| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
07.10.2025 - 13:11 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
07.10.2025 - 13:19 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
@Blue_Lightning
Vorab, ich möchte dich persönlich gar nicht angreifen. Du bringst hervorragend die Punkte zusammen, die die Fans vortragen wenn sie begründen warum Brinkmann bleiben soll.
Sowohl seine vermeintlichen Charaktereigenschaften und seine Haltung zu Hansa.
Natürlich ist eine vorbildliche Haltung zum Arbeitgeber, wichtig und richtig und DB stellt das eindrucksvoll nach außen, nur holt man damit keine Punkte, sondern sichert sich maximal den Job. Denn ich würde auch behaupten, dass ua auch Schwartz und Selimbegovic Hansa ins Herz geschlossen hatten. Gerade bei Schwartz war das mMn zu spüren, nur Punkte gibt es dafür nicht.
Das Brinkmann kein Schwätzer ist, ist doch eine rein subjektive Wahrnehmung, ohne Wert.
Kommen wir etwas mehr in die sportliche Richtung.
Du hast es sehr gut zusammengefasst und stehst damit glaube ich nicht alleine da.
Solange man nicht in akute Abstiegsnot gerät sollte man Brinkmann die Chance geben weiter zu machen.
Wenn 1 Punkt Vorsprung vor der Abstiegszone nach 10 Spielen und somit mehr als ein Viertel der Saison, noch nicht akut ist, dann frage ich mich, ab wann es denn akut wird?
Denn man darf nicht vergessen dieser Kader wurde nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, sondern dafür aufzusteigen. Das mag banal klingen, aber ein Blick nach Sandhausen reicht , als jüngstenes Beispiel um abzusteigen, was passieren kann. Es gibt auch noch einige andere Beispiele das Absteiger, Recht zeitnah aus der 3. Liga in die Regionalliga weiter gereicht wurden weil man die Situation unterschätzt hat.
Daran anschließend wird behauptet, die Kaderqualität sei hoch und die Mentalität auch, das sagst nicht nur du, sondern auch andere.
Bei der Kaderqualität gehe ich grundsätzlich mit. Dieser Kader gehört rein vom Papier deutlich weiter nach oben.
Bei der Mentalitätsfrage wird es aber nicht so eindeutig. Denn Gegentreffer machen schon was mit der Mannschaft. Gegen Duisburg waren beide Tore pures Glück. Es ist gut das es da war, denn jeder Punkt ist wichtig. Aber dort haben wir uns doch nicht wirklich große Chancen erspielt, oder durch Standards, abgesehen vom Einwurf, den Duisburg 3mal nicht geklärt bekommt.
Zum vorletzten Punkt. Brinkmann lässt attraktiv spielen. Ja das stimmt grundsätzlich, ich behaupte Mal frech, mit dem Spielermaterial was er hat ist kaum was anderes möglich. Denn wie im Punkt davor ist diese Mannschaft nicht dafür gemacht lange am Stück zu verteidigen und nicht den Ball zu haben.
Wir spielen in dieser Saison aber absolut nicht erfolgreich und das kann man nicht schön reden, oder mit Glück und Pech argumentierten.
Nach 10 Spielen ist das die harte Realität.
Wenn man wie gegen Havelse und Cottbus selbst die guten Spiele nicht gewinnt, dann wird auch der Klassenerhalt zur großen Aufgabe.
Nun zu meinem letzten Punkt. Wir haben ein sehr unerfahrenes Trainerteam, welches weder Erfahrung im Aufstiegs - noch im Abstiegskampf des Profifußballs hat. Das ist einfach ein Fakt den man kleinreden kann, der aber nunmal da ist.
Dazu noch Orle der auch nur Hansa gesehen hat als Torwarttrainer.
Erfahrung kann man sich nicht anlesen, man muss es erleben.
Ich sehe in unserer derzeitigen Situation in der aktuellen Konstellation ein sehr großes Risiko, das man alles verlieren kann, was man sich zwischenzeitlich aufgebaut hat, weil man unerfahrenen Leuten zu lange vertraut, weil man eine Idealvorstellung festhält, die in den seltensten Fällen aufgeht und auch nicht vergleichbar mit Dresden, oder Bielefeld ist. Denn beide aktuellen Trainer haben vorher bereits in der 3.Liga Mannschaften trainiert.
Brinkmann kommt so hart es klingt aus dem Amateurbereich, genau wie Rabenhorst und Flock. Keiner von denen hat die Erfahrung im Profibereich als Trainer und Hansa steckt tief drin im Absturz in den Amateurbereich.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Die Frage was ein neuer Trainer besser machen soll ist natürlich im Detail schwer zu beantworten, weil man sonst ein besserer Trainer wäre als Brinkmann, was ich nicht bin und andere die Brinkmanns Ablösung wollen auch nicht.
Aber alleine die Frage die er sich stellt, zeigt doch das er keine Ideen mehr hat.
