Die Kurve
19.05.2011 - 15:11 Uhr
Zitat von tommy2109:
Zitat
Kollektivstrafen finde ich auch falsch. Wenn der Verein den Dialog mit der Nord sucht bzw. mit den DK-Inhabern und ihnen erläutert, warum dies notwendig ist, dann bin ich mir sicher, dass man da was machen muss. Vielleicht kann man dazu einen Gutschein für den Fanshop schenken oder bessere Plätze für die Rückrunde in Aussicht stellen.
Das Problem wird aber sein, das die Südler garnicht auf die Nord wollen, denn gehen sie viel lieber wieder in 27/a rein, denke ich mal.
das könnte sehr gut sein, aber zum einen denke ich, dass man durch Kommunikation viel bewegen kann und zum anderen soll die HTT ja nicht nur ehemalige 27/a Leute beherbergen, sondern die richtigen Fans, die positiv Theater machen wollen, singen und tanzen und Choreas basteln oder was auch immer. Zu den Leuten von 27/a kann man noch sagen, dass natürlich ihre Banner im TV besser sichtbar sind, wenn sie hinterm Tor hängen;-)
Zitat
Kollektivstrafen finde ich auch falsch. Wenn der Verein den Dialog mit der Nord sucht bzw. mit den DK-Inhabern und ihnen erläutert, warum dies notwendig ist, dann bin ich mir sicher, dass man da was machen muss. Vielleicht kann man dazu einen Gutschein für den Fanshop schenken oder bessere Plätze für die Rückrunde in Aussicht stellen.
Das Problem wird aber sein, das die Südler garnicht auf die Nord wollen, denn gehen sie viel lieber wieder in 27/a rein, denke ich mal.
das könnte sehr gut sein, aber zum einen denke ich, dass man durch Kommunikation viel bewegen kann und zum anderen soll die HTT ja nicht nur ehemalige 27/a Leute beherbergen, sondern die richtigen Fans, die positiv Theater machen wollen, singen und tanzen und Choreas basteln oder was auch immer. Zu den Leuten von 27/a kann man noch sagen, dass natürlich ihre Banner im TV besser sichtbar sind, wenn sie hinterm Tor hängen;-)
FC Hansa bringt Krawallmacher vor Gericht
http://www.nnn.de/...a-bringt-krawallmacher-vor-gericht.html
Bildunterschrift: Vier Krawallmacher, die unter anderem Fan-Utensilien des FC Hansa abbrannten, wurden identifiziert.
Welche Erklärung(en) trifft/treffen zu?
A) Sie haben bei der BU den Vereinsnamen verwechselt?
B) Sie haben ein falsches Bild verwendet?
C) Sie haben erst einmal Hamburger Straftäter identifiziert?
D) Alles egal, solange die "Raketenwerfer" nicht gefasst sind!
http://www.nnn.de/...a-bringt-krawallmacher-vor-gericht.html
Bildunterschrift: Vier Krawallmacher, die unter anderem Fan-Utensilien des FC Hansa abbrannten, wurden identifiziert.
Welche Erklärung(en) trifft/treffen zu?
A) Sie haben bei der BU den Vereinsnamen verwechselt?
B) Sie haben ein falsches Bild verwendet?
C) Sie haben erst einmal Hamburger Straftäter identifiziert?
D) Alles egal, solange die "Raketenwerfer" nicht gefasst sind!
Zitat von lusor:
Zitat von und1und2:
und wenn wir über hansa diskutieren wollen und besserungen erreichen wollen, müssen wir darüber reden dass die aktionen im stadion gesellschaftsbegründet sind...
Genau und die Sache in Lichtenhagen war politisch begründet.
Deswegen begibt sich der Schreiber mit diesem Vergleich auf dünnes Eis in meinen Augen.
@Lusor - ich sepektiere und achte Deine Beiträge immer sehr. Genau deshalb muss ich hier mal ein klares Veto einlegen. Du weißt es nämlich eigentlich besser. Wenn sich den Artikel vor dem Hintergrund der Bilder vom Samstag durchliest ( so, wie es darin beabsichtigt ist), ist der Vergleich mit Lichtenhagen kein politischer. Er verharmlost nur die Symptome nicht. Wenn Gewalt gegen Andere, egal welcher Art, durch Unbeteiligte großflächig beklatscht wird, kann das nicht einfach übergangen werden.
Jedem dieser Leute stand es Sa. frei, besagte Leute anzusprechen, den Ort/Block zu verlassen, oder bei entsprechendem Wissen gar bei der Polizei vorzusprechen und dort durch die Infos, Täterbeschreibungen etc. zur Aufklärung beizutragen. Stattdessen blieb der Großteil stehen, bot Rückzugsraum und/oder klatschte sogar.
