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Lucien Favre [Trainer]

12.03.2014 - 14:53 Uhr
Lucien Favre [Trainer] |#1871
10.02.2015 - 17:32 Uhr
Zitat von rockham
was man sicherlich diskutieren koennte ist, inwieweit sein Sicherheitsdenken ihn davon abhaelt aich mal einen jungen Spieler eine Chance zu geben...ich rede nicht von Hrgota (dessen Fan er ja ist) aber von Dahoud, Ritter & Co. Hab schon etwas bedenken, dass wir da Spieler verlieren koennten.
Er ist irgenwie wie bei Gardiola, die Barcaschule (auch wenn auf einen anderen Kaderniveau). Der ist auch etwas unflexibel in der Taktik und setzt auf die Riberys und Robbens...aber der Kader dahinter bekommt weniger die Minuten. Hojberg & Shakiri sind schon weg. Vielleicht liege ich da auch komplett falsch.



Dieses Sicherheitsdenken verbaut uns einfach viele Chancen!!!Was hatten wir ein Glück das sich jemand verletzt hat, damit Marco endlich in den Sturm gestellt worden ist....Z.B....

Ich verstehe einfach viele Maßnahmen überhaupt nicht.....
Nicht falsch verstehen ich bin hochzufrieden mit dem was bei uns passiert! Aber alles gutfinden muss ich auch nicht.....

Warum Brouwers????.....warum lässt man Schulz nicht mal spielen, und gibt ihn eine Chance. In Testspielen war er doch super!

Warum Nordi? Nordi spielt so limitiert, seit Jahren! Auf Schalke brauchte man Spieler mit einer Gewissen Technik um das Bollwerk zu durchdringen. Dahoud ist doch im Kader, also endlich mal spielen lassen.

Johnson....Das Korb vorgezogen wird zeigt es doch.....Lucien muss selbst mal ins Risiko gehen und sich was trauen!

Traore hätte ich auf Schalke auch beginnen lassen! Endlich mal ein Spieler der sich was traut! Auch wenn nicht alles klappt! Er gehört übrigens für mich in die Spitze als Tausch für Rafael....

Hahn würde ich auch mal auf die Kruse Position stellen! Usw.....usw....

Sorry.......das wollte ich nur mal loswerden.......

LG
Lucien Favre [Trainer] |#1872
10.02.2015 - 17:50 Uhr
Ich denke mal über das Personal kann man lange streiten. Im Prinzip haben wir aber einen Kader der auch mit unterschiedlichen taktischen Ansätzen was anfangen kann.

Unser Problem ist doch: Fußball mit viel Ballbesitz bedeutet bei uns - im Gegensatz zum FCB (Bayern bzw. Barcelona) EBEN NICHT auch gleichzeitig dominierender Fußball der den Gegner unter Druck setzt.
Dazu müssen die beteiligten Spieler eben nicht nur ein Teil des Systems sein, sondern auf ihrer Position das System dominant prägen.

Da wir eben solche Spieler nicht im Überfluss besitzen, kommen wir zu dem merkwürdigen Ergebnis, dass Ballbesitz zur Nullnummer mutiert.
Lucien Favre [Trainer] |#1873
10.02.2015 - 17:55 Uhr
Zitat von kripsmann
Ich denke mal über das Personal kann man lange streiten. Im Prinzip haben wir aber einen Kader der auch mit unterschiedlichen taktischen Ansätzen was anfangen kann.
Unser Problem ist doch: Fußball mit viel Ballbesitz bedeutet bei uns - im Gegensatz zum FCB (Bayern bzw. Barcelona) EBEN NICHT auch gleichzeitig dominierender Fußball der den Gegner unter Druck setzt.
Dazu müssen die beteiligten Spieler eben nicht nur ein Teil des Systems sein, sondern auf ihrer Position das System dominant prägen.
Da wir eben solche Spieler nicht im Überfluss besitzen, kommen wir zu dem merkwürdigen Ergebnis, dass Ballbesitz zur Nullnummer mutiert.



Das es zur Nullnummer mutiert, verdanken wir auch zum Teil unserem wohl auch gewolltem Sicherheitsfußball.....Nordi, Tony, Korb, Alvaro....Die können nur grade spielen.....sonst nix....

