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FANszene Aktuell

08.03.2012 - 09:18 Uhr
FANszene Aktuell |#331
28.02.2018 - 12:30 Uhr
Zitat von westschinken

Zitat von RW_Dennis

Ich denke nicht, dass man das hier kundtun wird.
Wozu auch wenns eh allen wieder nicht passt und nur gemeckert wird


Deshalb nehme ich die Fanszene nicht ernst.

Statt einzugestehen, dass es eine Schwachsinnsidee war und man selbst Schuld war, dass es so lächerlich abgelaufen ist, sind jetzt die anderen Schuld, die auf diesen Murks aufmerksam gemacht haben. ugly


Das hat niemand gesagt, wenn Du das auf Dich nehmen möchtest , bitteschön.
Aber alles immer nur nieder zu machen und nicht mal Konstruktiv mit Gegenvorschlägen zu kommen ist billig.
Im übrigen wurde ausführlich dargelegt, warum es gerade zum Bayern Spiel gemacht wurde.
Was wäre denn Besser gewesen? Bis zum 30. Spieltag zu warten wenn Augsburg kommt?

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Im ewigen Gedenken: Junior Malanda & Krzysztof Nowak

Nur der VfL !!!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von RW_Dennis am 28.02.2018 um 12:30 Uhr bearbeitet
FANszene Aktuell |#332
28.02.2018 - 12:37 Uhr
Zitat von RW_Dennis
Zitat von westschinken

Zitat von RW_Dennis

Ich denke nicht, dass man das hier kundtun wird.
Wozu auch wenns eh allen wieder nicht passt und nur gemeckert wird


Deshalb nehme ich die Fanszene nicht ernst.

Statt einzugestehen, dass es eine Schwachsinnsidee war und man selbst Schuld war, dass es so lächerlich abgelaufen ist, sind jetzt die anderen Schuld, die auf diesen Murks aufmerksam gemacht haben. ugly


Das hat niemand gesagt, wenn Du das auf Dich nehmen möchtest , bitteschön.
Aber alles immer nur nieder zu machen und nicht mal Konstruktiv mit Gegenvorschlägen zu kommen ist billig.
Im übrigen wurde ausführlich dargelegt, warum es gerade zum Bayern Spiel gemacht wurde.
Was wäre denn Besser gewesen? Bis zum 30. Spieltag zu warten wenn Augsburg kommt?


Möchte die Diskussion eigentlich nicht weiter fortführen, weil es mich nichts angeht als Fan, aber was hat die Aktion denn gegen München bewirkt im Verein? Also ist dadurch irgendwas passiert?

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Vamonos ...

#19 Na, na na na na - Junior Malanda, Malanda! Junior Malanda! #19 Never forget! 10.01.15 #19

Persönliches Highlight: DFB Pokalsieg live 2015
FANszene Aktuell |#333
28.02.2018 - 12:48 Uhr
Zitat von Kaestorfer

Zitat von RW_Dennis

Zitat von westschinken

Zitat von RW_Dennis

Ich denke nicht, dass man das hier kundtun wird.
Wozu auch wenns eh allen wieder nicht passt und nur gemeckert wird


Deshalb nehme ich die Fanszene nicht ernst.

Statt einzugestehen, dass es eine Schwachsinnsidee war und man selbst Schuld war, dass es so lächerlich abgelaufen ist, sind jetzt die anderen Schuld, die auf diesen Murks aufmerksam gemacht haben. ugly


Das hat niemand gesagt, wenn Du das auf Dich nehmen möchtest , bitteschön.
Aber alles immer nur nieder zu machen und nicht mal Konstruktiv mit Gegenvorschlägen zu kommen ist billig.
Im übrigen wurde ausführlich dargelegt, warum es gerade zum Bayern Spiel gemacht wurde.
Was wäre denn Besser gewesen? Bis zum 30. Spieltag zu warten wenn Augsburg kommt?


Möchte die Diskussion eigentlich nicht weiter fortführen, weil es mich nichts angeht als Fan, aber was hat die Aktion denn gegen München bewirkt im Verein? Also ist dadurch irgendwas passiert?


