Der Ehemaligen Thread - Teil 6
12.08.2016 - 12:23 Uhr
19.01.2020 - 16:37 Uhr
Zitat von infested23
Du schaust ja generell sehr, sehr viel und bist auch taktisch top drauf: Würdest du ihm nicht zutrauen den Sechser bei einer (Top)-Mannschaft zu geben, die auch international mithält? Ob das dann Top fünf ist, sei mal dahingestellt, sagen wir Top25, was ja immer noch sehr gut wäre.
Du schaust ja generell sehr, sehr viel und bist auch taktisch top drauf: Würdest du ihm nicht zutrauen den Sechser bei einer (Top)-Mannschaft zu geben, die auch international mithält? Ob das dann Top fünf ist, sei mal dahingestellt, sagen wir Top25, was ja immer noch sehr gut wäre.
ich habe im sommer schon hier geschrieben, dass sehr viele fans enttäuscht sein werden wenn ascacibar uns verlässt, einfach weil er nicht die angebote bekommen wird die er und viele fans sich erhoffen. ist im Endeffekt ja dann auch so gekommen.
hätte er die Saison bei uns durchgezogen und sich fußballerisch verbessert, dann hätte ich ihm durchaus nen mittelklasseclub in der PL zugetraut, so kaliber wie Everton oder newcastle. da ist das spiel ist sehr dynamisch, sehr zweikampfbetont und es geht eher hin und her, man muss weniger tiefe blöcke auseinanderspielen das passt zu santi.
ist das dann top 25? mMn eher nicht. ein Transfer nach Spanien hätte mich übrigens sehr überrascht, da kommt es mehr aufs fußballerische an und da ist er noch zu schwach in meinen augen. ich würde wirklich gerne wissen, wie ernst das Interesse von betis im sommer war, da hätte er als spielertyp nämlich mMn gar nicht reingepasst.
19.01.2020 - 17:18 Uhr
Zitat von StuttgarterBub
die aussagen rund um seinen wechsel zeigen aber halt, dass ascacibar das ganze nicht so sieht. er sieht sich als 6er und scheint auch nicht die große not zu sehen, sich fußballerisch weiterzuentwickeln und ein kompletterer spieler zu werden. und wenn das so ist, dann wird er mMn nicht die karriere hinlegen die er hinlegen könnte.
die aussagen rund um seinen wechsel zeigen aber halt, dass ascacibar das ganze nicht so sieht. er sieht sich als 6er und scheint auch nicht die große not zu sehen, sich fußballerisch weiterzuentwickeln und ein kompletterer spieler zu werden. und wenn das so ist, dann wird er mMn nicht die karriere hinlegen die er hinlegen könnte.
das ist deine Interpretation. Wer sagt denn, dass er sich nicht auch auf seiner 6er Position spielerisch weiterentwickeln kann? Hertha ist eine Mannschaft, die mittelfristig im oberen Mittelfeld der BL spielen wird. Da hast du im Laufe der Saison Spiele wie heute, wo du gegen die Bayern schwerpunktmäßig verteidigst, aber du hast auch Spiele in denen du gleich auf oder dominanter bist und dementsprechend auch spielerisch mehr Impulse setzen mußt. Und das ist dann genau Ascis Rolle von der 6 aus. Zumal er ja nicht vorne die Todespässe spielen und die Tore schießen muss. Da hat Hertha entsprechendes Personal für. Es reicht schon wenn er als 6er sein Umschalt- und Passspiel perfektioniert.
Eine Kante hier exemplarisch als Beispiel heranzuziehen mit dem Argument, dass sich jeder 6er zum 8er eignet und umfunktionieren läßt, halte ich für fragwürdig.
23.01.2020 - 11:10 Uhr
Zitat von Santo1989
Ja ich bin ebenfalls sehr froh, dass dieser Kelch mit Stallgeruch an uns vorbei gegangen ist. Danke auch nochmal dafür, dass Buchwald offiziell nichts mehr zu sagen hat.
Zitat von Balakov
In der Bild Zeitung schreibt Klinsmann wann er mit Bayern auf Augenhöhe sein wird ,
das ist wirklich schon mehr als peinlich . Noch nicht mal einen Titel gewonnen ......
das ist nicht nur peinlich das ist auch schon d..........
Dietrich + Walter haben nicht einmal 5 % der Sprüche als der Jürgen ,
ich bedanke mich bei allen Entscheidungsträgern das man Jürgen nicht geholt hat .
In der Bild Zeitung schreibt Klinsmann wann er mit Bayern auf Augenhöhe sein wird ,
das ist wirklich schon mehr als peinlich . Noch nicht mal einen Titel gewonnen ......
das ist nicht nur peinlich das ist auch schon d..........
Dietrich + Walter haben nicht einmal 5 % der Sprüche als der Jürgen ,
ich bedanke mich bei allen Entscheidungsträgern das man Jürgen nicht geholt hat .
Ja ich bin ebenfalls sehr froh, dass dieser Kelch mit Stallgeruch an uns vorbei gegangen ist. Danke auch nochmal dafür, dass Buchwald offiziell nichts mehr zu sagen hat.
Klinsi tickt halt mittlerweile sehr amerikanisch, da ist Optimismus und Hype üblich. Das kommt in Deutschland nicht gut an, muss aber nicht unbedingt negativ sein. Es bringt Aufmerksamkeit und manche motiviert es vielleicht, es gibt ja Untersuchungen, die zeigen, dass das Setzen von hohen Zielen zu besseren Ergebnissen führt. Und zumindest das Geld sitzt ja locker genug, um vielleicht auch Taten folgen zu lassen. Er macht sich jetzt angreifbar und es ist typisch deutsch nur auf den Fall zu warten. Ist auch legitim. Sich darüber lustig zu machen sollte man sich aber sparen auf den Zeitpunkt, wenn wirklich Misserfolg eintritt. Derzeit fühlen sich Fans von Hertha vermutlich besser als Fans des VfB. Ja, wir haben auch vor kurzem mit Geld um uns geworfen und ja uns ist es um die Ohren geflogen. Aber das muss in Berlin ja nicht auch so laufen.
