| Geburtsdatum | 17.03.1994 |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Nat. |
Österreich |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | - | - | ||
![]() | Bundesliga | 1 | - | - | |
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
Marcel Sabitzer [20]
23.07.2023 - 19:07 Uhr
28.10.2024 - 13:04 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Ich finde es komisch, dass es angeblich Mythen um Sabitzer gibt. Der hat über 200 Bundesliga Spiele, knapp 50 CL Spiele und über 80 Länderspiele auf dem Buckel. Den sollte doch jeder kennen?
Sabitzer ist, wenn er richtig eingesetzt wird, ein richtig guter Bundesligaspieler und das hat er tatsächlich in der letzten Rückrunde gezeigt. Ob er der Spielertyp ist, den wir brauchen, kann man diskutieren, seine grundsätzliche Qualität eher nicht.
Zitat von LuciferIX
Ich verstehe die Kritik hier an Sabitzer nicht. Er war doch im "Team of the year" der vergangenen CL - Saison. Wisst ihr das hier nicht? Und er war doch letzte Saison soooo überragend in der Rückrunde. Tja, die Mythen halten sich lange, aber scheinbar kommen nun doch einige zur Besinnung, dass Sabitzer einfach das Sinnbild für "ganz oben recht es einfach nicht" ist. Mit Sabitzer kannst du andere Ansprüche verfolgen, aber nicht nach Titeln jagen.
Ich verstehe die Kritik hier an Sabitzer nicht. Er war doch im "Team of the year" der vergangenen CL - Saison. Wisst ihr das hier nicht? Und er war doch letzte Saison soooo überragend in der Rückrunde. Tja, die Mythen halten sich lange, aber scheinbar kommen nun doch einige zur Besinnung, dass Sabitzer einfach das Sinnbild für "ganz oben recht es einfach nicht" ist. Mit Sabitzer kannst du andere Ansprüche verfolgen, aber nicht nach Titeln jagen.
Ich finde es komisch, dass es angeblich Mythen um Sabitzer gibt. Der hat über 200 Bundesliga Spiele, knapp 50 CL Spiele und über 80 Länderspiele auf dem Buckel. Den sollte doch jeder kennen?
Sabitzer ist, wenn er richtig eingesetzt wird, ein richtig guter Bundesligaspieler und das hat er tatsächlich in der letzten Rückrunde gezeigt. Ob er der Spielertyp ist, den wir brauchen, kann man diskutieren, seine grundsätzliche Qualität eher nicht.
Damit meinte ich die Forenlegende, dass Sabitzer oft als eines der Gesichter für den Erfolg in der CL sein soll. Aber die Leistungen waren nicht besser als von Hummels, Maatsen oder Sancho. Dort wird das nicht so gefeiert. Auch führte das zum Eindruck, dass nicht viele meinen, dass Sabitzer eine gute Saison gespielt hat. Doch gerade die erste Hinrunde war komplett zum vergessen.
Und dieser Mythos scheint nun aber langsam wieder zu brechen...
28.10.2024 - 13:31 Uhr
Zitat von LuciferIX
Damit meinte ich die Forenlegende, dass Sabitzer oft als eines der Gesichter für den Erfolg in der CL sein soll. Aber die Leistungen waren nicht besser als von Hummels, Maatsen oder Sancho. Dort wird das nicht so gefeiert. Auch führte das zum Eindruck, dass nicht viele meinen, dass Sabitzer eine gute Saison gespielt hat. Doch gerade die erste Hinrunde war komplett zum vergessen.
Und dieser Mythos scheint nun aber langsam wieder zu brechen...
Zitat von Doc_Gonzo
Ich finde es komisch, dass es angeblich Mythen um Sabitzer gibt. Der hat über 200 Bundesliga Spiele, knapp 50 CL Spiele und über 80 Länderspiele auf dem Buckel. Den sollte doch jeder kennen?
Sabitzer ist, wenn er richtig eingesetzt wird, ein richtig guter Bundesligaspieler und das hat er tatsächlich in der letzten Rückrunde gezeigt. Ob er der Spielertyp ist, den wir brauchen, kann man diskutieren, seine grundsätzliche Qualität eher nicht.
Zitat von LuciferIX
Ich verstehe die Kritik hier an Sabitzer nicht. Er war doch im "Team of the year" der vergangenen CL - Saison. Wisst ihr das hier nicht? Und er war doch letzte Saison soooo überragend in der Rückrunde. Tja, die Mythen halten sich lange, aber scheinbar kommen nun doch einige zur Besinnung, dass Sabitzer einfach das Sinnbild für "ganz oben recht es einfach nicht" ist. Mit Sabitzer kannst du andere Ansprüche verfolgen, aber nicht nach Titeln jagen.
Ich verstehe die Kritik hier an Sabitzer nicht. Er war doch im "Team of the year" der vergangenen CL - Saison. Wisst ihr das hier nicht? Und er war doch letzte Saison soooo überragend in der Rückrunde. Tja, die Mythen halten sich lange, aber scheinbar kommen nun doch einige zur Besinnung, dass Sabitzer einfach das Sinnbild für "ganz oben recht es einfach nicht" ist. Mit Sabitzer kannst du andere Ansprüche verfolgen, aber nicht nach Titeln jagen.
