FC. Konkurrenz
02.09.2013 - 17:27 Uhr
12.05.2026 - 12:50 Uhr
Zitat von steklo2
Klar geht es hier um viele Millionen, was sicher nicht unwichtig für uns ist. Aber ich glaube viele verkennen den strategischen Aspekt. Konzernteams sind einfach keine normalen Konkurrenten.
Deshalb war mir die Niederlage am Samstag ganz Recht. Was bringen uns 5 Mio mehr TV-Geld, wenn ein Team hinter uns dank Sugardaddy nach jeder noch so grottigen Saison problemlos 50 Mio in den Kaderumbau investieren und uns locker wieder überholen kann?!
Insofern ist es für uns von großer Bedeutung, ob Wolfsburg absteigt. Die werden wir nämlich nächstes Jahr vermutlich nicht mehr hinter uns lassen, Heidenheim oder St Pauli vermutlich schon.
Mit St Pauli, Elversberg und Schalke eher hinter uns und Teams wie Bremen, Hamburg und Gladbach auf Augenhöhe hätten wir eine sehr faire Chance auf den sicheren Klassenerhalt.
Zitat von D0Mspatz
Ein kleines Addendum noch zum Thema TV Tabelle:
Selbst mit einem Sieg gehen Heidenheim wäre ja jetzt nur maximal Rang 13 drin gewesen, aber auch mit Rang 11 hätten wir hier dieses Jahr in der 5 Jahres Wertung keinen Sprung gemacht. Direkte Auswirkungen auf die TV Tabelle hatte das Ergebnis also zunächst mal nicht wirklich.
Es gibt dennoch 2 Effekte, die es zu beachten gilt:
1. Steigt Wolfsburg ab, machen wir automatisch einen Platz gut (~ 5 Mio.)
2. Bleibt Heidenheim in der Liga und wir bringen nicht mindestens ein Team zwischen uns, verlieren wir einen Platz an Heidenheim (auch hier dann minus ~5 Mio.).
Was schon mal gut ist: Es kann nicht Wolfsburg und Heidenheim drin bleiben, sodass wir zumindest unseren 15. Platz behalten werden. Zudem kann aus Liga 2 niemand hoch kommen, der uns verdrängt. Wenn am Ende Wolfsburg absteigen sollte und wir Heidenheim durch Abstieg oder Platz 14 hinter uns lassen, machen wir noch einen Punkt in der TV Tabelle gut.
Ein kleines Addendum noch zum Thema TV Tabelle:
Selbst mit einem Sieg gehen Heidenheim wäre ja jetzt nur maximal Rang 13 drin gewesen, aber auch mit Rang 11 hätten wir hier dieses Jahr in der 5 Jahres Wertung keinen Sprung gemacht. Direkte Auswirkungen auf die TV Tabelle hatte das Ergebnis also zunächst mal nicht wirklich.
Es gibt dennoch 2 Effekte, die es zu beachten gilt:
1. Steigt Wolfsburg ab, machen wir automatisch einen Platz gut (~ 5 Mio.)
2. Bleibt Heidenheim in der Liga und wir bringen nicht mindestens ein Team zwischen uns, verlieren wir einen Platz an Heidenheim (auch hier dann minus ~5 Mio.).
Was schon mal gut ist: Es kann nicht Wolfsburg und Heidenheim drin bleiben, sodass wir zumindest unseren 15. Platz behalten werden. Zudem kann aus Liga 2 niemand hoch kommen, der uns verdrängt. Wenn am Ende Wolfsburg absteigen sollte und wir Heidenheim durch Abstieg oder Platz 14 hinter uns lassen, machen wir noch einen Punkt in der TV Tabelle gut.
Klar geht es hier um viele Millionen, was sicher nicht unwichtig für uns ist. Aber ich glaube viele verkennen den strategischen Aspekt. Konzernteams sind einfach keine normalen Konkurrenten.
Deshalb war mir die Niederlage am Samstag ganz Recht. Was bringen uns 5 Mio mehr TV-Geld, wenn ein Team hinter uns dank Sugardaddy nach jeder noch so grottigen Saison problemlos 50 Mio in den Kaderumbau investieren und uns locker wieder überholen kann?!
Insofern ist es für uns von großer Bedeutung, ob Wolfsburg absteigt. Die werden wir nämlich nächstes Jahr vermutlich nicht mehr hinter uns lassen, Heidenheim oder St Pauli vermutlich schon.
Mit St Pauli, Elversberg und Schalke eher hinter uns und Teams wie Bremen, Hamburg und Gladbach auf Augenhöhe hätten wir eine sehr faire Chance auf den sicheren Klassenerhalt.
