| Geburtsdatum | 29.10.1983 |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Wehen Wiesbaden |
Daniel Scherning [Trainer]
07.11.2023 - 14:31 Uhr
27.04.2025 - 08:56 Uhr
Alternative wäre Ivanov? oder Fehlpass wunder Ba? Ich bin auch kein Befürworter von Scherning aber die Mannschaft ist auch falsch zusammen gestellt. Sobald jemand aus der Startelf ausfällt wird's sehr dünn.
27.04.2025 - 10:46 Uhr
Zitat von HerzogtumBS
Alternative wäre Ivanov? oder Fehlpass wunder Ba? Ich bin auch kein Befürworter von Scherning aber die Mannschaft ist auch falsch zusammen gestellt. Sobald jemand aus der Startelf ausfällt wird's sehr dünn.
Alternative wäre Ivanov? oder Fehlpass wunder Ba? Ich bin auch kein Befürworter von Scherning aber die Mannschaft ist auch falsch zusammen gestellt. Sobald jemand aus der Startelf ausfällt wird's sehr dünn.
Ich hätte entweder Ivanov gebracht oder wirklich Viererkette gespielt und einen zusätzlichen Mittelfeldspieler wie Marie oder WOC.
27.04.2025 - 13:28 Uhr
Zitat von X3131
Ich hätte entweder Ivanov gebracht oder wirklich Viererkette gespielt und einen zusätzlichen Mittelfeldspieler wie Marie oder WOC.
Zitat von HerzogtumBS
Alternative wäre Ivanov? oder Fehlpass wunder Ba? Ich bin auch kein Befürworter von Scherning aber die Mannschaft ist auch falsch zusammen gestellt. Sobald jemand aus der Startelf ausfällt wird's sehr dünn.
Alternative wäre Ivanov? oder Fehlpass wunder Ba? Ich bin auch kein Befürworter von Scherning aber die Mannschaft ist auch falsch zusammen gestellt. Sobald jemand aus der Startelf ausfällt wird's sehr dünn.
Ich hätte entweder Ivanov gebracht oder wirklich Viererkette gespielt und einen zusätzlichen Mittelfeldspieler wie Marie oder WOC.
Und bei der Form von Ivanov in den letzten Auftritten hätten wir uns dann wohlmöglich noch das 2:1 gefangen.. Bin mir ziemlich sicher das man dann gefragt hätte, wieso man einen Bico draußen lässt..
Wie wir sehen: kann also nicht allen recht gemacht werden - und das muss es auch nicht. Fakt ist wir haben gestern einen wichtigen Punkt geholt.
Unabhängig davon ist es so wie oben beschrieben.. Niemand kennt die genauen Gründe, weshalb diese und jene Wechsel vorgenommen werden.
Den einzigen Wechsel den man aus meiner Sicht diskutieren kann, ist die Auswechslung von Ehlers - der war schon ordentlich überfordert mit Heyn. Vielleicht war er auch ein wenig angeschlagen, keine Ahnung. Dann kannst du zwischen Bico und Ivanov wählen. Auch ich hätte mich für Bico entschieden, neben seinem Stellungsspiel - mit dem er sehr viele Situationen im Keim erstickt - ist er halt auch in der Luft eine Bank. War gestern ja nicht ganz unwichtig, bei den ganzen Bällen die in unseren 16er geflogen sind.
Szabo kommt für Tachie, da wir vorne einen Zielspieler gebraucht haben. Jeder Ball aus der Kette war sofort wieder weg, ist übrigens kein Problem von Tachie gewesen, sondern hätte Philippe genauso treffen können. Szabo kommt auch deshalb, weil er trotz seiner Bulligkeit eine gewisse Aggressivität ausstrahlt und die Gegner vorne anläuft - hat gestern öfter mal dazu geführt, das Regensburg den Ball schlagen musste.
Marie für Gomez, um einfach nochmal Kreativität und den tödlichen Pass auf den Platz zu bekommen, hat halt nicht funktioniert. Wechseltechnisch aber völlig i.O.
Kaufmann für Rittmüller auch völlig i.O. - der war nach 75 Minuten fertig.
Und dann bringst du noch Polter für Baas, um in der entscheidenen Phase nochmal Körperlichkeit auf den Platz zu bekommen.
Sehe jetzt nicht wirklich den Fehler von DS, kann man halt so machen. Das es gestern einfach ein schwächeres Spiel war, liegt ja auf der Hand.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PASUBS am 27.04.2025 um 13:40 Uhr bearbeitet
28.04.2025 - 21:33 Uhr
Zitat von Peter_Sillje
@{marcel67}
Ach, Hetze also, ja?
Wenn du irgendwann nochmal eine Schule besuchst, wirst du den Unterschied zwischen Kritik und „Hetze“ vielleicht sogar noch verstehen.
Spoiler: Hetze ist nicht, wenn man die Arbeit eines Trainers kritisch hinterfragt – besonders nicht nach einer Saison, in der man über Monate hinweg sportlich am Abgrund stand.
Und keine Sorge – wenn du Trainer wärst, dann hätte ich tatsächlich auch keine Lust, Woche für Woche deine Ausreden zu hören.
Gott sei Dank bist du keiner – denn du würdest anscheinend jegliche Kritik direkt als Angriff und Hetze auf deine Person verstehen.
Jetzt aber mal zu den Fakten, statt zu deinen Behauptungen:
Seit wann genau sind die Winterneuzugänge eigentlich da? Seit Januar oder erst seit zwei Wochen?
Denn wenn du behauptest, „erst durch die Neuzugänge“ sei das alles möglich geworden, dann musst du dir bitte mal anschauen, wann die verpflichtet wurden – und wie lange danach es noch immer nicht lief.
Dass es erst im April (!) klick gemacht hat, hat weniger mit den Transfers zu tun – sondern mehr damit, dass endlich die taktische Ausrichtung angepasst wurde, das System etwas umgestellt wurde, und plötzlich auch wieder Tempo und Zielstrebigkeit zu erkennen war.
Wer ist für System, Ausrichtung, taktische Grundordnung zuständig? Richtig: der Trainer.
