| Geburtsdatum | 29.10.1983 |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Wehen Wiesbaden |
Daniel Scherning [Trainer]
07.11.2023 - 14:31 Uhr
21.04.2025 - 08:26 Uhr
Nun geht es auch langsam in die Phase wer uns in die Neue Saison führen soll. Man prüfe wohl andere Optionen für den Sommer und die darauffolgende Zukunft. Alles andere wäre aber auch aufgrund eines möglichen Abstiegs sehr fahrlässig!
„Ob Scherning es im Sommer verlässt, oder auf der Kommandobrücke bleibt, ließ er am Samstagnachmittag im Unklaren. Auch das Paderborn-Gerücht umschiffte er charmant.“
Ob er persönlich überhaupt in BS bleiben mag ist unklar. Auch was den Trainerposten angeht bleibt es bei uns also spannend
https://www.braunschweiger-zeitung.de/sport/eintracht-braunschweig/article408825245/paderborn-geruecht-das-sagt-eintracht-braunschweigs-trainer.html
„Ob Scherning es im Sommer verlässt, oder auf der Kommandobrücke bleibt, ließ er am Samstagnachmittag im Unklaren. Auch das Paderborn-Gerücht umschiffte er charmant.“
Ob er persönlich überhaupt in BS bleiben mag ist unklar. Auch was den Trainerposten angeht bleibt es bei uns also spannend
https://www.braunschweiger-zeitung.de/sport/eintracht-braunschweig/article408825245/paderborn-geruecht-das-sagt-eintracht-braunschweigs-trainer.html
21.04.2025 - 10:02 Uhr
Scherning angeblich bei Paderborn im Gespräch?
Passt für mich hinten und vorne nicht – weder vom Profil noch von der sportlichen Ausrichtung her. Klingt nach klassischem Namendropping oder dem üblichen Gerüchtekarussell.
Aber ganz ehrlich? Soll uns egal sein. Denn aus Braunschweiger Sicht ist längst klar:
Nach dieser Saison sollte die Zusammenarbeit ohnehin enden. Oder etwa doch nicht? Schwierige Frage...
Denn wie sonst will man eine sportliche „Horrorsaison“ nennen, in der du mehrfach mit drei oder fünf Gegentoren untergehst, gegen sämtliche direkte Konkurrenten über Monate hinweg nicht gewinnst und ein Offensivspiel zeigst, das – vorsichtig formuliert – bis zum Systemwechsel kaum existiert hat?
Und dieser Systemwechsel kam eben nicht aus sportlicher Weitsicht, sondern erst nach monatelangem Festhalten an einem wirkungslosen Konstrukt, das offensichtlich nicht funktioniert hat.
Erst nachdem Scherning zum wiederholten Male öffentlich angezählt wurde, kam die Reaktion.
Und siehe da: Plötzlich läuft’s.
Was uns zu der entscheidenden Frage führt:
Warum erst so spät? Warum nicht schon nach dem fünften Warnsignal statt dem zwölften?
Ein wirklich guter Trainer erkennt doch solche Dinge frühzeitig, justiert gezielt nach, entwickelt weiter, oder?
Scherning hingegen wirkte über Monate stur, unflexibel und geradezu beratungsresistent.
Und genau das hat uns überhaupt erst in diese Lage gebracht.
Es geht hier nicht darum, ihm alles anzulasten – aber als Cheftrainer trägt er die Hauptverantwortung für eine Saison mit historischen Klatschen, torarmen Leidenswegen mit 0,0 xG und einer Mannschaft, die lange Zeit plan- und mutlos wirkte.
Dass er jetzt reagiert hat, ist gut – aber es ist eben Schadensbegrenzung, nicht mehr zum aktuellen Zeitpunkt.
Und ja, ein entscheidender Punkt ist auch:
Im Falle des Klassenerhalts wird sich der Kader verändern.
Zahlreiche Spieler, die sich auch öffentlich immer wieder mal als Fürsprecher von Scherning positioniert haben – Namen wie Krauße, Nikolaou, Bicakcic, Kaufmann – haben auslaufende Verträge. Diese werden hoffentlich allesamt nicht verlängert.
Mit ihnen geht auch ein Stück Loyalität gegenüber dem Trainer.
Aber vielleicht ist das genau der Schnitt, den es jetzt braucht.
Denn: Viele dieser Spieler stehen für Kampf, ja – aber nicht für Entwicklung. Und genau darum muss es nun gehen.
Spieler wie Raebiger oder Ould-Chikh würden unter einem neuen Coach endlich faire und kontinuierliche Chancen bekommen.
Man darf auch nicht vergessen:
Wenn man jetzt nicht verlängert und sich nach der Saison trennt, wäre das ein sauberer, nachvollziehbarer Schritt.
Ein großer Unterschied zur Schiele-Entscheidung, die damals unnötig früh getroffen und teuer korrigiert werden musste.
Es wäre ein Zeichen, dass man aus Fehlern gelernt hat.
Aber – und das gehört zur Wahrheit auch dazu –
es ist gleichzeitig eine extrem undankbare und schwierige Entscheidung.
Denn: Was, wenn wir wirklich so weitermachen wie aktuell?
Was, wenn wir in Regensburg bestehen, gegen Düsseldorf punkten und am Ende vielleicht mit 40+ Punkten souverän die Klasse halten – mit einer auf dem Papier starken Rückrunde, klaren Ergebnissen und sportlicher Stabilisierung?
Dann kannst du eine Nicht-Verlängerung auch nicht einfach mit einem „naja, war halt eine schlimme Saison“ erklären.
Denn dann hat auch Scherning geliefert – spät, vielleicht zu spät für eine langfristige Perspektive, aber eben doch so, dass man die Entwicklung nicht mehr komplett wegdiskutieren kann.
