| Geburtsdatum | 12.09.1967 |
|---|---|
| Alter | 58 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Mirko Slomka [ex-Trainer]
28.05.2019 - 13:16 Uhr
08.10.2019 - 09:47 Uhr
Zitat von boom31
Auf dieser PK heute wurde recht klar, dass Kind diese Saison als Übergangssaison sieht und man dieses Jahr nicht das Ziel eines Aufstiegs hat. Das bestärkt mich in meiner Vermutung, dass Slomka hier mindestens bis zum Winter, vermutlich aber noch länger Narrenfreiheit genießt und nur im Falle von Abstiegsgefahr in der laufenden Saison etwas geändert wird.
Auf dieser PK heute wurde recht klar, dass Kind diese Saison als Übergangssaison sieht und man dieses Jahr nicht das Ziel eines Aufstiegs hat. Das bestärkt mich in meiner Vermutung, dass Slomka hier mindestens bis zum Winter, vermutlich aber noch länger Narrenfreiheit genießt und nur im Falle von Abstiegsgefahr in der laufenden Saison etwas geändert wird.
Im Prinzip ja keine schlechte Einstellung. Die zweite Liga ist ja heuer von oben her ja zu stark besetzt um sicher aufzusteigen. Insofern ist es psychologisch sinnvoll den Aufstieg nicht als "must have" einzuplanen. Das die Saison aber derart zäh losgeht, hätte ich trotzdem nicht gedacht.
08.10.2019 - 18:13 Uhr
Zitat von SergioPinto96
Diese Entwicklung muss aber irgendwie auch konkretisiert werden und die Benchmark für Slomka darstellen. Denn wenn dieses Jahr als Übergangsjahr genutzt werden soll, dann müssen wir dafür auch Struktur und ein System entwickeln. Und diese Analyse soll mMn eben immer zeitgleich und unabhängig von Einzelergebnissen passieren. Nur dann kommen wir auch mal hier vom Fleck. Slomka muss kurzfristig zeigen, dass er die Mannschaft stabilisieren kann und mittelfristig, dass er ein so gutes Ballbesitz- und Positionsspiel und Pressingverhalten hinbekommt, dass wir das Spielgeschehen kontrollieren können. Gelingt ihm das nicht, ist er für diese Übergangssaison der falsche Trainer und muss ausgetauscht werden.
Zitat von Walloschke_B
Ich würde jetzt keine Panik schieben. Da der Aufstieg eh nicht zu erwarten ist, kann man auch gerne noch sehen, ob sich da irgendwas stabilisiert und entwickelt.
Ich würde jetzt keine Panik schieben. Da der Aufstieg eh nicht zu erwarten ist, kann man auch gerne noch sehen, ob sich da irgendwas stabilisiert und entwickelt.
Diese Entwicklung muss aber irgendwie auch konkretisiert werden und die Benchmark für Slomka darstellen. Denn wenn dieses Jahr als Übergangsjahr genutzt werden soll, dann müssen wir dafür auch Struktur und ein System entwickeln. Und diese Analyse soll mMn eben immer zeitgleich und unabhängig von Einzelergebnissen passieren. Nur dann kommen wir auch mal hier vom Fleck. Slomka muss kurzfristig zeigen, dass er die Mannschaft stabilisieren kann und mittelfristig, dass er ein so gutes Ballbesitz- und Positionsspiel und Pressingverhalten hinbekommt, dass wir das Spielgeschehen kontrollieren können. Gelingt ihm das nicht, ist er für diese Übergangssaison der falsche Trainer und muss ausgetauscht werden.
Hier stimme ich absolut zu. Es muss eine Handschrift erkennbar werden. Ein Plan. Wie etwa in der letzten Zweitligasaison, als dann Breitenreiter übernommen hat. Obwohl ich mir dieses Mal etwas Offensiveres wünschen würde. Sofern Stendera fit bleibt, hat man schon Möglichkeiten, auch für Ballbesitz mal etwas zu entwickeln. Fällt er aus, kann Slomka vieles hinkriegen, jedoch nichts, was mit Ballbesitz zu tun hat.
Stabilisierung jetzt, im Winter vielleicht nochmal nen guten Neuzugang (hallo Lukas Daschner), im Fühjahr mit verbessertem Personal am Kombinationsspiel arbeiten.
Wenn dann Anfang März und besser aufgestellt 96 noch immer nicht fähig ist, das Spiel zu machen, dann sehe ich ein Problem.
