Malik Fathi
18.02.2004 - 01:21 Uhr
09.10.2006 - 02:13 Uhr
War klar, dass nach seiner Berufung für die Nationalmannschaft und seinen ersten Spielen dafür eine Erhöhung des Marktwertes erfolgen musste: 4 Mio
09.10.2006 - 20:03 Uhr
Aufwertung ist vollkommen korrekt, 4 Mio € sind angemessen
Jetzt muss er nur noch seine kleine persönliche Krise überwinden, dann kommt Götz gar nich anders vorbei, ihn nicht aufzustellen
Weiß das gar nich, hat Malik für Hertha schonma in der BL getroffen, ins richtige ;-) ?
Jetzt muss er nur noch seine kleine persönliche Krise überwinden, dann kommt Götz gar nich anders vorbei, ihn nicht aufzustellen
Weiß das gar nich, hat Malik für Hertha schonma in der BL getroffen, ins richtige ;-) ?
09.10.2006 - 20:05 Uhr
>Weiß das gar nich, hat Malik für Hertha schonma in der BL
>getroffen, ins richtige ;-) ?
Soweit ich weiß nicht...
>getroffen, ins richtige ;-) ?
Soweit ich weiß nicht...
09.10.2006 - 20:27 Uhr
Er hat nur einmal im DFB-Pokal getroffen beim 3-0 gegen Gladbach.
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Zusammen mit Pante und Stuermi das magische 16er Dreieck!!!
>>>>>Danke für alles Marcello<<<<<
Die Herthafans lieben dich und werden dich nie vergessen!!!
Hoeneß raus / G*tz raus
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Zusammen mit Pante und Stuermi das magische 16er Dreieck!!!
>>>>>Danke für alles Marcello<<<<<
Die Herthafans lieben dich und werden dich nie vergessen!!!
Hoeneß raus / G*tz raus
20.10.2006 - 00:04 Uhr
Malik herzlichen Glückwunsch zu deinem 1. BL Tor, endlich wa ;)
Irgendwie paradox das ich 5 Tage vorher fragte, ob er schonma getroffen hätte..... ich wusste es er liest hier mit ;)
Irgendwie paradox das ich 5 Tage vorher fragte, ob er schonma getroffen hätte..... ich wusste es er liest hier mit ;)
29.10.2006 - 21:37 Uhr
Malik feiert heute seinen 23. Geburtstag, alles Gute von mir dazu :)
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=382&tx_ttnews[backPid]=15611&cHash=4f98d0b589
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=382&tx_ttnews[backPid]=15611&cHash=4f98d0b589
30.10.2006 - 16:58 Uhr
ebenfalls glückwunsch nachträglich
10.01.2007 - 11:03 Uhr
GROSSE ZIELE
Fathi: "2007 wird mein Jahr"
Pokalsieger mit Hertha und möglichst viele Länderspiele für Deutschland
Heise
Am 16. August 2006 gab Malik Fathi gegen Schweden sein Länderspiel-Debüt. Da staunte nicht nur Schweini. Bundestrainer Löw hat ihn seitdem ins Herz geschlossen.
Bongarts/ Getty Images
Marbella - Ein Mann, ein Ziel - die EM 2008. Malik Fathi (23) will es wissen, hier im Trainningslager von Marbella soll der Grundstein gelegt werden. Der Jung-Nationalspieler hat den ganzen großen Durchbruch vor. Fathi: "2007 wird mein Jahr."
Der Linksverteidiger ist bei Hertha längst zur festen Größe geworden. "Zuletzt kam Kritik auf. Daran muss ich mich gewöhnen, weil ich in der Nationalelf bin. Trotzdem bin ich mit 2006 sehr zufrieden. Und 2007 soll noch besser werden", sagt Fathi.
Der Deutsch-Türke hat nach der WM den Sprung in Jogi Löws Team gepackt. Zwei Länderspiele bestritt er souverän. Fathi: "Aber die Konkurrenz ist groß auf meiner Position. Ich will da so viele Spiele wie möglich machen. Die EM wäre dann das i-Tüpfelchen. Aber ich muss an mir arbeiten und mich weiter verbessern." Dann schiebt er nach: "Damit kein Missverständnis entsteht: Hertha hat Priorität. Erst mein Verein, dann die Nationalelf. Wir wollen Pokalsieger werden."
