Ostseestadion
22.05.2008 - 18:34 Uhr
18.09.2025 - 23:54 Uhr
Schade dass man bei einer solch emotionalen Verabschiedung der Flutlichtmasten nun über ein schwerverletztes Kind reden muss - dem kleinen Jungen und auch den anderen Verletzen gute und rasche körperliche wie auch seelische Genesung.
Bei der ganzen Sache gibt es - abgesehen von den direkt Geschädigten - eigentlich auch nur Verlierer. Die Stadt steht doof da weil sie zumindest teilweise die Pyroshow in luftiger Höhe genehmigt hat (wahrscheinlich dürfte sie aber rechtlich aus der Sache rauskommen wenn von den genehmigten Artikeln keine Gefahr für das Dach ausgegangen wäre). Der Verein wäre bei einer Beauftragung einer professionellen Firma wohl besser beraten gewesen, hat sich hier aber für die kostengünstigere und fannähere Variante entschieden, sodass jetzt die erste größere Krise der Ära Maul zu bewältigen sein wird. Auch über die Art der Sicherung bei Aktivitäten in dieser Höhe könnte noch zu reden sein. Und die Fans haben - was vielleicht auch zu erwarten oder sogar dem Verein bekannt war - offenbar die ganze Show etwas größer als beantragt ausgeführt, sah natürlich gut aus, aber letztlich mit fatalen Konsequenzen, womit man der gesamten Fanszene und dem Anliegen der Abschaffung von Pyro-Verbandsstrafen einen Bärendienst erwiesen hat.
Ich glaube nicht dass irgendjemand von den beteiligten Fans oder der Verein hier vorsätzlich Menschen gefährden wollte und sich der Gefahr eines durch das Dach schneidenden Bengalos scheinbar nicht bewusst war, aber hätte man den vorgegeben Rahmen eingehalten oder externe Profis rangelassen, wäre es (vermutlich) gar nicht so weit gekommen. Das ganze ist letztlich ein Unfall, der aber wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn man hier (von Fan- und/oder Vereinsseite) nicht Grenzen überschritten und zu viel gewollt hätte. Und wie gesagt ist das die erste Bewährungsprobe für Maul, wie er sich dieser Krise in der Kommunikation nach Außen und Innen jetzt stellt.
Bei der ganzen Sache gibt es - abgesehen von den direkt Geschädigten - eigentlich auch nur Verlierer. Die Stadt steht doof da weil sie zumindest teilweise die Pyroshow in luftiger Höhe genehmigt hat (wahrscheinlich dürfte sie aber rechtlich aus der Sache rauskommen wenn von den genehmigten Artikeln keine Gefahr für das Dach ausgegangen wäre). Der Verein wäre bei einer Beauftragung einer professionellen Firma wohl besser beraten gewesen, hat sich hier aber für die kostengünstigere und fannähere Variante entschieden, sodass jetzt die erste größere Krise der Ära Maul zu bewältigen sein wird. Auch über die Art der Sicherung bei Aktivitäten in dieser Höhe könnte noch zu reden sein. Und die Fans haben - was vielleicht auch zu erwarten oder sogar dem Verein bekannt war - offenbar die ganze Show etwas größer als beantragt ausgeführt, sah natürlich gut aus, aber letztlich mit fatalen Konsequenzen, womit man der gesamten Fanszene und dem Anliegen der Abschaffung von Pyro-Verbandsstrafen einen Bärendienst erwiesen hat.
Ich glaube nicht dass irgendjemand von den beteiligten Fans oder der Verein hier vorsätzlich Menschen gefährden wollte und sich der Gefahr eines durch das Dach schneidenden Bengalos scheinbar nicht bewusst war, aber hätte man den vorgegeben Rahmen eingehalten oder externe Profis rangelassen, wäre es (vermutlich) gar nicht so weit gekommen. Das ganze ist letztlich ein Unfall, der aber wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn man hier (von Fan- und/oder Vereinsseite) nicht Grenzen überschritten und zu viel gewollt hätte. Und wie gesagt ist das die erste Bewährungsprobe für Maul, wie er sich dieser Krise in der Kommunikation nach Außen und Innen jetzt stellt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hafenstadt65 am 18.09.2025 um 23:56 Uhr bearbeitet
19.09.2025 - 00:23 Uhr
Zitat von Hafenstadt65
offenbar die ganze Show etwas größer als beantragt ausgeführt, sah natürlich gut aus, aber letztlich mit fatalen Konsequenzen, womit man der gesamten Fanszene und dem Anliegen der Abschaffung von Pyro-Verbandsstrafen einen Bärendienst erwiesen hat.
