Fanszene Teil V
12.09.2013 - 17:28 Uhr
18.03.2015 - 18:59 Uhr
Zitat von fanatiKA
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/Nach-Leipzig-Randale-Ultras-brechen-mit-dem-KSC;art7581,1603058
Randale und Pyrotechnik beim Spiel gegen RB?????
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/Nach-Leipzig-Randale-Ultras-brechen-mit-dem-KSC;art7581,1603058
Randale und Pyrotechnik beim Spiel gegen RB?????
dieses Bild mit dem Untertext haben alle medien deutschlands übernommen. es ist einfach mehr als eine unverschämtheit. dieses bild ist weder vom spieltag noch stimmt die aussage. und wundert man sich, dass menschen von lügenpresse sprechen?...alle die sich so sehr mit unserem kleinen ksc problem herumschlagen sollten sich doch lieber dafür einsetzten, dass uns die medien nicht belügen und verdummen. nicht nur im fussball.
radio nachrichten heute: aussage...demonstrationen um die ezb und ausschreitungen. beim fussball: terror aus der kurve!!
auch wenn ich das interview von welle in ordnung fand, hat er die hotelsache doch nur in einem halbsatz verbessert. da hätte man erwarten können, dass er da 2-3 konkrete und prägnante sätze dazu sagt. das hat er nicht. ganz zufrieden kann man damit nicht sein.
18.03.2015 - 19:03 Uhr
Zitat von KAlist
es ist schon seltsam, wie hier über die beweggründe diskutiert wird. ist es so schwer die hintergründe zu verstehen?
"übersetzung"
der verein hat direkt nach den vorfällen strafen und sanktionen angekündigt/ vollzogen ohne die normalerweise recht gute gesprächsebene mit den ultras zu nutzen. das stieß in der szene auf völliges unverständnis. weder fanprojekt/fanvertreter wurden dazu angehört. der verein hat den dialog verwehrt. selbst mit der polizei wurde zuvor nicht gesprochen um genaue kenntnis der vorfälle zu haben BEVOR sanktionen angekündigt wurden. somit wurden diese Maßnahmen völlig auf tatsache der aussagen von RR und medien getroffen und nicht erst nach einer sachlichen begutachtung. woher soll denn die richtigstellung denn auch sonst kommen?
die klarstellung bei SiD wurde 1 woche später getroffen. also erst nach aussprache der sanktionen.
diese vorgehensweise (und wir sind noch garnicht bei der art und weise der sanktion) veranlast die ultraszene die zusammenarbeit komplett neu zu überdenken, immerhin hatte man seit 2012 eine gute basis geschaffen, war immer im gespräch. wieso man nach dem spiel nicht die darstellung der szene hörte damit sich der verein ein differenziertes bild schaffen konnte, bleibt schleierhaft. auch die supporters hießen das vorgehen des vereins nicht gut und das nicht ohne grund.
daher wird bis auf weiteres diese zusammenarbeit ausgesetzt. man könnte auch aus ultrasicht sagen:
auch aus sicht der ultras unterbrochen, da dies der verein augenscheinlich schon getan hat. sonst hätte er nachgefragt, bzw. die gespräche angenommen und erst danach über sanktionen und deren art entschieden.
---------------------------------------------------------------------------------------
ich finde so schwer nachzuvollziehen ist das nicht, ohne es bewerten zu wollen. ich selbst wünsche mir, dass am sonntag die hütte bebt! und zwar mit schlachtrufen der KSCfans allen voran den Ultras.
es ist schon seltsam, wie hier über die beweggründe diskutiert wird. ist es so schwer die hintergründe zu verstehen?
"übersetzung"
der verein hat direkt nach den vorfällen strafen und sanktionen angekündigt/ vollzogen ohne die normalerweise recht gute gesprächsebene mit den ultras zu nutzen. das stieß in der szene auf völliges unverständnis. weder fanprojekt/fanvertreter wurden dazu angehört. der verein hat den dialog verwehrt. selbst mit der polizei wurde zuvor nicht gesprochen um genaue kenntnis der vorfälle zu haben BEVOR sanktionen angekündigt wurden. somit wurden diese Maßnahmen völlig auf tatsache der aussagen von RR und medien getroffen und nicht erst nach einer sachlichen begutachtung. woher soll denn die richtigstellung denn auch sonst kommen?
die klarstellung bei SiD wurde 1 woche später getroffen. also erst nach aussprache der sanktionen.
diese vorgehensweise (und wir sind noch garnicht bei der art und weise der sanktion) veranlast die ultraszene die zusammenarbeit komplett neu zu überdenken, immerhin hatte man seit 2012 eine gute basis geschaffen, war immer im gespräch. wieso man nach dem spiel nicht die darstellung der szene hörte damit sich der verein ein differenziertes bild schaffen konnte, bleibt schleierhaft. auch die supporters hießen das vorgehen des vereins nicht gut und das nicht ohne grund.
daher wird bis auf weiteres diese zusammenarbeit ausgesetzt. man könnte auch aus ultrasicht sagen:
auch aus sicht der ultras unterbrochen, da dies der verein augenscheinlich schon getan hat. sonst hätte er nachgefragt, bzw. die gespräche angenommen und erst danach über sanktionen und deren art entschieden.
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ich finde so schwer nachzuvollziehen ist das nicht, ohne es bewerten zu wollen. ich selbst wünsche mir, dass am sonntag die hütte bebt! und zwar mit schlachtrufen der KSCfans allen voran den Ultras.
