Fankultur in Bielefeld
30.10.2007 - 13:20 Uhr
23.08.2011 - 08:09 Uhr
Hier sollten wir mal alle voten: http://www.liga3-online.de/die-choreo-des-monats/
23.08.2011 - 14:48 Uhr
Zitat von X-Man:
Hier sollten wir mal alle voten: http://www.liga3-online.de/die-choreo-des-monats/
wäre ich auch für .... aber wir liegen schon 300 stimmen zurück :/:
Hier sollten wir mal alle voten: http://www.liga3-online.de/die-choreo-des-monats/
wäre ich auch für .... aber wir liegen schon 300 stimmen zurück :/:
26.08.2011 - 00:26 Uhr
Die Angst vor neuem Ostwestfalenterror
Aggressive Arminen-Fans im Desperado
Zitat
Bielefeld. Mike Rüschoff hat mit seinem Kompagnon gerade erst die Kultkneipe Desperado an der Vier-Kneipen-Kreuzung an der Bielefelder Arndtstraße für 60.000 Euro renoviert. Die Toiletten wurden komplett in Arminia-Farben gefliest. Doch statt eines guten Starts in neuem Gewand standen plötzlich aggressive Fans in seiner Kneipe und machten mächtig Ärger.
Damit die Gastro-Saison für das Kneipenteam rund um den Geschäftsführer und Vorsitzenden des bekennend antirassistischen Arminia-Fanclubs "The Firm" nicht zu einem Desaster wird, haben sich die Arminia-Profis Patrick Platins und Eric Agyemang bereiterklärt, für eine "gewaltfreie dritte Halbzeit" im Desperado einzustehen.
[...]
Quelle: NW
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/4891605_Die_Angst_vor_neuem_Ostwestfalenterror.html
Aggressive Arminen-Fans im Desperado
Zitat
Bielefeld. Mike Rüschoff hat mit seinem Kompagnon gerade erst die Kultkneipe Desperado an der Vier-Kneipen-Kreuzung an der Bielefelder Arndtstraße für 60.000 Euro renoviert. Die Toiletten wurden komplett in Arminia-Farben gefliest. Doch statt eines guten Starts in neuem Gewand standen plötzlich aggressive Fans in seiner Kneipe und machten mächtig Ärger.
Damit die Gastro-Saison für das Kneipenteam rund um den Geschäftsführer und Vorsitzenden des bekennend antirassistischen Arminia-Fanclubs "The Firm" nicht zu einem Desaster wird, haben sich die Arminia-Profis Patrick Platins und Eric Agyemang bereiterklärt, für eine "gewaltfreie dritte Halbzeit" im Desperado einzustehen.
[...]
Quelle: NW
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/4891605_Die_Angst_vor_neuem_Ostwestfalenterror.html
26.08.2011 - 20:36 Uhr
Zitat von Arminia05:
Die Angst vor neuem Ostwestfalenterror
Aggressive Arminen-Fans im Desperado
Zitat
Bielefeld. Mike Rüschoff hat mit seinem Kompagnon gerade erst die Kultkneipe Desperado an der Vier-Kneipen-Kreuzung an der Bielefelder Arndtstraße für 60.000 Euro renoviert. Die Toiletten wurden komplett in Arminia-Farben gefliest. Doch statt eines guten Starts in neuem Gewand standen plötzlich aggressive Fans in seiner Kneipe und machten mächtig Ärger.
Damit die Gastro-Saison für das Kneipenteam rund um den Geschäftsführer und Vorsitzenden des bekennend antirassistischen Arminia-Fanclubs "The Firm" nicht zu einem Desaster wird, haben sich die Arminia-Profis Patrick Platins und Eric Agyemang bereiterklärt, für eine "gewaltfreie dritte Halbzeit" im Desperado einzustehen.
[...]
Quelle: NW
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/4891605_Die_Angst_vor_neuem_Ostwestfalenterror.html
Vielen Dank liebe NW für diese tolle Schlagzeile!
Der neutrale Leser der nur die Überschriften überfliegt zeichnet sich gerade ein Bild der neuen Arminia... :rolleyes
Das Sommerloch sollte doch irgendwann geschlossen sein...
