| Geburtsdatum | 09.10.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Maik Walpurgis [ehemaliger Trainer]
11.09.2018 - 16:38 Uhr
18.02.2019 - 10:20 Uhr
Nikolaou kein guten Tag? War mit einer unserer Besten meiner Meinung nach. Das verwechselst du glaube mit Benatelli...
Finde es schade das Nikolaou bei den Fans so kritisch gesehen wird...
Finde es schade das Nikolaou bei den Fans so kritisch gesehen wird...
18.02.2019 - 10:20 Uhr
Bei einem Trainerwechsel wünsche ich mir immer, dass ein Ruck durch den ganzen Verein + Mannschaft geht, vor allem wenn man von Wunschtrainer spricht. Minge wird sich ja hoffentlich was dabei gedacht haben. Und selbst die ersten Erfolge täuschen nicht darüber hinweg, dass sich meinem Empfinden nach eine richtige Lethargie in der Mannschaft ausgebreitet hat. Da wird gestern teilnahmslos ein 0:0 als immenser Erfolg verkauft.
Selbst die Zuschauer sind davon angesteckt. Ich war Montag mit in Hamburg dabei und wäre zwischendurch ein paar Mal fast weggenickt vor Langeweile. Und wenn ich dann den Trainer da draußen sehe, mit knapp 85 Min den Händen in den Taschen. Ich bin kein Freund von Rumpelstilzchen an der Seitenlinie, aber ein bisschen Emotionen und Feuer von draußen wäre doch wünschenswert.
Selbst die Zuschauer sind davon angesteckt. Ich war Montag mit in Hamburg dabei und wäre zwischendurch ein paar Mal fast weggenickt vor Langeweile. Und wenn ich dann den Trainer da draußen sehe, mit knapp 85 Min den Händen in den Taschen. Ich bin kein Freund von Rumpelstilzchen an der Seitenlinie, aber ein bisschen Emotionen und Feuer von draußen wäre doch wünschenswert.
18.02.2019 - 10:21 Uhr
Zitat von EventkutteSGD
3 mal offensiv gewechselt? 3 mal positionsgetreu gewechselt trifft es eher. Offensiv wechseln wäre für mich gewesen, Nikolaou rauszunehmen ( der eh keinen so guten Tag hatte ) und Röser mit Kone stürmen zu lassen … aber bei weiterhin 6 defensiven Leuten von offensiven Wechseln zu sprechen ist für mich nicht nachvollziehbar!
3 mal offensiv gewechselt? 3 mal positionsgetreu gewechselt trifft es eher. Offensiv wechseln wäre für mich gewesen, Nikolaou rauszunehmen ( der eh keinen so guten Tag hatte ) und Röser mit Kone stürmen zu lassen … aber bei weiterhin 6 defensiven Leuten von offensiven Wechseln zu sprechen ist für mich nicht nachvollziehbar!
Niko bewegt sich zwar oft zwischen Himmel und Hölle, war aber meiner Meinung nach gestern in der Zentrale unser bester Mann. Tausche seinen Namen mit Benatelli und ich würde dir sogar zustimmen. Aber wie gesagt: Ebert und Dulle waren zu dem Zeitpunkt durch, Kone auch. Es bringt dir nichts, das defensive Mittelfeld aufzulösen und dafür weiterhin drei Ausgelauchte weiterspielen zu lassen. So hätten wir am Ende bestimmt wieder zwei Dinge gefressen.
18.02.2019 - 10:22 Uhr
Nachdem ich die letzten Wochen noch an eine Trendwende geglaubt hatte und nicht frühzeitig den Stab über Walpurgis brechen wollte, wage ich mich nun an eine Analyse unserer sportlichen Situation. Das Grundübel beginnt meiner Meinung nach zum Ende der vergangenen Saison. Mit großem Zittern retteten wir uns ins Ziel, was zu einer schwierigen Situation für Uwe Neuhaus führte. Letztlich schaffte er es wohl die Verantwortlichen vom Umbruch und von der Weiterentwicklung zu überzeugen, so dass er als Trainer in die neue Saison gehen konnte und den Kader nach seinen Vorstellungen ausrichtete. Im Verein fehlte jedoch die Grundüberzeugung und das absolute Vertrauen in Neuhaus, was in der Entlassung nach nur 3 Spielen gipfelte. Am Ende ist man immer schlauer, doch man hätte bereits im Sommer einen Schlussstrich ziehen müssen, bei aller geleisteter Arbeit von Neuhaus. Nun sah man sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt gezwungen einen neuen Trainer zu verpflichten, obwohl man im Sommer deutlich mehr Zeit und Planungsspielraum gehabt hätte. Die Entscheidung pro Maik Walpurgis war wohl mit einer gewünschten Umstellung des Spielsystems verbunden, denn die vergangene Saison zeigte deutlich, dass im modernen Fußball schnelles Umschalten und aggressives Pressing gefragt sind.