Weiß ich nicht, da ich da nicht aktiv bin.
Einige hatten sich im Vorfeld aber ausgelassen, warum denn seitens der Fanszene nichts kommen würde. Es müsste doch Aktionen geben, beim Training, Piffe beim Spiel usw.
Dann wurde was gemacht, und dann wurde wieder nur Kritik geübt.
Mann kann die Aktion in Frage stellen, ok (wobei es bei jedem anderen Spiel genauso ausgesehen hätte) aber dann sollte man auch entsprechend Gegenvorschläge oder zumindest seine Meinung entsprechend einbringen.
Ansonsten ist das einfach nur meckern und nicht diskutieren.

Ergänzung:
Ich will nicht wissen, was hier im Forum losgewesen wäre wenn die Fans gar nichts gemacht hätten.

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Im ewigen Gedenken: Junior Malanda & Krzysztof Nowak

Nur der VfL !!!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von RW_Dennis am 28.02.2018 um 12:59 Uhr bearbeitet
FANszene Aktuell |#334
28.02.2018 - 12:50 Uhr
Zitat von westschinken
Zitat von RW_Dennis

Ich denke nicht, dass man das hier kundtun wird.
Wozu auch wenns eh allen wieder nicht passt und nur gemeckert wird


Deshalb nehme ich die Fanszene nicht ernst.

Statt einzugestehen, dass es eine Schwachsinnsidee war und man selbst Schuld war, dass es so lächerlich abgelaufen ist, sind jetzt die anderen Schuld, die auf diesen Murks aufmerksam gemacht haben. ugly


Du bist doch grundsätzlich immer mit allem unzufrieden, dannm mach doch mal einen Lösungsvorschlag, was die Fans tuen sollte.

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Immer nur DU!
JM19!
FANszene Aktuell |#335
28.02.2018 - 14:30 Uhr
Zitat von westschinken

Zitat von RW_Dennis

Ich denke nicht, dass man das hier kundtun wird.
Wozu auch wenns eh allen wieder nicht passt und nur gemeckert wird


Deshalb nehme ich die Fanszene nicht ernst.

Statt einzugestehen, dass es eine Schwachsinnsidee war und man selbst Schuld war, dass es so lächerlich abgelaufen ist, sind jetzt die anderen Schuld, die auf diesen Murks aufmerksam gemacht haben. ugly


Ich verstehe deine Reaktion auf diese Aktion irgendwie auch nicht so richtig. Wenn ich mich recht entsinne, hast du oft kritisiert, wenn die Mannschaft auch nach dem x-ten schwachen Auftritt in Folge noch von der Kurve beklatscht wurde.

Nun hat die Fanszene die Fans eingeladen - übrigens nicht nur die Ultras - sondern z.B. auch die Supporters. Jeder hat die Möglichkeit gehabt, sich dort zu beteiligen. Selbstredend kann letztendlich nicht jede Meinung berücksichtigt werden, aber jeder konnte sich äußern. Ich begrüße die Treffen sehr, wenn ich auch nicht an diesen teilnehmen konnte.

Und so hat man die Entscheidung getroffen, nun mal eine andere Art des Protest zu wählen, nachdem die positiven Aktionen aus dem Vorjahr nicht wirklich gefruchtet haben.

Es ging ja auch vorwiegend darum, eine grundlegende Unzufriedenheit mit der Art der Vereinsführung kund zu tun. Das hat nicht nur zu einem großen Medienecho geführt, sondern mit Sicherheit auch die handelnden Personen beim VfL wachgerüttelt. Möglicherweise sind sie auch vorher schon auf die Idee gekommen, dass etwas nicht stimmt. Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt aber nunmal, dass es oft notwendig war, dass auch die Fans mal ihren Unmut zeigen. Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass die Aktion erfolgreich war und einen kleinen Beitrag dazu geleistet hat, dass sich beim VfL in Zukunft etwas zum Guten ändern wird. Allein schon die Entwicklungen der letzten 10 Tage deuten darauf hin. Die Botschaft konnte deutlich rübergebracht werden, es war friedlich, es war freiwillig - und mit Sicherheit wirksamer als jeder Post hier in unserem Forum.

Irgendwie ist mir aber immer noch nicht so ganz klar, welchen Vorschlag du machen würdest. Vielleicht wärst du so nett, dass einmal kurz zu erläutern.