Und das ist der Kern der Problematik:
Die aktuelle Serie fühlt sich wie ein Befreiungsschlag an – aber der Eindruck der Monate davor ist tief eingebrannt.
Was überwiegt am Ende?
Die Ergebnisse der letzten 6 Spiele – oder die Erkenntnis aus den 28 davor?
Fakt ist für mich:
Ein Dritter Ligaverbleib in Folge wäre ein Erfolg, aufgrund der katastrophalen Hinserie. Aber eben nur dann, wenn man daraus konsequent die richtigen Schlüsse zieht.
Und dazu gehört auch, jeden Stein umzudrehen – auch den auf der Trainerbank.
Denn das mögliche vierte Jahr 2. Liga muss endlich mehr sein als Schadensbegrenzung.
Es braucht Substanz, Stabilität, Struktur – und vielleicht auch einen mutigen Neustart.
Und den kann man nur dann vollziehen, wenn man nicht aus kurzfristiger Erleichterung heraus langfristige Entscheidungen trifft.
Scherning raus oder Scherning bleibt?
Egal wie’s kommt: Es darf kein Reflex sein – sondern muss ein Ergebnis einer knallharten Analyse werden.
Nur dann kommt endlich wieder Ruhe rein. Nur dann entsteht Entwicklung. Nur dann ist es Eintracht mit Perspektive.
Über allem steht der vorzeitige Klassenerhalt. Hoffen wir mal, dass wir den ganz schnell klar machen.
Was danach kommt, darauf bin ich sehr gespannt und ich hoffe, dass man die richtige Entscheidung treffen wird, die wohl alles andere als leicht sein wird aufgrund der genannten Gründe.
Lassen wir uns überraschen.
Passt für mich hinten und vorne nicht – weder vom Profil noch von der sportlichen Ausrichtung her. Klingt nach klassischem Namendropping oder dem üblichen Gerüchtekarussell.
Aber ganz ehrlich? Soll uns egal sein. Denn aus Braunschweiger Sicht ist längst klar:
Nach dieser Saison sollte die Zusammenarbeit ohnehin enden. Oder etwa doch nicht? Schwierige Frage...
Denn wie sonst will man eine sportliche „Horrorsaison“ nennen, in der du mehrfach mit drei oder fünf Gegentoren untergehst, gegen sämtliche direkte Konkurrenten über Monate hinweg nicht gewinnst und ein Offensivspiel zeigst, das – vorsichtig formuliert – bis zum Systemwechsel kaum existiert hat?
Und dieser Systemwechsel kam eben nicht aus sportlicher Weitsicht, sondern erst nach monatelangem Festhalten an einem wirkungslosen Konstrukt, das offensichtlich nicht funktioniert hat.
Erst nachdem Scherning zum wiederholten Male öffentlich angezählt wurde, kam die Reaktion.
Und siehe da: Plötzlich läuft’s.
Was uns zu der entscheidenden Frage führt:
Warum erst so spät? Warum nicht schon nach dem fünften Warnsignal statt dem zwölften?
Ein wirklich guter Trainer erkennt doch solche Dinge frühzeitig, justiert gezielt nach, entwickelt weiter, oder?
Scherning hingegen wirkte über Monate stur, unflexibel und geradezu beratungsresistent.
Und genau das hat uns überhaupt erst in diese Lage gebracht.
Es geht hier nicht darum, ihm alles anzulasten – aber als Cheftrainer trägt er die Hauptverantwortung für eine Saison mit historischen Klatschen, torarmen Leidenswegen mit 0,0 xG und einer Mannschaft, die lange Zeit plan- und mutlos wirkte.
Dass er jetzt reagiert hat, ist gut – aber es ist eben Schadensbegrenzung, nicht mehr zum aktuellen Zeitpunkt.
Und ja, ein entscheidender Punkt ist auch:
Im Falle des Klassenerhalts wird sich der Kader verändern.
Zahlreiche Spieler, die sich auch öffentlich immer wieder mal als Fürsprecher von Scherning positioniert haben – Namen wie Krauße, Nikolaou, Bicakcic, Kaufmann – haben auslaufende Verträge. Diese werden hoffentlich allesamt nicht verlängert.
Mit ihnen geht auch ein Stück Loyalität gegenüber dem Trainer.
Aber vielleicht ist das genau der Schnitt, den es jetzt braucht.
Denn: Viele dieser Spieler stehen für Kampf, ja – aber nicht für Entwicklung. Und genau darum muss es nun gehen.
Spieler wie Raebiger oder Ould-Chikh würden unter einem neuen Coach endlich faire und kontinuierliche Chancen bekommen.
Man darf auch nicht vergessen:
Wenn man jetzt nicht verlängert und sich nach der Saison trennt, wäre das ein sauberer, nachvollziehbarer Schritt.
Ein großer Unterschied zur Schiele-Entscheidung, die damals unnötig früh getroffen und teuer korrigiert werden musste.
Es wäre ein Zeichen, dass man aus Fehlern gelernt hat.
Aber – und das gehört zur Wahrheit auch dazu –
es ist gleichzeitig eine extrem undankbare und schwierige Entscheidung.
Denn: Was, wenn wir wirklich so weitermachen wie aktuell?
Was, wenn wir in Regensburg bestehen, gegen Düsseldorf punkten und am Ende vielleicht mit 40+ Punkten souverän die Klasse halten – mit einer auf dem Papier starken Rückrunde, klaren Ergebnissen und sportlicher Stabilisierung?
Dann kannst du eine Nicht-Verlängerung auch nicht einfach mit einem „naja, war halt eine schlimme Saison“ erklären.
Denn dann hat auch Scherning geliefert – spät, vielleicht zu spät für eine langfristige Perspektive, aber eben doch so, dass man die Entwicklung nicht mehr komplett wegdiskutieren kann.
