Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Also ich habe das so verstanden, dass er das auf die Fankultur bezog. Und hier muss man leider konstatieren, dass diese Pöbeleien fest dazugehören, auch wenn man sich das Gegenteil wünscht. Wobei hier glaube ich jeder schon mal auf einen Spieler schimpfte (man lese mal zum Teil die STTs, wo manchmal sogar gegen eigene Spieler geschossen wird).
Zum Punkt: Derlei asoziales Verhalten hat sich am Wochenende mal wieder so auffällig gezeigt, weil der Rahmen auch ein recht kleiner wahr und man dieses Gepöbel dadurch eher wahrnahm. Und dieses Verhalten war asozial, weil man normalerweise auf der Straße nicht als ************** bezeichnet und mit Bier bekippt wird. Nur frage ich mich, ob das jetzt ein hansaspezifisches Problem ist? In vielen Stadien (auch im Ausland) fragte ich mich schon desöfteren, ob mancher Zuschauer auch noch andere Wörter außer ******** oder ***** oder kurwa oder puta kennt. Wie soll mein Verein dem Herr werden, wenn offensichtlich viele Fans vieler verschiedener Vereine in der Emotionalität gegnerische Spieler/Fans beschimpfen? Da ist doch offensichtlich nie gelernt wurden, wie man mit emotionalen Reizen sozialer umgeht, oder?
Deswegen fand ich auch manche beleidigende Reaktionen in den Kommentarspalten der Artikel sehr fragwürdig, weil ich davon überzeugt bin, dass das Gros der Empörten bereits selber schon mal im Stadion ausfallend wurde.
Sry für schlechte Formulierungen - bin müde.
Du hast recht damit, dass es nicht das alleinige Problem von Hansa ist. Aus meiner Sicht ist dies jedoch nicht der streitbare Punkt. Sicherlich gibt es solches Verhalten auch in anderen Vereinen und in der Gesellschaft (,wie hier schon erwähnt wurde).
Es ist am Ende die Frage, wie man diese Gesellschaft gestalten möchte. Soll asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) einfach so akzeptiert werden? Soll man dies kritiklos hinnehmen? Ich möchte, kann und werde es nicht. Doch Veränderungen im Großen sind gerade bei gesellschaftlichen Prozessen langwierig und träge. Im Kleinen geht das besser und geschieht schneller. Auf den Fußball übertragen: Eine große Unternehmung seitens DFB/DFL, um Gewalt und dergleichen Erscheinungsformen zu unterbinden, funktioniert nicht so gut wie Veränderungen durch einen Verein in den eigenen Reihen. Noch besser wären Menschen, die ganz nah an der Problematik dran sind. Allerdings sehe ich schwarz, wenn von manchen Seiten asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) geduldet, akzeptiert und gerechtfertigt wird. Und genau dieser Punkt läuft mir zu wider, weshalb ich DuGamlaDuFrias Post anprangere!
(mal wieder) Edit: Ich glaube, ich habe ich etwas wiederholt. ;) Außerdem scheint es mir so, dass unsere Positionen grundsätzlich gleich sind. Allerdings glaube ich, gehst du an DuGamlaDuFrais Äußerungen deskriptiv heran, während ich es normativ betrachte. Daher dieser leichte Dissens
Also ich habe das so verstanden, dass er das auf die Fankultur bezog. Und hier muss man leider konstatieren, dass diese Pöbeleien fest dazugehören, auch wenn man sich das Gegenteil wünscht. Wobei hier glaube ich jeder schon mal auf einen Spieler schimpfte (man lese mal zum Teil die STTs, wo manchmal sogar gegen eigene Spieler geschossen wird).
Zum Punkt: Derlei asoziales Verhalten hat sich am Wochenende mal wieder so auffällig gezeigt, weil der Rahmen auch ein recht kleiner wahr und man dieses Gepöbel dadurch eher wahrnahm. Und dieses Verhalten war asozial, weil man normalerweise auf der Straße nicht als ************** bezeichnet und mit Bier bekippt wird. Nur frage ich mich, ob das jetzt ein hansaspezifisches Problem ist? In vielen Stadien (auch im Ausland) fragte ich mich schon desöfteren, ob mancher Zuschauer auch noch andere Wörter außer ******** oder ***** oder kurwa oder puta kennt. Wie soll mein Verein dem Herr werden, wenn offensichtlich viele Fans vieler verschiedener Vereine in der Emotionalität gegnerische Spieler/Fans beschimpfen? Da ist doch offensichtlich nie gelernt wurden, wie man mit emotionalen Reizen sozialer umgeht, oder?