Für die nahe Zukunft hoffe ich, dass man es jetzt mit dem Protest gut sein lässt. Die Botschaft ist klar und deutlich rübergebracht worden. Wichtig wäre vermutlich eine Aussprache zwischen Fanvertretern und Mannschaft, wenn es diese noch nicht gegeben hat. Eine solche Diskussion ist denke ich nötig, um eine ordentliche Atmosphäre für die letzten Spiele zu ermöglichen. Ab Sommer kann der VfL dann hoffentlich neu ausgerichtet werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass bei einem erfolgreichen Klassenerhalt nicht wieder alle in Zufriedenheit verfallen wird und alles so weiter läuft wie bisher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fortyfiveWOB am 28.02.2018 um 14:35 Uhr bearbeitet
FANszene Aktuell |#336
28.02.2018 - 14:53 Uhr
Wenn ich dazu komme, schreibe ich gerne einen längeren Beitrag dazu.

Für den Moment soll aber folgendes reichen: Ein Boykott ist grundsätzlich etwas, womit ich einverstanden bin. Ich gucke mir die Spiele mehrheitlich nicht mehr an, habe meine Dauerkarte schon lange gekündigt. Ich kaufe keine Fanartikel und investiere nur noch einen Bruchteil meiner Zeit für diesen Verein. Das war früher, als ich aktives Mitglied der Fanszene war, ganz anders.

Ich bin mit der gesamten Ausrichtung und Philosophie dieses Vereins seit dem Jahr, in dem wir Vizemeister geworden sind, nicht einverstanden und ziehe meine Konsequenzen draus. Ich war immer Stolz darauf, dass wir etwas besonderes waren, obwohl viele den Verein als graue Maus gesehen haben. Wir hatten eine Vision, die haben wir jetzt nicht mehr. Graue Maus trifft mehr denn je zu. Aus diesem Grund muss man etwas unternehmen. Ich werde allerdings keine Empfehlungen aussprechen, weil ich mich im Kern komplett von der Meinung der Ultras und Basisfans unterscheide. Ich will guten Fußball und das Maximum herausholen, was wir hier haben. Die andere Gruppierung will eher zurück zum "Spieler zum Anfassen" und "Arbeit" auf dem Platz. Ich sehe mich auch nicht in dieser Opferrolle, die Teile der Fanszene für sich entdeckt haben: "Wir brauchen Arbeiter, weil Stars ja eh nichts bringen und nach Wolfsburg will ja eh keiner kommen".

Zuerst sollte man einen Konsens finden, was überhaupt erreicht werden will. Der kleinste gemeinsame Nenner ist erfolgreicher Fußball. Aber was ist erfolgreich? Kampf, Arbeit und herumgekrebse im Mittelfeld? Für mich ist erfolgreicher Fußball der Kampf um Titel. Auch wenn die Bayern übermächtig erscheint. Wir sollten ein Verein sein, der ein schwaches Jahr des FCB für sich nutzen kann. Man sollte also als Fanszene erstmal definieren, welches Ziel man erreichen will. Fest steht: Spitzenfußball bei gleichzeitigem minimalen Finanzaufwand von Volkswagen und Fannähe funktioniert nicht zusammen.

Um zum Protest zurückzukommen: Ja, in jedem anderen Spiel hätte ich es vollends unterstützt, aber nicht gegen die Bayern. Das hat etwas mit Außenwirkung zu tun und außerdem damit, wie die Leute im Verein und Führungspersonen ticken. Da gibt es also die Ankündigung der Fans, dass man das Spiel 19:45 Minuten boykottieren will. Das geht durch die Presse, sogar die Bild berichtet darüber. Man ist also in aller Munde, hat angekündigt es dem Verein zu zeigen. Was passiert dann beim Spiel? Das wahre Ausmaß saß im TV einfach nur lächerlich aus. Glaubt ihr, dass Volkswagen die Knie schlotterten? Dass Schmidt deshalb hingeschmissen hat? Jetzt mal aus Vereinsseite: Da kriegt ein Manager, sei es Rebbe oder Sanz die Ankündigung, dass sich die Fans mobilisieren. Man überlegt sich, wie man das in den Griff kriegt und welche Auswirkungen eine leere Tribüne haben mag. Dann kommt der Samstag und von einem großen Boykott sieht man nicht. Als Verantwortlicher würde ich denken, dass die Anzahl der unzufriedenen Fans einfach nicht so groß scheint, wie medial angekündigt. Die Aktion der Fanszene spiegelt den Verein wunderbar wider: Eine unüberlegte Aktion wird einfach ohne zu hinterfragen ausgeführt um an Ende wundert man sich, dass der Effekt nicht eingetreten ist. Genau so deute ich nämlich das aktuelle Schweigen.
FANszene Aktuell |#337
28.02.2018 - 15:35 Uhr
Zitat von westschinken
Wenn ich dazu komme, schreibe ich gerne einen längeren Beitrag dazu.