Wie so häufig bewirkte der Trainerwechsel einen positiven Impuls bei der Mannschaft und mit 3 Siegen aus 4 Spielen konnten sich die ersten Spiele unter Walpurgis mehr als sehen lassen. In der Defensive deutlich stabilisiert, nutzen wir unsere wenigen Chancen zu diesem Zeitpunkt äußerst effektiv. In der Phase danach sank das spielerische Niveau schon deutlich, doch die Ergebnisse stimmten zumeist, so dass man mit der Leistung insgesamt einigermaßen zufrieden war. Der Knackpunkt in der Causa Walpurgis folgte jedoch am 10. November 2018. Jenes 1:8 in Köln, bei dem sich unsere Mannschaft kampflos ergab und unterirdisch schlecht eingestellt war, bildete den Anfang unserer Misere. Von nun an agierte die Mannschaft ohne Selbstvertrauen, ängstlich und vor allem oftmals viel zu passiv. Selbst die herbeigesehnte Winterpause brachte rein gar nichts, obwohl sich der gemeine Dynamofan viel von dieser erhoffte. Die großen Walpurgisschen Versprechen nach taktische Flexibilität und Eingespieltheit waren nichts als Durchhalteparolen. Individuelle Fehler wie in Hamburg passieren jeder Mannschaft, doch die eklatante Schwäche bei der taktischen Ausrichtung und Einstellung der Mannschaft sicherlich nicht. Das neu einstudierte 4-4-2 wurde nach zwei schwachen Spielen wieder verworfen, obwohl unsere Niederlagen dort ganz andere Gründe hatten. Stattdessen setzte Walpurgis wieder auf das defensive 3-4-3, jenes System mit dem wir u.a. 1:8 in Köln, 0:3 in Paderborn und zahlreiche andere Spiele verloren hatten. Man kann das System so oft man will umstellen, doch solange keine klare Spielidee im Offensivspiel und Verteidigungsstrategie gegen den Ball vorliegt, wird all das nichts weiter bringen. Gegen ein schwaches Bielefeld ließ sich unsere Deckung von einfachen langen Bällen überrumpeln, in Hamburg stand man so tief, dass einem die Bälle nur so um die Ohren flogen und in Paderborn wurde man trotz 5er-Kette eiskalt ausgekontert. Die Arbeit gegen den Ball ist nicht damit getan möglichst viele Verteidiger in einer Linie zu postieren. Die Arbeit gegen den Ball betrifft die ganze Mannschaft, jeden einzelnen Spieler. Doch dies bedeutet nicht, dass man sich bei Heimspielen abwartend hinten rein stellt, sondern dass man aktiv angreift, presst und somit den Gegner zu Fehlern zwingt. So sehr ich mich bemühe, ich kann bei Walpurgis keine taktische Ausrichtung erkennen, die den Posten als Zweitligatrainer rechtfertigen würde. Erschreckend ist zudem wie wir im Mittelfeld von unseren Gegnern beherrscht werden und weder Druck auf den Ball bekommen noch Lösungen im eigenen Offensivspiel finden. An dieser Stelle sei auch der Stammplatz von Benatelli hinterfragt. Des Weiteren werfen einige personelle Entscheidungen von Walpurgis Fragen auf. Ein Duljevic schmort Monate auf der Bank, Ebert wird auf der komplett falschen Position eingesetzt und Gonther sollte der neue Abwehrchef sein? Zu allem Übel bekommen wir nach jedem noch so schwachen Spiel vom Trainer gesagt, dass es eigentlich ganz gut war und Mut machen würde. Sicherlich haben die wenigsten Fans einen Trainerschein, aber diese Aussagen sind Augenwischerei. Genau wie die permanenten Ausreden auf den Pressekonferenzen. Zu viele Spieler sind verletzt, Andere sind außer Form, das Wetter ist schlecht, der Gegner ist so stark und und und. All das sind, mit Abstrichen, Dinge die alle anderen Mannschaften auch betreffen.