"Sanktion" 1: Bannerverbot für die nächsten drei Spiele -> Es wurde eine vorher wohl von Ultras und Verein getroffene Vereinbarung von seitens der Ultras gebrochen. Was soll sich der Verein da von Ultras, Fanprojekt oder Fanbetreuer anhören?
"Sanktion" 2: Bei der Trikotaktion gab es zu dem Zeitpunkt der Aktion schon eine klare Aussage, die von den Blockiereren ignoriert wurde, bzw. mit die nicht genehmigte Aktion eines Sicherheitsbeauftragten durch eigenmächtige Herausgabe des Trikots beendet wurde. Auch hier - kein Klärungsbedarf, der Verein war informiert und wurde ignoriert. Es werden Maßnahmen gegen identifizierte beteiligte Personen angekündigt. (PS: Aus meiner Sicht könnte man hier durchaus über einen Straftatbestand der Nötigung reden)
"Sanktion" 3: Ermittlung der Personen, die sich vor dem Hotel in Herxheim versammelt hatten bzw. sich Zugang verschaffen wollten. Auch die Polizei stellt den grundsätzlichen Sachverhalt nicht in Abrede (wenn sie sich auch auf die Aussagen des Hotelpersonals verlässt), da aber ein Verfahren gegen Unbekannt eröffnet wurde, wird das wohl sowieso ausgehen wie's Hornberger Schießen. Nichts desto trotz war schon die Aktion vor dem Hotel höchst unsportlich, egal ob dann keiner, zwei oder 500 auch noch versuchen, ins Hotel zu kommen, von da aus Reaktion zu verstehen. Hier KÖNNTE man sich als Verein evtl. anhören, was die Betroffenen zu sagen haben, aber sind da überhaupt die Ultras betroffen?

Auf jeden Fall sind noch keine Maßnahmen verhängt. "Sanktion" 4: Beruht vollständig auf der Aktion in Lautern, hat also gar nix mit RB zu tun
"Sanktion" 5: Ok, hier wird es wischiwaschi, da fehlt Ausenstehenden der Überblick, gegen wen jetzt wie und warum. Aktion bei RB? NUR Aktion bei RB? Etwas ganz anderes? Keine Ahnung.
"Sanktion" 6: Interne Schulung. Jo.
Also die "unmittelbaren" Strafen erfolgten für Dinge, die völlig unabhängig von der Nummer in Herxheim waren, und bei dem der Verein eine klar kommunizierte Position vertrat, die von seiten von aktiven Fans/Ultras nicht eingehalten wurde. Das Bannerverbot ist dabei aus meiner Sicht die einzige Pauschalstrafe, bei allen anderen wird ganz klar herausgestellt, dass Massnahmen (die noch nicht mal festgelegt sind, könnte ja z.b. auch ein Tagesstadionverbot sein) gegen identifizierte Personen getroffen werden. Das einzige, was evtl. fishy ist, ist die Nummer mit dem Vereinsausschlußverfahren, wobei ich nicht glaube dass das (nur) wegen der RB-Nummer ist. (Tropfen-Fass und so)
18.03.2015 - 19:08 Uhr
Zitat von soulKSC
Liebe Ultras,
eure "Stellungnahme zur aktuellen Situation" vom 17. März 2015 habe ich gelesen. Sie hat mich schockiert in der Art und Weise wie ihr argumentiert, aber auch in der Denke, in der ihr eure Ansichten darlegt und in der die Stellungnahme aufgebaut ist.
Ihr fangt damit an, dass ihre eure Wohltaten lobpreist, dir ihr für den Verein vollbringt und euch selbst quasi einen Orden malt, den ihr euch in einer Tour auch noch selbstlos selbst umhängt. Vollkommen zurecht bemängelt ihr, dass ihr nicht über Spendenerlöse aufgeklärt wurdet - was aber im Gesamtzusammenhang, den ihr herstellt, für die aktuelle Situation eine nebengeordnete Rolle spielt.
Im Folgenden verliert ihr euch in der Wortkleiberei des Straftatbestandes, um fehlgeleitete Aktionen einiger Fans, die vermutlich, dies aber nur nebenbei, einer der Karlsruher Ultragruppierungen zugehörig sind, auf ein Niveau der Nichtigkeit herunterzureden, bemängelt aber gleichwohl, dass diese Nichtigkeit von den Medien und von Herrn Rangnick aufgefasst und aufgebauscht wurden. Wenn diese Aktion doch kein Strafttatbestand war, warum soll sich dann der KSC von den folgenden Medienberichten und Aussagen Rangnicks, die in der Form auch keinen Strafttatbestand erfüllen, distanzieren? Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen? Oder, um in eurem Sprech zu bleiben:
Der nächste Abschnitt eurer Stellungnahme ist besonders verheerend: Ihr hinterfragt die Berichterstattung der Medien in Bezug auf das Spiel in Karlsruhe und setzt sie in einen Kontext, der für eure Argumentation wie auch für das Gesamtgefüge falscher nicht sein könnte: Die menschenverachtende Situation der Arbeiter in Katar im Zuge der Fußball-WM. Nicht nur, dass diese Situation in keinster Weise einen Zusammenhang mit den Geschehnissen in und rund um Karlsruhe hergibt, nein, vielmehr ist diese Situation aus medialer Sicht überhaupt nicht mit der in Karlsruhe vergleichbar (ganz abgesehen davon, dass die Berichte aus Katar in hohem Maße im Internet auffindbar sind, und das obwohl die mediale Aufarbeitung in einem Land wie Katar deutlich schwieriger ist, als in einem vergleichsweise freien Land wie Deutschland). Eine der Kernthesen der Medientheorie besagt, dass der Erfolg einer Meldung immer Nähe beinhaltet. Nur um das mal kurz für euch vorzurechnen: Karlsruhe liegt von Deutschland 0 km entfernt. Katar nur knappe 6.000km.
