Die Entwicklung der Bundesliga
07.01.2024 - 20:07 Uhr
21.12.2025 - 15:29 Uhr
Ich glaube das der Fußball in Österreich etwas darunter leidet, weil wir nach den Cordoba Helden, oder nach der Bosman Urteil Ära nicht sehr viele Österreicher im Spitzensport hatten.
Für mich ist das wirklich schlimm wenn ich oft die Aussagen von Garger, Schinkels, Ogris, ect. höre. Bei Rapid kann es jetzt nur einen Trainer wie Pacult, oder Herzog geben? Und Rapid hat ein Problem, weil sie es Salzburg und Sturm Graz nachmachen Spieler zu verkaufen? Dazu haben sie zu viele Franzosen die nicht Deutsch sprechen? Das ist ihr Problem?
Meine Theorie ist mittlerweile, das der Österreichische Fußball deshalb eine große Rezession hat, weil es bei den österreichischen Vereinen so wenig Österreicher bei Führungspositionen gibt, die eine Expertise über den modernen Fußball haben.
Das wurde mir das erste mal richtig bewusst, als ich Michael Gregoritsch als Co-Kommentator bei einem Salzburger-Spiel gehört habe. Der hat Dinge gesagt, die würdest von einem ehemaligen Cordoba-Helden gar nicht hören.
Ich würde sagen der Startschuss beim modernen Fußball liegt im Jahre 1995. Hier hat das Bosman-Urteil alles verändert.
1996 spielten im Nationalteam Spieler wie Kühbauer, Haas, Hütter, Stöger, Ogris, Schopp, Herzog, Kirchler, Heraf, ect.
Die wurden quasi alle noch sehr stark von der Ära vor dem Bosman-Urteil geprägt.
Was ist wenn man 10 Jahre weiter geht? Also zum 2006er Nationalteam. Dann sehen wir von den 26 bis 32-Jährigen Spielern nur Manninger und Macho mit einer größeren Auslandskarriere. Erst bei der jüngeren Generation sehe ich Spieler wie Stranzl, Scharner, Pogatetz, Fuchs und Junuzovic die eine große Auslandskarriere erlebt haben. Junuzovic war um diese Zeit erst 18 Jahre alt. Fuchs war 19. Im Grunde waren sehr lange unsere Aushängeschilder nur Scharner, Pogatetz und Stranzl.
Also wir hatten nach dem Bosman-Urteil ein sehr langes Talenteloch und wenn ich mich richtig zurück erinnere war Prödl so etwas wie der Startschuss für die Generation mit den vielen Legionären. 2006/07 sehe ich in der Bundesliga nur Spieler wie Weissenberger, Maierhofer, Langer. 2008/9 sehe ich den Prödl mit Fuchs in der Bundesliga. Sonst gab es noch Ibertsberger, Korkmaz, Özcan und Harnik. Und 18/19, also 10 Jahre später, waren es 31 Legionäre.
Mit Prödl fing damals die Legionärsflut an und bei der Funktionärsebene fängt jetzt in Österreich mit Prödl hoffentlich auch eine neue Ära an. Beim ÖFB macht er meiner Meinung nach einen guten Job. Und ich hoffe das da Jahr für Jahr andere ehemalige Spitzenfußballer nachkommen die dem österreichischen Fußball etwas zurück geben möchten. Und auch wenn es hart klingt. Ich hoffe das ich diese diese Generation, die vor oder während dem Bosman-Urteil sozialisiert wurden, immer weniger sehen muss, oder hören muss. Die helfen uns mittlerweile am wenigsten weiter.
Für mich ist das wirklich schlimm wenn ich oft die Aussagen von Garger, Schinkels, Ogris, ect. höre. Bei Rapid kann es jetzt nur einen Trainer wie Pacult, oder Herzog geben? Und Rapid hat ein Problem, weil sie es Salzburg und Sturm Graz nachmachen Spieler zu verkaufen? Dazu haben sie zu viele Franzosen die nicht Deutsch sprechen? Das ist ihr Problem?
Meine Theorie ist mittlerweile, das der Österreichische Fußball deshalb eine große Rezession hat, weil es bei den österreichischen Vereinen so wenig Österreicher bei Führungspositionen gibt, die eine Expertise über den modernen Fußball haben.
Das wurde mir das erste mal richtig bewusst, als ich Michael Gregoritsch als Co-Kommentator bei einem Salzburger-Spiel gehört habe. Der hat Dinge gesagt, die würdest von einem ehemaligen Cordoba-Helden gar nicht hören.
