Dick van Burik
04.01.2004 - 11:31 Uhr
15.06.2007 - 22:54 Uhr
Boateng-Affäre lässt Denkmal Dick bröckeln
VAN-BURIK-ZOFF Fans fordern schon den Rausschmiss
R. Miller
Berlin - Dick van Burik hat sich in zehn Jahren bei Hertha ein Denkmal gebaut. Mit 245 Bundesligaspielen steht er auf Rang vier der ewigen Rangliste. Keiner spielte öfter für Hertha im Europacup als van Burik (36 Einsätze). Aber die Berater-Tätigkeit von Vater Karel lassen das Denkmal bröckeln.
Wie kaum ein anderer lebt der 33-Jährige Fußball. Trainer, Spieler, Klubs, taktische Systeme, Trainingsmethodik – wer sich mit Dick darüber unterhalten will, kommt eine Stunde lang nicht zu Wort. Für die Fans ist van Burik auch ein Beispiel, dass es im Profi-Fußball immer noch Treue geben kann. Doch jetzt droht für das Hertha-Geschichtsbuch ein unrühmliches Schlusskapitel des Holländers.
Bei Hertha hat man nämlich für den doppelten van Burik wenig Verständnis. Vater Karel stellte unverschämte Gehaltsforderungen für Jerome Boateng (eine Million Euro Gehalt pro Jahr plus Steigerung) und bietet den Spieler zeitgleich auf dem Markt an (KURIER berichtete). Karel van Burik: "Ich kann Hertha verstehen. Aber jeder hat seine Interessen." Die durch den eigenen Sohn in den "gegnerischen" Reihen aber zu einem Schwelbrand werden.
In Herthas Internet-Forum wird sogar der Rausschmiss wegen vereinsschädigendem Verhalten und Hausverbot für die van Buriks gefordert! Rechtlich gibt es dazu keine Handhabe. DFL-Sprecher Tom Bender: "Das verstößt gegen keine Statuten. So etwas müssen die Vereine selbst regeln." Geht aber nur über Moral!
Laut Arbeitsvertrag ist zwar über Vereinsinterna Stillschweigen zu wahren und Nebentätigkeiten sind nur mit Einverständnis des Arbeitgebers erlaubt. Aber wenn Dick am Sonntag nach dem Training nicht nach Hause fährt, um sich auszuruhen, sondern Herthas Nachwuchstalente beobachtet, dann kann ihm der Verein das schwer als Nebentätigkeit auslegen. Unglücklicher ist eher das Wegschauen beim Trainingszoff zwischen Arne Friedrich und Kevin Boateng. Wenn der Kapitän einen jungen Spieler zur Ordnung ruft, sollte der Vizekapitän eigentlich hinter ihm stehen.
Natürlich kann die Firma van Burik mit Jerome und Kevin Boateng gutes Geld verdienen. Aber sein Hertha-Denkmal dafür aufs Spiel zu setzen, hat Dick van Burik nicht nötig.
Blau-Weißen. Vater Karel könnte aber mit seiner Beratertätigkeit dafür sorgen, dass der
33-Jährige das neue Hertha-Trikot nicht mehr in der Bundesliga trägt.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/175438.html
VAN-BURIK-ZOFF Fans fordern schon den Rausschmiss
R. Miller
Berlin - Dick van Burik hat sich in zehn Jahren bei Hertha ein Denkmal gebaut. Mit 245 Bundesligaspielen steht er auf Rang vier der ewigen Rangliste. Keiner spielte öfter für Hertha im Europacup als van Burik (36 Einsätze). Aber die Berater-Tätigkeit von Vater Karel lassen das Denkmal bröckeln.
Wie kaum ein anderer lebt der 33-Jährige Fußball. Trainer, Spieler, Klubs, taktische Systeme, Trainingsmethodik – wer sich mit Dick darüber unterhalten will, kommt eine Stunde lang nicht zu Wort. Für die Fans ist van Burik auch ein Beispiel, dass es im Profi-Fußball immer noch Treue geben kann. Doch jetzt droht für das Hertha-Geschichtsbuch ein unrühmliches Schlusskapitel des Holländers.
Bei Hertha hat man nämlich für den doppelten van Burik wenig Verständnis. Vater Karel stellte unverschämte Gehaltsforderungen für Jerome Boateng (eine Million Euro Gehalt pro Jahr plus Steigerung) und bietet den Spieler zeitgleich auf dem Markt an (KURIER berichtete). Karel van Burik: "Ich kann Hertha verstehen. Aber jeder hat seine Interessen." Die durch den eigenen Sohn in den "gegnerischen" Reihen aber zu einem Schwelbrand werden.
