Nationalmannschaft: Doppelbürger mit Schweizer Pass
11.03.2011 - 17:40 Uhr
10.09.2012 - 18:42 Uhr
Zitat von SAMsg:
Zitat von ruedinho:
Man sollte so realistisch sein, um anzuerkennen, dass ein grösster Teil der Profifussballer den Entscheid betreffend Nationalteam in erster Linie auf wirtschaftliche Überlegungen stützen.
Dass man aus so einem Entscheid allzu viel Schlüsse auf allfääligen Patriotismus ziehen kann, möchte ich in Frage stellen.
Das glaube ich auch. Aber das ist in meinen Augen auch o.k.
Wirtschaftlich? Oder sportlich?
Klar, ersteres hängt mit letzterem zusammen, aber dass unmittelbare finanzielle Beweggründe, sprich Geldzahlungen, für die Nationenwahl entscheidend waren/sind, kann und will ich nicht glauben. Zumindest nicht bei westlichen Nationen.
Zitat von ruedinho:
Man sollte so realistisch sein, um anzuerkennen, dass ein grösster Teil der Profifussballer den Entscheid betreffend Nationalteam in erster Linie auf wirtschaftliche Überlegungen stützen.
Dass man aus so einem Entscheid allzu viel Schlüsse auf allfääligen Patriotismus ziehen kann, möchte ich in Frage stellen.
Das glaube ich auch. Aber das ist in meinen Augen auch o.k.
Wirtschaftlich? Oder sportlich?
Klar, ersteres hängt mit letzterem zusammen, aber dass unmittelbare finanzielle Beweggründe, sprich Geldzahlungen, für die Nationenwahl entscheidend waren/sind, kann und will ich nicht glauben. Zumindest nicht bei westlichen Nationen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mitsch_1988 am 10.09.2012 um 18:42 Uhr bearbeitet
10.09.2012 - 19:19 Uhr
Zitat von SAMsg:
Auch das mit der Kritik des Journalisten habe ich so verstanden. Nur hat das ja neutral betrachtet nichts mit der Schweiz - oder "Xhaka in der CH-Nati" zu tun. Man kann sagen, der albanische Jorunalist hätte eine Falschaussage getätigt. Bzw. soll er seine Beweise hinlegen, wenn denn welche vorhanden sind. Wer weiss - vielleicht hat er welche. Nehmen wir jetzt mal an, dass er keine hat. Trotz dieser Annahme bleibt der Vorwurf gegenüber dem SFV (Stammplatzgarantie/Geldfluss) seitens "Argjentino" bestehen. Und dieser Vorwurf muss neutral betrachtet genauso bewiesen werden, wie jener des Journalisten.
Da hast du Recht, das mit dem Journalisten hatte wenig mit der Schweiz zu tun, aber es war kein Albaner der dieses Thema bei den Schweizern aufgezeigt hat. Von der Stammplatzgarantie habe ich nichts gewusst, aber habe mal nachgeschaut damals hattet ihr wohl nicht mit ihm als Stammspieler gerechnet; http://www.transfermarkt.de/de/unsere-schweizer-nationalmannschaft/topic/ansicht_43_33979_seite13.html (Habs jetzt nur schnell überflogen, vielleicht irre ich mich, aber es schien mir so)
Zitat von SAMsg:
Ein letzter Punkt:
Ich frag mich immer wieder, warum dieses Thema seitens der "nicht Schweizer" derart heiss gekocht wird. Das selbe gilt bei Entscheidungen "gegen" die Schweiz (Kuzmanovic/Rakitic/Frei) - oder solchen, die sich nicht "sofort" entscheiden können (Chiumiento): Warum kann man die Entscheidung dieser Spieler nicht einfach akzeptieren? Natürlich ist es schade, hätte-wenn-und-aber. Nur nützt das nichts... warum muss man davon ausgehen, dass die Schweizer mit albanischer/kosovarischer Vergangenheit ausgepfiffen werden? Warum sollen sie gar als Verräter beschimpft werden? Sie haben eine Entscheidung gefällt, und wir Fussballfans haben diese zu akzeptieren. Punkt. Der Entscheid "andersrum" wäre auch o.k. gewesen. Vor allem dann, wenn sie darauf verzichtet hätten, in U-Nationalteams zu spielen, weil sie sich noch nicht entscheiden konnten.
Es ist immer schwierig, eine solche Entscheidung zu fällen, es gibt zahlreiche Einflussfaktoren. Viele Secondos werden tatsächlich nicht als "echte Schweizer" angeschaut - und im Herkunftsland (ihrer Eltern) aber auch nicht als "Einheimische" (sofern sie keine Fussballer sind ;)). Logisch! Und nach der Entscheidung wird man ausgepfiffen und beschimpft - obwohl man sich nur positiv gegenüber dem Herkunftsland der Eltern äussert, weil man eine Entscheidung gefällt hat?
Schockierend ist für mich, dass alle (teilweise sehr guten) Kollegen albanischer/kosovarischer Herkunft so ticken. Aber ja - man muss ja nicht alles verstehen ;).