Ich könnte an dieser Stelle auf weitere Punkte aus der Medientheorie eingehen, die bekräftigen, warum es aus medialer Sicht absolut nachvollziehbar ist, dass ein Spiel wie Karlsruhe gegen Leipzig und die Geschehnisse drumherum eine solche Aufmerksamkeit erfahren, möchte dies aber nur noch an einem kleinen Beispiel machen: Ihr prangert als Ultras die Zustände und Konstellation des RB Leipzig an (an dieser Stelle unterstütze ich sachliche Kritik auch), sprecht damit ein einzigartiges und ungewolltes - und damit aus medientheoretischer Sicht wieder absolut interessantes - Phänomen/ Projekt an, und wundert euch, dass euer Umgang damit ein mediales Echo erfährt.
Ein weiterer Punkt von eurer Seite lautet
Ein Griff zum Duden sagt:
Sport: nach bestimmten Regeln aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung .
Womit wir bei diesem Punkt auch wieder bei verschiedenen vorher genannten Themen wären: 1. Sport, und dazu gehört Fußball, ist in erster Linie das, was auf dem Spielfeld stattfindet. Damit verkommt ihr per Definition schon zu einer Gruppierung, die sich dem, was auf dem Feld passiert, unterzuordnen hat. Zudem sind Schmähgesänge seit Jahren Teil des Fußballs und der Fankultur, aber, und da ist auch der Bezug zu vorher zu finden, Beleidigungen sind ein Strafttatbestand und als solche schon allein aus gesellschaftlicher Sicht nur sehr begrenzt tragbar. Es ist ein unterschied, ob ich jemandem den Tod wünsche oder mich über ihn lustig mache.
Und dann wäre da noch eine Frage: Wenn der "raue Ton" die Stimmung der Kurve wiederspiegelt, warum bleibt sucht ihr euch dann nicht ein anderes "Vergnügen"? Besonders gut scheint eurem Gemüt der Fußball ja anscheinend nicht zu bekommen. Infantil erscheint gewiss auch nur ihr in diesem Zusammenhang, nämlich dadurch, dass ihr anderen eine Infantilität gegenüber dieser Beleidigungen und Unarten vorwerft, selbst aber mit Samthandschuhen in Bezug auf mediale Berichterstattung angefasst werden wollte. Infantil ist, wenn überhaupt jemand in der Angelegenheit, eure Wenigkeit.
Ingo Wellenreuther hat zudem klare Position in Sport im Dritten bezogen zu den Vorfällen in und rund um das Spiel gegen RB Leipzig.
In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat, das euch sicher bekannt vorkommt:
Seid ihr Verbrecher, liebe Ultras?
Für den Verein den ich liebe. Kommt wieder, wenn die Mannschaft und der Sport wieder zur Mitte eures Tuns geworden sind.
Liebe Ultras,
eure "Stellungnahme zur aktuellen Situation" vom 17. März 2015 habe ich gelesen. Sie hat mich schockiert in der Art und Weise wie ihr argumentiert, aber auch in der Denke, in der ihr eure Ansichten darlegt und in der die Stellungnahme aufgebaut ist.
Ihr fangt damit an, dass ihre eure Wohltaten lobpreist, dir ihr für den Verein vollbringt und euch selbst quasi einen Orden malt, den ihr euch in einer Tour auch noch selbstlos selbst umhängt. Vollkommen zurecht bemängelt ihr, dass ihr nicht über Spendenerlöse aufgeklärt wurdet - was aber im Gesamtzusammenhang, den ihr herstellt, für die aktuelle Situation eine nebengeordnete Rolle spielt.
Im Folgenden verliert ihr euch in der Wortkleiberei des Straftatbestandes, um fehlgeleitete Aktionen einiger Fans, die vermutlich, dies aber nur nebenbei, einer der Karlsruher Ultragruppierungen zugehörig sind, auf ein Niveau der Nichtigkeit herunterzureden, bemängelt aber gleichwohl, dass diese Nichtigkeit von den Medien und von Herrn Rangnick aufgefasst und aufgebauscht wurden. Wenn diese Aktion doch kein Strafttatbestand war, warum soll sich dann der KSC von den folgenden Medienberichten und Aussagen Rangnicks, die in der Form auch keinen Strafttatbestand erfüllen, distanzieren? Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen? Oder, um in eurem Sprech zu bleiben:
Zitat von usernick
"Der Verein (die Ultras) scheint (scheinen) sich regelrecht gegen eine objektive Aufarbeitung zu wehren".
"Der Verein (die Ultras) scheint (scheinen) sich regelrecht gegen eine objektive Aufarbeitung zu wehren".