Die Entwicklung macht mir Angst und aus diesem Grund ist die Entlassung alternativlos. Die Mannschaft braucht einen positiven und neuen Impuls, jemand der auf diese Aufgabe brennt. Für einen so emotionalen Verein wie unsere SGD ist Herr Walpurgis viel zu kühl und emotionslos. Ich hoffe die Verantwortlichen erkennen die Brisanz der Lage.
Wie so häufig bewirkte der Trainerwechsel einen positiven Impuls bei der Mannschaft und mit 3 Siegen aus 4 Spielen konnten sich die ersten Spiele unter Walpurgis mehr als sehen lassen. In der Defensive deutlich stabilisiert, nutzen wir unsere wenigen Chancen zu diesem Zeitpunkt äußerst effektiv. In der Phase danach sank das spielerische Niveau schon deutlich, doch die Ergebnisse stimmten zumeist, so dass man mit der Leistung insgesamt einigermaßen zufrieden war. Der Knackpunkt in der Causa Walpurgis folgte jedoch am 10. November 2018. Jenes 1:8 in Köln, bei dem sich unsere Mannschaft kampflos ergab und unterirdisch schlecht eingestellt war, bildete den Anfang unserer Misere. Von nun an agierte die Mannschaft ohne Selbstvertrauen, ängstlich und vor allem oftmals viel zu passiv. Selbst die herbeigesehnte Winterpause brachte rein gar nichts, obwohl sich der gemeine Dynamofan viel von dieser erhoffte. Die großen Walpurgisschen Versprechen nach taktische Flexibilität und Eingespieltheit waren nichts als Durchhalteparolen. Individuelle Fehler wie in Hamburg passieren jeder Mannschaft, doch die eklatante Schwäche bei der taktischen Ausrichtung und Einstellung der Mannschaft sicherlich nicht. Das neu einstudierte 4-4-2 wurde nach zwei schwachen Spielen wieder verworfen, obwohl unsere Niederlagen dort ganz andere Gründe hatten. Stattdessen setzte Walpurgis wieder auf das defensive 3-4-3, jenes System mit dem wir u.a. 1:8 in Köln, 0:3 in Paderborn und zahlreiche andere Spiele verloren hatten. Man kann das System so oft man will umstellen, doch solange keine klare Spielidee im Offensivspiel und Verteidigungsstrategie gegen den Ball vorliegt, wird all das nichts weiter bringen. Gegen ein schwaches Bielefeld ließ sich unsere Deckung von einfachen langen Bällen überrumpeln, in Hamburg stand man so tief, dass einem die Bälle nur so um die Ohren flogen und in Paderborn wurde man trotz 5er-Kette eiskalt ausgekontert. Die Arbeit gegen den Ball ist nicht damit getan möglichst viele Verteidiger in einer Linie zu postieren. Die Arbeit gegen den Ball betrifft die ganze Mannschaft, jeden einzelnen Spieler. Doch dies bedeutet nicht, dass man sich bei Heimspielen abwartend hinten rein stellt, sondern dass man aktiv angreift, presst und somit den Gegner zu Fehlern zwingt. So sehr ich mich bemühe, ich kann bei Walpurgis keine taktische Ausrichtung erkennen, die den Posten als Zweitligatrainer rechtfertigen würde. Erschreckend ist zudem wie wir im Mittelfeld von unseren Gegnern beherrscht werden und weder Druck auf den Ball bekommen noch Lösungen im eigenen Offensivspiel finden. An dieser Stelle sei auch der Stammplatz von Benatelli hinterfragt. Des Weiteren werfen einige personelle Entscheidungen von Walpurgis Fragen auf. Ein Duljevic schmort Monate auf der Bank, Ebert wird auf der komplett falschen Position eingesetzt und Gonther sollte der neue Abwehrchef sein? Zu allem Übel bekommen wir nach jedem noch so schwachen Spiel vom Trainer gesagt, dass es eigentlich ganz gut war und Mut machen würde. Sicherlich haben die wenigsten Fans einen Trainerschein, aber diese Aussagen sind Augenwischerei. Genau wie die permanenten Ausreden auf den Pressekonferenzen. Zu viele Spieler sind verletzt, Andere sind außer Form, das Wetter ist schlecht, der Gegner ist so stark und und und. All das sind, mit Abstrichen, Dinge die alle anderen Mannschaften auch betreffen.