Wir haben schon die Leute dafür das aus der Nullnummer mehr werden könnte.....
Aber Johnson, Dahoud, teilweise Hazard und Traore, spielen einfach nie....oder zu wenig.....
Lucien Favre [Trainer] |#1874
10.02.2015 - 18:01 Uhr
Zitat von Bodensee-Borusse
Zitat von rockham
was man sicherlich diskutieren koennte ist, inwieweit sein Sicherheitsdenken ihn davon abhaelt aich mal einen jungen Spieler eine Chance zu geben...ich rede nicht von Hrgota (dessen Fan er ja ist) aber von Dahoud, Ritter & Co. Hab schon etwas bedenken, dass wir da Spieler verlieren koennten.
Er ist irgenwie wie bei Gardiola, die Barcaschule (auch wenn auf einen anderen Kaderniveau). Der ist auch etwas unflexibel in der Taktik und setzt auf die Riberys und Robbens...aber der Kader dahinter bekommt weniger die Minuten. Hojberg & Shakiri sind schon weg. Vielleicht liege ich da auch komplett falsch.



Dieses Sicherheitsdenken verbaut uns einfach viele Chancen!!!Was hatten wir ein Glück das sich jemand verletzt hat, damit Marco endlich in den Sturm gestellt worden ist....Z.B....

Ich verstehe einfach viele Maßnahmen überhaupt nicht.....
Nicht falsch verstehen ich bin hochzufrieden mit dem was bei uns passiert! Aber alles gutfinden muss ich auch nicht.....

Warum Brouwers????.....warum lässt man Schulz nicht mal spielen, und gibt ihn eine Chance. In Testspielen war er doch super!

Warum Nordi? Nordi spielt so limitiert, seit Jahren! Auf Schalke brauchte man Spieler mit einer Gewissen Technik um das Bollwerk zu durchdringen. Dahoud ist doch im Kader, also endlich mal spielen lassen.

Johnson....Das Korb vorgezogen wird zeigt es doch.....Lucien muss selbst mal ins Risiko gehen und sich was trauen!

Traore hätte ich auf Schalke auch beginnen lassen! Endlich mal ein Spieler der sich was traut! Auch wenn nicht alles klappt! Er gehört übrigens für mich in die Spitze als Tausch für Rafael....

Hahn würde ich auch mal auf die Kruse Position stellen! Usw.....usw....

Sorry.......das wollte ich nur mal loswerden.......

LG


Du hat sicherlich nicht in allen Punkten Unrecht. Es war ja nicht nur die Verletzung von de Camargo damals, die ihn zu einer positiven Änderung gezwungen hat. Dominguez als LV oder Korbs Bundesligadebüt, beides ist durch einen personellen Engpass etstanden, hat sich aber extrem bewährt. Wenn Favre dann das ein oder andere Mal den Talenten eine Chance auf hohem Niveau geben würde, dann wäre dies auf jeden Fall besser für deren Entwicklung und eventuell auch besser für unseren kurzfristigen Erfolg.
Bei Schulz und Dahoud ist es irgendwie das Selbe. Beide schaffen es oft genug in den Kader, werden aber nicht eingewechselt, wenn man die beiden Euro League Einsätze von Dahoud außen vor lässt, die ja eher Testspielcharakter hatten bei den damaligen Um-und Spielständen. Schulz hat Brouwers auf die Tribüne verdrängt, war stets im Kader, aber als es dann ernst wurde durch den Stranzl-Ausfall bekommt Brouwers den Platz. Jetzt hat er sich halbwegs empfolen und Schulz bleiben höchstens Einsätze bei der zweiten Mannschaft. Die Chance, Dahoud zu bringen, ergab sich damals beim Xhaka-Ausfall, allerdings blieb Favre bei Nordi und Kramer, was Dahoud dazu veranlasste, immer 90 Minuten auf der Bank Platz zu nehmen. Der fehlende Mut, was Einsätze des Nachwuchses angeht, ist sicherlich negativ zu begutachten, denn Favre sagte ja, dass er für uns nur der Weg sein kann, auf eigene Talente zu bauen. Meiner Meinung nach zeigt er dies in dieser Saison aber auf keinen Fall, was Talente zukünfitig zum Nachdenken veranlassen würde, wenn es darum geht, zu uns zu wechseln bzw. uns zu verlassen. Ich glaube auch, dass dies ein Grund war, warum Kurt uns verlassen hat. Er mag sich zwar überschätzen, aber Pep hat durchaus gezeigt, dass er Talente einfach "reinschmeißt".