Ich würde sagen der Startschuss beim modernen Fußball liegt im Jahre 1995. Hier hat das Bosman-Urteil alles verändert.
1996 spielten im Nationalteam Spieler wie Kühbauer, Haas, Hütter, Stöger, Ogris, Schopp, Herzog, Kirchler, Heraf, ect.
Die wurden quasi alle noch sehr stark von der Ära vor dem Bosman-Urteil geprägt.
Was ist wenn man 10 Jahre weiter geht? Also zum 2006er Nationalteam. Dann sehen wir von den 26 bis 32-Jährigen Spielern nur Manninger und Macho mit einer größeren Auslandskarriere. Erst bei der jüngeren Generation sehe ich Spieler wie Stranzl, Scharner, Pogatetz, Fuchs und Junuzovic die eine große Auslandskarriere erlebt haben. Junuzovic war um diese Zeit erst 18 Jahre alt. Fuchs war 19. Im Grunde waren sehr lange unsere Aushängeschilder nur Scharner, Pogatetz und Stranzl.
Also wir hatten nach dem Bosman-Urteil ein sehr langes Talenteloch und wenn ich mich richtig zurück erinnere war Prödl so etwas wie der Startschuss für die Generation mit den vielen Legionären. 2006/07 sehe ich in der Bundesliga nur Spieler wie Weissenberger, Maierhofer, Langer. 2008/9 sehe ich den Prödl mit Fuchs in der Bundesliga. Sonst gab es noch Ibertsberger, Korkmaz, Özcan und Harnik. Und 18/19, also 10 Jahre später, waren es 31 Legionäre.
Mit Prödl fing damals die Legionärsflut an und bei der Funktionärsebene fängt jetzt in Österreich mit Prödl hoffentlich auch eine neue Ära an. Beim ÖFB macht er meiner Meinung nach einen guten Job. Und ich hoffe das da Jahr für Jahr andere ehemalige Spitzenfußballer nachkommen die dem österreichischen Fußball etwas zurück geben möchten. Und auch wenn es hart klingt. Ich hoffe das ich diese diese Generation, die vor oder während dem Bosman-Urteil sozialisiert wurden, immer weniger sehen muss, oder hören muss. Die helfen uns mittlerweile am wenigsten weiter.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MartinMartin am 21.12.2025 um 15:34 Uhr bearbeitet
22.12.2025 - 15:25 Uhr
Zitat von MartinMartin
Ich glaube das der Fußball in Österreich etwas darunter leidet, weil wir nach den Cordoba Helden, oder nach der Bosman Urteil Ära nicht sehr viele Österreicher im Spitzensport hatten.
Für mich ist das wirklich schlimm wenn ich oft die Aussagen von Garger, Schinkels, Ogris, ect. höre. Bei Rapid kann es jetzt nur einen Trainer wie Pacult, oder Herzog geben? Und Rapid hat ein Problem, weil sie es Salzburg und Sturm Graz nachmachen Spieler zu verkaufen? Dazu haben sie zu viele Franzosen die nicht Deutsch sprechen? Das ist ihr Problem?
Meine Theorie ist mittlerweile, das der Österreichische Fußball deshalb eine große Rezession hat, weil es bei den österreichischen Vereinen so wenig Österreicher bei Führungspositionen gibt, die eine Expertise über den modernen Fußball haben.
Das wurde mir das erste mal richtig bewusst, als ich Michael Gregoritsch als Co-Kommentator bei einem Salzburger-Spiel gehört habe. Der hat Dinge gesagt, die würdest von einem ehemaligen Cordoba-Helden gar nicht hören.
Ich würde sagen der Startschuss beim modernen Fußball liegt im Jahre 1995. Hier hat das Bosman-Urteil alles verändert.
1996 spielten im Nationalteam Spieler wie Kühbauer, Haas, Hütter, Stöger, Ogris, Schopp, Herzog, Kirchler, Heraf, ect.
Die wurden quasi alle noch sehr stark von der Ära vor dem Bosman-Urteil geprägt.
Was ist wenn man 10 Jahre weiter geht? Also zum 2006er Nationalteam. Dann sehen wir von den 26 bis 32-Jährigen Spielern nur Manninger und Macho mit einer größeren Auslandskarriere. Erst bei der jüngeren Generation sehe ich Spieler wie Stranzl, Scharner, Pogatetz, Fuchs und Junuzovic die eine große Auslandskarriere erlebt haben. Junuzovic war um diese Zeit erst 18 Jahre alt. Fuchs war 19. Im Grunde waren sehr lange unsere Aushängeschilder nur Scharner, Pogatetz und Stranzl.