Ich finde es komisch, dass es angeblich Mythen um Sabitzer gibt. Der hat über 200 Bundesliga Spiele, knapp 50 CL Spiele und über 80 Länderspiele auf dem Buckel. Den sollte doch jeder kennen?
Sabitzer ist, wenn er richtig eingesetzt wird, ein richtig guter Bundesligaspieler und das hat er tatsächlich in der letzten Rückrunde gezeigt. Ob er der Spielertyp ist, den wir brauchen, kann man diskutieren, seine grundsätzliche Qualität eher nicht.
Damit meinte ich die Forenlegende, dass Sabitzer oft als eines der Gesichter für den Erfolg in der CL sein soll. Aber die Leistungen waren nicht besser als von Hummels, Maatsen oder Sancho. Dort wird das nicht so gefeiert. Auch führte das zum Eindruck, dass nicht viele meinen, dass Sabitzer eine gute Saison gespielt hat. Doch gerade die erste Hinrunde war komplett zum vergessen.
Und dieser Mythos scheint nun aber langsam wieder zu brechen...
Aber gut man sich ja darauf einigen. Das Sabitzer in der HInrunde genauso schlecht war, wie das gesamt Team. Das war zeitwas unerträglich.
Genauso ging es dann ab Mitte Februar aufwärts....und genauso ging es mit Sabitzer aufwärts.
Das er in der CL sehr stark war, ja sehe ich auch so.
Das muss man aber nicht schmälern, weil Fülle oder Hummels oder oder...auch stark performt haben.
Da ist man wieder beim Mannschaftssport. Greifen die Rädchen ineinander, kann man miteinander gut ausshen (auch mit Sabitzer und etc.).
Genauso dahingehend, das man auch auch schlecht aussehen kann, wenn man selbst(gemeinsam mit anderen) einfach unkonzentriert auftritt.
Ich habe mir letztens SPiele mal aus 1996 angesehen.
Sammer /Caesar und wie sie alle hießen...da gab es auch auch schon Spiele die unter aller Kanone waren.
Da hat dann genauso Sammer nichts gezeigt und Heinrich und Sousa und Möller auch nix.....
Da haste dich dann auch gefragt, was haben die denn "geraucht" !
Ich glaube, dass aktuell eher vermutet wird ,die können es nicht besser......, weil nur durschnitt !
Das konnte man über einen Sammer etc. nicht sagen.
29.10.2024 - 06:46 Uhr
Zitat von LuciferIX
Damit meinte ich die Forenlegende, dass Sabitzer oft als eines der Gesichter für den Erfolg in der CL sein soll. Aber die Leistungen waren nicht besser als von Hummels, Maatsen oder Sancho. Dort wird das nicht so gefeiert. Auch führte das zum Eindruck, dass nicht viele meinen, dass Sabitzer eine gute Saison gespielt hat. Doch gerade die erste Hinrunde war komplett zum vergessen.
Und dieser Mythos scheint nun aber langsam wieder zu brechen...
Zitat von Doc_Gonzo
Ich finde es komisch, dass es angeblich Mythen um Sabitzer gibt. Der hat über 200 Bundesliga Spiele, knapp 50 CL Spiele und über 80 Länderspiele auf dem Buckel. Den sollte doch jeder kennen?
Sabitzer ist, wenn er richtig eingesetzt wird, ein richtig guter Bundesligaspieler und das hat er tatsächlich in der letzten Rückrunde gezeigt. Ob er der Spielertyp ist, den wir brauchen, kann man diskutieren, seine grundsätzliche Qualität eher nicht.
Zitat von LuciferIX
Ich verstehe die Kritik hier an Sabitzer nicht. Er war doch im "Team of the year" der vergangenen CL - Saison. Wisst ihr das hier nicht? Und er war doch letzte Saison soooo überragend in der Rückrunde. Tja, die Mythen halten sich lange, aber scheinbar kommen nun doch einige zur Besinnung, dass Sabitzer einfach das Sinnbild für "ganz oben recht es einfach nicht" ist. Mit Sabitzer kannst du andere Ansprüche verfolgen, aber nicht nach Titeln jagen.
Ich verstehe die Kritik hier an Sabitzer nicht. Er war doch im "Team of the year" der vergangenen CL - Saison. Wisst ihr das hier nicht? Und er war doch letzte Saison soooo überragend in der Rückrunde. Tja, die Mythen halten sich lange, aber scheinbar kommen nun doch einige zur Besinnung, dass Sabitzer einfach das Sinnbild für "ganz oben recht es einfach nicht" ist. Mit Sabitzer kannst du andere Ansprüche verfolgen, aber nicht nach Titeln jagen.