Aber klar – wenn’s schlecht läuft, sind’s die Spieler, das Management, die Sterne, der Rasen oder das Wetter.
Wenn’s gut läuft, ist’s natürlich dann wieder der Trainer.
Diese Logik ist derart krumm, dass sie nicht mal in einer VAR-Linie Platz hätte.
Dein „Beweis“ für Entwicklung ist übrigens, dass Max Marie 4 Kilo Muskelmasse zugelegt hat?
Ernsthaft?😂
Das ist also jetzt der Freifahrtschein für monatelange Inkonstanz, fehlende Spielidee, taktische Eindimensionalität und eine Offensive, die bis April so torgefährlich war wie ein eingeschlafener Gartenzwerg?
Und nein – ich habe nicht alles dem Trainer angelastet.
Ich habe gesagt, dass Scherning lange zu stur war, zu lange an seinem System festgehalten hat, das nicht funktionierte.
Das jetzt Besserung eintritt, ist gut – aber die Frage ist doch: Warum erst jetzt? Warum nicht viel früher, wo der Kader dafür schon da war?
Und noch zu deinem Lieblingssatz: „Man kann nicht alles dem Trainer vorwerfen.“
Stimmt.
Aber die Spielidee, die Kaderstruktur, die Trainingssteuerung, die taktische Ausrichtung, die Aufstellungen – das alles ist nun mal Trainerverantwortung.
Und wenn das monatelang nicht funktioniert, dann ist Kritik nicht nur erlaubt, sondern notwendig.
Wenn du das nicht verkraftest, ist das dein Thema.
Aber komm mir bitte nicht mit „in sich gefangen“ oder „Opfer von Aussetzern“ – das ist keine Analyse, das ist Realitätsverweigerung auf Fan-TV-Niveau.
Im Übrigen:
Wenn Scherning nichts mit der sportlichen Misere zu tun hat – warum wird ihm dann jetzt die sportliche Wende angerechnet?
Also entweder ist er verantwortlich oder eben nicht.
Aber so ein Rosinenpicken – wenn’s gut läuft ist’s der Trainer, wenn’s schlecht läuft ist’s der Rest – das zieht halt nicht.
Aber hier basiert ja eh fast alles auf Glück, welches nun aufgebraucht ist. Genau...
Hoffentlich hab ich jetzt nicht schon wieder zu viel „gehetzt“… Hilfe!😱
Nicht, dass am Ende noch jemand eine kritische Meinung mit persönlichem Angriff verwechselt. Wäre ja fast so, als würde man Spielanalysen mit Märchen verwechseln.😉
Interessante Darstellung. Schon mal die Verletztenliste der Hinrunde Studiert, und den Totalausfall der Torhüterleistungen der Hinrunde betrachtet?
Zitat von marcel67
@PeterSilie
Was hat Dir der Trainer getan?
Muss man so gegen eine Person hetzen?? Zumal er uns als Trainer mit der neu formierten Mannschaft die Klasse sichert!
Wenn das viele machen hätte ich als Trainer auch keine Lust Spieltag für Spieltag die Rübe hin zu halten, für eine verfehlte Einkaufspolitik(sonst müsste man nicht immer in dem Ausmaß nach justieren und das zieht sich schon eine ganze Weile, will sagen, der Ursprung ist nicht in dieser Saison zu suchen)
Und hinzu kommen noch die Aussetzer von einigen Spielern, die Siege gekostet haben!
Oder die Fehlende Einstellung zum Abstiegskamp(siehe Hertha spiel, in dem Ivanov den Ball ins Tor Geleitschutz gibt)!
Was für ein Satz, jeder kann sehen, dass dies erst möglich ist seitdem wir die Winterzugänge haben!
Sogar Herr Tempelmann führt die Verbesserungen auf den technische Aufwertung der neuen zurück!
Oder um mal ein positives Beispiel für Entwicklung zu bringen, Max Marie, der hat körperlich zugelegt und ist jetzt in der Lage körperlich mitzuhalten!
Sorry, kann nicht verstehen, wie man so in sich gefangen ist, das alles dem Trainer anzulasten?!!
Und so könnte ich weiter machen und weiter machen, auch im letzten Spiel gab es das ein oder andere, das wegen dem Sieg unter den Tisch fällt! Das sind individuelle Probleme der Spieler und der Trainer kann mal nicht hingehen und ihn umbauen! Da geht es um grundlegendes , dass man in der Jungend beigebracht bekommt!
Mit 60 laufe ich auch keine 10 Km mehr in der Stunde. Der eine hat halt früher die "Flasche Leer" und der andere später! Bei uns viele leider früher! Da kann der Trainer aber nichts für!
Und im übrigen bezweifele ich, dass man nächste Saison noch mal soviel Glück hat und so wie seit Corona, die Klasse halten kann!(nach dem Aufstieg).
Irgendwann ist das Glück aufgebraucht! Aber das hat auch nichts mit dem Trainer zu tun!
@PeterSilie
Was hat Dir der Trainer getan?
Muss man so gegen eine Person hetzen?? Zumal er uns als Trainer mit der neu formierten Mannschaft die Klasse sichert!
Wenn das viele machen hätte ich als Trainer auch keine Lust Spieltag für Spieltag die Rübe hin zu halten, für eine verfehlte Einkaufspolitik(sonst müsste man nicht immer in dem Ausmaß nach justieren und das zieht sich schon eine ganze Weile, will sagen, der Ursprung ist nicht in dieser Saison zu suchen)
Und hinzu kommen noch die Aussetzer von einigen Spielern, die Siege gekostet haben!
Oder die Fehlende Einstellung zum Abstiegskamp(siehe Hertha spiel, in dem Ivanov den Ball ins Tor Geleitschutz gibt)!
Zitat von Peter_Sillje
Viel zu lange wurde an einem System festgehalten, das weder zum Kader passte noch Wirkung entfaltete.
Spielidee? Fehlanzeige.
Offensivstruktur? Kaum vorhanden.
Taktische Anpassung? Erst als es fast zu spät war.
Und das hat eben nichts mit dem Kader zu tun, wie viele hier immer wieder behauptet haben.