In Herthas Internet-Forum wird sogar der Rausschmiss wegen vereinsschädigendem Verhalten und Hausverbot für die van Buriks gefordert! Rechtlich gibt es dazu keine Handhabe. DFL-Sprecher Tom Bender: "Das verstößt gegen keine Statuten. So etwas müssen die Vereine selbst regeln." Geht aber nur über Moral!
Laut Arbeitsvertrag ist zwar über Vereinsinterna Stillschweigen zu wahren und Nebentätigkeiten sind nur mit Einverständnis des Arbeitgebers erlaubt. Aber wenn Dick am Sonntag nach dem Training nicht nach Hause fährt, um sich auszuruhen, sondern Herthas Nachwuchstalente beobachtet, dann kann ihm der Verein das schwer als Nebentätigkeit auslegen. Unglücklicher ist eher das Wegschauen beim Trainingszoff zwischen Arne Friedrich und Kevin Boateng. Wenn der Kapitän einen jungen Spieler zur Ordnung ruft, sollte der Vizekapitän eigentlich hinter ihm stehen.
Natürlich kann die Firma van Burik mit Jerome und Kevin Boateng gutes Geld verdienen. Aber sein Hertha-Denkmal dafür aufs Spiel zu setzen, hat Dick van Burik nicht nötig.
Blau-Weißen. Vater Karel könnte aber mit seiner Beratertätigkeit dafür sorgen, dass der
33-Jährige das neue Hertha-Trikot nicht mehr in der Bundesliga trägt.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/175438.html
16.06.2007 - 11:52 Uhr
Tja, man weiß nicht, wem man da Glauben schenken soll.
Ich habe Dick eigentlich immer als einen kennengelernt, der offen und ehrlich seine Meinung gesagt hat. Außerdem will er ja auch in Berlin bleiben, wo er sich mittlerweile heimisch fühlt. Ob er da wissentlich Hertha schädigen will? Grad weil er bestimmt auch irgendwann mal einen Posten im Verein haben möchte! :o
Ich habe Dick eigentlich immer als einen kennengelernt, der offen und ehrlich seine Meinung gesagt hat. Außerdem will er ja auch in Berlin bleiben, wo er sich mittlerweile heimisch fühlt. Ob er da wissentlich Hertha schädigen will? Grad weil er bestimmt auch irgendwann mal einen Posten im Verein haben möchte! :o
16.06.2007 - 19:57 Uhr
Zitat von DieNackteWahrheit:
Tja, man weiß nicht, wem man da Glauben schenken soll.
Ich habe Dick eigentlich immer als einen kennengelernt, der offen und ehrlich seine Meinung gesagt hat. Außerdem will er ja auch in Berlin bleiben, wo er sich mittlerweile heimisch fühlt. Ob er da wissentlich Hertha schädigen will? Grad weil er bestimmt auch irgendwann mal einen Posten im Verein haben möchte! :o
Dick sitzt da in der Zwickmühle einerseits die Familie anderseits der Verein.
Was in auf jeden Fall schadet ist sein Vater, der ihn und den Verein schadet mit seinem Überzogenen Forderungen . und damit das Ansehen was sich Dick aufgebaut hat im Verein.
Tja, man weiß nicht, wem man da Glauben schenken soll.
Ich habe Dick eigentlich immer als einen kennengelernt, der offen und ehrlich seine Meinung gesagt hat. Außerdem will er ja auch in Berlin bleiben, wo er sich mittlerweile heimisch fühlt. Ob er da wissentlich Hertha schädigen will? Grad weil er bestimmt auch irgendwann mal einen Posten im Verein haben möchte! :o
Dick sitzt da in der Zwickmühle einerseits die Familie anderseits der Verein.
Was in auf jeden Fall schadet ist sein Vater, der ihn und den Verein schadet mit seinem Überzogenen Forderungen . und damit das Ansehen was sich Dick aufgebaut hat im Verein.
18.06.2007 - 11:42 Uhr
Teil 1:
Berlin: Gegenwind für Dick van Burik
Friedrich will ins Zentrum
Wenn Herthas Talente nach ihren Ansprechpartnern im Team gefragt werden, fällt sein Name meist zuerst: Dick van Burik, Abwehrchef und Führungsfigur. Werte wie Beständigkeit und Treue soll der Holländer, der 1997 vom FC Utrecht kam, den Jung-Profis glaubwürdig vermitteln.
