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Lucien Favre [Trainer]

12.03.2014 - 14:53 Uhr
Lucien Favre [Trainer] |#1851
09.02.2015 - 15:58 Uhr
ist doch jetzt nicht so die grosse Nummer. Er ist ein Taktikgenie fuer die Spielpraeparation aber nicht fuer Spielszenarios zu beantworten. Da wurden wir oefters austaktiert insbesondere im Spiel- und Saisonverlauf. Klarer Kopfmensch der jetzt weniger Bauchentscheidungen trifft. Im Erfolgsfall ist es der erste Punkt, wenns nicht so laeuft (und die Bewertung liegt dann im Auge des Betrachters) ist dann der 2. Punkt.

So what...insgesamt laeufts eben...auch wenn man zurecht die Defizite diskutieren kann. Nur wer hat die nicht. Ich persoenlich finde ihn bisweilen etwas unflexibel und zaghaft...aber ich muss ja auch nicht meinen Kopf bei Misserfolg hinhalten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rockham am 09.02.2015 um 16:00 Uhr bearbeitet
Lucien Favre [Trainer] |#1852
09.02.2015 - 17:13 Uhr
Ich denke Favre hier allein die Schuld für die letzten Leistungen zu geben ist ein bisschen zu einfach. Mir fehlt auch bei manchen Spielern der Mut zur Eigenverantwortung. Natürlich haben wir ein taktisches Konzept, woran Favre auch nicht loslassen wird.
Aber er wird sicherlich auch keinem verboten haben, innerhalb dieses Konzepts etwas anderes zu versuchen. Traore ist sicherlich nicht der einzige, der das Previleg hat, anstatt den Ball nochmal zurückzuschieben, mal in ein Dribbling zu gehen oder eine Flanke zu schlagen.
Da fehlt mir bei einigen schon ein bisschen der Mut, auch mal mehr zu investieren als nur seinen Stiefel runterzuspielen.
Lucien Favre [Trainer] |#1853
09.02.2015 - 18:20 Uhr
Zitat von hassferder
Zitat von vanlent
Favre ist geil, aber leider nicht im geringsten flexibel.
Er hat eine Idee und die muß es richten, unabhängig davon, ob sie (noch) Sinn macht.


Moin,

das würde ich sogar so unterschreiben wollen. Man muss auch Favre dann so nehmen wie er ist. Daß er uns grundsätzlich gut tut steht vermutlich außer jedem Zweifel, deshalb muß man auch mit leben können wenn seine Idee des Fuppes mal überhaupt nicht aufgeht auf dem Platz, siehe S04 Spiel.
Ich glaub einfach wir tun gut daran das Ganze zu sehen und nicht immer auf einzelne Spiele zu schielen.

Was du als unflexibel beschreibst kann man, sofern man möchte, ja auch durchaus positiv drehen. Dadurch daß bei uns eine klare Spielphilosophie vorgegeben ist, werden auch nur noch Spieler verpflichtet welche der (unter normalen Umständen) gerecht werden können. Dadurch vermeidest du den "Mischmasch" etlicher Spielertypen im Team mit zig unterschiedlichen Stärken welche man dann nie so recht innerhalb einer Truppe auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann.
Ohne uns dann dort sehen zu wollen, aber im Grundsatz ist es bei uns seit Favre genauso so wie in richtig großen Klubs. Wir haben eine klare Idee davon Fuppes zu spielen, dementsprechend werden Neue geholt oder andere abgegeben. Wir kaufen schon lange nicht mehr um des Kaufens willen. Spieler müßen passen, stimmig sein. Passt etwas nicht, wird nichts gemacht. Siehe Thematik Stoßstürmer, "Kopfballungeheuer". Was soll der Spieler denn bei uns machen außer den "Gedächtniss de Jong" ?
So tickt Favre, so tickt inzwischen der Klub und ich kann mich damit sehr, sehr gut arrangieren auch wenns mal kratzt und ächzt im Gebälk :)