Denn spätestens jetzt sehen wir ja, was möglich ist.
Viel zu lange wurde an einem System festgehalten, das weder zum Kader passte noch Wirkung entfaltete.
Spielidee? Fehlanzeige.
Offensivstruktur? Kaum vorhanden.
Taktische Anpassung? Erst als es fast zu spät war.
Und das hat eben nichts mit dem Kader zu tun, wie viele hier immer wieder behauptet haben.
Denn spätestens jetzt sehen wir ja, was möglich ist.
Was für ein Satz, jeder kann sehen, dass dies erst möglich ist seitdem wir die Winterzugänge haben!
Sogar Herr Tempelmann führt die Verbesserungen auf den technische Aufwertung der neuen zurück!
Oder um mal ein positives Beispiel für Entwicklung zu bringen, Max Marie, der hat körperlich zugelegt und ist jetzt in der Lage körperlich mitzuhalten!
Sorry, kann nicht verstehen, wie man so in sich gefangen ist, das alles dem Trainer anzulasten?!!
Und so könnte ich weiter machen und weiter machen, auch im letzten Spiel gab es das ein oder andere, das wegen dem Sieg unter den Tisch fällt! Das sind individuelle Probleme der Spieler und der Trainer kann mal nicht hingehen und ihn umbauen! Da geht es um grundlegendes , dass man in der Jungend beigebracht bekommt!
Mit 60 laufe ich auch keine 10 Km mehr in der Stunde. Der eine hat halt früher die "Flasche Leer" und der andere später! Bei uns viele leider früher! Da kann der Trainer aber nichts für!
Und im übrigen bezweifele ich, dass man nächste Saison noch mal soviel Glück hat und so wie seit Corona, die Klasse halten kann!(nach dem Aufstieg).
Irgendwann ist das Glück aufgebraucht! Aber das hat auch nichts mit dem Trainer zu tun!
@{marcel67}
Ach, Hetze also, ja?
Wenn du irgendwann nochmal eine Schule besuchst, wirst du den Unterschied zwischen Kritik und „Hetze“ vielleicht sogar noch verstehen.
Spoiler: Hetze ist nicht, wenn man die Arbeit eines Trainers kritisch hinterfragt – besonders nicht nach einer Saison, in der man über Monate hinweg sportlich am Abgrund stand.
Und keine Sorge – wenn du Trainer wärst, dann hätte ich tatsächlich auch keine Lust, Woche für Woche deine Ausreden zu hören.
Gott sei Dank bist du keiner – denn du würdest anscheinend jegliche Kritik direkt als Angriff und Hetze auf deine Person verstehen.
Jetzt aber mal zu den Fakten, statt zu deinen Behauptungen:
Seit wann genau sind die Winterneuzugänge eigentlich da? Seit Januar oder erst seit zwei Wochen?
Denn wenn du behauptest, „erst durch die Neuzugänge“ sei das alles möglich geworden, dann musst du dir bitte mal anschauen, wann die verpflichtet wurden – und wie lange danach es noch immer nicht lief.
Dass es erst im April (!) klick gemacht hat, hat weniger mit den Transfers zu tun – sondern mehr damit, dass endlich die taktische Ausrichtung angepasst wurde, das System etwas umgestellt wurde, und plötzlich auch wieder Tempo und Zielstrebigkeit zu erkennen war.
Wer ist für System, Ausrichtung, taktische Grundordnung zuständig? Richtig: der Trainer.
Aber klar – wenn’s schlecht läuft, sind’s die Spieler, das Management, die Sterne, der Rasen oder das Wetter.
Wenn’s gut läuft, ist’s natürlich dann wieder der Trainer.
Diese Logik ist derart krumm, dass sie nicht mal in einer VAR-Linie Platz hätte.
Dein „Beweis“ für Entwicklung ist übrigens, dass Max Marie 4 Kilo Muskelmasse zugelegt hat?
Ernsthaft?😂
Das ist also jetzt der Freifahrtschein für monatelange Inkonstanz, fehlende Spielidee, taktische Eindimensionalität und eine Offensive, die bis April so torgefährlich war wie ein eingeschlafener Gartenzwerg?
Und nein – ich habe nicht alles dem Trainer angelastet.
Ich habe gesagt, dass Scherning lange zu stur war, zu lange an seinem System festgehalten hat, das nicht funktionierte.
Das jetzt Besserung eintritt, ist gut – aber die Frage ist doch: Warum erst jetzt? Warum nicht viel früher, wo der Kader dafür schon da war?
Und noch zu deinem Lieblingssatz: „Man kann nicht alles dem Trainer vorwerfen.“
Stimmt.
Aber die Spielidee, die Kaderstruktur, die Trainingssteuerung, die taktische Ausrichtung, die Aufstellungen – das alles ist nun mal Trainerverantwortung.
Und wenn das monatelang nicht funktioniert, dann ist Kritik nicht nur erlaubt, sondern notwendig.
Wenn du das nicht verkraftest, ist das dein Thema.
Aber komm mir bitte nicht mit „in sich gefangen“ oder „Opfer von Aussetzern“ – das ist keine Analyse, das ist Realitätsverweigerung auf Fan-TV-Niveau.
Im Übrigen:
Wenn Scherning nichts mit der sportlichen Misere zu tun hat – warum wird ihm dann jetzt die sportliche Wende angerechnet?
Also entweder ist er verantwortlich oder eben nicht.
Aber so ein Rosinenpicken – wenn’s gut läuft ist’s der Trainer, wenn’s schlecht läuft ist’s der Rest – das zieht halt nicht.
Aber hier basiert ja eh fast alles auf Glück, welches nun aufgebraucht ist. Genau...
Hoffentlich hab ich jetzt nicht schon wieder zu viel „gehetzt“… Hilfe!😱
Nicht, dass am Ende noch jemand eine kritische Meinung mit persönlichem Angriff verwechselt. Wäre ja fast so, als würde man Spielanalysen mit Märchen verwechseln.😉
28.04.2025 - 21:43 Uhr
Am Trainer festzuhalten war richtig. Ich kann mir mit ihm eine Fortsetzung vorstellen.