Ich finde es im Artikel sehr gut beschrieben, wie groß und dennoch wirkungslos die Hansa getroffenen Maßnahmen sind, weil Sie nicht nur von der Tätergruppe nicht ernst genommen wird. Solange das umstehende Kollektiv diese Chaoten duldet und billigt, ist jede Maßnahme zum Scheitern verurteilt. Dem Verein, der polizei oder sonstwem dann das Versagen in die Schuhe zu schieben, wie das hier seit Jahren funktioniert, ist nur noch arm. Ich sehe in Lichtenhagen, oder vielmehr dem, was danach passierte, auch eine Chance für Hansa. Die und ungeschonte öffentliche Aufarbeitung der Vorfälle kann das nötige gesellschaftliche Umdenken fördern. Dies kann man durch entsprechende Kampagnen (ähnlich der Unfallbilder an den Autobahnen) unterstreichen. Vor dem Hintegrund der Nahaufnahme eines Raketeneinschlags wie am Samstag kann kaum noch verharmlost werden. Bildmaterial von derartigen Aktionen düfte durch Überwachungsgeräte, polizei und Medien zur Genüge existieren.
Zitat von und1und2:
und wenn wir über hansa diskutieren wollen und besserungen erreichen wollen, müssen wir darüber reden dass die aktionen im stadion gesellschaftsbegründet sind...
Genau und die Sache in Lichtenhagen war politisch begründet.
Deswegen begibt sich der Schreiber mit diesem Vergleich auf dünnes Eis in meinen Augen.
@Lusor - ich sepektiere und achte Deine Beiträge immer sehr. Genau deshalb muss ich hier mal ein klares Veto einlegen. Du weißt es nämlich eigentlich besser. Wenn sich den Artikel vor dem Hintergrund der Bilder vom Samstag durchliest ( so, wie es darin beabsichtigt ist), ist der Vergleich mit Lichtenhagen kein politischer. Er verharmlost nur die Symptome nicht. Wenn Gewalt gegen Andere, egal welcher Art, durch Unbeteiligte großflächig beklatscht wird, kann das nicht einfach übergangen werden.
Jedem dieser Leute stand es Sa. frei, besagte Leute anzusprechen, den Ort/Block zu verlassen, oder bei entsprechendem Wissen gar bei der Polizei vorzusprechen und dort durch die Infos, Täterbeschreibungen etc. zur Aufklärung beizutragen. Stattdessen blieb der Großteil stehen, bot Rückzugsraum und/oder klatschte sogar.
Ich finde es im Artikel sehr gut beschrieben, wie groß und dennoch wirkungslos die Hansa getroffenen Maßnahmen sind, weil Sie nicht nur von der Tätergruppe nicht ernst genommen wird. Solange das umstehende Kollektiv diese Chaoten duldet und billigt, ist jede Maßnahme zum Scheitern verurteilt. Dem Verein, der polizei oder sonstwem dann das Versagen in die Schuhe zu schieben, wie das hier seit Jahren funktioniert, ist nur noch arm. Ich sehe in Lichtenhagen, oder vielmehr dem, was danach passierte, auch eine Chance für Hansa. Die und ungeschonte öffentliche Aufarbeitung der Vorfälle kann das nötige gesellschaftliche Umdenken fördern. Dies kann man durch entsprechende Kampagnen (ähnlich der Unfallbilder an den Autobahnen) unterstreichen. Vor dem Hintegrund der Nahaufnahme eines Raketeneinschlags wie am Samstag kann kaum noch verharmlost werden. Bildmaterial von derartigen Aktionen düfte durch Überwachungsgeräte, polizei und Medien zur Genüge existieren.
Gewalt in deutschen Stadien hat nach Ansicht von Fan-Experte Volker Goll gesellschaftliche Ursachen
„Fußball kann die Probleme nicht lösen“
Zitat
... Beim Halleschen FC hatten sich die Fans zum Beispiel darauf geeinigt, auf Pyrotechnik zu verzichten, weil sie dem Verein nicht schaden wollten. Als dann trotzdem einer etwas abgefeuert hat, haben ihn die anderen aus dem Block geschmissen.
Das scheint aber eher die Ausnahme zu sein. In Rostock haben viele Fans geklatscht, als Raketen in den Fanblock des FC St. Pauli geschossen wurden.