Für den Moment soll aber folgendes reichen: Ein Boykott ist grundsätzlich etwas, womit ich einverstanden bin. Ich gucke mir die Spiele mehrheitlich nicht mehr an, habe meine Dauerkarte schon lange gekündigt. Ich kaufe keine Fanartikel und investiere nur noch einen Bruchteil meiner Zeit für diesen Verein. Das war früher, als ich aktives Mitglied der Fanszene war, ganz anders.

Ich bin mit der gesamten Ausrichtung und Philosophie dieses Vereins seit dem Jahr, in dem wir Vizemeister geworden sind, nicht einverstanden und ziehe meine Konsequenzen draus. Ich war immer Stolz darauf, dass wir etwas besonderes waren, obwohl viele den Verein als graue Maus gesehen haben. Wir hatten eine Vision, die haben wir jetzt nicht mehr. Graue Maus trifft mehr denn je zu. Aus diesem Grund muss man etwas unternehmen. Ich werde allerdings keine Empfehlungen aussprechen, weil ich mich im Kern komplett von der Meinung der Ultras und Basisfans unterscheide. Ich will guten Fußball und das Maximum herausholen, was wir hier haben. Die andere Gruppierung will eher zurück zum "Spieler zum Anfassen" und "Arbeit" auf dem Platz. Ich sehe mich auch nicht in dieser Opferrolle, die Teile der Fanszene für sich entdeckt haben: "Wir brauchen Arbeiter, weil Stars ja eh nichts bringen und nach Wolfsburg will ja eh keiner kommen".

Zuerst sollte man einen Konsens finden, was überhaupt erreicht werden will. Der kleinste gemeinsame Nenner ist erfolgreicher Fußball. Aber was ist erfolgreich? Kampf, Arbeit und herumgekrebse im Mittelfeld? Für mich ist erfolgreicher Fußball der Kampf um Titel. Auch wenn die Bayern übermächtig erscheint. Wir sollten ein Verein sein, der ein schwaches Jahr des FCB für sich nutzen kann. Man sollte also als Fanszene erstmal definieren, welches Ziel man erreichen will. Fest steht: Spitzenfußball bei gleichzeitigem minimalen Finanzaufwand von Volkswagen und Fannähe funktioniert nicht zusammen.

Um zum Protest zurückzukommen: Ja, in jedem anderen Spiel hätte ich es vollends unterstützt, aber nicht gegen die Bayern. Das hat etwas mit Außenwirkung zu tun und außerdem damit, wie die Leute im Verein und Führungspersonen ticken. Da gibt es also die Ankündigung der Fans, dass man das Spiel 19:45 Minuten boykottieren will. Das geht durch die Presse, sogar die Bild berichtet darüber. Man ist also in aller Munde, hat angekündigt es dem Verein zu zeigen. Was passiert dann beim Spiel? Das wahre Ausmaß saß im TV einfach nur lächerlich aus. Glaubt ihr, dass Volkswagen die Knie schlotterten? Dass Schmidt deshalb hingeschmissen hat? Jetzt mal aus Vereinsseite: Da kriegt ein Manager, sei es Rebbe oder Sanz die Ankündigung, dass sich die Fans mobilisieren. Man überlegt sich, wie man das in den Griff kriegt und welche Auswirkungen eine leere Tribüne haben mag. Dann kommt der Samstag und von einem großen Boykott sieht man nicht. Als Verantwortlicher würde ich denken, dass die Anzahl der unzufriedenen Fans einfach nicht so groß scheint, wie medial angekündigt. Die Aktion der Fanszene spiegelt den Verein wunderbar wider: Eine unüberlegte Aktion wird einfach ohne zu hinterfragen ausgeführt um an Ende wundert man sich, dass der Effekt nicht eingetreten ist. Genau so deute ich nämlich das aktuelle Schweigen.


Ich danke dir für die ausführliche Antwort! Ich kann auch viele deiner angeführten Argumente nachvollziehen. Zu einigen Punkten möchte ich aber noch meine Gedanken anführen.