Ich glaube nicht dass irgendjemand von den beteiligten Fans oder der Verein hier vorsätzlich Menschen gefährden wollte und sich der Gefahr eines durch das Dach schneidenden Bengalos scheinbar nicht bewusst war, aber hätte man den vorgegeben Rahmen eingehalten oder externe Profis rangelassen, wäre es (vermutlich) gar nicht so weit gekommen. Das ganze ist letztlich ein Unfall, der aber wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn man hier (von Fan- und/oder Vereinsseite) nicht Grenzen überschritten und zu viel gewollt hätte. Und wie gesagt ist das die erste Bewährungsprobe für Maul, wie er sich dieser Krise in der Kommunikation nach Außen und Innen jetzt stellt.
offenbar die ganze Show etwas größer als beantragt ausgeführt, sah natürlich gut aus, aber letztlich mit fatalen Konsequenzen, womit man der gesamten Fanszene und dem Anliegen der Abschaffung von Pyro-Verbandsstrafen einen Bärendienst erwiesen hat.
Ich glaube nicht dass irgendjemand von den beteiligten Fans oder der Verein hier vorsätzlich Menschen gefährden wollte und sich der Gefahr eines durch das Dach schneidenden Bengalos scheinbar nicht bewusst war, aber hätte man den vorgegeben Rahmen eingehalten oder externe Profis rangelassen, wäre es (vermutlich) gar nicht so weit gekommen. Das ganze ist letztlich ein Unfall, der aber wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn man hier (von Fan- und/oder Vereinsseite) nicht Grenzen überschritten und zu viel gewollt hätte. Und wie gesagt ist das die erste Bewährungsprobe für Maul, wie er sich dieser Krise in der Kommunikation nach Außen und Innen jetzt stellt.
Ich bin wahrlich kein Pyro Befürworter, solange der DFB für jede Fackel Kohle nimmt und Dinge wie gegen Dresden (exemplarisch!) passieren.
Nichtsdestotrotz schreibt L3O, dass die Stadt Rostock je 12 Effekt-Fackeln der Kategorie T1 erlaubt habt. Mein kurze Recherche (siehe Post 1855) hat ergeben, dass auch Bengalos mit bis zu 2500°C zu dieser Kategorie gehören, sofern ich da nichts missverstanden habe. Dass sich die Stadt nun vor jeglicher Klärung der Polizei oder anderer Institutionen, welche den Hergang des Unfalls beurteilen können, hinstellt und jegliche Schuld von ihrer Genehmigung wegschiebt verstehe ich nicht. Das passt leider zu jeglicher Diskussion, die den Verein betrifft, der letzten 15 Jahre in Rostock.
Vorsatz ist in dem Rahmen, im welchem die Bengalos eingesetzt wurden, selbst für mich als Pyro-Kritiker nicht mal abstrakt vorstellbar.
Sei es der Wind, ein Missgeschick oder, so dumm es klingen mag, menschliches Versagen. Das, was ich an Bildern bzw. Videos gesehen habe sieht tatsächlich nach einem Unfall und vor allem dummen Zufall aus.
Nichtsdestotrotz wäre es natürlich die bessere, wenn auch teurere, Variante gewesen einen professionellen für eine entsprechende Show zu beauftragen.
Wobei auch keiner von uns weiß, ob die Personen auf den Masten nicht einen entsprechenden Schein besitzen...
An Ronnys Stelle wäre ich erstmal zurückhaltend und würde, analog zur Vereinsmitteilung, auf die Polizei verweisen, welche entsprechende Ermittlungen aufgenommen hat. Als Verein/Vorstand sind allerdings hoffentlich auch die Namen derjenigen auf den Masten bekannt und diese Personen vorab entsprechend ausgewählt, sodass auch diese zu einer Klärung des Sachverhalts beitragen werden/wollen/können. Alles andere wäre das Höchstmaß an Lächerlichkeit.