Also wir hatten nach dem Bosman-Urteil ein sehr langes Talenteloch und wenn ich mich richtig zurück erinnere war Prödl so etwas wie der Startschuss für die Generation mit den vielen Legionären. 2006/07 sehe ich in der Bundesliga nur Spieler wie Weissenberger, Maierhofer, Langer. 2008/9 sehe ich den Prödl mit Fuchs in der Bundesliga. Sonst gab es noch Ibertsberger, Korkmaz, Özcan und Harnik. Und 18/19, also 10 Jahre später, waren es 31 Legionäre.
Mit Prödl fing damals die Legionärsflut an und bei der Funktionärsebene fängt jetzt in Österreich mit Prödl hoffentlich auch eine neue Ära an. Beim ÖFB macht er meiner Meinung nach einen guten Job. Und ich hoffe das da Jahr für Jahr andere ehemalige Spitzenfußballer nachkommen die dem österreichischen Fußball etwas zurück geben möchten. Und auch wenn es hart klingt. Ich hoffe das ich diese diese Generation, die vor oder während dem Bosman-Urteil sozialisiert wurden, immer weniger sehen muss, oder hören muss. Die helfen uns mittlerweile am wenigsten weiter.
Ich glaube das der Fußball in Österreich etwas darunter leidet, weil wir nach den Cordoba Helden, oder nach der Bosman Urteil Ära nicht sehr viele Österreicher im Spitzensport hatten.
Für mich ist das wirklich schlimm wenn ich oft die Aussagen von Garger, Schinkels, Ogris, ect. höre. Bei Rapid kann es jetzt nur einen Trainer wie Pacult, oder Herzog geben? Und Rapid hat ein Problem, weil sie es Salzburg und Sturm Graz nachmachen Spieler zu verkaufen? Dazu haben sie zu viele Franzosen die nicht Deutsch sprechen? Das ist ihr Problem?
Meine Theorie ist mittlerweile, das der Österreichische Fußball deshalb eine große Rezession hat, weil es bei den österreichischen Vereinen so wenig Österreicher bei Führungspositionen gibt, die eine Expertise über den modernen Fußball haben.
Das wurde mir das erste mal richtig bewusst, als ich Michael Gregoritsch als Co-Kommentator bei einem Salzburger-Spiel gehört habe. Der hat Dinge gesagt, die würdest von einem ehemaligen Cordoba-Helden gar nicht hören.
Ich würde sagen der Startschuss beim modernen Fußball liegt im Jahre 1995. Hier hat das Bosman-Urteil alles verändert.
1996 spielten im Nationalteam Spieler wie Kühbauer, Haas, Hütter, Stöger, Ogris, Schopp, Herzog, Kirchler, Heraf, ect.
Die wurden quasi alle noch sehr stark von der Ära vor dem Bosman-Urteil geprägt.
Was ist wenn man 10 Jahre weiter geht? Also zum 2006er Nationalteam. Dann sehen wir von den 26 bis 32-Jährigen Spielern nur Manninger und Macho mit einer größeren Auslandskarriere. Erst bei der jüngeren Generation sehe ich Spieler wie Stranzl, Scharner, Pogatetz, Fuchs und Junuzovic die eine große Auslandskarriere erlebt haben. Junuzovic war um diese Zeit erst 18 Jahre alt. Fuchs war 19. Im Grunde waren sehr lange unsere Aushängeschilder nur Scharner, Pogatetz und Stranzl.
Also wir hatten nach dem Bosman-Urteil ein sehr langes Talenteloch und wenn ich mich richtig zurück erinnere war Prödl so etwas wie der Startschuss für die Generation mit den vielen Legionären. 2006/07 sehe ich in der Bundesliga nur Spieler wie Weissenberger, Maierhofer, Langer. 2008/9 sehe ich den Prödl mit Fuchs in der Bundesliga. Sonst gab es noch Ibertsberger, Korkmaz, Özcan und Harnik. Und 18/19, also 10 Jahre später, waren es 31 Legionäre.