Du hast natürlich Recht, dass die Fans des VfL sehr heterogen sind. Ich denke aber, dass ein kleinster gemeinsamer Nenner sehr schnell gefunden ist. Nämlich, dass die Ausgaben sowie die Ansprüche des Vereins auch dementsprechende Resultate mit sich bringen sollten.
Natürlich gewichtet der durchschnittliche Ultra wohl Eigenschaften wie Kampf, Leidenschaft und Fannähe höher, während andere Fans auch mit erfolgreichem Fußball absolut zufrieden sind oder ihn sogar einfordern. Das ist aber überall so und es wäre ja auch komisch, wenn alle immer einer Meinung sind. In dem Protest hätten sich meiner Meinung nach aber viele Fans wiederfinden können.

Das Argument mit dem Bayern-Spiel kann ich auch nur halb nachvollziehen. Es fängt ja schon damit an, dass nach dem Bremen-Spiel einfach irgendeine Reaktion nötig war. Denn dieser Auftritt hat ja wirklich auch noch das letzte Fass zum überlaufen gebracht. Auf dieses Spiel folgte nun einmal das Bayern-Spiel.
Und sind wir mal ehrlich: Wenn du die Aktion gegen Stuttgart gebracht hättest oder am Samstag gegen Leverkusen, gerade dann hättest du riskiert, dich lächerlich zu machen. Leistung- und witterungsbedingt hast du da deine 23-24.000 Leute im Stadion. Das heißt, von der Mittellinie Richtung Süden lichten sich die Reihen ohnehin. Wenn dann nach 19:45 Minuten die Fans wieder reinkommen und 6-7.000 Plätze bleiben unbesetzt, ist die Reaktion diverser Sender und Facebook-Seiten vorprogrammiert.

Deswegen waren die Voraussetzungen gegen die Bayern eigentlich ganz gut. Das Stadion war nämlich voll. Natürlich hat man nicht das halbe Stadion zum Mitmachen animieren können. Mir war klar, dass sich letztlich vielleicht 2-5.000 Fans anschließen werden, aber niemals mehr. Deswegen war ich auch nicht enttäuscht und fand das Bild der teils verwaisten Nordkurve aussagekräftig genug. Mir würde nichts einfallen, womit du mehr Leute mobilisieren könntest. Es ist einfach nicht Jedermanns Sache, den Protest so offen zu zeigen. Und wieder andere sind auch einfach nicht so emotional verbunden, dass sie so etwas tun würden. Ist ja auch völlig in Ordnung.
FANszene Aktuell |#338
28.02.2018 - 15:58 Uhr
Natürlich kann man die Auswahl des Bayernspiels aus zwei Blickwinkeln sehen. Es war das nächste Spiel nach dem Desaster von Bremen und ein Zeichen war von Nöten, soweit so gut. Natürlich wäre der optische Effekt durch große Lücken in der Nordkurve und im Rest des Stadions vielleicht größer gewesen wenn der Gegner nicht Bayern sondern Hoffenheim gewesen wäre. Da wäre die Nordkurve eh leerer als normal weil der Gegner halt nicht so spektakulär ist und einige die da wären, wären wohl auch leichter zu überzeugen gewesen 19:45 des Spiels gegen Hoffenheim zu verpassen als gegen Bayern.

Da man sich aber auch vorgenommen hat vor allem medial auf den Aufsichtsrat Druck aufzubauen muss man die mediale Aufmerksamkeit für so ein Spiel halt nutzen. Bei Wolfsburg gegen Hoffenheim interessieren sich die Medien, abseits des üblichen Plastikklubbashings, kaum für das Spiel. Bei einem Spiel gegen Bayern ist die mediale Aufmerksamkeit eben ungleich höher die man für so ein Zeichen benötigt.

Die Auswahl des Spiels hat sein Für und Wieder. Aber nach dem Bremenspiel ist ein Zeichen notwendig geworden und das hat man gesetzt.

Ich fand das Zeichen gelungen und auch die Mitmachquote bewegte sich in dem von mir erwarteten Rahmen. Mehr Beteiligung wäre zwar wünschenswert gewesen aber nach dieser umstrittenen Maßnahme war es nicht überraschend dass es speziell in den Aussenblöcken nicht mehr wurden die mitmachten. Die Mittelblöcke waren fast vollständig leer und der akustische Support fehlte völlig. Mehr war nicht zu erwarten.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von NikK_aB am 28.02.2018 um 16:02 Uhr bearbeitet
FANszene Aktuell |#339
01.03.2018 - 12:46 Uhr
Zitat von westschinken
Wenn ich dazu komme, schreibe ich gerne einen längeren Beitrag dazu.

