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Peer Kluge
Kluge sagte der Morgenpost, er fühle sich wohl bei Hertha. Aber: "Es gibt aber auch interessante Angebote. Das prüfen wir", sagt Kluge. Mit "wir" meint er sich und seinen Berater Jörg Neubauer. Kluge hat zwei Anfragen vorliegen aus Ländern, die für deutsche Profis eher exotisch klingen: von Hapoel Tel Aviv, dem 13-maligen Meister aus Israel. Der zweite Klub, der die Fühler nach Kluge ausgestreckt hat, kann mit einem deutschen Trainer punkten: Ferencváros Budapest. Dort sitzt Thomas Doll auf der Bank, Ex-Coach des Hamburger SV und von Borussia Dortmund. "Beide Klubs sind interessant für Peer. Wir schauen, was sich realisieren lässt", sagt Neubauer. Ebenfalls auf dem Wunschzettel von Doll: Maik Franz.
(...)
Stattdessen droht jetzt sogar Zoff: Beide Spieler wollen die Degradierung nicht hinnehmen und erwägen nach kicker-Informationen sogar, die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) zu kontaktieren.
bei ihm noch verwunderlicher, da er ja letzte saison sogar stammspieler war. nötig haben wir ihn zwar zurzeit nicht unbedingt, aber als alternative auf der bank ist er allemal ein guter.
Das Arbeitsgericht Berlin hat nun eine Entscheidung getroffen. Der Antrag von Peer Kluge auf Teilnahme am Profitraining wurde ohne Anhörung zurückgewiesen. Hier der Wortlaut der Pressemitteilung des Arbeitsgerichtes.
Das Arbeitsgericht Berlin (Kammer 38) hat den Antrag des Fußballprofis Peer Kluge, am Training der Lizenzmannschaft von Hertha BSC teilnehmen zu können, ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen.
Hertha BSC hatte Herrn Kluge angewiesen, vorübergehend am Trainings- und Spielbetrieb der 2. Mannschaft teilzunehmen. Mit seinem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wollte Herr Kluge erreichen, wieder am Profitraining teilnehmen zu können.
Der Antrag hatte vor dem Arbeitsgericht keinen Erfolg, weil sich der Spieler arbeitsvertraglich verpflichtet hatte, auch an einem Training der 2. Mannschaft teilzunehmen. Diese vertragliche Bestimmung sei rechtswirksam und für beide Vertragsparteien bindend.
Tja, vielleicht hätte der Berater von Kluge, übrigens ein Jurist, vor Abgabe des Antrages mal in den Arbeitsvertrag seines Klienten schauen sollen.
Bei Franz ist die Sache allerdings noch nicht klar. Am 3. März kommte es da wohl zur Anhörung.
Tolles Verhalten von Hertha sieht so oder so anders aus: Bei den Bayern zum Beispiel steht man zu seinen Verträgen. Da dürfen Spieler gehen wenn sie wollen (und nicht Toni Kroos heißen, der das aber medial versaut hat), aber gehen Sie nicht, dann werden Verträge erfüllt - mit Profitraining, Gehalt, Daseinsberechtigung, Werbeterminen, Rotationseinsätzen und Pipapo.
Die Versetzung kann man zum Beispiel nicht als gerechtfertigt ansehen, weil er ja jetzt im Nachhinein noch versucht hat dagegen vorzugehen. Da verschiebt sich dann nämlich Ursache und Wirkung ins Surreale.
Worum es mir aber eigentlich geht ist dass ich es wohl verpasst habe: aber wer wird denn nun Vizekapitän? Kobi?
Jaja, kommt mal selbst in so eine Situation und lacht dann Kluge aus, weil er versucht weiter in der ersten Mannschaft zu sein. Wer es nicht versucht, hat schon verloren.
Keiner lacht hier Kluge aus. Ich denke jeder hier findet es schade, dass es soweit kommen musste, denn Kluge ist ein toller Sportsmann, der sich nie etwas hat zu schulden kommen lassen und der wesentlichen Anteil an unserem Aufstieg hat.
Dennoch ist es schon recht merkwürdig, wenn ein Berater seinen Klienten vor das Arbeitsgericht zieht, wo doch im Vertrag scheinbar klar drinsteht, dass das rechtens ist.