Die Entwicklung macht mir Angst und aus diesem Grund ist die Entlassung alternativlos. Die Mannschaft braucht einen positiven und neuen Impuls, jemand der auf diese Aufgabe brennt. Für einen so emotionalen Verein wie unsere SGD ist Herr Walpurgis viel zu kühl und emotionslos. Ich hoffe die Verantwortlichen erkennen die Brisanz der Lage.
18.02.2019 - 10:30 Uhr
Zitat von Lucavi
Niko bewegt sich zwar oft zwischen Himmel und Hölle, war aber meiner Meinung nach gestern in der Zentrale unser bester Mann. Tausche seinen Namen mit Benatelli und ich würde dir sogar zustimmen. Aber wie gesagt: Ebert und Dulle waren zu dem Zeitpunkt durch, Kone auch. Es bringt dir nichts, das defensive Mittelfeld aufzulösen und dafür weiterhin drei Ausgelauchte weiterspielen zu lassen. So hätten wir am Ende bestimmt wieder zwei Dinge gefressen.
Zitat von EventkutteSGD
3 mal offensiv gewechselt? 3 mal positionsgetreu gewechselt trifft es eher. Offensiv wechseln wäre für mich gewesen, Nikolaou rauszunehmen ( der eh keinen so guten Tag hatte ) und Röser mit Kone stürmen zu lassen … aber bei weiterhin 6 defensiven Leuten von offensiven Wechseln zu sprechen ist für mich nicht nachvollziehbar!
3 mal offensiv gewechselt? 3 mal positionsgetreu gewechselt trifft es eher. Offensiv wechseln wäre für mich gewesen, Nikolaou rauszunehmen ( der eh keinen so guten Tag hatte ) und Röser mit Kone stürmen zu lassen … aber bei weiterhin 6 defensiven Leuten von offensiven Wechseln zu sprechen ist für mich nicht nachvollziehbar!
Niko bewegt sich zwar oft zwischen Himmel und Hölle, war aber meiner Meinung nach gestern in der Zentrale unser bester Mann. Tausche seinen Namen mit Benatelli und ich würde dir sogar zustimmen. Aber wie gesagt: Ebert und Dulle waren zu dem Zeitpunkt durch, Kone auch. Es bringt dir nichts, das defensive Mittelfeld aufzulösen und dafür weiterhin drei Ausgelauchte weiterspielen zu lassen. So hätten wir am Ende bestimmt wieder zwei Dinge gefressen.
Die Reaktion von Ebert, als er sich auf die Bank gesetzt hat, sprach Bände …
Ich meine durchaus Nikolaou, der für mich jedenfalls nicht so gut war, wie ihr ihn gesehen habt. Das mag aber persönliches Befinden sein. Im Übrigen finde ich ihn durchaus gut vor der Abwehr, er hat da schon gute bis sehr gute Spiele gemacht. Es ist ja aber auch egal ob Benatelli oder Nikolaou … die Wechsel haben in keinster Weise angezeigt, kommt Leute, wir spielen auf Sieg!!!
18.02.2019 - 10:38 Uhr
Mit einer Nacht Abstand sieht man die Dinge ja bekanntlich etwas klarer...
Ich finde die Aussagen von @SGD-Adlershof53 und @Oberlausitzer im STT ziemlich passend und auf den Punkt gebracht: Ist das alles was wir nach 5 Monaten Walpurgis zu sehen bekommen können? Einen blutleeren Auftritt bei dem es nur darum geht zu Hause gegen Regensburg irgendwie ein Unentschieden zu sichern?
Es wird immer wieder betont, dass man die Mannschaft weiterentwicklen will. Im Trainingslager sollte ein zweites Spielsystem einstudiert werden, welches erlauben soll innerhalb eines Spiels umzustellen. Was ist denn daraus geworden? Wie es die anderen User schon geschrieben haben: Es fehlte Hartmann. Und? Ein Spieler, ansonsten waren alle fit. Walpurgis stellt sich hin und redet davon, dass die Spieler nicht bei 100% sind. Ein Armutszeugnis für ihn und das gesamte Trainerteam nach 5 Monaten. Es gibt noch 12 Spiele, wann kommen die Spieler denn bei 100% an, wenn nicht jetzt? Mag ja sein, dass der eine oder andere kürzlich erst irgendwelche Verletzungsproblemchen hatte, aber das kann doch nicht die Ausrede für alles sein?