Deswegen fand ich auch manche beleidigende Reaktionen in den Kommentarspalten der Artikel sehr fragwürdig, weil ich davon überzeugt bin, dass das Gros der Empörten bereits selber schon mal im Stadion ausfallend wurde.
Sry für schlechte Formulierungen - bin müde.
Du hast recht damit, dass es nicht das alleinige Problem von Hansa ist. Aus meiner Sicht ist dies jedoch nicht der streitbare Punkt. Sicherlich gibt es solches Verhalten auch in anderen Vereinen und in der Gesellschaft (,wie hier schon erwähnt wurde).
Es ist am Ende die Frage, wie man diese Gesellschaft gestalten möchte. Soll asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) einfach so akzeptiert werden? Soll man dies kritiklos hinnehmen? Ich möchte, kann und werde es nicht. Doch Veränderungen im Großen sind gerade bei gesellschaftlichen Prozessen langwierig und träge. Im Kleinen geht das besser und geschieht schneller. Auf den Fußball übertragen: Eine große Unternehmung seitens DFB/DFL, um Gewalt und dergleichen Erscheinungsformen zu unterbinden, funktioniert nicht so gut wie Veränderungen durch einen Verein in den eigenen Reihen. Noch besser wären Menschen, die ganz nah an der Problematik dran sind. Allerdings sehe ich schwarz, wenn von manchen Seiten asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) geduldet, akzeptiert und gerechtfertigt wird. Und genau dieser Punkt läuft mir zu wider, weshalb ich DuGamlaDuFrias Post anprangere!
(mal wieder) Edit: Ich glaube, ich habe ich etwas wiederholt. ;) Außerdem scheint es mir so, dass unsere Positionen grundsätzlich gleich sind. Allerdings glaube ich, gehst du an DuGamlaDuFrais Äußerungen deskriptiv heran, während ich es normativ betrachte. Daher dieser leichte Dissens
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rmogi am 20.01.2014 um 16:24 Uhr bearbeitet
Zitat von nordost:
Ich meinte die Art der Störung des Spiels Gladbach gegen St. Pauli, Spieler bewerfen, Bier auf dem Spielfeld ...
gibt´s dafür eigentlich Belege? Ich habe es nicht gesehen (Spucken übrigens auch nicht)
Ich meinte die Art der Störung des Spiels Gladbach gegen St. Pauli, Spieler bewerfen, Bier auf dem Spielfeld ...
gibt´s dafür eigentlich Belege? Ich habe es nicht gesehen (Spucken übrigens auch nicht)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von baltic_storm am 20.01.2014 um 16:31 Uhr bearbeitet
Zitat von rmogi:
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Also ich habe das so verstanden, dass er das auf die Fankultur bezog. Und hier muss man leider konstatieren, dass diese Pöbeleien fest dazugehören, auch wenn man sich das Gegenteil wünscht. Wobei hier glaube ich jeder schon mal auf einen Spieler schimpfte (man lese mal zum Teil die STTs, wo manchmal sogar gegen eigene Spieler geschossen wird).
Zum Punkt: Derlei asoziales Verhalten hat sich am Wochenende mal wieder so auffällig gezeigt, weil der Rahmen auch ein recht kleiner wahr und man dieses Gepöbel dadurch eher wahrnahm. Und dieses Verhalten war asozial, weil man normalerweise auf der Straße nicht als ************** bezeichnet und mit Bier bekippt wird. Nur frage ich mich, ob das jetzt ein hansaspezifisches Problem ist? In vielen Stadien (auch im Ausland) fragte ich mich schon desöfteren, ob mancher Zuschauer auch noch andere Wörter außer ******** oder ***** oder kurwa oder puta kennt. Wie soll mein Verein dem Herr werden, wenn offensichtlich viele Fans vieler verschiedener Vereine in der Emotionalität gegnerische Spieler/Fans beschimpfen? Da ist doch offensichtlich nie gelernt wurden, wie man mit emotionalen Reizen sozialer umgeht, oder?
