Fanszene Teil V
12.09.2013 - 17:28 Uhr
04.12.2014 - 09:21 Uhr
Zitat von ede-becker
Gesetze sind Gesetze und in einem Rechtsstaat in dem wir alle Leben zu akzeptieren (unabhängig von der eigenen Moral)
Gesetze sind Gesetze und in einem Rechtsstaat in dem wir alle Leben zu akzeptieren (unabhängig von der eigenen Moral)
Man sollte in einem Rechtsstaat aber durchaus hinterfragen dürfen wo die Gesetze herkommen...
04.12.2014 - 10:21 Uhr
Zitat von Erwin
Sorry ede, aber das stimmt nicht, was Du da schreibst. Vor einem ordentlichen Gericht nach rechtsstaatlichen Verfahren käme da vermutlich so ziemlich gar nichts raus. Genau deshalb wird hier ja der Rechtsstaat umgangen, und die DFL erfindet sich ihr eigenes Recht, dem Folge zu leisten sie die Vereine durch ihre Monopolstellung erpresst.
Sorry ede, aber das stimmt nicht, was Du da schreibst. Vor einem ordentlichen Gericht nach rechtsstaatlichen Verfahren käme da vermutlich so ziemlich gar nichts raus. Genau deshalb wird hier ja der Rechtsstaat umgangen, und die DFL erfindet sich ihr eigenes Recht, dem Folge zu leisten sie die Vereine durch ihre Monopolstellung erpresst.
Exakt! Die DFL nimmt sich m.E. etwas zu viel heraus, leider aber auch die Exekutive.
Sehr guter Beitrag auch von Annold:
u.a.:
Zitat von usernick
Dann stelle ich einfach die Frage, wieso auf die Vorschläge einer isolierten Abbrennung von Pyrotechnik in seperatem Bereich nicht eingegangen wurde bzw was daran zu bemängeln wäre?
Evtl gibt es weitere Optionen, die den Einsatz des Feuers unter legalen Umständen im Stadion ermöglich würden, diese jedoch erscheint mir als logischste und beste Möglichkeit.
Solange man "da oben" nicht annähernd den Wünschen der Anhänger (oder Teile derer) entgegenkommt wundert es mich absolut nicht, dass weiter gezündet wird.
Unter den Verantwortlichen sind nunmal größtenteils Jugendliche, für die der Stadionbesuch und das Feiern im Block in der Gruppierung auch in gewissem Maße Ausdruck der jugendlichen Rebellion darstellen, kommt dann das fanfeindliche Verhalten der Obrigkeiten dazu wundert es mich nicht, dass sich immernoch so vehement dem Verbot entgegengesetzt wird.
Würde man Pyro unter strengen Auflagen erlauben dann würden die Aktionen vermutlich auch abnehmen (wobei wir bei unserem Verein solche Aktionen ja auch nur noch ganz selten erleben) und dennoch wäre die Sicherheit gewährleistet, zumindest wenn man es unter obig erwähnten Auflagen durchführen lassen würde.
Dann stelle ich einfach die Frage, wieso auf die Vorschläge einer isolierten Abbrennung von Pyrotechnik in seperatem Bereich nicht eingegangen wurde bzw was daran zu bemängeln wäre?
Evtl gibt es weitere Optionen, die den Einsatz des Feuers unter legalen Umständen im Stadion ermöglich würden, diese jedoch erscheint mir als logischste und beste Möglichkeit.
Solange man "da oben" nicht annähernd den Wünschen der Anhänger (oder Teile derer) entgegenkommt wundert es mich absolut nicht, dass weiter gezündet wird.
Unter den Verantwortlichen sind nunmal größtenteils Jugendliche, für die der Stadionbesuch und das Feiern im Block in der Gruppierung auch in gewissem Maße Ausdruck der jugendlichen Rebellion darstellen, kommt dann das fanfeindliche Verhalten der Obrigkeiten dazu wundert es mich nicht, dass sich immernoch so vehement dem Verbot entgegengesetzt wird.
Würde man Pyro unter strengen Auflagen erlauben dann würden die Aktionen vermutlich auch abnehmen (wobei wir bei unserem Verein solche Aktionen ja auch nur noch ganz selten erleben) und dennoch wäre die Sicherheit gewährleistet, zumindest wenn man es unter obig erwähnten Auflagen durchführen lassen würde.
