Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Scholle65
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bauernluemmel am 09.04.2025 um 12:58 Uhr bearbeitet Zitat von Bauernluemmel
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Zitat von Scholle65
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Ja genau, das frage ich mich. Was war denn genau der Hinweis, dass in den betreffenden ca. 100 Autos Waffen sein könnten? Dass bei Hausdurchsuchungen einige Wochen zuvor eine Kugelbombe gefunden wurde? Das muss schon ein bisschen konkreter sein, vor allem vor dem Hintergrund, dass auch zahlreiche Unbeteiligte betroffen waren.
Im Übrigen erlaube ich mir auch nicht, die Aktion der Polizei abschließend zu bewerten, da zu wenig Informationen vorliegen.
edit: Dein Verständnis von einem Rechtsstaat ist weniger faszinierend. Polizeimaßnahmen solchen Ausmaßes sollten immer kritisch hinterfragt werden. Unverhältnismäßige Eingriffe der Polizei werden nicht durch gesetzeswidrige Handlungen von Kriminellen legitimiert. Es empfiehlt sich für dich auch nochmal nachzuschlagen, was der Rechtsstaat/rechtsstaatliche Prinzipien sind, da du davon offenbar keine Kenntnis hast.
Zitat von Scholle65
Ja genau, das frage ich mich. Was war denn genau der Hinweis, dass in den betreffenden ca. 100 Autos Waffen sein könnten? Dass bei Hausdurchsuchungen einige Wochen zuvor eine Kugelbombe gefunden wurde? Das muss schon ein bisschen konkreter sein, vor allem vor dem Hintergrund, dass auch zahlreiche Unbeteiligte betroffen waren.
Im Übrigen erlaube ich mir auch nicht, die Aktion der Polizei abschließend zu bewerten, da zu wenig Informationen vorliegen.
edit: Dein Verständnis von einem Rechtsstaat ist weniger faszinierend. Polizeimaßnahmen solchen Ausmaßes sollten immer kritisch hinterfragt werden. Unverhältnismäßige Eingriffe der Polizei werden nicht durch gesetzeswidrige Handlungen von Kriminellen legitimiert. Es empfiehlt sich für dich auch nochmal nachzuschlagen, was der Rechtsstaat/rechtsstaatliche Prinzipien sind, da du davon offenbar keine Kenntnis hast.
Zitat von Bauernluemmel
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Zitat von Scholle65
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Ja genau, das frage ich mich. Was war denn genau der Hinweis, dass in den betreffenden ca. 100 Autos Waffen sein könnten? Dass bei Hausdurchsuchungen einige Wochen zuvor eine Kugelbombe gefunden wurde? Das muss schon ein bisschen konkreter sein, vor allem vor dem Hintergrund, dass auch zahlreiche Unbeteiligte betroffen waren.
Im Übrigen erlaube ich mir auch nicht, die Aktion der Polizei abschließend zu bewerten, da zu wenig Informationen vorliegen.
edit: Dein Verständnis von einem Rechtsstaat ist weniger faszinierend. Polizeimaßnahmen solchen Ausmaßes sollten immer kritisch hinterfragt werden. Unverhältnismäßige Eingriffe der Polizei werden nicht durch gesetzeswidrige Handlungen von Kriminellen legitimiert. Es empfiehlt sich für dich auch nochmal nachzuschlagen, was der Rechtsstaat/rechtsstaatliche Prinzipien sind, da du davon offenbar keine Kenntnis hast.
auf der einen seite zielt dein hinterfragen des einsatzes klar in eine bestimmte (deutlich kritische) richtung. auf der anderen seite willst du den einsatz mangels informationen aber nicht (abschließend) bewerten. was denn nun?
und was genau erwartest du HIER für antworten? ist ja nun nicht so, dass hier jemand interna der polizei kennt bzw. preisgibt.
mit sicherheit wird die polizei nicht morgens beim kaffee gedacht haben: oh, das könnte lustig werden! machen wir einfach mal! du kannst also schon davon ausgehen, dass der einsatz nicht aus lust uns laune geschehen ist.
