Fanszene Teil V
12.09.2013 - 17:28 Uhr
18.03.2015 - 14:01 Uhr
Zitat von Juse1990
ach so, wenn ich als "freier" mensch beschliesse am wochenende mal nicht mit zu singen schade ich dem verein!?! was ist mit den leuten die jedes wochenende im A4 stehen und den mund nicht aufbekommen (nicht negativ bezw als vorwurf gemeint), schaden die dann jedes wochenende dem verein? los! schliesst die haupttribüne! sry aber das ist absoluter quatsch. über den boykott wurde hier ausgiebig dieskutiert, es gibt verschiedene meinungen dazu, was eine diskussion hier im forum ja auch ausmacht. aber hier auf den ultras rumzukloppen weil diese vorerst beschlossen haben nicht für stimmung zu sorgen, find ich frech.
generell sollte man, bevor man sich jetzt hier weiter über all die böse bösen ultras echauffiert,mal abwarten. es sollen ja die tage noch gespräche geführt werden. die dialoge waren ja in der vergangenheit meist gewinnbringend.
Zitat von contrador
Mein Gott. Jeder, der am Wochenende boykottiert, schadet dem Verein. Man kann ja viel über die Kommerzialisierung des Fußballs schimpfen, mach ich auch. Aber diese Politisierung des Fußballs nervt auch. Das wirkt ja manchmal wie als hätte man es mit einer wildgewordenen Schülermitverwaltung zu tun.
Zitat von proksc15
Warum denn bitte Pfosten ?
das ist nunmal deren Meinung und Überzeugung. Ich bezweifel das es innerhalb der Szene viele geben wird die diesen Boykott nicht unterstützen, weil es auch einfach die komplette Szene betrifft. Hier geht es darum das der Verein einfach ohne die Vorfälle aufzuarbeiten bereits ein Urteil gefällt hat.
Und das finde ich ebenso nicht in Ordnung.
In Anbetracht der Tatsache das ja eigentlich nicht mal etwas passiert ist, wie sogar die Polizei bestätigt.
Insofern kann ich sie sehr gut verstehen, aber für mich wäre es ebenso sehr bitter wenn am Sonntag von unserer Seite Ruhe herrscht.
Zitat von turbine
Und genau da liegt das Problem. Wenn genau die besagten singenden und tanzenden Ultras sich von den Pfosten distanzieren würden wäre das Problem gelöst. Aber genau das passiert nicht.
Und deswegen muss ich logischerweise daraus schließen, dass die "Guten" das Verhalten der "Bösen" tolerieren und mittragen. Also sind sie es selbst schuld wenn sie alle in einen Topf geschmissen werden.
Zitat von Karlsruhe_ftw
Aber es gibt eben genauso Ultras die Singen, tanzen und den Verein unterstützen und genau diejenigen werden nun mit in die Tonne gekloppt ohne etwas dafür zu können.
Aber es gibt eben genauso Ultras die Singen, tanzen und den Verein unterstützen und genau diejenigen werden nun mit in die Tonne gekloppt ohne etwas dafür zu können.
Und genau da liegt das Problem. Wenn genau die besagten singenden und tanzenden Ultras sich von den Pfosten distanzieren würden wäre das Problem gelöst. Aber genau das passiert nicht.
Und deswegen muss ich logischerweise daraus schließen, dass die "Guten" das Verhalten der "Bösen" tolerieren und mittragen. Also sind sie es selbst schuld wenn sie alle in einen Topf geschmissen werden.
Warum denn bitte Pfosten ?
das ist nunmal deren Meinung und Überzeugung. Ich bezweifel das es innerhalb der Szene viele geben wird die diesen Boykott nicht unterstützen, weil es auch einfach die komplette Szene betrifft. Hier geht es darum das der Verein einfach ohne die Vorfälle aufzuarbeiten bereits ein Urteil gefällt hat.
Und das finde ich ebenso nicht in Ordnung.
In Anbetracht der Tatsache das ja eigentlich nicht mal etwas passiert ist, wie sogar die Polizei bestätigt.
Insofern kann ich sie sehr gut verstehen, aber für mich wäre es ebenso sehr bitter wenn am Sonntag von unserer Seite Ruhe herrscht.
Mein Gott. Jeder, der am Wochenende boykottiert, schadet dem Verein. Man kann ja viel über die Kommerzialisierung des Fußballs schimpfen, mach ich auch. Aber diese Politisierung des Fußballs nervt auch. Das wirkt ja manchmal wie als hätte man es mit einer wildgewordenen Schülermitverwaltung zu tun.
ach so, wenn ich als "freier" mensch beschliesse am wochenende mal nicht mit zu singen schade ich dem verein!?! was ist mit den leuten die jedes wochenende im A4 stehen und den mund nicht aufbekommen (nicht negativ bezw als vorwurf gemeint), schaden die dann jedes wochenende dem verein? los! schliesst die haupttribüne! sry aber das ist absoluter quatsch. über den boykott wurde hier ausgiebig dieskutiert, es gibt verschiedene meinungen dazu, was eine diskussion hier im forum ja auch ausmacht. aber hier auf den ultras rumzukloppen weil diese vorerst beschlossen haben nicht für stimmung zu sorgen, find ich frech.
generell sollte man, bevor man sich jetzt hier weiter über all die böse bösen ultras echauffiert,mal abwarten. es sollen ja die tage noch gespräche geführt werden. die dialoge waren ja in der vergangenheit meist gewinnbringend.