Für den Moment soll aber folgendes reichen: Ein Boykott ist grundsätzlich etwas, womit ich einverstanden bin. Ich gucke mir die Spiele mehrheitlich nicht mehr an, habe meine Dauerkarte schon lange gekündigt. Ich kaufe keine Fanartikel und investiere nur noch einen Bruchteil meiner Zeit für diesen Verein. Das war früher, als ich aktives Mitglied der Fanszene war, ganz anders.

Ich bin mit der gesamten Ausrichtung und Philosophie dieses Vereins seit dem Jahr, in dem wir Vizemeister geworden sind, nicht einverstanden und ziehe meine Konsequenzen draus. Ich war immer Stolz darauf, dass wir etwas besonderes waren, obwohl viele den Verein als graue Maus gesehen haben. Wir hatten eine Vision, die haben wir jetzt nicht mehr. Graue Maus trifft mehr denn je zu. Aus diesem Grund muss man etwas unternehmen. Ich werde allerdings keine Empfehlungen aussprechen, weil ich mich im Kern komplett von der Meinung der Ultras und Basisfans unterscheide. Ich will guten Fußball und das Maximum herausholen, was wir hier haben. Die andere Gruppierung will eher zurück zum "Spieler zum Anfassen" und "Arbeit" auf dem Platz. Ich sehe mich auch nicht in dieser Opferrolle, die Teile der Fanszene für sich entdeckt haben: "Wir brauchen Arbeiter, weil Stars ja eh nichts bringen und nach Wolfsburg will ja eh keiner kommen".

Zuerst sollte man einen Konsens finden, was überhaupt erreicht werden will. Der kleinste gemeinsame Nenner ist erfolgreicher Fußball. Aber was ist erfolgreich? Kampf, Arbeit und herumgekrebse im Mittelfeld? Für mich ist erfolgreicher Fußball der Kampf um Titel. Auch wenn die Bayern übermächtig erscheint. Wir sollten ein Verein sein, der ein schwaches Jahr des FCB für sich nutzen kann. Man sollte also als Fanszene erstmal definieren, welches Ziel man erreichen will. Fest steht: Spitzenfußball bei gleichzeitigem minimalen Finanzaufwand von Volkswagen und Fannähe funktioniert nicht zusammen.

Um zum Protest zurückzukommen: Ja, in jedem anderen Spiel hätte ich es vollends unterstützt, aber nicht gegen die Bayern. Das hat etwas mit Außenwirkung zu tun und außerdem damit, wie die Leute im Verein und Führungspersonen ticken. Da gibt es also die Ankündigung der Fans, dass man das Spiel 19:45 Minuten boykottieren will. Das geht durch die Presse, sogar die Bild berichtet darüber. Man ist also in aller Munde, hat angekündigt es dem Verein zu zeigen. Was passiert dann beim Spiel? Das wahre Ausmaß saß im TV einfach nur lächerlich aus. Glaubt ihr, dass Volkswagen die Knie schlotterten? Dass Schmidt deshalb hingeschmissen hat? Jetzt mal aus Vereinsseite: Da kriegt ein Manager, sei es Rebbe oder Sanz die Ankündigung, dass sich die Fans mobilisieren. Man überlegt sich, wie man das in den Griff kriegt und welche Auswirkungen eine leere Tribüne haben mag. Dann kommt der Samstag und von einem großen Boykott sieht man nicht. Als Verantwortlicher würde ich denken, dass die Anzahl der unzufriedenen Fans einfach nicht so groß scheint, wie medial angekündigt. Die Aktion der Fanszene spiegelt den Verein wunderbar wider: Eine unüberlegte Aktion wird einfach ohne zu hinterfragen ausgeführt um an Ende wundert man sich, dass der Effekt nicht eingetreten ist. Genau so deute ich nämlich das aktuelle Schweigen.


Na das ist doch was, guter Beitrag!

Genau das habe ich nicht verstanden! Du warst für den Boykott und dann war es aber doch nicht richtig weil gegen Bayern.