28.04.2025 - 21:50 Uhr
Zitat von BamBam
Interessante Darstellung. Schon mal die Verletztenliste der Hinrunde Studiert, und den Totalausfall der Torhüterleistungen der Hinrunde betrachtet?
Interessante Darstellung. Schon mal die Verletztenliste der Hinrunde Studiert, und den Totalausfall der Torhüterleistungen der Hinrunde betrachtet?
Danke für deinen… äh… inhaltlich extrem wertvollen Kommentar.
Soll ich darauf jetzt auch einfach inhaltslos antworten? Vielleicht ein bisschen „Aber die Verletzungen!!!“-Bingo spielen?
Verletzungen hat jeder Verein. Der eine mehr, der andere weniger.
Und nein, unser gesamter sportlicher Offenbarungseid lässt sich nicht darauf schieben, dass manche Spieler ausgefallen sind – von denen viele ohnehin in der Hierarchie hinten dran waren oder unter unserem Coach eh kaum Chancen bekommen hätten, selbst wenn sie topfit gewesen wären (Stichwort: Lieblinge).
Dieses permanente „Wir hatten ja so viel Pech“-Narrativ ist einfach nur bequem.
Statt die wirklichen Probleme – Systemfehler, Sturheit, fehlende Entwicklung – anzusprechen, wird sich lieber an der Mär von der ach so armen Eintracht festgehalten.
Man könnte auch einfach mal ehrlich sagen:
Es lag nicht nur an Verletzungen, sondern in erster Linie an einer völlig falschen Herangehensweise unseres Trainers – und das hat er gerade erst am vergangenen Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Denn wer gegen den Tabellenletzten so ideenlos, mutlos und planlos auftritt, der zeigt ganz klar: Er findet keine Lösungen – und er wird auch in Zukunft keine finden.
Das dürfte spätestens seit Samstag jedem klar geworden sein, der noch halbwegs bei Verstand ist.
Aber ich ahne es schon:
Es lag natürlich wieder nur daran, dass Tempelmann gelbgesperrt gefehlt hat, richtig?
Manche Erklärungsversuche sind wirklich kreativer als das, was unsere Mannschaft aktuell auf dem Platz zeigt.
Aber gut – wenn es hilft, sich die Realität ein bisschen schönzureden, dann sei es dir und vielen anderen Fans gegönnt.
29.04.2025 - 08:28 Uhr
Zitat von Peter_Sillje
Danke für deinen… äh… inhaltlich extrem wertvollen Kommentar.
Soll ich darauf jetzt auch einfach inhaltslos antworten? Vielleicht ein bisschen „Aber die Verletzungen!!!“-Bingo spielen?
Verletzungen hat jeder Verein. Der eine mehr, der andere weniger.
Und nein, unser gesamter sportlicher Offenbarungseid lässt sich nicht darauf schieben, dass manche Spieler ausgefallen sind – von denen viele ohnehin in der Hierarchie hinten dran waren oder unter unserem Coach eh kaum Chancen bekommen hätten, selbst wenn sie topfit gewesen wären (Stichwort: Lieblinge).
Dieses permanente „Wir hatten ja so viel Pech“-Narrativ ist einfach nur bequem.
Statt die wirklichen Probleme – Systemfehler, Sturheit, fehlende Entwicklung – anzusprechen, wird sich lieber an der Mär von der ach so armen Eintracht festgehalten.
Man könnte auch einfach mal ehrlich sagen:
Es lag nicht nur an Verletzungen, sondern in erster Linie an einer völlig falschen Herangehensweise unseres Trainers – und das hat er gerade erst am vergangenen Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Denn wer gegen den Tabellenletzten so ideenlos, mutlos und planlos auftritt, der zeigt ganz klar: Er findet keine Lösungen – und er wird auch in Zukunft keine finden.
Zitat von BamBam
Interessante Darstellung. Schon mal die Verletztenliste der Hinrunde Studiert, und den Totalausfall der Torhüterleistungen der Hinrunde betrachtet?
Interessante Darstellung. Schon mal die Verletztenliste der Hinrunde Studiert, und den Totalausfall der Torhüterleistungen der Hinrunde betrachtet?
Danke für deinen… äh… inhaltlich extrem wertvollen Kommentar.
Soll ich darauf jetzt auch einfach inhaltslos antworten? Vielleicht ein bisschen „Aber die Verletzungen!!!“-Bingo spielen?
Verletzungen hat jeder Verein. Der eine mehr, der andere weniger.
Und nein, unser gesamter sportlicher Offenbarungseid lässt sich nicht darauf schieben, dass manche Spieler ausgefallen sind – von denen viele ohnehin in der Hierarchie hinten dran waren oder unter unserem Coach eh kaum Chancen bekommen hätten, selbst wenn sie topfit gewesen wären (Stichwort: Lieblinge).
Dieses permanente „Wir hatten ja so viel Pech“-Narrativ ist einfach nur bequem.
Statt die wirklichen Probleme – Systemfehler, Sturheit, fehlende Entwicklung – anzusprechen, wird sich lieber an der Mär von der ach so armen Eintracht festgehalten.
Man könnte auch einfach mal ehrlich sagen:
Es lag nicht nur an Verletzungen, sondern in erster Linie an einer völlig falschen Herangehensweise unseres Trainers – und das hat er gerade erst am vergangenen Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Denn wer gegen den Tabellenletzten so ideenlos, mutlos und planlos auftritt, der zeigt ganz klar: Er findet keine Lösungen – und er wird auch in Zukunft keine finden.
Verletzungen sind vor Allem eins: messbar.
Ould-Chikh war unser Königstransfer, wir haben die größte Summe der letzten Jahre in ihn investiert. Er war als klarer Stammspieler und kreativer Part auf der 8 geplant. Wenn so ein Spieler ausfällt, dann ist das erst einmal ohne Frage ein Malus.
Auch die Torwartrochade mit drei Torhütern in der HR ist messbar und ohne Frage ein Malus, der nicht dem Trainer zuzurechnen ist.
Themen wie Sturrheit oder Systemfehler sind subjektive Bewertungen, die jeder irgendwie in den Raum werfen kann ohne sich erklären zu müssen.