23.01.2020 - 14:23 Uhr
Zitat von justalittlethought
Ich bin bei Klinsmanns Hertha-Projekt je gespannt und bin auch ganz froh, dass ich mir das entspannt aus der Ferne anschauen kann. Wir haben ja beim VfB in letzter Zeit schon so unsere Erfahrungen mit großmundigen Ankündigungen gemacht (wann spielen wir laut WD Chamionsleague, dieses Jahr oder nächstes Jahr?).
Hertha, in der Selbstwahrnehmung *der* Hauptstadtclub (Union ist eher Köpenicker Provinz aus Hertha-Sicht) ist ja auch anfällig für solche Ankündigungen. Alle paar Jahre kommt da wieder maljemand vorbei und will Hertha als Hauptstadtclub zur großen Nummer im deutschen Fußball machen (weil Berlin auch nicht hinter Madrid, Paris oder London zurückstehen müsse). Ich glaube, der letzte, der diese Art von Ankündigungen gemacht hat, war Dieter Hoeneß. Unter Preetz war es diesbezüglich etwas ruhiger, Hertha wurde fast etwas zur grauen Maus - jetzt macht Klinsmann wieder große Ankündigungen und hat ja auch einen finanzstarken Investor im Rücken.
Mal sehen, was er aus den ganzen Investitionen macht. Ich bin eher skeptisch. Für mich scheint Klinsmann in seinen Vorstellungen eher den Fußball der 00er Jahr recyceln zu wollen und der ist nun mal vorbei. Die Einschätzung Ascacibars, seiner Stärken, die Nichtbeachtung seiner Schwächen ist da für mich nur ein Symptom. Die Zeiten von reinen Zerstörern auf der 6 ist mMn mehr und mehr vorbei. Nicht nur im Topbereich wie ja der @StuttgarterBub schon sagte, sondern auch bei den meisten Bundesligaclubs. Wer spielt denn noch mit einem reinen Zerstörer auf der 6 in der Bundesliga. Da kommt man doch auf keine 5 Vereine mehr und kaum irgendjemand, der oben mitspielt. (Natürlich sind Leute wie Witsel, Zakaria, Mascarell etc. auch defensiv stark, aber eben auch im Spielaufbau ziemlich gut.)
Zitat von JoeVFB
besonders positiv sehe ich das Projekt Hertha auch nicht. Keine Ahnung ob Klinsmann überhaupt BL Trainer kann, oder ob er nicht sogar grandios scheitert. Aber ich traue ihm zumindest den Klassenerhalt zu, da die Mannschaft ausreichend sportliche Substanz dafür hat.
Zitat von StuttgarterBub
allgemein sehe ich das projekt der Hertha nicht so positiv wie du. sowohl insgesamt, aber auch speziell in bezug auf ascacibar. glaubt man der l'equipe, so bemüht sich die Hertha ja intensiv um lucas tousart aus lyon. in Frankreich kenne ich mich relativ gut aus, kann ihn deswegen auch so ein bisschen einschätzen. stabiler, körperlich robuster defensiver Mittelfeldspieler, der seine schwächen aber eher im fußballerischen Bereich hat. also ein ganz klarer Konkurrent für ascacibar, der mMn nach dem Transfer von ascacibar und der allgemeinen kaderstruktur der Hertha für mich nicht so viel sinn ergibt. vor allem nicht für den preis, der da angeblich aufgerufen wird. ist in lyon auch alles andere als unumstritten.
allgemein sehe ich das projekt der Hertha nicht so positiv wie du. sowohl insgesamt, aber auch speziell in bezug auf ascacibar. glaubt man der l'equipe, so bemüht sich die Hertha ja intensiv um lucas tousart aus lyon. in Frankreich kenne ich mich relativ gut aus, kann ihn deswegen auch so ein bisschen einschätzen. stabiler, körperlich robuster defensiver Mittelfeldspieler, der seine schwächen aber eher im fußballerischen Bereich hat. also ein ganz klarer Konkurrent für ascacibar, der mMn nach dem Transfer von ascacibar und der allgemeinen kaderstruktur der Hertha für mich nicht so viel sinn ergibt. vor allem nicht für den preis, der da angeblich aufgerufen wird. ist in lyon auch alles andere als unumstritten.
besonders positiv sehe ich das Projekt Hertha auch nicht. Keine Ahnung ob Klinsmann überhaupt BL Trainer kann, oder ob er nicht sogar grandios scheitert. Aber ich traue ihm zumindest den Klassenerhalt zu, da die Mannschaft ausreichend sportliche Substanz dafür hat.
Ich bin bei Klinsmanns Hertha-Projekt je gespannt und bin auch ganz froh, dass ich mir das entspannt aus der Ferne anschauen kann. Wir haben ja beim VfB in letzter Zeit schon so unsere Erfahrungen mit großmundigen Ankündigungen gemacht (wann spielen wir laut WD Chamionsleague, dieses Jahr oder nächstes Jahr?).
Hertha, in der Selbstwahrnehmung *der* Hauptstadtclub (Union ist eher Köpenicker Provinz aus Hertha-Sicht) ist ja auch anfällig für solche Ankündigungen. Alle paar Jahre kommt da wieder maljemand vorbei und will Hertha als Hauptstadtclub zur großen Nummer im deutschen Fußball machen (weil Berlin auch nicht hinter Madrid, Paris oder London zurückstehen müsse). Ich glaube, der letzte, der diese Art von Ankündigungen gemacht hat, war Dieter Hoeneß. Unter Preetz war es diesbezüglich etwas ruhiger, Hertha wurde fast etwas zur grauen Maus - jetzt macht Klinsmann wieder große Ankündigungen und hat ja auch einen finanzstarken Investor im Rücken.
