Nationalmannschaft: Doppelbürger mit Schweizer Pass
11.03.2011 - 17:40 Uhr
13.09.2012 - 16:21 Uhr
Zitat von bate:
deswegen wurde von der fifa auch das mit dem 21. lebensjahr gestrichen, um eine gewisse chancengleichheit herzustellen (das erreichen des 21. lebensjahrs fällt bei vielen spielern mitten im u21-zyklus, klar, dass sich in diesen momenten keiner umentscheidet, wenn er grad für die u21 spielt).
Na ja, eigentlich wurde es ja nur gestrichen, weil die Verbände, die ein Interesse daran haben, in der Mehrheit sind gegenüber Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich usw...
Die Sache ist ja auch: Wenn Chancengleichheit hergestellt werden sollte, hat sie sich doch jetzt ins Gegenteil verkehrt. Schwächere Verbände sind, sofern der Spieler nicht bereits mit 18 ein "Götze" ist, im Vorteil, weil sie die Spieler ohne großes Murren sofort in den A-Kader berufen können, während man in Mitteleuropa nur beschämt angelächelt werden würde, würde man hier die gleiche Nominierungspraxis durchführen.
Verbände wie zB die Türkei oder Albanien können also problemlos den Spieler bis in die U21 des jeweiliges Landes ausbilden lassen, und greifen dann zu, weil gefühlte 99% der Spieler noch nicht gut genug sind für die jeweilige A-Nationalmannschaft. Und Geduld ist bei der jungen Generation keine Tugend mehr ;)
deswegen wurde von der fifa auch das mit dem 21. lebensjahr gestrichen, um eine gewisse chancengleichheit herzustellen (das erreichen des 21. lebensjahrs fällt bei vielen spielern mitten im u21-zyklus, klar, dass sich in diesen momenten keiner umentscheidet, wenn er grad für die u21 spielt).
Na ja, eigentlich wurde es ja nur gestrichen, weil die Verbände, die ein Interesse daran haben, in der Mehrheit sind gegenüber Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich usw...
Die Sache ist ja auch: Wenn Chancengleichheit hergestellt werden sollte, hat sie sich doch jetzt ins Gegenteil verkehrt. Schwächere Verbände sind, sofern der Spieler nicht bereits mit 18 ein "Götze" ist, im Vorteil, weil sie die Spieler ohne großes Murren sofort in den A-Kader berufen können, während man in Mitteleuropa nur beschämt angelächelt werden würde, würde man hier die gleiche Nominierungspraxis durchführen.
Verbände wie zB die Türkei oder Albanien können also problemlos den Spieler bis in die U21 des jeweiliges Landes ausbilden lassen, und greifen dann zu, weil gefühlte 99% der Spieler noch nicht gut genug sind für die jeweilige A-Nationalmannschaft. Und Geduld ist bei der jungen Generation keine Tugend mehr ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Apemantus am 13.09.2012 um 16:21 Uhr bearbeitet
14.09.2012 - 01:34 Uhr
Zitat von Apemantus:
Na ja, eigentlich wurde es ja nur gestrichen, weil die Verbände, die ein Interesse daran haben, in der Mehrheit sind gegenüber Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich usw...
Die Sache ist ja auch: Wenn Chancengleichheit hergestellt werden sollte, hat sie sich doch jetzt ins Gegenteil verkehrt. Schwächere Verbände sind, sofern der Spieler nicht bereits mit 18 ein "Götze" ist, im Vorteil, weil sie die Spieler ohne großes Murren sofort in den A-Kader berufen können, während man in Mitteleuropa nur beschämt angelächelt werden würde, würde man hier die gleiche Nominierungspraxis durchführen.