Scherning trifft alle Entscheidungen ja aus einem Grund und nicht weil ihm langweilig ist.
Wie im anderen Thread kann man sicher stundenlang darüber diskutieren ob letzte Woche Ermin oder Ivanov die richtige Wahl gewesen wäre, aber am Ende ist das immer eine subjektive Herangehensweise und nicht dem Trainer anzulasten.
Ob jetzt Dreier- oder Viererkette richtig gewesen wäre, Szabo in der Startelf oder Marie statt Gomez - das sind am Ende alles hätte/wäre/könnte Szenarien, die man sich so auslegen kann wie es passt.
Zitat von Peter_Sillje
Das dürfte spätestens seit Samstag jedem klar geworden sein, der noch halbwegs bei Verstand ist.
Aber ich ahne es schon:
Es lag natürlich wieder nur daran, dass Tempelmann gelbgesperrt gefehlt hat, richtig?
(...)
Aber gut – wenn es hilft, sich die Realität ein bisschen schönzureden, dann sei es dir und vielen anderen Fans gegönnt.
Das dürfte spätestens seit Samstag jedem klar geworden sein, der noch halbwegs bei Verstand ist.
Aber ich ahne es schon:
Es lag natürlich wieder nur daran, dass Tempelmann gelbgesperrt gefehlt hat, richtig?
(...)
Aber gut – wenn es hilft, sich die Realität ein bisschen schönzureden, dann sei es dir und vielen anderen Fans gegönnt.
Absolut, Schwarz/Weiß Denken ist immer richtig...
Scherning hat zwar gegen Paderborn, Hamburg und Lautern gewonnen, aber gegen Regensburg hat er nur einen Punkt geholt. Ergo: schlechter Trainer.
Ich finde diese Überheblichkeit bei Fussballfans durch die Bank immer etwas lustig.
Jeder Fan erwartet, dass man gegen die Aufsteiger gewinnt.
Nun steigen diese aber nicht mit 0 Punkten einfach wieder ab, also geht die Rechnung nicht auf.
Auch wenn man hier manchmal anderes zu glauben scheint, auch in Regensburg sind Vollprofis am Werk und keine Handwerker die man zum Wochenende in ein Trikot gesteckt hat.
Zu Hause hat Regensburg alleine in diesem Jahr gegen Berlin gewonnen und gegen Hamburg unentschieden gespielt. Sind Leitl und Polzin jetzt auch schlechte Trainer?
Bochum hat gegen die Bayern gewonnen - hinterfragen wir jetzt alle Kompany? Ist Alonso jetzt ein schlechter Trainer, da Kiel hier ein Unentschieden geholt hat?
Wir reden durch die Bank davon, dass diese zweite Liga unfassbar eng ist und jeder jeden schlagen kann.
Kurz vor Ende der Saison liegen zwischen Platz 3 und Platz 9 nur vier Punkte.
In dieser Liga holt Scherning in den letzten vier Spielen zehn Punkte und dann wird er kritisiert, dass es nicht 12 sind.
Es gibt absolut berechtigte Kritik, aber hier finde ich sie überzogen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MisterBTSV am 29.04.2025 um 08:31 Uhr bearbeitet
29.04.2025 - 10:53 Uhr
@MisterBTSV erstmal vorweg: Ich schätze deine sachlichen Beiträge hier, wirklich – und ich weiß, dass du meistens sehr differenziert unterwegs bist. Umso mehr wundert es mich, dass du jetzt plötzlich in die „Überkritik ist unfair“-Schiene rutschst, obwohl es mir gar nicht um Schernings Bilanz an sich geht – sondern um die Art und Weise, wie gewisse Spiele verlaufen.
Natürlich kann man in Regensburg mal nur einen Punkt holen. Darum geht’s nicht.
Mir geht es um das wiederkehrende Muster: Wenn der Gegner tief steht und uns den Ball überlässt, haben wir keine Antwort. Keine Idee. Keine Struktur. Kein Plan.
Und das ist nicht nur gegen Regensburg so – das war auch gegen Münster, Ulm (in beiden Duellen) und im Hinspiel gegen Regensburg zu sehen. Wir haben kein einziges dieser sechs Spiele gewonnen. Nicht mal mit Glück.
Und das ist eben kein Zufall. Das ist ein klarer Hinweis auf ein systemisches Problem, das der Trainer bis heute nicht gelöst hat.
Dass Scherning gegen Mannschaften wie Hamburg oder Paderborn punkten kann, ist super – das liegt aber auch daran, dass uns genau diese Spielweise besser liegt. Umschalten, Räume nutzen, weniger Ballbesitz – das können wir. Aber gegen tiefstehende Teams, wenn wir selbst das Spiel machen müssen? Da geht regelmäßig das Flutlicht aus.
Und das ist der Punkt:
Wenn man als Trainer seit mehreren Vorbereitungen, inklusive Kaderplanung und voller Unterstützung, nicht in der Lage ist, ein Konzept gegen defensive Gegner zu entwickeln, dann ist Kritik doch wohl absolut legitim, oder?
Du nennst Ould-Chikh als Argument. Aber:
Er ist seit Wochen wieder fit. Warum bekommt er denn dann keine Spielzeit?
Gleiches gilt für Raebiger. Der wurde nach dem ersten Spieltag in der Pause runtergenommen – und danach quasi aus dem Team verbannt. Das sind Spieler für die Tribüne unter Daniel Scherning.
Das hat nichts mit Verletzungen zu tun – das ist Trainerentscheidung. Und dann braucht man auch nicht ständig die Verletztenkarte zu ziehen, wenn man gleichzeitig sieht, dass Spieler mit Qualität auf der Bank versauern oder gar nicht mehr berücksichtigt werden.
Ich sag dir ganz ehrlich, ich hätte es Scherning wirklich gegönnt, wenn sich aus den drei Siegen zuletzt eine echte Entwicklung abgezeichnet hätte. Aber gegen genau die Gegner, gegen die wir „den nächsten Schritt“ machen müssten, fällt alles wieder zusammen.
Und das ist nun mal ein Muster – kein Ausrutscher.
Wenn du das anders siehst, fair enough.