Der nächste Abschnitt eurer Stellungnahme ist besonders verheerend: Ihr hinterfragt die Berichterstattung der Medien in Bezug auf das Spiel in Karlsruhe und setzt sie in einen Kontext, der für eure Argumentation wie auch für das Gesamtgefüge falscher nicht sein könnte: Die menschenverachtende Situation der Arbeiter in Katar im Zuge der Fußball-WM. Nicht nur, dass diese Situation in keinster Weise einen Zusammenhang mit den Geschehnissen in und rund um Karlsruhe hergibt, nein, vielmehr ist diese Situation aus medialer Sicht überhaupt nicht mit der in Karlsruhe vergleichbar (ganz abgesehen davon, dass die Berichte aus Katar in hohem Maße im Internet auffindbar sind, und das obwohl die mediale Aufarbeitung in einem Land wie Katar deutlich schwieriger ist, als in einem vergleichsweise freien Land wie Deutschland). Eine der Kernthesen der Medientheorie besagt, dass der Erfolg einer Meldung immer Nähe beinhaltet. Nur um das mal kurz für euch vorzurechnen: Karlsruhe liegt von Deutschland 0 km entfernt. Katar nur knappe 6.000km.
Ich könnte an dieser Stelle auf weitere Punkte aus der Medientheorie eingehen, die bekräftigen, warum es aus medialer Sicht absolut nachvollziehbar ist, dass ein Spiel wie Karlsruhe gegen Leipzig und die Geschehnisse drumherum eine solche Aufmerksamkeit erfahren, möchte dies aber nur noch an einem kleinen Beispiel machen: Ihr prangert als Ultras die Zustände und Konstellation des RB Leipzig an (an dieser Stelle unterstütze ich sachliche Kritik auch), sprecht damit ein einzigartiges und ungewolltes - und damit aus medientheoretischer Sicht wieder absolut interessantes - Phänomen/ Projekt an, und wundert euch, dass euer Umgang damit ein mediales Echo erfährt.
Ein weiterer Punkt von eurer Seite lautet
Zitat von usernick
"Ebenso sind Banner und Schmähgesänge schon immer Bestandteil aktiver Fankultur und werden es auch immer sein. Ein rauer Ton ist beabsichtigt, gehört dazu und gibt die Stimmung in der Kurve wieder. Wer damit nicht umgehen kann, hat im Fußball nichts verloren. Besonders die Distanzierung der Verantwortlichen des KSC von Schmähgesängen wirkt etwas infantil. Bis jetzt hielt der Verein so etwas nie für notwendig."
"Ebenso sind Banner und Schmähgesänge schon immer Bestandteil aktiver Fankultur und werden es auch immer sein. Ein rauer Ton ist beabsichtigt, gehört dazu und gibt die Stimmung in der Kurve wieder. Wer damit nicht umgehen kann, hat im Fußball nichts verloren. Besonders die Distanzierung der Verantwortlichen des KSC von Schmähgesängen wirkt etwas infantil. Bis jetzt hielt der Verein so etwas nie für notwendig."
Ein Griff zum Duden sagt:
Sport: nach bestimmten Regeln aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung .
Womit wir bei diesem Punkt auch wieder bei verschiedenen vorher genannten Themen wären: 1. Sport, und dazu gehört Fußball, ist in erster Linie das, was auf dem Spielfeld stattfindet. Damit verkommt ihr per Definition schon zu einer Gruppierung, die sich dem, was auf dem Feld passiert, unterzuordnen hat. Zudem sind Schmähgesänge seit Jahren Teil des Fußballs und der Fankultur, aber, und da ist auch der Bezug zu vorher zu finden, Beleidigungen sind ein Strafttatbestand und als solche schon allein aus gesellschaftlicher Sicht nur sehr begrenzt tragbar. Es ist ein unterschied, ob ich jemandem den Tod wünsche oder mich über ihn lustig mache.
Und dann wäre da noch eine Frage: Wenn der "raue Ton" die Stimmung der Kurve wiederspiegelt, warum bleibt sucht ihr euch dann nicht ein anderes "Vergnügen"? Besonders gut scheint eurem Gemüt der Fußball ja anscheinend nicht zu bekommen. Infantil erscheint gewiss auch nur ihr in diesem Zusammenhang, nämlich dadurch, dass ihr anderen eine Infantilität gegenüber dieser Beleidigungen und Unarten vorwerft, selbst aber mit Samthandschuhen in Bezug auf mediale Berichterstattung angefasst werden wollte. Infantil ist, wenn überhaupt jemand in der Angelegenheit, eure Wenigkeit.
Ingo Wellenreuther hat zudem klare Position in Sport im Dritten bezogen zu den Vorfällen in und rund um das Spiel gegen RB Leipzig.
In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat, das euch sicher bekannt vorkommt:
Zitat von usernick
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)
Seid ihr Verbrecher, liebe Ultras?
Für den Verein den ich liebe. Kommt wieder, wenn die Mannschaft und der Sport wieder zur Mitte eures Tuns geworden sind.
dieser text ist eine ansammlung von unverschämtheiten, beleidigungen und unterstellungen. wichtigteuerisch, grosskotzig, selbstdarstellerisch.
oder einfach nur lächerlich. potenzprobleme kann man heutzutage beheben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von alteherren am 18.03.2015 um 19:10 Uhr bearbeitet
18.03.2015 - 19:12 Uhr
auch an dich neutralos...
es scheint an der zusammenarbeit zwischen fangruppen und verein auch so schon in den letzten monaten gehakt zu haben und das nicht von seiten der fans. daher auch die aussagen der ultras über die VIPplätze etc., was sie sich ja erst jetzt auf die fahnen schreiben.
das mit dem medallien umhängen und ähnliches hier... echt schrecklich... dann hätten sie sich das nicht erst für so einen moment aufgespart oder?
mehr sag ich dazu nicht...
für sich betrachtet hast sicherlich nicht unrecht, neutralos. dennoch ist es doch bei einer zusammenarbeit im normalfall so, dass man erstmal miteinander statt übereinander spricht. zumindest sollte es so bei einer guten zusammenarbeit schon sein.