Es ist doch ein Unterschied, ob man die Zähne nicht auseinander bekommt oder ob man liebend gerne singt und anfeuert, das aber aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen nicht macht, bzw. weil man protestieren will. Wenn die organsiierte Fanszene das Ganze politisch sehen will, gerne, das steht jedem frei. Aber bitte dann die Maßnahmen so konzipieren, dass man nicht die Falschen damit trifft, bzw. das eigene getroffene Ego über alles andere erhebt.
18.03.2015 - 14:09 Uhr
und wieder nicht kapiert...
jeder kann selbstverständlich tun und lassen was er will...
aber ist wohl ein unterschied ob ich aufgrund eines boykotts nicht ins Stadion gehe oder ob der familienvater das tut, weil schlichtweg was anderes zu tun hat...
Keiner will Dir deine Freiheit nehmen, was anderes zu tun als im Fanblock zu stehen...
NUR... wer dies aufgrund eines sinnfreien Boykotts tut, ist für mich unglaubwürdig...
jeder kann selbstverständlich tun und lassen was er will...
aber ist wohl ein unterschied ob ich aufgrund eines boykotts nicht ins Stadion gehe oder ob der familienvater das tut, weil schlichtweg was anderes zu tun hat...
Keiner will Dir deine Freiheit nehmen, was anderes zu tun als im Fanblock zu stehen...
NUR... wer dies aufgrund eines sinnfreien Boykotts tut, ist für mich unglaubwürdig...
18.03.2015 - 14:35 Uhr
Ich bin für eine neue Fan-Freundschaft mit ganz neuer Dimension:
KSC D1 mit allen anderen Blöcken und umgekehrt. Gewaltfrei mit tollem Gesang, tollen Bannern und unschlagbarer Tradition
KSC D1 mit allen anderen Blöcken und umgekehrt. Gewaltfrei mit tollem Gesang, tollen Bannern und unschlagbarer Tradition
18.03.2015 - 14:37 Uhr
Zitat von paoloksc
und wieder nicht kapiert...
jeder kann selbstverständlich tun und lassen was er will...
aber ist wohl ein unterschied ob ich aufgrund eines boykotts nicht ins Stadion gehe oder ob der familienvater das tut, weil schlichtweg was anderes zu tun hat...
Keiner will Dir deine Freiheit nehmen, was anderes zu tun als im Fanblock zu stehen...
NUR... wer dies aufgrund eines sinnfreien Boykotts tut, ist für mich unglaubwürdig...
und wieder nicht kapiert...
jeder kann selbstverständlich tun und lassen was er will...
aber ist wohl ein unterschied ob ich aufgrund eines boykotts nicht ins Stadion gehe oder ob der familienvater das tut, weil schlichtweg was anderes zu tun hat...
Keiner will Dir deine Freiheit nehmen, was anderes zu tun als im Fanblock zu stehen...
NUR... wer dies aufgrund eines sinnfreien Boykotts tut, ist für mich unglaubwürdig...
Ich glaube dir ist nicht ganz bewusst, dass es uns darum geht, dass man hier nicht so sehr auf die Ultras drauf kloppen muss! Dabei geht es uns NULL um die Vorfälle von Leipzig. Die Ultras haben ihren Respekt verdient. Und wenn du von Familienvater sprichst und anderen Dingen zu tun. Darum geht's weder Juse noch mir. Sondern darum, dass es einige gibt die seit Wochen nicht mehr zum KSC gehen und dann meinen auf die Ultras draufkloppen zu müssen, während sie selbst das Spiel nur auf Sky verfolgen.
Glaube eher dass du das gerade nicht kapierst. Boykott hin oder her. Sofern es seit je her still gewesen wäre, würden wir hier gerade nicht diskutieren. Dann würde das still sein nämlich kein Schwein jucken. Nun ist halt so, dass die Ultras jedes Spiel ins Stadion gehen und Stimmung machen. Davon sind nun die nicht Ultras verwöhnt worden. Nun haben die halt kein Bock. Was wenn die einfach innerhalb der Ultraszene gesagt hätten "Leute wir sind einfach still" dann würdet ihr schimpfen "Ey die machen keine Stimmung, solche *****. Dann würdet ihr euch nicht auf das Thema Boykott festmachen, würdet aber genauso schimpfen. Demnach geht es euch doch genauso nur um die Stimmung. Wenn euch die Stimmung so scheiß egal wäre, dann ignoriert doch einfach, dass die Ultras ihre Fresse halten, aus welchem Grund auch immer sie das tun.