Aber für mich ist nach Samstag (mal wieder) klar:
Gegen tiefstehende Gegner hat Daniel Scherning keine Lösung.
Und das ist kein „überzogener Anspruch“, sondern ein berechtigter Maßstab, wenn wir nach Jahren im Überlebensmodus endlich mal ein bisschen Entwicklung sehen wollen.
Alles in allem:
Ich mag deine Sichtweise und diskutiere das auch gerne weiter.
Aber ich bleibe dabei: Die Probleme sind struktureller Natur – und Scherning hat es in fast zwei Jahren nicht geschafft, sie zu beheben. Das darf man sagen, ohne es gleich persönlich zu meinen.
Grüße!
Natürlich kann man in Regensburg mal nur einen Punkt holen. Darum geht’s nicht.
Mir geht es um das wiederkehrende Muster: Wenn der Gegner tief steht und uns den Ball überlässt, haben wir keine Antwort. Keine Idee. Keine Struktur. Kein Plan.
Und das ist nicht nur gegen Regensburg so – das war auch gegen Münster, Ulm (in beiden Duellen) und im Hinspiel gegen Regensburg zu sehen. Wir haben kein einziges dieser sechs Spiele gewonnen. Nicht mal mit Glück.
Und das ist eben kein Zufall. Das ist ein klarer Hinweis auf ein systemisches Problem, das der Trainer bis heute nicht gelöst hat.
Dass Scherning gegen Mannschaften wie Hamburg oder Paderborn punkten kann, ist super – das liegt aber auch daran, dass uns genau diese Spielweise besser liegt. Umschalten, Räume nutzen, weniger Ballbesitz – das können wir. Aber gegen tiefstehende Teams, wenn wir selbst das Spiel machen müssen? Da geht regelmäßig das Flutlicht aus.
Und das ist der Punkt:
Wenn man als Trainer seit mehreren Vorbereitungen, inklusive Kaderplanung und voller Unterstützung, nicht in der Lage ist, ein Konzept gegen defensive Gegner zu entwickeln, dann ist Kritik doch wohl absolut legitim, oder?
Du nennst Ould-Chikh als Argument. Aber:
Er ist seit Wochen wieder fit. Warum bekommt er denn dann keine Spielzeit?
Gleiches gilt für Raebiger. Der wurde nach dem ersten Spieltag in der Pause runtergenommen – und danach quasi aus dem Team verbannt. Das sind Spieler für die Tribüne unter Daniel Scherning.
Das hat nichts mit Verletzungen zu tun – das ist Trainerentscheidung. Und dann braucht man auch nicht ständig die Verletztenkarte zu ziehen, wenn man gleichzeitig sieht, dass Spieler mit Qualität auf der Bank versauern oder gar nicht mehr berücksichtigt werden.
Ich sag dir ganz ehrlich, ich hätte es Scherning wirklich gegönnt, wenn sich aus den drei Siegen zuletzt eine echte Entwicklung abgezeichnet hätte. Aber gegen genau die Gegner, gegen die wir „den nächsten Schritt“ machen müssten, fällt alles wieder zusammen.
Und das ist nun mal ein Muster – kein Ausrutscher.
Wenn du das anders siehst, fair enough.
Aber für mich ist nach Samstag (mal wieder) klar:
Gegen tiefstehende Gegner hat Daniel Scherning keine Lösung.
Und das ist kein „überzogener Anspruch“, sondern ein berechtigter Maßstab, wenn wir nach Jahren im Überlebensmodus endlich mal ein bisschen Entwicklung sehen wollen.
Alles in allem:
Ich mag deine Sichtweise und diskutiere das auch gerne weiter.
Aber ich bleibe dabei: Die Probleme sind struktureller Natur – und Scherning hat es in fast zwei Jahren nicht geschafft, sie zu beheben. Das darf man sagen, ohne es gleich persönlich zu meinen.
Grüße!
29.04.2025 - 13:53 Uhr
Zitat von Peter_Sillje
@MisterBTSV erstmal vorweg: Ich schätze deine sachlichen Beiträge hier, wirklich – und ich weiß, dass du meistens sehr differenziert unterwegs bist. Umso mehr wundert es mich, dass du jetzt plötzlich in die „Überkritik ist unfair“-Schiene rutschst, obwohl es mir gar nicht um Schernings Bilanz an sich geht – sondern um die Art und Weise, wie gewisse Spiele verlaufen.
Natürlich kann man in Regensburg mal nur einen Punkt holen. Darum geht’s nicht.
Mir geht es um das wiederkehrende Muster: Wenn der Gegner tief steht und uns den Ball überlässt, haben wir keine Antwort. Keine Idee. Keine Struktur. Kein Plan.
Und das ist nicht nur gegen Regensburg so – das war auch gegen Münster, Ulm (in beiden Duellen) und im Hinspiel gegen Regensburg zu sehen. Wir haben kein einziges dieser sechs Spiele gewonnen. Nicht mal mit Glück.
Und das ist eben kein Zufall. Das ist ein klarer Hinweis auf ein systemisches Problem, das der Trainer bis heute nicht gelöst hat.
Dass Scherning gegen Mannschaften wie Hamburg oder Paderborn punkten kann, ist super – das liegt aber auch daran, dass uns genau diese Spielweise besser liegt. Umschalten, Räume nutzen, weniger Ballbesitz – das können wir. Aber gegen tiefstehende Teams, wenn wir selbst das Spiel machen müssen? Da geht regelmäßig das Flutlicht aus.
Und das ist der Punkt:
Wenn man als Trainer seit mehreren Vorbereitungen, inklusive Kaderplanung und voller Unterstützung, nicht in der Lage ist, ein Konzept gegen defensive Gegner zu entwickeln, dann ist Kritik doch wohl absolut legitim, oder?
Du nennst Ould-Chikh als Argument. Aber:
Er ist seit Wochen wieder fit. Warum bekommt er denn dann keine Spielzeit?
Gleiches gilt für Raebiger. Der wurde nach dem ersten Spieltag in der Pause runtergenommen – und danach quasi aus dem Team verbannt. Das sind Spieler für die Tribüne unter Daniel Scherning.
