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Fankultur in Köln

15.03.2012 - 23:46 Uhr
Fankultur in Köln |#741
19.09.2012 - 20:50 Uhr
Ich finde es auch bemerkenswert, wie die Fans im Stadion unsere Mannschaft anfeuern und anpeitschen. Leider ist noch kein dreier bei herrausgekommen. Natürlich sollte man nicht singend in die Bedeutungslosigkeit gehen, doch die Mannschaft tut alles um einen Sieg einzufahren und es ist richtig dies positiv zu honorieren.
Fankultur in Köln |#742
25.09.2012 - 13:58 Uhr
24.09.2012...Auszug aus dem Spiegel...

Wildehorde 96
Keine Distanzierung von Gewalt.

Die Fußball-Ulttra-Gruppierung WH96 lehnt es ab,sich von Gewalttaten zu distanzieren.Sie schließt auch eine Kooperation mit der Polizei aus.

Stefan Hell,Wortführer der Horde: " Sich von Gewalt zu distanzieren ist Heuchelei." uind weiter:" Sie habe mit organisierten Straftaten nichts zu tun. Einen Dialog mit der Polizei werde es NIEMALS geben".

Die Linie des Vereins: Straftaten dulden wir nicht..Decken wir nicht..Zeigen wir selbst an..

•     •     •

Aus jedem Stein,der einem in den Weg gelegt wird,kann man eine Treppe bauen,auf der man wieder nach oben steigen kann.

Wenn du willst,dass dir die Leute auf die Schulter klopfen und sich überschlagen vor Dankbarkeit,hast du den falschen Beruf erlernt.

Fankultur in Köln |#743
25.09.2012 - 14:02 Uhr
Zitat von JOE_COLOGNE:
" Sich von Gewalt zu distanzieren ist Heuchelei."


Wow...selbst wenn ich all meine Boshaftigkeit zusammensammle und ganz konzenztriert versuchen würde, der Horde den miesesten, schlimmsten Satz in den Mund zu legen, um diese zu diskreditieren, wäre er nicht so widerlich ausgefallen, wie dieser tatsächliche Ausspruch. Unfassbar.
Bitte haltet solche Leute von Fußballstadien fern - sie haben mit dem von uns geliebten Sport nichts gemein.

•     •     •

There´s always money in the banana stand!
Fankultur in Köln |#744
25.09.2012 - 14:04 Uhr
FC sucht Dialog mit Ultras
Mit Soziologen und Politologen der Uni Hannover arbeitet man beim 1. FC Köln zusammen, um mit Vertretern der Ultra-Gruppierungen und anderer Fanclubs besser ins Gespräch zu kommen.

Die Annäherung soll bei der Reduzierung von Gewalt im und um das Stadion helfen. Dagegen lehnen die Sprecher der Wilden Horde, mit rund 800 Mitgliedern die größte Kölner Ultra-Gruppe, den Dialog mit der Polizei ab.
Der Spiegel Artikel passt zu dem Artikel im GA-Bonn von heute.....

Solange die WH96 sich nicht von Gewalt distanziert und sich nicht auf einen Dialog mit der Polzei einlässt, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie mit JEDER Straftat in Verbindung gebracht werden!!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von levve_lang_FC am 25.09.2012 um 14:08 Uhr bearbeitet
Fankultur in Köln |#745
25.09.2012 - 14:18 Uhr
Zitat von Klattius:
Zitat von JOE_COLOGNE:
" Sich von Gewalt zu distanzieren ist Heuchelei."


Wow...selbst wenn ich all meine Boshaftigkeit zusammensammle und ganz konzenztriert versuchen würde, der Horde den miesesten, schlimmsten Satz in den Mund zu legen, um diese zu diskreditieren, wäre er nicht so widerlich ausgefallen, wie dieser tatsächliche Ausspruch. Unfassbar.
Bitte haltet solche Leute von Fußballstadien fern - sie haben mit dem von uns geliebten Sport nichts gemein.
Man muss sich ja nur einmal das Interview von Domian und dem Gründer der "Kevin Pezzoni aufmischen"-Facebook-Gruppe zu Gemüte führen, um zu wissen, dass es bei denen mit rationalem Denken und Intelligenz nich weit her sein kann.

Ich möchte auch nicht alle über einen Kamm scheren, aber nunja... zumindest viele.
Fankultur in Köln |#746
25.09.2012 - 14:36 Uhr
Zitat von FC_Hauschi:
Zitat von Klattius:
Zitat von JOE_COLOGNE:
" Sich von Gewalt zu distanzieren ist Heuchelei."


Wow...selbst wenn ich all meine Boshaftigkeit zusammensammle und ganz konzenztriert versuchen würde, der Horde den miesesten, schlimmsten Satz in den Mund zu legen, um diese zu diskreditieren, wäre er nicht so widerlich ausgefallen, wie dieser tatsächliche Ausspruch. Unfassbar.
Bitte haltet solche Leute von Fußballstadien fern - sie haben mit dem von uns geliebten Sport nichts gemein.
Man muss sich ja nur einmal das Interview von Domian und dem Gründer der "Kevin Pezzoni aufmischen"-Facebook-Gruppe zu Gemüte führen, um zu wissen, dass es bei denen mit rationalem Denken und Intelligenz nich weit her sein kann.