18.03.2015 - 14:41 Uhr
Und dann noch einen Banner-Vorschlag (ohne Beleidigung) für´s nächste Spiel gegen RBL:
Schon manch einer kam vom Dosen-Kicken ab und landete beim richtigen Fussball

Schon manch einer kam vom Dosen-Kicken ab und landete beim richtigen Fussball


18.03.2015 - 14:44 Uhr
Ich möchte auch kurz Bezug auf die Stellungnahme der Ultras nehmen. Ich möchte nochmals betonen, dass ich den Ultras eigentlich eher positiv gegenüber stehe.
- Dass sie so viel für den Verein machen, wie in der Stellungnahme angedeutet wird, wusste ich auch nicht
und ist auf jeden Fall zu respektieren. Dass es darauf von Vereinsseite aus keine Rückmeldung gibt (z.B.
mit der Spende vom RBL Hinspiel) finde ich doch sehr schwach. Das ist das eine...
- Das andere ist halt die Vorfälle von letzten Montag. Da gebe ich hackfleischberg in nahezu allen Punkten
recht. Man kann und darf nicht verlangen, dass sich ein Verein vor solche Leute stellt, die Trikots
zurückfordern oder Mannschaftsbusse blockieren. Das geht nicht und muss von Vereinsseite aus auch
sanktioniert werden.
Ich frage mich jedoch immer noch warum die Ultras nun diesen Boykott machen. Wurden sie jemals als komplette Gruppierung bestraft? Ich habe mir die Stellungnahme des KSC nun zum wiederholten Male durchgelesen: es wird definitiv nicht die gesamte Gruppierung bestraft (mal das Bannerverbot ausgenommen). Es werden einzelne Personen bestraft bzw. sollen bestraft werden; nämlich genau die, die dafür verantwortlich waren. Und das ist richtig so! Außerdem wird ja vom Verein versucht, wirklich nur diese Personen zu bestrafen anstatt dem Kollektiv.
Warum dann der Boykott? Es zeigt doch, wie es jetzt schon öfters erwähnt wurde, dass sich die Ultras vor diese Leute stellen und mehr oder weniger direkt zugeben, dafür verantwortlich zu sein. Um es nochmals zu betonen: Ein Verein kann sich nicht vor solche Leute stellen! IW hat alles ihm mögliche getan, den Sachverhalt in SiD klarzustellen, mehr kann man doch nicht ernsthaft verlangen!
- Dass sie so viel für den Verein machen, wie in der Stellungnahme angedeutet wird, wusste ich auch nicht
und ist auf jeden Fall zu respektieren. Dass es darauf von Vereinsseite aus keine Rückmeldung gibt (z.B.
mit der Spende vom RBL Hinspiel) finde ich doch sehr schwach. Das ist das eine...
- Das andere ist halt die Vorfälle von letzten Montag. Da gebe ich hackfleischberg in nahezu allen Punkten
recht. Man kann und darf nicht verlangen, dass sich ein Verein vor solche Leute stellt, die Trikots
zurückfordern oder Mannschaftsbusse blockieren. Das geht nicht und muss von Vereinsseite aus auch
sanktioniert werden.
Ich frage mich jedoch immer noch warum die Ultras nun diesen Boykott machen. Wurden sie jemals als komplette Gruppierung bestraft? Ich habe mir die Stellungnahme des KSC nun zum wiederholten Male durchgelesen: es wird definitiv nicht die gesamte Gruppierung bestraft (mal das Bannerverbot ausgenommen). Es werden einzelne Personen bestraft bzw. sollen bestraft werden; nämlich genau die, die dafür verantwortlich waren. Und das ist richtig so! Außerdem wird ja vom Verein versucht, wirklich nur diese Personen zu bestrafen anstatt dem Kollektiv.
Warum dann der Boykott? Es zeigt doch, wie es jetzt schon öfters erwähnt wurde, dass sich die Ultras vor diese Leute stellen und mehr oder weniger direkt zugeben, dafür verantwortlich zu sein. Um es nochmals zu betonen: Ein Verein kann sich nicht vor solche Leute stellen! IW hat alles ihm mögliche getan, den Sachverhalt in SiD klarzustellen, mehr kann man doch nicht ernsthaft verlangen!
18.03.2015 - 14:45 Uhr
Zitat von Homepage KSC
Der KSC zieht aus den Vorfällen rund um die Partie gegen RB Leipzig Konsequenzen und ergreift bereits bezüglich des bevorstehenden Heimspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern konkrete Maßnahmen:
1. Der KSC distanziert sich von beleidigenden Schriftbannern und beleidigenden Schmähgesängen im Stadion. Der Verein untersagt deshalb für die nächsten drei Spiele das Zeigen von Schriftbannern im Stadion. Dieses Bannerverbot ist die Reaktion darauf, dass genehmigte Banner entgegen den Vereinbarungen abgeändert wurden beziehungsweise zusätzliche Banner ins Stadion geschleust wurden und die aktive Fanszene somit Absprachen und Regularien nicht eingehalten hat.