Grüße

•     •     •

In der Farbe getrennt - in der Sache vereint!
Gemeinsam gegen RB!
Tradition schlägt jeden Trend!
Lucien Favre [Trainer] |#1875
10.02.2015 - 19:14 Uhr
Zitat von franko1904
Ich lege mich mal fest das man mit Favre nie mehr als eben das schon erreichte erreichen wird. Er ist nicht mutig genug in Fällen wo es angebracht ist mal was anderes zu versuchen. Schon bei Hertha hatte er die Chance auf PLatz 1-3 4 Spieltage vor Schluß. Was wurde es? Platz 4.
Bei uns doch dasselbe. Wir haben (auch wenn das Favre Fans anders sehen) in jeder Saison nicht das maximal Mögliche geolt sondern immer nur das Mittelmaß daraus.
4 Platz ja Hurra, aber es war locker auch der Dritte drin
8. PLatz, naja bis 3 ST vor Schluß war sogar der 5. noch drin
Letzte Saison 6., auch dort war deutlich mehr drin
Was man nicht vergessen darf ist auch das und wie man sich verstärkt hat. Ich kann dieses Gelaber nicht mehr hören von wo wir kommen und bla bla. Wir kommen aus einer ruhmreichen Vergangenheit die ich noch live miterlebt habe.
Wir leben im Hier und jetzt und 4 Jahre nach dem Abstiegskampf sollte das auch mal im Kopf ankommen das wir Ansprüche haben und setzen können. Inzwischen können wir Spieler für uns interessieren die wir vorher wohl nicht mal mit viel Geld bekommen hätten. Ein Hahn oder Kruse, TRaore entschieden sich aber für uns obwohl sie sicher wonders viel mehr verdienen könnten.
Zurück zu Favre: er hat es für mich weder gegen Freiburg (glücklich 1:0 gewonen) noch auf Schalke geschafft der Mannschaft Impulse zu geben oder eine andere Taktik/System.
Favre schien überfordert mit der Spielweise des Gegners und er kann nicht reagieren oder braucht zu lange. Freiburg (Abstiegskandidat) führt uns zu Hause vor! Was passiert? Nichts....er wechselt nicht und wenn nur positionsgebunden. Es kommen keine Impulse von außen.
Schalke noch viel drastischer. Man schaut sich das unendlich lange an wie wir vergeblich gegen die Mauer anrennen (eher antraben) ohne jeden Erfolg. Dann wechselt er wieder mal positionsgebunden. Es kommt einfach kein PLan B oder C.
Kurz vor Schluß in so einem Spiel muss ich auch mal was wagen. Da nehm ich Roel in vorderste Front und verlange lange hoge Bälle, alles oder nichts eben.
Ich kann natürlich auch viel eher einen Traore bringen der deutliche Vorteile im 1 gegen eins hat um dadurch Verteidiger zu binden und Räume zu schaffen.
Anstelle dessen spulen wir das "Favre-Programm" runter mit Geduld und Intelligenz. Ja es ist schwer....
Unnötig schwer denn wo er anfänglich dauernd rumjammerte darf er es nicht mehr. Wir haben einen tollen Kader der alle Möglichkeiten bietet fast jedes System zu spielen oder darauf umzustellen. Nur er macht es nicht.
Darum sage ich werden wir nie wirklich was erreichen mit Favre ausser den Plätzen 4-8. Denn immer wenn es drauf ankommt versagt er und das Team. Wird auch wieder im Pokal und EL so laufen befürchte ich.