immo. kommt den ultras wie auch den supporters (!) zuwenig seitens des vereins in diese richtung. sofern man zu was tauge ist man willkommen, bei problemen wird man übergangen. so kann keine ehe funktionieren.
es scheint an der zusammenarbeit zwischen fangruppen und verein auch so schon in den letzten monaten gehakt zu haben und das nicht von seiten der fans. daher auch die aussagen der ultras über die VIPplätze etc., was sie sich ja erst jetzt auf die fahnen schreiben.
das mit dem medallien umhängen und ähnliches hier... echt schrecklich... dann hätten sie sich das nicht erst für so einen moment aufgespart oder?
mehr sag ich dazu nicht... für sich betrachtet hast sicherlich nicht unrecht, neutralos. dennoch ist es doch bei einer zusammenarbeit im normalfall so, dass man erstmal miteinander statt übereinander spricht. zumindest sollte es so bei einer guten zusammenarbeit schon sein.
immo. kommt den ultras wie auch den supporters (!) zuwenig seitens des vereins in diese richtung. sofern man zu was tauge ist man willkommen, bei problemen wird man übergangen. so kann keine ehe funktionieren.
18.03.2015 - 19:14 Uhr
Zitat von neutralos
Also die "unmittelbaren" Strafen erfolgten für Dinge, die völlig unabhängig von der Nummer in Herxheim waren, und bei dem der Verein eine klar kommunizierte Position vertrat, die von seiten von aktiven Fans/Ultras nicht eingehalten wurde. Das Bannerverbot ist dabei aus meiner Sicht die einzige Pauschalstrafe, bei allen anderen wird ganz klar herausgestellt, dass Massnahmen (die noch nicht mal festgelegt sind, könnte ja z.b. auch ein Tagesstadionverbot sein) gegen identifizierte Personen getroffen werden. Das einzige, was evtl. fishy ist, ist die Nummer mit dem Vereinsausschlußverfahren, wobei ich nicht glaube dass das (nur) wegen der RB-Nummer ist. (Tropfen-Fass und so)
Also die "unmittelbaren" Strafen erfolgten für Dinge, die völlig unabhängig von der Nummer in Herxheim waren, und bei dem der Verein eine klar kommunizierte Position vertrat, die von seiten von aktiven Fans/Ultras nicht eingehalten wurde. Das Bannerverbot ist dabei aus meiner Sicht die einzige Pauschalstrafe, bei allen anderen wird ganz klar herausgestellt, dass Massnahmen (die noch nicht mal festgelegt sind, könnte ja z.b. auch ein Tagesstadionverbot sein) gegen identifizierte Personen getroffen werden. Das einzige, was evtl. fishy ist, ist die Nummer mit dem Vereinsausschlußverfahren, wobei ich nicht glaube dass das (nur) wegen der RB-Nummer ist. (Tropfen-Fass und so)
So sehe ich das auch. Lediglich das Bannerverbot und die 2 EUR Aufschlag für die Auswärtstickets kann man als Pauschal"strafe" sehen. Wobei das Bannerverbot wohl eindeutig ist und man über diesen Auswärtszuschlag auf die Tickets durchaus diskutieren kann.
Alle weiteren Sanktionen gehen gegen einzelne Personen, die Bockmist gebaut haben. Das ist in meinen Augen völlig legitim. Wer dem Verein schadet, gehört bestraft.
Ein Vereinsausschlussverfahren sollte meiner Meinung nach bei vereinsschädigendem Verhalten grundsätzlich angestrebt werden (Ist Herr Metzger eigentlich noch KSC-Mitglied?
). Das hat nix damit zu tun, wie oft man dem Verein schadet.Dieser Beitrag wurde zuletzt von Neredder am 18.03.2015 um 19:16 Uhr bearbeitet
18.03.2015 - 19:15 Uhr
Zitat von alteherren
dieser text ist eine ansammlung von unverschämtheiten, beleidigungen und unterstellungen. wichtigteuerisch, grosskotzig, selbstdarstellerisch.
oder einfach nur lächerlich. potenzprobleme kann man heutzutage beheben.
Zitat von soulKSC
Liebe Ultras,
eure "Stellungnahme zur aktuellen Situation" vom 17. März 2015 habe ich gelesen. Sie hat mich schockiert in der Art und Weise wie ihr argumentiert, aber auch in der Denke, in der ihr eure Ansichten darlegt und in der die Stellungnahme aufgebaut ist.
Ihr fangt damit an, dass ihre eure Wohltaten lobpreist, dir ihr für den Verein vollbringt und euch selbst quasi einen Orden malt, den ihr euch in einer Tour auch noch selbstlos selbst umhängt. Vollkommen zurecht bemängelt ihr, dass ihr nicht über Spendenerlöse aufgeklärt wurdet - was aber im Gesamtzusammenhang, den ihr herstellt, für die aktuelle Situation eine nebengeordnete Rolle spielt.