Für mich hat sich die Mannschaft negativ entwickelt. Es gibt vereinzelt Lichtblicke wie Nikolaou oder Atilgan, aber der dann hört es auch schon auf. Wie waren wir hier alle begeistert von einem Ebert zu Beginn der Saison. Nicht mehr wiederzuerkennen und plötzlich schafft er es auch nicht mehr über 90 Minuten? Benatelli war mal ein solider defensiver Mittelfeldspieler. Gestern wirkte er wie ein Fremdkörper im Spiel. Seine Grätsche am Gegner vorbei in der zweiten Hälfte war ein super Beispiel dafür.
Von den Auswechslungen gestern kann man ja halten was man will. Der Sky-Kommentator hat es sicherlich etwas überspitzt dargestellt, aber meiner Ansicht nach hatte er recht, dass diese einfach nur feige waren. Aber sie passten natürlich zur scheinbaren Grundausrichtung "Bloß kein Gegentor kassieren und vielleicht mit Zufall mal ein Tor machen". Ich hätte mir gewünscht, dass man auf zwei Stürmer umstellt. Regensburg brannte offensiv kein Feuerwerk ab und man hat ja im gesamten Trainingslager dieses 4-4-2 trainiert, oder? Da wird man es ja mal schaffen in diesem System 20 Minuten ohne Gegentor zu bleiben, gegen einen Gegner, der aktuell nicht für seine Offensivqualitäten bekannt ist.
Das größte Problem was ich jetzt sehe ist die Ansetzung der letzten 12 Spiele, in welchen man mind. 1,2 Punkte pro Spiel holen muss. Mit Union, Köln, Pauli, Kiel und Paderborn spielt man gegen fünf der ersten sieben. Dazu kommen noch die Mannschaften wie Ingolstadt und Magdeburg, die plötzlich wieder Fußball spielen können und einen kleinen Lauf haben. Im Endeffekt würde ich Walpurgis noch das Spiel in Darmstadt geben, da man ja mit sieben Punkten noch einen kleinen Puffer nach unten hat. Gegen Darmstadt kann es aber keine Ausreden mehr geben. Bei denen krieselt es genauso. Hoffentlich holt man dort drei Punkte und man schafft es irgendwie in die Winterpause. Spätestens da würde ich mir aber eine Veränderung auf der Trainerposition wünschen. Die Entwicklung unter Walpurgis war einfach zu schlecht, als dass man ihm die Vorbereitung machen lassen sollte. Ein nochmaliges mal eine Chance geben und nach drei ,vier Spielen entlassen wie Neuhaus, ist der größte Schwachsinn.
Ich glaube jedoch nicht, dass man zeitnah einen neuen Trainer sehen wird. Zum einen stellt sich natürlich die Frage nach Alternativen und zum anderen kann man Minge schon glauben wenn er sagt, dass man nicht in Aktionismus verfallen will. Und ein erneuter Trainerwechsel könnte auch dem Ruf eines Minge ziemlich schaden. Schließlich ist es gerade mal 5 Monate her, dass der absolute Wunschkandidat inkl. 2 Co's angeheuert wurde. Wenn dann muss der Wechsel wohl vom AR erzwungen werden...
Nach fünf Monaten würde ich konstatieren, dass die Kritiker leider recht hatten. Bis auf einen angenehmen Neutrainer-Effekt gab es von Walpurgis Handschrift nichts positives zu sehen.
Ich finde die Aussagen von @SGD-Adlershof53 und @Oberlausitzer im STT ziemlich passend und auf den Punkt gebracht: Ist das alles was wir nach 5 Monaten Walpurgis zu sehen bekommen können? Einen blutleeren Auftritt bei dem es nur darum geht zu Hause gegen Regensburg irgendwie ein Unentschieden zu sichern?