Wer darf ins Zentrum? Kapitän Friedrich stellt Ansprüche, Van Burik hat einen schweren Stand.
Dass sein Vater Karel van Burik die einst von Jörg Neubauer betreuten Hertha-Spieler Sofian Chahed (24), Kevin-Prince Boateng (20) und Jerome Boateng (18) berät, verübelte Dick van Burik bislang niemand - zumal er selbst Zweifel an seiner Loyalität mit kernigen Worten beiseite schob. Den Klienten seines Vaters schenke er "keine Extra-Aufmerksamkeit", beteuerte der Profi (245 Bundesligaeinsätze, Vertrag bis 2008 plus Option). "Ich helfe auch den anderen Jungen wie Ede und Dejagah. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun."
Doch nach den jüngsten Turbulenzen um Jerome Boateng, der seinen 2008 auslaufenden Vertrag nicht verlängern will, dreht sich der Wind. "Karel van Burik", tobt Hoeneß, "bietet Jerome Boateng europaweit an. Und mir hat der Spieler vorher noch versichert, er wolle seine Entwicklung unter dem neuen Trainer abwarten." Das Hertha-Angebot (etwa 400000 Euro Gehalt pro Jahr) schlug Boateng aus, ihn zieht es offenkundig zum HSV. Demnächst will Hoeneß "ein paar grundsätzliche Dinge zu diesem Thema" vorbringen, er sagt: "Was da passiert, ist abartig. Das kann es nicht sein." Dass Hertha mit Dejagah, Pellatz und Jerome Boateng reihenweise eigene Talente ablösefrei verliert, erbost Hoeneß.......
kicker.de
Teil 2: Arne Friedrich
Berlin: Gegenwind für Dick van Burik
Friedrich will ins Zentrum
Wenn Herthas Talente nach ihren Ansprechpartnern im Team gefragt werden, fällt sein Name meist zuerst: Dick van Burik, Abwehrchef und Führungsfigur. Werte wie Beständigkeit und Treue soll der Holländer, der 1997 vom FC Utrecht kam, den Jung-Profis glaubwürdig vermitteln.
Wer darf ins Zentrum? Kapitän Friedrich stellt Ansprüche, Van Burik hat einen schweren Stand.
Dass sein Vater Karel van Burik die einst von Jörg Neubauer betreuten Hertha-Spieler Sofian Chahed (24), Kevin-Prince Boateng (20) und Jerome Boateng (18) berät, verübelte Dick van Burik bislang niemand - zumal er selbst Zweifel an seiner Loyalität mit kernigen Worten beiseite schob. Den Klienten seines Vaters schenke er "keine Extra-Aufmerksamkeit", beteuerte der Profi (245 Bundesligaeinsätze, Vertrag bis 2008 plus Option). "Ich helfe auch den anderen Jungen wie Ede und Dejagah. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun."
Doch nach den jüngsten Turbulenzen um Jerome Boateng, der seinen 2008 auslaufenden Vertrag nicht verlängern will, dreht sich der Wind. "Karel van Burik", tobt Hoeneß, "bietet Jerome Boateng europaweit an. Und mir hat der Spieler vorher noch versichert, er wolle seine Entwicklung unter dem neuen Trainer abwarten." Das Hertha-Angebot (etwa 400000 Euro Gehalt pro Jahr) schlug Boateng aus, ihn zieht es offenkundig zum HSV. Demnächst will Hoeneß "ein paar grundsätzliche Dinge zu diesem Thema" vorbringen, er sagt: "Was da passiert, ist abartig. Das kann es nicht sein." Dass Hertha mit Dejagah, Pellatz und Jerome Boateng reihenweise eigene Talente ablösefrei verliert, erbost Hoeneß.......
kicker.de
Teil 2: Arne Friedrich
25.06.2007 - 01:17 Uhr
Van Burik: Darf er bleiben?