Mal sehen, was er aus den ganzen Investitionen macht. Ich bin eher skeptisch. Für mich scheint Klinsmann in seinen Vorstellungen eher den Fußball der 00er Jahr recyceln zu wollen und der ist nun mal vorbei. Die Einschätzung Ascacibars, seiner Stärken, die Nichtbeachtung seiner Schwächen ist da für mich nur ein Symptom. Die Zeiten von reinen Zerstörern auf der 6 ist mMn mehr und mehr vorbei. Nicht nur im Topbereich wie ja der @StuttgarterBub schon sagte, sondern auch bei den meisten Bundesligaclubs. Wer spielt denn noch mit einem reinen Zerstörer auf der 6 in der Bundesliga. Da kommt man doch auf keine 5 Vereine mehr und kaum irgendjemand, der oben mitspielt. (Natürlich sind Leute wie Witsel, Zakaria, Mascarell etc. auch defensiv stark, aber eben auch im Spielaufbau ziemlich gut.)
Stimmt so nicht, zumindest in der Bundesliga. Nehme der Übersichtlichkeit halber nur die besten Clubs der letzten Jahre.
Kategorie "reine Zerstörer":
Leverkusen: Sind glaube ich sehr, sehr weit davon entfernt "veralteten Fussball" zu spielen
-Baumgartlinger: Reiner Zerstörer, die Leverkusen Fans wünschen ihn alle zum Teufel. Trotzdem ist er bei Bosz absolut gesetzt, dürfte sogar bei den Einsatzzeiten in den Top 3 im wirklich herausragend besetzten Kader sein...
- Letztes Jahr hatte man zusätzlich einen Kohr der ähnlich spielt mit 25 Spielen in Leverkusen, jetzt in Frankfurt hat er bereits nach der Hinrunde 19 Pflichtspiele.
Frankfurt: Spielten letzte Saison eine herausragende Runde. Absoluter Stammspieler auf der 6 dabei mit 37 Pflichtspielen?
- Gelson Fernandes: Der Prototyp eines Zerstörers. Für mich von der Leistungsfähigkeit sogar unter Santi einzuordnen. Auch international sehr erfolgreich mit einem gesetzten Fernandes....
Finde es schon reichlich anmaßend hier als Forist darzulegen, dass man heutzutage keinen modernen, sowie erfolgreichen Fussball spielen lassen kann, wenn selbst ein hochanerkannter Fachmann wie Hütter regelmäßig betont wie wichtig solch ein Anker wie Fernandes ist - und das sogar explizit -
Haltet ihr Hütter/Bosz ernsthaft für Trainer die veraltete Vorstellungen vom Fussball haben?
Weitere Spieler, deren klare Stärken gg den Ball liegen sind für mich Spieler wie Rode (Zweikampfstärke, mit Ball hat Ascacibar einen ähnlichen Drang schnell den Ball nach vorne zu bringen, spielt sich gerne mit schnellen Vorstößen und Doppelpässen nach vorne, wobei beiden die Präzision fehlt) oder auch Kramer.
Halte es für sehr wahrscheinlich dass Ascacibar spielerisch deren Level erreichen wird in ein paar Jahren...
Rode ist klarer Stammspieler bei Frankfurt, Kramer Rotationsspieler beim 1. der Hinrunde....
Selbst ein Nagelsmann bevorzugt im Zweifelsfall im DM eher robuste, zweikampfstarke Spieler als reine Ballverteiler. Auf der 6 spielten bei RB in der Hinrunde nämlich Laimer und Demme, welche zwar ein gutes Passspiel haben, allerdings ganz klar zu den technisch und spielerisch schwächeren Spielern im RB Kader gehör(t)en.
Nagelsmann hat nicht nur einmal öffentlich laut überlegt ob er Adams als reinen Ballverteiler alleine auf die 6 stellen könnte, wenn er defensiv nicht die richtigen Räume zu macht und die Zweikampfhärte vermissen lässt. Deswegen kam er zunächst über RV zu seinen ersten Einsätzen als DM.
Ich bin ja ähnlich wie die Legenden des Fussballs der Meinung, dass es quasi alles schon mal gab im Fussball. Ich wuchs damit auf, dass jede Mannschaft 3er Kette spielt, ein paar Jahre später war das verpönt und man war von gestern als man mit 3er Kette auflief.
Das ganze ist doch nicht mehr und nicht weniger ein Katz und Maus Spiel indem sich die bevorzugten Systeme mit der Zeit selber aushebeln.
Klar sehe ich auch diese generelle Entwicklung hin zu mehr Ballbesitz, aber eben nicht annähernd in dem Maße in dem es immer getan wird.
Beispielsweise war vor 10 Jahren wohl die Hochphase des Ballbesitzfussballs mit Pep als Vorreiter, der das auf die Spitze gebracht hat.
Viele haben versucht es nachzumachen, aber sind damit eher baden gegangen....
Worauf ich mit diesem Exkurs heraus will: Das System hat nur funktioniert weil Barcelona die perfekten Spieler dafür hatte mit Puyol, Busquets, Xavi, Iniesta und dem Finisher Messi...
Wie oft durfte man hier Taktikanalysen lesen, in denen z.B. Tuchel mal eben nach 3 Jahren als Trainer bereits eine größere Zukunft als Trainer prophezeit wurde als Klopp..
Warum?
Erklärt wurde das damit, dass Tuchels Ansatz von mehr Ballbesitz per se erfolgsversprechender ist, weil "moderner".
Das Klopp bis dahin das CL Finale erreicht hat, der wohl erfolgreichste und wichtigster Trainer in der Geschichte von Dortmund war, geschenkt... Viele Stimmen behaupteten hier gar felsenfest, dass Sie kaum Chancen sehen dass Klopp jemals die CL gewinnen würde mit seinem Pressing-/Umschaltmomentefussball, warum das so sein sollte? Ist eben kein Ballbesitzfussball und so...
Tuchel sehe ich natürlich ebenfalls als einen der besten Trainer momentan, aber die Gewissheit mit der diese Aussagen hier getroffen haben, amüsieren mich im Nachhinein schon ein wenig muss ich zugeben.