Und das ist der Kern der Problematik:
Die aktuelle Serie fühlt sich wie ein Befreiungsschlag an – aber der Eindruck der Monate davor ist tief eingebrannt.
Was überwiegt am Ende?
Die Ergebnisse der letzten 6 Spiele – oder die Erkenntnis aus den 28 davor?
Fakt ist für mich:
Ein Dritter Ligaverbleib in Folge wäre ein Erfolg, aufgrund der katastrophalen Hinserie. Aber eben nur dann, wenn man daraus konsequent die richtigen Schlüsse zieht.
Und dazu gehört auch, jeden Stein umzudrehen – auch den auf der Trainerbank.
Denn das mögliche vierte Jahr 2. Liga muss endlich mehr sein als Schadensbegrenzung.
Es braucht Substanz, Stabilität, Struktur – und vielleicht auch einen mutigen Neustart.
Und den kann man nur dann vollziehen, wenn man nicht aus kurzfristiger Erleichterung heraus langfristige Entscheidungen trifft.
Scherning raus oder Scherning bleibt?
Egal wie’s kommt: Es darf kein Reflex sein – sondern muss ein Ergebnis einer knallharten Analyse werden.
Nur dann kommt endlich wieder Ruhe rein. Nur dann entsteht Entwicklung. Nur dann ist es Eintracht mit Perspektive.
Über allem steht der vorzeitige Klassenerhalt. Hoffen wir mal, dass wir den ganz schnell klar machen.
Was danach kommt, darauf bin ich sehr gespannt und ich hoffe, dass man die richtige Entscheidung treffen wird, die wohl alles andere als leicht sein wird aufgrund der genannten Gründe.
Lassen wir uns überraschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Peter_Sillje am 21.04.2025 um 10:22 Uhr bearbeitet
21.04.2025 - 10:52 Uhr
Auch ich habe Scherning bei der Eintracht längst am Ende gesehen, eben weil er beratungsresistent bzw. viel zu unflexibel und mutlos wirkte.
Vielleicht aber hat auch Scherning in dieser Saison viel dazugelernt, vielleicht wird er in eine Saison nicht so blauäugig gehen wie in diese, vielleicht wird er selbst endlich auch einen Plan B entwickeln, vielleicht findet er endlich Lösungen für unterschiedliche Gegner (selbst tiefstehend oder offensiv orientiert), vielleicht entwickelt er gerade sein In-Match-Coaching weiter.
Immerhin kann ich seine Wechsel während des Spiels meist gut nachvollziehen und da traut er sich auch, weit vor Minute 60 zu reagieren.
Zugute halte ich ihm auf jeden Fall, dass er Köhler zuletzt super positioniert und dafür sogar Ermin auf die Bank gesetzt hat, dass Bell Bell endlich ran darf (wenn auch eher aus der Not), dass er Tempelmann weiter vorne positioniert und Marie eine Chance gibt. Dass er generell offenbar für Zusammenhalt im Team sorgt.
Ich denke aber, die nächsten Spiele werden zeigen, ob es sich lohnt, mit Scherning auch den nächsten Schritt anzugehen. Immer den Klassenerhalt vorausgesetzt. Denn zur Wahrheit der letzten drei Siege gehört auch, dass der Erfolg gegen Paderborn sehr glücklich war, dass momentan der Psycho-Effekt sehr positiv wirkt, und dass es gegen Gegner ging, die Eintracht von der Spielanlage liegen. Außerdem wurde der Trainer durch Kessel offenbar zu Veränderungen gedrängt…unklar, wieviel davon er auch ohne die Krisenphase umgesetzt hätte.
Ich würde es deshalb Stand jetzt nicht ausschließen, dass er auch über die Saison hinaus Eintracht-Coach bleiben kann. Das sollte aber eine ehrliche Analyse nach der Saison entscheiden. Sollte der auch spielerische Aufschwung so weitergehen (gerade das Regensburg-Spiel wird da ein spannender Gradmesser) und ein sicherer Klassenerhalt mit einem weiterhin starken Saisonfinale dabei herauskommen, hätte er es aus meiner Sicht verdient, sich an der Weiterentwicklung des Teams zu versuchen. Das wurde Schiele verwehrt, der es damals aus meiner Sicht zumindest verdient gehabt hätte, es versuchen zu dürfen.
Meine Meinung: geht es bis Saisonende so gut weiter wie zuletzt, sollte Scherning bleiben dürfen, aber mit einem vorsichtig gestalteten Vertrag, z B ein Ein-Jahresvertrag, der frühestens im Winter nach einer Zwischenbilanz auf zwei Jahre verlängert wird. Dann würde die Eintracht nicht zu sehr ins Risiko gehen.
Aber gut…das ist alles noch Zukunftsmusik. Entscheidend wird es jetzt, tatsächlich die Klasse zu halten - und dann die Saison gründlich aufzuarbeiten.
Ich bin übrigens durchaus dafür, Spielern wie Nikolaou und Ermin noch einen Einjahresvertrag zu geben, wenn sie selbst klar bereit sind, nur noch bei Bedarf von der Bank zu kommen. Beide zeigen immer wieder, wie wertvoll sie für das gesamte Team auf dem Platz sein können. Und alle, die für die Kabine wichtig sind, den Laufpass zu geben, hielte ich für einen großen Fehler. Die Zeit für Krauße, Kaufmann und Polter bei der Eintracht dürfte allerdings ablaufen.
Vielleicht aber hat auch Scherning in dieser Saison viel dazugelernt, vielleicht wird er in eine Saison nicht so blauäugig gehen wie in diese, vielleicht wird er selbst endlich auch einen Plan B entwickeln, vielleicht findet er endlich Lösungen für unterschiedliche Gegner (selbst tiefstehend oder offensiv orientiert), vielleicht entwickelt er gerade sein In-Match-Coaching weiter.