Dazu jetzt auch das Interview von Schuster, das es intern auch ein Thema in der Mannschaft ist, das Brinkmann gehen könnte. Das ist ein zusätzlicher mentaler Druck den wohl jeder Profispieler hat, so hat es zumindest auch Chris Kramer Mal erwähnt. Diesen Druck gilt es doch zu nehmen. Das sollte meiner Meinung nach der Trainer machen, gerade wenn Trainer und Mannschaft eine Einheit sind. Stattdessen befeuert Brinkmann es immer mehr, mit Aussagen wie, wenn Fabian Klos bei uns im Sturm wäre, dann hätten wir schon mehr Punkte, oder wenn die Spieler wollen das ich bleibe, sollten sie Tore schießen.
Brinkmann kanalisiert seinen Druck auf die Spieler mit solchen Aussagen und das ist mMn kontraproduktiv.
Das Schicksal des Trainers sollte keine Rolle spielen. die Spieler spielen für den Erfolg, der Mannschaft und des Vereins.
@Blue_Lightning
Vorab, ich möchte dich persönlich gar nicht angreifen. Du bringst hervorragend die Punkte zusammen, die die Fans vortragen wenn sie begründen warum Brinkmann bleiben soll.
Sowohl seine vermeintlichen Charaktereigenschaften und seine Haltung zu Hansa.
Natürlich ist eine vorbildliche Haltung zum Arbeitgeber, wichtig und richtig und DB stellt das eindrucksvoll nach außen, nur holt man damit keine Punkte, sondern sichert sich maximal den Job. Denn ich würde auch behaupten, dass ua auch Schwartz und Selimbegovic Hansa ins Herz geschlossen hatten. Gerade bei Schwartz war das mMn zu spüren, nur Punkte gibt es dafür nicht.
Das Brinkmann kein Schwätzer ist, ist doch eine rein subjektive Wahrnehmung, ohne Wert.
Kommen wir etwas mehr in die sportliche Richtung.
Du hast es sehr gut zusammengefasst und stehst damit glaube ich nicht alleine da.
Solange man nicht in akute Abstiegsnot gerät sollte man Brinkmann die Chance geben weiter zu machen.
Wenn 1 Punkt Vorsprung vor der Abstiegszone nach 10 Spielen und somit mehr als ein Viertel der Saison, noch nicht akut ist, dann frage ich mich, ab wann es denn akut wird?
Denn man darf nicht vergessen dieser Kader wurde nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, sondern dafür aufzusteigen. Das mag banal klingen, aber ein Blick nach Sandhausen reicht , als jüngstenes Beispiel um abzusteigen, was passieren kann. Es gibt auch noch einige andere Beispiele das Absteiger, Recht zeitnah aus der 3. Liga in die Regionalliga weiter gereicht wurden weil man die Situation unterschätzt hat.
Daran anschließend wird behauptet, die Kaderqualität sei hoch und die Mentalität auch, das sagst nicht nur du, sondern auch andere.
Bei der Kaderqualität gehe ich grundsätzlich mit. Dieser Kader gehört rein vom Papier deutlich weiter nach oben.
Bei der Mentalitätsfrage wird es aber nicht so eindeutig. Denn Gegentreffer machen schon was mit der Mannschaft. Gegen Duisburg waren beide Tore pures Glück. Es ist gut das es da war, denn jeder Punkt ist wichtig. Aber dort haben wir uns doch nicht wirklich große Chancen erspielt, oder durch Standards, abgesehen vom Einwurf, den Duisburg 3mal nicht geklärt bekommt.
Zum vorletzten Punkt. Brinkmann lässt attraktiv spielen. Ja das stimmt grundsätzlich, ich behaupte Mal frech, mit dem Spielermaterial was er hat ist kaum was anderes möglich. Denn wie im Punkt davor ist diese Mannschaft nicht dafür gemacht lange am Stück zu verteidigen und nicht den Ball zu haben.
Wir spielen in dieser Saison aber absolut nicht erfolgreich und das kann man nicht schön reden, oder mit Glück und Pech argumentierten.
Nach 10 Spielen ist das die harte Realität.
Wenn man wie gegen Havelse und Cottbus selbst die guten Spiele nicht gewinnt, dann wird auch der Klassenerhalt zur großen Aufgabe.
Nun zu meinem letzten Punkt. Wir haben ein sehr unerfahrenes Trainerteam, welches weder Erfahrung im Aufstiegs - noch im Abstiegskampf des Profifußballs hat. Das ist einfach ein Fakt den man kleinreden kann, der aber nunmal da ist.
Dazu noch Orle der auch nur Hansa gesehen hat als Torwarttrainer.
Erfahrung kann man sich nicht anlesen, man muss es erleben.
Ich sehe in unserer derzeitigen Situation in der aktuellen Konstellation ein sehr großes Risiko, das man alles verlieren kann, was man sich zwischenzeitlich aufgebaut hat, weil man unerfahrenen Leuten zu lange vertraut, weil man eine Idealvorstellung festhält, die in den seltensten Fällen aufgeht und auch nicht vergleichbar mit Dresden, oder Bielefeld ist. Denn beide aktuellen Trainer haben vorher bereits in der 3.Liga Mannschaften trainiert.