Deswegen fand ich auch manche beleidigende Reaktionen in den Kommentarspalten der Artikel sehr fragwürdig, weil ich davon überzeugt bin, dass das Gros der Empörten bereits selber schon mal im Stadion ausfallend wurde.
Sry für schlechte Formulierungen - bin müde.
Du hast recht damit, dass es nicht das alleinige Problem von Hansa ist. Aus meiner Sicht ist dies jedoch nicht der streitbare Punkt. Sicherlich gibt es solches Verhalten auch in anderen Vereinen und in der Gesellschaft (,wie hier schon erwähnt wurde).
Es ist am Ende die Frage, wie man diese Gesellschaft gestalten möchte. Soll asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) einfach so akzeptiert werden? Soll man dies kritiklos hinnehmen? Ich möchte, kann und werde es nicht. Doch Veränderungen im Großen sind gerade bei gesellschaftlichen Prozessen langwierig und träge. Im Kleinen geht das besser und geschieht schneller. Auf den Fußball übertragen: Eine große Unternehmung seitens DFB/DFL, um Gewalt und dergleichen Erscheinungsformen zu unterbinden, funktioniert nicht so gut wie Veränderungen durch einen Verein in den eigenen Reihen. Noch besser wären Menschen, die ganz nah an der Problematik dran sind. Allerdings sehe ich schwarz, wenn von manchen Seiten asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) geduldet, akzeptiert und gerechtfertigt wird. Und genau dieser Punkt läuft mir zu wider, weshalb ich DuGamlaDuFrias Post anprangere!
(mal wieder) Edit: Ich glaube, ich habe ich etwas wiederholt. ;) Außerdem scheint es mir so, dass unsere Positionen grundsätzlich gleich sind. Allerdings glaube ich, gehst du an DuGamlaDuFrais Äußerungen deskriptiv heran, während ich es normativ betrachte. Daher dieser leichte Dissens
Ich habe leider nicht die Zeit auf alles Stück für Stück zu antworten, in einer Stunde gehts zum Weltreise-Diashow von Marteria.
Deswegen nur kurz: Eisi versteht meines Erachtens ganz gut, wie ich das meine. Und du, rmogi, verstehst es in deinem letzten Post irgendwie auch weitaus besser, als anscheinend in deinem ersten, der noch recht emotional geprägt war.
Ich habe ja extra geschrieben, dass ich kein Fan davon bin, Spieler einfach stumpf zu bepöbeln, aber wie ihr beide ja (nun) auch realisiert: Das Problem ist nicht das alleinige unseres FCH. Und um den geht es ja nunmal hier. Deswegen geht es mir darum, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass nicht "wir" die Spinner sind, sondern dass es Spinner gibt, in der Fankultur, in der Gesellschaft, auf der ganzen Welt überall. Hier mehr, da weniger. Aber überall.
Deine Vorstellung, irgendwo im Kleinen anzufangen die Gesellschaft zu verändern, ist so theoretisch wie der Kommunismus: Eigentlich klingt das logisch und sinnvoll, aber praktisch endet es entweder in Chaos oder in Phrasendrescherei. Habt ihr am Wochenende dieses Webphänomen-Video von Julia Engelmann gesehen? Genau dasselbe, "Lasst uns alle anfangen, im Kleinen was zu verändern"...blablabla...als ob sie die erste wäre, die das versucht hat. Aber die kannst nicht einfach anfangen und machen und dann wird das schon. Gesellschaftlicher Wandel ist ein Prozess, der von so vielen Faktoren abhängt, auch von unterbewussten Faktoren. Wenn ihr schon von deskriptiv und normativ sprecht, denke ich mal, ihr versteht beide auch etwas davon (Eisi, du hattest da schonmal in die Richtung was angedeutet, glaub ich, wir führen die Diskussion hier ja auch alle nicht zum ersten Mal) und könnt in etwa verstehen, was ich meine.