SAMsg, ich kann nur für uns Albaner sprechen. Bei uns liegt es wohl daran, dass unsere Nationalmannschaft nun mal nicht zu den Top-Nationen gehört, obwohl man die Spieler hätte haben können. Wären wir etwa auf ein Niveau wie Bosnien oder Kroatien, würden wir das wohl auch lockerer nehmen. Das niedrige Niveau der Nationalmannschaft schreckt wohl auch die albanischen Fussballer ab, denn es gibt nicht nur in der Schweiz albanische Fussballer, auch in Topmannschaften wie Deutschlands oder Englands U-Nationalmannschaften gibt es Albaner. Nationalmannschaften wie Finnland, Griechenland, Norwegen, Dänemark, Österreich, Schweden, Mazedonien[Obwohl in Mazedonien ist das ein bisschen anderes Thema] und sonst zahlreiche andere U-Nationalmannschaften. Natürlich behaupten viele "man soll sich seine eigenen Talente backen", aber Albanien und Kosovo gehören zu den ärmsten Länder der Welt und in deren Fussball regiert die Korruption und da werden die Oberen Mafiosis ihr Geld bekommen und das fussballbegeisterte Volk sieht nur enttäuschende Ergebnisse. Dazu haben sie mit Lorik Cana ein anderes Beispiel, der bei den Albaner als eine Legende gesehen wird, nicht nur weil er in unserer NM sehr starke Leistungen zeigt und der Einsatz nie gemangelt hat, sondern weil er ein bekennender Patriot ist und als 19 Jähriger Kapitän von Paris St.Germain ein Aufgebot von Frankreichs U21 abgelehnt hat um auf eine Nominierung Albaniens zu warten. Sie sehen ihn Ihm ein Gegenbeispiel und einen Helden.
Endlich wird aber bei unserem Verband auch ein bisschen gearbeitet und ich denke in etwa 5 Jahren werden wir eine stärkere Nationalmannschaft haben auf dem Niveau von etwa Bosnien jetzt. Dann wird man sich wohl weniger mit den albanisch-stämmigen Fussballer anderer Länder beschäftigen.
Aber das Thema verwundert mich bezüglich deinen albanischen Kollegen. Ich kenne viel mehr Albaner die genau das Gegenteil denken, manche drücken sogar Morgen der Schweiz die Daumen anstatt Albanien... Auch übertreiben es die Schweizer Medien, allenvoran der Blick, aber das ist ja auch nichts neues beim Blick. Immer wird geschrieben dass man Provokationen von den albanischen Nationalspieler erwartet und dann wird noch ein Zitat geändert von Cana:
[zitat von Blick heute]Albaniens Captain Lorik Cana gilt als Scharfmacher der albanischen Nati und schiesst bereits Giftpfeile Richtung Shaqiri und Co.
«Die Spieler, die sich für die Schweiz entschieden haben, gehen mich wenig an. Auf dem Platz sind sie Feinde», sagt Cana.
Cana wurde gefragt ob er was zu den 5 Albaner zu sagen hat und er meinte: «Die Spieler, die sich für die Schweiz entschieden haben, gehen mich wenig an. Auf dem Platz sind sie Gegner wie jeder andere» Das Wort "Feind" hat er nicht benutzt. Die Spieler kennen sich auch untereinander, z.b. Hyka und Shaqiri die gut befreundet ist. Cana und andere Albaner haben bei unserer Nationalmannschaft einen agressiven Spielerstil aber das zeichnet sie auch aus. Gegen Frankreich hat Cana den Ribery mehrmals so umgegrätscht, dass man denken könnte das sind Todesfeinde, aber in Wirklichkeit sind das gute Kumpels.
Provokationen werden sicherlich von den Fans kommen, und meiner Meinung nach, bei den einen oder anderen Albaner auch zurecht. Aber ich denke dass ist etwas völlig Normales, da kann man nicht von jedem erwarten das Friede, Freude, Eierkuchen herrschen wird.
Auch das mit der Kritik des Journalisten habe ich so verstanden. Nur hat das ja neutral betrachtet nichts mit der Schweiz - oder "Xhaka in der CH-Nati" zu tun. Man kann sagen, der albanische Jorunalist hätte eine Falschaussage getätigt. Bzw. soll er seine Beweise hinlegen, wenn denn welche vorhanden sind. Wer weiss - vielleicht hat er welche. Nehmen wir jetzt mal an, dass er keine hat. Trotz dieser Annahme bleibt der Vorwurf gegenüber dem SFV (Stammplatzgarantie/Geldfluss) seitens "Argjentino" bestehen. Und dieser Vorwurf muss neutral betrachtet genauso bewiesen werden, wie jener des Journalisten.
Da hast du Recht, das mit dem Journalisten hatte wenig mit der Schweiz zu tun, aber es war kein Albaner der dieses Thema bei den Schweizern aufgezeigt hat. Von der Stammplatzgarantie habe ich nichts gewusst, aber habe mal nachgeschaut damals hattet ihr wohl nicht mit ihm als Stammspieler gerechnet; http://www.transfermarkt.de/de/unsere-schweizer-nationalmannschaft/topic/ansicht_43_33979_seite13.html (Habs jetzt nur schnell überflogen, vielleicht irre ich mich, aber es schien mir so)
Zitat von SAMsg:
Ein letzter Punkt:
Ich frag mich immer wieder, warum dieses Thema seitens der "nicht Schweizer" derart heiss gekocht wird. Das selbe gilt bei Entscheidungen "gegen" die Schweiz (Kuzmanovic/Rakitic/Frei) - oder solchen, die sich nicht "sofort" entscheiden können (Chiumiento): Warum kann man die Entscheidung dieser Spieler nicht einfach akzeptieren? Natürlich ist es schade, hätte-wenn-und-aber. Nur nützt das nichts... warum muss man davon ausgehen, dass die Schweizer mit albanischer/kosovarischer Vergangenheit ausgepfiffen werden? Warum sollen sie gar als Verräter beschimpft werden? Sie haben eine Entscheidung gefällt, und wir Fussballfans haben diese zu akzeptieren. Punkt. Der Entscheid "andersrum" wäre auch o.k. gewesen. Vor allem dann, wenn sie darauf verzichtet hätten, in U-Nationalteams zu spielen, weil sie sich noch nicht entscheiden konnten.