Klopp dürfte momentan mit Abstand der höchst angesehene Trainer der Welt sein und hat beste Chancen mit seiner Truppe als einer der besten der Geschichte einzugehen, ein ähnliches Erbe wie Pep bei Barca halte ich für wahrscheinlich... In England diskutiert man gar ob er eine ähnliche Ära prägen kann wie einst Sir Alex Ferguson bei Manu.
Sry, aber halte das Hypen des Ballbesitzfussballs für absolut leeres Geschwurbel in der Extreme und Gewissheit der Objektivität mit der das gerne so vorgestellt wird.
Ist für mich sowieso auch ein generelles Problem, welches wir auch als Fans haben.
Was durfte man hier zigfach für Dinge lesen, die teilweise zum jeweiligen Transferzeitpunkt ca. 75% Zustimmung hatten:
"Timo Werner ist ein Spieler, der Platz braucht. Deswegen wird er in Liga 2 wohl kaum so zur Geltung kommen, wie in einer Kontermannschaft der 1.Liga"
Kostic? "Ebenfalls ein Antifussballer mit dem man aufgrund seines erbärmlichen Passspiels heutzutage nicht mal mehr in der Bundesliga planen kann (!)"
Ginczek? "Klassischer MS, der niemals in einem Doppelsturm funktioniert mit Terodde"
Gerade für hier genau gegenteilige Einschätzungen zu diesen Spielern habe ich massiven Gegenwind erhalten damals, als die Verfechter des "modernen Fussballs" hier im Forum das kategorisch ausschlossen dass so etwas ("nicht mehr heutzutage") funktionieren kann, als ich davon sprach dass man bei 2 solchen Stürmern wie Terodde/Ginczek diese auch einfach einsetzen MUSS wenn die Truppe wie damals offensiv kaum mehr Lösungen fand und die Alternativen so Spieler wie Asano und Green waren..(Höhepunkt das last minute 1:1 bei den 60ern, Tor übrigens Ginczek bei Einwechslung kurz vor Schluss).
Das war nicht "modern" nach dem Neusprech, aber es war verdammt nochmal das passendste für unsere Truppe zu diesem Zeitpunkt, mit diesem Team was man zur Verfügung hatte.
Die beiden schossen zusammen auf dem Platz alle Lichter aus und brachten uns am Ende die benötigten Tore für den Aufstieg
Werner und Kostic waren auch bei uns zeitweise - besonders wenn man Sie mal richtig eingesetzt hat - wirkliche Waffen in unserem Spiel.
Wir haben die letzten Jahre genug Traum-Schlösser gebaut und haben uns zu stark selber Fesseln aufgesetzt weil man bei uns immer alles sofort übers Knie brechen muss, anstatt vorhandene Kapazitäten bestmöglich auszunutzen wie das alle Vereine gemacht haben, welche sich in Liga 1 gut entwickeln.
Warum nicht einfach mal ein bisschen Luft holen, weniger gezwungen einen Stil durchziehen zu wollen nach dem Motto "komme was wolle" wie Walter es gemacht hat und damit gescheitert ist?
Der gleiche selbst auferlegte Zwang gibt es für mich auch bei unserem Vereins bzw der Verantwortlichen, die unbedingt auf Knopfdruck beschließen ab sofort "moderneren" Fussball spielen zu müssen.
Der extrem (!) erfolgreiche, aber biedere Fussball unter Korkut war nicht "sexy" genug und man war sich sicher, dass mehr Ballbesitz per se erfolgsversprechender ist als der eher defensive, eher reagierende Fussball.
Das Ende sollte bekannt sein, man holte in den folgenden 34 Spielen 18/19 weniger Punkte als die 15 Spiele zuvor 17/18(!) unter Korkut

Selbstverständlich ist es auch richtig und wichtig grundsätzlich eine einheitliche Philosophie zu verfolgen, aber eben nicht im Haudraufmodus am besten innerhalb von wenigen Transferperioden erzwingen was zwangsläufig bedeutet, dass man viele Spieler tendenziell unter Wert abgeben muss und mitunter seine qualitativ besten weil sie nicht zu 100% in das vorgefertigte Reißbrett hineinpassen.
Auch ein Weinzierl hat ähnliches versucht und musste ja unbedingt mit lauftstarken Außen spielen, wo wir aber leider nicht einen bundesligatauglichen Außenbahnspieler hatten (Zuber mit Abstrichen)
Dreierkette hat mit dem Personal nicht funktioniert? Egal, 3er Kette! komme was Wolle (ja das Wortspiel ist beabsichtigt)
Tut mir leid, aber in der unflexiblen, unüberlegten Vorgehensweise ist das für mich absolut das Gegenteil von "modern", sondern geht für mich eher in Richtung "stur wie ein Bock".
Jeder erfolgreiche Verein richtet sein Spiel mehr (Messi, Lewa bei Bayern, Werner bei Leipzig, Alexander-Arnold bei Liverpool usw.) oder weniger extrem auf ihre besten Spieler aus.
Und wir? Haben das scheinbar nicht so nötig, "sind ja die geilsten"..... oder etwa doch nicht?
Ein bisschen mehr Lockerheit, Geduld und Flexibilität würde glaube ich ganz gut tun anstatt das Schiffsrad je nach Wetterlage immer bis zum Anschlag ganz nach links bzw rechts zu drehen, sondern langsam einlenken, auf Kurs bleiben und gemächlich aber konstant die Kursänderung vollziehen, anstatt ständig so extrem einzulenken bis man Gefahr läuft das vorhandene Schiff (wieder) zum Kentern zu bringen.
Kein Wunder überholen uns dann die "weniger motorisierten" Schiffe von Vereinen wie Augsburg, Mainz und Freiburg wenn diese einen größtenteils einheitlichen Weg gehen und diesen durchziehen ohne große Ausschläge bzw. Strategiewechsel (die bei uns die letzten Jahre gewechselt haben wie manche ihre Unterhosen) über die Zeit...