19.09.2025 - 07:34 Uhr
Zitat von Hafenstadt65
Schade dass man bei einer solch emotionalen Verabschiedung der Flutlichtmasten nun über ein schwerverletztes Kind reden muss - dem kleinen Jungen und auch den anderen Verletzen gute und rasche körperliche wie auch seelische Genesung.
Bei der ganzen Sache gibt es - abgesehen von den direkt Geschädigten - eigentlich auch nur Verlierer. Die Stadt steht doof da weil sie zumindest teilweise die Pyroshow in luftiger Höhe genehmigt hat (wahrscheinlich dürfte sie aber rechtlich aus der Sache rauskommen wenn von den genehmigten Artikeln keine Gefahr für das Dach ausgegangen wäre). Der Verein wäre bei einer Beauftragung einer professionellen Firma wohl besser beraten gewesen, hat sich hier aber für die kostengünstigere und fannähere Variante entschieden, sodass jetzt die erste größere Krise der Ära Maul zu bewältigen sein wird. Auch über die Art der Sicherung bei Aktivitäten in dieser Höhe könnte noch zu reden sein. Und die Fans haben - was vielleicht auch zu erwarten oder sogar dem Verein bekannt war - offenbar die ganze Show etwas größer als beantragt ausgeführt, sah natürlich gut aus, aber letztlich mit fatalen Konsequenzen, womit man der gesamten Fanszene und dem Anliegen der Abschaffung von Pyro-Verbandsstrafen einen Bärendienst erwiesen hat.
Ich glaube nicht dass irgendjemand von den beteiligten Fans oder der Verein hier vorsätzlich Menschen gefährden wollte und sich der Gefahr eines durch das Dach schneidenden Bengalos scheinbar nicht bewusst war, aber hätte man den vorgegeben Rahmen eingehalten oder externe Profis rangelassen, wäre es (vermutlich) gar nicht so weit gekommen. Das ganze ist letztlich ein Unfall, der aber wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn man hier (von Fan- und/oder Vereinsseite) nicht Grenzen überschritten und zu viel gewollt hätte. Und wie gesagt ist das die erste Bewährungsprobe für Maul, wie er sich dieser Krise in der Kommunikation nach Außen und Innen jetzt stellt.
Schade dass man bei einer solch emotionalen Verabschiedung der Flutlichtmasten nun über ein schwerverletztes Kind reden muss - dem kleinen Jungen und auch den anderen Verletzen gute und rasche körperliche wie auch seelische Genesung.
Bei der ganzen Sache gibt es - abgesehen von den direkt Geschädigten - eigentlich auch nur Verlierer. Die Stadt steht doof da weil sie zumindest teilweise die Pyroshow in luftiger Höhe genehmigt hat (wahrscheinlich dürfte sie aber rechtlich aus der Sache rauskommen wenn von den genehmigten Artikeln keine Gefahr für das Dach ausgegangen wäre). Der Verein wäre bei einer Beauftragung einer professionellen Firma wohl besser beraten gewesen, hat sich hier aber für die kostengünstigere und fannähere Variante entschieden, sodass jetzt die erste größere Krise der Ära Maul zu bewältigen sein wird. Auch über die Art der Sicherung bei Aktivitäten in dieser Höhe könnte noch zu reden sein. Und die Fans haben - was vielleicht auch zu erwarten oder sogar dem Verein bekannt war - offenbar die ganze Show etwas größer als beantragt ausgeführt, sah natürlich gut aus, aber letztlich mit fatalen Konsequenzen, womit man der gesamten Fanszene und dem Anliegen der Abschaffung von Pyro-Verbandsstrafen einen Bärendienst erwiesen hat.
Ich glaube nicht dass irgendjemand von den beteiligten Fans oder der Verein hier vorsätzlich Menschen gefährden wollte und sich der Gefahr eines durch das Dach schneidenden Bengalos scheinbar nicht bewusst war, aber hätte man den vorgegeben Rahmen eingehalten oder externe Profis rangelassen, wäre es (vermutlich) gar nicht so weit gekommen. Das ganze ist letztlich ein Unfall, der aber wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn man hier (von Fan- und/oder Vereinsseite) nicht Grenzen überschritten und zu viel gewollt hätte. Und wie gesagt ist das die erste Bewährungsprobe für Maul, wie er sich dieser Krise in der Kommunikation nach Außen und Innen jetzt stellt.