du kannst auch davon ausgehen, dass der einsatz in art und umfang kritisch hinterfragt wird. das passiert in der regel nach jedem (größeren) einsatz. aller spätestens übrigens dann, wenn beteiligte den rechtsweg wählen. ob die beteiligten das dann aber machen, steht auf einem anderen blatt. nur sollten sich unbeteiligte nicht darüber beschweren, wenn beteiligte diesen weg aus gründen meiden und so eine aufarbeitung auf maximal interner ebene erfolgt (und deine neugier dann nicht gestillt wird).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von basti1965 am 09.04.2025 um 13:55 Uhr bearbeitet Zitat von basti1965
auf der einen seite zielt dein hinterfragen des einsatzes klar in eine bestimmte (deutlich kritische) richtung. auf der anderen seite willst du den einsatz mangels informationen aber nicht (abschließend) bewerten. was denn nun?
und was genau erwartest du HIER für antworten?
mit sicherheit wird die polizei nicht morgens beim kaffee gedacht haben: oh, das könnte lustig werden! machen wir einfach mal! du kannst also schon davon ausgehen, dass der einsatz nicht aus lust uns laune geschehen ist.
du kannst auch davon ausgehen, dass der einsatz in art und umfang kritisch hinterfragt wird. das passiert in der regel nach jedem (größeren) einsatz. aller spätestens übrigens dann, wenn beteiligte den rechtsweg wählen. ob die beteiligten das dann aber machen, steht auf einem anderen blatt. nur sollten sich unbeteiligte nicht darüber beschweren, wenn beteiligte diesen weg aus gründen meiden und so eine aufarbeitung auf maximal interner ebene erfolgt.
auf der einen seite zielt dein hinterfragen des einsatzes klar in eine bestimmte (deutlich kritische) richtung. auf der anderen seite willst du den einsatz mangels informationen aber nicht (abschließend) bewerten. was denn nun?
und was genau erwartest du HIER für antworten?
mit sicherheit wird die polizei nicht morgens beim kaffee gedacht haben: oh, das könnte lustig werden! machen wir einfach mal! du kannst also schon davon ausgehen, dass der einsatz nicht aus lust uns laune geschehen ist.
du kannst auch davon ausgehen, dass der einsatz in art und umfang kritisch hinterfragt wird. das passiert in der regel nach jedem (größeren) einsatz. aller spätestens übrigens dann, wenn beteiligte den rechtsweg wählen. ob die beteiligten das dann aber machen, steht auf einem anderen blatt. nur sollten sich unbeteiligte nicht darüber beschweren, wenn beteiligte diesen weg aus gründen meiden und so eine aufarbeitung auf maximal interner ebene erfolgt.
Es ist meines Erachtens kein Widerspruch, kritische Fragen zu stellen, aber keine abschließende Bewertung vorzunehmen. Dass ich in diesem Forum keine Antworten auf die Fragen finde, ist mir auch klar. Ich dachte allerdings, dass ich, wie alle anderen, die sich hier zu dem Thema äußern, auch meine (kritische) Meinung äußern kann und ggf, einen Diskussionsbeitrag leisten kann.
Ich habe übrigens lediglich die Hoffnung geäußert, dass eine gerichtliche Überprüfung stattfindet, ich habe mich nirgends beschwert und plane dies auch nicht, sollte es nicht dazu kommen.
Den Hinweis mit dem Kaffee hättest du auch gleich lassen können. Eine solche Betrachtungsweise setzt voraus, dass staatliches/polizeiliches Handeln immer rechtmäßig ist, was faktisch falsch ist.
Da diese Diskussion offenbar für niemanden gewinnbringend ist, war das damit auch mein letzter Beitrag zu dem Thema.
Zitat von Hakikentucky
Quelle: blau-weiss-rote-hilfe.de
BWRH kritisiert Maßnahmen der Polizei bei Auswärtsspiel in Essen
Kritik ist gut, Ergebnis ist besser.
Finde die Maßnahmen sehr gut.
Von mir aus bei jedem Auswärtsspiel und bitte immer die gleichen Pappenheimer.Bis es endlich aufhört.
Wenn es nur 1 Person dadurch nicht ins Stadion geschafft hat, durch diese Kontrolle, die im Irrwahn sich seinem WC Fetisch hingegeben hätte, werte ich das als Erfolg.