Ich nehme auch Favre so wie er ist, er weiss wohl auch was er macht und tut, mir geht es auch gar nicht darum ein Fass auf zu machen, keine großen Dinge eben, sondern Kleinigkeiten, er ist doch so Detailversessen.
Ist doch gut, wenn wir eigene Spielphilosophie haben, da bin ich der Letzte, der dagegen was sagen würde, ganz im Gegenteil sogar, der Verein profitiert/e enorm davon. Es geht mir auch nicht um Grundordnung, ob jetzt ein 4-4-2 oder 4-2-3-1 oder was weiss ich was, sondern eben darum auch Kleinigkeiten anzupassen.
0:1 sind nun mal 0 Punkte und dabei bleibts auch, egal wie wir nun gespielt haben. Der Sinn des Spiels ist es aber nun mal zumindest 1 Punkt zu holen, sonst können wir ja auch gleich einpacken. Wenn es dann aber in quasi 90 Minuten nicht schafft mal auf's Tor zu schiessen, naja, dann könnte man eben schon auf die Idee kommen, dass ne Veränderung nicht allzu verkehrt wäre. Ein defensiver Gegner mit guter Grundordnung und Zweikampfstärke wird uns immer wieder das Leben schwer machen, der Rückstand war Gift und hätte so nicht passieren dürfen. Nur ist bei 0:1 das Spiel auch noch nicht verloren, naja, bei uns schon irgendwie, es sei denn Schalke hätte sich einen selbst reingemümmelt.
Aber gut, mir gings eigentlich in den Sinne drum dies an einzelnen Spielen fest zu machen, die Erfahrung zeigt allerdings, dass wir uns gegen pressende Gegner und defensiv orientierte Tiefstehende ohne Ende schwer tun und dazu eben mit unserer Spielweise nicht wirklich dagegen ankommen. Dass wir jetzt nicht selbst von heute auf morgen so wie Dortmund oder Freiburg selbst spielen können, ist mir sehr wohl bewusst, es gilt hierfür Lösungen zu finden, was ich aber bis heute nicht erkennen kann, vielleicht sehe ich auch nur nicht gut. zwinker
Lucien Favre [Trainer] |#1854
09.02.2015 - 18:37 Uhr
Zitat von Arango7
Zitat von hassferder
Zitat von vanlent
Favre ist geil, aber leider nicht im geringsten flexibel.
Er hat eine Idee und die muß es richten, unabhängig davon, ob sie (noch) Sinn macht.


Moin,

das würde ich sogar so unterschreiben wollen. Man muss auch Favre dann so nehmen wie er ist. Daß er uns grundsätzlich gut tut steht vermutlich außer jedem Zweifel, deshalb muß man auch mit leben können wenn seine Idee des Fuppes mal überhaupt nicht aufgeht auf dem Platz, siehe S04 Spiel.
Ich glaub einfach wir tun gut daran das Ganze zu sehen und nicht immer auf einzelne Spiele zu schielen.

Was du als unflexibel beschreibst kann man, sofern man möchte, ja auch durchaus positiv drehen. Dadurch daß bei uns eine klare Spielphilosophie vorgegeben ist, werden auch nur noch Spieler verpflichtet welche der (unter normalen Umständen) gerecht werden können. Dadurch vermeidest du den "Mischmasch" etlicher Spielertypen im Team mit zig unterschiedlichen Stärken welche man dann nie so recht innerhalb einer Truppe auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann.
Ohne uns dann dort sehen zu wollen, aber im Grundsatz ist es bei uns seit Favre genauso so wie in richtig großen Klubs. Wir haben eine klare Idee davon Fuppes zu spielen, dementsprechend werden Neue geholt oder andere abgegeben. Wir kaufen schon lange nicht mehr um des Kaufens willen. Spieler müßen passen, stimmig sein. Passt etwas nicht, wird nichts gemacht. Siehe Thematik Stoßstürmer, "Kopfballungeheuer". Was soll der Spieler denn bei uns machen außer den "Gedächtniss de Jong" ?
So tickt Favre, so tickt inzwischen der Klub und ich kann mich damit sehr, sehr gut arrangieren auch wenns mal kratzt und ächzt im Gebälk :)


Ich nehme auch Favre so wie er ist, er weiss wohl auch was er macht und tut, mir geht es auch gar nicht darum ein Fass auf zu machen, keine großen Dinge eben, sondern Kleinigkeiten, er ist doch so Detailversessen.
Ist doch gut, wenn wir eigene Spielphilosophie haben, da bin ich der Letzte, der dagegen was sagen würde, ganz im Gegenteil sogar, der Verein profitiert/e enorm davon. Es geht mir auch nicht um Grundordnung, ob jetzt ein 4-4-2 oder 4-2-3-1 oder was weiss ich was, sondern eben darum auch Kleinigkeiten anzupassen.
0:1 sind nun mal 0 Punkte und dabei bleibts auch, egal wie wir nun gespielt haben. Der Sinn des Spiels ist es aber nun mal zumindest 1 Punkt zu holen, sonst können wir ja auch gleich einpacken. Wenn es dann aber in quasi 90 Minuten nicht schafft mal auf's Tor zu schiessen, naja, dann könnte man eben schon auf die Idee kommen, dass ne Veränderung nicht allzu verkehrt wäre. Ein defensiver Gegner mit guter Grundordnung und Zweikampfstärke wird uns immer wieder das Leben schwer machen, der Rückstand war Gift und hätte so nicht passieren dürfen. Nur ist bei 0:1 das Spiel auch noch nicht verloren, naja, bei uns schon irgendwie, es sei denn Schalke hätte sich einen selbst reingemümmelt.
Aber gut, mir gings eigentlich in den Sinne drum dies an einzelnen Spielen fest zu machen, die Erfahrung zeigt allerdings, dass wir uns gegen pressende Gegner und defensiv orientierte Tiefstehende ohne Ende schwer tun und dazu eben mit unserer Spielweise nicht wirklich dagegen ankommen. Dass wir jetzt nicht selbst von heute auf morgen so wie Dortmund oder Freiburg selbst spielen können, ist mir sehr wohl bewusst, es gilt hierfür Lösungen zu finden, was ich aber bis heute nicht erkennen kann, vielleicht sehe ich auch nur nicht gut. zwinker