Verbände wie zB die Türkei oder Albanien können also problemlos den Spieler bis in die U21 des jeweiliges Landes ausbilden lassen, und greifen dann zu, weil gefühlte 99% der Spieler noch nicht gut genug sind für die jeweilige A-Nationalmannschaft. Und Geduld ist bei der jungen Generation keine Tugend mehr ;)
klar wurde es gestrichen, weil die mehrheit dafür war, aber der hintergrund ist halt, dass man die spieler praktisch nicht abwerben kann, wenn es da auch noch eine altersbegrenzung gibt. ich will jetzt auch nicht sagen was richtig ist oder nicht, wollte nur das "keiner hätte einen nachteil, wenn sich die spieler mit 18 festspielen würden" nicht einfach so stehen lassen.
zum zweiten teil:
in der praxis ist es nicht so. kein großes talent nimmt einfach schnell die einladung eines deutlich schwächeren verbandes an (außer es klopft ein land mit einer sicheren em- oder wm-teilnahme an, wie es unter anderem einige afrikanische verbände gemacht haben). die großen talente spielen in der regel bis zum ende der u21 für den größeren verband und schauen dann nach einiger zeit, wie groß die chance ist, beim größeren verband zu spielen. wenn die perspektive für die kommenden 1-3 jahre schlecht ist kommt man ins grübeln.
ich nenne dir sogar ein paar recht aktuelle beispiele aus der schweiz:
orhan mustafi, pajtim kasami, admir mehmedi und die hajrovic-brüder hatten angebote von makedonien vorliegen und alle haben uns einen korb gegeben, sie wollen es sich in zukunft noch mal überlegen, die übliche antwort. orhan mustafi würde jetzt vllt. annehmen, aber momentan ist er auch für uns uninteressant. muhamed demiri hat dagegen unser angebot angenommen, der war allerdings meilenweit von der schweizer a-nati entfernt.
von daher, auch wenn die regelung einiges zulässt, so schlimm ist sie für die größeren verbände nicht. außerdem sollte man eines nicht vergessen, wie sehr sollte ein schweizer einem spieler nachtrauern, der die möglichkeit hatte a-nationalspieler der schweizer zu werden, sich aber für ein anderes land entschied? sollte man nicht eher froh sein, dass so einer nicht dieses land repräsentiert? ;)
Na ja, eigentlich wurde es ja nur gestrichen, weil die Verbände, die ein Interesse daran haben, in der Mehrheit sind gegenüber Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich usw...
Die Sache ist ja auch: Wenn Chancengleichheit hergestellt werden sollte, hat sie sich doch jetzt ins Gegenteil verkehrt. Schwächere Verbände sind, sofern der Spieler nicht bereits mit 18 ein "Götze" ist, im Vorteil, weil sie die Spieler ohne großes Murren sofort in den A-Kader berufen können, während man in Mitteleuropa nur beschämt angelächelt werden würde, würde man hier die gleiche Nominierungspraxis durchführen.
Verbände wie zB die Türkei oder Albanien können also problemlos den Spieler bis in die U21 des jeweiliges Landes ausbilden lassen, und greifen dann zu, weil gefühlte 99% der Spieler noch nicht gut genug sind für die jeweilige A-Nationalmannschaft. Und Geduld ist bei der jungen Generation keine Tugend mehr ;)
klar wurde es gestrichen, weil die mehrheit dafür war, aber der hintergrund ist halt, dass man die spieler praktisch nicht abwerben kann, wenn es da auch noch eine altersbegrenzung gibt. ich will jetzt auch nicht sagen was richtig ist oder nicht, wollte nur das "keiner hätte einen nachteil, wenn sich die spieler mit 18 festspielen würden" nicht einfach so stehen lassen.
zum zweiten teil:
in der praxis ist es nicht so. kein großes talent nimmt einfach schnell die einladung eines deutlich schwächeren verbandes an (außer es klopft ein land mit einer sicheren em- oder wm-teilnahme an, wie es unter anderem einige afrikanische verbände gemacht haben). die großen talente spielen in der regel bis zum ende der u21 für den größeren verband und schauen dann nach einiger zeit, wie groß die chance ist, beim größeren verband zu spielen. wenn die perspektive für die kommenden 1-3 jahre schlecht ist kommt man ins grübeln.