Jeder Unschuldige sollte dann mal seine Fahrgemeinschaft oder sein Fahrverhalten(in Kolonne) zu Auswärtsfahrten hinterfragen.
Komisch zudem, das 80% der Auswärtsfahrer zum Anpfiff im Block waren?
Zufall oder?
Zitat von michiwi
Kritik ist gut, Ergebnis ist besser.
Finde die Maßnahmen sehr gut.
Von mir aus bei jedem Auswärtsspiel und bitte immer die gleichen Pappenheimer.Bis es endlich aufhört.
Wenn es nur 1 Person dadurch nicht ins Stadion geschafft hat, durch diese Kontrolle, die im Irrwahn sich seinem WC Fetisch hingegeben hätte, werte ich das als Erfolg.
Jeder Unschuldige sollte dann mal seine Fahrgemeinschaft oder sein Fahrverhalten(in Kolonne) zu Auswärtsfahrten hinterfragen.
Komisch zudem, das 80% der Auswärtsfahrer zum Anpfiff im Block waren?
Zufall oder?
Zitat von Hakikentucky
Quelle: blau-weiss-rote-hilfe.de
BWRH kritisiert Maßnahmen der Polizei bei Auswärtsspiel in Essen
Kritik ist gut, Ergebnis ist besser.
Finde die Maßnahmen sehr gut.
Von mir aus bei jedem Auswärtsspiel und bitte immer die gleichen Pappenheimer.Bis es endlich aufhört.
Wenn es nur 1 Person dadurch nicht ins Stadion geschafft hat, durch diese Kontrolle, die im Irrwahn sich seinem WC Fetisch hingegeben hätte, werte ich das als Erfolg.
Jeder Unschuldige sollte dann mal seine Fahrgemeinschaft oder sein Fahrverhalten(in Kolonne) zu Auswärtsfahrten hinterfragen.
Komisch zudem, das 80% der Auswärtsfahrer zum Anpfiff im Block waren?
Zufall oder?
Stadionverbot dann gerne auch für die Leute, die sich daran aufgeilen, dass andere Hansafans Opfer von Polizeiwillkür werden. Mindestens genauso asozial wie die Aktionen mit den Toiletten.
Zitat von Bauernluemmel
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Zitat von Scholle65
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
An eine solche Maßnahme der Polizei sind hohe Anforderungen geknüpft. Ob ein angeblicher Hinweis dafür, dass in einem Autokorso Waffen mitgeführt werden, überhaupt ausreichend ist, eine Maßnahme zu ergreifen, ist schon fraglich. Hier müsste man wissen, wie die Polizei überhaupt zu dieser Einschätzung gekommen ist. Wenn man diese Hürde überwindet, dann müsste die Maßnahme immer noch verhältnismäßig gewesen sein. Wir reden hier von einem erheblichen Einschnitt in die Freiheitsrechte mehrerer hundert Personen (Sperrung der Bundesstraße, Personenkontrollen, Begleitung bis nach Niedersachsen).
Dass sie es tatsächlich geschafft haben, 7 Sturmhauben zu finden, ist nun nicht wirklich der Rede wert. So könnte man einfach jeden Verkehrsteilnehmer mit dem Vorwand überprüfen, dass Waffen mitgeführt werden. Und wenn man keine Waffen findet, sagt man einfach, wir haben ja trotzdem X Verstöße gegen dies und jenes festgestellt, also war die Maßnahme legitim.
An die Handlungen der Polizei sollten rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden und nicht die Maßstäbe von gewaltbereiten "Fan"gruppierungen. Deshalb hoffe ich, dass die ganze Aktion nochmal gerichtlich bewertet wird.
Du fragst jetzt ernsthaft, ob ein Hinweis auf mitgeführte Waffen Personenkontollen rechtfertigt? Nachdem bei Hausdurchsuchungen der am Spiel beteiligten "Fans" Kugelbomben und Übungshandgranaten gefunden wurden? Wenn regelmäßig nicht erlaubte Gegenstände in den Stadien sind?
Ja, es hat sicher auch viele Unbeteiligte getroffen, aber dass diese Maßnahmen ergriffen werden (müssen) sollte man in erster Linie den Leuten in die Schuhe schieben, die dann nicht nur den größten, sondern denn alleinigen Anteil an der Situation haben.