Bild aus der Morgenpost
Abwehrchef Dick van Burik
Foto: picture-alliance/dpa
Kein Herthaner im Team weist so viele Bundesliga-Einsätze auf wie Dick van Burik. Seit 1997 hat es der 33-jährige Abwehrchef auf 245 Spiele gebracht, war Kapitän und zuletzt einer der wenigen Führungsspieler im Team. Dennoch beginnt für den Niederländer heute eine ungewisse Zukunft. Im Urlaub an der Côte d'Azur hat van Burik sehr wohl mitbekommen, dass es bei Hertha BSC erhebliche Unzufriedenheit über Vater Karel van Burik gibt, der nicht nur seinen Sohn Dick, sondern etwa auch die Boateng-Brüder Kevin und Jerome berät.
Intern bei Hertha wollen sie den Einfluss der Berater begrenzen. Sah es vor einiger Zeit noch so aus, als würde Dick van Burik über seine aktive Karriere hinaus für Hertha BSC tätig sein, hat sich das Bild gewandelt. Mancher Verantwortlicher würde van Burik lieber heute als morgen loswerden. Die Begründung hat mit einer Vertrauenskrise zu tun: Nach den letzten schlechten Erfahrungen mit jungen Spielern und deren Beratern sei die Rolle van Buriks schwer einzuordnen. Spricht er als erfahrener Spieler im Sinne des Vereins mit den Jungen? Oder lenkt er sie als Sohn seines Vaters, des Beraters, weg von Hertha?
Beweise, die gegen van Burik sprechen, dürfte es kaum geben. Für ihn spricht seine Vita in Berlin. Davon unabhängig hat er Vertrag bis 2008. Man darf gespannt sein, ob die Beteiligten eine saubere Lösung finden.
http://www.morgenpost.de/content/2007/06/25/sport/907230.html
Bild aus der Morgenpost
Abwehrchef Dick van Burik
Foto: picture-alliance/dpa
Kein Herthaner im Team weist so viele Bundesliga-Einsätze auf wie Dick van Burik. Seit 1997 hat es der 33-jährige Abwehrchef auf 245 Spiele gebracht, war Kapitän und zuletzt einer der wenigen Führungsspieler im Team. Dennoch beginnt für den Niederländer heute eine ungewisse Zukunft. Im Urlaub an der Côte d'Azur hat van Burik sehr wohl mitbekommen, dass es bei Hertha BSC erhebliche Unzufriedenheit über Vater Karel van Burik gibt, der nicht nur seinen Sohn Dick, sondern etwa auch die Boateng-Brüder Kevin und Jerome berät.
Intern bei Hertha wollen sie den Einfluss der Berater begrenzen. Sah es vor einiger Zeit noch so aus, als würde Dick van Burik über seine aktive Karriere hinaus für Hertha BSC tätig sein, hat sich das Bild gewandelt. Mancher Verantwortlicher würde van Burik lieber heute als morgen loswerden. Die Begründung hat mit einer Vertrauenskrise zu tun: Nach den letzten schlechten Erfahrungen mit jungen Spielern und deren Beratern sei die Rolle van Buriks schwer einzuordnen. Spricht er als erfahrener Spieler im Sinne des Vereins mit den Jungen? Oder lenkt er sie als Sohn seines Vaters, des Beraters, weg von Hertha?
Beweise, die gegen van Burik sprechen, dürfte es kaum geben. Für ihn spricht seine Vita in Berlin. Davon unabhängig hat er Vertrag bis 2008. Man darf gespannt sein, ob die Beteiligten eine saubere Lösung finden.
http://www.morgenpost.de/content/2007/06/25/sport/907230.html
25.06.2007 - 10:07 Uhr
Zitat von physsus:
Van Burik: Darf er bleiben?
Bild aus der Morgenpost
Abwehrchef Dick van Burik
Foto: picture-alliance/dpa
Kein Herthaner im Team weist so viele Bundesliga-Einsätze auf wie Dick van Burik. Seit 1997 hat es der 33-jährige Abwehrchef auf 245 Spiele gebracht, war Kapitän und zuletzt einer der wenigen Führungsspieler im Team. Dennoch beginnt für den Niederländer heute eine ungewisse Zukunft. Im Urlaub an der Côte d'Azur hat van Burik sehr wohl mitbekommen, dass es bei Hertha BSC erhebliche Unzufriedenheit über Vater Karel van Burik gibt, der nicht nur seinen Sohn Dick, sondern etwa auch die Boateng-Brüder Kevin und Jerome berät.