1. Gegen Freiburg haben wir gewonnen, oder?
2. In Gelsenkirchen standen die Richtigen auf dem Platz. Ein sich einigelnder Gegner war doch für Raffael wie gemalt, oder? Dass Hahn nicht zur Verfügung stand und Raffael, Kruse, Dominguez oder Nordtveit völlig neben sich standen, das war doch nicht zu ändern. Und: Brouwers war zuletzt vorn.
Lucien Favre [Trainer] |#1876
10.02.2015 - 19:50 Uhr
Zitat von franko1904
Ich lege mich mal fest das man mit Favre nie mehr als eben das schon erreichte erreichen wird. Er ist nicht mutig genug in Fällen wo es angebracht ist mal was anderes zu versuchen. Schon bei Hertha hatte er die Chance auf PLatz 1-3 4 Spieltage vor Schluß. Was wurde es? Platz 4.
Bei uns doch dasselbe. Wir haben (auch wenn das Favre Fans anders sehen) in jeder Saison nicht das maximal Mögliche geolt sondern immer nur das Mittelmaß daraus.
4 Platz ja Hurra, aber es war locker auch der Dritte drin
8. PLatz, naja bis 3 ST vor Schluß war sogar der 5. noch drin
Letzte Saison 6., auch dort war deutlich mehr drin
Was man nicht vergessen darf ist auch das und wie man sich verstärkt hat. Ich kann dieses Gelaber nicht mehr hören von wo wir kommen und bla bla. Wir kommen aus einer ruhmreichen Vergangenheit die ich noch live miterlebt habe.
Wir leben im Hier und jetzt und 4 Jahre nach dem Abstiegskampf sollte das auch mal im Kopf ankommen das wir Ansprüche haben und setzen können. Inzwischen können wir Spieler für uns interessieren die wir vorher wohl nicht mal mit viel Geld bekommen hätten. Ein Hahn oder Kruse, TRaore entschieden sich aber für uns obwohl sie sicher wonders viel mehr verdienen könnten.
Zurück zu Favre: er hat es für mich weder gegen Freiburg (glücklich 1:0 gewonen) noch auf Schalke geschafft der Mannschaft Impulse zu geben oder eine andere Taktik/System.
Favre schien überfordert mit der Spielweise des Gegners und er kann nicht reagieren oder braucht zu lange. Freiburg (Abstiegskandidat) führt uns zu Hause vor! Was passiert? Nichts....er wechselt nicht und wenn nur positionsgebunden. Es kommen keine Impulse von außen.
Schalke noch viel drastischer. Man schaut sich das unendlich lange an wie wir vergeblich gegen die Mauer anrennen (eher antraben) ohne jeden Erfolg. Dann wechselt er wieder mal positionsgebunden. Es kommt einfach kein PLan B oder C.
Kurz vor Schluß in so einem Spiel muss ich auch mal was wagen. Da nehm ich Roel in vorderste Front und verlange lange hoge Bälle, alles oder nichts eben.
Ich kann natürlich auch viel eher einen Traore bringen der deutliche Vorteile im 1 gegen eins hat um dadurch Verteidiger zu binden und Räume zu schaffen.
Anstelle dessen spulen wir das "Favre-Programm" runter mit Geduld und Intelligenz. Ja es ist schwer....
Unnötig schwer denn wo er anfänglich dauernd rumjammerte darf er es nicht mehr. Wir haben einen tollen Kader der alle Möglichkeiten bietet fast jedes System zu spielen oder darauf umzustellen. Nur er macht es nicht.
Darum sage ich werden wir nie wirklich was erreichen mit Favre ausser den Plätzen 4-8. Denn immer wenn es drauf ankommt versagt er und das Team. Wird auch wieder im Pokal und EL so laufen befürchte ich.


Der erste Satz von Deinem Post ist sogar richtig:
Wir werden mit Favre nicht mehr erreichen als Platz 4-8.

Das ist aber auch der einzige Satz in Deinem Posting, den ich akzeptieren kann; den Rest nicht.
Mit nahezu jedem anderen Trainer wird Gladbach nämlich deutlich weniger erreichen, also wieder in die Region Platz 10-14 oder weiter darunter abstürzen.