Edit: Bin aber nach meinen ersten Eindrücken zuversichtlich, dass Matterazzo diese Flexibilität mitbringt.
Gerade sein ehemaliger Chef Nagelsmann hebt sich mMn herrlich erfrischend ab von den etlichen Trainer mit einem spielerisch dominanteren Ansatz (Covic, Nuri, Walter usw.), indem er die Balance im Spiel variiert und auch bestimmte Vorstellungen hat, welche eben eher unorthodox bzw. Sogar veraltet rüberkommen mögen für den ein oder anderen...
Ein paar Zitate aus der Kategorie die mir hängen geblieben sind von Nagelsmann:
- "Innenverteidiger müssen in erster Linie groß/robust, schnell und zweikampfstark sein"
- "Vorne drin will ich grundsätzlich immer mindestens einen körperlich starken Stürmer haben"
- "Man kann entweder ein defensives System mit offensiven Spielern spielen, oder ein offensives System mit defensiven Spielern besetzen um die generelle Balance im Spiel zu erreichen"
"Balance" ist hier das Stichwort, welche Nagelsmann extrem inflationär verwendet und ich bei uns die letzten Jahre am meisten vermisst habe. Es gibt nur schwarz oder weiß, nur "Ballbesitzfussball bis zum Verderben" oder "Mauern mit 11 Mann".
Würde einfach gerne mal ohne groß hochtrabende Ansagen ein paar Zwischenstufen nehmen, anstatt die ganze Treppe mit einem Satz herunterzuspringen und wieder Gefahr zu laufen komplett auf die Schnauze zu halten.
"Balance"!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von dein_nachbar am 23.01.2020 um 14:48 Uhr bearbeitet
23.01.2020 - 16:02 Uhr
Zitat von dein_nachbar
Sry, aber halte das Hypen des Ballbesitzfussballs für absolut leeres Geschwurbel in der Extreme und Gewissheit der Objektivität mit der das gerne so vorgestellt wird.
Sry, aber halte das Hypen des Ballbesitzfussballs für absolut leeres Geschwurbel in der Extreme und Gewissheit der Objektivität mit der das gerne so vorgestellt wird.
und dieser satz ist mMn halt absolut oberflächlich. ich probiere es mal in der Kurzfassung.
eine gute Fußballmannschaft muss alle Phasen des spiels beherrschen. niemand wird auch nur annähernd erfolgreich sein wenn er nur spieler auf dem Feld hat die offensiv stark sind, im Gegensatz dazu aber nicht wissen wie man verteidigt. es funktioniert aber auch nicht, dass lauter spieler auf dem Feld stehen, die defensiv zwar stark sind aber eben nichts mit dem ball anfangen können. das dürfte common sense sein. je höher das Leistungsniveau geht, umso besser müssen die spieler eben auch in allen (!) bereichen des spiels sein. die besten IV der welt, um mal eine Position exemplarisch zu nennen, gewinnen heute halt nicht nur noch ihre zweikämpfe, sondern sind auch fußballerisch stark und können das spiel eröffnen. siehe van dijk oder laporte.
bei pep wird immer nur von ballbesitzfußball geschwafelt, dabei sehen halt die meisten beobachter nicht warum seine Teams so viel ballbesitz haben. Guardiola-Mannschaften spielen nämlich durchaus mit Risiko (in gewissen Zonen) und schieben sich den ball nicht her nur um ihn zu haben. die Teams von pep verteidigen halt auch gut. sie holen sich den ball oft unmittelbar im gegenpressing zurück, können aber ebenso tiefer und kompakter verteidigen. dort leiten sie den Gegner dann in entsprechende räume um sie dort dann zu pressen. gegenpressing ist also auch in seinen Teams ein wichtiger Spielmacher, wenn auch vielleicht der beste
du führst klopp als reinen pressingtrainer an. das war er mal, da hast du recht. ist er aber inzwischen nicht mehr. ich persönlich würde sagen, er ist inzwischen einer der besten und komplettesten Trainer weltweit, genau wie pep. was die beiden unterscheidet? pep war schon zu beginn seiner karriere ein komplettere Trainer, klopp hat sich da mMn erst hinentwickelt. inzwischen kuck ich mir auch gerne mal spiele von Liverpool an, einfach weil sie jetzt auch Gegner richtig gut bespielen, das war eine der großen schwächen in der Anfangszeit von klopp bei Liverpool. hätte er sich und sein Team da nicht weiterentwickelt, dann wären Saison wie diese und die letzte überhaupt nicht möglich.
ballbesitzfußball kann also gar nicht genug hype erfahren wenn man so will. der darf nur nicht dazu führen, dass du plötzlich nicht mehr verteidigen kannst.
und, einfach um nochmal auf santi zurückzukommen: ich sehe in dem kerl halt relativ viel potential, die seite gegen den ball ist schon sehr ausgeprägt, die mit ball dafür noch relativ schwach. ich finde ihn vom spielertyp, wenn wir schon bei Liverpool sind, auch in einigen bereichen einem wijnaldum gar nicht so unähnlich. gerade in sachen Beweglichkeit, Weiträumigkeit, Giftigkeit. aber solche spielertypen spielen halt in den großen Clubs alle nicht mehr auf der sechs, sondern sind aufgrund ihrer Weiträumigkeit halt meistens achter. deshalb finde ich es so schade, dass er sich dem so sehr verweigert und sich einfach nur auf der sechs sieht. damit hat auch irgendwie die Diskussion nämlich angefangen
07.02.2020 - 17:30 Uhr
Zitat von fritzle74
Kabak hat laut "Bild" eine Ausstiegsklausel in Höhe von 45 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen, die nach Ablauf der Saison 2020/21 gezogen werden kann.
Da scheint der gute Reschke aber schnell dazu gelernt zu haben. Schade nur, dass er da nicht schon ein paar Monate früher drauf gekommen ist.