08.10.2019 - 19:00 Uhr
Slomka trainiert schon mal für die 1. Liga, wenn wir nicht viel Ballbesitz haben:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-training-bakalorz-aogo-maina-felipe-jung-umschaltspiel/
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Bestimmt wird Osnabrück am 20.10. hier voll angreifen und das Spiel machen, dann überrennen wir sie mit unserem Umschaltspiel...NICHT
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-training-bakalorz-aogo-maina-felipe-jung-umschaltspiel/
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Bestimmt wird Osnabrück am 20.10. hier voll angreifen und das Spiel machen, dann überrennen wir sie mit unserem Umschaltspiel...NICHT
08.10.2019 - 19:42 Uhr
Zitat von RedStar96
Slomka trainiert schon mal für die 1. Liga, wenn wir nicht viel Ballbesitz haben:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-training-bakalorz-aogo-maina-felipe-jung-umschaltspiel/
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Bestimmt wird Osnabrück am 20.10. hier voll angreifen und das Spiel machen, dann überrennen wir sie mit unserem Umschaltspiel...NICHT
Slomka trainiert schon mal für die 1. Liga, wenn wir nicht viel Ballbesitz haben:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-training-bakalorz-aogo-maina-felipe-jung-umschaltspiel/
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Bestimmt wird Osnabrück am 20.10. hier voll angreifen und das Spiel machen, dann überrennen wir sie mit unserem Umschaltspiel...NICHT
Echt mal, was fällt diesem Mann ein? Als ob es irgendetwas bringen würde, bei eigener Führung und Zugzwang des Gegners, den Sack mit dem 2:0 oder 3:0 durch einen schön zu Ende gespielten Gegenangriff zuschnüren zu können. Wo bleibt da die Spannung und das Zittern bis zur letzten Sekunde?
08.10.2019 - 20:00 Uhr
Zitat von mitleser96
Echt mal, was fällt diesem Mann ein? Als ob es irgendetwas bringen würde, bei eigener Führung und Zugzwang des Gegners, den Sack mit dem 2:0 oder 3:0 durch einen schön zu Ende gespielten Gegenangriff zuschnüren zu können. Wo bleibt da die Spannung und das Zittern bis zur letzten Sekunde?

Zitat von RedStar96
Slomka trainiert schon mal für die 1. Liga, wenn wir nicht viel Ballbesitz haben:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-training-bakalorz-aogo-maina-felipe-jung-umschaltspiel/
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Bestimmt wird Osnabrück am 20.10. hier voll angreifen und das Spiel machen, dann überrennen wir sie mit unserem Umschaltspiel...NICHT
Slomka trainiert schon mal für die 1. Liga, wenn wir nicht viel Ballbesitz haben:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-training-bakalorz-aogo-maina-felipe-jung-umschaltspiel/
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Bestimmt wird Osnabrück am 20.10. hier voll angreifen und das Spiel machen, dann überrennen wir sie mit unserem Umschaltspiel...NICHT
Echt mal, was fällt diesem Mann ein? Als ob es irgendetwas bringen würde, bei eigener Führung und Zugzwang des Gegners, den Sack mit dem 2:0 oder 3:0 durch einen schön zu Ende gespielten Gegenangriff zuschnüren zu können. Wo bleibt da die Spannung und das Zittern bis zur letzten Sekunde?

Ja klar, man sollte auch immer den zweiten vor dem ersten Schritt üben.
Nachdem wir regelmäßig in Führung gehen, ist das „Sack zumachen“ unser aktuell größtes Problem. Mit dem Ballbesitz können wir auch richtig gut umgehen, wie man gegen Nürnberg gesehen hat.
08.10.2019 - 23:06 Uhr
Was gibt es denn zu kritisieren????
Das wir schneller "aus den Hufen" kommen müssen, war ja nun eindeutig.
Umschalten bedeutet ja auch, schnelles in die Zone kommen und abschließen.
Das ganze aus der kompakten Defensive, Respekt genau so geht es!
Das wir schneller "aus den Hufen" kommen müssen, war ja nun eindeutig.
Umschalten bedeutet ja auch, schnelles in die Zone kommen und abschließen.
Das ganze aus der kompakten Defensive, Respekt genau so geht es!
09.10.2019 - 06:33 Uhr
Zitat von t0815
Was gibt es denn zu kritisieren????
Das wir schneller "aus den Hufen" kommen müssen, war ja nun eindeutig.
Umschalten bedeutet ja auch, schnelles in die Zone kommen und abschließen.
Das ganze aus der kompakten Defensive, Respekt genau so geht es!