Dass dort viele applaudiert haben, hat mich schockiert und ist zum Glück nicht die Regel. Man muss beim Thema Pyrotechnik und Gewalt schon unterscheiden, ob jemand etwas wirft, oder nur einer etwas hochhält und danach wieder ablegt. Das in Rostock war zweifelsohne Gewalt. Nicht auszudenken, was passiert, wenn da jemand getroffen wird.
Was ist der Grund für ein derartiges Verhalten?
Gewalt im Fußball hat gesellschaftliche Ursachen. Das war auch jetzt in Rostock augenscheinlich. Da kamen die Raketen zum Beispiel nicht nur aus dem Bereich der vermeintlichen Ultras. Der Fußball alleine kann die Probleme nicht alle lösen. Dass es in den Stadien so viel Hass und Gleichgültigkeit gibt, ist auf jeden Fall eine bedenkliche Entwicklung.
Was kann man dagegen tun?
Man darf auf keinen Fall von einem auf alle schließen, sondern muss die lokalen Aspekte berücksichtigen. Wer bekommt es alleine hin? Und: Wer braucht Hilfe und Unterstützung. Der FC Hansa Rostock schafft es offenbar nicht mehr alleine.
http://www.op-online.de/sport/basketball/fussball-kann-probleme-nicht-loesen-1501298.html
„Fußball kann die Probleme nicht lösen“
Zitat
... Beim Halleschen FC hatten sich die Fans zum Beispiel darauf geeinigt, auf Pyrotechnik zu verzichten, weil sie dem Verein nicht schaden wollten. Als dann trotzdem einer etwas abgefeuert hat, haben ihn die anderen aus dem Block geschmissen.
Das scheint aber eher die Ausnahme zu sein. In Rostock haben viele Fans geklatscht, als Raketen in den Fanblock des FC St. Pauli geschossen wurden.
Dass dort viele applaudiert haben, hat mich schockiert und ist zum Glück nicht die Regel. Man muss beim Thema Pyrotechnik und Gewalt schon unterscheiden, ob jemand etwas wirft, oder nur einer etwas hochhält und danach wieder ablegt. Das in Rostock war zweifelsohne Gewalt. Nicht auszudenken, was passiert, wenn da jemand getroffen wird.
Was ist der Grund für ein derartiges Verhalten?
Gewalt im Fußball hat gesellschaftliche Ursachen. Das war auch jetzt in Rostock augenscheinlich. Da kamen die Raketen zum Beispiel nicht nur aus dem Bereich der vermeintlichen Ultras. Der Fußball alleine kann die Probleme nicht alle lösen. Dass es in den Stadien so viel Hass und Gleichgültigkeit gibt, ist auf jeden Fall eine bedenkliche Entwicklung.
Was kann man dagegen tun?
Man darf auf keinen Fall von einem auf alle schließen, sondern muss die lokalen Aspekte berücksichtigen. Wer bekommt es alleine hin? Und: Wer braucht Hilfe und Unterstützung. Der FC Hansa Rostock schafft es offenbar nicht mehr alleine.
http://www.op-online.de/sport/basketball/fussball-kann-probleme-nicht-loesen-1501298.html
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von DonFerrando:
Außerdem steckst Du gerade die komplette HTT in einen Topf!
Mal frei heraus gefragt, ungeachtet der Effektivtät einer solchen Maßnahme: Na und, wo ist das Problem? Der Fan, dem es um den Verein geht, wird sich nicht davor grämen, mal woanders Platz zu nehmen oder vielleicht auch mal ein Wochenende einfach zu Hause zu bleiben. Und der Fan, der "sein angestammtes Recht" höher wertet, als das Wohl seines Vereins, der kann sowieso gerne zu Hause bleiben.
Dieses Argument knall mal den Nord-Gängern (1A usw.) vor den Latz, falls der "harte Kern" der jetztigen HTT dorthin verfrachtet wird.
Zitat von DonFerrando:
Außerdem steckst Du gerade die komplette HTT in einen Topf!
Mal frei heraus gefragt, ungeachtet der Effektivtät einer solchen Maßnahme: Na und, wo ist das Problem? Der Fan, dem es um den Verein geht, wird sich nicht davor grämen, mal woanders Platz zu nehmen oder vielleicht auch mal ein Wochenende einfach zu Hause zu bleiben. Und der Fan, der "sein angestammtes Recht" höher wertet, als das Wohl seines Vereins, der kann sowieso gerne zu Hause bleiben.
Dieses Argument knall mal den Nord-Gängern (1A usw.) vor den Latz, falls der "harte Kern" der jetztigen HTT dorthin verfrachtet wird.
Sollte die HTT geschlossen werden, wird den dortigen Dauerkarten-Inhabern 27/27A angeboten. Der Tageskartenkäufer hat dann die freie Auswahl.