Die Angst vor neuem Ostwestfalenterror
Aggressive Arminen-Fans im Desperado
Zitat
Bielefeld. Mike Rüschoff hat mit seinem Kompagnon gerade erst die Kultkneipe Desperado an der Vier-Kneipen-Kreuzung an der Bielefelder Arndtstraße für 60.000 Euro renoviert. Die Toiletten wurden komplett in Arminia-Farben gefliest. Doch statt eines guten Starts in neuem Gewand standen plötzlich aggressive Fans in seiner Kneipe und machten mächtig Ärger.
Damit die Gastro-Saison für das Kneipenteam rund um den Geschäftsführer und Vorsitzenden des bekennend antirassistischen Arminia-Fanclubs "The Firm" nicht zu einem Desaster wird, haben sich die Arminia-Profis Patrick Platins und Eric Agyemang bereiterklärt, für eine "gewaltfreie dritte Halbzeit" im Desperado einzustehen.
[...]
Quelle: NW
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/4891605_Die_Angst_vor_neuem_Ostwestfalenterror.html
Vielen Dank liebe NW für diese tolle Schlagzeile!
Der neutrale Leser der nur die Überschriften überfliegt zeichnet sich gerade ein Bild der neuen Arminia... :rolleyes
Das Sommerloch sollte doch irgendwann geschlossen sein...
27.08.2011 - 00:22 Uhr
Zitat von Arminia71:
Vielen Dank liebe NW für diese tolle Schlagzeile!
Der neutrale Leser der nur die Überschriften überfliegt zeichnet sich gerade ein Bild der neuen Arminia... :rolleyes
Das Sommerloch sollte doch irgendwann geschlossen sein...
Ich meine beim Aachen-Spiel (auswärts) ein Banner des OWTs oder der Blue Army gesichtet zu haben. Kann ja sein das die Jungs wieder mehr zu Arminia gehen, gekloppt haben die sich bestimmt auch in der Zwischenzeit.
Mir fallen unsere Fans eigentlich überhaupt nicht negativ auf, gut liegt vllt auch daran das ich immer im Arminia-Trikot rumlaufe, aber mit vielen kann man echt schön diskutieren und jubeln.
Vielen Dank liebe NW für diese tolle Schlagzeile!
Der neutrale Leser der nur die Überschriften überfliegt zeichnet sich gerade ein Bild der neuen Arminia... :rolleyes
Das Sommerloch sollte doch irgendwann geschlossen sein...
Ich meine beim Aachen-Spiel (auswärts) ein Banner des OWTs oder der Blue Army gesichtet zu haben. Kann ja sein das die Jungs wieder mehr zu Arminia gehen, gekloppt haben die sich bestimmt auch in der Zwischenzeit.
Mir fallen unsere Fans eigentlich überhaupt nicht negativ auf, gut liegt vllt auch daran das ich immer im Arminia-Trikot rumlaufe, aber mit vielen kann man echt schön diskutieren und jubeln.
27.08.2011 - 01:11 Uhr
Zitat von Quaresma_7:
Zitat von Arminia71:
Vielen Dank liebe NW für diese tolle Schlagzeile!
Der neutrale Leser der nur die Überschriften überfliegt zeichnet sich gerade ein Bild der neuen Arminia... :rolleyes
Das Sommerloch sollte doch irgendwann geschlossen sein...
Ich meine beim Aachen-Spiel (auswärts) ein Banner des OWTs oder der Blue Army gesichtet zu haben. Kann ja sein das die Jungs wieder mehr zu Arminia gehen, gekloppt haben die sich bestimmt auch in der Zwischenzeit.
Mir fallen unsere Fans eigentlich überhaupt nicht negativ auf, gut liegt vllt auch daran das ich immer im Arminia-Trikot rumlaufe, aber mit vielen kann man echt schön diskutieren und jubeln.
Im Vergleich zu den frühen 90ern hat sich die Bielefelder Szene zum Glück um 180 Grad gewandelt. Und gerade dehalb finde ich diesen Artikel völlig unangebracht, reisserisch und überzogen.
In Darmstadt waren auch Teile des OWT/Blue Army im Stadion und haben sich zumindest dort vorbildlich verhalten. Aggressionen nach Schlußpfiff sind ausschliesslich von Darmstädtern ausgegangen, war übrigens beim Spiel Darmstadt-Osnabrück ebenso, wie mir ein Arbeitskollege berichtete.