Intern bei Hertha wollen sie den Einfluss der Berater begrenzen. Sah es vor einiger Zeit noch so aus, als würde Dick van Burik über seine aktive Karriere hinaus für Hertha BSC tätig sein, hat sich das Bild gewandelt. Mancher Verantwortlicher würde van Burik lieber heute als morgen loswerden. Die Begründung hat mit einer Vertrauenskrise zu tun: Nach den letzten schlechten Erfahrungen mit jungen Spielern und deren Beratern sei die Rolle van Buriks schwer einzuordnen. Spricht er als erfahrener Spieler im Sinne des Vereins mit den Jungen? Oder lenkt er sie als Sohn seines Vaters, des Beraters, weg von Hertha?
Beweise, die gegen van Burik sprechen, dürfte es kaum geben. Für ihn spricht seine Vita in Berlin. Davon unabhängig hat er Vertrag bis 2008. Man darf gespannt sein, ob die Beteiligten eine saubere Lösung finden.
http://www.morgenpost.de/content/2007/06/25/sport/907230.html
Man muss van Burik seine Verdienste für den Verein auf jeden Fall anrechnen, aber dennoch ist er (für mich) weiterhin nicht mehr tragbar, weil durch die Sache mit seinem Vater doch ein großes Misstrauen entstanden ist, wo man sich fragt: "Was will van Burik? Die Jungen fit für die Hertha machen, oder sie zu seinem Vater locken?"
Darauf wird man nie eine Antwort bekommen, deshalb seh ich es so, dass wenn kein Vertrauen da ist, der Spieler auch nicht weiterhin für Hertha auflaufen kann.
Also bleibt nur der Weg ihn zu verkaufen. Auch wenn der Verein ihm, sportlich gesehen, eine Menge zu verdanken hat.
Van Burik: Darf er bleiben?
Bild aus der Morgenpost
Abwehrchef Dick van Burik
Foto: picture-alliance/dpa
Kein Herthaner im Team weist so viele Bundesliga-Einsätze auf wie Dick van Burik. Seit 1997 hat es der 33-jährige Abwehrchef auf 245 Spiele gebracht, war Kapitän und zuletzt einer der wenigen Führungsspieler im Team. Dennoch beginnt für den Niederländer heute eine ungewisse Zukunft. Im Urlaub an der Côte d'Azur hat van Burik sehr wohl mitbekommen, dass es bei Hertha BSC erhebliche Unzufriedenheit über Vater Karel van Burik gibt, der nicht nur seinen Sohn Dick, sondern etwa auch die Boateng-Brüder Kevin und Jerome berät.
Intern bei Hertha wollen sie den Einfluss der Berater begrenzen. Sah es vor einiger Zeit noch so aus, als würde Dick van Burik über seine aktive Karriere hinaus für Hertha BSC tätig sein, hat sich das Bild gewandelt. Mancher Verantwortlicher würde van Burik lieber heute als morgen loswerden. Die Begründung hat mit einer Vertrauenskrise zu tun: Nach den letzten schlechten Erfahrungen mit jungen Spielern und deren Beratern sei die Rolle van Buriks schwer einzuordnen. Spricht er als erfahrener Spieler im Sinne des Vereins mit den Jungen? Oder lenkt er sie als Sohn seines Vaters, des Beraters, weg von Hertha?
Beweise, die gegen van Burik sprechen, dürfte es kaum geben. Für ihn spricht seine Vita in Berlin. Davon unabhängig hat er Vertrag bis 2008. Man darf gespannt sein, ob die Beteiligten eine saubere Lösung finden.
http://www.morgenpost.de/content/2007/06/25/sport/907230.html
Man muss van Burik seine Verdienste für den Verein auf jeden Fall anrechnen, aber dennoch ist er (für mich) weiterhin nicht mehr tragbar, weil durch die Sache mit seinem Vater doch ein großes Misstrauen entstanden ist, wo man sich fragt: "Was will van Burik? Die Jungen fit für die Hertha machen, oder sie zu seinem Vater locken?"
Darauf wird man nie eine Antwort bekommen, deshalb seh ich es so, dass wenn kein Vertrauen da ist, der Spieler auch nicht weiterhin für Hertha auflaufen kann.
Also bleibt nur der Weg ihn zu verkaufen. Auch wenn der Verein ihm, sportlich gesehen, eine Menge zu verdanken hat.
26.06.2007 - 23:20 Uhr
Es riecht nach Trennung!