Er hat den Ruf des pflegeleichten Profis - wissbegierig, ehrgeizig. Das schätzt auch Trainer Götz an ihm. Fathi räumt selbstkritisch Schwächen ein: "Ich muss in der Offensive noch besser werden. Aber dabei darf ich meine Stärken in der Defensive nicht vernachlässigen. Vielleicht habe ich das zuletzt getan. Diese Balance muss ich irgendwie hinbekommen."
Der junge Mann denkt über sich nach: "Ich bin halt ein Mensch, bei dem gibt es kein extremes Auf und Ab wie bei anderen. Meine Stärke ist die konstante Steigerung. Es geht immer einen Schritt weiter."
Bei Hertha ist Fathi so in den vergangenen zwei Jahren vom Nachwuchs- zum Führungsspieler geworden, Bindeglied zwischen jungen und alten Profis. "In diese Rolle bin ich halt so reingerutscht. Nein, eigentlich war ich schon immer so. Zuhören, Ratschläge aufnehmen, auch weitergeben."
Und kämpfen: Damit 2007 sein Jahr wird. W.Heise
Berliner Kurier, 10.01.2007
Fathi: "2007 wird mein Jahr"
Pokalsieger mit Hertha und möglichst viele Länderspiele für Deutschland
Heise
Am 16. August 2006 gab Malik Fathi gegen Schweden sein Länderspiel-Debüt. Da staunte nicht nur Schweini. Bundestrainer Löw hat ihn seitdem ins Herz geschlossen.
Bongarts/ Getty Images
Marbella - Ein Mann, ein Ziel - die EM 2008. Malik Fathi (23) will es wissen, hier im Trainningslager von Marbella soll der Grundstein gelegt werden. Der Jung-Nationalspieler hat den ganzen großen Durchbruch vor. Fathi: "2007 wird mein Jahr."
Der Linksverteidiger ist bei Hertha längst zur festen Größe geworden. "Zuletzt kam Kritik auf. Daran muss ich mich gewöhnen, weil ich in der Nationalelf bin. Trotzdem bin ich mit 2006 sehr zufrieden. Und 2007 soll noch besser werden", sagt Fathi.
Der Deutsch-Türke hat nach der WM den Sprung in Jogi Löws Team gepackt. Zwei Länderspiele bestritt er souverän. Fathi: "Aber die Konkurrenz ist groß auf meiner Position. Ich will da so viele Spiele wie möglich machen. Die EM wäre dann das i-Tüpfelchen. Aber ich muss an mir arbeiten und mich weiter verbessern." Dann schiebt er nach: "Damit kein Missverständnis entsteht: Hertha hat Priorität. Erst mein Verein, dann die Nationalelf. Wir wollen Pokalsieger werden."
Er hat den Ruf des pflegeleichten Profis - wissbegierig, ehrgeizig. Das schätzt auch Trainer Götz an ihm. Fathi räumt selbstkritisch Schwächen ein: "Ich muss in der Offensive noch besser werden. Aber dabei darf ich meine Stärken in der Defensive nicht vernachlässigen. Vielleicht habe ich das zuletzt getan. Diese Balance muss ich irgendwie hinbekommen."
Der junge Mann denkt über sich nach: "Ich bin halt ein Mensch, bei dem gibt es kein extremes Auf und Ab wie bei anderen. Meine Stärke ist die konstante Steigerung. Es geht immer einen Schritt weiter."
Bei Hertha ist Fathi so in den vergangenen zwei Jahren vom Nachwuchs- zum Führungsspieler geworden, Bindeglied zwischen jungen und alten Profis. "In diese Rolle bin ich halt so reingerutscht. Nein, eigentlich war ich schon immer so. Zuhören, Ratschläge aufnehmen, auch weitergeben."
Und kämpfen: Damit 2007 sein Jahr wird. W.Heise
Berliner Kurier, 10.01.2007
10.01.2007 - 21:47 Uhr
Na wenn sich der Malik da sich nicht zuviel vorgenommen hat...
Seine Hinrunde war ja nicht so der Bringer, sodass ich eine deutliche Steigerung erwarte.
Und was die Nationalelf angeht, da sehe ich ziemlich skeptisch.