ich nenne dir sogar ein paar recht aktuelle beispiele aus der schweiz:
orhan mustafi, pajtim kasami, admir mehmedi und die hajrovic-brüder hatten angebote von makedonien vorliegen und alle haben uns einen korb gegeben, sie wollen es sich in zukunft noch mal überlegen, die übliche antwort. orhan mustafi würde jetzt vllt. annehmen, aber momentan ist er auch für uns uninteressant. muhamed demiri hat dagegen unser angebot angenommen, der war allerdings meilenweit von der schweizer a-nati entfernt.
von daher, auch wenn die regelung einiges zulässt, so schlimm ist sie für die größeren verbände nicht. außerdem sollte man eines nicht vergessen, wie sehr sollte ein schweizer einem spieler nachtrauern, der die möglichkeit hatte a-nationalspieler der schweizer zu werden, sich aber für ein anderes land entschied? sollte man nicht eher froh sein, dass so einer nicht dieses land repräsentiert? ;)
14.09.2012 - 09:11 Uhr
Zitat von bate:
Zitat von SAMsg:
Zitat von Philippe Senderos:
Leider hat sich noch niemand dazu geäussert, wie es mit dem Entscheidungsalter 18 aussehen würde als Möglichkeit?!
Ich finde diesen Vorschlag sehr gut - und teile deine Meinung zu diesem Thema völlig. Mit dieser Anpassung gäbe es viel weniger Probleme. Einen Nachteil hat daraus auch niemand - es gäbe nur Vorteile für alle Beteiligten.
Nur müsste man dann natürlich auch die akzeptieren, die "nicht/noch nicht" entscheiden wollen. Nur dürften die dann halt für keine U-Mannschaft über U18 mehr auflaufen - was aber ja auch für alle Beteiligten in Ordnung wäre...
natürlich hat daraus jemand einen nachteil, nämlich jeder ausländische und gerade ärmere verband. mit 17 ist fast keiner profi und es ist schwerer zu beurteilen, ob der spieler was taugt oder nicht. kein verband könnte es sich leisten 15-17-jährige im ausland zu scouten, wenn die spieler so alt sind kennt die praktisch niemand und selbst wenn man die kennt, ist kaum abzusehen, ob die in 2-3 jahren überhaupt profis sein werden.
Wenn die Entscheidung auf die emotionale Ebene gelenkt werden soll, kann sich auch ein 17jähriger „noch nicht Profi“ entscheiden, für welches Land er irgendwann spielen will. Dazu braucht es kein Scouting und keine Beeinflussung – es braucht einzig und alleine eine Entscheidung des jungen Spielers.
Er kann sich für Land A oder Land B entscheiden – oder darauf verzichten weiter für U-Mannschaften des einen Landes zu spielen, weil er sich noch nicht entscheiden will. Was natürlich auch völlig in Ordnung wäre.
Zitat von bate:
deswegen wurde von der fifa auch das mit dem 21. lebensjahr gestrichen, um eine gewisse chancengleichheit herzustellen (das erreichen des 21. lebensjahrs fällt bei vielen spielern mitten im u21-zyklus, klar, dass sich in diesen momenten keiner umentscheidet, wenn er grad für die u21 spielt).
Diese Verzögerung schafft in meinen Augen keine Chancengleichheit – die Chancen sind für beide Seiten immer die selben - unabhängig vom Alter. Diese U-Länderspiele sind sowieso nicht wirklich wichtig – in der Nachbetrachtung einer Karriere tun die nichts zur Sache. Mehr als „nice to have“ sind diese nicht – sie machen die Karriere eines Spielers nicht erfolgreicher. Sie sagen einzig aus, dass er in jungen Jahren in seinem Jahrgang zu den besten seines Landes gezählt hat.
Zitat von SAMsg:
Zitat von Philippe Senderos:
Leider hat sich noch niemand dazu geäussert, wie es mit dem Entscheidungsalter 18 aussehen würde als Möglichkeit?!
Ich finde diesen Vorschlag sehr gut - und teile deine Meinung zu diesem Thema völlig. Mit dieser Anpassung gäbe es viel weniger Probleme. Einen Nachteil hat daraus auch niemand - es gäbe nur Vorteile für alle Beteiligten.