Ich sehe das eigentlich ein bisschen anders. Es war zwar schade und schrecklich anzusehen, wie wir am Freitag keine Mittel gefunden haben, den Schalker Bus zu knacken, allerdings war in einigen Spielen zu erkennen, wie wir gegen stark pressende Teams spielen müssen. Mir würde da speziell die erste Hälfte der ersten Halbzeit gegen Freiburg einfallen. Freiburg hat uns früh angegriffen, was später dazu führte, dass Freiburg selber den Ball bekommt und dann auch das Spiel machte. So konnten wir, auch bei unserem Tor, auf Ballverluste lauern um dann zu kontern. Das hat die Mannschaft gar nicht mal so schlecht gemacht und auch in der Hinrunde war dieses Phänomen mehrmals zu beobachten. Das Problem gegen Schalke war schlicht und weg, dass wir keinen Platz hatten, um produktive Angriffe herauszuspielen und uns der Mut fehlte, es über Einzelaktionen zu versuchen. Die grundsätzliche Schwäche gegen pressende Teams sehe ich micht mehr so drastisch, solange das Konterspiel stimmt. In diesen Situationen müssen wir dem Gegner den Ball einfach überlassen und für diesen Gegenr kann das teilweise sehr überrachend sein, denn Freiburg zum Beispiel kennt das sicherlich nicht so gut, dass sie auswärts das Spiel gestalten müssen. Schwierig wird es dann nur, wenn man den Ball nicht mehr gescheit weiterverarbeiten kann, wenn man ihn erobert hat. Dies wiederum konnte man in der zweiten Halbzeit gegen Freiburg beobachten. Es ist also falsch vorzuwerfen, Favre hätte noch keine Mittel gefunden. Im Gegenteil, das hat er. Was aber passiert, wenn das schief geht, haben wir gesehen.

Grüße

•     •     •

In der Farbe getrennt - in der Sache vereint!
Gemeinsam gegen RB!
Tradition schlägt jeden Trend!
Lucien Favre [Trainer] |#1855
09.02.2015 - 22:48 Uhr
Zitat von hassferder
Zitat von vanlent
Favre ist geil, aber leider nicht im geringsten flexibel.
Er hat eine Idee und die muß es richten, unabhängig davon, ob sie (noch) Sinn macht.


Moin,

das würde ich sogar so unterschreiben wollen. Man muss auch Favre dann so nehmen wie er ist. Daß er uns grundsätzlich gut tut steht vermutlich außer jedem Zweifel, deshalb muß man auch mit leben können wenn seine Idee des Fuppes mal überhaupt nicht aufgeht auf dem Platz, siehe S04 Spiel.
Ich glaub einfach wir tun gut daran das Ganze zu sehen und nicht immer auf einzelne Spiele zu schielen.

Was du als unflexibel beschreibst kann man, sofern man möchte, ja auch durchaus positiv drehen. Dadurch daß bei uns eine klare Spielphilosophie vorgegeben ist, werden auch nur noch Spieler verpflichtet welche der (unter normalen Umständen) gerecht werden können. Dadurch vermeidest du den "Mischmasch" etlicher Spielertypen im Team mit zig unterschiedlichen Stärken welche man dann nie so recht innerhalb einer Truppe auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann.
Ohne uns dann dort sehen zu wollen, aber im Grundsatz ist es bei uns seit Favre genauso so wie in richtig großen Klubs. Wir haben eine klare Idee davon Fuppes zu spielen, dementsprechend werden Neue geholt oder andere abgegeben. Wir kaufen schon lange nicht mehr um des Kaufens willen. Spieler müßen passen, stimmig sein. Passt etwas nicht, wird nichts gemacht. Siehe Thematik Stoßstürmer, "Kopfballungeheuer". Was soll der Spieler denn bei uns machen außer den "Gedächtniss de Jong" ?
So tickt Favre, so tickt inzwischen der Klub und ich kann mich damit sehr, sehr gut arrangieren auch wenns mal kratzt und ächzt im Gebälk :)


Dieses angeblich so unflexible System von Lucien Favre sorgt dafür, dass Gladbach seit 4 Jahren so erfolgreich ist und sich zwischen dem 4.-8. Platz festgesetzt hat.