Es ist immer schwierig, eine solche Entscheidung zu fällen, es gibt zahlreiche Einflussfaktoren. Viele Secondos werden tatsächlich nicht als "echte Schweizer" angeschaut - und im Herkunftsland (ihrer Eltern) aber auch nicht als "Einheimische" (sofern sie keine Fussballer sind ;)). Logisch! Und nach der Entscheidung wird man ausgepfiffen und beschimpft - obwohl man sich nur positiv gegenüber dem Herkunftsland der Eltern äussert, weil man eine Entscheidung gefällt hat?
Schockierend ist für mich, dass alle (teilweise sehr guten) Kollegen albanischer/kosovarischer Herkunft so ticken. Aber ja - man muss ja nicht alles verstehen ;).
SAMsg, ich kann nur für uns Albaner sprechen. Bei uns liegt es wohl daran, dass unsere Nationalmannschaft nun mal nicht zu den Top-Nationen gehört, obwohl man die Spieler hätte haben können. Wären wir etwa auf ein Niveau wie Bosnien oder Kroatien, würden wir das wohl auch lockerer nehmen. Das niedrige Niveau der Nationalmannschaft schreckt wohl auch die albanischen Fussballer ab, denn es gibt nicht nur in der Schweiz albanische Fussballer, auch in Topmannschaften wie Deutschlands oder Englands U-Nationalmannschaften gibt es Albaner. Nationalmannschaften wie Finnland, Griechenland, Norwegen, Dänemark, Österreich, Schweden, Mazedonien[Obwohl in Mazedonien ist das ein bisschen anderes Thema] und sonst zahlreiche andere U-Nationalmannschaften. Natürlich behaupten viele "man soll sich seine eigenen Talente backen", aber Albanien und Kosovo gehören zu den ärmsten Länder der Welt und in deren Fussball regiert die Korruption und da werden die Oberen Mafiosis ihr Geld bekommen und das fussballbegeisterte Volk sieht nur enttäuschende Ergebnisse. Dazu haben sie mit Lorik Cana ein anderes Beispiel, der bei den Albaner als eine Legende gesehen wird, nicht nur weil er in unserer NM sehr starke Leistungen zeigt und der Einsatz nie gemangelt hat, sondern weil er ein bekennender Patriot ist und als 19 Jähriger Kapitän von Paris St.Germain ein Aufgebot von Frankreichs U21 abgelehnt hat um auf eine Nominierung Albaniens zu warten. Sie sehen ihn Ihm ein Gegenbeispiel und einen Helden.
Endlich wird aber bei unserem Verband auch ein bisschen gearbeitet und ich denke in etwa 5 Jahren werden wir eine stärkere Nationalmannschaft haben auf dem Niveau von etwa Bosnien jetzt. Dann wird man sich wohl weniger mit den albanisch-stämmigen Fussballer anderer Länder beschäftigen.
Aber das Thema verwundert mich bezüglich deinen albanischen Kollegen. Ich kenne viel mehr Albaner die genau das Gegenteil denken, manche drücken sogar Morgen der Schweiz die Daumen anstatt Albanien... Auch übertreiben es die Schweizer Medien, allenvoran der Blick, aber das ist ja auch nichts neues beim Blick. Immer wird geschrieben dass man Provokationen von den albanischen Nationalspieler erwartet und dann wird noch ein Zitat geändert von Cana:
[zitat von Blick heute]Albaniens Captain Lorik Cana gilt als Scharfmacher der albanischen Nati und schiesst bereits Giftpfeile Richtung Shaqiri und Co.
«Die Spieler, die sich für die Schweiz entschieden haben, gehen mich wenig an. Auf dem Platz sind sie Feinde», sagt Cana.
Cana wurde gefragt ob er was zu den 5 Albaner zu sagen hat und er meinte: «Die Spieler, die sich für die Schweiz entschieden haben, gehen mich wenig an. Auf dem Platz sind sie Gegner wie jeder andere» Das Wort "Feind" hat er nicht benutzt. Die Spieler kennen sich auch untereinander, z.b. Hyka und Shaqiri die gut befreundet ist. Cana und andere Albaner haben bei unserer Nationalmannschaft einen agressiven Spielerstil aber das zeichnet sie auch aus. Gegen Frankreich hat Cana den Ribery mehrmals so umgegrätscht, dass man denken könnte das sind Todesfeinde, aber in Wirklichkeit sind das gute Kumpels.
Provokationen werden sicherlich von den Fans kommen, und meiner Meinung nach, bei den einen oder anderen Albaner auch zurecht. Aber ich denke dass ist etwas völlig Normales, da kann man nicht von jedem erwarten das Friede, Freude, Eierkuchen herrschen wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cana19 am 10.09.2012 um 19:20 Uhr bearbeitet
11.09.2012 - 09:13 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Zitat von SAMsg:
Zitat von ruedinho:
Man sollte so realistisch sein, um anzuerkennen, dass ein grösster Teil der Profifussballer den Entscheid betreffend Nationalteam in erster Linie auf wirtschaftliche Überlegungen stützen.
Dass man aus so einem Entscheid allzu viel Schlüsse auf allfääligen Patriotismus ziehen kann, möchte ich in Frage stellen.
Das glaube ich auch. Aber das ist in meinen Augen auch o.k.
Wirtschaftlich? Oder sportlich?