Immerhin kann ich seine Wechsel während des Spiels meist gut nachvollziehen und da traut er sich auch, weit vor Minute 60 zu reagieren.
Zugute halte ich ihm auf jeden Fall, dass er Köhler zuletzt super positioniert und dafür sogar Ermin auf die Bank gesetzt hat, dass Bell Bell endlich ran darf (wenn auch eher aus der Not), dass er Tempelmann weiter vorne positioniert und Marie eine Chance gibt. Dass er generell offenbar für Zusammenhalt im Team sorgt.
Ich denke aber, die nächsten Spiele werden zeigen, ob es sich lohnt, mit Scherning auch den nächsten Schritt anzugehen. Immer den Klassenerhalt vorausgesetzt. Denn zur Wahrheit der letzten drei Siege gehört auch, dass der Erfolg gegen Paderborn sehr glücklich war, dass momentan der Psycho-Effekt sehr positiv wirkt, und dass es gegen Gegner ging, die Eintracht von der Spielanlage liegen. Außerdem wurde der Trainer durch Kessel offenbar zu Veränderungen gedrängt…unklar, wieviel davon er auch ohne die Krisenphase umgesetzt hätte.
Ich würde es deshalb Stand jetzt nicht ausschließen, dass er auch über die Saison hinaus Eintracht-Coach bleiben kann. Das sollte aber eine ehrliche Analyse nach der Saison entscheiden. Sollte der auch spielerische Aufschwung so weitergehen (gerade das Regensburg-Spiel wird da ein spannender Gradmesser) und ein sicherer Klassenerhalt mit einem weiterhin starken Saisonfinale dabei herauskommen, hätte er es aus meiner Sicht verdient, sich an der Weiterentwicklung des Teams zu versuchen. Das wurde Schiele verwehrt, der es damals aus meiner Sicht zumindest verdient gehabt hätte, es versuchen zu dürfen.
Meine Meinung: geht es bis Saisonende so gut weiter wie zuletzt, sollte Scherning bleiben dürfen, aber mit einem vorsichtig gestalteten Vertrag, z B ein Ein-Jahresvertrag, der frühestens im Winter nach einer Zwischenbilanz auf zwei Jahre verlängert wird. Dann würde die Eintracht nicht zu sehr ins Risiko gehen.
Aber gut…das ist alles noch Zukunftsmusik. Entscheidend wird es jetzt, tatsächlich die Klasse zu halten - und dann die Saison gründlich aufzuarbeiten.
Ich bin übrigens durchaus dafür, Spielern wie Nikolaou und Ermin noch einen Einjahresvertrag zu geben, wenn sie selbst klar bereit sind, nur noch bei Bedarf von der Bank zu kommen. Beide zeigen immer wieder, wie wertvoll sie für das gesamte Team auf dem Platz sein können. Und alle, die für die Kabine wichtig sind, den Laufpass zu geben, hielte ich für einen großen Fehler. Die Zeit für Krauße, Kaufmann und Polter bei der Eintracht dürfte allerdings ablaufen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Elbloewe am 21.04.2025 um 10:59 Uhr bearbeitet
21.04.2025 - 10:52 Uhr
"Ich lebe von Tag zu Tag und das schon seit Wochen, weil hier viel über mich gesprochen wurde. Manchmal auch mehr über mich als mit mir". Klingt für mich tatsächlich eher danach, als würde er hier selbst nich verlängern wollen nach der Saison. Ich denke auch durchaus an dem Paderborn Gerücht könnte was dran sein. Ich fände es schade, weil man gerade auch jetzt zum Ende der Saison sehen kann, was für spielerisches Potenzial nach vorne die Mannschaft entwickelt. Mit den richtigen Neuzugängen kann man da schon was rausholen. Am Ende wollen wir ja auch endlich, dass Kontinuität einkehrt.
21.04.2025 - 11:02 Uhr
Zitat von Torkanone67
"Ich lebe von Tag zu Tag und das schon seit Wochen, weil hier viel über mich gesprochen wurde. Manchmal auch mehr über mich als mit mir". Klingt für mich tatsächlich eher danach, als würde er hier selbst nich verlängern wollen nach der Saison. Ich denke auch durchaus an dem Paderborn Gerücht könnte was dran sein. Ich fände es schade, weil man gerade auch jetzt zum Ende der Saison sehen kann, was für spielerisches Potenzial nach vorne die Mannschaft entwickelt. Mit den richtigen Neuzugängen kann man da schon was rausholen. Am Ende wollen wir ja auch endlich, dass Kontinuität einkehrt.
"Ich lebe von Tag zu Tag und das schon seit Wochen, weil hier viel über mich gesprochen wurde. Manchmal auch mehr über mich als mit mir". Klingt für mich tatsächlich eher danach, als würde er hier selbst nich verlängern wollen nach der Saison. Ich denke auch durchaus an dem Paderborn Gerücht könnte was dran sein. Ich fände es schade, weil man gerade auch jetzt zum Ende der Saison sehen kann, was für spielerisches Potenzial nach vorne die Mannschaft entwickelt. Mit den richtigen Neuzugängen kann man da schon was rausholen. Am Ende wollen wir ja auch endlich, dass Kontinuität einkehrt.
Mein Gefühl geht bei solchen Aussagen auch eher in die Richtung Abschied nach der Saison. Vielleicht weiß das Team das bereits und sind so extra motiviert ihrem Trainer einen tollen Abschied mit dem Klassenerhalt zu bereiten.
21.04.2025 - 12:23 Uhr
Hier wird ja schon ziemlich schwarz gemalt. Komisch.