Ich finde es komisch, dass es angeblich Mythen um Sabitzer gibt. Der hat über 200 Bundesliga Spiele, knapp 50 CL Spiele und über 80 Länderspiele auf dem Buckel. Den sollte doch jeder kennen?
Sabitzer ist, wenn er richtig eingesetzt wird, ein richtig guter Bundesligaspieler und das hat er tatsächlich in der letzten Rückrunde gezeigt. Ob er der Spielertyp ist, den wir brauchen, kann man diskutieren, seine grundsätzliche Qualität eher nicht.
Damit meinte ich die Forenlegende, dass Sabitzer oft als eines der Gesichter für den Erfolg in der CL sein soll. Aber die Leistungen waren nicht besser als von Hummels, Maatsen oder Sancho. Dort wird das nicht so gefeiert. Auch führte das zum Eindruck, dass nicht viele meinen, dass Sabitzer eine gute Saison gespielt hat. Doch gerade die erste Hinrunde war komplett zum vergessen.
Und dieser Mythos scheint nun aber langsam wieder zu brechen...
Hab ich im Forum ehrlich gesagt nicht so wahrgenommen. Da waren aus meiner Sicht Hummels, Maatsen, Schlotti, Kobel und Sancho die am meisten gefeierten Spieler der letzten Saison.
29.10.2024 - 09:04 Uhr
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
29.10.2024 - 09:13 Uhr
Zitat von Seppinho
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
Das sehe ich nicht so. In erster Linie liegt der Fehler natürlich in der sportlichen Führung, weil sie sich für den Transfer von Sabitzer entschieden haben. Trotzdem ist Sabitzer ein etablierter Profispieler, der auch menschlich eine gewisse Reife aufweist. Aber er fordert auch ein. Sahin hat gemeint, dass Sabitzer ihn mehrmals auf seine Position hingewiesen hat. Jetzt spielt er auch dort. Und er hat auch dort nicht überzeugt. Das ist aber meiner Meinung nach schon zum Einfordern. Er sollte jetzt eigentlich einer der Spieler sein, welche die Situation umbiegen können. Aber dazu reicht die Qualität einfach nicht. Und dann muss man sich schon die Frage stellen, ob das Sinn hat mit Sabitzer.
29.10.2024 - 09:57 Uhr
Zitat von LuciferIX
Das sehe ich nicht so. In erster Linie liegt der Fehler natürlich in der sportlichen Führung, weil sie sich für den Transfer von Sabitzer entschieden haben. Trotzdem ist Sabitzer ein etablierter Profispieler, der auch menschlich eine gewisse Reife aufweist. Aber er fordert auch ein. Sahin hat gemeint, dass Sabitzer ihn mehrmals auf seine Position hingewiesen hat. Jetzt spielt er auch dort. Und er hat auch dort nicht überzeugt. Das ist aber meiner Meinung nach schon zum Einfordern. Er sollte jetzt eigentlich einer der Spieler sein, welche die Situation umbiegen können. Aber dazu reicht die Qualität einfach nicht. Und dann muss man sich schon die Frage stellen, ob das Sinn hat mit Sabitzer.
Zitat von Seppinho
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
Das sehe ich nicht so. In erster Linie liegt der Fehler natürlich in der sportlichen Führung, weil sie sich für den Transfer von Sabitzer entschieden haben. Trotzdem ist Sabitzer ein etablierter Profispieler, der auch menschlich eine gewisse Reife aufweist. Aber er fordert auch ein. Sahin hat gemeint, dass Sabitzer ihn mehrmals auf seine Position hingewiesen hat. Jetzt spielt er auch dort. Und er hat auch dort nicht überzeugt. Das ist aber meiner Meinung nach schon zum Einfordern. Er sollte jetzt eigentlich einer der Spieler sein, welche die Situation umbiegen können. Aber dazu reicht die Qualität einfach nicht. Und dann muss man sich schon die Frage stellen, ob das Sinn hat mit Sabitzer.
Es ist für mich eher die Qualität in bestimmten Bereichen des Spiels und wie viel davon durch den Mannschaftskontext gefordert wird. Sabitzer war mit dem Rücken zum Mann und unter Druck im Allgemeinen noch nie besonders durchsetzungsstark. Auch war Sabitzer nie ein besonders guter Stratege oder dynamischer Spielverbinder, sondern eher ein Spieler, der mit Freiräumen viel anfangen kann, die er aber nicht selbst schafft, was das Problem ist, weil wir hierin nicht ansatzweise unabhängig vom Gegner sind. Dadurch, dass wir Can in den Aufgaben bereits als Schwachpunkt haben und nicht aus der Schusslinie bekommen, ist davon aber umso mehr vom Nebenmann gefragt, womit alle anderen auch Probleme haben, weil sie logischerweise in den Aufgaben überfordert werden müssen. Die Anforderungen an sie sind daher zu hoch, so wie der Kader derzeit aussieht.