Im Folgenden verliert ihr euch in der Wortkleiberei des Straftatbestandes, um fehlgeleitete Aktionen einiger Fans, die vermutlich, dies aber nur nebenbei, einer der Karlsruher Ultragruppierungen zugehörig sind, auf ein Niveau der Nichtigkeit herunterzureden, bemängelt aber gleichwohl, dass diese Nichtigkeit von den Medien und von Herrn Rangnick aufgefasst und aufgebauscht wurden. Wenn diese Aktion doch kein Strafttatbestand war, warum soll sich dann der KSC von den folgenden Medienberichten und Aussagen Rangnicks, die in der Form auch keinen Strafttatbestand erfüllen, distanzieren? Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen? Oder, um in eurem Sprech zu bleiben:
Der nächste Abschnitt eurer Stellungnahme ist besonders verheerend: Ihr hinterfragt die Berichterstattung der Medien in Bezug auf das Spiel in Karlsruhe und setzt sie in einen Kontext, der für eure Argumentation wie auch für das Gesamtgefüge falscher nicht sein könnte: Die menschenverachtende Situation der Arbeiter in Katar im Zuge der Fußball-WM. Nicht nur, dass diese Situation in keinster Weise einen Zusammenhang mit den Geschehnissen in und rund um Karlsruhe hergibt, nein, vielmehr ist diese Situation aus medialer Sicht überhaupt nicht mit der in Karlsruhe vergleichbar (ganz abgesehen davon, dass die Berichte aus Katar in hohem Maße im Internet auffindbar sind, und das obwohl die mediale Aufarbeitung in einem Land wie Katar deutlich schwieriger ist, als in einem vergleichsweise freien Land wie Deutschland). Eine der Kernthesen der Medientheorie besagt, dass der Erfolg einer Meldung immer Nähe beinhaltet. Nur um das mal kurz für euch vorzurechnen: Karlsruhe liegt von Deutschland 0 km entfernt. Katar nur knappe 6.000km.
Ich könnte an dieser Stelle auf weitere Punkte aus der Medientheorie eingehen, die bekräftigen, warum es aus medialer Sicht absolut nachvollziehbar ist, dass ein Spiel wie Karlsruhe gegen Leipzig und die Geschehnisse drumherum eine solche Aufmerksamkeit erfahren, möchte dies aber nur noch an einem kleinen Beispiel machen: Ihr prangert als Ultras die Zustände und Konstellation des RB Leipzig an (an dieser Stelle unterstütze ich sachliche Kritik auch), sprecht damit ein einzigartiges und ungewolltes - und damit aus medientheoretischer Sicht wieder absolut interessantes - Phänomen/ Projekt an, und wundert euch, dass euer Umgang damit ein mediales Echo erfährt.
Ein weiterer Punkt von eurer Seite lautet
Ein Griff zum Duden sagt:
Sport: nach bestimmten Regeln aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung .
Womit wir bei diesem Punkt auch wieder bei verschiedenen vorher genannten Themen wären: 1. Sport, und dazu gehört Fußball, ist in erster Linie das, was auf dem Spielfeld stattfindet. Damit verkommt ihr per Definition schon zu einer Gruppierung, die sich dem, was auf dem Feld passiert, unterzuordnen hat. Zudem sind Schmähgesänge seit Jahren Teil des Fußballs und der Fankultur, aber, und da ist auch der Bezug zu vorher zu finden, Beleidigungen sind ein Strafttatbestand und als solche schon allein aus gesellschaftlicher Sicht nur sehr begrenzt tragbar. Es ist ein unterschied, ob ich jemandem den Tod wünsche oder mich über ihn lustig mache.
Und dann wäre da noch eine Frage: Wenn der "raue Ton" die Stimmung der Kurve wiederspiegelt, warum bleibt sucht ihr euch dann nicht ein anderes "Vergnügen"? Besonders gut scheint eurem Gemüt der Fußball ja anscheinend nicht zu bekommen. Infantil erscheint gewiss auch nur ihr in diesem Zusammenhang, nämlich dadurch, dass ihr anderen eine Infantilität gegenüber dieser Beleidigungen und Unarten vorwerft, selbst aber mit Samthandschuhen in Bezug auf mediale Berichterstattung angefasst werden wollte. Infantil ist, wenn überhaupt jemand in der Angelegenheit, eure Wenigkeit.
Ingo Wellenreuther hat zudem klare Position in Sport im Dritten bezogen zu den Vorfällen in und rund um das Spiel gegen RB Leipzig.
In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat, das euch sicher bekannt vorkommt:
Seid ihr Verbrecher, liebe Ultras?
Für den Verein den ich liebe. Kommt wieder, wenn die Mannschaft und der Sport wieder zur Mitte eures Tuns geworden sind.
Liebe Ultras,
eure "Stellungnahme zur aktuellen Situation" vom 17. März 2015 habe ich gelesen. Sie hat mich schockiert in der Art und Weise wie ihr argumentiert, aber auch in der Denke, in der ihr eure Ansichten darlegt und in der die Stellungnahme aufgebaut ist.
Ihr fangt damit an, dass ihre eure Wohltaten lobpreist, dir ihr für den Verein vollbringt und euch selbst quasi einen Orden malt, den ihr euch in einer Tour auch noch selbstlos selbst umhängt. Vollkommen zurecht bemängelt ihr, dass ihr nicht über Spendenerlöse aufgeklärt wurdet - was aber im Gesamtzusammenhang, den ihr herstellt, für die aktuelle Situation eine nebengeordnete Rolle spielt.
Im Folgenden verliert ihr euch in der Wortkleiberei des Straftatbestandes, um fehlgeleitete Aktionen einiger Fans, die vermutlich, dies aber nur nebenbei, einer der Karlsruher Ultragruppierungen zugehörig sind, auf ein Niveau der Nichtigkeit herunterzureden, bemängelt aber gleichwohl, dass diese Nichtigkeit von den Medien und von Herrn Rangnick aufgefasst und aufgebauscht wurden. Wenn diese Aktion doch kein Strafttatbestand war, warum soll sich dann der KSC von den folgenden Medienberichten und Aussagen Rangnicks, die in der Form auch keinen Strafttatbestand erfüllen, distanzieren? Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen? Oder, um in eurem Sprech zu bleiben:
Zitat von usernick
"Der Verein (die Ultras) scheint (scheinen) sich regelrecht gegen eine objektive Aufarbeitung zu wehren".