Die Sichtweise ist völlig legitim und teile ich auch. Ich habe nur darauf aufgesetzt, dass hier an einigen Ecken zu lesen war, dass jeder Platz in der Endtabelle Millionen kostet und wir am Samstag hier keine Ahnung was weggeworfen hätten. Das ist einfach nicht der Fall, wenn man das mal seriös nachrechnet. Der von dir hier reingebrachte strategische Blick ist davon unberührt...
12.05.2026 - 14:04 Uhr
Obwohl erst am Wochenende die letzten Entscheidungen fallen, laufen bei zahlreichen Bundesliga-Klubs die Planungen schon auf Hochtouren - fast die Hälfte könnte mit einem neuen Coach in die nächste Spielzeit gehen.
Trainerbeben in der Bundesliga? Im Teletext der ARD habe ich folgendes gefunden:
Ein Überblick:
Bayer Leverkusen: Das Aus für Kasper Hjulmand gilt als fast sicher. Der Däne brachte nach dem Chaosstart mit Erik ten Hag zwar Ruhe rein, die Saison verlief aber zu wechselhaft, die Entwicklung stockte. Der "Kölner Stadtanzeiger" schlug schon den Brasilianer Filipe Luís als Nachfolger vor, auch Oliver Glasner ist im Gespräch.
Eintracht Frankfurt: Dass das Missverständnis mit Albert Riera beendet wird, scheint beschlossen. Der hitzige Spanier hat am Main in dreieinhalb Monaten gefühlt mehr Brandherde gelegt als Punkte gesammelt. Als Kandidaten werden Matthias Jaissle, Kjetil Knutsen oder Jacob Neestrup gehandelt.
Union Berlin: Marie-Louise Eta wechselt zum Frauenteam. Laut "kicker" wird ein deutschsprechender Trainer gesucht, der junge Spieler fördert und für einen aktiven, mutigen Spielstil steht. In dieses Profil würde Christian Eichner passen, der den KSC verlassen wird.
FC Augsburg: 33 Punkte aus 21 Spielen, fünftbeste Rückrundenbilanz - Spieler und Fans wollen Manuel Baum behalten. Er wollte eigentlich ab Sommer wieder Funktionär sein. Alternativen: Ralf Kettemann, Tonda Eckert (Southampton).
1.FC Köln: Sportchef Thomas Kessler schätzt den 37-jährigen Rene Wagner. Stabil wirkt das Team aber nicht.
VFL Wolfsburg: Nach Paul Simonis und Daniel Bauer sollte Dieter Hecking die Wende bringen. Sein Vertrag läuft aus. Als Wunschkandidaten gelten Danny Röhl, Alexander Blessin und Thomas Reis.
Borussia Mönchengladbach: Eugen Polanski kam für Gerardo Seoane, sicherte vorzeitig den Klassenverbleib. Der 40- jährige war als Fanliebling gestartet, die Stimmung drehte sich aber. Sportchef Rouven Schröder kündigte eine Analyse nach Saisonende an. Der Ausgang? Offen.
FC St.Pauli: Im Vorjahr schaffte Alexander Blessin mit den Kiezkickern souverän den Klassenerhalt. Schon damals wurde über einen Wechsel spekuliert, doch der 52-Jährige blieb. Diesmal wird es vermutlich anders laufen. Sein Ruf in der Branche ist gut.
12.05.2026 - 14:51 Uhr
Kasper Hjulmand wäre eine Option, die ich gerne bei uns sehen würde.
12.05.2026 - 17:02 Uhr
16.05.2026 - 16:09 Uhr
Läuft bisher nicht so gut da unten. Heidenheim und Pauli liegen zurück. Ich bin mir sicher, dass Wolfsburg in der Relegation bestehen wird.
16.05.2026 - 16:13 Uhr
Himmel... wenn St Pauli und Wolfsburg einen treffsicheren Stürmer hätten, stünde das schon 5:5.
16.05.2026 - 16:13 Uhr
Das wird Heidenheim nicht mehr aufholen.
16.05.2026 - 16:20 Uhr
Kleiner Fun Fact für die Konferenz:
Unser Spiel wird gerade in der 47. Minute zum ersten Mal eingeblendet, davor nur für die Tore.
Gut, geht auch um nix mehr, aber das Spiel GAR NICHT gezeigt zu bekommen ist schon etwas wild.
Unser Spiel wird gerade in der 47. Minute zum ersten Mal eingeblendet, davor nur für die Tore.
Gut, geht auch um nix mehr, aber das Spiel GAR NICHT gezeigt zu bekommen ist schon etwas wild.
16.05.2026 - 16:26 Uhr
Wie es aktuell ausschaut, muss der VfL in der Relegation scheitern, damit sich Fußball-Deutschland ein wenig freuen kann.