Hertha-Manager Dieter Hoeneß fährt harte Linie, will Dick wegen seinem Vater Karel wohl sogar vor die Tür setzen
Berlin - Hertha fährt im Fall Dick van Burik scheinbar einen ganz harten Kurs! Nach dem gestrigen Krisengespräch deutet sogar vieles auf eine vorzeitige Trennung vom Holländer hin. Heißt: Abfindung und tschüss! Wäre ein unrühmliches Ende für einen Spieler, der seit zehn Jahren für die Blau-Weißen die Knochen hin- hält.
Mit 245 Bundesliga-Spielen liegt van Burik in der ewigen Rangliste auf Platz vier. In der Europacup-Statistik ist der 33-Jährige mit 36 Einsätzen sogar Rekordhalter. Und jetzt scheint es so, als wenn er am 12. Mai beim 2:3 gegen Leverkusen letztmals das blau-weiße Trikot getragen hat. Weil Dicks Vater Karel als Berater den Boateng-Brüdern Jerome und Kevin die Köpfe verdreht, will Hertha nicht mehr dulden, dass Dick vor Ort auch noch als Spieler auf die Talente Einfluss nehmen kann. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich Dick vehement. Schließlich ist sein Vater schon seit vielen Jahren als Berater tätig.
Um 11.47 Uhr nach dem Vormittagstraining verschwand van Burik zum Krisengespräch im Büro von Hoeneß. Aber schon 12.19 Uhr brauste van Burik in seinem Jeep wieder davon. Gerade mal eine halbe Stunde hatte das Gespräch gedauert. Besonders interessant: Vereins-Justiziar Jochen Sauer war dabei! Und das riecht wirklich stark nach einem Angebot von Hertha, den noch ein Jahr laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Dass Hertha seit Wochen auf dem Transfermarkt verstärkt nach Innenverteidigern Ausschau hält, dürfte auch kein Zufall sein. Dumm auch, dass Dick gestern den Fitness-Test abbrechen musste. Der neue Trainer Lucien Favre fordert für seine Fußball-Philosophie fitte und schnelle Spieler.
Als van Burik um 14.24 Uhr über eine Stunde vor dem eigentlichen Treffpunkt für das Nachmittagstraining die Kabine wieder betrat, wurde schon wild spekuliert, dass er bereits seinen Schrank räumt. In Trainingssachen verriet er dann aber: "Alles ist offen. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Mehr möchte ich nicht dazu sagen." Auch Hoeneß hält sich offiziell sehr zurück: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns am Donnerstag noch einmal zusammensetzen."
Vielleicht soll ja Karel van Burik bis dahin den Markt prüfen. Eine ordentliche Abfindung bei Hertha (rund 500 000 Euro) und noch mal einen Zwei-Jahres-Vertrag irgendwo in Holland hätten ja auch einen gewissen Reiz.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/176857.html
ich bib dagegen, dick abzugeben. er war letzte saison unser bester iv und ist m.e. auch inoffiziell kapitän der mannschaft.
m.e regiert hoeness mal wieder über wie es doch so oft der fall ist :angry
die sache mit karel van burik muss aber gelöst werden. wäre zu shcön, wenn der vater zum wohle des sohnes seine hertha-klienten freigibt....aber so weit geht wohl vaterliebe nicht :p
Hertha-Manager Dieter Hoeneß fährt harte Linie, will Dick wegen seinem Vater Karel wohl sogar vor die Tür setzen
Berlin - Hertha fährt im Fall Dick van Burik scheinbar einen ganz harten Kurs! Nach dem gestrigen Krisengespräch deutet sogar vieles auf eine vorzeitige Trennung vom Holländer hin. Heißt: Abfindung und tschüss! Wäre ein unrühmliches Ende für einen Spieler, der seit zehn Jahren für die Blau-Weißen die Knochen hin- hält.
Mit 245 Bundesliga-Spielen liegt van Burik in der ewigen Rangliste auf Platz vier. In der Europacup-Statistik ist der 33-Jährige mit 36 Einsätzen sogar Rekordhalter. Und jetzt scheint es so, als wenn er am 12. Mai beim 2:3 gegen Leverkusen letztmals das blau-weiße Trikot getragen hat. Weil Dicks Vater Karel als Berater den Boateng-Brüdern Jerome und Kevin die Köpfe verdreht, will Hertha nicht mehr dulden, dass Dick vor Ort auch noch als Spieler auf die Talente Einfluss nehmen kann. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich Dick vehement. Schließlich ist sein Vater schon seit vielen Jahren als Berater tätig.