2. Das Blockieren der Torausfahrt hinter der Haupttribüne, das Androhen von Gewalt mit dem Ziel, ein Trikot herauszupressen und das Werfen von Farbbeuteln sind nicht hinnehmbare Exzesse von Teilen der aktiven Fanszene. Insoweit hat der KSC von der Polizei Berichte angefordert, um die Personalien der Täter festzustellen und weitere Maßnahmen zu ergreifen. Den KSC-Mitarbeitern wurde intern klar kommuniziert, dass eine derartige Aktion wie die Herausgabe eines Trikots nicht mehr vorkommen darf und der Verein sich in keiner Weise erpressen lässt. Der KSC wird das Fanprojekt auffordern zu veranlassen, das Trikot dem Verein zurückzugeben.
3. Das Auftauchen von 30 Personen aus der aktiven Karlsruher Fanszene vor dem Mannschaftshotel von RB Leipzig in Herxheim-Hayna und der vom Hotelier verhinderte Versuch von zwei Personen, sich im Eingangsbereich Zutritt zum Hotel zu verschaffen, wird vom KSC ebenso verurteilt. Derartige Provokationen und Einschüchterungen hält der Verein für kriminell, sie stellen einen absoluten und nicht akzeptablen Tabubruch dar. Auch hier hat der KSC die Polizei aufgefordert, festgestellte Personen mitzuteilen, damit Maßnahmen getroffen werden können.
4. Der KSC übt sein Hausrecht für das Wildparkstadion aus und erteilt insgesamt 14 Personen für das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Tageshausverbot. Dies betrifft acht Personen aus der Anhängerschaft des 1. FC Kaiserslautern, gegen die bereits von der Stadt Karlsruhe für das anstehende Südwestderby ein Aufenthaltsverbot für die Stadt Karlsruhe erteilt wurde. Außerdem wird für sechs Mitglieder der Karlsruher Fanszene ein Tageshausverbot ausgesprochen, gegen die die Ermittlungsverfahren wegen der Vorkommnisse beim Spiel in Kaiserslautern laufen, als es nach Spielende auf der Südtribüne zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam.
5. Der KSC prüft derzeit die Einleitung von Vereinsausschlussverfahren gegen mehrere Personen.
6. Der KSC wird mit der Bereitschaftspolizei einen Workshop durchführen und seine mit den Themen Sicherheit und Ordnung betrauten Mitarbeiter vertiefend schulen lassen.
Der KSC zieht aus den Vorfällen rund um die Partie gegen RB Leipzig Konsequenzen und ergreift bereits bezüglich des bevorstehenden Heimspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern konkrete Maßnahmen:
1. Der KSC distanziert sich von beleidigenden Schriftbannern und beleidigenden Schmähgesängen im Stadion. Der Verein untersagt deshalb für die nächsten drei Spiele das Zeigen von Schriftbannern im Stadion. Dieses Bannerverbot ist die Reaktion darauf, dass genehmigte Banner entgegen den Vereinbarungen abgeändert wurden beziehungsweise zusätzliche Banner ins Stadion geschleust wurden und die aktive Fanszene somit Absprachen und Regularien nicht eingehalten hat.
2. Das Blockieren der Torausfahrt hinter der Haupttribüne, das Androhen von Gewalt mit dem Ziel, ein Trikot herauszupressen und das Werfen von Farbbeuteln sind nicht hinnehmbare Exzesse von Teilen der aktiven Fanszene. Insoweit hat der KSC von der Polizei Berichte angefordert, um die Personalien der Täter festzustellen und weitere Maßnahmen zu ergreifen. Den KSC-Mitarbeitern wurde intern klar kommuniziert, dass eine derartige Aktion wie die Herausgabe eines Trikots nicht mehr vorkommen darf und der Verein sich in keiner Weise erpressen lässt. Der KSC wird das Fanprojekt auffordern zu veranlassen, das Trikot dem Verein zurückzugeben.
3. Das Auftauchen von 30 Personen aus der aktiven Karlsruher Fanszene vor dem Mannschaftshotel von RB Leipzig in Herxheim-Hayna und der vom Hotelier verhinderte Versuch von zwei Personen, sich im Eingangsbereich Zutritt zum Hotel zu verschaffen, wird vom KSC ebenso verurteilt. Derartige Provokationen und Einschüchterungen hält der Verein für kriminell, sie stellen einen absoluten und nicht akzeptablen Tabubruch dar. Auch hier hat der KSC die Polizei aufgefordert, festgestellte Personen mitzuteilen, damit Maßnahmen getroffen werden können.
4. Der KSC übt sein Hausrecht für das Wildparkstadion aus und erteilt insgesamt 14 Personen für das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Tageshausverbot. Dies betrifft acht Personen aus der Anhängerschaft des 1. FC Kaiserslautern, gegen die bereits von der Stadt Karlsruhe für das anstehende Südwestderby ein Aufenthaltsverbot für die Stadt Karlsruhe erteilt wurde. Außerdem wird für sechs Mitglieder der Karlsruher Fanszene ein Tageshausverbot ausgesprochen, gegen die die Ermittlungsverfahren wegen der Vorkommnisse beim Spiel in Kaiserslautern laufen, als es nach Spielende auf der Südtribüne zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam.