Klar, ersteres hängt mit letzterem zusammen, aber dass unmittelbare finanzielle Beweggründe, sprich Geldzahlungen, für die Nationenwahl entscheidend waren/sind, kann und will ich nicht glauben. Zumindest nicht bei westlichen Nationen.
das kannst du nicht trennen. wenns sporltich läuft, ist auch der wirtschaftliche faktor gegeben. wenn du sportlich nicht auf einen grünen zweig kommst gibs auch keine kohle. die prämien sind dabei sicher nicht ganz unwesentlich, das schaufenster WM allerdings ist noch viel mehr wert. und da ist die chance mit der schweiz grösser als mit albanien. früher war die chance mit kroatien grösser als mit der schweiz, darum haben sich petric, raktic dafür entschieden. letzlich sind auch fussballer menschen und als solche primär auf den eigenen vorteil (bankkonto) bedacht... vgl. hiezu c. ronaldo.
so ist das leben. traurig, wir user, wir sind da gaaaaaanz anders...
Zitat von SAMsg:
Zitat von ruedinho:
Man sollte so realistisch sein, um anzuerkennen, dass ein grösster Teil der Profifussballer den Entscheid betreffend Nationalteam in erster Linie auf wirtschaftliche Überlegungen stützen.
Dass man aus so einem Entscheid allzu viel Schlüsse auf allfääligen Patriotismus ziehen kann, möchte ich in Frage stellen.
Das glaube ich auch. Aber das ist in meinen Augen auch o.k.
Wirtschaftlich? Oder sportlich?
Klar, ersteres hängt mit letzterem zusammen, aber dass unmittelbare finanzielle Beweggründe, sprich Geldzahlungen, für die Nationenwahl entscheidend waren/sind, kann und will ich nicht glauben. Zumindest nicht bei westlichen Nationen.
das kannst du nicht trennen. wenns sporltich läuft, ist auch der wirtschaftliche faktor gegeben. wenn du sportlich nicht auf einen grünen zweig kommst gibs auch keine kohle. die prämien sind dabei sicher nicht ganz unwesentlich, das schaufenster WM allerdings ist noch viel mehr wert. und da ist die chance mit der schweiz grösser als mit albanien. früher war die chance mit kroatien grösser als mit der schweiz, darum haben sich petric, raktic dafür entschieden. letzlich sind auch fussballer menschen und als solche primär auf den eigenen vorteil (bankkonto) bedacht... vgl. hiezu c. ronaldo.
so ist das leben. traurig, wir user, wir sind da gaaaaaanz anders...
11.09.2012 - 14:06 Uhr
Ich kann GencFenerista nur zustimmen,ich würde den gleichen Weg wählen.
___
Viele meinen sobald man sich gegen sein Vaterland entscheidet,ist mein ein Verräter man verleugnet sein Heimatland.
Wie seht ihr das? Was geht vor? Erfolg oder eher doch die Ehre?
___
Viele meinen sobald man sich gegen sein Vaterland entscheidet,ist mein ein Verräter man verleugnet sein Heimatland.
Wie seht ihr das? Was geht vor? Erfolg oder eher doch die Ehre?
11.09.2012 - 14:36 Uhr
Zitat von Aslantas:
Ich kann GencFenerista nur zustimmen,ich würde den gleichen Weg wählen.
___
Viele meinen sobald man sich gegen sein Vaterland entscheidet,ist mein ein Verräter man verleugnet sein Heimatland.
Wie seht ihr das? Was geht vor? Erfolg oder eher doch die Ehre?
Natürlich die Ehre.Nationalmannschaften sind nicht dafür da,um seine eigene Karriere aufzubauen,dafür gibt es schon Klubs.Bei der Nationalmannschaft muss man sein eigenes Land/das Heimatland seiner Eltern repräsentieren.Für mich ist es eine Herzensangelegenheit.Diese Auffassung hat man zumindest in meinem Heimatland Bosnien und Herzegowina.Das macht unseren Teamgeist noch stärker,da alle Spieler sich verbunden fühlen.
Eine Mannschaft mit 11 Patrioten legt mehr Leidenschaft an den Tag wie eine zusammengewürfelte Mannschaft mit elf Söldnern.
@GencFenerista: Der Spieler heißt Eldin Jakupovic.Eigentlich wollte er für BiH spielen,jedoch hat er davor einen Kontrakt mit dem Schweizer Verband unterschrieben,wo drin steht,dass er die Nationalmannschaft im Falle einer Unterschrift nicht wechseln darf.Selbst schuld,dumm gelaufen.Aber er hätte heutzutage sowieso keinen Platz in unserer Nationalmannschaft.
Ich kann GencFenerista nur zustimmen,ich würde den gleichen Weg wählen.
___
Viele meinen sobald man sich gegen sein Vaterland entscheidet,ist mein ein Verräter man verleugnet sein Heimatland.
Wie seht ihr das? Was geht vor? Erfolg oder eher doch die Ehre?
Natürlich die Ehre.Nationalmannschaften sind nicht dafür da,um seine eigene Karriere aufzubauen,dafür gibt es schon Klubs.Bei der Nationalmannschaft muss man sein eigenes Land/das Heimatland seiner Eltern repräsentieren.Für mich ist es eine Herzensangelegenheit.Diese Auffassung hat man zumindest in meinem Heimatland Bosnien und Herzegowina.Das macht unseren Teamgeist noch stärker,da alle Spieler sich verbunden fühlen.
Eine Mannschaft mit 11 Patrioten legt mehr Leidenschaft an den Tag wie eine zusammengewürfelte Mannschaft mit elf Söldnern.
