Ehemalige Herthaner
19.05.2011 - 19:37 Uhr
15.03.2026 - 15:46 Uhr
Oliver Reiß, ehemaliger Jugendtrainer unserer Hertha und von vielen ja seit geraumer Zeit als Wunschtrainer für die Profis geführt, war bei den Herren Teßmann und Sen (beide ihrerseits Initiatoren der Denkfabrik Nachwuchsfussball) im Interview.
Dabei spricht er sowohl über seinen Werdegang bei Hertha BSC, als auch über seine Vorstellungen vom Fussball, gibt Einblicke in die Trainingsarbeit und spricht über Erfahrungen und Überzeugungen. Könnte für den einen oder anderen hier von Interesse sein.
Die Veröffentlichung des Interview ist vom 13.03.26. Die Tonqualität ist nicht perfekt, wird aber durch das ungezwungene und angenehme Miteinander der Protagonisten in meinen Augen sehr gut kompensiert.
Das Interview findet ihr auf Youtube
Dabei spricht er sowohl über seinen Werdegang bei Hertha BSC, als auch über seine Vorstellungen vom Fussball, gibt Einblicke in die Trainingsarbeit und spricht über Erfahrungen und Überzeugungen. Könnte für den einen oder anderen hier von Interesse sein.
Die Veröffentlichung des Interview ist vom 13.03.26. Die Tonqualität ist nicht perfekt, wird aber durch das ungezwungene und angenehme Miteinander der Protagonisten in meinen Augen sehr gut kompensiert.
Das Interview findet ihr auf Youtube
Dieser Beitrag wurde zuletzt von denncic am 15.03.2026 um 15:51 Uhr bearbeitet
16.03.2026 - 09:56 Uhr
Quelle: Berliner Morgenpost
Klubikone wird 50
Wie Hertha BSC und Pal Dardai einander fanden, liebten und verloren
Hertha BSC und Pal Dardai, das gab es jahrzehntelang nur gemeinsam. Jetzt wird der Ungar 50 Jahre alt und ist der alten Liebe fern wie nie.
Wie Hertha BSC und Pal Dardai einander fanden, liebten und verloren
Hertha BSC und Pal Dardai, das gab es jahrzehntelang nur gemeinsam. Jetzt wird der Ungar 50 Jahre alt und ist der alten Liebe fern wie nie.
Zitat von Paul Gorgas
Es ist ein besonderer Geburtstag für Pal Dardai. Nicht nur, weil der langjährige Spieler und Trainer von Hertha BSC am 16. März 50 Jahre alt wird. Sondern auch, weil der Ungar in den zuvor vergangenen 29 Jahren nur einmal Geburtstag gefeiert hat, ohne zur selben Zeit beim Berliner Fußball-Zweitligisten unter Vertrag zu stehen.
Pal Dardai hat in seinem Leben mehr Zeit in den Diensten des Hauptstadtklubs verbracht als ohne ihn. Und Hertha, so schien es lange, konnte nicht ohne das nun 50 Jahre alte Vereinsdenkmal. Inzwischen wurde aus einer der vermeintlich romantischsten Verbindungen im deutschen Fußball eine Geschichte der Entfremdung.
„Pal ist eine absolute Identifikationsfigur im Verein. Er hat die meisten Spiele gemacht und war gefühlte 100-mal Trainer. Er ist immer wieder eingesprungen. Insofern hat er dem Verein gut gedient und viel Herzblut reingesteckt“, erklärt Arne Friedrich im Gespräch mit der Morgenpost.
Pal Dardai kam 1997 zu Hertha BSC
Der frühere Hertha-Kapitän ist ein langjähriger Weggefährte von Dardai. Und einer von nur ganz wenigen Menschen, die den früheren Mittelfeldspieler in verschiedenen Rollen erlebt und begleitet haben – als Mannschaftskamerad und als Vorgesetzter.
Für 500.000 Mark war Pal Dardai an Neujahr 1997 von Budapesti VSC zu Hertha gewechselt. Ungarns Fußballer des Jahres 1999 wird zum Stammspieler in der Bundesliga, läuft für Hertha in der Champions League auf und gewinnt mit den Berlinern 2001 und 2002 den Ligapokal.
„Pal gehörte zu den alten Hasen wie Dick van Burik oder Michael Preetz, die eine Menge Erfahrung hatten“, erinnert sich Friedrich. Der Verteidiger stieß 2002 zu Hertha.
„Das war noch eine etwas andere Schule als heute, da wurde im Training auch mal schön dazwischengefegt. Es war eine schöne Lehre und ich habe mir bei allen etwas abgeguckt“, weiß Friedrich zu berichten.
Die Einsatzbereitschaft des Spielers Pal Dardai bleibt dem heute 46-Jährigen im Gedächtnis. „Pal ist jemand, der immer die Ärmel hochgekrempelt hat, der viele Meter auf dem Platz gemacht hat und immer wieder harte Zweikämpfe geführt hat. Er war ein sehr wichtiger Anker, der das Mentale auf den Platz gekriegt hat“, beschreibt Friedrich seinen ehemaligen Mitspieler. 191 Mal stehen beide gemeinsam auf dem Platz.