5. Der KSC prüft derzeit die Einleitung von Vereinsausschlussverfahren gegen mehrere Personen.
6. Der KSC wird mit der Bereitschaftspolizei einen Workshop durchführen und seine mit den Themen Sicherheit und Ordnung betrauten Mitarbeiter vertiefend schulen lassen.
Zitat von Ultra1894
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde in Ingolstadt kein organisierter Support von uns durchgeführt. Die Gründe hierfür sind in der vom KSC nach dem Spiel gegen RB Leipzig veröffentlichten Stellungnahme zu finden. Darüber hinaus beenden wir vorerst die Zusammenarbeit mit dem Verein auf allen Ebenen, was sich nicht nur auf die Unterstützung im Stadion bezieht.
Wir können nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren und werden unser Verhältnis zu den Verantwortlichen des KSC grundlegend überdenken. Jahrelang haben wir für diesen Verein alles getan: nicht nur durch die organisierte Stimmung und die großangelegten Choreographien, sondern auch durch den Auf- und Abbau beim Familientag, verschiedene Spendenaktionen (wie etwa jene aus dem Hinspiel gegen RB, wobei wir bis heute keine Antwort bekommen haben, wohin der Erlös letzten Endes geflossen ist), die Gestaltung unseres neuen Trikots und zahlreiche Fanartikel, deren Gewinne zu 100 % an den KSC gingen, Plakataktionen zur Spieltagsankündigung sowie Mitgliederwerbung. Um Kosten für den Verein zu sparen, haben wir sogar auf Bitten des KSC die Parkplatzmarkierungen der VIP-Gäste vergangenen Sommer erneuert.
All dies taten wir gerne, selbstverständlich unentgeltlich in wochenlanger Arbeit und aus Überzeugung. Die Verantwortlichen des KSC nahmen diese Dinge auch dankend an. Umso mehr stößt die Reaktion, die der Verein auf die Vorkommnisse rund um das Spiel gegen RB Leipzig gezeigt hat, bei uns auf Unverständnis.
Die Vereinsführung hätte die Möglichkeit gehabt, sich eine differenzierte Sicht der Dinge zu verschaffen. Sei es durch die zumindest bedingte kritische Berichterstattung einiger Medien oder gar durch die jeweiligen Berichte der Polizei. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es ausgerechnet die Polizei ist, die die Dinge hier relativiert. Keine Straftaten sind am vergangenen Montag vorgefallen und dementsprechend ermittelt auch keine Polizei. Gleichwohl versucht der Verein aber die Personalien von gewissen „Tätern“ bei der Polizei zu erfragen, was datenschutztechnisch höchst bedenklich ist. Nochmal: Der KSC spricht hier von Ausschreitungen, die nie stattgefunden haben und geht den Falschaussagen einiger Presseberichte und insbesondere Herrn Rangnick auf den Leim.
Es fand also keine sachliche Aufarbeitung der Geschehnisse statt, noch wurden Fanvertreter diesbezüglich eingeladen, bzw. die Fanbetreuung oder das Fanprojekt gehört, wie auch in der Stellungnahme der Supporters zu lesen ist. Dem vom DFB geforderten Dialog zwischen Verein und Fans wurde somit ebenfalls nicht nachgekommen. Bedenklich dabei ist, dass sogar das Angebot einer Klarstellung von Seiten der Polizei ausgeschlagen wurde.
Der Verein scheint sich regelrecht gegen eine objektive Aufarbeitung zu wehren. Der Druck der Medien und des Verbandes scheint zu groß zu sein. Überhaupt ist die Berichterstattung der Medien in Bezug auf das Spiel gegen RB Leipzig höchst fragwürdig: Während etwa in anderen Ländern im Namen des Fußballs und unter Aufsicht der FIFA Menschen für den Bau moderner Fußballarenen sterben, scheint hierzulande gleichwohl ein straftatfreies Zweitligaspiel für mehr Schlagzeilen zu sorgen, als die Menschenrechtsverletzungen in Katar. Dementsprechend ist es traurig, dass auch der KSC Presseberichte unreflektiert übernimmt, auf den Zug der Medienhysterie aufspringt und pauschale Sanktionen ausspricht.
Diese treffen nicht nur einen kleinen Teil der Fanszene, wie es so oft suggeriert wird, sondern bedrohen die gesamte Fankultur wie wir sie lieben und leben. Äußerst dilettantisch erscheint in diesem Zusammenhang, dass der KSC die Ereignisse um das Spiel gegen RB Leipzig dafür benutzt, sogar Fans des 1. FC Kaiserslautern mit Hausverboten für das kommende Heimspiel zu belegen. Ebenso sind Banner und Schmähgesänge schon immer Bestandteil aktiver Fankultur und werden es auch immer sein. Ein rauer Ton ist beabsichtigt, gehört dazu und gibt die Stimmung in der Kurve wieder. Wer damit nicht umgehen kann, hat im Fußball nichts verloren. Besonders die Distanzierung der Verantwortlichen des KSC von Schmähgesängen wirkt etwas infantil. Bis jetzt hielt der Verein so etwas nie für notwendig. Da ausgerechnet nach dem Spiel gegen RB Leipzig dies nun trotzdem stattfindet, wird jenem Konstrukt eine Sonderrolle geradezu anerkannt. Etwas wünschenswerter wäre es eventuell, wenn sich der KSC von diversen Journalisten distanziert, die die eigenen Fans offen als „Deppen” und „Mischpoke“ bezeichnen oder den Rauswurf von Angestellten des Vereins fordern.
