane war ok, hatte aber Probleme mit dem Rasen seine Spielweise ist halt hit or miss was ihn so kontrovers macht. Du bennenst die Baustellen auf Positionen was mMn etwas zu einfach gedacht ist, ich finde die größte Baustelle ist eher die Feinabstimmung, sprich Timing der Laufwege, den Abschluss suchen, Lösungen bei Gegenpressing, Fernschüsse, Standards verteidigen.

Einen Busquets mit Pavlovic zu vergleichen entbehrt jeglicher Grundlage. Ich habe in letzter Zeit einfach zu viele Spiele der NM gesehen, in welchen das Mittelfeld in meinen Augen stark abgefallen ist und kann mich selbst gegen mittelmäßige Gegner an kaum ein Spiel erinnern, in welchem man hier dominiert hat. Und das liegt mMn hauptsächlich an den Personalien vor der Abwehr.
Ich würde mir hier wünschen, dass man einen Spieler aufstellt, der ein Spiel steuern und lenken kann. Einen Spieler, der das Spiel ordnen und lesen kann sowie den Takt selbstständig vorgibt. Einen Spieler mit hohem taktischen IQ. So einen wie Busquets beispielsweise 😉. Und das ist Pavlovic nicht. Kimmich wäre es eher, aber das geht aus genannten Gründen jetzt nicht mehr.


Also halten wir fest gegen Luxemburg, Nordirland und Slovakei hat man laut dir angeblich nicht das Spiel dominiert trotz 13:0 Toren. In den Spielen gg Ghana und Schweiz wo man 4 Gegentore ohnePavlo kassiert hat, hat das Spiel strukturierter ausgesehen?
Hast du dir vielleicht auch mal Spiele von Pavlo unter Kompany, Tuchel angesehen und bist einmal auf die Ldee gekommen, dass manche Dinge nicht an den Spielern liegt, sondern an der Art wie der Trainer spielen lässt. Offensichtlich nicht.

-----------

Aleksandar Pavlovic Stats This Season per 90 Minutes:

• 95 Successful passes
• 112 Ball actions
• 95% pass rate
• 4,4 Succsessful Long Balls

The best and Most Midfielder in the Bundesliga This Season


Pavlovic sollte schon spielen, aber nur mit einem defensiven Spieler neben sich. Mit dem Mittelfeld Pavlovic, Nmecha und Musiala sind gefährliche Umschaltsituationen für den Gegner eigentlich schon vorbestimmt.
Musiala's Spiel lebt von seinen Einzelaktionen, das bringt eben auch das Risiko eines Ballverlustes mit sich. Wenn dann Pavlovic uns Nmecha auch sehr hoch stehen kann es schnell gefährlich werden. Die Bayern haben ja das gleiche Problem.

Gestern (es war nur ein Testspiel ich weiss) hatte man riesige Löcher und ließ den Amerikanern sehr viel Raum vor dem deutschen 1r6'er.

Deshalb würde ich Pavlovic auch nicht mit Busquets vergleichen weil dieser viel defensiver dachte und auch noch mehr den Takt des Spiels bestimmte (was bei Pavlovic wohl noch kommen wird).


Pavlovic ist kein minder großes Talent wie Busquets, letzterer hat natürlich jedoch seine Karriere schon beendet und zig Titel eingefahren, was Pavlovic erst noch gelingen.
Wenn Prime Busquets im jetzigen DFB Mittelfeld spielen würde, würde er auch nicht groß besser als Pavlovic aussehen, da dies an der Art des Spielstils von Nagelsmann liegt. Und auch ein defensivstarker 6et kann da ein Großteil nicht ausbügeln, da er nicht zeitgleich alle Felder abdecken kann, dafür ist das Spielfeld zu breit/groß. Welcher 6er auf der Welt will denn einem Mbappe hinterher kommen, wenn dieser mal ins laufen kommt. So etwas muss man mit einer richtigen/gewollten Staffelung hinbekommen.
Natürlich kann man defensiven und mit richtigen 6er spielen, dann sieht das Spiel aber so aus wie derzeit bei Tuchel/England. Ich glaube das will auch kein Deutschland Fan sehen.

Zitat von Nagelsmann

​„Ich mag kein stereotypes Spiel. Ich mag ein gewisses Chaos im Spiel – aber es muss ein kontrolliertes Chaos sein. Die Spieler müssen die Prinzipien kennen, aber innerhalb dieser Prinzipien erwarte ich Kreativität, Mut und die Bereitschaft, den Gegner zu überraschen. Wenn wir immer nur das tun, was auf der Taktiktafel steht, sind wir für den Gegner zu leicht auszurechnen.“


Man macht Pavlovic keinen Gefallen wenn man ihn mit Spielern wie Busquets vergleicht. Busquets ist einer der besten 6'er die es je gab.

Aber wie du schon sagtest spielen beide in einem anderen System. Sollte es von Nagelsmann so gewollt sein, muss das aber kritisiert werden. Auf diese Weise gewinnst du kein grosses Turnier. Wenn du so komplett ohne Absicherung spielst, muss vorne das Pressing perfekt klappen (was unmöglich ist wenn man das nicht länger einspielen konnte). Und selbst dann wird es immer mal zu gefährlichen Umschaltsituationen kommen.

Das etwas kontroliertere Offensivspiel muss auch nicht langweilig sein. Siehe Spanien zb.
Obwohl man da natürlich von einer ganz anderen individuelen Klasse sprechen muss.


Und Pavlovic ist derzeit einer der besten 6er auf der Welt. Natürlich war Busquets ein extrem starker 6er, dennoch ist er auch auf der Welle um Messi, Xaver und Iniesta im ihrer Prime mitgeschwommen. Busquets war stets der Ballverteiler im Team und nie ein Defensivmonster, genauso wie Pavlovic.
Also doch man kann die Spieler vergleichen nur eben nicht in allen Kategorien, da Busquets viel mehr Saisons vorweisen hat

Es ist doch offensichtlich, dass es von Nagelsmann so gewollt ist, so war es bei den Bayern schon und so war es im DFB auch, egal wer auf der Doppel-6 unter ihm spielte. Nagelsmann hatte eine (Experimentier)phase wo er dann von seinem Spielstil etwas abwich und mit einem 6er wie Andrich spielte. Dies hatte er dann aber spätestens nach der EM wieder verworfen.
Man sieht dies auch fast in jeden Spiel, da gibt es oft gute 10-15 Min und dann plötzlich 15-30 Minuten wo auf einmal gar nichts mehr funktioniert. Dauert man selbst gegen die kleinsten Nationen ins schwimmen.


Busquets war aber der Spieler der immer absicherte während Xavi und Iniesta eher offensiv orientiert waren.

Ich sehe Pavlovic eher als eine Art Xavi. Er ist jetzt nicht der Spieler der absichert sondern agiert auch eher offensiv. Und gerade deshalb fehlt mir der defensivere Part im Spiel. Bei den Bayern (wo das durch das gute Pressing etwas kaschiert wird) sowie auch beim DFB. Wenn die Qualität der Gegner steigt ist man dann halt sehr anfällig für Gegentore. Mir fehlt da die Balance.

Zu einem 6'er gehören halt nicht nur Aktionen mit dem Ball.
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