Um 11.47 Uhr nach dem Vormittagstraining verschwand van Burik zum Krisengespräch im Büro von Hoeneß. Aber schon 12.19 Uhr brauste van Burik in seinem Jeep wieder davon. Gerade mal eine halbe Stunde hatte das Gespräch gedauert. Besonders interessant: Vereins-Justiziar Jochen Sauer war dabei! Und das riecht wirklich stark nach einem Angebot von Hertha, den noch ein Jahr laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Dass Hertha seit Wochen auf dem Transfermarkt verstärkt nach Innenverteidigern Ausschau hält, dürfte auch kein Zufall sein. Dumm auch, dass Dick gestern den Fitness-Test abbrechen musste. Der neue Trainer Lucien Favre fordert für seine Fußball-Philosophie fitte und schnelle Spieler.
Als van Burik um 14.24 Uhr über eine Stunde vor dem eigentlichen Treffpunkt für das Nachmittagstraining die Kabine wieder betrat, wurde schon wild spekuliert, dass er bereits seinen Schrank räumt. In Trainingssachen verriet er dann aber: "Alles ist offen. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Mehr möchte ich nicht dazu sagen." Auch Hoeneß hält sich offiziell sehr zurück: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns am Donnerstag noch einmal zusammensetzen."
Vielleicht soll ja Karel van Burik bis dahin den Markt prüfen. Eine ordentliche Abfindung bei Hertha (rund 500 000 Euro) und noch mal einen Zwei-Jahres-Vertrag irgendwo in Holland hätten ja auch einen gewissen Reiz.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/176857.html
ich bib dagegen, dick abzugeben. er war letzte saison unser bester iv und ist m.e. auch inoffiziell kapitän der mannschaft.
m.e regiert hoeness mal wieder über wie es doch so oft der fall ist :angry
die sache mit karel van burik muss aber gelöst werden. wäre zu shcön, wenn der vater zum wohle des sohnes seine hertha-klienten freigibt....aber so weit geht wohl vaterliebe nicht :p
26.06.2007 - 23:20 Uhr
Van Burik
Es riecht nach Trennung!
Hertha-Manager Dieter Hoeneß fährt harte Linie, will Dick wegen seinem Vater Karel wohl sogar vor die Tür setzen
R. Miller,W. Heise
Vieles sieht jetzt danach aus, dass er für Hertha nie wieder auf dem Rasen stehen wird.
Dick van Burik ging gestern nicht nur beim Fitnesstest die Luft aus. Vieles sieht jetzt danach aus, dass er für Hertha nie wieder auf dem Rasen stehen wird.
Berlin - Hertha fährt im Fall Dick van Burik scheinbar einen ganz harten Kurs! Nach dem gestrigen Krisengespräch deutet sogar vieles auf eine vorzeitige Trennung vom Holländer hin. Heißt: Abfindung und tschüss! Wäre ein unrühmliches Ende für einen Spieler, der seit zehn Jahren für die Blau-Weißen die Knochen hin- hält.
Mit 245 Bundesliga-Spielen liegt van Burik in der ewigen Rangliste auf Platz vier. In der Europacup-Statistik ist der 33-Jährige mit 36 Einsätzen sogar Rekordhalter. Und jetzt scheint es so, als wenn er am 12. Mai beim 2:3 gegen Leverkusen letztmals das blau-weiße Trikot getragen hat. Weil Dicks Vater Karel als Berater den Boateng-Brüdern Jerome und Kevin die Köpfe verdreht, will Hertha nicht mehr dulden, dass Dick vor Ort auch noch als Spieler auf die Talente Einfluss nehmen kann. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich Dick vehement. Schließlich ist sein Vater schon seit vielen Jahren als Berater tätig.
Um 11.47 Uhr nach dem Vormittagstraining verschwand van Burik zum Krisengespräch im Büro von Hoeneß. Aber schon 12.19 Uhr brauste van Burik in seinem Jeep wieder davon. Gerade mal eine halbe Stunde hatte das Gespräch gedauert. Besonders interessant: Vereins-Justiziar Jochen Sauer war dabei! Und das riecht wirklich stark nach einem Angebot von Hertha, den noch ein Jahr laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Dass Hertha seit Wochen auf dem Transfermarkt verstärkt nach Innenverteidigern Ausschau hält, dürfte auch kein Zufall sein. Dumm auch, dass Dick gestern den Fitness-Test abbrechen musste. Der neue Trainer Lucien Favre fordert für seine Fußball-Philosophie fitte und schnelle Spieler.