Brinkmann kommt so hart es klingt aus dem Amateurbereich, genau wie Rabenhorst und Flock. Keiner von denen hat die Erfahrung im Profibereich als Trainer und Hansa steckt tief drin im Absturz in den Amateurbereich.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Die Frage was ein neuer Trainer besser machen soll ist natürlich im Detail schwer zu beantworten, weil man sonst ein besserer Trainer wäre als Brinkmann, was ich nicht bin und andere die Brinkmanns Ablösung wollen auch nicht.
Aber alleine die Frage die er sich stellt, zeigt doch das er keine Ideen mehr hat.
Dazu jetzt auch das Interview von Schuster, das es intern auch ein Thema in der Mannschaft ist, das Brinkmann gehen könnte. Das ist ein zusätzlicher mentaler Druck den wohl jeder Profispieler hat, so hat es zumindest auch Chris Kramer Mal erwähnt. Diesen Druck gilt es doch zu nehmen. Das sollte meiner Meinung nach der Trainer machen, gerade wenn Trainer und Mannschaft eine Einheit sind. Stattdessen befeuert Brinkmann es immer mehr, mit Aussagen wie, wenn Fabian Klos bei uns im Sturm wäre, dann hätten wir schon mehr Punkte, oder wenn die Spieler wollen das ich bleibe, sollten sie Tore schießen.
Brinkmann kanalisiert seinen Druck auf die Spieler mit solchen Aussagen und das ist mMn kontraproduktiv.
Das Schicksal des Trainers sollte keine Rolle spielen. die Spieler spielen für den Erfolg, der Mannschaft und des Vereins.
Ich finde deinen Beitrag sehr lesenswert, auch wenn er nicht meiner Meinung zu Brinkmann entspricht. Du trägst ja alle Argumente die derzeit gegen Brinkmann sprechen gut zusammen: schlechter Punkteschnitt, Druck auf der Mannschaft, drohender langer Abstiegskampf auf den das Team nicht ausgerichtet ist, zu erwartende finanzielle Einschnitte in den nächsten Jahren bei Nicht-Aufstieg, Brinkmanns vermeintlich deplatzierten Verweise auf die Verletzungen im Kader und das Fehlen eines Fabi-Klos-Typs vorne drin, Unerfahrenheit, die Ausgangssituation in der er letztes Jahr gestartet ist mit der "Welle" auf der er schwimmen konnte, dazu noch dass der letzte Punkt in Duisburg eher glücklich sei.
Abgesehen davon dass ich mit einigem nicht mitgehe - weder sehe ich uns schon im Abstiegskampf (dafür ist das Feld noch viel zu eng zusammen), noch fand ich den Verweis auf die zuletzt fehlende Qualität vorne drin falsch (ein Zielspieler wie der frühere Klos hätte uns durchaus gut getan, weil kein Spiel Kaderspieler dessen Qualität in der Luft hat), noch finde ich es gerechtfertigt die 25 Spiele unter DB (mit 44 Punkten) größtenteils auf die zwei Spiele davor zu verkürzen, noch fand ich den Punkt in Duisburg glücklich - möchte ich vor allem darauf verweisen, dass die Pro-Brinkmann Argumente nicht nur auf seinen guten Charakter und seine Identifikation mit Hansa reduziert werden können, wie es dein Beitrag suggeriert (vielleicht verstehe ich dich da auch falsch).
Das sind natürlich wichtige Eigenschaften, aber wichtiger ist doch die sportliche Arbeit und Perspektive. Du sagt ja auch dass Brinkmann für attraktiven Fussball, also einen spielerischen Ansatz (oder zumindest den Versuch diesen zu implementieren) steht. Mir ist hierbei aber nicht der Status Quo, sondern vielmehr die Perspektive wichtig. Wenn man sich erfolgreiche Vereine aus der jüngeren Vergangenheit wie Freiburg, Elversberg, Paderborn, Magdeburg oder Bielefeld ansieht, so haben diese sich ihren Erfolg durch die Implementierung und das Festhalten an einer spielerischen Idee - auch gegen Widerstände (man denke an den Abstieg von Freiburg unter Streich, die erste Saison in Magdeburg unter Titz in der 2. Liga oder natürlich die erste Saison von Kniat in Bielefeld, die fast im 3. Abstieg in Folge geendet wäre) - sich eine nachhaltige Erfolgsgrundlage geschaffen. Nachhaltig, weil diese auch personenunabhängig fortgesetzt werden kann, etwa wenn gute Spieler den Verein verlassen (was auch bei uns bald wieder so sein wird) aber direkt durch neue, spielerisch begabte Spieler ersetzt werden können (für die man dann auch eine attraktive Anlaufstelle ist, siehe hierzu Paderborn und Magdeburg), und weil es das System ist und nicht die individuelle Qualität der Spieler die den Erfolg generiert. Irgendwann kann man dann sogar mit einem anderen Trainer mit ähnlichem Ansatz denselben Erfolg haben (siehe Freiburg, Paderborn und Elversberg), aber um überhaupt dahin zu kommen, braucht es Vertrauen und Kontinuität auf dem Trainerstuhl.