"Der Verein (die Ultras) scheint (scheinen) sich regelrecht gegen eine objektive Aufarbeitung zu wehren".
Der nächste Abschnitt eurer Stellungnahme ist besonders verheerend: Ihr hinterfragt die Berichterstattung der Medien in Bezug auf das Spiel in Karlsruhe und setzt sie in einen Kontext, der für eure Argumentation wie auch für das Gesamtgefüge falscher nicht sein könnte: Die menschenverachtende Situation der Arbeiter in Katar im Zuge der Fußball-WM. Nicht nur, dass diese Situation in keinster Weise einen Zusammenhang mit den Geschehnissen in und rund um Karlsruhe hergibt, nein, vielmehr ist diese Situation aus medialer Sicht überhaupt nicht mit der in Karlsruhe vergleichbar (ganz abgesehen davon, dass die Berichte aus Katar in hohem Maße im Internet auffindbar sind, und das obwohl die mediale Aufarbeitung in einem Land wie Katar deutlich schwieriger ist, als in einem vergleichsweise freien Land wie Deutschland). Eine der Kernthesen der Medientheorie besagt, dass der Erfolg einer Meldung immer Nähe beinhaltet. Nur um das mal kurz für euch vorzurechnen: Karlsruhe liegt von Deutschland 0 km entfernt. Katar nur knappe 6.000km.
Ich könnte an dieser Stelle auf weitere Punkte aus der Medientheorie eingehen, die bekräftigen, warum es aus medialer Sicht absolut nachvollziehbar ist, dass ein Spiel wie Karlsruhe gegen Leipzig und die Geschehnisse drumherum eine solche Aufmerksamkeit erfahren, möchte dies aber nur noch an einem kleinen Beispiel machen: Ihr prangert als Ultras die Zustände und Konstellation des RB Leipzig an (an dieser Stelle unterstütze ich sachliche Kritik auch), sprecht damit ein einzigartiges und ungewolltes - und damit aus medientheoretischer Sicht wieder absolut interessantes - Phänomen/ Projekt an, und wundert euch, dass euer Umgang damit ein mediales Echo erfährt.
Ein weiterer Punkt von eurer Seite lautet
Zitat von usernick
"Ebenso sind Banner und Schmähgesänge schon immer Bestandteil aktiver Fankultur und werden es auch immer sein. Ein rauer Ton ist beabsichtigt, gehört dazu und gibt die Stimmung in der Kurve wieder. Wer damit nicht umgehen kann, hat im Fußball nichts verloren. Besonders die Distanzierung der Verantwortlichen des KSC von Schmähgesängen wirkt etwas infantil. Bis jetzt hielt der Verein so etwas nie für notwendig."
"Ebenso sind Banner und Schmähgesänge schon immer Bestandteil aktiver Fankultur und werden es auch immer sein. Ein rauer Ton ist beabsichtigt, gehört dazu und gibt die Stimmung in der Kurve wieder. Wer damit nicht umgehen kann, hat im Fußball nichts verloren. Besonders die Distanzierung der Verantwortlichen des KSC von Schmähgesängen wirkt etwas infantil. Bis jetzt hielt der Verein so etwas nie für notwendig."
Ein Griff zum Duden sagt:
Sport: nach bestimmten Regeln aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung .
Womit wir bei diesem Punkt auch wieder bei verschiedenen vorher genannten Themen wären: 1. Sport, und dazu gehört Fußball, ist in erster Linie das, was auf dem Spielfeld stattfindet. Damit verkommt ihr per Definition schon zu einer Gruppierung, die sich dem, was auf dem Feld passiert, unterzuordnen hat. Zudem sind Schmähgesänge seit Jahren Teil des Fußballs und der Fankultur, aber, und da ist auch der Bezug zu vorher zu finden, Beleidigungen sind ein Strafttatbestand und als solche schon allein aus gesellschaftlicher Sicht nur sehr begrenzt tragbar. Es ist ein unterschied, ob ich jemandem den Tod wünsche oder mich über ihn lustig mache.
Und dann wäre da noch eine Frage: Wenn der "raue Ton" die Stimmung der Kurve wiederspiegelt, warum bleibt sucht ihr euch dann nicht ein anderes "Vergnügen"? Besonders gut scheint eurem Gemüt der Fußball ja anscheinend nicht zu bekommen. Infantil erscheint gewiss auch nur ihr in diesem Zusammenhang, nämlich dadurch, dass ihr anderen eine Infantilität gegenüber dieser Beleidigungen und Unarten vorwerft, selbst aber mit Samthandschuhen in Bezug auf mediale Berichterstattung angefasst werden wollte. Infantil ist, wenn überhaupt jemand in der Angelegenheit, eure Wenigkeit.
Ingo Wellenreuther hat zudem klare Position in Sport im Dritten bezogen zu den Vorfällen in und rund um das Spiel gegen RB Leipzig.
In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat, das euch sicher bekannt vorkommt:
Zitat von usernick
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)
Seid ihr Verbrecher, liebe Ultras?