Mit Prödl fing damals die Legionärsflut an und bei der Funktionärsebene fängt jetzt in Österreich mit Prödl hoffentlich auch eine neue Ära an. Beim ÖFB macht er meiner Meinung nach einen guten Job. Und ich hoffe das da Jahr für Jahr andere ehemalige Spitzenfußballer nachkommen die dem österreichischen Fußball etwas zurück geben möchten. Und auch wenn es hart klingt. Ich hoffe das ich diese diese Generation, die vor oder während dem Bosman-Urteil sozialisiert wurden, immer weniger sehen muss, oder hören muss. Die helfen uns mittlerweile am wenigsten weiter.
Für Österreich startet der 1. große Aufwind 2007. Ich kann mich noch erinnern, als unsere U20 das kleine Finale erreichte und ernsthaft diskutiert wurde, ob die Jungs alle als A-Team auflaufen sollte.
Man sehe sich nur mal den Kader an.
Der 2. große Aufwind war die Änderung von RB, sich auf Jugend zu konzentrieren und auf Ausbildung zu setzten. Damit hat man perfekte Möglichkeiten bieten können, damit die Jungen ordentlich im internationalen Vergleich ausgebildet werden.
Und der 3. große Aufwind: Solche Ausnahmekönner wie Alaba und Arnautovic hast halt nur alle 20 Jahre 2 zugleich. Ich denke die 3 Dinge haben alle ineinander gespielt…
24.12.2025 - 11:18 Uhr
Einen Aufwind sollte man nicht vergessen und das war die Stronach Akademie wovon Alaba entsprang. Und das war der erste Aufwind. Unterm Strich haben aber von dieser Akademie zu wenige Spieler eine große internationale Karriere geschafft. Unterm Strich blieben von dieser Akademie-Ära eigentlich nur die internationalen Aushängeschilder Alaba und Dragovic übrig.
In Österreich hat gute Nachwuchsarbeit generell sehr viel mit Zufall zu tun. Marc Janko meinte zuletzt selbst, dass er ohne mehrere Verletzungen bei der Admira niemals seine Chance bekommen hätte. Wenn man bedenkt, dass Michael Gregoritsch vermutlich ohne seinen Vater nicht diesen Weg eingeschlagen hätte und Arnautović nach Holland wechseln musste, um sich überhaupt entwickeln zu können, muss man nüchtern feststellen: Die letzten wirklich großen österreichischen Stürmer sind weniger durch ein funktionierendes System entstanden, sondern eher zufällig.
In Österreich hat gute Nachwuchsarbeit generell sehr viel mit Zufall zu tun. Marc Janko meinte zuletzt selbst, dass er ohne mehrere Verletzungen bei der Admira niemals seine Chance bekommen hätte. Wenn man bedenkt, dass Michael Gregoritsch vermutlich ohne seinen Vater nicht diesen Weg eingeschlagen hätte und Arnautović nach Holland wechseln musste, um sich überhaupt entwickeln zu können, muss man nüchtern feststellen: Die letzten wirklich großen österreichischen Stürmer sind weniger durch ein funktionierendes System entstanden, sondern eher zufällig.
28.12.2025 - 00:23 Uhr
Quelle: sportsbusiness.at
Im Sommer 2023 stieg Ex-Rapid-Präsident Martin Bruckner gemeinsam mit anderen als Mehrheitseigentümer beim tschechischen Topklub Viktoria Pilsen ein. Seit diesem Herbst war die Zusammenarbeit vorbei. Im sportsbusiness.at-Gespräch erläuterte er die Hintergründe.
Martin Bruckner meint das die tschechische Liga (und andere) gegenüber der österreichischen Bundesliga einen Vorteil haben, weil sie keine 50+1-Regelung haben. Im Vergleich zu Deutschland ist das in Österreich irgendwie überhaupt kein Thema. Ich wüsste nicht einmal was da alles negatives passieren könnte wenn es in Österreich nicht mehr diese Regel gibt.
26.01.2026 - 16:23 Uhr
Quelle: www.laola1.at
m 6. Februar ist es soweit.
Die ADMIRAL Bundesliga kehrt aus der Winterpause zurück. Zum Auftakt steigt das Topspiel zwischen FC Red Bull Salzburg und dem FK Austria Wien (ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>).
Im Wintertransferfenster hat sich bei den Klubs viel getan. Die ein oder anderen Transferdeals dürften noch über die Bühne gehen.
Vor dem Rückrundenstart finden sich die zwölf Sportdirektoren zu einer Pressekonferenz in Wien zusammen. Start ist um 11 Uhr.
Die Pressekonferenz im LIVE-Stream:
--------------------------------- Die ADMIRAL Bundesliga kehrt aus der Winterpause zurück. Zum Auftakt steigt das Topspiel zwischen FC Red Bull Salzburg und dem FK Austria Wien (ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>).