Und das mit einer Mannschaft, die sportlich und finanziell deutlich schlechter aufgestellt als die meisten Konkurrenten im oberen Drittel.

Und das trotz einiger massiver Rückschläge wie den Abgängen von absoluten Leistungsträgern wie Reus, Dante, Neustädter und ter Stegen und hoffnungsvollen Talenten wie Kurt.

Und das in einem Verein, der zwischen 1997 und 2011 nur gegen den Abstieg oder in der 2. Liga gespielt und dabei permanent Trainer, Manager und Spieler ausgetauscht hat. Noch vor 4 Jahren hätten hier alle ihren Seelen verkauft für eine Saison ohne Abstiegsangst.

Gladbach spielt seit 4 Jahren mit Favre am obersten Limit. Mehr geht nicht. An finanziell hochgerüsteten Teams wie Bayern, Wolfsburg, Leverkusen und Schalke (und demnächst wieder Dortmund und dazu neu Leipzig) kommt Gladbach mit seinen bescheidenen finanziellen Mitteln (ohne Festgeldkonto, Mäzen und Großkonzern) aus eigener Kraft nicht vorbei - dies klappt nur, wenn wie aktuell Dortmund einer dieser Konkurrenten massive Fehler macht.

Über Favre (der wie jeder Mensch selbstverständlich auch mal Fehler macht und dies auch darf) und sein angeblich unflexibles System zu wehklagen, ist Jammern auf höchstem Niveau.

In einigen Jahren, wenn Favre weg ist und in Gladbach wieder Trainer der Kategorie Luhukay/Frontzeck/Lienen am Werke sind, wird Gladbach vermutlich wieder gegen den Abstieg spielen wie zwischen 1997 und 2011. Ganz sicher aber dann nicht mehr wie aktuell um Platz 4-6. Dann wird man wehmütig an die jetzige Zeit zurück denken.

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?
Lucien Favre [Trainer] |#1856
09.02.2015 - 23:29 Uhr
Stimmt sicherlich einiges in deinem Beitrag. Jedoch glaube ich nicht, dass Eberl diese Kathegorie Trainer noch einmal verpflichtet.
Tuchel, Weinzierl, Hasenhüttl sind auch Trainer, die ich mir gut bei uns vorstellen könnte.
Vielleicht mit einer anderen, offensiveren Spielidee Zwinkernd
Favre ist halt speziell, mit allen Vor- und Nachteilen smile

•     •     •

es gibt nur eine Borussia, die Andere spielt Tennis in Berlin.
Lucien Favre [Trainer] |#1857
10.02.2015 - 00:57 Uhr
Aber die Chancen noch besser zu sein sind nunmal da und wir sehen das es noch besser geht, deswegen unterschreibe ich dieses am Limit spielen nicht so ganz.

Das Problem ist einfach das man sich mit dem Erreichten anscheinend zufrieden gibt das merkt man ja hier..
Abstiegsangst usw, ja aber die Zeiten sind vorbei Ganz egal wie, und jetzt müssen wir nach den letzten Schritten eben wieder den nächsten machen und der geht ab iwie...
Lucien Favre [Trainer] |#1858
10.02.2015 - 06:37 Uhr
Nach den Spielen der Rückrunde vom obersten Limit zu sprechen ich nicht unterschreiben. Am Limit waren wir vlt. gegen Bayern aber sonst schien mir immer noch Luft nach oben.
Ich finde auch nicht, dass hier gejammert wird. Jeder weiß, was Herrn Favre zu verdanken haben. Er hat auch eine vernünftige Spielidee nach Gladbach gebracht und mit ME den Verein endlich wieder dahin geführt, wo er von meinem Verständnis her auch hingehört Lachend.
Das einzige, was ich mir wünschen würde, wäre eine gewisse taktische Flexibilität.
Selbst die Bayern stellen ihr System im Spiel um, wenn es nicht so läuft und Freiburg hat uns ja wohl auch überrascht mit ihrem Pressing.
Vele Mannschaften von der Spitze wie auch im Tabellenkeller variieren in ihrer Spielweise, wenn der Trainer denkt es sei nötig. Und sie können es auch.
Bei uns wird konsequent am System festgehalten, egal wie das Spiel läuft. Schalke ist ja das beste Beispiel.
Und in meinen Augen haben wir die Qualität im Kader um verschiedene taktische Systeme spielen zu können.