Für den Verein den ich liebe. Kommt wieder, wenn die Mannschaft und der Sport wieder zur Mitte eures Tuns geworden sind.
dieser text ist eine ansammlung von unverschämtheiten, beleidigungen und unterstellungen. wichtigteuerisch, grosskotzig, selbstdarstellerisch.
oder einfach nur lächerlich. potenzprobleme kann man heutzutage beheben.
Getroffene Hunde bellen.
18.03.2015 - 19:37 Uhr
Oh Mann, die Diskussion gerät allmählich ausser Kontrolle und wird immer hitziger und persönlicher. Sicher braucht man nicht mitzulesen, wenn's einem nicht gefällt. Aber das ist schon eine Art Zerreißprobe für den Verein. Da wünsche zumindest ich mir mehr Respekt und Verständnis füreinander.
Unsere Gegner sind RB, Hoffenheim oder sonst wer - aber ganz bestimmt nicht die Ultras oder der KSC Vorstand.
Unsere Gegner sind RB, Hoffenheim oder sonst wer - aber ganz bestimmt nicht die Ultras oder der KSC Vorstand.
18.03.2015 - 19:41 Uhr
Zitat von fanatiKA
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/Nach-Leipzig-Randale-Ultras-brechen-mit-dem-KSC;art7581,1603058
Randale und Pyrotechnik beim Spiel gegen RB?????
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/Nach-Leipzig-Randale-Ultras-brechen-mit-dem-KSC;art7581,1603058
Randale und Pyrotechnik beim Spiel gegen RB?????
Werde mal gleich eine email an Ramona Holdenried (Volontärin Redaktion, holdenried@ka-news.de,
Telefon: 0721 / 6 63 20 - 12 - gegoogelt mit Namne und ka-news) schreiben. Und ihr mitteilen, dass da keine Pyro war. Vielleicht war sie ja nicht im Stadion?
18.03.2015 - 19:46 Uhr
Zitat von garfi
Oh Mann, die Diskussion gerät allmählich ausser Kontrolle und wird immer hitziger und persönlicher. Sicher braucht man nicht mitzulesen, wenn's einem nicht gefällt. Aber das ist schon eine Art Zerreißprobe für den Verein. Da wünsche zumindest ich mir mehr Respekt und Verständnis füreinander.
Unsere Gegner sind RB, Hoffenheim oder sonst wer - aber ganz bestimmt nicht die Ultras oder der KSC Vorstand.
Oh Mann, die Diskussion gerät allmählich ausser Kontrolle und wird immer hitziger und persönlicher. Sicher braucht man nicht mitzulesen, wenn's einem nicht gefällt. Aber das ist schon eine Art Zerreißprobe für den Verein. Da wünsche zumindest ich mir mehr Respekt und Verständnis füreinander.
Unsere Gegner sind RB, Hoffenheim oder sonst wer - aber ganz bestimmt nicht die Ultras oder der KSC Vorstand.
Danke, dass ist es gut auf den Punkt gebracht.
Und noch als Impuls für die ganzen Mahner und Warner:
Zitat von ultra1894
Denn gesprächsbereit sind wir prinzipiell immer und stellen uns gerne jeglicher Kritik, sei es über unsere Homepage oder persönlich im Fan-Projekt. Allerdings werden wir uns niemals auf Facebook oder in irgendwelchen Internetforen äußern.
Denn gesprächsbereit sind wir prinzipiell immer und stellen uns gerne jeglicher Kritik, sei es über unsere Homepage oder persönlich im Fan-Projekt. Allerdings werden wir uns niemals auf Facebook oder in irgendwelchen Internetforen äußern.
Sprecht Ihr die Ultras auch persönlich an? Sicher, deren Stellungnahme steht auch erstmal nur im Netz. Aber bei denen habe ich schon erprobt, dass die Gesprächsbereitschaft auch persönlich da ist - und zwar sachlich und konstruktiv.
Bei manch anderem, der / die hier stark emotional schreibt, bezweifle ich das stark. Aber im Internet ist es ja leicht.
18.03.2015 - 19:47 Uhr
Zitat von garfi
Oh Mann, die Diskussion gerät allmählich ausser Kontrolle und wird immer hitziger und persönlicher. Sicher braucht man nicht mitzulesen, wenn's einem nicht gefällt. Aber das ist schon eine Art Zerreißprobe für den Verein. Da wünsche zumindest ich mir mehr Respekt und Verständnis füreinander.
Unsere Gegner sind RB, Hoffenheim oder sonst wer - aber ganz bestimmt nicht die Ultras oder der KSC Vorstand.
Oh Mann, die Diskussion gerät allmählich ausser Kontrolle und wird immer hitziger und persönlicher. Sicher braucht man nicht mitzulesen, wenn's einem nicht gefällt. Aber das ist schon eine Art Zerreißprobe für den Verein. Da wünsche zumindest ich mir mehr Respekt und Verständnis füreinander.
Unsere Gegner sind RB, Hoffenheim oder sonst wer - aber ganz bestimmt nicht die Ultras oder der KSC Vorstand.
Finde die Diskussion durchaus hilfreich.
Der Ton in den Stadien (und auf den Bannern) wird meines Erachtens immer rauer (und das ist noch verharmlosend ausgedrückt). Und für mich ist es schön zu sehen, dass soviele andere Fans dies auch nicht wollen. Wurde da zu lange geschwiegen?
Das Fass ist übergelaufen. Und am erstaunlichsten finde ich die erstaunte Reaktion von seiten Ultras und Supporters.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UtzdieWutz am 18.03.2015 um 19:48 Uhr bearbeitet
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