Zitat von nikothepsycho:
Tolles Verhalten von Hertha sieht so oder so anders aus: Bei den Bayern zum Beispiel steht man zu seinen Verträgen. Da dürfen Spieler gehen wenn sie wollen (und nicht Toni Kroos heißen, der das aber medial versaut hat), aber gehen Sie nicht, dann werden Verträge erfüllt - mit Profitraining, Gehalt, Daseinsberechtigung, Werbeterminen, Rotationseinsätzen und Pipapo.
Wo gibt es denn bitte bei den Bayern einen vergleichbaren Fall? Durch die hohe Rotation kommt da jeder einzelne zum Einsatz. Bis auf die Talenteschar um Höjberg, Green, Weiser. Und selbst wenn: Die können es sich leisten Gutverdiener jahrelang mitzuschleppen. Wir nicht. Ich finde das Verhalten auch eher suboptimal aber man hat den beiden klar einen Wechsel nahegelegt und sie haben sich dafür entschieden hier zu bleiben. Das ist nun einmal jetzt die Konsequenz, mit der zu rechnen war. Für ihr hohes Geld will Hertha schließlich einen Gegenwert haben und den können die beiden zur Zeit nun mal am ehesten bei den Amateuren leisten. Zumal die U23 sportlich gerade jede Hilfe gebrauchen kann.
Zitat von nikothepsycho:
Worum es mir aber eigentlich geht ist dass ich es wohl verpasst habe: aber wer wird denn nun Vizekapitän? Kobi?
Kobi ist schon in den letzten zwei Spielen mit der Binde aufs Feld gelaufen. Also ja.
Jaja, kommt mal selbst in so eine Situation und lacht dann Kluge aus, weil er versucht weiter in der ersten Mannschaft zu sein. Wer es nicht versucht, hat schon verloren.
Tolles Verhalten von Hertha sieht so oder so anders aus: Bei den Bayern zum Beispiel steht man zu seinen Verträgen. Da dürfen Spieler gehen wenn sie wollen (und nicht Toni Kroos heißen, der das aber medial versaut hat), aber gehen Sie nicht, dann werden Verträge erfüllt - mit Profitraining, Gehalt, Daseinsberechtigung, Werbeterminen, Rotationseinsätzen und Pipapo.
Die Versetzung kann man zum Beispiel nicht als gerechtfertigt ansehen, weil er ja jetzt im Nachhinein noch versucht hat dagegen vorzugehen. Da verschiebt sich dann nämlich Ursache und Wirkung ins Surreale.
Worum es mir aber eigentlich geht ist dass ich es wohl verpasst habe: aber wer wird denn nun Vizekapitän? Kobi?
Kluges Fall kann man doch nicht mit Kroos Situation vergleichen!
Kluge war und ist kein Stammspieler, bzw seine Leistung reichte noch nicht mal für Kurzeinsätze.
Also warum sollte man ihn nun einsetzten, wenn seine Leistung nicht besser wurde?
Kluge hätte gehen können, er hatte sogar Angebote, doch er entschied sich dazu, bei Hertha zu bleiben.
Hertha steht auch zu seinen Verträgen, wie man ja nun am Gerichtsurteil merk. ^^
Seine Leistungen sind zu schwach für die Bundesliga, die zweite Mannschaft kämpft um den Klassenerhalt in der 4. Liga, dafür wird er nun gebraucht.
Es ist also nicht direkt ein Abschieben, weil er nicht wechselte, sondern weil er in der 2. Mannschaft gebraucht wird.
Wie BILD erfuhr, steigt am Montag Peer Kluge (33/Hertha) beim Drittligisten ins Training ein. Der Ex-Schalke-Star unterschreibt in Bielefeld einen 2-Jahres-Vertrag und soll die Mannschaft von Trainer Norbert Meier möglichst zum direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga führen.
Weil Kluge noch private Verpflichtungen hat, wird er bei der heutigen Kader-Vorstellung auf der Alm (ab 16 Uhr) noch fehlen.
Kluge wechselt wohl in die 3. Liga zu Arminia Bielefeld.
Na dann wünsche ich ihm alles Gute!
Das Ende war ein wenig unpassend aber zumindestens ist er dann jetzt von der Gehaltsliste. 
Machs gut alter Schwede, das ist genau die richtige Adresse um nochmal ordentlich Dampf abzulassen und hoffentlich auch nochmal schöne Momente zum Abschluss deiner Karriere zu erleben.
Viel Erfolg und toi toi toi auf allen Ebenen Peer besonders aber mit der Familie 
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gruenschnabel am 19.06.2014 um 10:38 Uhr bearbeitet
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