Aber natürlich können die Beteiligten Rechtsmittel einlegen, aber dazu muss man sich meines Wissens ja legitimieren und ggf. auch persönlich vorstellig werden - und da ist meiner Meinung nach das Interesse der Opfer ja eher nicht so groß.
edit: und es ist faszinierend, wie alle ihre Rechte kennen (bzw. in dem Glauben sind) wenn ihnen mal ans Bein gepinkelt wird, während im und ums Stadion auf rechtsstaatliche Prinzipien geschi**en wird, ganz großes Kino.
Die Kugelbomben wurden bei RWE-Leuten gefunden. Die haben mit dem Einsatz nichts am Hut.
Und ob man nun solche Einsätze als Prävention fahren sollte, muss jeder für sich bewerten. So haste die Ultras noch gebündelt in Kolonnen. Wenn die alle wieder einzeln fahren, weil jede zweite Kolonne ausm Verkehr gezogen wird, kannste den Zufluss zum Stadion nicht mehr so einfach kontrollieren.
PS: Natürlich kennt man als Einzelner eher seine Rechte als wenn da ne Gruppe Halbstarker den Affen loslässt. Die juckt das ja auch nicht. Wäre ich Betroffener solcher Maßnahmen, würde mich das definitiv interessieren, wie ich mich dagegen wehren kann. Ich trete schließlich keine Toiletten kaputt und habe keinen Bock auf Sippenhaft.
https://www.ran.de/sports/fussball/3-liga/news/angriff-auf-jugendherberge-skandal-um-rostock-fans-522497
Schöner Clickbait. Natürlich Skandal von Hansa Fans, nicht von Dynamo Fans die einem Jungen sein Hansa Shirt klauen und dann mit der Reaktion nicht gerechnet haben,
Schöner Clickbait. Natürlich Skandal von Hansa Fans, nicht von Dynamo Fans die einem Jungen sein Hansa Shirt klauen und dann mit der Reaktion nicht gerechnet haben,
Zitat von Baltic1965
https://www.ran.de/sports/fussball/3-liga/news/angriff-auf-jugendherberge-skandal-um-rostock-fans-522497
Schöner Clickbait. Natürlich Skandal von Hansa Fans, nicht von Dynamo Fans die einem Jungen sein Hansa Shirt klauen und dann mit der Reaktion nicht gerechnet haben,
https://www.ran.de/sports/fussball/3-liga/news/angriff-auf-jugendherberge-skandal-um-rostock-fans-522497
Schöner Clickbait. Natürlich Skandal von Hansa Fans, nicht von Dynamo Fans die einem Jungen sein Hansa Shirt klauen und dann mit der Reaktion nicht gerechnet haben,
Wo ist der Skandal, ist doch normal mittlerweile bei Hansa und Hansa interessiert es nicht.
Zitat von Baltic1965
https://www.ran.de/sports/fussball/3-liga/news/angriff-auf-jugendherberge-skandal-um-rostock-fans-522497
Schöner Clickbait. Natürlich Skandal von Hansa Fans, nicht von Dynamo Fans die einem Jungen sein Hansa Shirt klauen und dann mit der Reaktion nicht gerechnet haben,
https://www.ran.de/sports/fussball/3-liga/news/angriff-auf-jugendherberge-skandal-um-rostock-fans-522497
Schöner Clickbait. Natürlich Skandal von Hansa Fans, nicht von Dynamo Fans die einem Jungen sein Hansa Shirt klauen und dann mit der Reaktion nicht gerechnet haben,
Dass Dynamo-"Bengels" dem jungen Hansafan ein Shirt klauen ist definitiv schlimm. Dass Leute, die der Szene zugeordnet werden daraufhin dann aber eine Jugendherberge nachts stürmen, um das Shirt zurückzuholen, ist dennoch ein größerer Skandal. Nochmal: Erwachsene Menschen stürmen nachts eine Jugendherber, um junge Dynamo-Fans zu bedrohen!
Dass das mit dem klauen von Shirts etc. grundsätzlich affiger Kindergarten ist, darüber brauchen wir gar nicht erst diskutieren. Sind aber wiederum Sachen, wogegen der Verein direkt keinen Einfluss hat!
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