Genauso sehe ich es auch. Pyro ist erstmal sehr nett anzuschauen. Es spricht für mich auch nichts dagegen, sie in einem gesicherten Raum abzubrennen.
Hier wird m.E. immer ein völlig unverhältnismäßiges Faß aufgemacht.
Ich kann hier weiterhin nicht nachvollziehen, warum der traurige Unfall des Nürnberger Fans in Bochum (meines Wissens so ziemlich der einzige Vorfall in den vergangenen 10 Jahren) hier so übermäßig zitiert wird. Es steht in keinem Verhältnis zu dem was Jahr für Jahr an Sylvester passiert. Kann es bis heute nicht nachvollziehen, warum sich kaum jemand an das Verbot hält in größeren Menschenansammlungen Böller zu zünden oder Raketen steigen zu lassen (im Übrigen ist dies auch generell in der Nähe von Altbauten, Altenheimen, Krankenhäusern etc. verboten). M.E. ist dies viel gefährlicher als das was die Ultras auf dem Zaun in Darmstadt vollzogen haben.
Aber einen Böller in größeren Menschenansammlungen haben wahrscheinlich genauso wenige der strikten Pyro-Gegner gezündet wie diese "Bei Rot über die Ampel gegangen" sind oder "Geschwindigkeitslimits mit dem Auto übertreten" haben .
"Verbot ist Verbot und man hat sich daran zu halten"........und wenn die DFL demnächst festlegt, dass im Umkreis von 3 km um ein Stadion kein Alkohol mehr getrunken werden darf käme natürlich auch niemand
derer auf die Idee evtl. doch ein Tannenzäpfle unter der Jacke hervorzukramen....
05.12.2014 - 10:33 Uhr
05.12.2014 - 11:47 Uhr
Eines Tages werden Pyros im Wildpark entzündet und die Haupttribüne entrollte ein Transparent: "unsere Farben sind blau und weiß - lasst den roten Scheiß!"
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lynx1984 am 05.12.2014 um 11:48 Uhr bearbeitet
05.12.2014 - 12:06 Uhr
Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung ,-)
05.12.2014 - 17:36 Uhr
05.12.2014 - 20:20 Uhr
Zitat von Kuerten
Hier wird m.E. immer ein völlig unverhältnismäßiges Faß aufgemacht.
Ich kann hier weiterhin nicht nachvollziehen, warum der traurige Unfall des Nürnberger Fans in Bochum (meines Wissens so ziemlich der einzige Vorfall in den vergangenen 10 Jahren) hier so übermäßig zitiert wird.
Hier wird m.E. immer ein völlig unverhältnismäßiges Faß aufgemacht.
Ich kann hier weiterhin nicht nachvollziehen, warum der traurige Unfall des Nürnberger Fans in Bochum (meines Wissens so ziemlich der einzige Vorfall in den vergangenen 10 Jahren) hier so übermäßig zitiert wird.
Zu mal noch hinzuzufügen ist, dass der Fan damals mittels Magnesiumpulver zündelte, eine deutlich riskantere Variante Pyrotechnik zu entfachen. Diese wählte er, weil sie deutlich leichter ins Stadion zu schmuggeln ist, als die verbotenen und deutlich besser kontrollierbaren "Stäbe". Das aus deiner Rechnung rausgestrichen, könnte ich mich nur noch an den Vorfall erinnern, als HSV Anhänger aus Versehen eine ihrer Zaunfahnen ein wenig verbrannt haben. Aber dennoch eine beeindruckend geringe Zahl.
05.12.2014 - 22:09 Uhr
Zitat von Lynx1984
Eines Tages werden Pyros im Wildpark entzündet und die Haupttribüne entrollte ein Transparent: "unsere Farben sind blau und weiß - lasst den roten Scheiß!"