Im Wintertransferfenster hat sich bei den Klubs viel getan. Die ein oder anderen Transferdeals dürften noch über die Bühne gehen.
Vor dem Rückrundenstart finden sich die zwölf Sportdirektoren zu einer Pressekonferenz in Wien zusammen. Start ist um 11 Uhr.
Die Pressekonferenz im LIVE-Stream:
16.04.2026 - 14:38 Uhr
Quelle: www.krone.at
Steht erneut eine Revolution der österreichischen Bundesliga an? Wie der „Kurier“ berichtet, wurde bereits geheim über eine erneute Reform der höchsten österreichischen Spielklasse diskutiert. Eine Aufstockung auf 16, möglicherweise sogar 18 Klubs soll wohl das Ziel sein.
Das es hier noch nicht zum Thema wurde wundert mich ein wenig. Was meint Ihr zum Thema? Ich mach es kurz und bündig mit meiner Meinung. Ich würde es begrüßen die Liga aufzustocken, die Teilung der Tabelle nach 22 Runden zu beenden und würde die 2. Liga - welche sowieso schon tot ist - komplett streichen und die Regionalligen wieder als die 2. höchsten Ligen einführen. 3 Absteiger und fertig.
16.04.2026 - 16:06 Uhr
Aufstockung der Liga würde ich auch begrüßen, jedoch ist die 2 Liga dann nicht mehr realisierbar. Der Abstieg von der Bundesliga in eine Regionalliga wäre der Wirtschaftliche tot von allen Vereinen.
Was ich mir aber vorstellen könnte wäre eine Reserveliga mit zusätzlichen Vereinen die um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen wollen. Somit hätte man noch einen Puffer zwischen Regionalliga und Bundesliga und junge Talente bekommen Spielpraxis auf einem höheren Niveau als die Regionalliga.
Was ich mir aber vorstellen könnte wäre eine Reserveliga mit zusätzlichen Vereinen die um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen wollen. Somit hätte man noch einen Puffer zwischen Regionalliga und Bundesliga und junge Talente bekommen Spielpraxis auf einem höheren Niveau als die Regionalliga.
16.04.2026 - 19:46 Uhr
Also ich finde es braucht unbedingt eine österreichweite 2. Liga - nicht nur weil Wacker jetzt (hoffentlich) aufsteigt.
Wie schon vom Vorposter erwähnt wäre das Gefälle von 1. Liga hin zum let's be real Amateursport einer Bankrotterklärung für jeden Absteiger gleichzusetzen.
Sicher ist die 2.Liga momentan ein Geldgrab für viele Traditionsvereine, aber zumindest kann man die professionalisierten Strukturen irgendwo noch verwenden, die man aus der 1. Liga mitbringt.
Was bringt es mir als beispielsweise WAC, wenn man aus der Bundesliga absteigt in die RL Süd und dann gegen Amateurteams antritt, ohne irgendwelche Fanbasis oder Medien- und Sponsoreninteresse?
Da muss man entweder ein horrendes Minus mit laufenden Profibetrieb schreiben, in der Hoffnung dass man direkt wieder aufsteigt oder man reduziert den Verein direkt auf Amateurbetrieb - also kündigt wohl alle Verträge von Staff und Spieler und macht mit lokalen Spielern weiter.
So hätte man in ein paar Jahren, nachdem ein paar verschiedene Teams abgestiegen sind das Problem dass sich keiner mehr für den Aufstieg finden würde. Wie auch? Wenn jeder nur gegen lokale Amateurteams antritt.
Speziell mit 50+1 wird sich keiner da finanziell oder von der Fanbasis so entwickeln können dass man dann in der 1. Liga mithalten kann.
Nein, ich bin ganz stark dagegen die 2. Liga abzuschaffen.
Viel mehr würde ich ein System wie in den Niederlanden anstreben - ist zwar gegen den sportlichen Gedanken - aber ohne fixen Absteiger aus der 2. Liga, insofern die finanziellen Grundlagen erfüllt sind (wenn das nicht mehr der Fall ist kanns ja Auf- und Absteiger geben).
Ist absolut nicht optimal, aber so kriegt man die ganzen Zweitbesetzungen und idR wohl mind. ein Team pro Bundesland unter und man wäre nicht sofort wieder nach einem Jahr und einen unglücklichen Abstieg (wie Voitsberg) finanziell am Ende.