Ich möchte auch nicht alle über einen Kamm scheren, aber nunja... zumindest viele.


Normalerweise nicht.
Allerdings sollte jedes Mitglied der WH mittlerweile erkannt haben worum es geht und wie die Situation ist. Sebstreinigung findet in keinster Weise statt. Wer jetzt nicht austritt fährt die ausgerufene Schiene mit, bzw. toleriert sie. Und damit kann man mMn mittlerweile jedes WH-Mitglied über diesen Kamm scheren.
Fankultur in Köln |#747
25.09.2012 - 14:57 Uhr
Passt hier wohl am besten

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-908.pdf

•     •     •

"Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun." - Max Goldt über die BILD-Zeitung
Fankultur in Köln |#748
25.09.2012 - 15:34 Uhr
Zitat von Klattius:
Zitat von JOE_COLOGNE:
" Sich von Gewalt zu distanzieren ist Heuchelei."


Wow...selbst wenn ich all meine Boshaftigkeit zusammensammle und ganz konzenztriert versuchen würde, der Horde den miesesten, schlimmsten Satz in den Mund zu legen, um diese zu diskreditieren, wäre er nicht so widerlich ausgefallen, wie dieser tatsächliche Ausspruch. Unfassbar.
Bitte haltet solche Leute von Fußballstadien fern - sie haben mit dem von uns geliebten Sport nichts gemein.


Diese Aussagen sind schon derart abstrus, dass ich geneigt bin zu glauben, dass es bloß unglücklich gewählt ist. Obwohl das bei einer solch klaren Formulierung auch wieder auszuschließen ist. Ich habe schon seit längerer Zeit keine Ahnung mehr, was man mit dem Haufen noch machen soll.
Fankultur in Köln |#749
25.09.2012 - 15:43 Uhr
Nun ja,die WH96 ist verrufen,ist bekannt. Eine hohe %zahl sind Versager usw..

Nur, sind das die alleinigen Chaoten?

mMn Nein....Es gibt/gab genug Fans auf den Tribünen,auf den An-und Abfahrtswegen,die sich wegen des " gelungenen Spaßes"der Horde aufgeilten,Handyfilmchen drehten,nicht unterstützend mitwirkten,manche Aktionen der Ultras beklatschten,Polizeiaktionen behinderten.
Soll heißen, meilenweit weg..betrifft einen ja nicht..bin ja bei der direkten Gewalt nicht dabei...und trotzdem ist dies in meinen Augen eine mittelbare Unterstützung der Gewalttäter.

Wenn wir auch diese "Fans" erreichen, gegen sie aufstehen,dann sind wir wieder einen kleinen Schritt weiter...Dieses Denken nicht unmittelbar beteiligter Gewalttäter hat in Müngersdorf auch nichts zu suchen.

Meine persönliche Meinung.

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Aus jedem Stein,der einem in den Weg gelegt wird,kann man eine Treppe bauen,auf der man wieder nach oben steigen kann.

Wenn du willst,dass dir die Leute auf die Schulter klopfen und sich überschlagen vor Dankbarkeit,hast du den falschen Beruf erlernt.

Fankultur in Köln |#750
25.09.2012 - 16:39 Uhr
Wie bei vielen Problemen wird es auch zur Gewalt im Stadion keine einfachen Lösungen geben (sonst hätte man das Problem ja schon gelöst ;) ).

Aus meiner Sicht muss man versuchen an allen möglichen "Fronten", um hier mal einen martialischen Ausdruck zu verwenden, das Thema anzugehen und kosnsequent bearbeiten.

Mir fällt dazu ein,

- Polizei und Strafrecht
- Fanbeauftragte in Zusammenarbeit mit Soziologen (warum ausgerechnet die Uni Hannover als Hilfsteam gewählt wurde und nicht die Uni Köln, die doch viel näher an den lokalen Gegebenheiten dran ist?)
- Stadionverbote und Vereinsausschlüsse
- Einwirken auf die Fans, dass sie die gewaltbereiten Nicht_Fans nicht noch unterstützen
- Verbesserung der sozialen Situation der Iddis, und diese somit aus der Gewaltecke holen (ja es gibt auch Gewalttäter aus gehobenen sozialen Schichten, aber diese sind doch sehr in der Minderzahl)

Wenn irgend möglich muss man versuchen, die Gewaltaktionen an der Wurzel zu packen und nicht die Täter aus dem Rampenlicht der BL in die z.B. Regionalliga abzudrängen. (Keine Ahnung wie das geht :/: ).

Insgesamt müssen hier alle Vereine tätig werden und nicht nur die Vereine über die zur Zeit am meisten in den Medien steht.
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