Nur müsste man dann natürlich auch die akzeptieren, die "nicht/noch nicht" entscheiden wollen. Nur dürften die dann halt für keine U-Mannschaft über U18 mehr auflaufen - was aber ja auch für alle Beteiligten in Ordnung wäre...
natürlich hat daraus jemand einen nachteil, nämlich jeder ausländische und gerade ärmere verband. mit 17 ist fast keiner profi und es ist schwerer zu beurteilen, ob der spieler was taugt oder nicht. kein verband könnte es sich leisten 15-17-jährige im ausland zu scouten, wenn die spieler so alt sind kennt die praktisch niemand und selbst wenn man die kennt, ist kaum abzusehen, ob die in 2-3 jahren überhaupt profis sein werden.
Wenn die Entscheidung auf die emotionale Ebene gelenkt werden soll, kann sich auch ein 17jähriger „noch nicht Profi“ entscheiden, für welches Land er irgendwann spielen will. Dazu braucht es kein Scouting und keine Beeinflussung – es braucht einzig und alleine eine Entscheidung des jungen Spielers.
Er kann sich für Land A oder Land B entscheiden – oder darauf verzichten weiter für U-Mannschaften des einen Landes zu spielen, weil er sich noch nicht entscheiden will. Was natürlich auch völlig in Ordnung wäre.
Zitat von bate:
deswegen wurde von der fifa auch das mit dem 21. lebensjahr gestrichen, um eine gewisse chancengleichheit herzustellen (das erreichen des 21. lebensjahrs fällt bei vielen spielern mitten im u21-zyklus, klar, dass sich in diesen momenten keiner umentscheidet, wenn er grad für die u21 spielt).
Diese Verzögerung schafft in meinen Augen keine Chancengleichheit – die Chancen sind für beide Seiten immer die selben - unabhängig vom Alter. Diese U-Länderspiele sind sowieso nicht wirklich wichtig – in der Nachbetrachtung einer Karriere tun die nichts zur Sache. Mehr als „nice to have“ sind diese nicht – sie machen die Karriere eines Spielers nicht erfolgreicher. Sie sagen einzig aus, dass er in jungen Jahren in seinem Jahrgang zu den besten seines Landes gezählt hat.
14.09.2012 - 16:33 Uhr
Das ist keine Chancengleichheit sondern eine bodenlose Frechheit und ganz klare Taktik, was einige Verbände treiben!
Die ausländischen Verbände warten ABSICHTLICH bis der Spieler in der U21 ist, bis sie ihn abwerben wollen. Denn: Keine Ausbildungskosten, viel bessere Ausbildung hier als in ihrem Land, im Alter U21 ist das Riskio viel kleiner (man sieht ob ein Spieler es schafft oder nicht, im Gegensatz zu U19 oder U17), man muss keine Flüge bezahlen, um den Spieler zur eigenen U17 oder U19 zu holen, man kann dem Spieler direkt einen Platz in der A-Nati (mal spielen lassen...) anbieten.
Alles klare Vorteile für diese Nationen wie TR, CRO, ALB etc...
Hier ist rein gar nichts mit Chancengleichheit. Lediglich ein entwürdigendes "Schmarotzertum" solcher Verbände.
Und klar, bei einem Verband, der klar schlechter ist als die Schweiz, hält sich jeder Spieler die Option CH so lange wie möglich offen. Salatic, Toko, Basha M, Mustafi und Co haben immer auf die Schweiz gehofft. Wird sich dann natürlich irgendwann ändern, sobald sie sehen, dass sie bei der CH keinen Platz haben. Das ist absolut in Ordnung so.
Beispiele wie Rakitic oder k. Frei hingegen sind eine Frechheit der jeweiligen Verbände (wie oben beschrieben). Wobei man auch hier evtl. sagen kann (zukunftsgerichtet), dass sich die Spieler aus sportlicher Sicht falsch entschieden haben...;)
Die ausländischen Verbände warten ABSICHTLICH bis der Spieler in der U21 ist, bis sie ihn abwerben wollen. Denn: Keine Ausbildungskosten, viel bessere Ausbildung hier als in ihrem Land, im Alter U21 ist das Riskio viel kleiner (man sieht ob ein Spieler es schafft oder nicht, im Gegensatz zu U19 oder U17), man muss keine Flüge bezahlen, um den Spieler zur eigenen U17 oder U19 zu holen, man kann dem Spieler direkt einen Platz in der A-Nati (mal spielen lassen...) anbieten.