Zeigt die Mannschaft gegen Regensburg ihr altbekanntes Gesicht, bin ich auf eure Reaktionen gespannt. Die letzten zwei Wochen mit drei Siegen im Rücken lassen die meisten jetzt vieles vergessen, ich sehe das aber weiterhin etwas differenzierter. Gewisse Dinge wiegen jetzt sogar noch schwerer, wenn man sieht, was eigentlich möglich ist mit diesem Team.
Scherning sagt im BZ-Interview viel Interessantes, aber auch einiges, das man kritisch einordnen muss.
Er hätte sich wohl phasenweise gewünscht, dass mehr mit ihm als über ihn gesprochen wird. Das lässt zumindest durchblicken, dass ihn der öffentliche und interne Umgang mit seiner Person durchaus beschäftigt hat.
Und ganz ehrlich:
Dieser Satz wirkt auf mich – bei allem Respekt – etwas realitätsfremd und fast schon undankbar.
Denn nach jeder Klatsche, nach jeder sportlich desolaten Phase, nach jeder Krise – bekam er erneut das Vertrauen ausgesprochen.
Mehrfach. Öffentlich. Klar.
Von einem Manager, der sich – anders als sein Vorgänger – auch nicht zu schade war, mit seiner eigenen Position dafür einzustehen.
Benjamin Kessel hat in der wohl schwierigsten Phase die sportliche Verantwortung mitgetragen – das ist keine Selbstverständlichkeit.
Gerade nach dem 1:5 gegen Hertha hätte niemand mehr mit einem Verbleib gerechnet – weder im Umfeld, noch im Forum, noch in der Liga. Und trotzdem hielt der Verein an ihm fest.
Dass Scherning nun durchblicken lässt, wie belastend die Diskussionen um seine Person waren – das ist menschlich nachvollziehbar.
Aber ausgerechnet in dieser Konstellation anzumerken, dass mehr mit ihm hätte gesprochen werden müssen, ist angesichts der langen Geduld und des überdurchschnittlichen Rückhalts, den er erhalten hat, eine Aussage, die man durchaus kritisch sehen darf.
Und was mich dabei noch viel mehr irritiert ist, dass scheinbar so wenig Selbstkritik mitschwingt.
Natürlich sagt er, er fokussiere sich voll auf den Klassenerhalt – das ist auch glaubwürdig.
Aber gerade bei der Frage nach der Entwicklung der Mannschaft, dem sportlichen Umschwung, der späten Systemumstellung – da fehlt mir der offene Umgang mit der Realität.
Denn machen wir uns nichts vor:
Viel zu lange wurde an einem System festgehalten, das weder zum Kader passte noch Wirkung entfaltete.
Spielidee? Fehlanzeige.
Offensivstruktur? Kaum vorhanden.
Taktische Anpassung? Erst als es fast zu spät war.
Und das hat eben nichts mit dem Kader zu tun, wie viele hier immer wieder behauptet haben.
Denn spätestens jetzt sehen wir ja, was möglich ist.
Also war das Team nicht das Problem – sondern die Herangehensweise.
Und das fällt eben vor allem in den Verantwortungsbereich des Trainers.
Noch so ein Punkt: Es ist auffällig, dass er die Gerüchte um Paderborn charmant umschifft, was völlig legitim ist, aber dabei keinerlei klare Position bezieht.
Das ist völlig in Ordnung – Standard im Geschäft.
Aber es zeigt eben auch: Die emotionale Bindung, die er verbal nach außen betont, ist offenbar nicht so groß, dass man auf eigene Initiative ein klares Bekenntnis abgeben möchte.
Ob man das kritisieren will, ist Geschmackssache – aber es steht nun mal im Kontrast zu der Loyalität, die ihm der Verein über Monate (!) hinweg entgegengebracht hat, trotz keiner sportlichen Weiterentwicklung.
Er hat sich sehr kontrolliert geäußert, teilweise sogar angenehm zurückhaltend.
Aber der Subtext, dass sich das Blatt jetzt endlich gewendet hat und dass das Umfeld ihm teilweise zu kritisch begegnet ist – der ist spürbar.
Daniel Scherning ist ein sympathischer Typ – das will ihm niemand absprechen.
Aber seine jetzige sportliche „Wende“ ändert nichts daran, dass vieles zu spät kam.
Die Stabilität, die nun da ist, hätte auch drei Monate früher entstehen können – mit denselben Spielern.
Dass es nun besser läuft, freut uns alle. Aber es sollte nicht automatisch bedeuten, dass alle vorangegangenen Probleme vergessen sind.
Ob er bleibt oder geht – das ist eine Entscheidung für den Sommer.
Aber wenn man darüber spricht, muss man auch alle Aspekte dieser Saison auf den Tisch legen.
Nicht nur die erfolgreichen letzten Wochen.
Zeigt die Mannschaft gegen Regensburg ihr altbekanntes Gesicht, bin ich auf eure Reaktionen gespannt. Die letzten zwei Wochen mit drei Siegen im Rücken lassen die meisten jetzt vieles vergessen, ich sehe das aber weiterhin etwas differenzierter. Gewisse Dinge wiegen jetzt sogar noch schwerer, wenn man sieht, was eigentlich möglich ist mit diesem Team.
Scherning sagt im BZ-Interview viel Interessantes, aber auch einiges, das man kritisch einordnen muss.
Er hätte sich wohl phasenweise gewünscht, dass mehr mit ihm als über ihn gesprochen wird. Das lässt zumindest durchblicken, dass ihn der öffentliche und interne Umgang mit seiner Person durchaus beschäftigt hat.
Und ganz ehrlich:
Dieser Satz wirkt auf mich – bei allem Respekt – etwas realitätsfremd und fast schon undankbar.
Denn nach jeder Klatsche, nach jeder sportlich desolaten Phase, nach jeder Krise – bekam er erneut das Vertrauen ausgesprochen.
Mehrfach. Öffentlich. Klar.