Es wird immer wieder betont, dass man die Mannschaft weiterentwicklen will. Im Trainingslager sollte ein zweites Spielsystem einstudiert werden, welches erlauben soll innerhalb eines Spiels umzustellen. Was ist denn daraus geworden? Wie es die anderen User schon geschrieben haben: Es fehlte Hartmann. Und? Ein Spieler, ansonsten waren alle fit. Walpurgis stellt sich hin und redet davon, dass die Spieler nicht bei 100% sind. Ein Armutszeugnis für ihn und das gesamte Trainerteam nach 5 Monaten. Es gibt noch 12 Spiele, wann kommen die Spieler denn bei 100% an, wenn nicht jetzt? Mag ja sein, dass der eine oder andere kürzlich erst irgendwelche Verletzungsproblemchen hatte, aber das kann doch nicht die Ausrede für alles sein?
Für mich hat sich die Mannschaft negativ entwickelt. Es gibt vereinzelt Lichtblicke wie Nikolaou oder Atilgan, aber der dann hört es auch schon auf. Wie waren wir hier alle begeistert von einem Ebert zu Beginn der Saison. Nicht mehr wiederzuerkennen und plötzlich schafft er es auch nicht mehr über 90 Minuten? Benatelli war mal ein solider defensiver Mittelfeldspieler. Gestern wirkte er wie ein Fremdkörper im Spiel. Seine Grätsche am Gegner vorbei in der zweiten Hälfte war ein super Beispiel dafür.
Von den Auswechslungen gestern kann man ja halten was man will. Der Sky-Kommentator hat es sicherlich etwas überspitzt dargestellt, aber meiner Ansicht nach hatte er recht, dass diese einfach nur feige waren. Aber sie passten natürlich zur scheinbaren Grundausrichtung "Bloß kein Gegentor kassieren und vielleicht mit Zufall mal ein Tor machen". Ich hätte mir gewünscht, dass man auf zwei Stürmer umstellt. Regensburg brannte offensiv kein Feuerwerk ab und man hat ja im gesamten Trainingslager dieses 4-4-2 trainiert, oder? Da wird man es ja mal schaffen in diesem System 20 Minuten ohne Gegentor zu bleiben, gegen einen Gegner, der aktuell nicht für seine Offensivqualitäten bekannt ist.
Das größte Problem was ich jetzt sehe ist die Ansetzung der letzten 12 Spiele, in welchen man mind. 1,2 Punkte pro Spiel holen muss. Mit Union, Köln, Pauli, Kiel und Paderborn spielt man gegen fünf der ersten sieben. Dazu kommen noch die Mannschaften wie Ingolstadt und Magdeburg, die plötzlich wieder Fußball spielen können und einen kleinen Lauf haben. Im Endeffekt würde ich Walpurgis noch das Spiel in Darmstadt geben, da man ja mit sieben Punkten noch einen kleinen Puffer nach unten hat. Gegen Darmstadt kann es aber keine Ausreden mehr geben. Bei denen krieselt es genauso. Hoffentlich holt man dort drei Punkte und man schafft es irgendwie in die Winterpause. Spätestens da würde ich mir aber eine Veränderung auf der Trainerposition wünschen. Die Entwicklung unter Walpurgis war einfach zu schlecht, als dass man ihm die Vorbereitung machen lassen sollte. Ein nochmaliges mal eine Chance geben und nach drei ,vier Spielen entlassen wie Neuhaus, ist der größte Schwachsinn.
Ich glaube jedoch nicht, dass man zeitnah einen neuen Trainer sehen wird. Zum einen stellt sich natürlich die Frage nach Alternativen und zum anderen kann man Minge schon glauben wenn er sagt, dass man nicht in Aktionismus verfallen will. Und ein erneuter Trainerwechsel könnte auch dem Ruf eines Minge ziemlich schaden. Schließlich ist es gerade mal 5 Monate her, dass der absolute Wunschkandidat inkl. 2 Co's angeheuert wurde. Wenn dann muss der Wechsel wohl vom AR erzwungen werden...
Nach fünf Monaten würde ich konstatieren, dass die Kritiker leider recht hatten. Bis auf einen angenehmen Neutrainer-Effekt gab es von Walpurgis Handschrift nichts positives zu sehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 441953 am 18.02.2019 um 10:43 Uhr bearbeitet
18.02.2019 - 10:40 Uhr
Dem ist nichts hinzuzufügen @Pasta1953 .
Nimm
als eine Wertung.
Ich gebe zu, ich bin manchmal auch ein alter Klugscheißer, aber schon als ich mir bei der Verpflichtung den Werdegang von MW gelesen habe kam mir sofort im Sinne, dass es so laufen würde, und nach Köln habe ich deshalb so gewettert.