Also ich gebe dir auf jeden Fall Recht, dass es mit Sicherheit nicht beabsichtigt war, dass hier jemand verletzt wird. Sehr wahrscheinlich war sich auch niemand bewusst, dass sich Bengalos durchs Stadiondach brennen können. Aber das es potentiell gefährlich ist, dass man Feuerwerk in einem Bereich abfackelt wo 10.000ende Menschen auf engen Raum zusammengepfercht sind ist zumindest für mich nicht überraschend. Daher bin ich auch ein ein entschiedener Gegner von Pyrotechnik im Stadion. Ganz egal ob es erlaubt wäre oder nicht und ganz egal ob das Profis machen oder nicht. Man hantiert dort mit Stoffen die bei über 1000°C abbrennen in einem Bereich wo die Leute nicht mal aus dem Weg gehen könnten, wenn sie mitbekommen würden, dass gerade etwas schief geht, weil sie einfach dicht gedrängt in Blöcken stehen. So geil es aussehen mag, Vernünftig finde ich das nicht. Selbst, wenn die Akteure verantwortlich damit umgehen würden. Das sehen wir ja auch jedes Jahr, wenn das Feuerwerk erlaubt ist, dass das eben nicht der Fall ist. Auch im Stadion haben die Fans in aller Regel schon das ein oder andere Bier hinter sich wenn es an die Pyrotechnik geht, auch wenn es erlaubt wäre, für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass es hier überhaupt genehmigt wurde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Elsterkogge am 19.09.2025 um 07:35 Uhr bearbeitet
19.09.2025 - 09:17 Uhr
Ganz ehrlich ich bin sprachlos. Wenn es stimmt, dass diese Pyro Aktion auf den Flutlichtmasten tatsächlich von Fans durchgeführt wurde, unabhängig ob es eine Genehmigung von der Stadt vorlag, ist das für mich an Unprofessionalität in allen Bereichen (Verein, Stadt oder Behörden) nicht zu überbieten. Da kraxeln irgendwelche Leute, welche das nicht beruflich machen (?) die Masten hoch, wurden wahrscheinlich von irgendwelchen hofierten Sponsoren logistisch unterstützt und halten da bei den oben schwer einschätzbaren Verhältnissen (Dunkelheit oder extreme Lichteinstrahlung, Wind usw) Pyroerzeugnisse, welche wirklich extrem heiss sind in der Gegend rum? Wo wollten sie dann die abgebrannten Fackeln "entsorgen"? Warum wurden dann auch Raketen usw. abgefeuert? Konnte man erwarten, dass man sich mit den "genehmigten" 12 Fackeln nicht zufrieden gibt?
So schön dass ganze aussah und ich bin auch der Meinung, dass man die alten Masten würdig verabschieden musste, aber hätte es da nicht auch andere Möglichkeiten gegeben?
Als Fazit stehen die verletzten Fans 😢, Sachschäden am Dach (was wäre eigentlich passiert, wenn die Solaranlage angefangen hätte zu brennen?) und eine unglaubliche Ignoranz von allen beteiligten Personen. Und natürlich hat das Fingerpointing schon begonnen.
So schön dass ganze aussah und ich bin auch der Meinung, dass man die alten Masten würdig verabschieden musste, aber hätte es da nicht auch andere Möglichkeiten gegeben?
Als Fazit stehen die verletzten Fans 😢, Sachschäden am Dach (was wäre eigentlich passiert, wenn die Solaranlage angefangen hätte zu brennen?) und eine unglaubliche Ignoranz von allen beteiligten Personen. Und natürlich hat das Fingerpointing schon begonnen.
19.09.2025 - 09:19 Uhr
Zitat von Holzbert
Ich bin wahrlich kein Pyro Befürworter, solange der DFB für jede Fackel Kohle nimmt und Dinge wie gegen Dresden (exemplarisch!) passieren.
Nichtsdestotrotz schreibt L3O, dass die Stadt Rostock je 12 Effekt-Fackeln der Kategorie T1 erlaubt habt. Mein kurze Recherche (siehe Post 1855) hat ergeben, dass auch Bengalos mit bis zu 2500°C zu dieser Kategorie gehören, sofern ich da nichts missverstanden habe. Dass sich die Stadt nun vor jeglicher Klärung der Polizei oder anderer Institutionen, welche den Hergang des Unfalls beurteilen können, hinstellt und jegliche Schuld von ihrer Genehmigung wegschiebt verstehe ich nicht. Das passt leider zu jeglicher Diskussion, die den Verein betrifft, der letzten 15 Jahre in Rostock.