@GencFenerista: Der Spieler heißt Eldin Jakupovic.Eigentlich wollte er für BiH spielen,jedoch hat er davor einen Kontrakt mit dem Schweizer Verband unterschrieben,wo drin steht,dass er die Nationalmannschaft im Falle einer Unterschrift nicht wechseln darf.Selbst schuld,dumm gelaufen.Aber er hätte heutzutage sowieso keinen Platz in unserer Nationalmannschaft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BiH-Lukman am 11.09.2012 um 14:44 Uhr bearbeitet
11.09.2012 - 14:52 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Zitat von SAMsg:
Zitat von ruedinho:
Man sollte so realistisch sein, um anzuerkennen, dass ein grösster Teil der Profifussballer den Entscheid betreffend Nationalteam in erster Linie auf wirtschaftliche Überlegungen stützen.
Dass man aus so einem Entscheid allzu viel Schlüsse auf allfääligen Patriotismus ziehen kann, möchte ich in Frage stellen.
Das glaube ich auch. Aber das ist in meinen Augen auch o.k.
Wirtschaftlich? Oder sportlich?
Klar, ersteres hängt mit letzterem zusammen, aber dass unmittelbare finanzielle Beweggründe, sprich Geldzahlungen, für die Nationenwahl entscheidend waren/sind, kann und will ich nicht glauben. Zumindest nicht bei westlichen Nationen.
Ich denke, dass wirtschaftliche Überlegungen einen grossen Einfluss auf die Entscheidung der Spieler haben. Ohne diese würden sich wohl viele unter dem Druck der Familie - nicht unbedingt der „nahestehenden“ Familie, aber eher der „Grossfamilie“, die eng mit dem Heimatland der Eltern verbunden ist oder sogar noch da wohnt – erliegen. Geschwister und Eltern können sich wohl eher in die Situation des betroffenen versetzen. Auch wenn sie selber eine klare Meinung haben dürften (soll für die CH / soll nicht für die CH spielen) – werden sie in der Lage sein, auch weitere Einflussfaktoren zu berücksichtigen.
Fussballer verdienen während gut 10 Jahren gutes Geld – von Vereinen und Sponsoren. Wobei der zweite Teil nicht zu unterschätzen ist – und schnell mal gleich viel ausmacht, wie ein „guter Fussballerlohn“. Die jungen Fussballer in der CH unterschreiben Verträge mit McDonalds, Adidas, Nike, FerreroRocher (Kinder), der Credit Suisse oder wem auch immer. Weil sie CH Nationalspieler sind, gibt es da Nachfrage – wenn man für Albanien spielt, fliegt man da durch den Raster. Natürlich gibt es auch da solche Verträge zu verteilen – nur ist man da ja auch ein wenig der „Schweizer“ – und gerade bei kleinen Ländern und weniger Wirtschaftskraft ist der Markt kleiner und die Sponsorenausgaben sind entsprechend geringer.
Natürlich kann man sagen, dass man nicht an Geld interessiert ist – aber selbst dann kann man die Entscheidung mit sportlichen Überlegungen (Kann ich eine WM spielen? Kann ich vielleicht gar eine gute WM spielen?) „beeinflussen“. Wenn einem das auch nicht interessiert, und man komplett „Patriot“ ist, dann ist das völlig in Ordnung – dann fällt einem die Entscheidung ja leicht. Nur sollte man dann früh darauf verzichten, in U-Auswahlen für das Land, in dem man aufwächst und die ganze Jugend verbringt, zu spielen.
Dass es Zahlungen von „westlichen“ Verbänden gibt, um eine Entscheidung zu „beeinflussen“, denke ich auch nicht.
Zitat von Aslantas:
Ich kann GencFenerista nur zustimmen,ich würde den gleichen Weg wählen.
___
Viele meinen sobald man sich gegen sein Vaterland entscheidet,ist mein ein Verräter man verleugnet sein Heimatland.
Wie seht ihr das? Was geht vor? Erfolg oder eher doch die Ehre?
Ich denke, es ist auch eine Ehre für Fussballer mit Migrationshintergrund, für die Nationalmannschaft des Landes zu spielen, in dem sie aufgewachsen sind.
Jeder muss selber entscheiden, wofür man sich entscheidet. Wichtig finde ich, dass wir alle, die das Glück (oder Unglück ;)) haben, keine solche Entscheidung fällen zu müssen, die Entscheidung der betroffenen AKZEPTIEREN!!! Egal wie sie ausfällt.
Klar kann man enttäuscht sein - aber es geht keine Welt unter. Man hat 2 Heimatländer und kann nur für eines spielen...
Logisch ist auch, dass Spieler, die zu schwach sind für die "stärkere" von 2 Nationalmannschaften dann für die schwächere spielen. Aber ich denke, dass damit auch niemand ein Problem hat.
Zitat von SAMsg:
Zitat von ruedinho:
Man sollte so realistisch sein, um anzuerkennen, dass ein grösster Teil der Profifussballer den Entscheid betreffend Nationalteam in erster Linie auf wirtschaftliche Überlegungen stützen.
Dass man aus so einem Entscheid allzu viel Schlüsse auf allfääligen Patriotismus ziehen kann, möchte ich in Frage stellen.
Das glaube ich auch. Aber das ist in meinen Augen auch o.k.
Wirtschaftlich? Oder sportlich?
Klar, ersteres hängt mit letzterem zusammen, aber dass unmittelbare finanzielle Beweggründe, sprich Geldzahlungen, für die Nationenwahl entscheidend waren/sind, kann und will ich nicht glauben. Zumindest nicht bei westlichen Nationen.