Wir haben auf seiner Pos richtig gute Leute Lahm, Jansen kommt auch noch zurück und ich sehe eher Pander sogar vor Fathi, ich finde den Schalker richtig gut !
Dass Malik nun kein junger, unerfahrener Spieler mehr ist, ist klar. Mittlerweile seit über 3 Jahren Stamm und in einem Alter wo auch schonmal ein Ebert oder R. Müller um Rat bittet, das ist sicherlich nicht verkehrt für Fathi.
Seine Hinrunde war ja nicht so der Bringer, sodass ich eine deutliche Steigerung erwarte.
Und was die Nationalelf angeht, da sehe ich ziemlich skeptisch.
Wir haben auf seiner Pos richtig gute Leute Lahm, Jansen kommt auch noch zurück und ich sehe eher Pander sogar vor Fathi, ich finde den Schalker richtig gut !
Dass Malik nun kein junger, unerfahrener Spieler mehr ist, ist klar. Mittlerweile seit über 3 Jahren Stamm und in einem Alter wo auch schonmal ein Ebert oder R. Müller um Rat bittet, das ist sicherlich nicht verkehrt für Fathi.
12.01.2007 - 13:01 Uhr
Multikulturelles Bindeglied
Jungnationalspieler Malik Fathi wächst bei Hertha BSC langsam in eine Führungsrolle
Michael Jahn
MARBELLA. Dieter Hoeneß erzählt gern mal eine Episode aus seiner Fußballer-Karriere. "Als junger Profi beim VfB Stuttgart", so der 54-jährige Manager von Hertha BSC im Trainingslager an der Costa del Sol, "habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt. Ich kaufte mir einen Porsche. Auch Hansi Müller und Karl-Heinz Förster taten das, und wir drei fuhren mit den teuren Autos beim Training vor. Jürgen Sundermann, unser Coach, fiel beinahe in Ohnmacht." Hoeneß sagt, er habe dieses Privileg damals zu schätzen gewusst und den Kauf des schnellen Wagens vor allem immer als Verpflichtung angesehen, weiter intensiv zu arbeiten.
Anlass für den Manager, diese Geschichte aus den 70er Jahren hervorzukramen, war eine Diskussion über die Entwicklung von Abwehrspieler Malik Fathi. Der 23-Jährige, der im vergangenen Jahr zu zwei Länderspielen unter Bundestrainer Joachim Löw kam, steht für die Generation der vielen Jungprofis bei Hertha BSC. Fathi, dessen Vater Türke und dessen Mutter Deutsche ist, gilt zudem als Beispiel für das Multikulti-Leben innerhalb der Mannschaft. Vor kurzem hat er sich einen Ford Mustang gekauft und Hoeneß so zum Erzählen der Porsche-Geschichte animiert. "Der Mustang ist ein originelles Auto", schwärmt Fathi, "das ist ein Hingucker und bringt viel Fahrspaß." Er wolle damit überhaupt nicht angeben, er sei eben ein großer Autonarr.
Sämtliche Jugendteams
Der Autonarr war der Erste aus dem aktuellen Aufgebot, der bei Hertha sämtliche Jugendmannschaften durchlief. Inzwischen brachte es Fathi auf 86 Bundesligapartien, gilt inzwischen als Stammspieler. Ähnliche Erfahrungen wie der Jungnationalspieler sammeln derzeit andere Herthaner wie Sofian Chahed (23), Kevin-Prince Boateng (19), Chinedu Ede (19) und Ashkan Dejagah (20). Chahed ist Deutsch-Tunesier, Boatengs Vater stammt aus Ghana, jener von Ede aus Nigeria, und Dejagah ist in Teheran geboren. "Wir sind Kinder der Stadt Berlin", sagt Fathi, "Berlin ist Multikulti. Ich finde es gut, dass sich das in der Mannschaft widerspiegelt. Trotz der vielen Nationalitäten kommen alle miteinander klar, weil Toleranz vorhanden ist."