Was gibt es denn zu kritisieren????
Das wir schneller "aus den Hufen" kommen müssen, war ja nun eindeutig.
Umschalten bedeutet ja auch, schnelles in die Zone kommen und abschließen.
Das ganze aus der kompakten Defensive, Respekt genau so geht es!
Ich denke, er meint eher so Dinge wie Laufwege, Stellungsspiel bei eigenem Ballbesitz und sowas.
Umschaltspiel bedeutet ja meistens , nach einer Balleroberung schnell in die Tiefe zu spielen. Das war gegen Nürnberg aber gar nicht unser Problem, denn wir hatten ja den Ball gefühlt eh immer. Das Problem war eher, dass der "Ballbesitzer" keine wirklichen Anspielstationen in der Tiefe hatte. Da hätten zwar Pässe kommen können, es war aber niemand gestartet. Daraus resultieren dann diese vielen Quer- und Rückpässe, da man eben darauf bedacht ist, zumindest den Ball dann in den eigenen Reihen zu behalten, wenn vorne niemand anspielbar ist.
Irgendwann passiert dann aber zwangsläufig der Fehler und dann macht es der Gegner meist schnell.
Auch das ist Umschaltspiel, nach Ballverlust sofort in die Rückwärtsbewegung zu gehen. Daran hapert es hin und wieder auch noch gewaltig und sollte das trainiert worden sein, wäre das sicher sinnvoll
09.10.2019 - 10:28 Uhr
Zitat von RedStar96
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff
Es wird am guten alten Konzept „Umschaltspiel“ gearbeitet, vielleicht kommt was ganz neuartiges wie der 10-Sekunden-Angriff

Die 10 Sekunden mal außen vor, aber schnelles Umschaltspiel gehört für mein Verständnis zu den absoluten Basics, die jeder Feldspieler bis zum Erbrechen in den Kopf geprügelt braucht.. es ist ja nicht so, dass Umschaltspiel nur in der Angriffsbewegung zum Tragen kommt. Das funktioniert auch hervorragend in der Defensive, nur muss dazu halt die ganze Mannschaft mitmachen.
Und ich bin mir sehr sicher, dass einige Gegentore der Vergangenheit (nicht nur in der aktuellen Saison) so nicht passiert wären, wie sie passiert sind, wenn denn die Mannschaft schneller schaltet.
Für die gegnerische Offensive hat es auch ne psychologische Wirkung, wenn im eigenen Angriffsspiel ständig ne rote Wand vor dir ist und du permanent attackiert wirst. Von daher: Daumen hoch von mir. Wenn dann die Defensive stabilisiert wird, hätte man eine gute Basis, um das Angriffsspiel auf hochglanz zu polieren.
09.10.2019 - 10:39 Uhr
Zitat von Alex-
Unpopular opinion: Wenn man sich den aktuellen Wahnsinn in den verschiedenen Ligen und die dazugehörigen Diskussionen anschaut, sollte man im Zuge der Neuausrichtung des Vereins vielleicht mal übere eine ganz andere alternative Ausrichtung nachdenken. Wie wäre es denn, wenn man mal ganz klar ansagen würde, dass bei Hannover 96 weder jetzt noch in den kommenden Spielzeiten während einer laufenden Hin- oder Rückrunde ein Trainer entlassen wird? Es nimmt mittlerweile fast groteske Züge an, wie sehr bereits für die kleinsten negativen Dinge bei so vielen Vereinen immer als erstes und nachdrücklich der Trainer verantwortlich gemacht wird. Noch wichtiger ist aber vielleicht, dass dabei stets unterschwellig suggeriert wird, dass es ein anderer Trainer besser machen würde. Dabei gibt es aktuell zumindest im deutschen sowie im europäischen Spitzenfußball überhaupt nur zwei Trainer, die bei verschiedenen Vereinen durchweg den Erwartungen gerecht geworden sind bzw. von denen fast jeder sagen würde, dass sie eine Mannschaft "weiterentwickelt" haben, und das sind Klopp und Guardiola. Das Gros der Trainer wird dahingegen nach einer gewissen Zeit in einem neuen Verein mehr oder weniger als unfähig abgestempelt - das betrifft in einem erhöhten Maße noch einmal die Trainer, die ohne große Vorschußlobeeren zu einem neuen Verein kommen.