Die Vereinsführung hätte durchaus die Zeit gehabt, kritisch und objektiv Position zu den Aussagen von Herrn Rangnick, dem Bericht der Polizei, der medialen Resonanz und einer möglichen Schilderung von Fanvertretern zu beziehen. Doch dies alles hat ganz offensichtlich nicht stattgefunden. Der KSC bleibt hier das, was er zuletzt immer in kritischen Fragen geblieben ist: farb- und charakterlos. Das einzige, was diesen Verein bunt macht, sind seine Fans.
Deshalb: Ist es zu viel verlangt, wenn man nach diesen Geschehnissen Fanvertreter hört, auf unsere Kritik eingeht und sich nach Lügen eines Herrn Rangnick schützend vor seine Fans stellt?
Der Dialog zwischen dem Verein und uns war zuletzt durchaus gut – nicht zuletzt deshalb, weil der KSC durch unsere Vorschläge an das Marketingteam Profit daraus schlagen konnte. Wir werden dementsprechend den Eindruck nicht los, dass der Verein uns nur braucht, wenn wir auch von Vorteil sind.
Wir fordern für die Zukunft daher, dass ein möglicher neuer Dialog auf Augenhöhe stattfinden muss. Darüber hinaus erwarten wir eine Richtigstellung der Aussagen des Vereins in Bezug auf das Spiel gegen RB Leipzig. Dazu gehört vor allem eine Korrektur der Stellungnahme. So lange diese nicht erfolgt, ist für uns die Zusammenarbeit mit dem Verein beendet. Wie sich unser Auftreten am Sonntag im Stadion gestaltet, entscheidet sich nach einem Gespräch mit dem Verein am Ende dieser Woche.
Denn gesprächsbereit sind wir prinzipiell immer und stellen uns gerne jeglicher Kritik, sei es über unsere Homepage oder persönlich im Fan-Projekt. Allerdings werden wir uns niemals auf Facebook oder in irgendwelchen Internetforen äußern.
Es steht ausdrücklich jedem frei, sich diesem Protest anzuschließen und ein Zeichen zu setzen.
Für den Fußball, den wir lieben und eine Fankultur, die wir leben!
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)
ULTRA 1894
Ein kleiner Nachtrag noch zur Berichterstattung der Medien: Vielfach wird nun berichtet, der KSC habe als Reaktion auf das Spiel gegen RB Leipzig Stadionverbote ausgesprochen. Das ist jedoch eine absolute Falschmeldung. Denn wer sich auch nur ansatzweise mit der Vergabe von Stadionverboten auskennt, weiß, dass diese laut DFL-Statuten nur nach Einleitung eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens ausgesprochen werden können. Und dieses gab es bekanntlich eben nicht.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde in Ingolstadt kein organisierter Support von uns durchgeführt. Die Gründe hierfür sind in der vom KSC nach dem Spiel gegen RB Leipzig veröffentlichten Stellungnahme zu finden. Darüber hinaus beenden wir vorerst die Zusammenarbeit mit dem Verein auf allen Ebenen, was sich nicht nur auf die Unterstützung im Stadion bezieht.
Wir können nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren und werden unser Verhältnis zu den Verantwortlichen des KSC grundlegend überdenken. Jahrelang haben wir für diesen Verein alles getan: nicht nur durch die organisierte Stimmung und die großangelegten Choreographien, sondern auch durch den Auf- und Abbau beim Familientag, verschiedene Spendenaktionen (wie etwa jene aus dem Hinspiel gegen RB, wobei wir bis heute keine Antwort bekommen haben, wohin der Erlös letzten Endes geflossen ist), die Gestaltung unseres neuen Trikots und zahlreiche Fanartikel, deren Gewinne zu 100 % an den KSC gingen, Plakataktionen zur Spieltagsankündigung sowie Mitgliederwerbung. Um Kosten für den Verein zu sparen, haben wir sogar auf Bitten des KSC die Parkplatzmarkierungen der VIP-Gäste vergangenen Sommer erneuert.
All dies taten wir gerne, selbstverständlich unentgeltlich in wochenlanger Arbeit und aus Überzeugung. Die Verantwortlichen des KSC nahmen diese Dinge auch dankend an. Umso mehr stößt die Reaktion, die der Verein auf die Vorkommnisse rund um das Spiel gegen RB Leipzig gezeigt hat, bei uns auf Unverständnis.
