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Ehemaligen - Thread III

04.05.2010 - 18:24 Uhr
Ehemaligen - Thread III |#81
11.05.2010 - 16:36 Uhr
Zitat von SAMsg:
Das ist auch spannend...
Zitat von rbbonline:
Immerhin bekannte Preetz, dass im vergangenen Spieljahr Fehler gemacht worden sind. Etwa "bei der Kaderzusammenstellung. Es ist nicht gelungen, die Leistungsträger des Vorjahres adäquat zu ersetzen." Unumwunden räumte der Manager ein, dass er besser als der damalige Trainer Lucien Favre gewusst habe, "dass Artur Wichniarek ein Highrisk-Transfer ist. Das ist ein Transfer, der nicht aufgegangen ist."

...mich würde ja extrem interessieren, wie diese Diskussionen im vergangenen Sommer ausgesehen haben. Und ob Favre dies so bestätigen würde.


Mit ziemlicher Sicherheit würde er das nicht. Laut der homestory von vor ein paar Tagen bezeichnet er ja Ramos inzwischen als seinen absoluten Wunschspieler. Den hat er zwar nur auf DVD gesehen und nach eigener Aussage kann man Spieler so nicht vernünftig beurteilen, zum sonst eher zögerlichen Verhalten bei Transfers passt es auch nicht, aber solche kleinen Unstimmigkeiten kann man einem Trainer auf Arbeitssuche sicherlich verzeihen ;)

Zitat von randberliner:
MMn ein falscher Ansatz


Nö, ist vollkommen richtig. Gerade ein chronisch klammer Verein wie Hertha kann nicht jedem Trainer seinen Wunschkader zusammenkaufen, dazu sind die Übungsleiter im deutschen Profifussball viel zu angreifbar. Favre ist da doch das beste Beispiel. Wer hätte denn nach der Saison 08/09 auch nur einen Gedanken an eine Entlassung des Schweizers nach sieben Spieltagen in der folgenden Saison gedacht ?

Das Management muss eine sportliche Strategie vorgeben und dann die passenden Spieler und Trainer holen. Die Verankerung einer Vereinsphilosophie auf der Trainerebene funktioniert nicht.
Ehemaligen - Thread III |#82
11.05.2010 - 16:39 Uhr
Zitat von randberliner:

B) du suchst selbst denjenigen aus der dir zur Seite stehen soll - z.B. weil du dessen Fertigkeiten kennst


:)

Das mit der alleinigen "Entscheidungsgewalt" kann natürlich sein, diesbezüglich ist der englische Fußball übrigens immer noch sehr vorbildhaft....

•     •     •

Stell dir vor, es ist Fußball und keiner geht hin....

"Von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle."

Hermann Hesse

Danke Kay!
Ehemaligen - Thread III |#83
11.05.2010 - 16:54 Uhr
Zitat von Flashnike:
Zitat von randberliner:

B) du suchst selbst denjenigen aus der dir zur Seite stehen soll - z.B. weil du dessen Fertigkeiten kennst


:)

Das mit der alleinigen "Entscheidungsgewalt" kann natürlich sein, diesbezüglich ist der englische Fußball übrigens immer noch sehr vorbildhaft....


Wegen der finanziellen Vorbildfunktion im Zusammenhang mit den jährlich ergehenden Vereinsinsolvenzen?

Das "englische" Modell ist Fluch und Segen zugleich und fordert in aller Regel finanzielle Rahmenbedingungen, die mit unseren kaum etwas zu tun haben...


Ansonsten ein alter Hut, dass bei anderer Herangehensweise an diese Saison gänzlich andere Ergebnisse möglich gewesen wären...

Wie dem auc hsei, jetzt muss der Wiederaufsteig geschafft werden, das dürfte fürs erste eine ganz ordentliche Hürde sein, die es zu nehmen gilt...
Ehemaligen - Thread III |#84
11.05.2010 - 16:58 Uhr
Zitat von blurps:


Zitat von randberliner:
MMn ein falscher Ansatz


Nö, ist vollkommen richtig. Gerade ein chronisch klammer Verein wie Hertha kann nicht jedem Trainer seinen Wunschkader zusammenkaufen, dazu sind die Übungsleiter im deutschen Profifussball viel zu angreifbar. Favre ist da doch das beste Beispiel. Wer hätte denn nach der Saison 08/09 auch nur einen Gedanken an eine Entlassung des Schweizers nach sieben Spieltagen in der folgenden Saison gedacht ?

Das Management muss eine sportliche Strategie vorgeben und dann die passenden Spieler und Trainer holen. Die Verankerung einer Vereinsphilosophie auf der Trainerebene funktioniert nicht.