Kabak hat laut "Bild" eine Ausstiegsklausel in Höhe von 45 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen, die nach Ablauf der Saison 2020/21 gezogen werden kann.
Da scheint der gute Reschke aber schnell dazu gelernt zu haben. Schade nur, dass er da nicht schon ein paar Monate früher drauf gekommen ist.

Quatsch. Das ist kein Lerneffekt, sondern es sind einfach die unterschiedlichen Rahmenbedingungen bei den Vereinen. Der VfB hat Kabak in Abstiegsnot verpflichtet. Es ist klar, dass sich der Spieler gegen die zweite Liga absichert. Wäre der VfB in der ersten geblieben, hätte es keine AK gegeben. Reschke ist den Deal eingegangen - wenig Risiko, aber im Erfolgsfall hoher Gewinn. Aus der Sicht war der Transfer absolut ok. Man kann den Deal kritisieren, weil die investieren Mios auf einer anderen Position sinnvoller hätten sein können, aber nicht wegen der AK.
09.02.2020 - 21:27 Uhr
Zitat von Baginski
Gutes Auge von Reschke, leider leider eine viel zu niedrige AK eingebaut seinerzeit.
Gutes Auge von Reschke, leider leider eine viel zu niedrige AK eingebaut seinerzeit.
Ich halte das für Quatsch und schreib das hier immer wieder. Die AK galt bei Abstieg. Ohne die kriegst du Spieler wie Kabak nicht zu einer Mannschaft im Abstiegskampf. Das ist einfach ein Kompromiss, den ein Manager eingehen muss. Im Erfolgsfall = Nichtabstieg profitierst du voll von der Verpflichtung. Im Abstiegsfall halt nur ein paar Euro. Insofern, hohe Gewinnchance, wenig Risiko - wenn man den Deal isoliert betrachtet. Man kann sich natürlich fragen, ob das Geld nicht andersweitig besser investiert wäre, um die Liga zu halten. Aber wenn man auf Reschke gehört hätte, wäre Korkut ggfs länger geblieben oder Weinzierl früher gekickt worden. Keine Ahnung wo man damit stünde. Reschke soll ja auch nur knapp dabei gescheitert sein, den Davies zum VfB zu holen. Wenn man sieht, was der grad spielt, wäre das auch ein Hammer Deal gewesen. Hätte, hätte Fahradkette...
12.02.2020 - 07:09 Uhr
Zitat von Alv1893
2004 war Klinsmann genau der richtige Mann als Bundestrainer. Der hat die Strukturen des DFB schon nachhaltig zum Besseren verändert und dass das dringend notwendig war, da dürfte Einigkeit herrschen. Genau diese Fähigkeiten die er damals besaß und die Art wie er die notwendigen Veränderungen durchzog hätte ich sehr gerne auch bei VfB gesehen...ich bin fest davon überzeugt, dass der nämlich genauso eine „Revolution“ dringend nötig hat - auch heute noch.
Aber wie ich schon schrieb, irgendwo scheint der Kerle falsch abgebogen zu sein. Die Performance bei Hertha wirft schon Fragen auf...
2004 war Klinsmann genau der richtige Mann als Bundestrainer. Der hat die Strukturen des DFB schon nachhaltig zum Besseren verändert und dass das dringend notwendig war, da dürfte Einigkeit herrschen. Genau diese Fähigkeiten die er damals besaß und die Art wie er die notwendigen Veränderungen durchzog hätte ich sehr gerne auch bei VfB gesehen...ich bin fest davon überzeugt, dass der nämlich genauso eine „Revolution“ dringend nötig hat - auch heute noch.
Aber wie ich schon schrieb, irgendwo scheint der Kerle falsch abgebogen zu sein. Die Performance bei Hertha wirft schon Fragen auf...
Du bist mit deinem „falsch abgebogen“ schon sehr vage.
Der Typ hat in der Winterpause 80Mios in fragwürdiger weise verprasst, als Interimstrainer massenhaft Spieler aussortiert, Talente vergrault, den Torwarttrainer degradiert (wohl wegen seines Sohnes), den Sportdirektor enteiert, das Gehaltsgefüge durcheinander gewirbelt und ansonsten n Haufen Unruhe in Verein und Mannschaft gebracht bei einem Punkteschnitt von 1.2
Dann wirft er 10 Tage nach Ende der WP hin, der Verein darf nun mit Co Trainern oder Notlösungen auskommen bis Saisonende. Und warum? Weil der Herr einen dickeren Vertrag wollte und den Posten als techn. Direktor dazu. Eine Machtkonzentration nach englischem Vorbild.
Und dann erzählst du mir was von Strukturen aufbrechen und eigentlich sei er doch ganz gut nur halt falsch abgebogen.
NEIN, der Kollege ist nicht falsch abgebogen sondern seit Jahren (wahrscheinlich schon immer) charakterlich untragbar, unprofessionell und arrogant.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Santo1989 am 12.02.2020 um 07:12 Uhr bearbeitet
12.02.2020 - 14:18 Uhr
Zwischenbericht zum Auftrag Tod der Alten Dame des VfB Undercover Spions Agent K:
Ziel: Versenkung des einzigen langfristig wieder etablierten Absteigers der letzten Jahre, damit der VfB dessen Platz nach Wiederaufstieg einnehmen kann
Zwischenstand: Jürgen "Doppelnull" Klinsmann gibt vor, sich mit dem VfB überworfen zu haben, indem er, für die Verantwortlichen des VfB scheinbar unnachvollziehbar erzürnt ist, dass man ihn nicht einfach sofort und ohne weitere Prüfung der Eignung anderer Kandidaten zum mächtigsten Mann im Verein macht. Öffentlichkeitswirksam inszeniert er das Zerwürfnis.