Wir haben derzeit die historische Chance, uns eine solche spielerisch attraktive, erfolgreiche und nachhaltige Grundlage zu erarbeiten. Natürlich gibt es keine Garantien hierbei: es kann sein dass die Ideen nicht nachhaltig zünden, dass der Weg vorher in den Abgrund führt (siehe Fast-Abstieg von Bielefeld; und ja Freiburg ist abgestiegen damals unter Streich, aber die 2. Liga war für sie finanziell noch vertretbar und der Wiederaufstieg hier wesentlich einfacher als aus der Regionalliga), oder das der zu erwartende Verlust an Trainer/Qualitätsspieler mal doch nicht so einfach aufgefangen werden kann (siehe derzeit Magdeburg), aber die Wahrscheinlichkeit für langfristigen Erfolg erhöht sich halt doch wenn man diese Beispiele betrachtet (und andere Ansätze wie etwa unsere Fluktuationen in den 9 Drittligajahren und die Versuche von Braunschweig irgendwie mit Antifussball in der 2. Liga zu überleben damit vergleicht). Das ist finde ich das stärkste Argument für Brinkmann, die Aussicht auf Erfolg durch eine spielerische DNA. Und ich sehe nicht, dass man nach einer Entlassung Brinkmanns einen ähnlich gelagerten Trainer hier an Land zieht, weil man dann eben bewiesen hätte, das man die notwendige Geduld hier nicht hat.
07.10.2025 - 14:36 Uhr
Zitat von Probetraining
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Zitat von Draven_afdfch
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
07.10.2025 - 14:47 Uhr
Andererseits wird doch immer wieder darauf hingewiesen, dass der Abwärtstrend nicht erst diese Saison begonnen hat sondern seine Wurzeln im Endspurt der letzten Saison liegen. Das war hier in der Vergangenheit immer ein beliebtes Argument, wenn gesagt wurde, dass DB ja seit Saisonbeginn mit massiven Verletzungssorgen zu kämpfen hat. Oder das die starke Phase auf Hollerbachs Training zurückzuführen ist und zum Ende der letzten Saison die Leistung eingebrochen ist, weil DB eben schlechter trainiert. Aber wie auch immer, Pesch war da ja noch da....
07.10.2025 - 14:54 Uhr
Zitat von Elsterkogge
Andererseits wird doch immer wieder darauf hingewiesen, dass der Abwärtstrend nicht erst diese Saison begonnen hat sondern seine Wurzeln im Endspurt der letzten Saison liegen. Das war hier in der Vergangenheit immer ein beliebtes Argument, wenn gesagt wurde, dass DB ja seit Saisonbeginn mit massiven Verletzungssorgen zu kämpfen hat. Oder das die starke Phase auf Hollerbachs Training zurückzuführen ist und zum Ende der letzten Saison die Leistung eingebrochen ist, weil DB eben schlechter trainiert. Aber wie auch immer, Pesch war da ja noch da....
Andererseits wird doch immer wieder darauf hingewiesen, dass der Abwärtstrend nicht erst diese Saison begonnen hat sondern seine Wurzeln im Endspurt der letzten Saison liegen. Das war hier in der Vergangenheit immer ein beliebtes Argument, wenn gesagt wurde, dass DB ja seit Saisonbeginn mit massiven Verletzungssorgen zu kämpfen hat. Oder das die starke Phase auf Hollerbachs Training zurückzuführen ist und zum Ende der letzten Saison die Leistung eingebrochen ist, weil DB eben schlechter trainiert. Aber wie auch immer, Pesch war da ja noch da....
Aber wie viel hatte er da noch zu melden? Oder anders gesagt wir wissen alle offiziell nicht warum Pesch gegangen ist.
Es kann ja auch gut sein das man im Laufe der Rückrunde gemerkt hat, das Peschs Vorstellung von Fußball, nicht mit Brinkmanns übereingekommt und Simon dann einen anderen Weg gehen wollte. Das ist natürlich reine Spekulation.
Es kann auch sein das Pesch Hoffnung auf einen Chefcoach Job in der Regionalliga gesehen hat.
Eines steht natürlich aber fest zum Schluss entscheidet der Headcoach, völlig egal was die Co Trainer sagen.
07.10.2025 - 14:56 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
Zitat von Probetraining
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Zitat von Draven_afdfch
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
Nun, wenn dieser Faktor so groß ist und ursächlich für bis zu 0,8 PPS weniger, dann sollte man wohl an jeglichem sportlichen Sachverstand in der sportlichen Führung zweifeln.
Wohin die Spieler nach Essen oder Osnabrück hätten rennen sollen, wenn nicht zu Pesch und Rabenhorst weiß ich nicht. Hier kann man natürlich so viel interpretieren wie man möchte. Genauso wenn eine gemeinsam entwickelte Standardvariante so gut klappt, wie man es vielleicht bestenfalls erhofft hat. Dann würde ich auch zum "Vater der Idee" rennen, ohne dabei irgendetwas negatives in Richtung Cheftrainer kommunizieren zu wollen.
Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
07.10.2025 - 15:09 Uhr
Zitat von Probetraining
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Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
...
Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
Ich schiebe hier gar nichts, ich zeige nur Optionen auf und habe selbst auch gesagt das die 0,8pps Differenz mit Sicherheit nicht nur auf Pesch zu schieben sind.
Kinsombi und Lebeau scheinen sehr sensible Charaktere zu sein die sich wohlfühlen müssen, das kann man gerne als bedenklich bewerten. Ich nenne es menschlich.
Menschen sind nunmal unterschiedlich. Es gibt halt Spieler die funktionieren nur unter bestimmten Voraussetzungen. Guck aktuell zu Atik nach Magdeburg. Ein Schatten seiner selbst. Ich spekuliere mal darauf das es am Weggang von Titz liegt.
Ein Mario Götze ist beispielweise ähnlich veranlagt.
Ich sehe es auch nicht als Alibi an, die werden sich deswegen auch nicht verletzt haben. Als Profifußballer hockt man doch sehr dicht auf einander und da ist das Wohlbefinden schon ein Faktor, der Einfluss hat und sei es auf das Unterbewusstsein.
07.10.2025 - 15:25 Uhr
Zitat von Probetraining
Nun, wenn dieser Faktor so groß ist und ursächlich für bis zu 0,8 PPS weniger, dann sollte man wohl an jeglichem sportlichen Sachverstand in der sportlichen Führung zweifeln.
Wohin die Spieler nach Essen oder Osnabrück hätten rennen sollen, wenn nicht zu Pesch und Rabenhorst weiß ich nicht. Hier kann man natürlich so viel interpretieren wie man möchte. Genauso wenn eine gemeinsam entwickelte Standardvariante so gut klappt, wie man es vielleicht bestenfalls erhofft hat. Dann würde ich auch zum "Vater der Idee" rennen, ohne dabei irgendetwas negatives in Richtung Cheftrainer kommunizieren zu wollen.
Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
Zitat von Draven_afdfch
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
Zitat von Probetraining
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Zitat von Draven_afdfch
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
Nun, wenn dieser Faktor so groß ist und ursächlich für bis zu 0,8 PPS weniger, dann sollte man wohl an jeglichem sportlichen Sachverstand in der sportlichen Führung zweifeln.
Wohin die Spieler nach Essen oder Osnabrück hätten rennen sollen, wenn nicht zu Pesch und Rabenhorst weiß ich nicht. Hier kann man natürlich so viel interpretieren wie man möchte. Genauso wenn eine gemeinsam entwickelte Standardvariante so gut klappt, wie man es vielleicht bestenfalls erhofft hat. Dann würde ich auch zum "Vater der Idee" rennen, ohne dabei irgendetwas negatives in Richtung Cheftrainer kommunizieren zu wollen.
Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
Wenn ich ehrlich bin, finde ich die "Legendenbildung" in der Causa Pesch denn doch etwas übertrieben. Erstens gab es ja zu dem damaligen Zeitpunkt zwei ebenbürtige Co's, welche in der Verantwortung standen. Das wurde ja nicht nur so vom Verein damals kommuniziert, sondern ja auch immer von Rabe und Pesch auch bestätigt. Das Pesch dann aber durch seine Art eher medial im Vordergrund stand, mag stimmen, aber Anteile sollten dann bitte schön auch beiden angeheftet werden. Außerdem finde ich es auch bezeichnend welche Aussagen er damals ggü Hollerbach usw. gebracht hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass sowas auch Einfluss auf die Arbeit mit anderen Cheftrainern hat.
Zu der besagten gut funktionierenden Freistoßvariante ist zu sagen, dass seiner Zeit Lebeau Richtung Brinkmann gelaufen ist, um ihn zu zeigen (und auch verbal zu untermauern) das er es doch kann. Denn Minuten vorher hatte Brinkmann aufgrund einer schlechten Aktion direkt vor der Hansa Bank, wo Lebeau den Ball verlor, diesen dermaßen zusammen gestaucht, was dann in einem Wortgefecht mündete. Beide gingen dann aber Arm in Arm zur HZ in die Kabine und hatten sich ausgesprochen. Ich habe damals das Verhalten von Lebeau kritisiert. Im übrigen frage ich mich, ob unsere Standards denn grundsätzlich letzte Saison wirklich so viel besser waren, als heute? Ich habe da echt keine wirklichen Erinnerungen dran.
Zudem ist es ja auch grundsätzlich so, dass man als Co-Trainer ein anderes Verhältnis zu den Spielern hat, als der Cheftrainer. Das liegt ja auch in der Natur der Sache, da der Cheftrainer auch immer die schwierigen Entscheidungen treffen muss.