Es mag Trainer wie Funkel geben die kommen immer dann wenn der Kader schon steht und arbeiten mehr schlecht als recht damit. Favre ist geholt worden um ein "neues" Konzept - auch dbzgl. zu etablieren. Was funktioniert oder nicht ist zunächst mal nur DEINE Meinung... ich bin sicher das es "Personalchefs" gibt die den Anspruch eines flexiblen und nicht trainerbezogenen Pesonalkonzept haben bzw. dies entwickeln können. Hier geht es letztlich auch um Spielsysteme innerhalb derer das Personal auch austauschbar ist/sein sollte.

Unter den hiesigen Voraussetzungen den Trainer bei der Personalauswahl zusätzlich durch Besserwisserei zu behindern ist eine Farce und endet da wo wir jetzt stehen. Hauptgrund für das Torpedieren der Trainertransfers scheint mir deine Ansicht nur eben beim Manager oder Präsidenten gewesen zu sein. Heisst: befindet sich ein Verein in solchen Schwierigkeiten wie wir muss man sich wohl oder übel für eine Variante entscheiden - deine ist für uns die falsche gewesen.

Ein Trainer soll DIE NAMEN - NICHT das Budget, selbst bestimmen. Ist man nicht von den Personalentscheidungen überzeugt feuert man ihn sobald er seine Personalplanung vorlegt - nicht erst wenn diese vermeintlich in der Praxis gescheitert ist. Zu unterstellen ein Verein wäre nur überlebensfähig wenn Spieler geholt wedren die das Management für richtig hält weil der Trainer ja eventuell gehen könnte und danach der Kader ein Buch mir 7 Siegeln ist den keiner mehr versteht ist ein wenig weit hergeholt. Das ein Nachfolger mit dem Kader arbeiten muss der ihm hinterlassen wurde ist in beiden Fällen (egal wer verpflichtet) gleich.

Wie wenig Vertrauen kann man in einen Trainer haben um der Meinung zu sein man muss ihm diese Entscheidungen aus der Hand nehmen weil dieser sonst Blödsinn anstellt? Dann sollte man direklt Vertragsklausel einführen die Schadensersatzzahlungen für das "ruininöse Zusammenstellen des Kader" vorsehen. Das dann aber beim Trainer und beim Management.

edit: DAS beweist nur das man es entweder selbst nicht besser wusste und dem Trainer seine Vorstellungen aufgezwungen hat und das derbe gegen den Baum lief... siehe AW.

Der Trainer setzt ein Spielkonzept um. Dafür baruch er passendes Personal, das Management hat nicht erst seit Preetz seine Unfähigkeit bewiesen dementsprechende Verpflichtungen zu tätigen. Die Alternative ihnen den Job zu überlassen ist somit absolet.

MMn muss ein Trainer die Leute holen die seine Vorstellungen (aus seiner Sicht) unsetzen können. Besteht diese Möglichkeit nicht oder wird ihm diese nicht gegeben kann man auch nicht den Trainer entlassen.

Es gibt 2 tolle Situationen in denen es anders laufen könnte...

A) das Management ist derart gut das es zielsicher die richtigen Transfers tätigt oder
B) es ist soviel Geld (Möglichkeiten) vorhanden das sowohl Trainer- als auch Managementkandidaten geholt werden können und sich je nach Ergebnis der jeweils Verantwortliche im Erfolg sonnen kann

Zitat von blurps:

Mit ziemlicher Sicherheit würde er das nicht. Laut der homestory von vor ein paar Tagen bezeichnet er ja Ramos inzwischen als seinen absoluten Wunschspieler. Den hat er zwar nur auf DVD gesehen und nach eigener Aussage kann man Spieler so nicht vernünftig beurteilen, zum sonst eher zögerlichen Verhalten bei Transfers passt es auch nicht, aber solche kleinen Unstimmigkeiten kann man einem Trainer auf Arbeitssuche sicherlich verzeihen.


Man kann auch krampfahft versuchen einfachste realistische Vorgänge als inszeniert und kontruiert hinzustellen. Selbst im Licht seiner früheren Aussage bzgl. DVD-Kucken kann eine Spieler dennoch AUCH GEGEN die früher genannte Prämisse verpflichet/gewünscht werden.

Gerade wenn einem das Management keien Aanderen Möglichkeiten lässt. Dann nimmt man natürlich den der einem gerade noch zugestanden wird - vorallem wenn fast allen vorherigen Transfers nicht die eigenen waren...