Letzte Saison bekamen wir vieles davon über Maatsen und Sancho kompensiert und wurden dadurch unabhängiger vom Gegner. Sonst waren wir das nur, wenn der Gegner weniger Druck gegen den Ball aufbaute und gleichzeitig weniger kompakt agierte, was fast nur der Fall war, wenn der Gegner selbst am Ball etwas versuchte. Das machen uns unsere Gegner diese Saison aber nicht so leicht finde ich, sondern es wurde schon sehr klar verstanden, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um entweder einen Mangel an Kreativität gegen einen tiefen Block oder einen Mangel an Widerstandsfähigkeit am Ball gegen Mannorientierung ausnutzen zu können. Das war aber teilweise auch schon letzte Saison schon so, insbesondere in der Hinrunde, nur nicht so extrem, wie 64% Ballbesitz aktuell zeigen, gegenüber 57,8% letzte Saison (in der Hinrunde waren es sogar nur 55,4%). Sabitzers Hinrunde letzte Saison, als wir Maatsen und Sancho noch nicht hatten, war jedenfalls ähnlich problematisch, wie sie es aktuell ist, sobald im Ballbesitz mehr Aktivität von uns verlangt wurde als er darstellen kann.
Das hat dabei übrigens auch nichts mit einer vermeintlich veränderten Brandt Position zu tun, da dessen Rolle nahezu identisch zur Vorsaison ist, was man gut an den Ballaktionen in den verschiedenen Felddritteln ablesen kann. An sich müsste Brandt das Mittelfeld daher taktisch betrachtet stärker unterstützen, wenn dieses hinter ihm zu spielschwach ist, um den Ball oft genug sauber nach vorne zu bringen. Das entspräche aber auch nicht seinen größten Stärken und würde Kreativität kosten. Gleiches gilt für Sabitzer auf RA, was durchaus Chancen bot, um einen zusätzlichen Mittelfeldspieler zu erhalten, die uns einen Abschlussspieler kostet. Dann darf man sich aber nicht verstecken. Sowohl auf dem Platz als auch hinter Aussagen, dass man die Position nicht gut kann. Dafür bot diese Position zu viele Möglichkeiten, um das Mittelfeld zu verstärken und damit nah an der Idealrolle zu agieren, unabhängig von defensiven Überlegungen, die nicht griffen. Für mich versteckt sich Sabitzer hier ehrlich gesagt vor der Verantwortung, was er zu leisten hat und macht es sich zu einfach, wenn er die Position für seine Leistungen vorne verantwortlich macht.
Sabitzers Problem ist ganz grundsätzlich in meinen Augen, dass er ein herausragend guter Allrounder ist, sobald er seine Freiräume bekommt. Dann kann er von nahezu allem etwas einbringen und von seinen Schwächen bleibt nicht viel übrig. Kann man aber keine Freiräume für ihn schaffen, überlagern seine Schwächen alles. Meines Erachtens ist er deswegen ideal neben einem Strategen und einem dynamischen Spielverbinder aufgehoben, womit er aber automatisch mit Brandt konkurrieren müsste, der allerdings kreativer ist. Sabitzer wäre eher der Mann, um defensiv Löcher in dem Konstrukt zu schließen und aus den Freiräumen heraus das Mittelfeld in seinen Aufgaben zu stärken. Die Offensive ist allerdings nicht so angelegt, dass wir auf viel Kreativität von der 10 oder dem kreativen OA (was wir mit Sancho machten und nicht unproblematisch hinsichtlich Chancenanzahl war) verzichten können und die Kette ist nicht so angelegt, dass wir auf den Abräumer verzichten können, wodurch wir bestenfalls zwischen Strategen und dynamischen Spielverbinder neben Sabitzer wählen können, obwohl wir beides benötigen würden, damit wir Sabitzers Leistungen unabhängig vom Gegner und damit konstant bekommen.
Generell darf man sich halt nicht der Illusion hingeben, dass individuelle Qualität bedingungslos ist. Das ist bei keinem Spieler dieser Welt so und fällt uns bei Sabitzer deswegen auf die Füße, weil er im richtigen Setup zwar ein Topspieler ist, wir dieses Setup aber augenblicklich wieder nicht bieten können, sondern bestenfalls durch taktische Fehler des Gegners temporär erhalten. Deshalb ist es derzeit auf keiner Position genug, was Sabitzer hier einbringen kann, selbst wenn er motiviert agiert und keine Argumente hat, um sich hinter irgendwem oder irgendetwas zu verstecken, außer seine persönlichen Limitationen bei den Fähigkeiten.
29.10.2024 - 10:52 Uhr
Zitat von BVBBC
Es ist für mich eher die Qualität in bestimmten Bereichen des Spiels und wie viel davon durch den Mannschaftskontext gefordert wird. Sabitzer war mit dem Rücken zum Mann und unter Druck im Allgemeinen noch nie besonders durchsetzungsstark. Auch war Sabitzer nie ein besonders guter Stratege oder dynamischer Spielverbinder, sondern eher ein Spieler, der mit Freiräumen viel anfangen kann, die er aber nicht selbst schafft, was das Problem ist, weil wir hierin nicht ansatzweise unabhängig vom Gegner sind. Dadurch, dass wir Can in den Aufgaben bereits als Schwachpunkt haben und nicht aus der Schusslinie bekommen, ist davon aber umso mehr vom Nebenmann gefragt, womit alle anderen auch Probleme haben, weil sie logischerweise in den Aufgaben überfordert werden müssen. Die Anforderungen an sie sind daher zu hoch, so wie der Kader derzeit aussieht.