Zum Leistung erschleichen: Für mich, persönlich und ganz allein, ist Diebstahl in diesem Maße, sprich im VIP-Bereich einer Veranstalungshalle, nicht mehr als jugendlicher Leichtsinn, die Pöbelei nichts anderes als kleffende Hunde. Ich hatte das irgendwann mal in nem Artikel geschrieben, ich glaube zur Thematik "Hansa und seine Ultras": Man muss, wenn man über diese Subkultur spricht, die zum großen Teil auch aus Jugendlichen besteht, mal abwägen, was man am Ende des Tages, frei von der gesetzlichen Lage, als wirkliches Verbrechen bezeichnet und was nicht. Räumen die Fans den ganzen Cateringbereich der Halle leer und niemand bekommt noch was zu essen und zu trinken, ist es eine andere Geschichte. GEWALT ist immer eine andere Geschichte. Aber ein paar Jugendliche Knallköpfe, die bisschen pöbeln, die "sich nicht benehmen können", sollten für niemanden von uns, und eigentlich auch für keine Zeitung, Grund sein, sich in Rage zu reden. Man muss nur raus auf die Straße gehen, dann käme man aus der Rage gar nicht mehr raus.
Wie auch immer, schaffe leider nicht mehr zu schreiben.
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Also ich habe das so verstanden, dass er das auf die Fankultur bezog. Und hier muss man leider konstatieren, dass diese Pöbeleien fest dazugehören, auch wenn man sich das Gegenteil wünscht. Wobei hier glaube ich jeder schon mal auf einen Spieler schimpfte (man lese mal zum Teil die STTs, wo manchmal sogar gegen eigene Spieler geschossen wird).
Zum Punkt: Derlei asoziales Verhalten hat sich am Wochenende mal wieder so auffällig gezeigt, weil der Rahmen auch ein recht kleiner wahr und man dieses Gepöbel dadurch eher wahrnahm. Und dieses Verhalten war asozial, weil man normalerweise auf der Straße nicht als ************** bezeichnet und mit Bier bekippt wird. Nur frage ich mich, ob das jetzt ein hansaspezifisches Problem ist? In vielen Stadien (auch im Ausland) fragte ich mich schon desöfteren, ob mancher Zuschauer auch noch andere Wörter außer ******** oder ***** oder kurwa oder puta kennt. Wie soll mein Verein dem Herr werden, wenn offensichtlich viele Fans vieler verschiedener Vereine in der Emotionalität gegnerische Spieler/Fans beschimpfen? Da ist doch offensichtlich nie gelernt wurden, wie man mit emotionalen Reizen sozialer umgeht, oder?
Deswegen fand ich auch manche beleidigende Reaktionen in den Kommentarspalten der Artikel sehr fragwürdig, weil ich davon überzeugt bin, dass das Gros der Empörten bereits selber schon mal im Stadion ausfallend wurde.
Sry für schlechte Formulierungen - bin müde.
Du hast recht damit, dass es nicht das alleinige Problem von Hansa ist. Aus meiner Sicht ist dies jedoch nicht der streitbare Punkt. Sicherlich gibt es solches Verhalten auch in anderen Vereinen und in der Gesellschaft (,wie hier schon erwähnt wurde).
Es ist am Ende die Frage, wie man diese Gesellschaft gestalten möchte. Soll asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) einfach so akzeptiert werden? Soll man dies kritiklos hinnehmen? Ich möchte, kann und werde es nicht. Doch Veränderungen im Großen sind gerade bei gesellschaftlichen Prozessen langwierig und träge. Im Kleinen geht das besser und geschieht schneller. Auf den Fußball übertragen: Eine große Unternehmung seitens DFB/DFL, um Gewalt und dergleichen Erscheinungsformen zu unterbinden, funktioniert nicht so gut wie Veränderungen durch einen Verein in den eigenen Reihen. Noch besser wären Menschen, die ganz nah an der Problematik dran sind. Allerdings sehe ich schwarz, wenn von manchen Seiten asoziales Verhalten, Pöbeleien und Dienstleistungserschleichung (Diebstahl?) geduldet, akzeptiert und gerechtfertigt wird. Und genau dieser Punkt läuft mir zu wider, weshalb ich DuGamlaDuFrias Post anprangere!
(mal wieder) Edit: Ich glaube, ich habe ich etwas wiederholt. ;) Außerdem scheint es mir so, dass unsere Positionen grundsätzlich gleich sind. Allerdings glaube ich, gehst du an DuGamlaDuFrais Äußerungen deskriptiv heran, während ich es normativ betrachte. Daher dieser leichte Dissens
Ich habe leider nicht die Zeit auf alles Stück für Stück zu antworten, in einer Stunde gehts zum Weltreise-Diashow von Marteria.