Nun, da die Verbindung zum VfB nicht mehr nachverfolgbar ist, benutzt er seinen Buddy Windhorst, einen leichtgläubigen Mulitmillionär. Er instruiert ihn, der Hertha große Versprechungen zu machen und ihr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Hertha schluckt den Köder und Agent K schafft es, den Hauptstadtclub zu infiltrieren. Der erste Schritt ist geschafft. Doch unerwarteter Weise läuft es bei der Hertha unter dem neuen Trainer Ante Covic schlechter als zu erwarten war. Sie befindet sich im Abstiegskampf, eine perfekte Situation, um den Todesstoß früher setzen zu können, als erwartet. Agent K sieht die Chance, sein vorhaben erheblich zu beschleunigen und schafft es, dass man ihn als Trainer von Covic übernehmen lässt. Sofort beginnt er, die ehemaligen kompetenten Mitarbeiter bei der Hertha zu demontieren und setzt seine eigenen Leute ein. Eingebettet von seinen Gefolgsleuten Köpke und Nouri, deren Loyalität er sich durch überteuerte Verträge und die Aufsicht auf eine dicke Abfindung sichert, fühlt er sich sicher. Innerhalb kürzester Zeit hat er die Führungsgremien unterwandert und ist zeitgleich sportlich hauptverantwortlicher Übungsleiter.
Nun beginnt die zweite Phase seines perfiden Plans. Er nutzt die Winterpause, um einen Großteil des Geldes, dass er Kumpel Windhorst abgequatscht hat, zu verprassen und die Hertha so zusätzlich zur sportlichen Situation auch finanziell zu ruinieren. Hierzu setzt Agent K auf Spieler, deren Quotient aus zu erwartender sportlicher Leistung geteilt durch finanziellem Aufwand mal Überwertung möglichst gering ist. Überbewertung ist ein entscheidender Punkt hierbei, denn so kann er seine Scharade aufrecht erhalten. Einem Großteil der Fans und Verantwortlichen kann er so verkaufen, er wolle die Hertha nach oben führen, ein perfektes Täuschungsmanöver. Seine Trümpfe hierbei sind ein Pole, der nur eine Halbserie Leistungen zeigte, die eine Ablöse wie die erbrachte rechtfertigen, ein Franzose, der selbst nicht weis, warum er eigentlich zu Berlin wechselt (es liegen noch keine offiziellen Angaben vor wie Agent K dies in die Wege leitete, aber der Spieler selbst bezeichnet seinen Wechsel eigenen Aussagen zu folge als "bizarr") und ein kleiner russisch aussehender Argentinier, der angeblich einer der besten 6er der Bundesliga sein soll. Somit hätten auch wieder die Russen ihre Finger im Spiel.
Dann wurde der Punkte erreicht, an dem Agent K eine schwiergie Entscheidung treffen musste. Sollte er weiter versuchen im Traineramt zu bleiben und so durch direkte sportliche Einwirkung den Untergang der Hertha an forderster Front zu Ende führen? Oder ist die Gefahr zu groß aufgrund der schlechten Ergebnisse entlassen zu werden? Und wenn ja, wäre es möglich, dass ein Nachfolger kommt, der das Ruder noch herumreißen könnte? Die wohl prekärste Lage der Mission war erreicht. Nach einigem Kopfzerbrechen konnte er sich an einen altbekannten Kniff eines früheren VfB Verantwortlichen erinnern, mit dem er bereits vor der Annahme des Auftrages Tod der Alten Dame regen Kontakt hatte. Wolfgang D. hatte via selbstherrlicher Facebook-Inszenierung seinen Rücktritt erklärt ohne vorherige Rücksprache mit dem Verein und den VfB Stuttgart so ins Chaos gestürzt. Eine Steilvorlage, die Agent K nun auf den Hauptstadtclub anwenden wollte. Er sah die Chance, die Hertha möglichst nah an den Abgrund zu schupsen durch diesen Move am größten an. Doch was würde passieren, wenn trotz all seiner Mühe der Abstieg nicht gelänge, da die übrigen Kellerkinder ihm einen Strich durch die Rechnung machen würden. Er musste sich also eine Hintertüre offen halten, es gab keine andere Option als den Posten des Aufsichtsrates beizubehalten um im Falle des kurzfristigen Scheiterns auch langfristig den Auftrag zu Ende zu führen. Ein riskantes Unterfangen, scheinen doch nun durch seinen Chaos-Rücktritt die ersten unterwanderten Verantwortlichen seine Pläne zu durchschauen. Aber der selbstlose Jürgen stellt sich dieser Gefahr und verlässt sich hierbei auf seine jahrelange Erfahrung als blendende Lichtgestalt. Weiter wird er versuchen mit seinen geschickten Metaphern wie die des "Big City Clubs" die einfach Gemüter hinter sich zu halten und auch Kumpel Windhorst scheint noch nicht begriffen zu haben, dass auch er nur eine Marionette von Agent K ist. Wird die Mission zu einem erfolgreichen Abschluss geführt? Fortsetzung folgt...
Ziel: Versenkung des einzigen langfristig wieder etablierten Absteigers der letzten Jahre, damit der VfB dessen Platz nach Wiederaufstieg einnehmen kann
Zwischenstand: Jürgen "Doppelnull" Klinsmann gibt vor, sich mit dem VfB überworfen zu haben, indem er, für die Verantwortlichen des VfB scheinbar unnachvollziehbar erzürnt ist, dass man ihn nicht einfach sofort und ohne weitere Prüfung der Eignung anderer Kandidaten zum mächtigsten Mann im Verein macht. Öffentlichkeitswirksam inszeniert er das Zerwürfnis.