Letzte Saison bekamen wir vieles davon über Maatsen und Sancho kompensiert und wurden dadurch unabhängiger vom Gegner. Sonst waren wir das nur, wenn der Gegner weniger Druck gegen den Ball aufbaute und gleichzeitig weniger kompakt agierte, was fast nur der Fall war, wenn der Gegner selbst am Ball etwas versuchte. Das machen uns unsere Gegner diese Saison aber nicht so leicht finde ich, sondern es wurde schon sehr klar verstanden, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um entweder einen Mangel an Kreativität gegen einen tiefen Block oder einen Mangel an Widerstandsfähigkeit am Ball gegen Mannorientierung ausnutzen zu können. Das war aber teilweise auch schon letzte Saison schon so, insbesondere in der Hinrunde, nur nicht so extrem, wie 64% Ballbesitz aktuell zeigen, gegenüber 57,8% letzte Saison (in der Hinrunde waren es sogar nur 55,4%). Sabitzers Hinrunde letzte Saison, als wir Maatsen und Sancho noch nicht hatten, war jedenfalls ähnlich problematisch, wie sie es aktuell ist, sobald im Ballbesitz mehr Aktivität von uns verlangt wurde als er darstellen kann.
Das hat dabei übrigens auch nichts mit einer vermeintlich veränderten Brandt Position zu tun, da dessen Rolle nahezu identisch zur Vorsaison ist, was man gut an den Ballaktionen in den verschiedenen Felddritteln ablesen kann. An sich müsste Brandt das Mittelfeld daher taktisch betrachtet stärker unterstützen, wenn dieses hinter ihm zu spielschwach ist, um den Ball oft genug sauber nach vorne zu bringen. Das entspräche aber auch nicht seinen größten Stärken und würde Kreativität kosten. Gleiches gilt für Sabitzer auf RA, was durchaus Chancen bot, um einen zusätzlichen Mittelfeldspieler zu erhalten, die uns einen Abschlussspieler kostet. Dann darf man sich aber nicht verstecken. Sowohl auf dem Platz als auch hinter Aussagen, dass man die Position nicht gut kann. Dafür bot diese Position zu viele Möglichkeiten, um das Mittelfeld zu verstärken und damit nah an der Idealrolle zu agieren, unabhängig von defensiven Überlegungen, die nicht griffen. Für mich versteckt sich Sabitzer hier ehrlich gesagt vor der Verantwortung, was er zu leisten hat und macht es sich zu einfach, wenn er die Position für seine Leistungen vorne verantwortlich macht.
Sabitzers Problem ist ganz grundsätzlich in meinen Augen, dass er ein herausragend guter Allrounder ist, sobald er seine Freiräume bekommt. Dann kann er von nahezu allem etwas einbringen und von seinen Schwächen bleibt nicht viel übrig. Kann man aber keine Freiräume für ihn schaffen, überlagern seine Schwächen alles. Meines Erachtens ist er deswegen ideal neben einem Strategen und einem dynamischen Spielverbinder aufgehoben, womit er aber automatisch mit Brandt konkurrieren müsste, der allerdings kreativer ist. Sabitzer wäre eher der Mann, um defensiv Löcher in dem Konstrukt zu schließen und aus den Freiräumen heraus das Mittelfeld in seinen Aufgaben zu stärken. Die Offensive ist allerdings nicht so angelegt, dass wir auf viel Kreativität von der 10 oder dem kreativen OA (was wir mit Sancho machten und nicht unproblematisch hinsichtlich Chancenanzahl war) verzichten können und die Kette ist nicht so angelegt, dass wir auf den Abräumer verzichten können, wodurch wir bestenfalls zwischen Strategen und dynamischen Spielverbinder neben Sabitzer wählen können, obwohl wir beides benötigen würden, damit wir Sabitzers Leistungen unabhängig vom Gegner und damit konstant bekommen.
Generell darf man sich halt nicht der Illusion hingeben, dass individuelle Qualität bedingungslos ist. Das ist bei keinem Spieler dieser Welt so und fällt uns bei Sabitzer deswegen auf die Füße, weil er im richtigen Setup zwar ein Topspieler ist, wir dieses Setup aber augenblicklich wieder nicht bieten können, sondern bestenfalls durch taktische Fehler des Gegners temporär erhalten. Deshalb ist es derzeit auf keiner Position genug, was Sabitzer hier einbringen kann, selbst wenn er motiviert agiert und keine Argumente hat, um sich hinter irgendwem oder irgendetwas zu verstecken, außer seine persönlichen Limitationen bei den Fähigkeiten.