Aber hier gibts wohl keinen richtigen Modus, und auch die Logik hinter einer Splittung von der 2. Liga in West und Ost kann ich verstehen, aber einfach die letzte Vorstufe zum Spitzenfussball im Lande zu streichen weil man nicht weiss wie man diese richtig aufbauen soll, kann doch auch nicht der richtige Weg sein...
Wie schon vom Vorposter erwähnt wäre das Gefälle von 1. Liga hin zum let's be real Amateursport einer Bankrotterklärung für jeden Absteiger gleichzusetzen.
Sicher ist die 2.Liga momentan ein Geldgrab für viele Traditionsvereine, aber zumindest kann man die professionalisierten Strukturen irgendwo noch verwenden, die man aus der 1. Liga mitbringt.
Was bringt es mir als beispielsweise WAC, wenn man aus der Bundesliga absteigt in die RL Süd und dann gegen Amateurteams antritt, ohne irgendwelche Fanbasis oder Medien- und Sponsoreninteresse?
Da muss man entweder ein horrendes Minus mit laufenden Profibetrieb schreiben, in der Hoffnung dass man direkt wieder aufsteigt oder man reduziert den Verein direkt auf Amateurbetrieb - also kündigt wohl alle Verträge von Staff und Spieler und macht mit lokalen Spielern weiter.
So hätte man in ein paar Jahren, nachdem ein paar verschiedene Teams abgestiegen sind das Problem dass sich keiner mehr für den Aufstieg finden würde. Wie auch? Wenn jeder nur gegen lokale Amateurteams antritt.
Speziell mit 50+1 wird sich keiner da finanziell oder von der Fanbasis so entwickeln können dass man dann in der 1. Liga mithalten kann.
Nein, ich bin ganz stark dagegen die 2. Liga abzuschaffen.
Viel mehr würde ich ein System wie in den Niederlanden anstreben - ist zwar gegen den sportlichen Gedanken - aber ohne fixen Absteiger aus der 2. Liga, insofern die finanziellen Grundlagen erfüllt sind (wenn das nicht mehr der Fall ist kanns ja Auf- und Absteiger geben).
Ist absolut nicht optimal, aber so kriegt man die ganzen Zweitbesetzungen und idR wohl mind. ein Team pro Bundesland unter und man wäre nicht sofort wieder nach einem Jahr und einen unglücklichen Abstieg (wie Voitsberg) finanziell am Ende.
Aber hier gibts wohl keinen richtigen Modus, und auch die Logik hinter einer Splittung von der 2. Liga in West und Ost kann ich verstehen, aber einfach die letzte Vorstufe zum Spitzenfussball im Lande zu streichen weil man nicht weiss wie man diese richtig aufbauen soll, kann doch auch nicht der richtige Weg sein...
16.04.2026 - 20:20 Uhr
Zitat von Robertinho
Sicher ist die 2.Liga momentan ein Geldgrab für viele Traditionsvereine, aber zumindest kann man die professionalisierten Strukturen irgendwo noch verwenden, die man aus der 1. Liga mitbringt.
Sicher ist die 2.Liga momentan ein Geldgrab für viele Traditionsvereine, aber zumindest kann man die professionalisierten Strukturen irgendwo noch verwenden, die man aus der 1. Liga mitbringt.
Die zweite Liga ist nicht nur momentan ein Geldgrab, sondern wird es immer sein/bleiben. Spätestens nachdem Sky kein teures Rechtepaket mehr für die Liga bekommt bzw. geholt hat, und die Fernsehgelder absolut minimal geworden sind, ist es absolut aussichtslos.
Zitat von Robertinho
Was bringt es mir als beispielsweise WAC, wenn man aus der Bundesliga absteigt in die RL Süd und dann gegen Amateurteams antritt, ohne irgendwelche Fanbasis oder Medien- und Sponsoreninteresse?
Was bringt es mir als beispielsweise WAC, wenn man aus der Bundesliga absteigt in die RL Süd und dann gegen Amateurteams antritt, ohne irgendwelche Fanbasis oder Medien- und Sponsoreninteresse?