Von einem Manager, der sich – anders als sein Vorgänger – auch nicht zu schade war, mit seiner eigenen Position dafür einzustehen.
Benjamin Kessel hat in der wohl schwierigsten Phase die sportliche Verantwortung mitgetragen – das ist keine Selbstverständlichkeit.
Gerade nach dem 1:5 gegen Hertha hätte niemand mehr mit einem Verbleib gerechnet – weder im Umfeld, noch im Forum, noch in der Liga. Und trotzdem hielt der Verein an ihm fest.
Dass Scherning nun durchblicken lässt, wie belastend die Diskussionen um seine Person waren – das ist menschlich nachvollziehbar.
Aber ausgerechnet in dieser Konstellation anzumerken, dass mehr mit ihm hätte gesprochen werden müssen, ist angesichts der langen Geduld und des überdurchschnittlichen Rückhalts, den er erhalten hat, eine Aussage, die man durchaus kritisch sehen darf.
Und was mich dabei noch viel mehr irritiert ist, dass scheinbar so wenig Selbstkritik mitschwingt.
Natürlich sagt er, er fokussiere sich voll auf den Klassenerhalt – das ist auch glaubwürdig.
Aber gerade bei der Frage nach der Entwicklung der Mannschaft, dem sportlichen Umschwung, der späten Systemumstellung – da fehlt mir der offene Umgang mit der Realität.
Denn machen wir uns nichts vor:
Viel zu lange wurde an einem System festgehalten, das weder zum Kader passte noch Wirkung entfaltete.
Spielidee? Fehlanzeige.
Offensivstruktur? Kaum vorhanden.
Taktische Anpassung? Erst als es fast zu spät war.
Und das hat eben nichts mit dem Kader zu tun, wie viele hier immer wieder behauptet haben.
Denn spätestens jetzt sehen wir ja, was möglich ist.
Also war das Team nicht das Problem – sondern die Herangehensweise.
Und das fällt eben vor allem in den Verantwortungsbereich des Trainers.
Noch so ein Punkt: Es ist auffällig, dass er die Gerüchte um Paderborn charmant umschifft, was völlig legitim ist, aber dabei keinerlei klare Position bezieht.
Das ist völlig in Ordnung – Standard im Geschäft.
Aber es zeigt eben auch: Die emotionale Bindung, die er verbal nach außen betont, ist offenbar nicht so groß, dass man auf eigene Initiative ein klares Bekenntnis abgeben möchte.
Ob man das kritisieren will, ist Geschmackssache – aber es steht nun mal im Kontrast zu der Loyalität, die ihm der Verein über Monate (!) hinweg entgegengebracht hat, trotz keiner sportlichen Weiterentwicklung.
Er hat sich sehr kontrolliert geäußert, teilweise sogar angenehm zurückhaltend.
Aber der Subtext, dass sich das Blatt jetzt endlich gewendet hat und dass das Umfeld ihm teilweise zu kritisch begegnet ist – der ist spürbar.
Daniel Scherning ist ein sympathischer Typ – das will ihm niemand absprechen.
Aber seine jetzige sportliche „Wende“ ändert nichts daran, dass vieles zu spät kam.
Die Stabilität, die nun da ist, hätte auch drei Monate früher entstehen können – mit denselben Spielern.
Dass es nun besser läuft, freut uns alle. Aber es sollte nicht automatisch bedeuten, dass alle vorangegangenen Probleme vergessen sind.
Ob er bleibt oder geht – das ist eine Entscheidung für den Sommer.
Aber wenn man darüber spricht, muss man auch alle Aspekte dieser Saison auf den Tisch legen.
Nicht nur die erfolgreichen letzten Wochen.
21.04.2025 - 13:10 Uhr
Dieser Beitrag lässt nicht unbedingt den Schluss zu, dass DS zum SC Paderborn gehen könnte:
https://www.liga-zwei.de/sc-paderborn-ist-daniel-scherning-ein-trainerkandidat/
https://www.liga-zwei.de/sc-paderborn-ist-daniel-scherning-ein-trainerkandidat/
21.04.2025 - 14:10 Uhr
Zitat von Peter_Sillje
...
Noch so ein Punkt: Es ist auffällig, dass er die Gerüchte um Paderborn charmant umschifft, was völlig legitim ist, aber dabei keinerlei klare Position bezieht.
Das ist völlig in Ordnung – Standard im Geschäft.
Aber es zeigt eben auch: Die emotionale Bindung, die er verbal nach außen betont, ist offenbar nicht so groß, dass man auf eigene Initiative ein klares Bekenntnis abgeben möchte.
....
...
Noch so ein Punkt: Es ist auffällig, dass er die Gerüchte um Paderborn charmant umschifft, was völlig legitim ist, aber dabei keinerlei klare Position bezieht.
Das ist völlig in Ordnung – Standard im Geschäft.
Aber es zeigt eben auch: Die emotionale Bindung, die er verbal nach außen betont, ist offenbar nicht so groß, dass man auf eigene Initiative ein klares Bekenntnis abgeben möchte.
....
Das mit dem klaren Bekenntnis ist in diesem schwierigen Umfeld so eine Sache. Fußball ist ein Geschäft und Dinge können sich schnell ändern. Möglicherweise ist an dem Paderborn-Gerücht im Moment gar nichts dran, möglicherweise kommt er aber in ein paar Wochen doch in den Kreis der Kandidaten, wer weiß das von uns schon. Aber erinnere dich an RTH Ende der letzten Saison. Die Wenigsten hatten nach seinen Äußerungen mit einem Abgang gerechnet und nicht wenige haben ihm das anschließend krumm genommen. Man kann es eben drehen, wie man will.
21.04.2025 - 16:00 Uhr
Zitat von marcel67
@PeterSilie
Was hat Dir der Trainer getan?