Zitat von LuciferIX
Das sehe ich nicht so. In erster Linie liegt der Fehler natürlich in der sportlichen Führung, weil sie sich für den Transfer von Sabitzer entschieden haben. Trotzdem ist Sabitzer ein etablierter Profispieler, der auch menschlich eine gewisse Reife aufweist. Aber er fordert auch ein. Sahin hat gemeint, dass Sabitzer ihn mehrmals auf seine Position hingewiesen hat. Jetzt spielt er auch dort. Und er hat auch dort nicht überzeugt. Das ist aber meiner Meinung nach schon zum Einfordern. Er sollte jetzt eigentlich einer der Spieler sein, welche die Situation umbiegen können. Aber dazu reicht die Qualität einfach nicht. Und dann muss man sich schon die Frage stellen, ob das Sinn hat mit Sabitzer.
Zitat von Seppinho
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
Natürlich - und das weiß auch jeder, der nicht wieder zum Stammtischblöken beginnt - war Sabitzer in der Rückrunde eine unserer Säulen, gerade im letzten Saisondrittel. Da haben wir mit ihm aber noch ganz anders gespielt: Brandt weiter zurück, Sabitzer weiter vor und beide machen unter sich aus, wer gerade in die ZOM-Felder geht und wer das ZM bespielt. Jetzt ist es komplett anders. 7 von 11 Spielen war Sabi rechter oder linker Außen und in den anderen Spielen klar auf das ZM festgelegt und erwartet man plötzlich Aufbauleistungen analog den guten Partien von Groß. Natürlich spielt Sabitzer diese Saison deutlich schelchter. Wir müssen nach gefühlt 10 Jahren endlich mal aufhören, ständig auf Spieler einzukloppen, wenn der Fehler ganz klar in unserer sportlichen Leitung steckt, die dauerhaft kein klares, fixes System und entsprechende Spielweise installiert und die Spieler halbblind und fernab ihres Stärken/Schwächen-Profils auf irgendwelche Positionen gestellt werden. Bei unserer aufbau- und pressinganfälligen Mannschaft stehen gerade Bensebaini, Ryerson und Can häufig auf dem Platz und soll vorne kreative Raumöffnung betrieben werden von Malen, Gittens & Co., soll ein Beier der Backup von Guirassy sein - das da Fehlplanung deluxe gemacht wird, sollte so jedem aufgefallen sein. Der Fisch stinkt hier klar vom Klopf.
Das sehe ich nicht so. In erster Linie liegt der Fehler natürlich in der sportlichen Führung, weil sie sich für den Transfer von Sabitzer entschieden haben. Trotzdem ist Sabitzer ein etablierter Profispieler, der auch menschlich eine gewisse Reife aufweist. Aber er fordert auch ein. Sahin hat gemeint, dass Sabitzer ihn mehrmals auf seine Position hingewiesen hat. Jetzt spielt er auch dort. Und er hat auch dort nicht überzeugt. Das ist aber meiner Meinung nach schon zum Einfordern. Er sollte jetzt eigentlich einer der Spieler sein, welche die Situation umbiegen können. Aber dazu reicht die Qualität einfach nicht. Und dann muss man sich schon die Frage stellen, ob das Sinn hat mit Sabitzer.
Es ist für mich eher die Qualität in bestimmten Bereichen des Spiels und wie viel davon durch den Mannschaftskontext gefordert wird. Sabitzer war mit dem Rücken zum Mann und unter Druck im Allgemeinen noch nie besonders durchsetzungsstark. Auch war Sabitzer nie ein besonders guter Stratege oder dynamischer Spielverbinder, sondern eher ein Spieler, der mit Freiräumen viel anfangen kann, die er aber nicht selbst schafft, was das Problem ist, weil wir hierin nicht ansatzweise unabhängig vom Gegner sind. Dadurch, dass wir Can in den Aufgaben bereits als Schwachpunkt haben und nicht aus der Schusslinie bekommen, ist davon aber umso mehr vom Nebenmann gefragt, womit alle anderen auch Probleme haben, weil sie logischerweise in den Aufgaben überfordert werden müssen. Die Anforderungen an sie sind daher zu hoch, so wie der Kader derzeit aussieht.
Letzte Saison bekamen wir vieles davon über Maatsen und Sancho kompensiert und wurden dadurch unabhängiger vom Gegner. Sonst waren wir das nur, wenn der Gegner weniger Druck gegen den Ball aufbaute und gleichzeitig weniger kompakt agierte, was fast nur der Fall war, wenn der Gegner selbst am Ball etwas versuchte. Das machen uns unsere Gegner diese Saison aber nicht so leicht finde ich, sondern es wurde schon sehr klar verstanden, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um entweder einen Mangel an Kreativität gegen einen tiefen Block oder einen Mangel an Widerstandsfähigkeit am Ball gegen Mannorientierung ausnutzen zu können. Das war aber teilweise auch schon letzte Saison schon so, insbesondere in der Hinrunde, nur nicht so extrem, wie 64% Ballbesitz aktuell zeigen, gegenüber 57,8% letzte Saison (in der Hinrunde waren es sogar nur 55,4%). Sabitzers Hinrunde letzte Saison, als wir Maatsen und Sancho noch nicht hatten, war jedenfalls ähnlich problematisch, wie sie es aktuell ist, sobald im Ballbesitz mehr Aktivität von uns verlangt wurde als er darstellen kann.