In seinen frühen Jahren lehnt der ungarische Nationalspieler sogar ein Angebot des FC Bayern ab. Als Spieler bleibt er Hertha für den Rest seiner aktiven Karriere treu. Sie endet 2012. Dardai absolviert 373 Pflichtspiele für den Verein. Mit seinen 286 Bundesligapartien im blau-weißen Trikot ist er bis heute Herthas Rekordspieler.
2015 übernimmt Dardai zum ersten Mal als Cheftrainer
Schon im Herbst seiner Profikarriere beginnt Dardai mit der Ausbildung zum Trainer. Er arbeitet zunächst im Jugendbereich des Hauptstadtklubs, lebt bis heute in Westend. 2015 wird Dardai, damals ungarischer Nationaltrainer, zum ersten Mal Chefcoach von Herthas Profimannschaft, die damals gegen den Abstieg kämpft.
Der Klassenerhalt gelingt und wird zum Fundament einer neuerlichen Dauerbeziehung. Bis 2019 bleibt der in Pecs geborene Fußballfachmann im Amt. Hertha erreicht unter Dardai zweimal den Europapokal und das DFB-Pokalhalbfinale. Gulasch und Rotwein bekommen ihren Stammplatz im Vokabular rund um den Hauptstadtklub.
(....)
Es ist ein besonderer Geburtstag für Pal Dardai. Nicht nur, weil der langjährige Spieler und Trainer von Hertha BSC am 16. März 50 Jahre alt wird. Sondern auch, weil der Ungar in den zuvor vergangenen 29 Jahren nur einmal Geburtstag gefeiert hat, ohne zur selben Zeit beim Berliner Fußball-Zweitligisten unter Vertrag zu stehen.
Pal Dardai hat in seinem Leben mehr Zeit in den Diensten des Hauptstadtklubs verbracht als ohne ihn. Und Hertha, so schien es lange, konnte nicht ohne das nun 50 Jahre alte Vereinsdenkmal. Inzwischen wurde aus einer der vermeintlich romantischsten Verbindungen im deutschen Fußball eine Geschichte der Entfremdung.
„Pal ist eine absolute Identifikationsfigur im Verein. Er hat die meisten Spiele gemacht und war gefühlte 100-mal Trainer. Er ist immer wieder eingesprungen. Insofern hat er dem Verein gut gedient und viel Herzblut reingesteckt“, erklärt Arne Friedrich im Gespräch mit der Morgenpost.
Pal Dardai kam 1997 zu Hertha BSC
Der frühere Hertha-Kapitän ist ein langjähriger Weggefährte von Dardai. Und einer von nur ganz wenigen Menschen, die den früheren Mittelfeldspieler in verschiedenen Rollen erlebt und begleitet haben – als Mannschaftskamerad und als Vorgesetzter.
Für 500.000 Mark war Pal Dardai an Neujahr 1997 von Budapesti VSC zu Hertha gewechselt. Ungarns Fußballer des Jahres 1999 wird zum Stammspieler in der Bundesliga, läuft für Hertha in der Champions League auf und gewinnt mit den Berlinern 2001 und 2002 den Ligapokal.
„Pal gehörte zu den alten Hasen wie Dick van Burik oder Michael Preetz, die eine Menge Erfahrung hatten“, erinnert sich Friedrich. Der Verteidiger stieß 2002 zu Hertha.
„Das war noch eine etwas andere Schule als heute, da wurde im Training auch mal schön dazwischengefegt. Es war eine schöne Lehre und ich habe mir bei allen etwas abgeguckt“, weiß Friedrich zu berichten.
Die Einsatzbereitschaft des Spielers Pal Dardai bleibt dem heute 46-Jährigen im Gedächtnis. „Pal ist jemand, der immer die Ärmel hochgekrempelt hat, der viele Meter auf dem Platz gemacht hat und immer wieder harte Zweikämpfe geführt hat. Er war ein sehr wichtiger Anker, der das Mentale auf den Platz gekriegt hat“, beschreibt Friedrich seinen ehemaligen Mitspieler. 191 Mal stehen beide gemeinsam auf dem Platz.
In seinen frühen Jahren lehnt der ungarische Nationalspieler sogar ein Angebot des FC Bayern ab. Als Spieler bleibt er Hertha für den Rest seiner aktiven Karriere treu. Sie endet 2012. Dardai absolviert 373 Pflichtspiele für den Verein. Mit seinen 286 Bundesligapartien im blau-weißen Trikot ist er bis heute Herthas Rekordspieler.
2015 übernimmt Dardai zum ersten Mal als Cheftrainer
Schon im Herbst seiner Profikarriere beginnt Dardai mit der Ausbildung zum Trainer. Er arbeitet zunächst im Jugendbereich des Hauptstadtklubs, lebt bis heute in Westend. 2015 wird Dardai, damals ungarischer Nationaltrainer, zum ersten Mal Chefcoach von Herthas Profimannschaft, die damals gegen den Abstieg kämpft.