Der Boykott war in erster Linie nicht gegen die Mannschaft gerichtet sondern gegen die Vereinsführung und zwar genau aus diesen Gründen die Du oben aufgeführt hast: Keine Philosophie des Vereins, verkrustete Strukturen, zu wenig Fussballkenntnisse im AR usw. das wurde teilweise in den Medien auch falsch berichtet.

Du schreibst man wundert sich über den Effekt des Boykotts bzw. es sei eine Schwachsinnsidee. Ist das Wirklich so? Ich sehe das anders.
Aus meiner Sicht ist der Boykott so abgelaufen wie es auch erwartet wurde!
Diese Leute sitzen sich die ganze Zeit auf ihren Plätzen, und springen höchstens beim Tor mal auf und brüllen. Und jetzt erwartet man ernsthaft, dass sich dieselben Leute am Boykott beteiligen? Das wird nie passieren! Ich bezweifle nicht die Unterstützung dieser Leute für den Verein noch möchte ich alle über einen Kamm scheren oder zwischen guten/bösen Fans unterscheiden, das ist es nicht.
Diese Fans haben halt nur ein anderes Verständnis von Support und Unterstützung bzw. Kritik gegenüber dem Verein als die "aktive" Fanszene. Um ein besseres Bild zu erzeugen bzw. damit mehr Leute den Boykott mitmachen hätte es erfordert die Leute aktiv am Betreten der Nordkurve zu hindern. Und das hätte definitiv zu Problemen mit dem Verein geführt.
Von daher bin ich mir 100% sicher, das wir exakt das selbe Bild bei allen anderen Gegnern genauso gesehen hätten bzw. würden!!

Hier nochmal ein Zitat:
Zitat von fortyfiveWOB

Es ging ja auch vorwiegend darum, eine grundlegende Unzufriedenheit mit der Art der Vereinsführung kund zu tun. Das hat nicht nur zu einem großen Medienecho geführt, sondern mit Sicherheit auch die handelnden Personen beim VfL wachgerüttelt. Möglicherweise sind sie auch vorher schon auf die Idee gekommen, dass etwas nicht stimmt. Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt aber nunmal, dass es oft notwendig war, dass auch die Fans mal ihren Unmut zeigen. Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass die Aktion erfolgreich war und einen kleinen Beitrag dazu geleistet hat, dass sich beim VfL in Zukunft etwas zum Guten ändern wird. Allein schon die Entwicklungen der letzten 10 Tage deuten darauf hin. Die Botschaft konnte deutlich rübergebracht werden, es war friedlich, es war freiwillig - und mit Sicherheit wirksamer als jeder Post hier in unserem Forum.


Und genau deswegen wurde das Bayern Spiel gewählt. Weil hier einfach die Medienpräsenz vorhanden war die man sonst nicht hatte. Hätte Bild und andere überregionale Zeitungen in diesem Maße berichtet wenn der Boykott beim jetzigen Spiel gegen Leverkusen passiert wäre? Mit Sicherheit nicht!!!! Vielleicht eine Fußnote bei der Bild im besten Fall. Fakt ist, das der VfL in der Regel, ausser bei aussergewöhnlichen Ereignissen (z.B. Entlassungen) oder Namhaften Gegnern mit genug Strahlkraft (Bayern, Dortmund) eine untergeordnete Rolle in den Medien spielt. und genau dass wurde sich zunutze gemacht.

Ich bin mir sicher, dass die Aktion im AR speziell bei VW nicht spurlos vorbeigegangen ist. Von daher wird es schon irgendwas bewirkt haben.