Ich bin wahrlich kein Pyro Befürworter, solange der DFB für jede Fackel Kohle nimmt und Dinge wie gegen Dresden (exemplarisch!) passieren.
Nichtsdestotrotz schreibt L3O, dass die Stadt Rostock je 12 Effekt-Fackeln der Kategorie T1 erlaubt habt. Mein kurze Recherche (siehe Post 1855) hat ergeben, dass auch Bengalos mit bis zu 2500°C zu dieser Kategorie gehören, sofern ich da nichts missverstanden habe. Dass sich die Stadt nun vor jeglicher Klärung der Polizei oder anderer Institutionen, welche den Hergang des Unfalls beurteilen können, hinstellt und jegliche Schuld von ihrer Genehmigung wegschiebt verstehe ich nicht. Das passt leider zu jeglicher Diskussion, die den Verein betrifft, der letzten 15 Jahre in Rostock.
Nun mal ein bissl. halblang, Kennst Du die konkreten Absprachen, Inhalte der Genehmigung, oder den Wissensstand der Stadt zum Zeitpunkt Ihrer Äußerung, dass hier solche eine Mutmaßung aufstellen kannst?
btw., finde ich die "der arme Verein" Legende in diesem Zusammenhang auch recht absurd. Die Stadt hat den Verein in den zurückliegenden Jahren immer wieder maßgeblich unterstützt, sofern es mit den städtischen Aufgaben/Interessen etc. vereinbar war. Ohne bspw. das Hilfspaket der Bürgerschaft in 2012 hättest Du die " letzten 15 Jahre in Rostock" in Zusammhang mit Hansa gar nicht mehr anbringen können. Wunschdenken des Vereins wie der Verkauf des Ostseestadions an die Stadt, oder Flutlichtmastenneubau sollte man nicht mit kommunalen Aufgaben oder Daseinsvorsorge verwechseln. Insofern sollten wir bei der Bewertung dann auch die Hansa-Brille kurz mal abnehmen.
Zitat von Holzbert
Vorsatz ist in dem Rahmen, im welchem die Bengalos eingesetzt wurden, selbst für mich als Pyro-Kritiker nicht mal abstrakt vorstellbar.
Sei es der Wind, ein Missgeschick oder, so dumm es klingen mag, menschliches Versagen. Das, was ich an Bildern bzw. Videos gesehen habe sieht tatsächlich nach einem Unfall und vor allem dummen Zufall aus.
Nichtsdestotrotz wäre es natürlich die bessere, wenn auch teurere, Variante gewesen einen professionellen für eine entsprechende Show zu beauftragen.
Wobei auch keiner von uns weiß, ob die Personen auf den Masten nicht einen entsprechenden Schein besitzen...
Vorsatz ist in dem Rahmen, im welchem die Bengalos eingesetzt wurden, selbst für mich als Pyro-Kritiker nicht mal abstrakt vorstellbar.
Sei es der Wind, ein Missgeschick oder, so dumm es klingen mag, menschliches Versagen. Das, was ich an Bildern bzw. Videos gesehen habe sieht tatsächlich nach einem Unfall und vor allem dummen Zufall aus.
Nichtsdestotrotz wäre es natürlich die bessere, wenn auch teurere, Variante gewesen einen professionellen für eine entsprechende Show zu beauftragen.
Wobei auch keiner von uns weiß, ob die Personen auf den Masten nicht einen entsprechenden Schein besitzen...
Vollkommen unabhängig von einem eventuellen Vorsatz, einer (groben) Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der erteilten Genehmigung, was nun Gegenstand der Ermittlung ist, zeigt der Vorfall schlicht das Gefahrenpotential auf. Hier muss man sich als Verein und für die Sicherheit auf dem Stadiongelände verantwortlicher Veranstalter (OS GmbH & Co. KG) schlicht fragen (lassen), inwieweit hier in verantwortlicher Weise ein Spektakel gegen Sicherheit abgewogen wurde. Es geht um Fußball... Der Verein, welcher mittels Stadionordung ausdrücklich verbietet "g) Feuer zu machen, Feuerwerkskörper oder andere pyrotechnische Gegenstände abzubrennen;", hat sich mit dieser Nummer in jedem Fall einen Bärendienst erwiesen.