07.10.2025 - 15:38 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Ich schiebe hier gar nichts, ich zeige nur Optionen auf und habe selbst auch gesagt das die 0,8pps Differenz mit Sicherheit nicht nur auf Pesch zu schieben sind.
Kinsombi und Lebeau scheinen sehr sensible Charaktere zu sein die sich wohlfühlen müssen, das kann man gerne als bedenklich bewerten. Ich nenne es menschlich.
Menschen sind nunmal unterschiedlich. Es gibt halt Spieler die funktionieren nur unter bestimmten Voraussetzungen. Guck aktuell zu Atik nach Magdeburg. Ein Schatten seiner selbst. Ich spekuliere mal darauf das es am Weggang von Titz liegt.
Ein Mario Götze ist beispielweise ähnlich veranlagt.
Ich sehe es auch nicht als Alibi an, die werden sich deswegen auch nicht verletzt haben. Als Profifußballer hockt man doch sehr dicht auf einander und da ist das Wohlbefinden schon ein Faktor, der Einfluss hat und sei es auf das Unterbewusstsein.
Zitat von Probetraining
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Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
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Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
Ich schiebe hier gar nichts, ich zeige nur Optionen auf und habe selbst auch gesagt das die 0,8pps Differenz mit Sicherheit nicht nur auf Pesch zu schieben sind.
Kinsombi und Lebeau scheinen sehr sensible Charaktere zu sein die sich wohlfühlen müssen, das kann man gerne als bedenklich bewerten. Ich nenne es menschlich.
Menschen sind nunmal unterschiedlich. Es gibt halt Spieler die funktionieren nur unter bestimmten Voraussetzungen. Guck aktuell zu Atik nach Magdeburg. Ein Schatten seiner selbst. Ich spekuliere mal darauf das es am Weggang von Titz liegt.
Ein Mario Götze ist beispielweise ähnlich veranlagt.
Ich sehe es auch nicht als Alibi an, die werden sich deswegen auch nicht verletzt haben. Als Profifußballer hockt man doch sehr dicht auf einander und da ist das Wohlbefinden schon ein Faktor, der Einfluss hat und sei es auf das Unterbewusstsein.
Ich hab ja auch bewusst "bis zu 0,8 PPS" geschrieben, denn niemand weiß ob überhaupt und wenn ja, welcher Anteil bei Pesch liegt. Die Option wäre also 0, ich wollte ja daher wissen, woher die Meinung zu Pesch kommt, wenn man nichts sicher sagen kann.
Atik/Titz sind ein sehr gutes Beispiel. Ein Spieler, der aus der sportlichen Versenkung von einem (ehemaligen?) Trainer geholt wird und die gemeinsam sehr große Aktien an einem jahrelangen Märchen haben.
Kinsombi/Lebeau hatten jetzt ein Jahr mit Pesch, eine Innigkeit wie oben beschrieben möchte ich da nicht vermuten. Ihre beste Leistung spulten sie im Anschluss an die Hollerbach-Entlassung ab, insbesondere Kinsombi. Auch in der Zeit Hollerbachs war ja Pesch schon da, es hat dann aber durchaus noch bis zu Hannover als letztlichem Durchbruch bei Kinsombi gedauert, trotz bester Voraussetzungen zum Wohlfühlen. Ob er sich vorher nicht wohlgefühlt hat will ich gar nicht beurteilen.
Und der Aspekt Alibi nimmt ja auch nicht den Punkt "Menschlichkeit" aus der Gleichung raus. Ebenso sind die Verletzung nie damit in Verbindung gebracht worden von mir, es sind schon lang anhaltende Beschwerden bzw. Frakturen. Das lasse ich mir nicht unterstellen und den Spielern indirekt auch nicht. Es geht einfach darum, nicht eine einzelne Person für das Wohlbefinden verantwortlich zu machen und damit dem Rest des Teams diese Fähigkeit dann nicht zugestehen zu wollen/können.
Wenn es an Pesch liegt, dann wird Kinsombi hier kein Tor mehr schießen? Denke ich nicht. Unsere 11 Neuzugänge werden sicher auch nicht auf Grund der schönen Erinnerungen der anderen Spieler in irgendeiner Weise gehemmt. Alle die da sind müssen jetzt vielleicht auch mal aus der Wohlfühloase raus. Man kann hier Haus und Hof verwetten, dass einem das Argument "Wohlfühlen" als Pro für Brinkmann auf genau diese Art um die Ohren gehauen werden würde.
07.10.2025 - 15:39 Uhr
Zitat von Raulinho7
Wenn ich ehrlich bin, finde ich die "Legendenbildung" in der Causa Pesch denn doch etwas übertrieben. Erstens gab es ja zu dem damaligen Zeitpunkt zwei ebenbürtige Co's, welche in der Verantwortung standen. Das wurde ja nicht nur so vom Verein damals kommuniziert, sondern ja auch immer von Rabe und Pesch auch bestätigt. Das Pesch dann aber durch seine Art eher medial im Vordergrund stand, mag stimmen, aber Anteile sollten dann bitte schön auch beiden angeheftet werden. Außerdem finde ich es auch bezeichnend welche Aussagen er damals ggü Hollerbach usw. gebracht hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass sowas auch Einfluss auf die Arbeit mit anderen Cheftrainern hat.