Das hat nichts mit Verletzungen zu tun – das ist Trainerentscheidung. Und dann braucht man auch nicht ständig die Verletztenkarte zu ziehen, wenn man gleichzeitig sieht, dass Spieler mit Qualität auf der Bank versauern oder gar nicht mehr berücksichtigt werden.
Ich sag dir ganz ehrlich, ich hätte es Scherning wirklich gegönnt, wenn sich aus den drei Siegen zuletzt eine echte Entwicklung abgezeichnet hätte. Aber gegen genau die Gegner, gegen die wir „den nächsten Schritt“ machen müssten, fällt alles wieder zusammen.
Und das ist nun mal ein Muster – kein Ausrutscher.
Wenn du das anders siehst, fair enough.
Aber für mich ist nach Samstag (mal wieder) klar:
Gegen tiefstehende Gegner hat Daniel Scherning keine Lösung.
Und das ist kein „überzogener Anspruch“, sondern ein berechtigter Maßstab, wenn wir nach Jahren im Überlebensmodus endlich mal ein bisschen Entwicklung sehen wollen.
Alles in allem:
Ich mag deine Sichtweise und diskutiere das auch gerne weiter.
Aber ich bleibe dabei: Die Probleme sind struktureller Natur – und Scherning hat es in fast zwei Jahren nicht geschafft, sie zu beheben. Das darf man sagen, ohne es gleich persönlich zu meinen.
Grüße!
@MisterBTSV erstmal vorweg: Ich schätze deine sachlichen Beiträge hier, wirklich – und ich weiß, dass du meistens sehr differenziert unterwegs bist. Umso mehr wundert es mich, dass du jetzt plötzlich in die „Überkritik ist unfair“-Schiene rutschst, obwohl es mir gar nicht um Schernings Bilanz an sich geht – sondern um die Art und Weise, wie gewisse Spiele verlaufen.
Natürlich kann man in Regensburg mal nur einen Punkt holen. Darum geht’s nicht.
Mir geht es um das wiederkehrende Muster: Wenn der Gegner tief steht und uns den Ball überlässt, haben wir keine Antwort. Keine Idee. Keine Struktur. Kein Plan.
Und das ist nicht nur gegen Regensburg so – das war auch gegen Münster, Ulm (in beiden Duellen) und im Hinspiel gegen Regensburg zu sehen. Wir haben kein einziges dieser sechs Spiele gewonnen. Nicht mal mit Glück.
Und das ist eben kein Zufall. Das ist ein klarer Hinweis auf ein systemisches Problem, das der Trainer bis heute nicht gelöst hat.
Dass Scherning gegen Mannschaften wie Hamburg oder Paderborn punkten kann, ist super – das liegt aber auch daran, dass uns genau diese Spielweise besser liegt. Umschalten, Räume nutzen, weniger Ballbesitz – das können wir. Aber gegen tiefstehende Teams, wenn wir selbst das Spiel machen müssen? Da geht regelmäßig das Flutlicht aus.
Und das ist der Punkt:
Wenn man als Trainer seit mehreren Vorbereitungen, inklusive Kaderplanung und voller Unterstützung, nicht in der Lage ist, ein Konzept gegen defensive Gegner zu entwickeln, dann ist Kritik doch wohl absolut legitim, oder?
Du nennst Ould-Chikh als Argument. Aber:
Er ist seit Wochen wieder fit. Warum bekommt er denn dann keine Spielzeit?
Gleiches gilt für Raebiger. Der wurde nach dem ersten Spieltag in der Pause runtergenommen – und danach quasi aus dem Team verbannt. Das sind Spieler für die Tribüne unter Daniel Scherning.
Das hat nichts mit Verletzungen zu tun – das ist Trainerentscheidung. Und dann braucht man auch nicht ständig die Verletztenkarte zu ziehen, wenn man gleichzeitig sieht, dass Spieler mit Qualität auf der Bank versauern oder gar nicht mehr berücksichtigt werden.
Ich sag dir ganz ehrlich, ich hätte es Scherning wirklich gegönnt, wenn sich aus den drei Siegen zuletzt eine echte Entwicklung abgezeichnet hätte. Aber gegen genau die Gegner, gegen die wir „den nächsten Schritt“ machen müssten, fällt alles wieder zusammen.
Und das ist nun mal ein Muster – kein Ausrutscher.
Wenn du das anders siehst, fair enough.
Aber für mich ist nach Samstag (mal wieder) klar:
Gegen tiefstehende Gegner hat Daniel Scherning keine Lösung.
Und das ist kein „überzogener Anspruch“, sondern ein berechtigter Maßstab, wenn wir nach Jahren im Überlebensmodus endlich mal ein bisschen Entwicklung sehen wollen.
Alles in allem:
Ich mag deine Sichtweise und diskutiere das auch gerne weiter.
Aber ich bleibe dabei: Die Probleme sind struktureller Natur – und Scherning hat es in fast zwei Jahren nicht geschafft, sie zu beheben. Das darf man sagen, ohne es gleich persönlich zu meinen.
Grüße!

Ich denke wir sind bei dem Thema sehr nah beieinander, allerdings in verschiedenen Timelines.
Ich bin vollkommen bei dir, dass wir uns spielerisch weiterentwickeln müssen. Ich bin auch der Meinung, dass dies ein Punkt ist, dem man Scherning anlasten kann und muss.
Wir sind uns daher ja auch beim Thema Kaderplanung ähnlicher als die meisten hier - sprich: Trennung von krauße, Bico, Kaufmann und co.
Ich bin allerdings gerade noch in einer anderen Timeline.
Wir hatten diese Saison viele Widrigkeiten und aktuell geht es nur darum die Saison zu überleben, ggf. noch an Fürth vorbei zu ziehen, aber hauptsächlich eben darum, kommende Saison weiterhin in Liga 2 zu spielen.
Jetzt ist für mich nicht der Zeitpunkt ein spielerisches System zu implementieren. Wir haben mit der "destruktiven" Spielweise eine ordentliche bis gute RR gespielt, zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und vermutlich fehlt uns nur noch ein Sieg bis zum Klassenerhalt.