Alles klare Vorteile für diese Nationen wie TR, CRO, ALB etc...
Hier ist rein gar nichts mit Chancengleichheit. Lediglich ein entwürdigendes "Schmarotzertum" solcher Verbände.
Und klar, bei einem Verband, der klar schlechter ist als die Schweiz, hält sich jeder Spieler die Option CH so lange wie möglich offen. Salatic, Toko, Basha M, Mustafi und Co haben immer auf die Schweiz gehofft. Wird sich dann natürlich irgendwann ändern, sobald sie sehen, dass sie bei der CH keinen Platz haben. Das ist absolut in Ordnung so.
Beispiele wie Rakitic oder k. Frei hingegen sind eine Frechheit der jeweiligen Verbände (wie oben beschrieben). Wobei man auch hier evtl. sagen kann (zukunftsgerichtet), dass sich die Spieler aus sportlicher Sicht falsch entschieden haben...;)
14.09.2012 - 16:36 Uhr
Zum lächerlichen BLICK Nationenwechsel Thema betreffend Shaq, Xhaka: Dies wird niemals möglich sein. Und falls doch, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich ein Schweiz-Kosovare der Talent hat für die A-Nati der Schweiz sich für den Kosovo entscheidet... Kosovo wird von der Stärke eine kleine Nummer sein und im Bereich Albanien liegen... meine Prognose ;)
14.09.2012 - 17:58 Uhr
Zitat von SportjournalistCH:
Das ist keine Chancengleichheit sondern eine bodenlose Frechheit und ganz klare Taktik, was einige Verbände treiben!
Die ausländischen Verbände warten ABSICHTLICH bis der Spieler in der U21 ist, bis sie ihn abwerben wollen. Denn: Keine Ausbildungskosten, viel bessere Ausbildung hier als in ihrem Land, im Alter U21 ist das Riskio viel kleiner (man sieht ob ein Spieler es schafft oder nicht, im Gegensatz zu U19 oder U17), man muss keine Flüge bezahlen, um den Spieler zur eigenen U17 oder U19 zu holen, man kann dem Spieler direkt einen Platz in der A-Nati (mal spielen lassen...) anbieten.
Alles klare Vorteile für diese Nationen wie TR, CRO, ALB etc...
Hier ist rein gar nichts mit Chancengleichheit. Lediglich ein entwürdigendes "Schmarotzertum" solcher Verbände.
Und klar, bei einem Verband, der klar schlechter ist als die Schweiz, hält sich jeder Spieler die Option CH so lange wie möglich offen. Salatic, Toko, Basha M, Mustafi und Co haben immer auf die Schweiz gehofft. Wird sich dann natürlich irgendwann ändern, sobald sie sehen, dass sie bei der CH keinen Platz haben. Das ist absolut in Ordnung so.
Beispiele wie Rakitic oder k. Frei hingegen sind eine Frechheit der jeweiligen Verbände (wie oben beschrieben). Wobei man auch hier evtl. sagen kann (zukunftsgerichtet), dass sich die Spieler aus sportlicher Sicht falsch entschieden haben...;)
Naja da würde ich den albanischen Fussballverband nicht mitzählen. Spieler wie z.B. Abrashi oder Nikci dürfen nicht mehr für Albanien spielen, weil sie auf dem Papier gesehen nix mit Albanien zu tun haben. Darum ist Albanien dazu gezwungen die Spieler vor der Schweiz zu schnappen wie z.b. Fabian Lokaj von YB der für unsere U17 kickt.
Bei Xhaka war es ne Ausnahme weil die Mutter von Xhaka aus Albanien stammt. Die Restlichen Kosovaren haben meist keine Eltern aus Albanien. Und Albaner aus Albanien gibt es eher selten in der Schweiz. Da sind Verbände wie Serbien, Mazedonien, Kroatien oder die Türkei meiner Meinung nach problematischer für die Schweiz.