•     •     •

○Ⓗ○Ⓔ○Ⓡ○Ⓣ○Ⓗ○Ⓐ○Ⓑ○Ⓢ○Ⓒ○

+ + + Wir haben doch kein Geld + + +

Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 11.05.2010 um 17:28 Uhr bearbeitet
Ehemaligen - Thread III |#85
11.05.2010 - 17:21 Uhr
Zitat von blurps:
Zitat von SAMsg:
Das ist auch spannend...
Zitat von rbbonline:
Immerhin bekannte Preetz, dass im vergangenen Spieljahr Fehler gemacht worden sind. Etwa "bei der Kaderzusammenstellung. Es ist nicht gelungen, die Leistungsträger des Vorjahres adäquat zu ersetzen." Unumwunden räumte der Manager ein, dass er besser als der damalige Trainer Lucien Favre gewusst habe, "dass Artur Wichniarek ein Highrisk-Transfer ist. Das ist ein Transfer, der nicht aufgegangen ist."

...mich würde ja extrem interessieren, wie diese Diskussionen im vergangenen Sommer ausgesehen haben. Und ob Favre dies so bestätigen würde.


Mit ziemlicher Sicherheit würde er das nicht. Laut der homestory von vor ein paar Tagen bezeichnet er ja Ramos inzwischen als seinen absoluten Wunschspieler. Den hat er zwar nur auf DVD gesehen und nach eigener Aussage kann man Spieler so nicht vernünftig beurteilen, zum sonst eher zögerlichen Verhalten bei Transfers passt es auch nicht, aber solche kleinen Unstimmigkeiten kann man einem Trainer auf Arbeitssuche sicherlich verzeihen ;)


Es gibt 2 verschiedene Arten - wie man einen Spieler "auf DVD" gesehen haben kann. Die eine ist das "Bewerbungsvideo" des Managers :) - dieses ist sehr wenig wert. Wenn man jedoch ganze Spiele sieht - und gleich mehrere, kann man sich sehr wohl eine fundierte Meinung bilden.

Man sieht praktisch gleich viel, wie wenn man den Spieler live im Stadion beobachtet.

Ramos passt genau ins Profil, das ein LF von einem Stürmer hat: Schnell, gut am Ball... darum sage ich ja, dass es mich interessieren würde, wie die ganzen Diskussionen im vergangenen Sommer gelaufen sind. :) Dass jetzt jeder kommt und sagt, Ramos sei sein Wunschspieler, ist nur normal. Man müsste jetzt Preetz mal fragen, ob Ramos wirklich auf LFs Wunschliste gestanden hätte, oder wie das genau gelaufen sei - dann wüsste man vielleicht mehr.

Zitat von blurps:

Zitat von randberliner:
MMn ein falscher Ansatz


Nö, ist vollkommen richtig. Gerade ein chronisch klammer Verein wie Hertha kann nicht jedem Trainer seinen Wunschkader zusammenkaufen, dazu sind die Übungsleiter im deutschen Profifussball viel zu angreifbar. Favre ist da doch das beste Beispiel. Wer hätte denn nach der Saison 08/09 auch nur einen Gedanken an eine Entlassung des Schweizers nach sieben Spieltagen in der folgenden Saison gedacht ?

In meinen Augen hat die Frage ob der "englische" oder der "deutsche" Ansatz besser ist, nichts damit zu tun, wieviel Geld man zur Verfügung hat. Der Trainer (in diesem Falle LF) weiss ja um die finanzielle Situation des Vereins bescheid. Er übernimmt ein Kader - verkauft die Spieler, für die es Nachfrage gibt (Gimenez...) - und schafft sich so Transferkapital. Man braucht kein Geld, um diesen Ansatz zu implementieren - man braucht einfach Zeit.

Dass Übungsleiter im deutschen Profifussball viel zu angreifbar sind, ist sicher so. Nur hat dies auch seine Gründe. Die Trainer werden nicht von den Leuten, die sie einstellen, gestützt. Die Vereinsführung fällt mit jedem neuen Trainerentscheid einen STRATEGISCHEN Entscheid. Die Strategie, das Konzept des Trainers wird verpflichtet - und man übergibt ihm die OPERATIVE VERANTWORTUNG. Er verantwortet Erfolg und Misserfolg seiner Mannschaft. Dass die Trainer so schwach sind, liegt nur daran, dass sie von den Vereinen gegenüber Fans, Medien und vor allem auch gegenüber von Spielern nicht stärker positioniert werden.