Eines Tages werden Pyros im Wildpark entzündet und die Haupttribüne entrollte ein Transparent: "unsere Farben sind blau und weiß - lasst den roten Scheiß!"
naja wenns darum geht das Zeug gibt es meines Wissens auch in Blau und Weißer Farbe
10.12.2014 - 14:31 Uhr
11.12.2014 - 09:09 Uhr
Zitat von BNN
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | SPORT | 11.12.2014 Seite 19
Teure Prügelei
Dem KSC droht Strafe von 20 000 Euro
Teilausschluss wird wohl auf Bewährung ausgesetzt
Karlsruhe (gw). Das Fehlverhalten einiger seiner Fans beim Gastspiel auf dem Betzenberg kommt dem Karlsruher SC teuer zu stehen. Der gestern beim badischen Fußball-Zweitligisten schriftlich eingegangene Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses sieht dem Vernehmen nach eine Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro sowie ein Teilausschluss von Zuschauern vor, der für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wird. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther wollte dies auf Nachfrage inhaltlich noch nicht bestätigen. Der Club muss bis heute dem Kontrollorgan des Deutschen Fußball-Bundes mitteilen, ob er den Antrag in der vorliegenden Form akzeptiert. Dieser soll ferner eine Ausweitung der Videoüberwachung des Fanblocks beinhalten sowie die Vorschrift, dass der KSC künftig bei Auswärtsspielen auch eigene Ordner stellen muss. Nach Abpfiff des Spiels des KSC beim 1. FC Kaiserslautern am 4. Oktober waren Fans beider Lager aneinandergeraten und hatten sich auf der Südtribüne eine wilde Prügelei geliefert. Die Bilder sorgten für bundesweite Negativ-Schlagzeilen – derartige Schlägereien in einem Bundesliga-Stadion hatte es seit Jahren nicht mehr gegeben. Der FCK muss ebenfalls mit einer harten Strafe rechnen. Sollten beide Clubs dem Strafantrag akzeptieren, dürfte daraufhin zeitnah das Urteil fallen. Für den KSC wäre es im laufenden Jahr die dritte Geldstrafe. 30 000 Euro waren im Februar fällig, damals ging es um Zwischenfälle beim Auswärtsspiel im November 2013 in Düsseldorf. Im Juli schließlich musste der Club 12 000 Euro berappen, geahndet wurden Vorfälle in Köln und Bochum. Auch das neue Jahr dürfte mit einer Überweisung an den DFB beginnen – dann, wenn die Zündeleien von KSC-Fans beim jüngsten Auswärtsspiel in Darmstadt verhandelt werden.
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | SPORT | 11.12.2014 Seite 19
Teure Prügelei
Dem KSC droht Strafe von 20 000 Euro
Teilausschluss wird wohl auf Bewährung ausgesetzt
Karlsruhe (gw). Das Fehlverhalten einiger seiner Fans beim Gastspiel auf dem Betzenberg kommt dem Karlsruher SC teuer zu stehen. Der gestern beim badischen Fußball-Zweitligisten schriftlich eingegangene Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses sieht dem Vernehmen nach eine Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro sowie ein Teilausschluss von Zuschauern vor, der für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wird. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther wollte dies auf Nachfrage inhaltlich noch nicht bestätigen. Der Club muss bis heute dem Kontrollorgan des Deutschen Fußball-Bundes mitteilen, ob er den Antrag in der vorliegenden Form akzeptiert. Dieser soll ferner eine Ausweitung der Videoüberwachung des Fanblocks beinhalten sowie die Vorschrift, dass der KSC künftig bei Auswärtsspielen auch eigene Ordner stellen muss. Nach Abpfiff des Spiels des KSC beim 1. FC Kaiserslautern am 4. Oktober waren Fans beider Lager aneinandergeraten und hatten sich auf der Südtribüne eine wilde Prügelei geliefert. Die Bilder sorgten für bundesweite Negativ-Schlagzeilen – derartige Schlägereien in einem Bundesliga-Stadion hatte es seit Jahren nicht mehr gegeben. Der FCK muss ebenfalls mit einer harten Strafe rechnen. Sollten beide Clubs dem Strafantrag akzeptieren, dürfte daraufhin zeitnah das Urteil fallen. Für den KSC wäre es im laufenden Jahr die dritte Geldstrafe. 30 000 Euro waren im Februar fällig, damals ging es um Zwischenfälle beim Auswärtsspiel im November 2013 in Düsseldorf. Im Juli schließlich musste der Club 12 000 Euro berappen, geahndet wurden Vorfälle in Köln und Bochum. Auch das neue Jahr dürfte mit einer Überweisung an den DFB beginnen – dann, wenn die Zündeleien von KSC-Fans beim jüngsten Auswärtsspiel in Darmstadt verhandelt werden.
Quelle: http://www.bnn.de/
Danke auch an diese Voll ***** en!
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