Anders wird das sein wenn der Kosovarische Verband Anerkennung erhalten wird, dann wird die Schweiz wohl grosse Probleme haben. Und ich denke schon dass der Kosovo das Potential hat einen Weg zu machen wie Montenegro. Kritischer ist da die politische Lage und die Tatsache dass viele Albaner gar keine Kosovarische Nationalmannschaft möchten.
Das ist keine Chancengleichheit sondern eine bodenlose Frechheit und ganz klare Taktik, was einige Verbände treiben!
Die ausländischen Verbände warten ABSICHTLICH bis der Spieler in der U21 ist, bis sie ihn abwerben wollen. Denn: Keine Ausbildungskosten, viel bessere Ausbildung hier als in ihrem Land, im Alter U21 ist das Riskio viel kleiner (man sieht ob ein Spieler es schafft oder nicht, im Gegensatz zu U19 oder U17), man muss keine Flüge bezahlen, um den Spieler zur eigenen U17 oder U19 zu holen, man kann dem Spieler direkt einen Platz in der A-Nati (mal spielen lassen...) anbieten.
Alles klare Vorteile für diese Nationen wie TR, CRO, ALB etc...
Hier ist rein gar nichts mit Chancengleichheit. Lediglich ein entwürdigendes "Schmarotzertum" solcher Verbände.
Und klar, bei einem Verband, der klar schlechter ist als die Schweiz, hält sich jeder Spieler die Option CH so lange wie möglich offen. Salatic, Toko, Basha M, Mustafi und Co haben immer auf die Schweiz gehofft. Wird sich dann natürlich irgendwann ändern, sobald sie sehen, dass sie bei der CH keinen Platz haben. Das ist absolut in Ordnung so.
Beispiele wie Rakitic oder k. Frei hingegen sind eine Frechheit der jeweiligen Verbände (wie oben beschrieben). Wobei man auch hier evtl. sagen kann (zukunftsgerichtet), dass sich die Spieler aus sportlicher Sicht falsch entschieden haben...;)
Naja da würde ich den albanischen Fussballverband nicht mitzählen. Spieler wie z.B. Abrashi oder Nikci dürfen nicht mehr für Albanien spielen, weil sie auf dem Papier gesehen nix mit Albanien zu tun haben. Darum ist Albanien dazu gezwungen die Spieler vor der Schweiz zu schnappen wie z.b. Fabian Lokaj von YB der für unsere U17 kickt.
Bei Xhaka war es ne Ausnahme weil die Mutter von Xhaka aus Albanien stammt. Die Restlichen Kosovaren haben meist keine Eltern aus Albanien. Und Albaner aus Albanien gibt es eher selten in der Schweiz. Da sind Verbände wie Serbien, Mazedonien, Kroatien oder die Türkei meiner Meinung nach problematischer für die Schweiz.
Anders wird das sein wenn der Kosovarische Verband Anerkennung erhalten wird, dann wird die Schweiz wohl grosse Probleme haben. Und ich denke schon dass der Kosovo das Potential hat einen Weg zu machen wie Montenegro. Kritischer ist da die politische Lage und die Tatsache dass viele Albaner gar keine Kosovarische Nationalmannschaft möchten.
22.09.2012 - 11:13 Uhr
http://www.blick.ch/sport/fussball/nati/liebesgruesse-nach-albanien-id2042612.html
WOW!
Zitat
«Nach der Ablehnung durch den albanischen Verband und dem Druck, eine Entscheidung treffen zu müssen, habe ich mich der Nationalmannschaft jenes Landes angeschlossen, in dem ich aufgewachsen und ausgebildet worden bin.»
Das geht mir langsam aber sicher zu weit! Keine Ahnung, wieviel hier vom Blick noch abgeändert wurde, aber allein für obige Aussage sollte er ausgeschlossen werden.
Habe mich lange gewehrt gegen die vielen Anschuldigungen gegen einige Secondos, aber jetzt hat ers wirklich übertrieben!!
Ich will nicht für einen Spieler fanen, der selber lieber gar nicht für die Schweiz spielen würde.