Was ist da der große Unterschied zu jetzt? Ein WAC wird gegen niemanden in der zweiten Liga viele Zuschauer haben. Ja, wenn Austria Salzburg kommt hast ein paar Auswärtsfans. Aber Amstetten, Kapfenberg, Young Violets, Sturm II, FAC, Bregenz.. Das ist ja jetzt schon komplett uninteressant. Ich bin ganz klar der Meinung, dass eine Regionalliga da viel mehr Sinn macht. In einer Regionalliga hast viele Derbys und weniger lange Auswärtsfahrten, ergo spart man sich viel Geld. Eine Vienna wird lieber gegen den Wr. Sportclub oder andere Wiener Vereine spielen. Die bringen mehr Einnahmen wie Bregenz oder generell die oben genannten. Die Vienna hat einst ja selber gemeint, dass der Aufstieg gerade unter den Fans nicht sehr beliebt ist, in die zweite Liga. Auch für Sponsoren ist es doch viel interessanter, gegen lokale Teams zu spielen. Die meisten leben von lokalen Geldgebern.
Zitat von Robertinho
Da muss man entweder ein horrendes Minus mit laufenden Profibetrieb schreiben, in der Hoffnung dass man direkt wieder aufsteigt oder man reduziert den Verein direkt auf Amateurbetrieb - also kündigt wohl alle Verträge von Staff und Spieler und macht mit lokalen Spielern weiter.
Da muss man entweder ein horrendes Minus mit laufenden Profibetrieb schreiben, in der Hoffnung dass man direkt wieder aufsteigt oder man reduziert den Verein direkt auf Amateurbetrieb - also kündigt wohl alle Verträge von Staff und Spieler und macht mit lokalen Spielern weiter.
Auch das ist jetzt nicht anders - siehe Wacker-Abstieg im Jahr 2019. Da waren plötzlich Spieler wie Taferner, Conté, Kofler, Kopp, Ibrisimovic, Bacher, Eckmayr, Hubmann, Satin usw da. Ging da auch nicht anders.
Zitat von Robertinho
So hätte man in ein paar Jahren, nachdem ein paar verschiedene Teams abgestiegen sind das Problem dass sich keiner mehr für den Aufstieg finden würde. Wie auch? Wenn jeder nur gegen lokale Amateurteams antritt.
Speziell mit 50+1 wird sich keiner da finanziell oder von der Fanbasis so entwickeln können dass man dann in der 1. Liga mithalten kann.
So hätte man in ein paar Jahren, nachdem ein paar verschiedene Teams abgestiegen sind das Problem dass sich keiner mehr für den Aufstieg finden würde. Wie auch? Wenn jeder nur gegen lokale Amateurteams antritt.
Speziell mit 50+1 wird sich keiner da finanziell oder von der Fanbasis so entwickeln können dass man dann in der 1. Liga mithalten kann.
Ich glaube man wird immer wen finden, der in die Bundesliga aufsteigen möchte. Wieso auch nicht? Solange die Infrastruktur gegeben ist, wirds da auch kein Problem geben.
Zitat von Robertinho
Nein, ich bin ganz stark dagegen die 2. Liga abzuschaffen.
Viel mehr würde ich ein System wie in den Niederlanden anstreben - ist zwar gegen den sportlichen Gedanken - aber ohne fixen Absteiger aus der 2. Liga, insofern die finanziellen Grundlagen erfüllt sind (wenn das nicht mehr der Fall ist kanns ja Auf- und Absteiger geben).
Ist absolut nicht optimal, aber so kriegt man die ganzen Zweitbesetzungen und idR wohl mind. ein Team pro Bundesland unter und man wäre nicht sofort wieder nach einem Jahr und einen unglücklichen Abstieg (wie Voitsberg) finanziell am Ende.
Nein, ich bin ganz stark dagegen die 2. Liga abzuschaffen.
Viel mehr würde ich ein System wie in den Niederlanden anstreben - ist zwar gegen den sportlichen Gedanken - aber ohne fixen Absteiger aus der 2. Liga, insofern die finanziellen Grundlagen erfüllt sind (wenn das nicht mehr der Fall ist kanns ja Auf- und Absteiger geben).
Ist absolut nicht optimal, aber so kriegt man die ganzen Zweitbesetzungen und idR wohl mind. ein Team pro Bundesland unter und man wäre nicht sofort wieder nach einem Jahr und einen unglücklichen Abstieg (wie Voitsberg) finanziell am Ende.
Naja wie du selber sagst wäre diese Liga sportlich komplett uninteressant. Und jedem Team darunter die Chance auf den Aufstieg zu nehmen, speziell wenn man in den Profifußball möchte, ist auch schwierig. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob man in den Niederlangen trotzdem irgendwie aufsteigen kann.