Gladbach hat in den letzten Jahren jeweils das maximal Mögliche herausgeholt, wenn man die Qualität des Kaders, das dafür eingesetzte Budget und alle bestehenden Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Wer sich hier krampfhaft einredet, dass da mehr drin gewesen wäre (und dies selbst auch noch wirklich glaubt), muss mal ganz dringend raus aus seiner kleinen, rosaroten Playstation-Traumwelt, wo Festgeldkonten, Retortenvereine und Austiegsklauseln keine Rolle spielen. Die Bundesliga ist mittlerweile hochkommerzialisiert; das Geld schießt die Tore und arme Vereine wie Augsburg oder Mittelständler wie Gladbach können zwar mal zwischenzeitlich am obersten Limit (und darüber hinaus spielen), aber nicht dauerhaft gegen die reichen Vereine wie Bayern und Wolfsburg bestehen.

Für Sätze wie "Wir haben (auch wenn das Favre Fans anders sehen) in jeder Saison nicht das maximal Mögliche geholt, sondern immer nur das Mittelmaß daraus." fehlt mir wirkliches jegliches Verständnis, denn diese Aussage kann kaum falscher sein. In einigen Jahren, wenn Gladbach einen Absturz wie Stuttgart oder Bremen oder HSV hingelegt hat (so einen Absturz legt jeder Klub hin, der nicht Bayern heißt; man kann als Traditionsverein nicht dauerhaft oben mitspielen) und wieder gegen den Abstieg spielt, werden sich hier viele wehmütig an die "glorreiche" Favre-Zeit erinnern.

Es ist traurig, wie sich einige krampfhaft weigern, die Realitäten zu akzeptieren, dabei dann völlig überzogene Erwartungen äußern und auch noch beleidigt sind, dass Favre nicht Superman und Batman und Fantastic Four in einer Person ist, der all diese völlig überzeichneten, absurd unrealistischen Wunschträumereien in die Realität umsetzen kann.

Und Transfers wie die von Hahn, Kruse und Raffael sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Eberl hat großes Glück gehabt (und natürlich auch hart dafür gearbeitet), dass er hier von Ausstiegsklauseln oder besonderen Rahmenbedingungen sowie schlafmütziger Konkurrenz profitieren konnte. Künftig wird es wieder mehr Fehleinkäufe sowie weggekaufte Spieler geben. Kein Verein schafft es, jedes Jahr nur Volltreffer zu landen. Da Gladbach keine Ablösesummen > 10 Mio. EUR und keine Gehälter > 3 Mio. EUR zahlen kann und will, wird die derzeit aufgebaute Substanz in absehbarer Zeit wieder schwinden. Gute Fußballer gehen am Ende immer dorthin, wo es das meiste Geld und die beste Aussicht auf Titel gibt.

Wer nur Fan von einem Verein sein möchte, der jedes Spiel gewinnt, Titel holt und dabei in jedem Spiel berauschende Leistungen bringt, der ist in Gladbach an der falschen Adresse und wird dies auch künftig sein. Als echter Gladbach-Fan musste man bislang leidensfähig sein und wird auch in Zukunft noch viele Leiden ertragen müssen. Von daher ist die aktuelle Phase seit 2011 absoluter Luxus; besser geht es nicht.

Die Bundesliga wird künftig noch stärker von reichen Klubs wie Bayern, Wolfsburg und demnächst Leipzig geprägt sein; dazu von ebenfalls sehr wohlhabenden Klubs wie Dortmund und Leverkusen (und evtl. Hoffenheim); da hat ein kleiner Klub wie Gladbach mit seinen bescheidenen finanziellen Möglichkeiten nur wenig Chancen, hier dauerhaft mitzuhalten. Und nein, das ist nicht pessimistisch, das ist realisistisch.