Zu der besagten gut funktionierenden Freistoßvariante ist zu sagen, dass seiner Zeit Lebeau Richtung Brinkmann gelaufen ist, um ihn zu zeigen (und auch verbal zu untermauern) das er es doch kann. Denn Minuten vorher hatte Brinkmann aufgrund einer schlechten Aktion direkt vor der Hansa Bank, wo Lebeau den Ball verlor, diesen dermaßen zusammen gestaucht, was dann in einem Wortgefecht mündete. Beide gingen dann aber Arm in Arm zur HZ in die Kabine und hatten sich ausgesprochen. Ich habe damals das Verhalten von Lebeau kritisiert. Im übrigen frage ich mich, ob unsere Standards denn grundsätzlich letzte Saison wirklich so viel besser waren, als heute? Ich habe da echt keine wirklichen Erinnerungen dran.
Zudem ist es ja auch grundsätzlich so, dass man als Co-Trainer ein anderes Verhältnis zu den Spielern hat, als der Cheftrainer. Das liegt ja auch in der Natur der Sache, da der Cheftrainer auch immer die schwierigen Entscheidungen treffen muss.
Zitat von Probetraining
Nun, wenn dieser Faktor so groß ist und ursächlich für bis zu 0,8 PPS weniger, dann sollte man wohl an jeglichem sportlichen Sachverstand in der sportlichen Führung zweifeln.
Wohin die Spieler nach Essen oder Osnabrück hätten rennen sollen, wenn nicht zu Pesch und Rabenhorst weiß ich nicht. Hier kann man natürlich so viel interpretieren wie man möchte. Genauso wenn eine gemeinsam entwickelte Standardvariante so gut klappt, wie man es vielleicht bestenfalls erhofft hat. Dann würde ich auch zum "Vater der Idee" rennen, ohne dabei irgendetwas negatives in Richtung Cheftrainer kommunizieren zu wollen.
Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
Zitat von Draven_afdfch
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
Zitat von Probetraining
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Zitat von Draven_afdfch
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Eine allerletzte Anmerkung noch, da auch Brinkmann gerne darauf verweist: Der Katalysator zur Wende in der letzten Saison war nicht Brinkmann, sondern das Team, um Rabenhorst und Pesch. Brinkmanns Start haben diese beiden vorbereitet und nach zwei Siegen zu starten mit einer Mannschaft die an sich danach glaubt ist deutlich leichter, als die aktuelle Situation, in der man nicht Mal die Spiele gewinnt, in denen man besser ist. Welche es unter Hollerbach auch gab.
Mich würde zu diesem Punkt wirklich interessieren, warum er anscheinend so eindeutig und schon fast "faktisch" verwendet wird. Da ja vom Trainingsinhalt (Athletik-Trainer nehme ich mal raus) nur ein Pesch fehlt, aber Brinkmann, Flock und Rabenhorst noch da sind, ist doch die eigentliche Aussage: Pesch hats geschafft bzw. trägt den Hauptverdienst.
Was führt zu so einer Einschätzung, die ich hier oft vernehme? Was trägt über seine Darstellung in der Interimsphase, die man auch aus 2 Augenwinkeln betrachten kann und seinem als toll gekennzeichneten Verhältnis zu den Spielern hinaus zu seinem Mythos bei?
Und wenn man den psychologischen Vorteil nach 2 Siegen und damit den "einfachen" Start von Brinkmann als gegeben hinnimmt, warum ist dann keine interne Verzweiflung aufgekommen, als es mit Brinkmann gleich im ersten Spiel eine Niederlage gab? Weil man sich in 2 Spielen, die auch hätten anders ausgehen können (siehe Uphoff Glanztat gegen Simakala), so viel Selbstvertrauen aufgebaut hat, dass man danach 3 Siege in Serie hinlegt?
Oder war ganz einfach die Konstellation mit Hollerbach so festgefahren intern ("Spaß" und "Befreiung"), dass auch jeder andere Trainer ohne den Namen Pesch zumindest die Leistungsbereitschaft wie gegen Essen und Osnabrück geweckt hätte. Von Siegen will ich gar nicht sprechen, aber personell wurde ja nicht viel geändert. Es war im Kopf was anderes da.
Abschließend: natürlich war der Start für Brinkmann, wie er ja auch auf der Antritts-PK selbst sagte, mit 2 Siegen in Folge besser als mit 2 Niederlagen. Du gehst viel positiver in die Zusammenarbeit. Die damals handelnden Personen sind aber auch heute noch da, bis auf einen. Und die guten Spiele unter Hollerbach, die wir nicht gewonnen haben, die finde ich eher am Anfang der Saison. Da hatte er aber nichtmal seinen Kader beisammen. Daran würde ich einen Vergleich also nicht festmachen. Jetzt gilt es einfach Punkte zu holen. Bleiben die aus, kommt eh ein Feuerwehrmann für den Abstiegskampf.