Dass etwas getan werden muss, ist ja länger bereits klar. Aber es ist wirklich schwierig zu sagen, wie man bei 16 Bundesligateams darunter agiert. Ich glaube man sollte irgendwie Play-Offs unter den Regionalligameistern bestreiten, und der beste oder die zwei Besten steigen auf. Je nach dem wieviele Regionalligen man hinstellt. Ich glaube, was alle Teams aber vermeiden wollen: Sind lange Auswärtsfahrten zu absolut unattraktiven Gegnern. Ein SW Bregenz wird lieber gegen den FC Lustenau spielen wollen, wie in den Osten nach Amstetten zu fahren. Ein Vorwärts Steyr wird lieber gegen die LASK Juniors spielen oder dergleichen. Da machst halt gute Fan-Einnahmen und sparst Kosten. Eine gemeinsame zweite Liga stelle ich mir noch unrentabler vor, wie jetzt schon. Das beste Regionalliga-Team wird ganz bestimmt halt auch gute Strukturen und Sponsoren haben, und wird sich schon gut genug aufrüsten, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein. Das zweite Problem ist meiner Meinung nach, dass bei 16 Teams die Klasse der Liga noch weiter sinken wird. Das hört man ja auch von den Spitzenteams Österreichs, dass sie das auch so sehen.
Edit: Das soll jetzt auch nicht heißen, dass ich komplett gegen eine zweite Liga bin. Wenn es genügend Vereine gibt, die sich dafür finden, kein Problem, dann soll man das anstreben. Nur die zweite Liga ist jetzt schon das Hauptübel im System. Wenn du 16 Bundesliga-Teams aufstockst, dann glaube ich ist das ganz klar in die Richtung, dass man nicht viel mehr Teams in Österreich das volle Profitum zutraut.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCWacker91 am 16.04.2026 um 20:34 Uhr bearbeitet
17.04.2026 - 01:09 Uhr
Ich habe dazu noch nichts geschrieben, weil ich mir bei den aktuellen Gegebenheiten nicht vorstellen kann, dass sich dafür eine Zweidrittelmehrheit finden lässt. Das Geld vom TV-Vertrag wird weniger - warum sollten sie deshalb die Liga vergrößern? Bei einer 16er Liga hat auch Sky mehr Aufwand/Ausgaben? Ob die dazu Lust haben?
Jedes Jahr drei Auf- und Absteiger an der Schnittstelle zwischen Bundesliga und Regionalliga? Über dieses Szenario und die daraus resultierenden Folgen hast du dir wohl noch nicht allzu viele Gedanken gemacht, oder?
Interessant, dass du die 2. Liga als ‚tot‘ bezeichnest – dabei bewegt sie jedes Jahr dreimal so viele Zuschauer wie eine Regionalliga.
Natürlich verursacht die 2. Liga in den Bereichen Personal und Infrastruktur deutlich höhere Kosten. Heutzutage lässt sich diese Liga mit einer reinen Profimannschaft langfristig kaum noch sportlich meistern. Wir könnten natürlich sagen, dass wir uns das Geld und den Aufwand sparen – aber vielen ist wohl nicht bewusst, wie viel Kapital und Marktanteile dadurch verloren gingen.
Ein Budget von zwei Millionen Euro macht in einer Regionalliga wenig Sinn, und warum sollte man dort ohne entsprechende Lizenzauflagen in die Infrastruktur investieren?
Wenn der Markt für den Profifußball deutlich schrumpft, hat das zwangsläufig schwerwiegende langfristige Folgen.
Ein positives Beispiel dafür, wie der Markt funktioniert, ist die ÖFB-Jugendregionalliga. Durch diese österreichweite Nachwuchsliga finden sich plötzlich deutlich mehr Idealisten und finanzielle Förderer. Eine Teilnahme kostet schätzungsweise zwischen 100.000 und 250.000 Euro pro Jahr. Bei 14 Vereinen fließen so jährlich über zwei Millionen Euro in den Nachwuchs – Gelder, die es ohne diesen Wettbewerb gar nicht gäbe.
Durch die Schaffung einer höheren Spielklasse (Jugendregionalliga und 2.Liga) wird ein Standard gesetzt, der Investitionen erst rechtfertigt. Man investiert nicht, weil man muss, sondern weil die höhere Qualität des Wettbewerbs den Wert der eigenen „Marke“ oder "Ausbildung" steigert.
Kein Verein wird gezwungen in einer 2.Liga spielen zu müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MartinMartin am 17.04.2026 um 01:24 Uhr bearbeitet
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