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von rainer71 am 10.02.2015 um 19:54 Uhr bearbeitet
Lucien Favre [Trainer] |#1877
10.02.2015 - 19:53 Uhr
Wobei wir mMn in allen Rückrunde anspielen grösstenteils ohne Kreativität und Durchschlagskraft gespielt haben. Wir hatten gegen Schalke einfach weniger Glück. Die Ergebnisse übertünchen ein bisschen die Leistung. Macht mir ehrlich gesagt ein bisschen Sorgen, denn Änderungen sind eben nicht Favre's Stärke. Und irgendwie scheinen wir dies dosiert zu brauchen ohne in Aktionismus zu verfallen. Denn irgendwann werden so auch weniger punkten. Das nächste Spiel ist richtungsweisend. Ich hoffe, dass da auch ein Nachwuchsspieler wenigstens einen Kurzeinsatz bekommt...denn bei diesen Spielen kann man richtig lernen.
Lucien Favre [Trainer] |#1878
10.02.2015 - 19:59 Uhr
Zitat von rainer71


Der erste Satz von Deinem Post ist sogar richtig:
Wir werden mit Favre nicht mehr erreichen als Platz 4-8.

Das ist aber auch der einzige Satz in Deinem Posting, den ich akzeptieren kann; den Rest nicht.
Mit nahezu jedem anderen Trainer wird Gladbach nämlich deutlich weniger erreichen, also wieder in die Region Platz 10-14 oder weiter darunter abstürzen.

Gladbach hat in den letzten Jahren jeweils das maximal Mögliche herausgeholt, wenn man die Qualität des Kaders, das dafür eingesetzte Budget und alle bestehenden Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Wer sich hier krampfhaft einredet, dass da mehr drin gewesen wäre (und dies selbst auch noch wirklich glaubt), muss mal ganz dringend raus aus seiner kleinen, rosaroten Playstation-Traumwelt, wo Festgeldkonten, Retortenvereine und Austiegsklauseln keine Rolle spielen. Die Bundesliga ist mittlerweile hochkommerzialisiert; das Geld schießt die Tore und arme Vereine wie Augsburg oder Mittelständler wie Gladbach können zwar mal zwischenzeitlich am obersten Limit (und darüber hinaus spielen), aber nicht dauerhaft gegen die reichen Vereine wie Bayern und Wolfsburg bestehen.

Für Sätze wie "Wir haben (auch wenn das Favre Fans anders sehen) in jeder Saison nicht das maximal Mögliche geholt, sondern immer nur das Mittelmaß daraus." fehlt mir wirkliches jegliches Verständnis, denn diese Aussage kann kaum falscher sein. In einigen Jahren, wenn Gladbach einen Absturz wie Stuttgart oder Bremen oder HSV hingelegt hat (so einen Absturz legt jeder Klub hin, der nicht Bayern heißt; man kann als Traditionsverein nicht dauerhaft oben mitspielen) und wieder gegen den Abstieg spielt, werden sich hier viele wehmütig an die "glorreiche" Favre-Zeit erinnern.

Es ist traurig, wie sich einige krampfhaft weigern, die Realitäten zu akzeptieren, dabei dann völlig überzogene Erwartungen äußern und auch noch beleidigt sind, dass Favre nicht Superman und Batman und Fantastic Four in einer Person ist, der all diese völlig überzeichneten, absurd unrealistischen Wunschträumereien in die Realität umsetzen kann.

Und Transfers wie die von Hahn, Kruse und Raffael sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Eberl hat großes Glück gehabt (und natürlich auch hart dafür gearbeitet), dass er hier von Ausstiegsklauseln oder besonderen Rahmenbedingungen sowie schlafmütziger Konkurrenz profitieren konnte. Künftig wird es wieder mehr Fehleinkäufe sowie weggekaufte Spieler geben. Kein Verein schafft es, jedes Jahr nur Volltreffer zu landen. Da Gladbach keine Ablösesummen > 10 Mio. EUR und keine Gehälter > 3 Mio. EUR zahlen kann und will, wird die derzeit aufgebaute Substanz in absehbarer Zeit wieder schwinden. Gute Fußballer gehen am Ende immer dorthin, wo es das meiste Geld und die beste Aussicht auf Titel gibt.

Wer nur Fan von einem Verein sein möchte, der jedes Spiel gewinnt, Titel holt und dabei in jedem Spiel berauschende Leistungen bringt, der ist in Gladbach an der falschen Adresse und wird dies auch künftig sein. Als echter Gladbach-Fan musste man bislang leidensfähig sein und wird auch in Zukunft noch viele Leiden ertragen müssen. Von daher ist die aktuelle Phase seit 2011 absoluter Luxus; besser geht es nicht.