Fathi beschäftigt sich mit seinen Wurzeln: Er lernt einmal in der Woche Türkisch. "Das ist schwierig. Aber ich bleibe dran." Fathi glaubt, dass die sehr junge Hertha-Mannschaft bislang besser abgeschnitten hat, als viele ursprünglich annahmen. Ziel sei es, weiter diesen Spaß-Offensiv-Fußball zu zeigen. Seit der Mann für die linke Position in der Viererabwehrkette sogar zur deutschen Nationalelf berufen wurde, ging es allerdings mit seinen Leistungen nicht nur bergauf. In ein, zwei Spielen unterliefen ihm gravierende Fehler, der krasseste bei der 1:2-Niederlage in Leverkusen. "Er wird nun mit ganz anderen Augen gesehen", sagt Manager Hoeneß.
"Ich mache mir auch selbst immer viele Gedanken", erzählt Fa-thi, "vielleicht auch zu viele." Er setze sich unter Druck, auch weil er meint, es den Neidern zeigen zu müssen. Seine Stärke sei trotzdem das konstante Niveau, er könne den neuen Druck "ganz gut händeln", behauptet der athletische junge Mann. Hoeneß sagt: "Malik ruht oft in sich." Fathi sieht sich selbst als "jungen und erfahrenen Spieler", der mit diesen besonderen Eigenschaften eine Art Bindeglied zwischen den vielen blutjungen Profis und den älteren Spielern im Kader sein soll. Das gelingt ihm noch nicht immer. Er weiß das selbst genau. "Ich muss noch mehr meinen Mund aufmachen. Das wird von mir erwartet."
Zuhören der Jüngeren
Einen Generationenkonflikt, wie er in der vorigen Saison über viele Wochen bei Hertha schwelte, gebe es nicht mehr, sagt Fathi. "Wenn die Spieler mit Erfahrung reden, haben die Jüngeren zuzuhören, auch wenn es ihnen nicht passt. In jeder Mannschaft muss es eine Hierarchie geben, aber es muss eine gerechte Hierarchie sein. Dann kommen alle super miteinander klar."
Fathi ist im Team durchaus beliebt und ob seiner Leistungen anerkannt. Er habe 2006 mehr Flanken geschlagen als in den Jahren zuvor, sagt er und bemüht die Statistik. Er hat Torvorlagen gegeben und sogar sein erstes Bundesligator erzielt. Das alte Jahr endete auch gut für den 23-Jährigen. Im Pokalspiel beim VfL Osnabrück (3:0) gelang ihm der Führungstreffer. "Ich will meine Konstanz behalten und mich immer wieder steigern", beschreibt Fathi seine Ziele, "das kriege ich hin." Manager Hoeneß sagt: "Malik steht im Leben, aber er ist eben auch noch ein junger Kerl."
Verteidiger Christopher Samba reist am Sonnabend zum Probetraining beim englischen Erstligisten Blackburn Rovers. Hertha will den 22-Jährigen nur verkaufen, nicht ausleihen.
Berliner Zeitung, 12.01.2007
Jungnationalspieler Malik Fathi wächst bei Hertha BSC langsam in eine Führungsrolle
Michael Jahn
MARBELLA. Dieter Hoeneß erzählt gern mal eine Episode aus seiner Fußballer-Karriere. "Als junger Profi beim VfB Stuttgart", so der 54-jährige Manager von Hertha BSC im Trainingslager an der Costa del Sol, "habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt. Ich kaufte mir einen Porsche. Auch Hansi Müller und Karl-Heinz Förster taten das, und wir drei fuhren mit den teuren Autos beim Training vor. Jürgen Sundermann, unser Coach, fiel beinahe in Ohnmacht." Hoeneß sagt, er habe dieses Privileg damals zu schätzen gewusst und den Kauf des schnellen Wagens vor allem immer als Verpflichtung angesehen, weiter intensiv zu arbeiten.
Anlass für den Manager, diese Geschichte aus den 70er Jahren hervorzukramen, war eine Diskussion über die Entwicklung von Abwehrspieler Malik Fathi. Der 23-Jährige, der im vergangenen Jahr zu zwei Länderspielen unter Bundestrainer Joachim Löw kam, steht für die Generation der vielen Jungprofis bei Hertha BSC. Fathi, dessen Vater Türke und dessen Mutter Deutsche ist, gilt zudem als Beispiel für das Multikulti-Leben innerhalb der Mannschaft. Vor kurzem hat er sich einen Ford Mustang gekauft und Hoeneß so zum Erzählen der Porsche-Geschichte animiert. "Der Mustang ist ein originelles Auto", schwärmt Fathi, "das ist ein Hingucker und bringt viel Fahrspaß." Er wolle damit überhaupt nicht angeben, er sei eben ein großer Autonarr.