Ich denke, dass wirtschaftliche Überlegungen einen grossen Einfluss auf die Entscheidung der Spieler haben. Ohne diese würden sich wohl viele unter dem Druck der Familie - nicht unbedingt der „nahestehenden“ Familie, aber eher der „Grossfamilie“, die eng mit dem Heimatland der Eltern verbunden ist oder sogar noch da wohnt – erliegen. Geschwister und Eltern können sich wohl eher in die Situation des betroffenen versetzen. Auch wenn sie selber eine klare Meinung haben dürften (soll für die CH / soll nicht für die CH spielen) – werden sie in der Lage sein, auch weitere Einflussfaktoren zu berücksichtigen.
Fussballer verdienen während gut 10 Jahren gutes Geld – von Vereinen und Sponsoren. Wobei der zweite Teil nicht zu unterschätzen ist – und schnell mal gleich viel ausmacht, wie ein „guter Fussballerlohn“. Die jungen Fussballer in der CH unterschreiben Verträge mit McDonalds, Adidas, Nike, FerreroRocher (Kinder), der Credit Suisse oder wem auch immer. Weil sie CH Nationalspieler sind, gibt es da Nachfrage – wenn man für Albanien spielt, fliegt man da durch den Raster. Natürlich gibt es auch da solche Verträge zu verteilen – nur ist man da ja auch ein wenig der „Schweizer“ – und gerade bei kleinen Ländern und weniger Wirtschaftskraft ist der Markt kleiner und die Sponsorenausgaben sind entsprechend geringer.
Natürlich kann man sagen, dass man nicht an Geld interessiert ist – aber selbst dann kann man die Entscheidung mit sportlichen Überlegungen (Kann ich eine WM spielen? Kann ich vielleicht gar eine gute WM spielen?) „beeinflussen“. Wenn einem das auch nicht interessiert, und man komplett „Patriot“ ist, dann ist das völlig in Ordnung – dann fällt einem die Entscheidung ja leicht. Nur sollte man dann früh darauf verzichten, in U-Auswahlen für das Land, in dem man aufwächst und die ganze Jugend verbringt, zu spielen.
Dass es Zahlungen von „westlichen“ Verbänden gibt, um eine Entscheidung zu „beeinflussen“, denke ich auch nicht.
Zitat von Aslantas:
Ich kann GencFenerista nur zustimmen,ich würde den gleichen Weg wählen.
___
Viele meinen sobald man sich gegen sein Vaterland entscheidet,ist mein ein Verräter man verleugnet sein Heimatland.
Wie seht ihr das? Was geht vor? Erfolg oder eher doch die Ehre?
Ich denke, es ist auch eine Ehre für Fussballer mit Migrationshintergrund, für die Nationalmannschaft des Landes zu spielen, in dem sie aufgewachsen sind.
Jeder muss selber entscheiden, wofür man sich entscheidet. Wichtig finde ich, dass wir alle, die das Glück (oder Unglück ;)) haben, keine solche Entscheidung fällen zu müssen, die Entscheidung der betroffenen AKZEPTIEREN!!! Egal wie sie ausfällt.
Klar kann man enttäuscht sein - aber es geht keine Welt unter. Man hat 2 Heimatländer und kann nur für eines spielen...
Logisch ist auch, dass Spieler, die zu schwach sind für die "stärkere" von 2 Nationalmannschaften dann für die schwächere spielen. Aber ich denke, dass damit auch niemand ein Problem hat.
11.09.2012 - 15:10 Uhr
Zitat von BiH-Lukman:
Natürlich die Ehre.Nationalmannschaften sind nicht dafür da,um seine eigene Karriere aufzubauen,dafür gibt es schon Klubs.Bei der Nationalmannschaft muss man sein eigenes Land/das Heimatland seiner Eltern repräsentieren.Für mich ist es eine Herzensangelegenheit.Diese Auffassung hat man zumindest in meinem Heimatland Bosnien und Herzegowina.Das macht unseren Teamgeist noch stärker,da alle Spieler sich verbunden fühlen.
Eine Mannschaft mit 11 Patrioten legt mehr Leidenschaft an den Tag wie eine zusammengewürfelte Mannschaft mit elf Söldnern.
Ich bin mir nicht sicher, dass es da Patrioten braucht. Schau dich mal in der CH um - da ist kaum ein noch so "echter" Schweizer mehr Patriot. :) Daher gibt es in meinen Augen auch keine wirkliche Erwartungshaltung vieler CHer betreffend Patriotismus in der Nationalmannschaft :).
Fussballer wollen immer gewinnen. Für eine gute Truppe - für guten Teamgeist - braucht es keinen Patriotismus.
Ausserdem bin ich anderer Meinung betreffend dem Argument "Ehre". Der finanzielle Faktor ist nicht zu unterschätzen - ein Nationalspieler kann mit Sponsorenverträgen (die er nicht in diesem Ausmass kriegen dürfte, ohne dass er Nationalspieler ist) schnell mal 1 Mio. zusätzlich verdienen.
Natürlich die Ehre.Nationalmannschaften sind nicht dafür da,um seine eigene Karriere aufzubauen,dafür gibt es schon Klubs.Bei der Nationalmannschaft muss man sein eigenes Land/das Heimatland seiner Eltern repräsentieren.Für mich ist es eine Herzensangelegenheit.Diese Auffassung hat man zumindest in meinem Heimatland Bosnien und Herzegowina.Das macht unseren Teamgeist noch stärker,da alle Spieler sich verbunden fühlen.
Eine Mannschaft mit 11 Patrioten legt mehr Leidenschaft an den Tag wie eine zusammengewürfelte Mannschaft mit elf Söldnern.