Anders als der allgemeine Tenor, sehe ich die Wölfe aber auch in der kommenden Saison nicht von aller Sorge befreit. Da es VW nicht ganz egal sein wird, wie sich das Image des Konzerns in Deutschland entwickelt und es gleichzeitig wirtschaftlich schwieriger und schwieriger wird, sind Werksschließungen und Entlassungen schwer mit einem Europacup-Aspiranten zu argumentieren. Dass der VfL bei VW unter "Sonstiges" läuft, ist dabei weniger bedeutend als der Werbewert bzw. die Außenwahrnehmung für den Konzern. Seit Winterkorn scheint sich kein VW-Führer besonders emotional mit dem eigenen Werksverein verbunden. Die gleiche Kontinuität bei der Leistung der Spieler, die meisten bleiben weit unter ihrem Potenzial. Aber so ein Ecke, wie von Eriksen vor dem 0:1 würde ich auch gerne mal von einem Geißbock bewundern.
Ich drücke dann halt dem Drittplatzierten der 2. Liga die Daumen.
Anders als der allgemeine Tenor, sehe ich die Wölfe aber auch in der kommenden Saison nicht von aller Sorge befreit. Da es VW nicht ganz egal sein wird, wie sich das Image des Konzerns in Deutschland entwickelt und es gleichzeitig wirtschaftlich schwieriger und schwieriger wird, sind Werksschließungen und Entlassungen schwer mit einem Europacup-Aspiranten zu argumentieren. Dass der VfL bei VW unter "Sonstiges" läuft, ist dabei weniger bedeutend als der Werbewert bzw. die Außenwahrnehmung für den Konzern. Seit Winterkorn scheint sich kein VW-Führer besonders emotional mit dem eigenen Werksverein verbunden. Die gleiche Kontinuität bei der Leistung der Spieler, die meisten bleiben weit unter ihrem Potenzial. Aber so ein Ecke, wie von Eriksen vor dem 0:1 würde ich auch gerne mal von einem Geißbock bewundern.
Ich drücke dann halt dem Drittplatzierten der 2. Liga die Daumen.
16.05.2026 - 16:35 Uhr
Zitat von Goatstar71
Wie es aktuell ausschaut, muss der VfL in der Relegation scheitern, damit sich Fußball-Deutschland ein wenig freuen kann.
Anders als der allgemeine Tenor, sehe ich die Wölfe aber auch in der kommenden Saison nicht von aller Sorge befreit. Da es VW nicht ganz egal sein wird, wie sich das Image des Konzerns in Deutschland entwickelt und es gleichzeitig wirtschaftlich schwieriger und schwieriger wird, sind Werksschließungen und Entlassungen schwer mit einem Europacup-Aspiranten zu argumentieren. Dass der VfL bei VW unter "Sonstiges" läuft, ist dabei weniger bedeutend als der Werbewert bzw. die Außenwahrnehmung für den Konzern. Seit Winterkorn scheint sich kein VW-Führer besonders emotional mit dem eigenen Werksverein verbunden. Die gleiche Kontinuität bei der Leistung der Spieler, die meisten bleiben weit unter ihrem Potenzial. Aber so ein Ecke, wie von Eriksen vor dem 0:1 würde ich auch gerne mal von einem Geißbock bewundern.
Ich drücke dann halt dem Drittplatzierten der 2. Liga die Daumen.
Wie es aktuell ausschaut, muss der VfL in der Relegation scheitern, damit sich Fußball-Deutschland ein wenig freuen kann.
Anders als der allgemeine Tenor, sehe ich die Wölfe aber auch in der kommenden Saison nicht von aller Sorge befreit. Da es VW nicht ganz egal sein wird, wie sich das Image des Konzerns in Deutschland entwickelt und es gleichzeitig wirtschaftlich schwieriger und schwieriger wird, sind Werksschließungen und Entlassungen schwer mit einem Europacup-Aspiranten zu argumentieren. Dass der VfL bei VW unter "Sonstiges" läuft, ist dabei weniger bedeutend als der Werbewert bzw. die Außenwahrnehmung für den Konzern. Seit Winterkorn scheint sich kein VW-Führer besonders emotional mit dem eigenen Werksverein verbunden. Die gleiche Kontinuität bei der Leistung der Spieler, die meisten bleiben weit unter ihrem Potenzial. Aber so ein Ecke, wie von Eriksen vor dem 0:1 würde ich auch gerne mal von einem Geißbock bewundern.
Ich drücke dann halt dem Drittplatzierten der 2. Liga die Daumen.
Es wäre rein sportlich ja auch ein bisschen wild, als wirklich allerletzter Bundesligateilnehmer der nächsten Saison - So das heute gut geht - in der kommenden Saison von allen Abstiegssorgen freigesprochen zu werden. Wie VW das sieht, wird man im Sommer sehen.
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