Das hat dabei übrigens auch nichts mit einer vermeintlich veränderten Brandt Position zu tun, da dessen Rolle nahezu identisch zur Vorsaison ist, was man gut an den Ballaktionen in den verschiedenen Felddritteln ablesen kann. An sich müsste Brandt das Mittelfeld daher taktisch betrachtet stärker unterstützen, wenn dieses hinter ihm zu spielschwach ist, um den Ball oft genug sauber nach vorne zu bringen. Das entspräche aber auch nicht seinen größten Stärken und würde Kreativität kosten. Gleiches gilt für Sabitzer auf RA, was durchaus Chancen bot, um einen zusätzlichen Mittelfeldspieler zu erhalten, die uns einen Abschlussspieler kostet. Dann darf man sich aber nicht verstecken. Sowohl auf dem Platz als auch hinter Aussagen, dass man die Position nicht gut kann. Dafür bot diese Position zu viele Möglichkeiten, um das Mittelfeld zu verstärken und damit nah an der Idealrolle zu agieren, unabhängig von defensiven Überlegungen, die nicht griffen. Für mich versteckt sich Sabitzer hier ehrlich gesagt vor der Verantwortung, was er zu leisten hat und macht es sich zu einfach, wenn er die Position für seine Leistungen vorne verantwortlich macht.
Sabitzers Problem ist ganz grundsätzlich in meinen Augen, dass er ein herausragend guter Allrounder ist, sobald er seine Freiräume bekommt. Dann kann er von nahezu allem etwas einbringen und von seinen Schwächen bleibt nicht viel übrig. Kann man aber keine Freiräume für ihn schaffen, überlagern seine Schwächen alles. Meines Erachtens ist er deswegen ideal neben einem Strategen und einem dynamischen Spielverbinder aufgehoben, womit er aber automatisch mit Brandt konkurrieren müsste, der allerdings kreativer ist. Sabitzer wäre eher der Mann, um defensiv Löcher in dem Konstrukt zu schließen und aus den Freiräumen heraus das Mittelfeld in seinen Aufgaben zu stärken. Die Offensive ist allerdings nicht so angelegt, dass wir auf viel Kreativität von der 10 oder dem kreativen OA (was wir mit Sancho machten und nicht unproblematisch hinsichtlich Chancenanzahl war) verzichten können und die Kette ist nicht so angelegt, dass wir auf den Abräumer verzichten können, wodurch wir bestenfalls zwischen Strategen und dynamischen Spielverbinder neben Sabitzer wählen können, obwohl wir beides benötigen würden, damit wir Sabitzers Leistungen unabhängig vom Gegner und damit konstant bekommen.
Generell darf man sich halt nicht der Illusion hingeben, dass individuelle Qualität bedingungslos ist. Das ist bei keinem Spieler dieser Welt so und fällt uns bei Sabitzer deswegen auf die Füße, weil er im richtigen Setup zwar ein Topspieler ist, wir dieses Setup aber augenblicklich wieder nicht bieten können, sondern bestenfalls durch taktische Fehler des Gegners temporär erhalten. Deshalb ist es derzeit auf keiner Position genug, was Sabitzer hier einbringen kann, selbst wenn er motiviert agiert und keine Argumente hat, um sich hinter irgendwem oder irgendetwas zu verstecken, außer seine persönlichen Limitationen bei den Fähigkeiten.
Danke für deine ausführliche Zusammenfassung. Mehr muss man dazu nicht sagen. In meinen Augen wird der Kader bei uns auch nie auf Sabitzer ausgerichtet sein. Genauso wie es bei Bayern München oder auch Manchester United nicht der Fall war. Zudem sehe ich auch individuelle Fähigkeiten, die unabhängig von Mitspielern sind, und auch da ist Sabitzer eben genau wie du ihn beschrieben hast, ein guter Allrounder, der aber keine hervorstechenden Fähigkeiten hat. Selbst in Bereichen wie Kreativität, was du ja auch im Vergleich zu Brandt stellst, kann er da nicht hervortreten.
Sabitzer wäre ein Spieler, der in einem funktionierenden System ohne riesigen Substanzverlust Spieler vertreten kann. Für mehr reicht es einfach nicht. Bei uns soll aber Sabitzer eigentlich von der Rolle deutlich mehr sein. Die Rolle, welche du oben ansprichst, die wird es bei Sabitzer bei uns nie geben. Alleine schon von der Einordnung in der Hierarchie ist das gar nicht angedacht. Und das ist auch das Problem. Sabitzer wird den Anforderungen nie gerecht werden. Und bei ihm sind Steigerungen auch nicht mehr zu erwarten. Im Gegenteil, mit dem Alter kommt dann der stückweise Abbau hinsichtlich Geschwindigkeit, etc. auch noch zur Geltung.