•     •     •

Samstag Mittag geht es los im Stadion zum Bökelberg...

STOLZER BLICK ZURÜCK,
VOLLE KRAFT NACH VORN!
FÜR DEN NAMEN, DEN DIE WELT SO GLORREICH KENNT!

DIE SEELE BRENNT!
Lucien Favre [Trainer] |#1859
10.02.2015 - 08:47 Uhr
Ich lege mich mal fest das man mit Favre nie mehr als eben das schon erreichte erreichen wird. Er ist nicht mutig genug in Fällen wo es angebracht ist mal was anderes zu versuchen. Schon bei Hertha hatte er die Chance auf PLatz 1-3 4 Spieltage vor Schluß. Was wurde es? Platz 4.
Bei uns doch dasselbe. Wir haben (auch wenn das Favre Fans anders sehen) in jeder Saison nicht das maximal Mögliche geolt sondern immer nur das Mittelmaß daraus.
4 Platz ja Hurra, aber es war locker auch der Dritte drin
8. PLatz, naja bis 3 ST vor Schluß war sogar der 5. noch drin
Letzte Saison 6., auch dort war deutlich mehr drin

Was man nicht vergessen darf ist auch das und wie man sich verstärkt hat. Ich kann dieses Gelaber nicht mehr hören von wo wir kommen und bla bla. Wir kommen aus einer ruhmreichen Vergangenheit die ich noch live miterlebt habe.
Wir leben im Hier und jetzt und 4 Jahre nach dem Abstiegskampf sollte das auch mal im Kopf ankommen das wir Ansprüche haben und setzen können. Inzwischen können wir Spieler für uns interessieren die wir vorher wohl nicht mal mit viel Geld bekommen hätten. Ein Hahn oder Kruse, TRaore entschieden sich aber für uns obwohl sie sicher wonders viel mehr verdienen könnten.

Zurück zu Favre: er hat es für mich weder gegen Freiburg (glücklich 1:0 gewonen) noch auf Schalke geschafft der Mannschaft Impulse zu geben oder eine andere Taktik/System.
Favre schien überfordert mit der Spielweise des Gegners und er kann nicht reagieren oder braucht zu lange. Freiburg (Abstiegskandidat) führt uns zu Hause vor! Was passiert? Nichts....er wechselt nicht und wenn nur positionsgebunden. Es kommen keine Impulse von außen.
Schalke noch viel drastischer. Man schaut sich das unendlich lange an wie wir vergeblich gegen die Mauer anrennen (eher antraben) ohne jeden Erfolg. Dann wechselt er wieder mal positionsgebunden. Es kommt einfach kein PLan B oder C.
Kurz vor Schluß in so einem Spiel muss ich auch mal was wagen. Da nehm ich Roel in vorderste Front und verlange lange hoge Bälle, alles oder nichts eben.
Ich kann natürlich auch viel eher einen Traore bringen der deutliche Vorteile im 1 gegen eins hat um dadurch Verteidiger zu binden und Räume zu schaffen.
Anstelle dessen spulen wir das "Favre-Programm" runter mit Geduld und Intelligenz. Ja es ist schwer....
Unnötig schwer denn wo er anfänglich dauernd rumjammerte darf er es nicht mehr. Wir haben einen tollen Kader der alle Möglichkeiten bietet fast jedes System zu spielen oder darauf umzustellen. Nur er macht es nicht.

Darum sage ich werden wir nie wirklich was erreichen mit Favre ausser den Plätzen 4-8. Denn immer wenn es drauf ankommt versagt er und das Team. Wird auch wieder im Pokal und EL so laufen befürchte ich.
Lucien Favre [Trainer] |#1860
10.02.2015 - 09:02 Uhr
Naja, noch sind wir ja in der Spur in allen Wettbewerben. Er ist ein Tueftler. Er braucht Zeit um alle Varianten durchzuspielen...hat eben etwas Respekt vor Ueberraschungen, ist deswegen ein zeitintensiver Perfektionist. Im Spiel und bei schnellen Aenderungen verlaesst er seine Komfortzone sprich Eingangstaktik deshalb oftmals nicht...und das ist sicher ein Nachteil um nach ganz oben zu kommen. Aber man wird ihn nicht aendern...und wie gesagt, der Saisonstand ist gut und gibt ihm und seiner Art recht.
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