Deswegen nur kurz: Eisi versteht meines Erachtens ganz gut, wie ich das meine. Und du, rmogi, verstehst es in deinem letzten Post irgendwie auch weitaus besser, als anscheinend in deinem ersten, der noch recht emotional geprägt war.
Ich habe ja extra geschrieben, dass ich kein Fan davon bin, Spieler einfach stumpf zu bepöbeln, aber wie ihr beide ja (nun) auch realisiert: Das Problem ist nicht das alleinige unseres FCH. Und um den geht es ja nunmal hier. Deswegen geht es mir darum, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass nicht "wir" die Spinner sind, sondern dass es Spinner gibt, in der Fankultur, in der Gesellschaft, auf der ganzen Welt überall. Hier mehr, da weniger. Aber überall.
Deine Vorstellung, irgendwo im Kleinen anzufangen die Gesellschaft zu verändern, ist so theoretisch wie der Kommunismus: Eigentlich klingt das logisch und sinnvoll, aber praktisch endet es entweder in Chaos oder in Phrasendrescherei. Habt ihr am Wochenende dieses Webphänomen-Video von Julia Engelmann gesehen? Genau dasselbe, "Lasst uns alle anfangen, im Kleinen was zu verändern"...blablabla...als ob sie die erste wäre, die das versucht hat. Aber die kannst nicht einfach anfangen und machen und dann wird das schon. Gesellschaftlicher Wandel ist ein Prozess, der von so vielen Faktoren abhängt, auch von unterbewussten Faktoren. Wenn ihr schon von deskriptiv und normativ sprecht, denke ich mal, ihr versteht beide auch etwas davon (Eisi, du hattest da schonmal in die Richtung was angedeutet, glaub ich, wir führen die Diskussion hier ja auch alle nicht zum ersten Mal) und könnt in etwa verstehen, was ich meine.
Zum Leistung erschleichen: Für mich, persönlich und ganz allein, ist Diebstahl in diesem Maße, sprich im VIP-Bereich einer Veranstalungshalle, nicht mehr als jugendlicher Leichtsinn, die Pöbelei nichts anderes als kleffende Hunde. Ich hatte das irgendwann mal in nem Artikel geschrieben, ich glaube zur Thematik "Hansa und seine Ultras": Man muss, wenn man über diese Subkultur spricht, die zum großen Teil auch aus Jugendlichen besteht, mal abwägen, was man am Ende des Tages, frei von der gesetzlichen Lage, als wirkliches Verbrechen bezeichnet und was nicht. Räumen die Fans den ganzen Cateringbereich der Halle leer und niemand bekommt noch was zu essen und zu trinken, ist es eine andere Geschichte. GEWALT ist immer eine andere Geschichte. Aber ein paar Jugendliche Knallköpfe, die bisschen pöbeln, die "sich nicht benehmen können", sollten für niemanden von uns, und eigentlich auch für keine Zeitung, Grund sein, sich in Rage zu reden. Man muss nur raus auf die Straße gehen, dann käme man aus der Rage gar nicht mehr raus.
Wie auch immer, schaffe leider nicht mehr zu schreiben.
Zitat von Pimpong:
Der Kleinkind-Vergleich passt ganz gut zu unseren Experten. Hast Du deiner Tochter denn gesagt, dass das Verhalten unangebracht war und man so etwas nicht macht, weil der Junge sich hätte verletzen können oder war es Dir egal, weil andere Kinder ja auch schubsen und es ja auch sowieso ok ist, solange sie danach nicht noch auf den Jungen eintritt oder sonst "was Größeres" passiert?
Glaub mir, ich genoß ein gutes Elternhaus. Meine Kinder tuen dies auch! Ich möchte betonen das ich Verfehlungen im Alltag generell nicht gutheiße, aber hier wird mir gelegentlich übertrieben. Teilweise fühlt man sich beim lesen diverser Post´s als Schlimmbürger...
Was sich unsere Anhänger erlaubten, braucht man nicht (schon wieder) erwähnen, sollte aber auch nicht übertreiben und alle über einen Kamm scheren.
Ich bin auch für sichere Stadien (gerade wegen meiner Familie) aber ein gewisses Maß an Fankultur sollte doch gelebt werden dürfen.