19.09.2025 - 09:54 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Nun mal ein bissl. halblang, Kennst Du die konkreten Absprachen, Inhalte der Genehmigung, oder den Wissensstand der Stadt zum Zeitpunkt Ihrer Äußerung, dass hier solche eine Mutmaßung aufstellen kannst?
btw., finde ich die "der arme Verein" Legende in diesem Zusammenhang auch recht absurd. Die Stadt hat den Verein in den zurückliegenden Jahren immer wieder maßgeblich unterstützt, sofern es mit den städtischen Aufgaben/Interessen etc. vereinbar war. Ohne bspw. das Hilfspaket der Bürgerschaft in 2012 hättest Du die " letzten 15 Jahre in Rostock" in Zusammhang mit Hansa gar nicht mehr anbringen können. Wunschdenken des Vereins wie der Verkauf des Ostseestadions an die Stadt, oder Flutlichtmastenneubau sollte man nicht mit kommunalen Aufgaben oder Daseinsvorsorge verwechseln. Insofern sollten wir bei der Bewertung dann auch die Hansa-Brille kurz mal abnehmen.
Zitat von Holzbert
Ich bin wahrlich kein Pyro Befürworter, solange der DFB für jede Fackel Kohle nimmt und Dinge wie gegen Dresden (exemplarisch!) passieren.
Nichtsdestotrotz schreibt L3O, dass die Stadt Rostock je 12 Effekt-Fackeln der Kategorie T1 erlaubt habt. Mein kurze Recherche (siehe Post 1855) hat ergeben, dass auch Bengalos mit bis zu 2500°C zu dieser Kategorie gehören, sofern ich da nichts missverstanden habe. Dass sich die Stadt nun vor jeglicher Klärung der Polizei oder anderer Institutionen, welche den Hergang des Unfalls beurteilen können, hinstellt und jegliche Schuld von ihrer Genehmigung wegschiebt verstehe ich nicht. Das passt leider zu jeglicher Diskussion, die den Verein betrifft, der letzten 15 Jahre in Rostock.
Ich bin wahrlich kein Pyro Befürworter, solange der DFB für jede Fackel Kohle nimmt und Dinge wie gegen Dresden (exemplarisch!) passieren.
Nichtsdestotrotz schreibt L3O, dass die Stadt Rostock je 12 Effekt-Fackeln der Kategorie T1 erlaubt habt. Mein kurze Recherche (siehe Post 1855) hat ergeben, dass auch Bengalos mit bis zu 2500°C zu dieser Kategorie gehören, sofern ich da nichts missverstanden habe. Dass sich die Stadt nun vor jeglicher Klärung der Polizei oder anderer Institutionen, welche den Hergang des Unfalls beurteilen können, hinstellt und jegliche Schuld von ihrer Genehmigung wegschiebt verstehe ich nicht. Das passt leider zu jeglicher Diskussion, die den Verein betrifft, der letzten 15 Jahre in Rostock.
Nun mal ein bissl. halblang, Kennst Du die konkreten Absprachen, Inhalte der Genehmigung, oder den Wissensstand der Stadt zum Zeitpunkt Ihrer Äußerung, dass hier solche eine Mutmaßung aufstellen kannst?
btw., finde ich die "der arme Verein" Legende in diesem Zusammenhang auch recht absurd. Die Stadt hat den Verein in den zurückliegenden Jahren immer wieder maßgeblich unterstützt, sofern es mit den städtischen Aufgaben/Interessen etc. vereinbar war. Ohne bspw. das Hilfspaket der Bürgerschaft in 2012 hättest Du die " letzten 15 Jahre in Rostock" in Zusammhang mit Hansa gar nicht mehr anbringen können. Wunschdenken des Vereins wie der Verkauf des Ostseestadions an die Stadt, oder Flutlichtmastenneubau sollte man nicht mit kommunalen Aufgaben oder Daseinsvorsorge verwechseln. Insofern sollten wir bei der Bewertung dann auch die Hansa-Brille kurz mal abnehmen.
Hansa steht nicht auf meiner Brille, kann das Logo aber gerade auch nicht deuten. Sei es drum.