Magath hat da vorgegriffen. Der hat sich gleich in die Geschäftsleitung stellen lassen. Magath ist der einzige Trainer in Deutschland, der Verantwortung und Kompetenz über Erfolg und Misserfolg in gesundem Masse in seiner Entscheidungsgewalt hat.

Zitat von blurps:

Das Management muss eine sportliche Strategie vorgeben und dann die passenden Spieler und Trainer holen. Die Verankerung einer Vereinsphilosophie auf der Trainerebene funktioniert nicht.

Falsch. Der Strategieentscheid wird gefällt, indem man sich zwischen einzelnen Trainern entscheidet. Ein Trainer, von dem man überzeugt ist, wird doch für 5-6 Jahre verpflichtet - bzw. sollte es so sein. LF sagte immer, er arbeite, als ob er während sehr langer Zeit im Verein tätig wäre. Die Angebote, die es im vergangenen Sommer gab, schlug er konsequenterweise dann ja auch aus. Wer A sagt...

Ein Management kann nie wissen, was für ein System ein Trainer bevorzugt. Spielt er 4-3-3 oder 4-4-2 - oder gar ein 3-4-3? Jedes System benötigt andere Spielertypen. Manager sind oft betriebsblind - sie sehen die eigenen Spieler stärker als sie tatsächlich sind. Da muss man doch einem neuen Trainer auch die Kompetenz geben, neue Spieler zu holen. Das Management kann die Notbremse ziehen, wenn es darum geht, gewisse Spieler NICHT zu holen. Wenn der nächste Trainer Schäfer nach Berlin holen wollen würde, sollte man eingreifen - weils da um Prinzipien geht. Aber das Halten "verdienter Spieler" gehört nicht zu diesen Prinzipien.
Ehemaligen - Thread III |#86
11.05.2010 - 17:31 Uhr
Zitat von SerbCon:
Zitat von Flashnike:

Das mit der alleinigen "Entscheidungsgewalt" kann natürlich sein, diesbezüglich ist der englische Fußball übrigens immer noch sehr vorbildhaft....


Wegen der finanziellen Vorbildfunktion im Zusammenhang mit den jährlich ergehenden Vereinsinsolvenzen?

Das "englische" Modell ist Fluch und Segen zugleich und fordert in aller Regel finanzielle Rahmenbedingungen, die mit unseren kaum etwas zu tun haben...


Ansonsten ein alter Hut, dass bei anderer Herangehensweise an diese Saison gänzlich andere Ergebnisse möglich gewesen wären...

Wie dem auc hsei, jetzt muss der Wiederaufsteig geschafft werden, das dürfte fürs erste eine ganz ordentliche Hürde sein, die es zu nehmen gilt...


Das "englische" Modell fordert überhaupt keine speziellen finanziellen Rahmenbedingungen. Es fordert nur, dass man erwirtschaftete Transfererträge wieder investieren darf. Bzw. kann man mittelfristig - oder wenn grosse Summen fliessen auch immer mal wieder einen Teil in die Schuldentilgung stecken. Hertha hat im vergangenen Sommer bekanntlich kein Geld investiert.

Viele Fans vermischen auch Begriffe wie das "Ausgeben von Geld" mit "Investitionen" - oder auch den Begriff "Schulden" - und "Verluste". Dann schwirrt noch irgendwo das Wort "Budget" rum. Was das alles heisst, wie sich die einzelnen Begriffe zueinander verhalten, ist vielen unklar - bzw. kommt es mir so vor (bei Fussballfans aus CH und DE :)).

Viele funktionieren schlichtweg nach einfacher Milchbüchleinrechnung. Aber eine doppelte Buchhaltung funktioniert anders. Schulden müssen nicht sofort vernichtet werden, weil Schulden böse sind. Natürlich muss man sie abbauen - aber man muss sich dabei an gewisse Regeln halten - man muss sanieren.
Ehemaligen - Thread III |#87
11.05.2010 - 18:05 Uhr
Zitat von SAMsg:

Das "englische" Modell fordert überhaupt keine speziellen finanziellen Rahmenbedingungen. Es fordert nur, dass man erwirtschaftete Transfererträge wieder investieren darf. Bzw. kann man mittelfristig - oder wenn grosse Summen fliessen auch immer mal wieder einen Teil in die Schuldentilgung stecken. Hertha hat im vergangenen Sommer bekanntlich kein Geld investiert.

Viele Fans vermischen auch Begriffe wie das "Ausgeben von Geld" mit "Investitionen" - oder auch den Begriff "Schulden" - und "Verluste". Dann schwirrt noch irgendwo das Wort "Budget" rum. Was das alles heisst, wie sich die einzelnen Begriffe zueinander verhalten, ist vielen unklar - bzw. kommt es mir so vor (bei Fussballfans aus CH und DE :)).