Ich bin mir nicht sicher, dass es da Patrioten braucht. Schau dich mal in der CH um - da ist kaum ein noch so "echter" Schweizer mehr Patriot. :) Daher gibt es in meinen Augen auch keine wirkliche Erwartungshaltung vieler CHer betreffend Patriotismus in der Nationalmannschaft :).
Fussballer wollen immer gewinnen. Für eine gute Truppe - für guten Teamgeist - braucht es keinen Patriotismus.
Ausserdem bin ich anderer Meinung betreffend dem Argument "Ehre". Der finanzielle Faktor ist nicht zu unterschätzen - ein Nationalspieler kann mit Sponsorenverträgen (die er nicht in diesem Ausmass kriegen dürfte, ohne dass er Nationalspieler ist) schnell mal 1 Mio. zusätzlich verdienen.
11.09.2012 - 15:13 Uhr
Zitat von GencFenerista:
Zitat von BiH-Lukman:
@GencFenerista: Der Spieler heißt Eldin Jakupovic.Eigentlich wollte er für BiH spielen,jedoch hat er davor einen Kontrakt mit dem Schweizer Verband unterschrieben,wo drin steht,dass er die Nationalmannschaft im Falle einer Unterschrift nicht wechseln darf.Selbst schuld,dumm gelaufen.Aber er hätte heutzutage sowieso keinen Platz in unserer Nationalmannschaft.
Jakupovic genau. Danke dir! ^^
Naja, eigentlich hat er es selbst verbockt, denn das ganze hat nichts mit dem Schweizer Verband zu tun, sondern das liegt an den Reglementen der FIFA. Jakupovic absolvierte ja zuerst zwei Spiele mit der bosnischen U21, ehe er dann den Verbandswechsel zur Schweiz machte und dort dann zwar nur in einem Testspiel eingesetzt zu werden. Die Sache ist aber, dass so ein Verbandswechsel nur einmal geht. Ist dasselbe wie momentan bei Kerim Frei, der ja auch noch kein Pflichspiel für die Türkei absolviert hat, aber aufgrund des einmaligen Verbandswechsels ebenfalls nie mehr zur Schweiz zurückwechseln darf.
Mal abgesehen davon liegt es vor allem an seinen Leistungen im Klub und seinen dauernden Wechseln, warum er nie mehr für die Schweiz aufgeboten wurde in letzter Zeit..
Zitat von BiH-Lukman:
@GencFenerista: Der Spieler heißt Eldin Jakupovic.Eigentlich wollte er für BiH spielen,jedoch hat er davor einen Kontrakt mit dem Schweizer Verband unterschrieben,wo drin steht,dass er die Nationalmannschaft im Falle einer Unterschrift nicht wechseln darf.Selbst schuld,dumm gelaufen.Aber er hätte heutzutage sowieso keinen Platz in unserer Nationalmannschaft.
Jakupovic genau. Danke dir! ^^
Naja, eigentlich hat er es selbst verbockt, denn das ganze hat nichts mit dem Schweizer Verband zu tun, sondern das liegt an den Reglementen der FIFA. Jakupovic absolvierte ja zuerst zwei Spiele mit der bosnischen U21, ehe er dann den Verbandswechsel zur Schweiz machte und dort dann zwar nur in einem Testspiel eingesetzt zu werden. Die Sache ist aber, dass so ein Verbandswechsel nur einmal geht. Ist dasselbe wie momentan bei Kerim Frei, der ja auch noch kein Pflichspiel für die Türkei absolviert hat, aber aufgrund des einmaligen Verbandswechsels ebenfalls nie mehr zur Schweiz zurückwechseln darf.
Mal abgesehen davon liegt es vor allem an seinen Leistungen im Klub und seinen dauernden Wechseln, warum er nie mehr für die Schweiz aufgeboten wurde in letzter Zeit..
11.09.2012 - 15:13 Uhr
Zitat von GencFenerista:
Zitat von BiH-Lukman:
@GencFenerista: Der Spieler heißt Eldin Jakupovic.Eigentlich wollte er für BiH spielen,jedoch hat er davor einen Kontrakt mit dem Schweizer Verband unterschrieben,wo drin steht,dass er die Nationalmannschaft im Falle einer Unterschrift nicht wechseln darf.Selbst schuld,dumm gelaufen.Aber er hätte heutzutage sowieso keinen Platz in unserer Nationalmannschaft.
Jakupovic genau. Danke dir! ^^
Naja, eigentlich hat er es selbst verbockt, denn das ganze hat nichts mit dem Schweizer Verband zu tun, sondern das liegt an den Reglementen der FIFA. Jakupovic absolvierte ja zuerst zwei Spiele mit der bosnischen U21, ehe er dann den Verbandswechsel zur Schweiz machte und dort dann zwar nur in einem Testspiel eingesetzt zu werden. Die Sache ist aber, dass so ein Verbandswechsel nur einmal geht. Ist dasselbe wie momentan bei Kerim Frei, der ja auch noch kein Pflichspiel für die Türkei absolviert hat, aber aufgrund des einmaligen Verbandswechsels ebenfalls nie mehr zur Schweiz zurückwechseln darf.
Mal abgesehen davon liegt es vor allem an seinen Leistungen im Klub und seinen dauernden Wechseln, warum er nie mehr für die Schweiz aufgeboten wurde in letzter Zeit..
Zitat von BiH-Lukman:
@GencFenerista: Der Spieler heißt Eldin Jakupovic.Eigentlich wollte er für BiH spielen,jedoch hat er davor einen Kontrakt mit dem Schweizer Verband unterschrieben,wo drin steht,dass er die Nationalmannschaft im Falle einer Unterschrift nicht wechseln darf.Selbst schuld,dumm gelaufen.Aber er hätte heutzutage sowieso keinen Platz in unserer Nationalmannschaft.