Schauen wir uns nur die aktuelle Situation bei uns an. Slomka wurde bereits vor der Saison sehr kritisch gesehen, schlechte Leistungen in den ersten 10 Spielen scheinen diesen Eindruck zu bestätigen. Im designierten Nachfolger-Thread klang aber auch schon etwas anderes an: So restlos zufrieden wäre man mit keinem der sofort verfügbaren Trainer, aber das sei ja auch "Schlaudraffs Job". Leistungssteigerungen werden dann meist totgeschwiegen oder der individuellen Qualität der Spieler zugeschrieben, bei einem Leistungsabfall werden die Mistgabeln aber freudig wieder rausgeholt. Doch damit kein falscher Eindruck entsteht - bin ich zufrieden mit der aktuellen Saison? Sicherlich nicht, überhaupt nicht um genau zu sein. Ich bin aber ebenso überzeugt davon, dass ein Trainerwechsel nur sehr begrenzten Effek hätte und dass der Einfluss des Trainers v.a. im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden Alternativen - nicht nur bei uns - maßlos überschätzt wird. Ganz gegensätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass feststehende Kontinuität ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Denn diese nimmt letztlich schon einmal allen Beteiligten die Ausreden, die man unter der Woche zum Teil schon wieder provisorisch vernehmen konnte ("in Hannover weiß man nie"). Außerdem kann der ganze Verein seine Planung für eine verhältnismäßig langfristige Zeit fahren und man muss nicht innerhalb der Saison alles wieder umstürzen.
Daher würde ich mir inzwischen tatsächlich wünschen, dass man einen anderen Weg geht als so viele andere Vereine und ganz klar vereinbart, dass während einer laufenden Hin- oder Rückrunde kein Trainer in Hannover entlassen wird. Jeweils am Ende der Hinrunde und am Ende der Rückrunde kann man sich dann mit dem Trainerteam, dem Mannschaftsrat und dem Sportdirektor (aber NICHT mit dem Präsidenten) zusammensetzen und den Saisonverlauf evaluieren. Sollte man dann tatsächlich zu der Überzeugung kommen, dass eine weitere Zusammenarbeit aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll ist, kann man in Ruhe reagieren und einen neuen Trainer holen, der dann dankenswerterweise auch eine komplette Vorbereitung bekommt, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen auf die weitere Saison einzustellen. Diese gerade unter den Fans verbreitete Hire & Fire Mentalität und die auch persönlichen Angriffe gegen gut qualifizierte Menschen, die in ihrem Job das Beste zu erreichen versuchen (Trainer UND Spieler), kotzen mich aber derzeit so richtig an und sind sicherlich auch ein Grund, warum mir der Profifußball immer unwichtiger wird.
Unpopular opinion: Wenn man sich den aktuellen Wahnsinn in den verschiedenen Ligen und die dazugehörigen Diskussionen anschaut, sollte man im Zuge der Neuausrichtung des Vereins vielleicht mal übere eine ganz andere alternative Ausrichtung nachdenken. Wie wäre es denn, wenn man mal ganz klar ansagen würde, dass bei Hannover 96 weder jetzt noch in den kommenden Spielzeiten während einer laufenden Hin- oder Rückrunde ein Trainer entlassen wird? Es nimmt mittlerweile fast groteske Züge an, wie sehr bereits für die kleinsten negativen Dinge bei so vielen Vereinen immer als erstes und nachdrücklich der Trainer verantwortlich gemacht wird. Noch wichtiger ist aber vielleicht, dass dabei stets unterschwellig suggeriert wird, dass es ein anderer Trainer besser machen würde. Dabei gibt es aktuell zumindest im deutschen sowie im europäischen Spitzenfußball überhaupt nur zwei Trainer, die bei verschiedenen Vereinen durchweg den Erwartungen gerecht geworden sind bzw. von denen fast jeder sagen würde, dass sie eine Mannschaft "weiterentwickelt" haben, und das sind Klopp und Guardiola. Das Gros der Trainer wird dahingegen nach einer gewissen Zeit in einem neuen Verein mehr oder weniger als unfähig abgestempelt - das betrifft in einem erhöhten Maße noch einmal die Trainer, die ohne große Vorschußlobeeren zu einem neuen Verein kommen.