Das die Jungs auch zukünftig nicht für den Friedensnobelpreis nominiert werden ist klar, aber gleich wieder Ängste zu schüren ist geradezu lächerlich.
Zitat von Arminia71:
Vielen Dank liebe NW für diese tolle Schlagzeile!
Der neutrale Leser der nur die Überschriften überfliegt zeichnet sich gerade ein Bild der neuen Arminia... :rolleyes
Das Sommerloch sollte doch irgendwann geschlossen sein...
Ich meine beim Aachen-Spiel (auswärts) ein Banner des OWTs oder der Blue Army gesichtet zu haben. Kann ja sein das die Jungs wieder mehr zu Arminia gehen, gekloppt haben die sich bestimmt auch in der Zwischenzeit.
Mir fallen unsere Fans eigentlich überhaupt nicht negativ auf, gut liegt vllt auch daran das ich immer im Arminia-Trikot rumlaufe, aber mit vielen kann man echt schön diskutieren und jubeln.
Im Vergleich zu den frühen 90ern hat sich die Bielefelder Szene zum Glück um 180 Grad gewandelt. Und gerade dehalb finde ich diesen Artikel völlig unangebracht, reisserisch und überzogen.
In Darmstadt waren auch Teile des OWT/Blue Army im Stadion und haben sich zumindest dort vorbildlich verhalten. Aggressionen nach Schlußpfiff sind ausschliesslich von Darmstädtern ausgegangen, war übrigens beim Spiel Darmstadt-Osnabrück ebenso, wie mir ein Arbeitskollege berichtete.
Das die Jungs auch zukünftig nicht für den Friedensnobelpreis nominiert werden ist klar, aber gleich wieder Ängste zu schüren ist geradezu lächerlich.
02.09.2011 - 14:32 Uhr
Wegen der Umfrage "Choreo des Monats" die Abstimmung endete gestern um 20:30 und wir sind auf Platz 1 zusammen mit Darmstadt mit jeweils 44% (4300 Stimmen) http://www.liga3-online.de/die-choreo-des-monats/
02.09.2011 - 14:55 Uhr
Zitat von BlueManBI:
Wegen der Umfrage "Choreo des Monats" die Abstimmung endete gestern um 20:30 und wir sind auf Platz 1 zusammen mit Darmstadt mit jeweils 44% (4300 Stimmen) http://www.liga3-online.de/die-choreo-des-monats/
Geht es bei der Abstimmung eigentlich um die Choreo oder welcher Verein am meisten Leute dazu bewegen kann einen Knopf zu drücken?
Diese Art Internetabstimmungen sind doch quatsch!!!
Wegen der Umfrage "Choreo des Monats" die Abstimmung endete gestern um 20:30 und wir sind auf Platz 1 zusammen mit Darmstadt mit jeweils 44% (4300 Stimmen) http://www.liga3-online.de/die-choreo-des-monats/
Geht es bei der Abstimmung eigentlich um die Choreo oder welcher Verein am meisten Leute dazu bewegen kann einen Knopf zu drücken?
Diese Art Internetabstimmungen sind doch quatsch!!!
15.10.2011 - 18:22 Uhr
Ich habe mir das Spiel heute gleich 3 Mal angeguckt - auf WDR, HR und ARD - und bekomme das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. :D
Ich wusste gar nicht mehr welch ein befreiendes Glücksgefühl es ist, wenn die eigene Mannschaft gewinnt. Ist hier jemand Psychologe? Könnte der mal eine Forschung darüber machen, inwieweit das Fansein den normalen Alltag beeinflusst. Mich würden nämlich vor allem zwei Fragen interessieren:
1.) Ist ein Bayern-Fan in seinem Leben wesentlich glücklicher als ein Armine, weil er im Sport mehr Erfolgerlebnisse hat?
2.) Hält die durchschnittliche Ehe eines Arminenfans länger als die eines Bayernfans, weil er eine so treue Seele ist und den Spruch "in guten wie in schlechten Zeiten" schon mit der Arminenmuttermilch aufgesogen hat? Wenn die Arminen ihren Frauen jedenfalls auch in schlechten Zeiten so treu sind wie ihrem Verein, der sie immer und immer wieder enttäuscht hat, dann dürften wir hier in Ostwestfalen nur eine geringe Scheidungsquote haben.