Nun, da die Verbindung zum VfB nicht mehr nachverfolgbar ist, benutzt er seinen Buddy Windhorst, einen leichtgläubigen Mulitmillionär. Er instruiert ihn, der Hertha große Versprechungen zu machen und ihr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Hertha schluckt den Köder und Agent K schafft es, den Hauptstadtclub zu infiltrieren. Der erste Schritt ist geschafft. Doch unerwarteter Weise läuft es bei der Hertha unter dem neuen Trainer Ante Covic schlechter als zu erwarten war. Sie befindet sich im Abstiegskampf, eine perfekte Situation, um den Todesstoß früher setzen zu können, als erwartet. Agent K sieht die Chance, sein vorhaben erheblich zu beschleunigen und schafft es, dass man ihn als Trainer von Covic übernehmen lässt. Sofort beginnt er, die ehemaligen kompetenten Mitarbeiter bei der Hertha zu demontieren und setzt seine eigenen Leute ein. Eingebettet von seinen Gefolgsleuten Köpke und Nouri, deren Loyalität er sich durch überteuerte Verträge und die Aufsicht auf eine dicke Abfindung sichert, fühlt er sich sicher. Innerhalb kürzester Zeit hat er die Führungsgremien unterwandert und ist zeitgleich sportlich hauptverantwortlicher Übungsleiter.
Nun beginnt die zweite Phase seines perfiden Plans. Er nutzt die Winterpause, um einen Großteil des Geldes, dass er Kumpel Windhorst abgequatscht hat, zu verprassen und die Hertha so zusätzlich zur sportlichen Situation auch finanziell zu ruinieren. Hierzu setzt Agent K auf Spieler, deren Quotient aus zu erwartender sportlicher Leistung geteilt durch finanziellem Aufwand mal Überwertung möglichst gering ist. Überbewertung ist ein entscheidender Punkt hierbei, denn so kann er seine Scharade aufrecht erhalten. Einem Großteil der Fans und Verantwortlichen kann er so verkaufen, er wolle die Hertha nach oben führen, ein perfektes Täuschungsmanöver. Seine Trümpfe hierbei sind ein Pole, der nur eine Halbserie Leistungen zeigte, die eine Ablöse wie die erbrachte rechtfertigen, ein Franzose, der selbst nicht weis, warum er eigentlich zu Berlin wechselt (es liegen noch keine offiziellen Angaben vor wie Agent K dies in die Wege leitete, aber der Spieler selbst bezeichnet seinen Wechsel eigenen Aussagen zu folge als "bizarr") und ein kleiner russisch aussehender Argentinier, der angeblich einer der besten 6er der Bundesliga sein soll. Somit hätten auch wieder die Russen ihre Finger im Spiel.
Dann wurde der Punkte erreicht, an dem Agent K eine schwiergie Entscheidung treffen musste. Sollte er weiter versuchen im Traineramt zu bleiben und so durch direkte sportliche Einwirkung den Untergang der Hertha an forderster Front zu Ende führen? Oder ist die Gefahr zu groß aufgrund der schlechten Ergebnisse entlassen zu werden? Und wenn ja, wäre es möglich, dass ein Nachfolger kommt, der das Ruder noch herumreißen könnte? Die wohl prekärste Lage der Mission war erreicht. Nach einigem Kopfzerbrechen konnte er sich an einen altbekannten Kniff eines früheren VfB Verantwortlichen erinnern, mit dem er bereits vor der Annahme des Auftrages Tod der Alten Dame regen Kontakt hatte. Wolfgang D. hatte via selbstherrlicher Facebook-Inszenierung seinen Rücktritt erklärt ohne vorherige Rücksprache mit dem Verein und den VfB Stuttgart so ins Chaos gestürzt. Eine Steilvorlage, die Agent K nun auf den Hauptstadtclub anwenden wollte. Er sah die Chance, die Hertha möglichst nah an den Abgrund zu schupsen durch diesen Move am größten an. Doch was würde passieren, wenn trotz all seiner Mühe der Abstieg nicht gelänge, da die übrigen Kellerkinder ihm einen Strich durch die Rechnung machen würden. Er musste sich also eine Hintertüre offen halten, es gab keine andere Option als den Posten des Aufsichtsrates beizubehalten um im Falle des kurzfristigen Scheiterns auch langfristig den Auftrag zu Ende zu führen. Ein riskantes Unterfangen, scheinen doch nun durch seinen Chaos-Rücktritt die ersten unterwanderten Verantwortlichen seine Pläne zu durchschauen. Aber der selbstlose Jürgen stellt sich dieser Gefahr und verlässt sich hierbei auf seine jahrelange Erfahrung als blendende Lichtgestalt. Weiter wird er versuchen mit seinen geschickten Metaphern wie die des "Big City Clubs" die einfach Gemüter hinter sich zu halten und auch Kumpel Windhorst scheint noch nicht begriffen zu haben, dass auch er nur eine Marionette von Agent K ist. Wird die Mission zu einem erfolgreichen Abschluss geführt? Fortsetzung folgt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rednaxela am 12.02.2020 um 14:42 Uhr bearbeitet
14.02.2020 - 14:22 Uhr
Zitat von BoogalooShrimp
Ich bin einfach nur beruhigt, dass er genau das, was wir damals ziemlich genau prognostiziert haben, als er bei uns im Gespräch war, am Ende nicht bei uns abgezogen hat, sondern in Berlin.
Ich bin einfach nur beruhigt, dass er genau das, was wir damals ziemlich genau prognostiziert haben, als er bei uns im Gespräch war, am Ende nicht bei uns abgezogen hat, sondern in Berlin.
Ein weiterer Punkt bei Klinsmann ist, dass er ähnlich wie andere Ex-Profis kein Verständnis von seiner Rolle zu haben scheint.
Als Trainer will er die Transfers bestimmen, obwohl es klar ist, dass dafür in Deutschland der Sportchef zuständig ist, als Vorstandschef (der er bei uns werden wollte) vermutlich sowieso (Hitzlsperger, Mislintat würden dann zu subalternen Zuarbeiten ohne Kompetenzen) und ich vermute im AR würde er auch alle größeren Transfers "absegnen" wollen bzw. dann gleich initiieren.
Insofern, egal, in welcher Rolle er bei uns aufgetaucht wäre, mit oder ohne Präsident Buchwald, wir hätten wohl das gleiche Theater wie jetzt Hertha. Gut, dass uns das erspart blieb.
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