Jetzt in dieser Crunchtime reisen wir durch die Republik zu einem Abstiegskracher, in dem Regensburg mit dem Rücken zur Wand steht.
Uns fehlen drei Stammspieler und der Rasen ist wohl eher als Acker zu bezeichnen.
In so einem Spiel möchte ich als Trainer doch nicht mein Spielsystem umstellen. Da geht es darum mit Kampf in diesem Spiel zu punkten.
In Münster und Fürth brennt der Baum, in Regensburg gehen die Lichter aus und unser Team hat es geschafft in den letzten fünf Spielen 11 Punkte zu holen.
Das die Spielweise nicht toll ist - absolut richtig, aber das ist doch ein Problem welches jedes der Teams unten sofort nehmen würde, wenn dafür usnere Punktausbeute steht.
Ich bin da einfach kein Fan davon in so einer Situation gegen den Trainer zu schießen, wenn dieser es geschafft hat der Mannschaft neues Leben einzuhauchen.
Ich bin vollkommen bei dir, dass wir uns besser und taktisch breiter aufstellen müssen, aber mMn muss dies im Sommer geschehen und nicht inmitten des Abstiegskampfes, wenn dies 30 Spieltage lang schon nicht funktioniert hat.
Auch möchte ich sagen, dass eigentlich nur Hamburg und Magdeburg in dieser Liga konstant einen wirklich guten Kombinationsfussball spielen. Ganz ehrlich, ich finde auch Mannschaften wie Paderborn oder Lautern spielen über die gesamte Saison nicht wirklich "besseren" Fussball.
Es ist ohne Frage wichtig sich taktisch breiter aufzustellen, einen schönen Ballbesitzfussball werden wir aber hier in absehbarer Zeit nicht sehen (können).
Auch müssen wir sehen, dass wir eben aktuell gegen max. 3 Teams der Favorit sind, gegen 14 andere Teams funktioniert unsere Taktik.
Bezgl. WOC und Raebinger:
Ich habe hier keine genauern Infos, denke aber, dass die Einsatzzeit auf die Verletzungen zurück geht. Raebinger hat als 19-Jähriger in den ersten drei Spielen zwei Mal gespielt, danach ist er immer wieder ausgefallen. Vor ein paar Wochen hatte Scherning auch, bin ich zumindest der Meinung, auf einer PK sein verletzungsbedingtes Saisonaus verkündet.
Bei WOC doch ebenso. Die Leistenverletzung zieht sich durch das Ganze Jahr. Jetzt ist er das zweite Mal in der RR im Kader und das man ihn da nicht einem Kampfspiel auf dem Acker in Regensburg einsetzen will, kann ich voll und ganz verstehen. Das einzige was er dort machen kann ist sich erneut verletzen.
Welcher Spieler mit Qualität versauert denn auf der Bank? Man kann sicher über diMiSa oder Bell Bell diskutieren oder ob man Bico oder Ivanov einwechseln soll, aber ansonsten sehe ich keinen Spieler, der von seiner Qualität in die Startelf drängt.
Um aber eine Schleife zu drehen: Ich bin vollkommen d'accord, dass Scherning in diesem Sommer die Mannschaft taktisch weiterentwickeln muss.
Jetzt, drei Spieltage vor Schluss, im Saisonendspurt halte ich es aber für den falschen Zeitpunkt.
Ich nehme das auch keineswegs persönlich
Ich mag es auch andere Sichtweisen zu lesen, davon lebt so ein Forum. Ich finde deine Beiträge auch gut, selbst wenn ich nicht allem zustimme, da es immer begründet ist.
Ich möchte aber in dieser Saisonphase das Positive sehen und das sind mMn 11 Punkte aus 5 Spielen. MMn sollten wir uns viel mehr darüber freuen (vor Allem wenn man mal nach Fürth schaut), als nach dem ersten spielerischen Rückschlag wieder über den Trainer zu diskutieren, dafür haben wir noch die gesamte Sommerpause Zeit
.
29.04.2025 - 16:02 Uhr
ich habe ja auch mehr als einmal gegen Scherning geschossen. Und war felsenfest davon überzeugt das die Nichtentlassung ein ganz schwerer Fehler vom Verein war und wir quasi vor 4 Wochen abgestiegen sind.
Allerdings haben wir jetzt eine andere Situation das wir sogar über Paltz 14 noch sprechen können ohne dabei zu fantasieren!
Wie dieser turnaround zustande gekommen ist , ist mir ehrlich gesagt immer noch ein Rätsel, lag es wirklich nur daran das Köhler jetzt in der Innenverteidigung steht?
Eigentlich ist mir das auch egal weil jetzt wenn es um die Wurst geht, plötzlich die Ergebnisse kommen und die direkte Konkurrenz schwächelt obendrein.
Und genau deshalb lasse ich im Moment die Einprügelei auf unseren Trainer. Wir alle wollen das unsere Eintracht drin bleibt und was aber auch zur Wahrheit gehört ist das WIE und da hat die Vereinsführung NACH der Saison die Aufgabe jeden Stein umzudrehen und alles zu versuchen das sich sowas nicht zum 4 mal wiederholt und wir die ganze Saison gegen den Abstieg spielen.
Allerdings haben wir jetzt eine andere Situation das wir sogar über Paltz 14 noch sprechen können ohne dabei zu fantasieren!
Wie dieser turnaround zustande gekommen ist , ist mir ehrlich gesagt immer noch ein Rätsel, lag es wirklich nur daran das Köhler jetzt in der Innenverteidigung steht?
Eigentlich ist mir das auch egal weil jetzt wenn es um die Wurst geht, plötzlich die Ergebnisse kommen und die direkte Konkurrenz schwächelt obendrein.
Und genau deshalb lasse ich im Moment die Einprügelei auf unseren Trainer. Wir alle wollen das unsere Eintracht drin bleibt und was aber auch zur Wahrheit gehört ist das WIE und da hat die Vereinsführung NACH der Saison die Aufgabe jeden Stein umzudrehen und alles zu versuchen das sich sowas nicht zum 4 mal wiederholt und wir die ganze Saison gegen den Abstieg spielen.
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