Ich wusste gar nicht mehr welch ein befreiendes Glücksgefühl es ist, wenn die eigene Mannschaft gewinnt. Ist hier jemand Psychologe? Könnte der mal eine Forschung darüber machen, inwieweit das Fansein den normalen Alltag beeinflusst. Mich würden nämlich vor allem zwei Fragen interessieren:
1.) Ist ein Bayern-Fan in seinem Leben wesentlich glücklicher als ein Armine, weil er im Sport mehr Erfolgerlebnisse hat?
2.) Hält die durchschnittliche Ehe eines Arminenfans länger als die eines Bayernfans, weil er eine so treue Seele ist und den Spruch "in guten wie in schlechten Zeiten" schon mit der Arminenmuttermilch aufgesogen hat? Wenn die Arminen ihren Frauen jedenfalls auch in schlechten Zeiten so treu sind wie ihrem Verein, der sie immer und immer wieder enttäuscht hat, dann dürften wir hier in Ostwestfalen nur eine geringe Scheidungsquote haben.
15.10.2011 - 22:33 Uhr
Zitat von studti:
Ich habe mir das Spiel heute gleich 3 Mal angeguckt - auf WDR, HR und ARD - und bekomme das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. :D
Ich wusste gar nicht mehr welch ein befreiendes Glücksgefühl es ist, wenn die eigene Mannschaft gewinnt. Ist hier jemand Psychologe? Könnte der mal eine Forschung darüber machen, inwieweit das Fansein den normalen Alltag beeinflusst. Mich würden nämlich vor allem zwei Fragen interessieren:
1.) Ist ein Bayern-Fan in seinem Leben wesentlich glücklicher als ein Armine, weil er im Sport mehr Erfolgerlebnisse hat?
2.) Hält die durchschnittliche Ehe eines Arminenfans länger als die eines Bayernfans, weil er eine so treue Seele ist und den Spruch "in guten wie in schlechten Zeiten" schon mit der Arminenmuttermilch aufgesogen hat? Wenn die Arminen ihren Frauen jedenfalls auch in schlechten Zeiten so treu sind wie ihrem Verein, der sie immer und immer wieder enttäuscht hat, dann dürften wir hier in Ostwestfalen nur eine geringe Scheidungsquote haben.
Jau, hier *aufzeig* ;)
Zumindest studiere ich (Wirtschafts-)Psychologie, und deine Fragen sind wirklich interessant, vielleicht ließe sich daraus ja eine Bachelor-/Masterarbeit fabrizieren...
Mal abseits von irgendwelchen psychologischen Theorien vermute ich, dass Arminia-Fans glücklicher sind. Meine Hypothese: Viele Bayernfans holen sich ihre Erfolgserlebnisse durch den Sport, und können damit andere Dinge im Leben kompensieren. Wir hingegen haben uns durch andere Lebensbereiche Ressourcen aufgebaut, die uns daran hindern, von Arminia psychisch hinutergezogen zu werden. Wer es also aushält, dem DSC treu zu bleiben, muss schon einfach leidensfähiger sein, was mit Optimismus einhergeht.
Dazu kommt natürlich auch, dass die viel selteneren Erfolgserlebnisse wie eine Droge auf das dopaminerge System wirken, und Glückshormone freisetzen. Durch Gewöhnungseffekte dürfte das bei Bayernfans höchstens ab dem Viertelfinale in der CL vorkommen :p
Bewusste Enthaltsamkeit auf Zeit fördert also unser Glückserleben, wenn es dann doch mal passiert, meistens ja auch unvorhergesehen...
Zur zweiten Frage: Auch bei den Bayernfans gibt es sicherlich einen harten, treuen Kern, aber die Varianz an Fanvarianten ist vermutlich größer, mehr Erfolgsfans, Eventsfans, Ich-freu-mich-nur-wenn-Schweini-trifft-Fans usw.