Der Klassenerhalt gelingt und wird zum Fundament einer neuerlichen Dauerbeziehung. Bis 2019 bleibt der in Pecs geborene Fußballfachmann im Amt. Hertha erreicht unter Dardai zweimal den Europapokal und das DFB-Pokalhalbfinale. Gulasch und Rotwein bekommen ihren Stammplatz im Vokabular rund um den Hauptstadtklub.
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Happy B-Day
16.03.2026 - 13:14 Uhr
Happy Böööörthday, Pal 🍾💐
16.03.2026 - 16:03 Uhr
Quelle: Berliner Kurier
Im Januar beschlagnahmten die Mullahs sein ganzes Vermögen – über 50 Millionen Dollar. Seit Wochen ist von ihm nichts mehr zu hören. Er ist zum Staatsfeind geworden. Denn er ist für das machthabende und langsam zerfallende Regime ein gefährlicher Gegner geworden – nicht zuletzt weil er in der Opposition als ein Präsidentenkandidat gilt, falls die Regierung gestürzt wird.
Hoffen wir das er ( und alle anderen )alles unbeschadet übersteht . Das im Land schnell wieder Frieden herrscht
17.03.2026 - 20:59 Uhr
Unser kleiner Ibo..hat’s endgültig geschafft! Startelf im Emirates, KO Spiel Champions League..mehr geht fast nicht!
Gut Kick Ibo!
Gut Kick Ibo!
20.03.2026 - 18:01 Uhr
Ibo jetzt mit einem Marktwert von 40 Mio
26.03.2026 - 20:58 Uhr
Darida die alte Pferdelunge spielt heute wieder für sein Land in den WM Playoffs gg Irland. Viel Glück.
26.03.2026 - 21:06 Uhr
Zitat von Kalla1892
Darida die alte Pferdelunge spielt heute wieder für sein Land in den WM Playoffs gg Irland. Viel Glück.
Darida die alte Pferdelunge spielt heute wieder für sein Land in den WM Playoffs gg Irland. Viel Glück.
Ondrej Duda ist ein weiterer Ehemaliger, da gerade mit der Slowakei gegen Kosovo spielt (aktuell 1-0).
28.03.2026 - 22:12 Uhr
Lukebakio gerade mit einem sehr schönen Tor gegen die USA. Bin überrascht, dass er erst 28 ist. Dachte, er wäre mittlerweile schon etwas älter.
Und noch eins für Dodi. Die USA machen es ihm aber auch einfach. 5-1 mittlerweile. 🫣
Und noch eins für Dodi. Die USA machen es ihm aber auch einfach. 5-1 mittlerweile. 🫣
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 28.03.2026 um 22:23 Uhr bearbeitet
30.03.2026 - 12:58 Uhr
Es ist hier glaube ich noch nicht erwähnt worden, aber Timur Gayret hat vor 4 Tagen für die neue Saison in Paderborn unterschrieben. Damit könnte er nächste Saison entweder Konkurrent der Hertha sein oder sogar eine Liga höher Erfahrungen sammeln.
Für mich ein klassischer Fall, bei dem Hertha tatsächlich nichts falsch gemacht hat. Gayret ist zwar mittlerweile einer der besten, wenn nicht sogar der Top-Spieler der 3. Liga (bei sämtlichen Portalen läuft er auf den Top-Plätzen ein), hat dafür aber den längeren Anlauf gebraucht.
Zeigt aber auch wieder, dass man Spieler nicht zu früh abschreiben sollte. Ein Andrich hat es vorgemacht und es wird sicherlich auch in Zukunft wieder Jungs geben, die sich gut entwickeln, aber eben länger dafür brauchen. Genauso wird es aber auch die Spieler wie Kiprit oder Pronichev geben, bei denen es am Ende nicht reicht.
Ich freue mich jedenfalls immer, wenn es Akademiespieler in den Profisport schaffen, auch wenn Gayret erst in der u23 zu Hertha kam.
Für mich ein klassischer Fall, bei dem Hertha tatsächlich nichts falsch gemacht hat. Gayret ist zwar mittlerweile einer der besten, wenn nicht sogar der Top-Spieler der 3. Liga (bei sämtlichen Portalen läuft er auf den Top-Plätzen ein), hat dafür aber den längeren Anlauf gebraucht.
Zeigt aber auch wieder, dass man Spieler nicht zu früh abschreiben sollte. Ein Andrich hat es vorgemacht und es wird sicherlich auch in Zukunft wieder Jungs geben, die sich gut entwickeln, aber eben länger dafür brauchen. Genauso wird es aber auch die Spieler wie Kiprit oder Pronichev geben, bei denen es am Ende nicht reicht.
Ich freue mich jedenfalls immer, wenn es Akademiespieler in den Profisport schaffen, auch wenn Gayret erst in der u23 zu Hertha kam.
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