Aber am meisten nerven mich all diese Gutmenschen, die über *die bösen Hansa Fans* schimpfen und am Wochenende beim Kreisligaspiel ihres Sohns beim drölften Bier die Schiri´s arg beschimpfen. Auch legendäre Bockwurst-Stibitzereien kann man dort gelegentlich erleben.
Meiner Entwicklung hat das zumindest nicht geschadet, Gesehenes und Erlebtes zu verarbeiten und vor allem richtig einzuordnen!
Abschließend bleibt nur zu erwähnen das nicht jede Boulevard Meldung, die wir heute lesen, die Tinte wert war. Und viele sollten sich bitte, abseits des Sports, mal selbst hinterfragen, inwieweit sie nicht selbst ihre hier bemängelten Eigenschaften an den Tag legen.
Der Kleinkind-Vergleich passt ganz gut zu unseren Experten. Hast Du deiner Tochter denn gesagt, dass das Verhalten unangebracht war und man so etwas nicht macht, weil der Junge sich hätte verletzen können oder war es Dir egal, weil andere Kinder ja auch schubsen und es ja auch sowieso ok ist, solange sie danach nicht noch auf den Jungen eintritt oder sonst "was Größeres" passiert?
Glaub mir, ich genoß ein gutes Elternhaus. Meine Kinder tuen dies auch! Ich möchte betonen das ich Verfehlungen im Alltag generell nicht gutheiße, aber hier wird mir gelegentlich übertrieben. Teilweise fühlt man sich beim lesen diverser Post´s als Schlimmbürger...
Was sich unsere Anhänger erlaubten, braucht man nicht (schon wieder) erwähnen, sollte aber auch nicht übertreiben und alle über einen Kamm scheren.
Ich bin auch für sichere Stadien (gerade wegen meiner Familie) aber ein gewisses Maß an Fankultur sollte doch gelebt werden dürfen.
Aber am meisten nerven mich all diese Gutmenschen, die über *die bösen Hansa Fans* schimpfen und am Wochenende beim Kreisligaspiel ihres Sohns beim drölften Bier die Schiri´s arg beschimpfen. Auch legendäre Bockwurst-Stibitzereien kann man dort gelegentlich erleben.
Meiner Entwicklung hat das zumindest nicht geschadet, Gesehenes und Erlebtes zu verarbeiten und vor allem richtig einzuordnen!
Abschließend bleibt nur zu erwähnen das nicht jede Boulevard Meldung, die wir heute lesen, die Tinte wert war. Und viele sollten sich bitte, abseits des Sports, mal selbst hinterfragen, inwieweit sie nicht selbst ihre hier bemängelten Eigenschaften an den Tag legen.
Zitat von Mel14Siegtorson:
Zitat von DuGamlaDuFria:
Fantechnisch sind wir momentan auf dem besten Stand seit Jahren.
..deshalb gehen auch immer weniger Zuschauer ins Stadion. :/:
Zitat von DuGamlaDuFria:
Fantechnisch sind wir momentan auf dem besten Stand seit Jahren.
..deshalb gehen auch immer weniger Zuschauer ins Stadion. :/:
Zitat von DuGamlaDuFria:
Zum Leistung erschleichen: Für mich, persönlich und ganz allein, ist Diebstahl in diesem Maße, sprich im VIP-Bereich einer Veranstalungshalle, nicht mehr als jugendlicher Leichtsinn, die Pöbelei nichts anderes als kleffende Hunde.
Leider sind es Meinungen wie die deine, die sowas erst möglich machen.
Zitat von DuGamlaDuFria:
GEWALT ist immer eine andere Geschichte. Aber ein paar Jugendliche Knallköpfe, die bisschen pöbeln, die "sich nicht benehmen können", sollten für niemanden von uns, und eigentlich auch für keine Zeitung, Grund sein, sich in Rage zu reden. Man muss nur raus auf die Straße gehen, dann käme man aus der Rage gar nicht mehr raus.
Gewalt muss sich nicht immr mt "Fast-auf-Nase" zeigen. Da werden Jugendliche eingeschüchtert, beschimpft und ich wäre mal gespannt was passiert wäre, wenn unsere Spezialisten einen vor der Halle zu greifen bekommen hätten.