Zitat von Theoderich78:
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von DonFerrando:
Außerdem steckst Du gerade die komplette HTT in einen Topf!
Mal frei heraus gefragt, ungeachtet der Effektivtät einer solchen Maßnahme: Na und, wo ist das Problem? Der Fan, dem es um den Verein geht, wird sich nicht davor grämen, mal woanders Platz zu nehmen oder vielleicht auch mal ein Wochenende einfach zu Hause zu bleiben. Und der Fan, der "sein angestammtes Recht" höher wertet, als das Wohl seines Vereins, der kann sowieso gerne zu Hause bleiben.
Dieses Argument knall mal den Nord-Gängern (1A usw.) vor den Latz, falls der "harte Kern" der jetztigen HTT dorthin verfrachtet wird.
Könnte zum Problem werden...
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von DonFerrando:
Außerdem steckst Du gerade die komplette HTT in einen Topf!
Mal frei heraus gefragt, ungeachtet der Effektivtät einer solchen Maßnahme: Na und, wo ist das Problem? Der Fan, dem es um den Verein geht, wird sich nicht davor grämen, mal woanders Platz zu nehmen oder vielleicht auch mal ein Wochenende einfach zu Hause zu bleiben. Und der Fan, der "sein angestammtes Recht" höher wertet, als das Wohl seines Vereins, der kann sowieso gerne zu Hause bleiben.
Dieses Argument knall mal den Nord-Gängern (1A usw.) vor den Latz, falls der "harte Kern" der jetztigen HTT dorthin verfrachtet wird.
Könnte zum Problem werden...
Zitat von Forever_Hansa:
Könnte zum Problem werden...
Würde ganz bestimmt ein Problem werden... ;)
Könnte zum Problem werden...
Würde ganz bestimmt ein Problem werden... ;)
Zitat von Knigge:
Zitat von Forever_Hansa:
Könnte zum Problem werden...
Würde ganz bestimmt ein Problem werden... ;)
die müssen ja nicht im die ecke...sie können ja direkt auf der nord platznehmen...ist diese saison schwierig aufgrund der dkbesitzer..aber für die zukunft fänd ich das ok..zumal von links und rechts zahlenmäßig viele stimmgewaltige leute auf den stehtribünen vorhanden sind
Zitat von Forever_Hansa:
Könnte zum Problem werden...
Würde ganz bestimmt ein Problem werden... ;)
die müssen ja nicht im die ecke...sie können ja direkt auf der nord platznehmen...ist diese saison schwierig aufgrund der dkbesitzer..aber für die zukunft fänd ich das ok..zumal von links und rechts zahlenmäßig viele stimmgewaltige leute auf den stehtribünen vorhanden sind
Ein Verlegen der Ultras in einen anderen Bereich außer 27 z.b. würde klar auf Kosten der anderen Zuschauer gehen.
Wenn die jetzt nach Nord wechseln hätte ich als Nord-Besucher kein Bock mehr und müsste mich dann anpassen und mir was neues suchen. Und warum? weil die sich auf Süd nicht benehmen können??? Das kann es nicht sein...
Außerdem wurde hier ja auch schon gesagt dass Nord Sicherheitsprobleme geben würde weil man dort die Fans nicht so abschirmen kann etc.
Ich habe damals immer zwischen Nord hinterm Tor und Süd hinterm Tor gewechselt (je nach Parkplatz;))
Dann kamen die Ultras hinters Tor auf die Süd, okay hab ich eingesehen auch wenn ich jetzt manchmal nen weiteren Weg zu meinem Block habe....geh ich halt immer Nord.
Ich denke bin nicht der einzige der gerne und schon lange Nord geht, und nicht will dass die Ultras rüberkommen!
Wenn die jetzt nach Nord wechseln hätte ich als Nord-Besucher kein Bock mehr und müsste mich dann anpassen und mir was neues suchen. Und warum? weil die sich auf Süd nicht benehmen können??? Das kann es nicht sein...
Außerdem wurde hier ja auch schon gesagt dass Nord Sicherheitsprobleme geben würde weil man dort die Fans nicht so abschirmen kann etc.
Ich habe damals immer zwischen Nord hinterm Tor und Süd hinterm Tor gewechselt (je nach Parkplatz;))
Dann kamen die Ultras hinters Tor auf die Süd, okay hab ich eingesehen auch wenn ich jetzt manchmal nen weiteren Weg zu meinem Block habe....geh ich halt immer Nord.
Ich denke bin nicht der einzige der gerne und schon lange Nord geht, und nicht will dass die Ultras rüberkommen!
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