Jakupovic genau. Danke dir! ^^
Naja, eigentlich hat er es selbst verbockt, denn das ganze hat nichts mit dem Schweizer Verband zu tun, sondern das liegt an den Reglementen der FIFA. Jakupovic absolvierte ja zuerst zwei Spiele mit der bosnischen U21, ehe er dann den Verbandswechsel zur Schweiz machte und dort dann zwar nur in einem Testspiel eingesetzt zu werden. Die Sache ist aber, dass so ein Verbandswechsel nur einmal geht. Ist dasselbe wie momentan bei Kerim Frei, der ja auch noch kein Pflichspiel für die Türkei absolviert hat, aber aufgrund des einmaligen Verbandswechsels ebenfalls nie mehr zur Schweiz zurückwechseln darf.
Mal abgesehen davon liegt es vor allem an seinen Leistungen im Klub und seinen dauernden Wechseln, warum er nie mehr für die Schweiz aufgeboten wurde in letzter Zeit..
11.09.2012 - 15:54 Uhr
Zitat von SAMsg:
Zitat von BiH-Lukman:
Natürlich die Ehre.Nationalmannschaften sind nicht dafür da,um seine eigene Karriere aufzubauen,dafür gibt es schon Klubs.Bei der Nationalmannschaft muss man sein eigenes Land/das Heimatland seiner Eltern repräsentieren.Für mich ist es eine Herzensangelegenheit.Diese Auffassung hat man zumindest in meinem Heimatland Bosnien und Herzegowina.Das macht unseren Teamgeist noch stärker,da alle Spieler sich verbunden fühlen.
Eine Mannschaft mit 11 Patrioten legt mehr Leidenschaft an den Tag wie eine zusammengewürfelte Mannschaft mit elf Söldnern.
Ich bin mir nicht sicher, dass es da Patrioten braucht. Schau dich mal in der CH um - da ist kaum ein noch so "echter" Schweizer mehr Patriot. :) Daher gibt es in meinen Augen auch keine wirkliche Erwartungshaltung vieler CHer betreffend Patriotismus in der Nationalmannschaft :).
Fussballer wollen immer gewinnen. Für eine gute Truppe - für guten Teamgeist - braucht es keinen Patriotismus.
Ausserdem bin ich anderer Meinung betreffend dem Argument "Ehre". Der finanzielle Faktor ist nicht zu unterschätzen - ein Nationalspieler kann mit Sponsorenverträgen (die er nicht in diesem Ausmass kriegen dürfte, ohne dass er Nationalspieler ist) schnell mal 1 Mio. zusätzlich verdienen.
Ich stimme hier beiden zu. Bei den Schweizern ist es klar, das Geld ist sehr entscheidend. Wirkliche Patrioten gibts nicht wirklich, mit Abstrichen vielleicht ein Lichtsteiner.
Im Balkan ist das absolut was anderes, da gehts um Ehre und Stolz, da spielt man nicht so einfach mal für eine andere Nation. Leider geht eben Ehre und Stolz mit dem lieben Geld oft verloren. Xhaka und co. wissen sicher was ich meine. Ich weiss nicht wieviele für die Schweiz auflaufen würden, wenn das liebe Geld bei den Schweizern nicht so locker sässe.
Zitat von BiH-Lukman:
Natürlich die Ehre.Nationalmannschaften sind nicht dafür da,um seine eigene Karriere aufzubauen,dafür gibt es schon Klubs.Bei der Nationalmannschaft muss man sein eigenes Land/das Heimatland seiner Eltern repräsentieren.Für mich ist es eine Herzensangelegenheit.Diese Auffassung hat man zumindest in meinem Heimatland Bosnien und Herzegowina.Das macht unseren Teamgeist noch stärker,da alle Spieler sich verbunden fühlen.
Eine Mannschaft mit 11 Patrioten legt mehr Leidenschaft an den Tag wie eine zusammengewürfelte Mannschaft mit elf Söldnern.
Ich bin mir nicht sicher, dass es da Patrioten braucht. Schau dich mal in der CH um - da ist kaum ein noch so "echter" Schweizer mehr Patriot. :) Daher gibt es in meinen Augen auch keine wirkliche Erwartungshaltung vieler CHer betreffend Patriotismus in der Nationalmannschaft :).
Fussballer wollen immer gewinnen. Für eine gute Truppe - für guten Teamgeist - braucht es keinen Patriotismus.
Ausserdem bin ich anderer Meinung betreffend dem Argument "Ehre". Der finanzielle Faktor ist nicht zu unterschätzen - ein Nationalspieler kann mit Sponsorenverträgen (die er nicht in diesem Ausmass kriegen dürfte, ohne dass er Nationalspieler ist) schnell mal 1 Mio. zusätzlich verdienen.
Ich stimme hier beiden zu. Bei den Schweizern ist es klar, das Geld ist sehr entscheidend. Wirkliche Patrioten gibts nicht wirklich, mit Abstrichen vielleicht ein Lichtsteiner.
Im Balkan ist das absolut was anderes, da gehts um Ehre und Stolz, da spielt man nicht so einfach mal für eine andere Nation. Leider geht eben Ehre und Stolz mit dem lieben Geld oft verloren. Xhaka und co. wissen sicher was ich meine. Ich weiss nicht wieviele für die Schweiz auflaufen würden, wenn das liebe Geld bei den Schweizern nicht so locker sässe.
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