Die Bundesliga wird künftig noch stärker von reichen Klubs wie Bayern, Wolfsburg und demnächst Leipzig geprägt sein; dazu von ebenfalls sehr wohlhabenden Klubs wie Dortmund und Leverkusen (und evtl. Hoffenheim); da hat ein kleiner Klub wie Gladbach mit seinen bescheidenen finanziellen Möglichkeiten nur wenig Chancen, hier dauerhaft mitzuhalten. Und nein, das ist nicht pessimistisch, das ist realisistisch.


Du steigerst Dich ...zwinker

Danke.smile
Lucien Favre [Trainer] |#1879
10.02.2015 - 22:30 Uhr
Ohne Frage ist Favre ein guter Trainer und der Verein und wir Fans haben ihm viel zu verdanken.
Trotzdem habe ich einen Hals mit dem Durchmesser eines 80 Liter Bierfasses.
Einige finden es cool wenn jemand in einem italienischen Restaurant nach einem spanischen Wein verlangt. Ich weiß nicht ob es cool ist, in einem unserer Fanshops nach einem Trikot der Domstädter zu fragen.
Den teuersten Transfer eines Vereins quasi spieltaktisch auszubooten ist grenzwertig, aber in der EL mit einer Rumpftruppe aufzulaufen weil man sich über das Verpassen der CL ärgert, ist dem Verein und den Fans gegenüber zumindest respektlos. Da ist nichts aber auch gar nichts cool dran.
Wenn ich die Tabelle richtig interpretiere, ist in dieser Saison trotz mittelmäßiger Leistungen die CL drin. Ob es anderen auch aufgefallen ist weiß ich nicht, auf dem Platz kann ich es jedenfalls nicht feststellen. Aber gut das wir eine langfristige Strategie und anpreschende Philosophie haben. Übrigens wird da verstärkt auf die Jugend gesetzt. Dazu bedarf es aber etwas Mut.
Nochmal, es geht um die CL, aber wir wollen in der Winterpause keine unnötige Konkurrenzsituation schaffen und mit einer B-Lösung geben wir uns ja nicht ab, auch wenn die A-Lösung nicht zu realisieren ist. Stattdessen finden wir die Spielweise eines Innenverteidigers zu körperbetont. Was Letzteres betrifft, scheinen Standards irgendwie von Wichtigkeit zu sein, nur unsere eigenen nicht.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es um die CL geht. Und wir spielen uninspirierten, leidenschaftslosen Rasenschach. Es ist Trainersache Lösungen zu finden. Unter Hinweis auf den Murmeltiertag, scheint er keine adäquate Lösungen finden zu können. Mal hinterfragen, ob die eigene Philosophie Fußball spielen zu lassen der Situation angepasst ist, könnte auf jeden Fall nicht schaden, wird Favre aber nicht in den Sinn kommen. Und der Mannschaft wieder Spielfreude zu vermitteln wohl auch nicht. Passt wohl nicht ins taktische Konzept (Korsett). Ist aber auch zu blöd, dass du Gegner hast die einfach nicht verstehen wollen. Möglicherweise geht es nicht nur den Gegnern so.
Wäre schön wenn jetzt nicht der Hinweis käme, zu berücksichtigen wo wir herkommen. Ich sehe lieber in die Richtung in die wir könnten.
Und es bringt auch nichts die Gegner überdimensional darzustellen damit die eigene Leistung stimmt.
Lucien Favre [Trainer] |#1880
10.02.2015 - 22:58 Uhr
Zitat von Oskar01
Ohne Frage ist Favre ein guter Trainer und der Verein und wir Fans haben ihm viel zu verdanken.
Trotzdem habe ich einen Hals mit dem Durchmesser eines 80 Liter Bierfasses.
Einige finden es cool wenn jemand in einem italienischen Restaurant nach einem spanischen Wein verlangt. Ich weiß nicht ob es cool ist, in einem unserer Fanshops nach einem Trikot der Domstädter zu fragen.
Den teuersten Transfer eines Vereins quasi spieltaktisch auszubooten ist grenzwertig, aber in der EL mit einer Rumpftruppe aufzulaufen weil man sich über das Verpassen der CL ärgert, ist dem Verein und den Fans gegenüber zumindest respektlos. Da ist nichts aber auch gar nichts cool dran.
Wenn ich die Tabelle richtig interpretiere, ist in dieser Saison trotz mittelmäßiger Leistungen die CL drin. Ob es anderen auch aufgefallen ist weiß ich nicht, auf dem Platz kann ich es jedenfalls nicht feststellen. Aber gut das wir eine langfristige Strategie und anpreschende Philosophie haben. Übrigens wird da verstärkt auf die Jugend gesetzt. Dazu bedarf es aber etwas Mut.
Nochmal, es geht um die CL, aber wir wollen in der Winterpause keine unnötige Konkurrenzsituation schaffen und mit einer B-Lösung geben wir uns ja nicht ab, auch wenn die A-Lösung nicht zu realisieren ist. Stattdessen finden wir die Spielweise eines Innenverteidigers zu körperbetont. Was Letzteres betrifft, scheinen Standards irgendwie von Wichtigkeit zu sein, nur unsere eigenen nicht.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es um die CL geht. Und wir spielen uninspirierten, leidenschaftslosen Rasenschach. Es ist Trainersache Lösungen zu finden. Unter Hinweis auf den Murmeltiertag, scheint er keine adäquate Lösungen finden zu können. Mal hinterfragen, ob die eigene Philosophie Fußball spielen zu lassen der Situation angepasst ist, könnte auf jeden Fall nicht schaden, wird Favre aber nicht in den Sinn kommen. Und der Mannschaft wieder Spielfreude zu vermitteln wohl auch nicht. Passt wohl nicht ins taktische Konzept (Korsett). Ist aber auch zu blöd, dass du Gegner hast die einfach nicht verstehen wollen. Möglicherweise geht es nicht nur den Gegnern so.
Wäre schön wenn jetzt nicht der Hinweis käme, zu berücksichtigen wo wir herkommen. Ich sehe lieber in die Richtung in die wir könnten.
Und es bringt auch nichts die Gegner überdimensional darzustellen damit die eigene Leistung stimmt.