Ich sehe es vor allem ähnlich, dass das Punktepolster am Anfang nicht allein MW zuzuschreiben ist, sondern dem frischer Wind, der Rückkehr verloren gegangener Disziplin unter MW und das spielerische Erbe von UN. Letzteres ist aufgebraucht.
Nimm
als eine Wertung. Ich gebe zu, ich bin manchmal auch ein alter Klugscheißer, aber schon als ich mir bei der Verpflichtung den Werdegang von MW gelesen habe kam mir sofort im Sinne, dass es so laufen würde, und nach Köln habe ich deshalb so gewettert.
Ich sehe es vor allem ähnlich, dass das Punktepolster am Anfang nicht allein MW zuzuschreiben ist, sondern dem frischer Wind, der Rückkehr verloren gegangener Disziplin unter MW und das spielerische Erbe von UN. Letzteres ist aufgebraucht.
18.02.2019 - 11:49 Uhr
Ich hab letzten Freitag auch mal beim Walpurgisschen Training vorbeigeschaut, um mir selbst mal ein Bild zu machen.
Wie schon im Trainingsthread geschildert, war die Spielform mit verengten Spielfeld und Kleinfeldtoren das Schlimmste, was ich je mit von einer Profimannschaft sehen "durfte"..
Flanken ins Nichts gebolzt, von den Schüssen ganz zu schweigen. Das ging gut und gerne 20 Minuten, beobachtet aus sicherer Entfernung von Herrn Walpurgis. Geredet hat dieser während des gesamten vllt 5 Sätze. Wobei ich fairerweise erwähnen möchte, dass ich ne halbe Stunde vor'm Ende gegangen bin.
Ich frage mich, woher die Spieler die Philosophie des Trainers verinnerlichen sollen, wenn nur sinnlos hin und hergebolzt wird im Training? Anders kann man das nicht nennen. Daher kam die Nichtleistung gestern eigentlich wenig überraschend.
Es werden keine Gespräche geführt mit Spielern, nix. Zumindest während des Trainings nicht. Nun hat jeder Coach seine eigene Art, klar. Aber während dieses Trainings hab ich mich ernsthaft gefragt, was Walpurgis ABER auch einige unsere Spieler befähigt, zweite Liga spielen zu dürfen? Da nehme ich KW und Minge nicht aus der Kritik raus.
Grauenhaft teilweise. Von Qualität bis hin zur Einstellung schon während des Trainings.
Versetzung stark gefährdet.
Wie schon im Trainingsthread geschildert, war die Spielform mit verengten Spielfeld und Kleinfeldtoren das Schlimmste, was ich je mit von einer Profimannschaft sehen "durfte"..
Flanken ins Nichts gebolzt, von den Schüssen ganz zu schweigen. Das ging gut und gerne 20 Minuten, beobachtet aus sicherer Entfernung von Herrn Walpurgis. Geredet hat dieser während des gesamten vllt 5 Sätze. Wobei ich fairerweise erwähnen möchte, dass ich ne halbe Stunde vor'm Ende gegangen bin.
Ich frage mich, woher die Spieler die Philosophie des Trainers verinnerlichen sollen, wenn nur sinnlos hin und hergebolzt wird im Training? Anders kann man das nicht nennen. Daher kam die Nichtleistung gestern eigentlich wenig überraschend.
Es werden keine Gespräche geführt mit Spielern, nix. Zumindest während des Trainings nicht. Nun hat jeder Coach seine eigene Art, klar. Aber während dieses Trainings hab ich mich ernsthaft gefragt, was Walpurgis ABER auch einige unsere Spieler befähigt, zweite Liga spielen zu dürfen? Da nehme ich KW und Minge nicht aus der Kritik raus.
Grauenhaft teilweise. Von Qualität bis hin zur Einstellung schon während des Trainings.
Versetzung stark gefährdet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dursten am 18.02.2019 um 11:51 Uhr bearbeitet
18.02.2019 - 13:04 Uhr
Zitat von Siggi_DD
Nikolaou kein guten Tag? War mit einer unserer Besten meiner Meinung nach. Das verwechselst du glaube mit Benatelli...
Finde es schade das Nikolaou bei den Fans so kritisch gesehen wird...
Nikolaou kein guten Tag? War mit einer unserer Besten meiner Meinung nach. Das verwechselst du glaube mit Benatelli...
Finde es schade das Nikolaou bei den Fans so kritisch gesehen wird...