Schauen wir uns nur die aktuelle Situation bei uns an. Slomka wurde bereits vor der Saison sehr kritisch gesehen, schlechte Leistungen in den ersten 10 Spielen scheinen diesen Eindruck zu bestätigen. Im designierten Nachfolger-Thread klang aber auch schon etwas anderes an: So restlos zufrieden wäre man mit keinem der sofort verfügbaren Trainer, aber das sei ja auch "Schlaudraffs Job". Leistungssteigerungen werden dann meist totgeschwiegen oder der individuellen Qualität der Spieler zugeschrieben, bei einem Leistungsabfall werden die Mistgabeln aber freudig wieder rausgeholt. Doch damit kein falscher Eindruck entsteht - bin ich zufrieden mit der aktuellen Saison? Sicherlich nicht, überhaupt nicht um genau zu sein. Ich bin aber ebenso überzeugt davon, dass ein Trainerwechsel nur sehr begrenzten Effek hätte und dass der Einfluss des Trainers v.a. im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden Alternativen - nicht nur bei uns - maßlos überschätzt wird. Ganz gegensätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass feststehende Kontinuität ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Denn diese nimmt letztlich schon einmal allen Beteiligten die Ausreden, die man unter der Woche zum Teil schon wieder provisorisch vernehmen konnte ("in Hannover weiß man nie"). Außerdem kann der ganze Verein seine Planung für eine verhältnismäßig langfristige Zeit fahren und man muss nicht innerhalb der Saison alles wieder umstürzen.
Daher würde ich mir inzwischen tatsächlich wünschen, dass man einen anderen Weg geht als so viele andere Vereine und ganz klar vereinbart, dass während einer laufenden Hin- oder Rückrunde kein Trainer in Hannover entlassen wird. Jeweils am Ende der Hinrunde und am Ende der Rückrunde kann man sich dann mit dem Trainerteam, dem Mannschaftsrat und dem Sportdirektor (aber NICHT mit dem Präsidenten) zusammensetzen und den Saisonverlauf evaluieren. Sollte man dann tatsächlich zu der Überzeugung kommen, dass eine weitere Zusammenarbeit aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll ist, kann man in Ruhe reagieren und einen neuen Trainer holen, der dann dankenswerterweise auch eine komplette Vorbereitung bekommt, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen auf die weitere Saison einzustellen. Diese gerade unter den Fans verbreitete Hire & Fire Mentalität und die auch persönlichen Angriffe gegen gut qualifizierte Menschen, die in ihrem Job das Beste zu erreichen versuchen (Trainer UND Spieler), kotzen mich aber derzeit so richtig an und sind sicherlich auch ein Grund, warum mir der Profifußball immer unwichtiger wird.
sehr guter Beitrag. Und angenehm kein Slomka Bashing. Ich möchte mal daran erinnern wann Slomka das erste mal 96 übernommen hat und welche unfassbar schwere Aufgabe das war! Er hat es hinbekommen bis nach Europa.
Hut ab der Mann kann wesentlich mehr als nur in den Medien gut aussehen.
Siehe Stendera Aussage nach seinem gemeinsamen Mascheelauf mit Slomka.
Aber hier die Erinnerung:
https://www.welt.de/sport/fussball/article5963213/Auch-Slomka-kann-das-Enke-Trauma-nicht-heilen.html
Es brauchte seine Zeit er bekam es dann doch hin. Und auch dieses mal ist bei 96 kein gewöhnlicher Umbruch. Längst nicht so tragisch wie mit Enke aber wir haben sogenannte Fans die 2 Jahre lang alles dafür taten um Kind aber insgesamt auch 96 äusserst unbeliebt zu machen. Hannover 96 hat kein gutes Image in der deutschen Fussballwelt.
Danke liebe sogenannte Fans!* *das war Ironie
Meine sportliche Prognose 96 holt bis zur Winterpause rund 15 Punkte in der Rückrunde so um die 28-30 und wird dann HOFFENTLICH ENDLICH wieder als ambitionierter Fussballverein mit ECHTEN Fans da stehen.
Irgendwie hat sich das Dauer-Bashing nur von Kind auf Slomka verlagert habe ich das Gefühl. Man muss beide nicht mögen aber beide haben für 96 viel geleistet.
Kind schafft es inzwischen sogar selbstkritisch und angenehm "Mikrofonschüchtern" zu agieren:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hannover-96-kind-fehler-gemacht-umbau-transfers-schlaudraff/
Warum ich solang weg war? Erst war ich vom Paten wegen des Veröffentlichen von Fussballregeln (Quelle chip.de) gesperrt worden
und anschließend habe ich einen längeren Krankenhausaufenthalt gehabt (mit 9 Tagen Intensivstation; ich war tot; wiederbelebt; und habe NICHT vor meine Meinung nicht zu sagen lieber Pate)
09.10.2019 - 10:47 Uhr
Und was man nach dem letzten Spiel auch sagen kann. Das Team hat wohl weiter Lust mit Slomka zu arbeiten.
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