06.11.2024 - 11:49 Uhr
Hat gestern recht freimütig erklärt, dass er vollgepumpt mit Tabletten gespielt hat (3 Schmerztabletten intus während des Spiels) (Quelle: https://sport.sky.de/fussball/artikel/stimmen-zum-cl-spiel-zwischen-borussia-dortmund-sturm-graz/13248995/34130). Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich die Tatsache an sich, oder dass der Spieler sie offenbar einfach so bereit its, auszuplaudern, für schlimmer halte. Jedenfalls deutet letzteres doch stark auf ein fehlendes Problembewusstsein hin. Musste dann unweigerlich an die Enthüllungen von Correctiv vor einigen Jahren denken (https://www.dw.com/de/ibuprofen-wie-smarties-der-fu%C3%9Fball-und-sein-schmerzmittelproblem/a-53735558).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yaya87 am 06.11.2024 um 11:50 Uhr bearbeitet
06.11.2024 - 11:55 Uhr
Zitat von Yaya87
Hat gestern recht freimütig erklärt, dass er vollgepumpt mit Tabletten gespielt hat (3 Schmerztabletten intus während des Spiels) (Quelle: https://sport.sky.de/fussball/artikel/stimmen-zum-cl-spiel-zwischen-borussia-dortmund-sturm-graz/13248995/34130). Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich die Tatsache an sich, oder dass der Spieler sie offenbar einfach so bereit its, auszuplaudern, für schlimmer halte. Jedenfalls deutet letzteres doch stark auf ein fehlendes Problembewusstsein hin. Musste dann unweigerlich an die Enthüllungen von Correctiv vor einigen Jahren denken (https://www.dw.com/de/ibuprofen-wie-smarties-der-fu%C3%9Fball-und-sein-schmerzmittelproblem/a-53735558).
Hat gestern recht freimütig erklärt, dass er vollgepumpt mit Tabletten gespielt hat (3 Schmerztabletten intus während des Spiels) (Quelle: https://sport.sky.de/fussball/artikel/stimmen-zum-cl-spiel-zwischen-borussia-dortmund-sturm-graz/13248995/34130). Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich die Tatsache an sich, oder dass der Spieler sie offenbar einfach so bereit its, auszuplaudern, für schlimmer halte. Jedenfalls deutet letzteres doch stark auf ein fehlendes Problembewusstsein hin. Musste dann unweigerlich an die Enthüllungen von Correctiv vor einigen Jahren denken (https://www.dw.com/de/ibuprofen-wie-smarties-der-fu%C3%9Fball-und-sein-schmerzmittelproblem/a-53735558).
Es ist doch schon lange mehr als nur bekannt, dass Spieler ständig mit Schmerztabletten „behandelt“ werden, damit sie spielen können. Dazu gibt es ja auch diverse Reportagen.
06.11.2024 - 15:42 Uhr
Zitat von Yaya87
Hat gestern recht freimütig erklärt, dass er vollgepumpt mit Tabletten gespielt hat (3 Schmerztabletten intus während des Spiels) (Quelle: https://sport.sky.de/fussball/artikel/stimmen-zum-cl-spiel-zwischen-borussia-dortmund-sturm-graz/13248995/34130). Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich die Tatsache an sich, oder dass der Spieler sie offenbar einfach so bereit its, auszuplaudern, für schlimmer halte. Jedenfalls deutet letzteres doch stark auf ein fehlendes Problembewusstsein hin. Musste dann unweigerlich an die Enthüllungen von Correctiv vor einigen Jahren denken (https://www.dw.com/de/ibuprofen-wie-smarties-der-fu%C3%9Fball-und-sein-schmerzmittelproblem/a-53735558).
Hat gestern recht freimütig erklärt, dass er vollgepumpt mit Tabletten gespielt hat (3 Schmerztabletten intus während des Spiels) (Quelle: https://sport.sky.de/fussball/artikel/stimmen-zum-cl-spiel-zwischen-borussia-dortmund-sturm-graz/13248995/34130). Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich die Tatsache an sich, oder dass der Spieler sie offenbar einfach so bereit its, auszuplaudern, für schlimmer halte. Jedenfalls deutet letzteres doch stark auf ein fehlendes Problembewusstsein hin. Musste dann unweigerlich an die Enthüllungen von Correctiv vor einigen Jahren denken (https://www.dw.com/de/ibuprofen-wie-smarties-der-fu%C3%9Fball-und-sein-schmerzmittelproblem/a-53735558).
Vielleicht plaudert er das auch nur aus, weil damit das Bewusstsein dafür geweckt werden soll, dass Kritik oftmals überzogen ist, weil sich Spieler wie er wirklich reinhängen und alles tun um spielen zu können.
Verstehe auch nicht, was hier über seine Leistungen diskutiert wird, ich fand ihn in den letzten 2 Spielen wie alle anderen gut.
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