Als van Burik um 14.24 Uhr über eine Stunde vor dem eigentlichen Treffpunkt für das Nachmittagstraining die Kabine wieder betrat, wurde schon wild spekuliert, dass er bereits seinen Schrank räumt. In Trainingssachen verriet er dann aber: "Alles ist offen. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Mehr möchte ich nicht dazu sagen." Auch Hoeneß hält sich offiziell sehr zurück: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns am Donnerstag noch einmal zusammensetzen."
Vielleicht soll ja Karel van Burik bis dahin den Markt prüfen. Eine ordentliche Abfindung bei Hertha (rund 500 000 Euro) und noch mal einen Zwei-Jahres-Vertrag irgendwo in Holland hätten ja auch einen gewissen Reiz.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/176857.html
Es riecht nach Trennung!
Hertha-Manager Dieter Hoeneß fährt harte Linie, will Dick wegen seinem Vater Karel wohl sogar vor die Tür setzen
R. Miller,W. Heise
Vieles sieht jetzt danach aus, dass er für Hertha nie wieder auf dem Rasen stehen wird.
Dick van Burik ging gestern nicht nur beim Fitnesstest die Luft aus. Vieles sieht jetzt danach aus, dass er für Hertha nie wieder auf dem Rasen stehen wird.
Berlin - Hertha fährt im Fall Dick van Burik scheinbar einen ganz harten Kurs! Nach dem gestrigen Krisengespräch deutet sogar vieles auf eine vorzeitige Trennung vom Holländer hin. Heißt: Abfindung und tschüss! Wäre ein unrühmliches Ende für einen Spieler, der seit zehn Jahren für die Blau-Weißen die Knochen hin- hält.
Mit 245 Bundesliga-Spielen liegt van Burik in der ewigen Rangliste auf Platz vier. In der Europacup-Statistik ist der 33-Jährige mit 36 Einsätzen sogar Rekordhalter. Und jetzt scheint es so, als wenn er am 12. Mai beim 2:3 gegen Leverkusen letztmals das blau-weiße Trikot getragen hat. Weil Dicks Vater Karel als Berater den Boateng-Brüdern Jerome und Kevin die Köpfe verdreht, will Hertha nicht mehr dulden, dass Dick vor Ort auch noch als Spieler auf die Talente Einfluss nehmen kann. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich Dick vehement. Schließlich ist sein Vater schon seit vielen Jahren als Berater tätig.
Um 11.47 Uhr nach dem Vormittagstraining verschwand van Burik zum Krisengespräch im Büro von Hoeneß. Aber schon 12.19 Uhr brauste van Burik in seinem Jeep wieder davon. Gerade mal eine halbe Stunde hatte das Gespräch gedauert. Besonders interessant: Vereins-Justiziar Jochen Sauer war dabei! Und das riecht wirklich stark nach einem Angebot von Hertha, den noch ein Jahr laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Dass Hertha seit Wochen auf dem Transfermarkt verstärkt nach Innenverteidigern Ausschau hält, dürfte auch kein Zufall sein. Dumm auch, dass Dick gestern den Fitness-Test abbrechen musste. Der neue Trainer Lucien Favre fordert für seine Fußball-Philosophie fitte und schnelle Spieler.
Als van Burik um 14.24 Uhr über eine Stunde vor dem eigentlichen Treffpunkt für das Nachmittagstraining die Kabine wieder betrat, wurde schon wild spekuliert, dass er bereits seinen Schrank räumt. In Trainingssachen verriet er dann aber: "Alles ist offen. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Mehr möchte ich nicht dazu sagen." Auch Hoeneß hält sich offiziell sehr zurück: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns am Donnerstag noch einmal zusammensetzen."
Vielleicht soll ja Karel van Burik bis dahin den Markt prüfen. Eine ordentliche Abfindung bei Hertha (rund 500 000 Euro) und noch mal einen Zwei-Jahres-Vertrag irgendwo in Holland hätten ja auch einen gewissen Reiz.
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/176857.html
26.06.2007 - 23:32 Uhr
na da wart ihr wohl beide fast zeitgleich löl:D
26.06.2007 - 23:36 Uhr
Zitat von Favre:
na da wart ihr wohl beide fast zeitgleich löl:D
ich war schneller :cool
kyp wird alt ;)
na da wart ihr wohl beide fast zeitgleich löl:D
ich war schneller :cool
kyp wird alt ;)
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