Muss man so gegen eine Person hetzen?? Zumal er uns als Trainer mit der neu formierten Mannschaft die Klasse sichert!
Wenn das viele machen hätte ich als Trainer auch keine Lust Spieltag für Spieltag die Rübe hin zu halten, für eine verfehlte Einkaufspolitik(sonst müsste man nicht immer in dem Ausmaß nach justieren und das zieht sich schon eine ganze Weile, will sagen, der Ursprung ist nicht in dieser Saison zu suchen)
Und hinzu kommen noch die Aussetzer von einigen Spielern, die Siege gekostet haben!
Oder die Fehlende Einstellung zum Abstiegskamp(siehe Hertha spiel, in dem Ivanov den Ball ins Tor Geleitschutz gibt)!
Was für ein Satz, jeder kann sehen, dass dies erst möglich ist seitdem wir die Winterzugänge haben!
Sogar Herr Tempelmann führt die Verbesserungen auf den technische Aufwertung der neuen zurück!
Oder um mal ein positives Beispiel für Entwicklung zu bringen, Max Marie, der hat körperlich zugelegt und ist jetzt in der Lage körperlich mitzuhalten!
Sorry, kann nicht verstehen, wie man so in sich gefangen ist, das alles dem Trainer anzulasten?!!
Und so könnte ich weiter machen und weiter machen, auch im letzten Spiel gab es das ein oder andere, das wegen dem Sieg unter den Tisch fällt! Das sind individuelle Probleme der Spieler und der Trainer kann mal nicht hingehen und ihn umbauen! Da geht es um grundlegendes , dass man in der Jungend beigebracht bekommt!
Mit 60 laufe ich auch keine 10 Km mehr in der Stunde. Der eine hat halt früher die "Flasche Leer" und der andere später! Bei uns viele leider früher! Da kann der Trainer aber nichts für!
Und im übrigen bezweifele ich, dass man nächste Saison noch mal soviel Glück hat und so wie seit Corona, die Klasse halten kann!(nach dem Aufstieg).
Irgendwann ist das Glück aufgebraucht! Aber das hat auch nichts mit dem Trainer zu tun!
@PeterSilie
Was hat Dir der Trainer getan?
Muss man so gegen eine Person hetzen?? Zumal er uns als Trainer mit der neu formierten Mannschaft die Klasse sichert!
Wenn das viele machen hätte ich als Trainer auch keine Lust Spieltag für Spieltag die Rübe hin zu halten, für eine verfehlte Einkaufspolitik(sonst müsste man nicht immer in dem Ausmaß nach justieren und das zieht sich schon eine ganze Weile, will sagen, der Ursprung ist nicht in dieser Saison zu suchen)
Und hinzu kommen noch die Aussetzer von einigen Spielern, die Siege gekostet haben!
Oder die Fehlende Einstellung zum Abstiegskamp(siehe Hertha spiel, in dem Ivanov den Ball ins Tor Geleitschutz gibt)!
Zitat von Peter_Sillje
Viel zu lange wurde an einem System festgehalten, das weder zum Kader passte noch Wirkung entfaltete.
Spielidee? Fehlanzeige.
Offensivstruktur? Kaum vorhanden.
Taktische Anpassung? Erst als es fast zu spät war.
Und das hat eben nichts mit dem Kader zu tun, wie viele hier immer wieder behauptet haben.
Denn spätestens jetzt sehen wir ja, was möglich ist.
Viel zu lange wurde an einem System festgehalten, das weder zum Kader passte noch Wirkung entfaltete.
Spielidee? Fehlanzeige.
Offensivstruktur? Kaum vorhanden.
Taktische Anpassung? Erst als es fast zu spät war.
Und das hat eben nichts mit dem Kader zu tun, wie viele hier immer wieder behauptet haben.
Denn spätestens jetzt sehen wir ja, was möglich ist.
Was für ein Satz, jeder kann sehen, dass dies erst möglich ist seitdem wir die Winterzugänge haben!
Sogar Herr Tempelmann führt die Verbesserungen auf den technische Aufwertung der neuen zurück!
Oder um mal ein positives Beispiel für Entwicklung zu bringen, Max Marie, der hat körperlich zugelegt und ist jetzt in der Lage körperlich mitzuhalten!
Sorry, kann nicht verstehen, wie man so in sich gefangen ist, das alles dem Trainer anzulasten?!!
Und so könnte ich weiter machen und weiter machen, auch im letzten Spiel gab es das ein oder andere, das wegen dem Sieg unter den Tisch fällt! Das sind individuelle Probleme der Spieler und der Trainer kann mal nicht hingehen und ihn umbauen! Da geht es um grundlegendes , dass man in der Jungend beigebracht bekommt!
Mit 60 laufe ich auch keine 10 Km mehr in der Stunde. Der eine hat halt früher die "Flasche Leer" und der andere später! Bei uns viele leider früher! Da kann der Trainer aber nichts für!
Und im übrigen bezweifele ich, dass man nächste Saison noch mal soviel Glück hat und so wie seit Corona, die Klasse halten kann!(nach dem Aufstieg).
Irgendwann ist das Glück aufgebraucht! Aber das hat auch nichts mit dem Trainer zu tun!
@marcel67
Ach, Hetze also, ja?
Wenn du irgendwann nochmal eine Schule besuchst, wirst du den Unterschied zwischen Kritik und „Hetze“ vielleicht sogar noch verstehen.
Spoiler: Hetze ist nicht, wenn man die Arbeit eines Trainers kritisch hinterfragt – besonders nicht nach einer Saison, in der man über Monate hinweg sportlich am Abgrund stand.
Und keine Sorge – wenn du Trainer wärst, dann hätte ich tatsächlich auch keine Lust, Woche für Woche deine Ausreden zu hören.
Gott sei Dank bist du keiner – denn du würdest anscheinend jegliche Kritik direkt als Angriff und Hetze auf deine Person verstehen.