Die Vereinsführung hätte die Möglichkeit gehabt, sich eine differenzierte Sicht der Dinge zu verschaffen. Sei es durch die zumindest bedingte kritische Berichterstattung einiger Medien oder gar durch die jeweiligen Berichte der Polizei. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es ausgerechnet die Polizei ist, die die Dinge hier relativiert. Keine Straftaten sind am vergangenen Montag vorgefallen und dementsprechend ermittelt auch keine Polizei. Gleichwohl versucht der Verein aber die Personalien von gewissen „Tätern“ bei der Polizei zu erfragen, was datenschutztechnisch höchst bedenklich ist. Nochmal: Der KSC spricht hier von Ausschreitungen, die nie stattgefunden haben und geht den Falschaussagen einiger Presseberichte und insbesondere Herrn Rangnick auf den Leim.
Es fand also keine sachliche Aufarbeitung der Geschehnisse statt, noch wurden Fanvertreter diesbezüglich eingeladen, bzw. die Fanbetreuung oder das Fanprojekt gehört, wie auch in der Stellungnahme der Supporters zu lesen ist. Dem vom DFB geforderten Dialog zwischen Verein und Fans wurde somit ebenfalls nicht nachgekommen. Bedenklich dabei ist, dass sogar das Angebot einer Klarstellung von Seiten der Polizei ausgeschlagen wurde.
Der Verein scheint sich regelrecht gegen eine objektive Aufarbeitung zu wehren. Der Druck der Medien und des Verbandes scheint zu groß zu sein. Überhaupt ist die Berichterstattung der Medien in Bezug auf das Spiel gegen RB Leipzig höchst fragwürdig: Während etwa in anderen Ländern im Namen des Fußballs und unter Aufsicht der FIFA Menschen für den Bau moderner Fußballarenen sterben, scheint hierzulande gleichwohl ein straftatfreies Zweitligaspiel für mehr Schlagzeilen zu sorgen, als die Menschenrechtsverletzungen in Katar. Dementsprechend ist es traurig, dass auch der KSC Presseberichte unreflektiert übernimmt, auf den Zug der Medienhysterie aufspringt und pauschale Sanktionen ausspricht.
Diese treffen nicht nur einen kleinen Teil der Fanszene, wie es so oft suggeriert wird, sondern bedrohen die gesamte Fankultur wie wir sie lieben und leben. Äußerst dilettantisch erscheint in diesem Zusammenhang, dass der KSC die Ereignisse um das Spiel gegen RB Leipzig dafür benutzt, sogar Fans des 1. FC Kaiserslautern mit Hausverboten für das kommende Heimspiel zu belegen. Ebenso sind Banner und Schmähgesänge schon immer Bestandteil aktiver Fankultur und werden es auch immer sein. Ein rauer Ton ist beabsichtigt, gehört dazu und gibt die Stimmung in der Kurve wieder. Wer damit nicht umgehen kann, hat im Fußball nichts verloren. Besonders die Distanzierung der Verantwortlichen des KSC von Schmähgesängen wirkt etwas infantil. Bis jetzt hielt der Verein so etwas nie für notwendig. Da ausgerechnet nach dem Spiel gegen RB Leipzig dies nun trotzdem stattfindet, wird jenem Konstrukt eine Sonderrolle geradezu anerkannt. Etwas wünschenswerter wäre es eventuell, wenn sich der KSC von diversen Journalisten distanziert, die die eigenen Fans offen als „Deppen” und „Mischpoke“ bezeichnen oder den Rauswurf von Angestellten des Vereins fordern.
Die Vereinsführung hätte durchaus die Zeit gehabt, kritisch und objektiv Position zu den Aussagen von Herrn Rangnick, dem Bericht der Polizei, der medialen Resonanz und einer möglichen Schilderung von Fanvertretern zu beziehen. Doch dies alles hat ganz offensichtlich nicht stattgefunden. Der KSC bleibt hier das, was er zuletzt immer in kritischen Fragen geblieben ist: farb- und charakterlos. Das einzige, was diesen Verein bunt macht, sind seine Fans.
Deshalb: Ist es zu viel verlangt, wenn man nach diesen Geschehnissen Fanvertreter hört, auf unsere Kritik eingeht und sich nach Lügen eines Herrn Rangnick schützend vor seine Fans stellt?
Der Dialog zwischen dem Verein und uns war zuletzt durchaus gut – nicht zuletzt deshalb, weil der KSC durch unsere Vorschläge an das Marketingteam Profit daraus schlagen konnte. Wir werden dementsprechend den Eindruck nicht los, dass der Verein uns nur braucht, wenn wir auch von Vorteil sind.
Wir fordern für die Zukunft daher, dass ein möglicher neuer Dialog auf Augenhöhe stattfinden muss. Darüber hinaus erwarten wir eine Richtigstellung der Aussagen des Vereins in Bezug auf das Spiel gegen RB Leipzig. Dazu gehört vor allem eine Korrektur der Stellungnahme. So lange diese nicht erfolgt, ist für uns die Zusammenarbeit mit dem Verein beendet. Wie sich unser Auftreten am Sonntag im Stadion gestaltet, entscheidet sich nach einem Gespräch mit dem Verein am Ende dieser Woche.