Ich muss und kann dir hier vollkommen zustimmen.
Mir stellt sich auch manchmal die Frage wieso seine Leistungen nicht so richtig anerkannt werden. Er hat sich seit Saisonbeginn gesteigert. Zweikampfstark und zuletzt auch mit guten Pässen in die Spitze, zum Beispiel Pass auf Ossi.
Er hat noch Entwicklungspotenzial da er noch relativ jung ist. Das ein oder andere Tor wäre auch schon machbar gewesen, in Würzburg und Erfurt ging es ja auch. Ich sehe es eher so, daß Rico in letzter Zeit immer mehr abbaut von seinen Leistungen her.
Gestern aber klar schlechtester Spieler, für mich jedenfalls Linus.
18.02.2019 - 13:17 Uhr
Zitat von Dursten
Ich hab letzten Freitag auch mal beim Walpurgisschen Training vorbeigeschaut, um mir selbst mal ein Bild zu machen.
Wie schon im Trainingsthread geschildert, war die Spielform mit verengten Spielfeld und Kleinfeldtoren das Schlimmste, was ich je mit von einer Profimannschaft sehen "durfte"..
Flanken ins Nichts gebolzt, von den Schüssen ganz zu schweigen. Das ging gut und gerne 20 Minuten, beobachtet aus sicherer Entfernung von Herrn Walpurgis. Geredet hat dieser während des gesamten vllt 5 Sätze. Wobei ich fairerweise erwähnen möchte, dass ich ne halbe Stunde vor'm Ende gegangen bin.
Ich frage mich, woher die Spieler die Philosophie des Trainers verinnerlichen sollen, wenn nur sinnlos hin und hergebolzt wird im Training? Anders kann man das nicht nennen. Daher kam die Nichtleistung gestern eigentlich wenig überraschend.
Es werden keine Gespräche geführt mit Spielern, nix. Zumindest während des Trainings nicht. Nun hat jeder Coach seine eigene Art, klar. Aber während dieses Trainings hab ich mich ernsthaft gefragt, was Walpurgis ABER auch einige unsere Spieler befähigt, zweite Liga spielen zu dürfen? Da nehme ich KW und Minge nicht aus der Kritik raus.
Grauenhaft teilweise. Von Qualität bis hin zur Einstellung schon während des Trainings.
Versetzung stark gefährdet.
Ich hab letzten Freitag auch mal beim Walpurgisschen Training vorbeigeschaut, um mir selbst mal ein Bild zu machen.
Wie schon im Trainingsthread geschildert, war die Spielform mit verengten Spielfeld und Kleinfeldtoren das Schlimmste, was ich je mit von einer Profimannschaft sehen "durfte"..
Flanken ins Nichts gebolzt, von den Schüssen ganz zu schweigen. Das ging gut und gerne 20 Minuten, beobachtet aus sicherer Entfernung von Herrn Walpurgis. Geredet hat dieser während des gesamten vllt 5 Sätze. Wobei ich fairerweise erwähnen möchte, dass ich ne halbe Stunde vor'm Ende gegangen bin.
Ich frage mich, woher die Spieler die Philosophie des Trainers verinnerlichen sollen, wenn nur sinnlos hin und hergebolzt wird im Training? Anders kann man das nicht nennen. Daher kam die Nichtleistung gestern eigentlich wenig überraschend.
Es werden keine Gespräche geführt mit Spielern, nix. Zumindest während des Trainings nicht. Nun hat jeder Coach seine eigene Art, klar. Aber während dieses Trainings hab ich mich ernsthaft gefragt, was Walpurgis ABER auch einige unsere Spieler befähigt, zweite Liga spielen zu dürfen? Da nehme ich KW und Minge nicht aus der Kritik raus.
Grauenhaft teilweise. Von Qualität bis hin zur Einstellung schon während des Trainings.
Versetzung stark gefährdet.
Wie war denn dabei das Verhalten der Co-Trainer zu bewerten ? Haben die dann wenigstens in irgendeiner Form korrigierend eingegriffen ?
Hab seinerzeit nach der Verpflichtung mal was gelesen, dass MW generell selbst wenig im Training agiert, sondern die eigentliche Durchführung der Trainingseinheiten eher dem/den Assistenten überlässt während er selbst quasi Oberaufsicht führt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MarCop73 am 18.02.2019 um 13:18 Uhr bearbeitet
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