Qualität hin oder her, da würde ich lieber auf ein paar Plätze in der Weltrangliste verzichten.
WOW!
Zitat
«Nach der Ablehnung durch den albanischen Verband und dem Druck, eine Entscheidung treffen zu müssen, habe ich mich der Nationalmannschaft jenes Landes angeschlossen, in dem ich aufgewachsen und ausgebildet worden bin.»
Das geht mir langsam aber sicher zu weit! Keine Ahnung, wieviel hier vom Blick noch abgeändert wurde, aber allein für obige Aussage sollte er ausgeschlossen werden.
Habe mich lange gewehrt gegen die vielen Anschuldigungen gegen einige Secondos, aber jetzt hat ers wirklich übertrieben!!
Ich will nicht für einen Spieler fanen, der selber lieber gar nicht für die Schweiz spielen würde.
Qualität hin oder her, da würde ich lieber auf ein paar Plätze in der Weltrangliste verzichten.
22.09.2012 - 12:10 Uhr
Xhakas Kommunikation nimmt wirklich langsam Romney'sche Züge an. Klar hat der Blick wahrscheinlich wieder einmal die polemischsten Sätze so zusammengesetzt, wie es ihnen passt, nichtsdestotrotz geht so etwas natürlich gar nicht. Xhaka muss aufpassen, dass er nicht auch bald in der Schweiz ausgepfiffen wird...
22.09.2012 - 16:52 Uhr
Zitat von -1879-:
Xhakas Kommunikation nimmt wirklich langsam Romney'sche Züge an. Klar hat der Blick wahrscheinlich wieder einmal die polemischsten Sätze so zusammengesetzt, wie es ihnen passt, nichtsdestotrotz geht so etwas natürlich gar nicht. Xhaka muss aufpassen, dass er nicht auch bald in der Schweiz ausgepfiffen wird...
Ich würde mich aus Prinzip von Meldung solcher Art im 'Blick' distanzieren.
Wenn er eine ähnliche Aussage jemals gegenüber der NZZ gemacht haben sollte... oder beim Schweizer Fernsehen (egal ob SF, TSR oder TSI), dann ist es was Anderes. Dann kann man sich ziemlich sicher auf einen grösseren Anteil Wahrheitsgehalt einstellen.
'Blick' war noch nie zuverlässig, wird es nie sein. 'Blick' ist keine Quelle... sowas gehört hier nicht mal zitiert.
" 'Blick' sprach zuerst mit dem Toten! " - Was in dieser Form als Witz bekannt ist, beschreibt ganz gut, wie ein Sensationsblättchen wie dieses in Wirklichkeit arbeitet.
Es ist etwa so vertrauenswürdig wie die Horoskope in '20 Minuten'.
Zudem ist es trotz allem verwunderlich - hektische Tage wegen dem Spiel gegen Albanien hin oder her - dass dieses Thema so viele Leute bewegt und beschäftigt.
Alleine wer schon viel mit dem Ausland zu tun hat, ist einfach weniger 'nur auf die Schweiz' fixiert. Wie viel mehr ist das denn der Fall, wenn die Wurzeln anderswo sind?
Das bedeutet noch lange nicht, dass die Leute dann ihr Leben in der Schweiz nicht zu schätzen wissen.
Und was für Erwartungen hegen die Leute? Sollen die jungen Spieler etwa ihre Wurzeln leugnen?
Diese Fussballer hier spielen für die Schweiz. Sie geben sich auch Mühe (sind wir ehrlich, Xhaka hat gegen Albanien gezögert... aber der Ball sprang auch... also kein Grund für Polemik).
Shaqiri und Co. (und ich bin noch längst nicht so Fan von diesen Spielern wie manche andere) erledigen ihre Arbeit. Sie sind nicht zu mehr verpflichtet.
Schon 1994 bei der WM in den USA sangen die Schweizer kaum die Nationalhymne - alles andere ist Illusion.
Ob dann einer einfach professionell ist... oder starken Nationalstolz hat... das ist mir egal. Das ist weder schlecht noch ausschliesslich immer nur gut. Es kommt drauf an, was die Leute da machen.