Denn gesprächsbereit sind wir prinzipiell immer und stellen uns gerne jeglicher Kritik, sei es über unsere Homepage oder persönlich im Fan-Projekt. Allerdings werden wir uns niemals auf Facebook oder in irgendwelchen Internetforen äußern.
Es steht ausdrücklich jedem frei, sich diesem Protest anzuschließen und ein Zeichen zu setzen.
Für den Fußball, den wir lieben und eine Fankultur, die wir leben!
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)
ULTRA 1894
Ein kleiner Nachtrag noch zur Berichterstattung der Medien: Vielfach wird nun berichtet, der KSC habe als Reaktion auf das Spiel gegen RB Leipzig Stadionverbote ausgesprochen. Das ist jedoch eine absolute Falschmeldung. Denn wer sich auch nur ansatzweise mit der Vergabe von Stadionverboten auskennt, weiß, dass diese laut DFL-Statuten nur nach Einleitung eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens ausgesprochen werden können. Und dieses gab es bekanntlich eben nicht.
Ihr werdet ein paar Überschneidungen vorfinden. Dinge wo man aneinander vorbeiredet und ebenfalls Themen die wohl der KSC sowie die Ultraszene nur Intern wissen können. Es wird vielleicht manchen ganz gut tun, beides hintereinander weg zu lesen.
18.03.2015 - 16:17 Uhr
@Juse1990:
Du musst noch Deine Signatur ändern.
Du musst noch Deine Signatur ändern.
18.03.2015 - 16:36 Uhr
Zitat von KSC_02
Ich frage mich jedoch immer noch warum die Ultras nun diesen Boykott machen. Wurden sie jemals als komplette Gruppierung bestraft? Ich habe mir die Stellungnahme des KSC nun zum wiederholten Male durchgelesen: es wird definitiv nicht die gesamte Gruppierung bestraft (mal das Bannerverbot ausgenommen). Es werden einzelne Personen bestraft bzw. sollen bestraft werden; nämlich genau die, die dafür verantwortlich waren. Und das ist richtig so! Außerdem wird ja vom Verein versucht, wirklich nur diese Personen zu bestrafen anstatt dem Kollektiv.
Warum dann der Boykott? Es zeigt doch, wie es jetzt schon öfters erwähnt wurde, dass sich die Ultras vor diese Leute stellen und mehr oder weniger direkt zugeben, dafür verantwortlich zu sein. Um es nochmals zu betonen: Ein Verein kann sich nicht vor solche Leute stellen! IW hat alles ihm mögliche getan, den Sachverhalt in SiD klarzustellen, mehr kann man doch nicht ernsthaft verlangen!
Ich frage mich jedoch immer noch warum die Ultras nun diesen Boykott machen. Wurden sie jemals als komplette Gruppierung bestraft? Ich habe mir die Stellungnahme des KSC nun zum wiederholten Male durchgelesen: es wird definitiv nicht die gesamte Gruppierung bestraft (mal das Bannerverbot ausgenommen). Es werden einzelne Personen bestraft bzw. sollen bestraft werden; nämlich genau die, die dafür verantwortlich waren. Und das ist richtig so! Außerdem wird ja vom Verein versucht, wirklich nur diese Personen zu bestrafen anstatt dem Kollektiv.
Warum dann der Boykott? Es zeigt doch, wie es jetzt schon öfters erwähnt wurde, dass sich die Ultras vor diese Leute stellen und mehr oder weniger direkt zugeben, dafür verantwortlich zu sein. Um es nochmals zu betonen: Ein Verein kann sich nicht vor solche Leute stellen! IW hat alles ihm mögliche getan, den Sachverhalt in SiD klarzustellen, mehr kann man doch nicht ernsthaft verlangen!
Genau das ist die Frage, die auch ich mir absolut nicht beantworten kann. Das Bannerverbot ist die einzige "Kollektivstrafe". Und diese ist zudem auch noch nachvollziehbar, da Vereinbarungen mit dem KSC nicht eingehalten wurden.
Alle weiteren Strafen richten sich gegen einzelne Personen, die offensichtlich dem Verein geschadet haben. Dies wird von den Ultras in ihrer Stellungnahme in keinster Weise dementiert. Wo liegt also das Problem der Ultras? Letzten Endes kann man doch nur zu dem Schluss kommen, dass die Ultras als Gruppierung die Verfehlung Einzelner gut heißen und diese decken wollen. Sorry, aber das hat nichts mit Rumhacken auf den Ultras zu tun. Die haben sich durch ihren unbegründeten Boykott diese Suppe selbst eingebrockt und haben sie jetzt auch auszulöffeln. Von Vereinsseite besteht hier in meinen Augen keinerlei Handlungsbedarf.
18.03.2015 - 16:53 Uhr
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/Nach-Leipzig-Randale-Ultras-brechen-mit-dem-KSC;art7581,1603058
Randale und Pyrotechnik beim Spiel gegen RB?????
Randale und Pyrotechnik beim Spiel gegen RB?????
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