Jetzt aber mal zu den Fakten, statt zu deinen Behauptungen:
Seit wann genau sind die Winterneuzugänge eigentlich da? Seit Januar oder erst seit zwei Wochen?
Denn wenn du behauptest, „erst durch die Neuzugänge“ sei das alles möglich geworden, dann musst du dir bitte mal anschauen, wann die verpflichtet wurden – und wie lange danach es noch immer nicht lief.
Dass es erst im April (!) klick gemacht hat, hat weniger mit den Transfers zu tun – sondern mehr damit, dass endlich die taktische Ausrichtung angepasst wurde, das System etwas umgestellt wurde, und plötzlich auch wieder Tempo und Zielstrebigkeit zu erkennen war.
Wer ist für System, Ausrichtung, taktische Grundordnung zuständig? Richtig: der Trainer.
Aber klar – wenn’s schlecht läuft, sind’s die Spieler, das Management, die Sterne, der Rasen oder das Wetter.
Wenn’s gut läuft, ist’s natürlich dann wieder der Trainer.
Diese Logik ist derart krumm, dass sie nicht mal in einer VAR-Linie Platz hätte.
Dein „Beweis“ für Entwicklung ist übrigens, dass Max Marie 4 Kilo Muskelmasse zugelegt hat?
Ernsthaft?😂
Das ist also jetzt der Freifahrtschein für monatelange Inkonstanz, fehlende Spielidee, taktische Eindimensionalität und eine Offensive, die bis April so torgefährlich war wie ein eingeschlafener Gartenzwerg?
Und nein – ich habe nicht alles dem Trainer angelastet.
Ich habe gesagt, dass Scherning lange zu stur war, zu lange an seinem System festgehalten hat, das nicht funktionierte.
Das jetzt Besserung eintritt, ist gut – aber die Frage ist doch: Warum erst jetzt? Warum nicht viel früher, wo der Kader dafür schon da war?
Und noch zu deinem Lieblingssatz: „Man kann nicht alles dem Trainer vorwerfen.“
Stimmt.
Aber die Spielidee, die Kaderstruktur, die Trainingssteuerung, die taktische Ausrichtung, die Aufstellungen – das alles ist nun mal Trainerverantwortung.
Und wenn das monatelang nicht funktioniert, dann ist Kritik nicht nur erlaubt, sondern notwendig.
Wenn du das nicht verkraftest, ist das dein Thema.
Aber komm mir bitte nicht mit „in sich gefangen“ oder „Opfer von Aussetzern“ – das ist keine Analyse, das ist Realitätsverweigerung auf Fan-TV-Niveau.
Im Übrigen:
Wenn Scherning nichts mit der sportlichen Misere zu tun hat – warum wird ihm dann jetzt die sportliche Wende angerechnet?
Also entweder ist er verantwortlich oder eben nicht.
Aber so ein Rosinenpicken – wenn’s gut läuft ist’s der Trainer, wenn’s schlecht läuft ist’s der Rest – das zieht halt nicht.
Aber hier basiert ja eh fast alles auf Glück, welches nun aufgebraucht ist. Genau...
Hoffentlich hab ich jetzt nicht schon wieder zu viel „gehetzt“… Hilfe!😱
Nicht, dass am Ende noch jemand eine kritische Meinung mit persönlichem Angriff verwechselt. Wäre ja fast so, als würde man Spielanalysen mit Märchen verwechseln.😉
21.04.2025 - 16:05 Uhr
hallo @marcel67 wielange bist du schon hier und mit den wievielten Account?
Was für ein Satz, jeder kann sehen, dass dies erst möglich ist seitdem wir die Winterzugänge haben!
Sogar Herr Tempelmann führt die Verbesserungen auf den technische Aufwertung der neuen zurück!
Wer war denn mit hauptverantwortlich mit diesen limitierten Kader in die Saison zu starten? Einmal rosarot immer rosarot. Solange wir noch gar nichts erreicht haben hat hier jeder sehrwohl das recht den Trainer zu kritisieren!
Und das der @Peter_Sillje das so ausführlich macht zeigt nur das er kein Phrasendrescher ist der einfach nur sagt der Trainer ist kacke.
Ich brauche es jedenfalls nicht 3 Jahre hintereinander in letzter Sekunde die Klasse zu halten wenn es so kommen sollte. Und 2 mal wäre dann DS dafür hauptverantwortlich.
Ich finde es gut das sich sowohl der Trainer als auch der Verein bei diesen Thema noch bedeckt hält.
Und wenn er geht dann ist das dann halt so, mal sehen wie es ihn dann vielleicht in Paderborn ergeht bei so einer Achterbahnfahrt?
Was für ein Satz, jeder kann sehen, dass dies erst möglich ist seitdem wir die Winterzugänge haben!
Sogar Herr Tempelmann führt die Verbesserungen auf den technische Aufwertung der neuen zurück!
Wer war denn mit hauptverantwortlich mit diesen limitierten Kader in die Saison zu starten? Einmal rosarot immer rosarot. Solange wir noch gar nichts erreicht haben hat hier jeder sehrwohl das recht den Trainer zu kritisieren!
Und das der @Peter_Sillje das so ausführlich macht zeigt nur das er kein Phrasendrescher ist der einfach nur sagt der Trainer ist kacke.
Ich brauche es jedenfalls nicht 3 Jahre hintereinander in letzter Sekunde die Klasse zu halten wenn es so kommen sollte. Und 2 mal wäre dann DS dafür hauptverantwortlich.
Ich finde es gut das sich sowohl der Trainer als auch der Verein bei diesen Thema noch bedeckt hält.
Und wenn er geht dann ist das dann halt so, mal sehen wie es ihn dann vielleicht in Paderborn ergeht bei so einer Achterbahnfahrt?
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