Natürlich kennt keiner von uns die Genehmigung. Allerdings gibt es ein polizeiliches Ermittlungsverfahren. Warum also muss die Stadt sich nun zu einem laufenden Verfahren äußern und die Schuld direkt dem Verein zuschieben? Warum ist die Stadt nicht in der Lage zu sagen, dass aufgeklärt werden muss wie es zu diesem Unfall kam und in wie weit die erteilte Genehmigung eingehalten wurde, ehe Fingerpointing betrieben wird?
Das ganze hat auch nichts mit "dem armen Verein" zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die Stadt Rostock es bei jeder Gelegenheit schafft sich medial zu positionieren, bevor Fakten (=> in diesem Falle eine Rekonstruktion des Hergangs) vorliegen.
Zitat von Blaues-Wunder
Vollkommen unabhängig von einem eventuellen Vorsatz, einer (groben) Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der erteilten Genehmigung, was nun Gegenstand der Ermittlung ist, zeigt der Vorfall schlicht das Gefahrenpotential auf. Hier muss man sich als Verein und für die Sicherheit auf dem Stadiongelände verantwortlicher Veranstalter (OS GmbH & Co. KG) schlicht fragen (lassen), inwieweit hier in verantwortlicher Weise ein Spektakel gegen Sicherheit abgewogen wurde. Es geht um Fußball... Der Verein, welcher mittels Stadionordung ausdrücklich verbietet "g) Feuer zu machen, Feuerwerkskörper oder andere pyrotechnische Gegenstände abzubrennen;", hat sich mit dieser Nummer in jedem Fall einen Bärendienst erwiesen.
Zitat von Holzbert
Vollkommen unabhängig von einem eventuellen Vorsatz, einer (groben) Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der erteilten Genehmigung, was nun Gegenstand der Ermittlung ist, zeigt der Vorfall schlicht das Gefahrenpotential auf. Hier muss man sich als Verein und für die Sicherheit auf dem Stadiongelände verantwortlicher Veranstalter (OS GmbH & Co. KG) schlicht fragen (lassen), inwieweit hier in verantwortlicher Weise ein Spektakel gegen Sicherheit abgewogen wurde. Es geht um Fußball... Der Verein, welcher mittels Stadionordung ausdrücklich verbietet "g) Feuer zu machen, Feuerwerkskörper oder andere pyrotechnische Gegenstände abzubrennen;", hat sich mit dieser Nummer in jedem Fall einen Bärendienst erwiesen.
Bei dem Part gehe ich komplett mit, weshalb ich auch sagte, dass ich Pyro keineswegs befürworte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzbert am 19.09.2025 um 09:56 Uhr bearbeitet
19.09.2025 - 11:14 Uhr
Ich persönlich Stelle mir gerade die Frage: Warum musste man unbedingt Bengalos zünden? Hätte man nicht einfach nur mit Feuerwerk (wie eigentlich auch geschehen) das Ereignis feiern können? Was war der Grund für diese Entscheidung? Wollte man der Fanszene hier die Gelegenheit bieten zu zeigen, dass man sie auch "kontrolliert" verwenden kann?
Es ist doch irgendwie Ironie, das gerade hier, wo man auch eine behördliche Zusage für die Verwendung bekommen hat, so etwas schlimmes passiert ist.
Es ist doch irgendwie Ironie, das gerade hier, wo man auch eine behördliche Zusage für die Verwendung bekommen hat, so etwas schlimmes passiert ist.
19.09.2025 - 12:23 Uhr
Zitat von Holzbert
Natürlich kennt keiner von uns die Genehmigung. Allerdings gibt es ein polizeiliches Ermittlungsverfahren. Warum also muss die Stadt sich nun zu einem laufenden Verfahren äußern und die Schuld direkt dem Verein zuschieben? Warum ist die Stadt nicht in der Lage zu sagen, dass aufgeklärt werden muss wie es zu diesem Unfall kam und in wie weit die erteilte Genehmigung eingehalten wurde, ehe Fingerpointing betrieben wird?
Natürlich kennt keiner von uns die Genehmigung. Allerdings gibt es ein polizeiliches Ermittlungsverfahren. Warum also muss die Stadt sich nun zu einem laufenden Verfahren äußern und die Schuld direkt dem Verein zuschieben? Warum ist die Stadt nicht in der Lage zu sagen, dass aufgeklärt werden muss wie es zu diesem Unfall kam und in wie weit die erteilte Genehmigung eingehalten wurde, ehe Fingerpointing betrieben wird?