Favre ist also schlecht für Gladbach, weil er privat lieber spanischen Wein als italienische Plörre trinkt? (Was er privat tut, ist völlig irrelevant; und es gibt nun wahrlich Skandalöseres als einen Liebhaber von spanischem Wein).

Weil er de Jong nicht eingesetzt hat, damit Gladbach nicht mit einem Standfußballer und damit quasi einem Mann weniger auf dem Platz steht? (Über de Jong ist schon mehr als genug diskutiert worden; die alleinige Schuld nur bei Favre zu suchen, ist nicht zielführend. Fehleinkäufe gibt es immer und überall).

Weil Du den Lügenmärchen in der Boulevardpresse glaubst, er hätte mit Absicht in der EL nur eine B-Elf eingesetzt (die ja dann immerhin schon nach dem vorletzten Spieltag souverän für die Gruppenphase qualifiziert war)? Kein einziger seriöser Trainer setzt absichtlich eine schlechte Elf ein; das ist ein Mythos bei Trollen und Hatern.

Weil er keinen Rumpelfüßler wie Zambrano haben will, der qualitativ kaum besser als Brouwers ist? (Und wo Gladbach derzeit mit Stranzl, Jantschke, Alvaro Dominguez, Brouwers und Schulz bereits genug IV hat).

Weil Du tatsächlich glaubst, er würde die Spieler nicht motivieren können und nur schlechte Stimmung verbreiten, obwohl wirklich ausnahmslos alle Spieler, die mit ihm arbeiten und gearbeitet haben, nur Gutes über die Arbeit mit ihm sagen?

Sorry, aber wer sich seine Meinung wohl nur durch das Studium von Hetzartikeln der Bild und anderer Schundblätter bildet, braucht sich über einen dicken Hals nicht zu wundern. rolleyes

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?
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