Viele funktionieren schlichtweg nach einfacher Milchbüchleinrechnung. Aber eine doppelte Buchhaltung funktioniert anders. Schulden müssen nicht sofort vernichtet werden, weil Schulden böse sind. Natürlich muss man sie abbauen - aber man muss sich dabei an gewisse Regeln halten - man muss sanieren.


Inwiefern sich Dein Post mit Ausnahme des ersten Satzes an mich richtet, weiß ich zwar nicht, aber nun gut...

Zum einen habe ich mich falsch ausgedrückt und zum anderen liegst Du falsch.

Das Reinvestieren ist bei jeder Trainer-Manager-Konstellation wichtig, wenn man sportlich erfolgreich sein will, da man nur bis zu einem gewissen Grad mit wenig Mitteln viel erreichen kann (Stichwort Top 25 - sprich Fahrstuhlmannschaften). Gleichzeitig ist es für beide Modelle wichtig, dass die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, je mehr Geld da ist, desto mehr Qualität kann man halten, verpflichten etc. pp...

Mir gefiel einzig nicht, dass Flashnike die PErsonalunion als vobildlich bezeichnete, wenn es doch einige Beispiele gerade im englischen Fussball gibt, die zeigen, dass das eben nicht des Rätsels Lösung ist. Schließlich ist die englische Liga auch nicht unbedingt die erfolgreichste...

Aber ich will gar keinen Vergleich forcieren, schließlich gehts hier um ehemalige Herthaner, von daher kannst mir gerne ne PN schreiben. :)
Ehemaligen - Thread III |#88
11.05.2010 - 18:52 Uhr
Zitat von Mazze76:
Ja, Hoeneß hat den Scherbenhaufen hier mit verursacht.
Fakt ist und bleibt aber: Mit Hoeneß kam man aus Liga 2 in die erste, blieb dort 12 Jahre im -mehr


Hoeneß kam doch in der Aufstiegssaison relativ spät, der Aufstieg ist nicht alleine auf seinem Mist gewachsen damals.

Zitat von Mazze76:
Du behauptest ja sicher auch mit Favre wäre man nicht abgestiegen :D ;)

Ich bleib dabei. Mit Honeß wäre es (vorerst) nicht passiert.


Komisch. 2003/04 schon vergessen? Damals wäre es mit deutlich besserem Kader fast genauso wie heute gen Liga 2 gelaufen. Was hättest du dann über Hoeneß gesagt?

Zitat von Mazze76:
Man hätte da einen gemeinsamen Übergang schaffen müssen da DHs Vertrag eh nur bis 2010 lief.
Wäre also die optimale Saison gewesen um Preetz, mit Dieter im Rücken und einem Gegenbauer der auch noch für ein Jahr die ***** backen hätte zusammenkneifen können, an die "Alleinherrschaft" heranzuführen. Die Wasserträgerjahre des Preetz waren ja offenbar nicht ausreichend.
Nur leider haben wir es hier mit 2 unglaublichen Dickköpfen zu tun und darum wurde daraus nix ...


Ja klar, als ob Hoeneß an irgendetwas anderem interessiert wäre als an seinem eigenen Erfolg und der Darstellung des selbigen in den Medien.
Delegieren konnte er nicht, Verantwortung wurde nie abgegeben, er hat nie einen Hehl draus gemacht, dass er von Preetz nichts hält und trotzdem hätte er ein Jahr bleiben sollen um ihn weiter "auszubilden"?
Er hat es seit Michas Karriereende 2003 nicht geschafft und was in 6 Jahren nicht klappte sollte er in einem nachholen?

Mehr als AMÜSANT.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Konnopke am 11.05.2010 um 18:55 Uhr bearbeitet
Ehemaligen - Thread III |#89
11.05.2010 - 23:29 Uhr
Ich habe mir mal die WM-Kader angeschaut und festgestellt, dass unser Gilberto für die Selecao nominiert wurde. Das freut mich doch sehr :)

•     •     •


Ehemaligen - Thread III |#90
12.05.2010 - 00:14 Uhr
Zitat von physsus:
Ich habe mir mal die WM-Kader angeschaut und festgestellt, dass unser Gilberto für die Selecao nominiert wurde. Das freut mich doch sehr :)


Ähnlich ging es mir. Ich habe lange nichts von Gil gehört, da freut es mich umso mehr, dass einer meiner Lieblinge nochmal an einer WM teilnehmen darf.
Ach ja, Gilberto....
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