Und noch mal. Was ist Dir zum Kenntnisstand der Stadt zum Zeitpunkt der Äußerung bekannt, dass Du hier
Deiner
Zitat von Holzbert
Das ganze hat auch nichts mit "dem armen Verein" zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die Stadt Rostock es bei jeder Gelegenheit schafft sich medial zu positionieren, bevor Fakten (=> in diesem Falle eine Rekonstruktion des Hergangs) vorliegen.
Das ganze hat auch nichts mit "dem armen Verein" zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die Stadt Rostock es bei jeder Gelegenheit schafft sich medial zu positionieren, bevor Fakten (=> in diesem Falle eine Rekonstruktion des Hergangs) vorliegen.
Ich denke, pauschale Unterstellungen haben selten bis nie etwas mit Tatsachen zu tun. Die Stadt ist keine nachgeordnete Hansa Presse-Außenstelle und gehalten, im Sinne des Vereins zu agieren/kommunizieren, oder sich mit Kritik zurückzuhalten, nur weil dies irgendwelchen Protagonisten im Verein nicht schmeckt, siehe die jahrelangen Eskapaden um Ausschreitungen und Aussitzen des Vereins? Glücklicherweise war/ist das (Nicht)Agieren des vereins für die Stadt nicht handlungsleitend. Soweit ich es bisher richtig vernommen habe, hat niemand der Darstellung der Stadt widersprochen, wonach mehr als der zugelassene Menge eingesetzt wurde. Sollten sich die Aussagen das Stadtsprechers im Zuge der Ermittlung als unrichtig herausstellen, wird dies zusätzlich negativ auf ihn/die Stadt zurückfallen, genauso wie die erteilte Genehmigung im Zuge der Ermittlungen einer Prüfung unterzogen wird. Die grundsätzlich erfolgte Genehmigung wird hier ohnehin einer kritischen Würdigung unterzogen.
Für den Verein wird es aber mit Sicherheit und dann zurecht ungemütlich, sollten sich die Darstellungen hinsichtlich Menge, durchführendes Personal, auch an anderer Stelle gefährdendes Herunterfallen etc. bewahrheiten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 19.09.2025 um 12:36 Uhr bearbeitet
19.09.2025 - 12:48 Uhr
Mal abgesehen davon, gab es irgendwie ein "Go", dass wieder regelmäßig auswärts wie zu Hause gezündet wird? War hier nicht mal von einer internen roten Linie geredet worden die vom Aufsichtsultra fabuliert wurde?
19.09.2025 - 12:53 Uhr
Zitat von Kubaner
Ich persönlich Stelle mir gerade die Frage: Warum musste man unbedingt Bengalos zünden? Hätte man nicht einfach nur mit Feuerwerk (wie eigentlich auch geschehen) das Ereignis feiern können? Was war der Grund für diese Entscheidung? Wollte man der Fanszene hier die Gelegenheit bieten zu zeigen, dass man sie auch "kontrolliert" verwenden kann?
Es ist doch irgendwie Ironie, das gerade hier, wo man auch eine behördliche Zusage für die Verwendung bekommen hat, so etwas schlimmes passiert ist.
Ich persönlich Stelle mir gerade die Frage: Warum musste man unbedingt Bengalos zünden? Hätte man nicht einfach nur mit Feuerwerk (wie eigentlich auch geschehen) das Ereignis feiern können? Was war der Grund für diese Entscheidung? Wollte man der Fanszene hier die Gelegenheit bieten zu zeigen, dass man sie auch "kontrolliert" verwenden kann?
Es ist doch irgendwie Ironie, das gerade hier, wo man auch eine behördliche Zusage für die Verwendung bekommen hat, so etwas schlimmes passiert ist.
In meiner Wahrnehmung spielt die PR-Abteilung unseres Vereins schon länger mit dem ach so harten Image unserer Fanszene. Es wird gerne genommen, um sich zu inszenieren, aber wenn die Fanszene dann, wie so häufig, über das Ziel hinausschießt, "distanziert" sich der Verein mit einer kleinen Pressemitteilung. Der Einsatz von Pyrotechnik wird nicht nur toleriert, sondern gefördert. Beispiel: https://youtu.be/CY-hGtY4YvQ?si=Yc9WkFf00e5iz_fn
Dementsprechend wundert mich die Aktion in keinster Weise.
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