Prozentual gesehen haben wir sicher einen härteren Kern, nur leider eben deutlich weniger Fans insgesamt. Es ist wohl nur schwierig zu untersuchen; erstmal müsste man die "Treue" formulieren/definieren, und dann gibt es sicher auch Leute, die behaupten, Bayernfans zu sein, obwohl sie nie im Stadion waren und sich die Ergebnisse montags in der Zeitung angucken.
Ob sich das auch auf "reale" Ehen auswirkt, wegen eines "Äbhärtungseffektes" in Sachen Beziehungen, bezweifel ich mal. Da spielen sicher andere Effekte eine größere Rolle.
Aber wenn sich jemand wirklich mal wissenschaftlich damit auseinandersetzen möchte - meinen Segen (und auch Unterstützung in gewissen Fragen könnte ich anbieten) hätte er :D
Ich habe mir das Spiel heute gleich 3 Mal angeguckt - auf WDR, HR und ARD - und bekomme das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. :D
Ich wusste gar nicht mehr welch ein befreiendes Glücksgefühl es ist, wenn die eigene Mannschaft gewinnt. Ist hier jemand Psychologe? Könnte der mal eine Forschung darüber machen, inwieweit das Fansein den normalen Alltag beeinflusst. Mich würden nämlich vor allem zwei Fragen interessieren:
1.) Ist ein Bayern-Fan in seinem Leben wesentlich glücklicher als ein Armine, weil er im Sport mehr Erfolgerlebnisse hat?
2.) Hält die durchschnittliche Ehe eines Arminenfans länger als die eines Bayernfans, weil er eine so treue Seele ist und den Spruch "in guten wie in schlechten Zeiten" schon mit der Arminenmuttermilch aufgesogen hat? Wenn die Arminen ihren Frauen jedenfalls auch in schlechten Zeiten so treu sind wie ihrem Verein, der sie immer und immer wieder enttäuscht hat, dann dürften wir hier in Ostwestfalen nur eine geringe Scheidungsquote haben.
Jau, hier *aufzeig* ;)
Zumindest studiere ich (Wirtschafts-)Psychologie, und deine Fragen sind wirklich interessant, vielleicht ließe sich daraus ja eine Bachelor-/Masterarbeit fabrizieren...
Mal abseits von irgendwelchen psychologischen Theorien vermute ich, dass Arminia-Fans glücklicher sind. Meine Hypothese: Viele Bayernfans holen sich ihre Erfolgserlebnisse durch den Sport, und können damit andere Dinge im Leben kompensieren. Wir hingegen haben uns durch andere Lebensbereiche Ressourcen aufgebaut, die uns daran hindern, von Arminia psychisch hinutergezogen zu werden. Wer es also aushält, dem DSC treu zu bleiben, muss schon einfach leidensfähiger sein, was mit Optimismus einhergeht.
Dazu kommt natürlich auch, dass die viel selteneren Erfolgserlebnisse wie eine Droge auf das dopaminerge System wirken, und Glückshormone freisetzen. Durch Gewöhnungseffekte dürfte das bei Bayernfans höchstens ab dem Viertelfinale in der CL vorkommen :p
Bewusste Enthaltsamkeit auf Zeit fördert also unser Glückserleben, wenn es dann doch mal passiert, meistens ja auch unvorhergesehen...
Zur zweiten Frage: Auch bei den Bayernfans gibt es sicherlich einen harten, treuen Kern, aber die Varianz an Fanvarianten ist vermutlich größer, mehr Erfolgsfans, Eventsfans, Ich-freu-mich-nur-wenn-Schweini-trifft-Fans usw.
Prozentual gesehen haben wir sicher einen härteren Kern, nur leider eben deutlich weniger Fans insgesamt. Es ist wohl nur schwierig zu untersuchen; erstmal müsste man die "Treue" formulieren/definieren, und dann gibt es sicher auch Leute, die behaupten, Bayernfans zu sein, obwohl sie nie im Stadion waren und sich die Ergebnisse montags in der Zeitung angucken.
Ob sich das auch auf "reale" Ehen auswirkt, wegen eines "Äbhärtungseffektes" in Sachen Beziehungen, bezweifel ich mal. Da spielen sicher andere Effekte eine größere Rolle.
Aber wenn sich jemand wirklich mal wissenschaftlich damit auseinandersetzen möchte - meinen Segen (und auch Unterstützung in gewissen Fragen könnte ich anbieten) hätte er :D
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