Du beantwortest doch die Frage eigentlich schon selbst. Pesch ist der einzige der in der Gleichung der relevanten Verantwortlichen fehlt. Daraufhin performt die etwas andere, aber im Kern gleiche Mannschaft mittlerweile im Vergleich zur letzten Saison unter Brinkmann, um ca 0,8pps weniger.
Die Standardtore sind deutlich weniger geworden, wofür Pesch verantwortlich war.
Natürlich kann alles nur Zufall sein und ich glaube auch nicht das man Pesch die vollen 0,8 PPS anrechnen kann. Aber wenn du dir die Reaktionen der Mannschaft nach den Toren ansiehst gegen Essen und Osnabrück, wie sie zur Trainerbank laufen, dann muss ich sagen. Vielleicht ist da doch was dran, das Pesch ein Faktor für den Zusammenhalt der Mannschaft war. Überigens gab es noch eine Situation unter Brinkmann wo die Spieler zur Bank gelaufen sind nach einem Tor und das war die Freistoßvariante, Mejdr geschossen hat, Dietze durch ließ und Lebeau vollendete. Dort liegen die Spieler nämlich zu Pesch.
Wenn ein Lebeau auf dem Abschiedspost von Pesch schreibt: " mein bester Trainer, danke für alles 😥♥️" und Kinsombi auch 😥🤍 diese Emoji hinterlässt, dann hat er wohl nicht nur die Hütchen besonders toll aufgestellt. Man muss das nicht glauben, aber ignorieren sollte man es nicht.
Nun, wenn dieser Faktor so groß ist und ursächlich für bis zu 0,8 PPS weniger, dann sollte man wohl an jeglichem sportlichen Sachverstand in der sportlichen Führung zweifeln.
Wohin die Spieler nach Essen oder Osnabrück hätten rennen sollen, wenn nicht zu Pesch und Rabenhorst weiß ich nicht. Hier kann man natürlich so viel interpretieren wie man möchte. Genauso wenn eine gemeinsam entwickelte Standardvariante so gut klappt, wie man es vielleicht bestenfalls erhofft hat. Dann würde ich auch zum "Vater der Idee" rennen, ohne dabei irgendetwas negatives in Richtung Cheftrainer kommunizieren zu wollen.
Abschiedsposts auf Social Media kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich schön und auch eine große Anerkennung. Dann aber die % weniger Leistung, die man bei Lebeau und Kinsombi ja derzeit nichtmal bewerten kann, auf einen fehlenden Co-Trainer zu schieben, wäre 1. sportlich/charakterlich bedenklich und 2. ein Alibi-Geschenk für die Spieler. Und Alibis sollen ja nicht vergeben werden in der Beurteilung der Leistung. Zumal ja mit Mr. X ein Pesch auch nicht zurück wäre.
Wenn ich ehrlich bin, finde ich die "Legendenbildung" in der Causa Pesch denn doch etwas übertrieben. Erstens gab es ja zu dem damaligen Zeitpunkt zwei ebenbürtige Co's, welche in der Verantwortung standen. Das wurde ja nicht nur so vom Verein damals kommuniziert, sondern ja auch immer von Rabe und Pesch auch bestätigt. Das Pesch dann aber durch seine Art eher medial im Vordergrund stand, mag stimmen, aber Anteile sollten dann bitte schön auch beiden angeheftet werden. Außerdem finde ich es auch bezeichnend welche Aussagen er damals ggü Hollerbach usw. gebracht hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass sowas auch Einfluss auf die Arbeit mit anderen Cheftrainern hat.
Zu der besagten gut funktionierenden Freistoßvariante ist zu sagen, dass seiner Zeit Lebeau Richtung Brinkmann gelaufen ist, um ihn zu zeigen (und auch verbal zu untermauern) das er es doch kann. Denn Minuten vorher hatte Brinkmann aufgrund einer schlechten Aktion direkt vor der Hansa Bank, wo Lebeau den Ball verlor, diesen dermaßen zusammen gestaucht, was dann in einem Wortgefecht mündete. Beide gingen dann aber Arm in Arm zur HZ in die Kabine und hatten sich ausgesprochen. Ich habe damals das Verhalten von Lebeau kritisiert. Im übrigen frage ich mich, ob unsere Standards denn grundsätzlich letzte Saison wirklich so viel besser waren, als heute? Ich habe da echt keine wirklichen Erinnerungen dran.
Zudem ist es ja auch grundsätzlich so, dass man als Co-Trainer ein anderes Verhältnis zu den Spielern hat, als der Cheftrainer. Das liegt ja auch in der Natur der Sache, da der Cheftrainer auch immer die schwierigen Entscheidungen treffen muss.
zuletzt waren Hansas Standards unter Hilmar Weilandt und Stefan Beinlich gut, mohamed emara/Christian rahn würde ich auch noch dazu nehmen seitdem eher unterirdisch ... also quasi 15Jahre Mist Standards...
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