Xhakas Kommunikation nimmt wirklich langsam Romney'sche Züge an. Klar hat der Blick wahrscheinlich wieder einmal die polemischsten Sätze so zusammengesetzt, wie es ihnen passt, nichtsdestotrotz geht so etwas natürlich gar nicht. Xhaka muss aufpassen, dass er nicht auch bald in der Schweiz ausgepfiffen wird...
Ich würde mich aus Prinzip von Meldung solcher Art im 'Blick' distanzieren.
Wenn er eine ähnliche Aussage jemals gegenüber der NZZ gemacht haben sollte... oder beim Schweizer Fernsehen (egal ob SF, TSR oder TSI), dann ist es was Anderes. Dann kann man sich ziemlich sicher auf einen grösseren Anteil Wahrheitsgehalt einstellen.
'Blick' war noch nie zuverlässig, wird es nie sein. 'Blick' ist keine Quelle... sowas gehört hier nicht mal zitiert.
" 'Blick' sprach zuerst mit dem Toten! " - Was in dieser Form als Witz bekannt ist, beschreibt ganz gut, wie ein Sensationsblättchen wie dieses in Wirklichkeit arbeitet.
Es ist etwa so vertrauenswürdig wie die Horoskope in '20 Minuten'.
Zudem ist es trotz allem verwunderlich - hektische Tage wegen dem Spiel gegen Albanien hin oder her - dass dieses Thema so viele Leute bewegt und beschäftigt.
Alleine wer schon viel mit dem Ausland zu tun hat, ist einfach weniger 'nur auf die Schweiz' fixiert. Wie viel mehr ist das denn der Fall, wenn die Wurzeln anderswo sind?
Das bedeutet noch lange nicht, dass die Leute dann ihr Leben in der Schweiz nicht zu schätzen wissen.
Und was für Erwartungen hegen die Leute? Sollen die jungen Spieler etwa ihre Wurzeln leugnen?
Diese Fussballer hier spielen für die Schweiz. Sie geben sich auch Mühe (sind wir ehrlich, Xhaka hat gegen Albanien gezögert... aber der Ball sprang auch... also kein Grund für Polemik).
Shaqiri und Co. (und ich bin noch längst nicht so Fan von diesen Spielern wie manche andere) erledigen ihre Arbeit. Sie sind nicht zu mehr verpflichtet.
Schon 1994 bei der WM in den USA sangen die Schweizer kaum die Nationalhymne - alles andere ist Illusion.
Ob dann einer einfach professionell ist... oder starken Nationalstolz hat... das ist mir egal. Das ist weder schlecht noch ausschliesslich immer nur gut. Es kommt drauf an, was die Leute da machen.
22.09.2012 - 18:00 Uhr
Zitat von -1879-:
Xhakas Kommunikation nimmt wirklich langsam Romney'sche Züge an. Klar hat der Blick wahrscheinlich wieder einmal die polemischsten Sätze so zusammengesetzt, wie es ihnen passt, nichtsdestotrotz geht so etwas natürlich gar nicht. Xhaka muss aufpassen, dass er nicht auch bald in der Schweiz ausgepfiffen wird...
nein hat der Blick leider nicht. Ich habe diesen Bericht in vielen albanischen Medien gefunden und der entspricht genau dem, was Blick geschrieben hat. Xhaka versucht halt, auf beiden Seiten der Liebling zu werden. Das geht aber wie ich sehe in die Hosen.
Xhakas Kommunikation nimmt wirklich langsam Romney'sche Züge an. Klar hat der Blick wahrscheinlich wieder einmal die polemischsten Sätze so zusammengesetzt, wie es ihnen passt, nichtsdestotrotz geht so etwas natürlich gar nicht. Xhaka muss aufpassen, dass er nicht auch bald in der Schweiz ausgepfiffen wird...
nein hat der Blick leider nicht. Ich habe diesen Bericht in vielen albanischen Medien gefunden und der entspricht genau dem, was Blick geschrieben hat. Xhaka versucht halt, auf beiden Seiten der Liebling zu werden. Das geht aber wie ich sehe in die Hosen.
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