Sämtliche Jugendteams
Der Autonarr war der Erste aus dem aktuellen Aufgebot, der bei Hertha sämtliche Jugendmannschaften durchlief. Inzwischen brachte es Fathi auf 86 Bundesligapartien, gilt inzwischen als Stammspieler. Ähnliche Erfahrungen wie der Jungnationalspieler sammeln derzeit andere Herthaner wie Sofian Chahed (23), Kevin-Prince Boateng (19), Chinedu Ede (19) und Ashkan Dejagah (20). Chahed ist Deutsch-Tunesier, Boatengs Vater stammt aus Ghana, jener von Ede aus Nigeria, und Dejagah ist in Teheran geboren. "Wir sind Kinder der Stadt Berlin", sagt Fathi, "Berlin ist Multikulti. Ich finde es gut, dass sich das in der Mannschaft widerspiegelt. Trotz der vielen Nationalitäten kommen alle miteinander klar, weil Toleranz vorhanden ist."
Fathi beschäftigt sich mit seinen Wurzeln: Er lernt einmal in der Woche Türkisch. "Das ist schwierig. Aber ich bleibe dran." Fathi glaubt, dass die sehr junge Hertha-Mannschaft bislang besser abgeschnitten hat, als viele ursprünglich annahmen. Ziel sei es, weiter diesen Spaß-Offensiv-Fußball zu zeigen. Seit der Mann für die linke Position in der Viererabwehrkette sogar zur deutschen Nationalelf berufen wurde, ging es allerdings mit seinen Leistungen nicht nur bergauf. In ein, zwei Spielen unterliefen ihm gravierende Fehler, der krasseste bei der 1:2-Niederlage in Leverkusen. "Er wird nun mit ganz anderen Augen gesehen", sagt Manager Hoeneß.
"Ich mache mir auch selbst immer viele Gedanken", erzählt Fa-thi, "vielleicht auch zu viele." Er setze sich unter Druck, auch weil er meint, es den Neidern zeigen zu müssen. Seine Stärke sei trotzdem das konstante Niveau, er könne den neuen Druck "ganz gut händeln", behauptet der athletische junge Mann. Hoeneß sagt: "Malik ruht oft in sich." Fathi sieht sich selbst als "jungen und erfahrenen Spieler", der mit diesen besonderen Eigenschaften eine Art Bindeglied zwischen den vielen blutjungen Profis und den älteren Spielern im Kader sein soll. Das gelingt ihm noch nicht immer. Er weiß das selbst genau. "Ich muss noch mehr meinen Mund aufmachen. Das wird von mir erwartet."
Zuhören der Jüngeren
Einen Generationenkonflikt, wie er in der vorigen Saison über viele Wochen bei Hertha schwelte, gebe es nicht mehr, sagt Fathi. "Wenn die Spieler mit Erfahrung reden, haben die Jüngeren zuzuhören, auch wenn es ihnen nicht passt. In jeder Mannschaft muss es eine Hierarchie geben, aber es muss eine gerechte Hierarchie sein. Dann kommen alle super miteinander klar."
Fathi ist im Team durchaus beliebt und ob seiner Leistungen anerkannt. Er habe 2006 mehr Flanken geschlagen als in den Jahren zuvor, sagt er und bemüht die Statistik. Er hat Torvorlagen gegeben und sogar sein erstes Bundesligator erzielt. Das alte Jahr endete auch gut für den 23-Jährigen. Im Pokalspiel beim VfL Osnabrück (3:0) gelang ihm der Führungstreffer. "Ich will meine Konstanz behalten und mich immer wieder steigern", beschreibt Fathi seine Ziele, "das kriege ich hin." Manager Hoeneß sagt: "Malik steht im Leben, aber er ist eben auch noch ein junger Kerl."
Verteidiger Christopher Samba reist am Sonnabend zum Probetraining beim englischen Erstligisten Blackburn Rovers. Hertha will den 22-Jährigen nur verkaufen, nicht ausleihen.
Berliner Zeitung, 12.01.2007
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