Zum Abschluss noch etwas zu Deinem Absatz bezüglich der Philosophie im Verein bzw. den Erwartungen der Fanszene.
Ich glaube hier missverstehst Du zumindest Teile der Fanszene bezüglich ihrer Motive.
"Spieler zum anfassen" wollen die wenigsten hier sehen. Mann will einfach Spieler sehen die bereit sind für den Verein 100% zu geben und das Motto "Arbeit, Fussball, Leidenschaft" auch mit leben zu füllen. Sicher ist das nicht alles sondern man benötigt auch gute Spieler aber es ist eine Grundtugend auf welcher aufgebaut werden muss! Nicht umsonst haben Vereine wie Bremen oder auch Köln uns besiegt trotz eines schlechteren Kaders weil sie genau diese Grundtugenden gezeigt haben! Niemand wäre böse wenn es einen De Bruyne wieder geben würde aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass überbezahlte Spieler wie z.B. Draxler oder Schürrle offenbar zu satt sind um mehr als 80% für den Verein zu geben bzw. im Gedanken beim nächsten Verein sind. Deswegen sind auch Jungspieler wie Itter immer hoch im Kurs weil diese sich hinsichtlich ihrer Leistung immerhin zerreißen. Ich bin mir sicher, dass mit diesem Kader vom Potential her ein Euro League Platz drin wäre. Ich bin auch kein fan davon sofort im großen Stil zu investieren sondern davon, sich hochzuarbeiten und über einstellige Plazierungen , dann Europa League, dann CL und dann den ersten Platz anzugreifen.
Um das Abzuschließen (Diskussion im anderen Thread möglich):
Ich denke die meisten Fans legen keinen Großen Wert auf "Fannähe" abseits des üblichen Maßes (nach Auswärtsspiel in die Kurve, Autogramme nach dem Training usw.) sondern ausschließlich auf Einsatzwille und Qualität.

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Im ewigen Gedenken: Junior Malanda & Krzysztof Nowak

Nur der VfL !!!
FANszene Aktuell |#340
02.03.2018 - 10:13 Uhr
Wob_Supporter schireb bei tm.de

Das Statement der Supporters:

Hallo VfL-Fans,

am Dienstag hat die aktive Fanszene erneut zum Fantreffen in den Nordkurvensaal eingeladen, um gemeinsam eine aktualisierte Bewertung der Situation rund um unseren VfL Wolfsburg vorzunehmen. Auch an diesem Treffen haben zahlreiche verschiedene Fangruppen teilgenommen. Wie erwartet waren die Meinungen zum Umgang mit
der aktuellen Lage sehr unterschiedlich und es wurde im Prinzip die gesamte Bandbreite von dem, was Fans auch öffentlich sagen und schreiben, geäußert. Dabei wurden auch alle Sichtweisen mit guten Argumenten zu Für und Wieder unterfüttert. Im Verlauf unseres Treffens entstanden dabei auch verschiedene Ansätze für mögliche Aktionen, welche wir ausführlich miteinander diskutiert haben. Schlussendlich bleibt allerdings festzustellen, dass zumindest im Kreise der anwesenden Fans keine konkrete Meinung oder Idee zu einer gemeinsamen Aktion eine ersichtliche Mehrheit gefunden hat.

Als allgemein gehaltenes Fazit und Konsens unseres Treffens ist dennoch folgendes festzuhalten:

– Eine Trennung von Mannschaft/sportlicher Situation und unserer strukturelle Kritik ist wichtig.
Die Verhinderung eines Abstieges hat dabei höchste Priorität, die strukturelle Kritik darf dabei aber nicht hintenangestellt oder vernachlässigt werden.

– Unser Support sollte sich mehr auf den Verein beziehen und sich nicht direkt an die Spieler richten.
Aktuell herrscht der Wunsch danach, keine vorausgeplante Fahrweise bis zum Saisonende einzuschlagen, sondern mehr Spiel- und Leistungsabhängig zu reagieren.

Weiterhin wurde die inhaltliche Kritik unserer ausführlichen Stellungnahme vor dem Spiel gegen den FC Bayern nochmals von einer Vielzahl der anwesenden Fans bestätigt. Diese richtet sich wiederholt und zuallererst an den Aufsichtsrat, welcher unserer Ansicht nach seine Aufsichtspflicht versäumt hat und daher die maßgebliche Verantwortung für die Versäumnisse der letzten Jahre trägt. Die aktuellen Führungskräfte beim VfL sind daher nur zweiter Adressat dieser Kritik.

Am Donnerstag hat der Mannschaftsrat aus eigenem Antrieb den Austausch mit Vertretern der Fanszene gesucht. In einem ehrlichen und ausführlichen Gespräch konnten dabei gegenseitig Erwartungen und auch Missstände angesprochen werden. Beide Seiten hoffen sich mit diesem ersten Schritt wieder einander anzunähern und den zuletzt eingeschlafenen Austausch wieder zu erwecken.

Abschließend verweisen wir alle Fans auf eine eventuelle, kurzfristige Kommunikation über unsere üblichen Kanäle am Spieltag und auf die Ansagen des Vorsängers im Stadion zu achten.
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