Wie auch immer man das sieht und auch wenn man das unter "jugendliches Spinnertum" abtut: Der Rausschmiß war absolut gerechtfertigt. Dass man das in den Medien liest ist dann auch klar und letztlich muss sich der Verein fragen wen man wie unterstützen sollte. Für den ist es nämlich mal wieder ein Schlag ins Gesicht - aber man härtet ja ab...
Zum Leistung erschleichen: Für mich, persönlich und ganz allein, ist Diebstahl in diesem Maße, sprich im VIP-Bereich einer Veranstalungshalle, nicht mehr als jugendlicher Leichtsinn, die Pöbelei nichts anderes als kleffende Hunde.
Leider sind es Meinungen wie die deine, die sowas erst möglich machen.
Zitat von DuGamlaDuFria:
GEWALT ist immer eine andere Geschichte. Aber ein paar Jugendliche Knallköpfe, die bisschen pöbeln, die "sich nicht benehmen können", sollten für niemanden von uns, und eigentlich auch für keine Zeitung, Grund sein, sich in Rage zu reden. Man muss nur raus auf die Straße gehen, dann käme man aus der Rage gar nicht mehr raus.
Gewalt muss sich nicht immr mt "Fast-auf-Nase" zeigen. Da werden Jugendliche eingeschüchtert, beschimpft und ich wäre mal gespannt was passiert wäre, wenn unsere Spezialisten einen vor der Halle zu greifen bekommen hätten.
Wie auch immer man das sieht und auch wenn man das unter "jugendliches Spinnertum" abtut: Der Rausschmiß war absolut gerechtfertigt. Dass man das in den Medien liest ist dann auch klar und letztlich muss sich der Verein fragen wen man wie unterstützen sollte. Für den ist es nämlich mal wieder ein Schlag ins Gesicht - aber man härtet ja ab...
keine Ahnung ob es schon thematisiert wurde:
zum abschluss des Trainingslagers gab es auf wunsch der fans ein großes abschiedsfoto auf dem ein Hanseat ein bengalo zündet...
dieses Foto wird der NDR morgen thematisieren
Stellungnahme des verein ist vor einer stunde per email rausgegangen
es kann sich jeder selbst ein bild machen!
zum abschluss des Trainingslagers gab es auf wunsch der fans ein großes abschiedsfoto auf dem ein Hanseat ein bengalo zündet...
dieses Foto wird der NDR morgen thematisieren
Stellungnahme des verein ist vor einer stunde per email rausgegangen
es kann sich jeder selbst ein bild machen!
Zitat von FCH3402:
der NDR hat es schon zum Thema gemacht:
http://www.ndr.de/sport/fussball/dritteliga/hansa4855.html
Tja... Und am Ende sind die Medien Schuld. Wahrscheinlich hat einer von der OZ die Maske auf, einer von der Bild das Bengalo in der Hand damit der NDR ne Story bekommt.
Aber hey - genau für diese "Rückendeckung" hat man sich die Vereinsführung ja demokratisch gewählt. Wenn nur mal unsere Politiker die Interessen auf eine ähnliche Art und Weise vertreten würden...
der NDR hat es schon zum Thema gemacht:
http://www.ndr.de/sport/fussball/dritteliga/hansa4855.html
Tja... Und am Ende sind die Medien Schuld. Wahrscheinlich hat einer von der OZ die Maske auf, einer von der Bild das Bengalo in der Hand damit der NDR ne Story bekommt.
Aber hey - genau für diese "Rückendeckung" hat man sich die Vereinsführung ja demokratisch gewählt. Wenn nur mal unsere Politiker die Interessen auf eine ähnliche Art und Weise vertreten würden...
Bitte schön... :(
Hansa: Aufsichtsrat posiert mit Vermummten
http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Sport/FC-Hansa/Hansa-Aufsichtsrat-posiert-mit-Vermummten
Vor allem: "Der Verein verurteilt die Aktion nicht." Unglaublich, wie anmaßend dieses Schmierblatt auftritt.
Hansa: Aufsichtsrat posiert mit Vermummten
http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Sport/FC-Hansa/Hansa-Aufsichtsrat-posiert-mit-Vermummten
Vor allem: "Der Verein verurteilt die Aktion nicht." Unglaublich, wie anmaßend dieses Schmierblatt auftritt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ms0211 am 20.01.2014 um 21:05 Uhr bearbeitet
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