| Geburtsdatum | 07.02.1979 |
|---|---|
| Alter | 47 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Bayerischer Fußball-Verband |
Daniel Bierofka [Aufstiegstrainer 2018]
19.04.2016 - 13:07 Uhr
14.11.2019 - 11:52 Uhr
Zitat von Breatnach
Wenn es so gewesen ist, wie Wettberg berichtet, dann wäre es doch ein Einfaches für führende PRO1860 Personen (egal, ob sie eine Funktion im e.V. besetzen oder nicht) die übrigen Mitglieder zur Raison aufzurufen, oder zumindest sich öffentlich von solchen Aktionen zu distanzieren. Es wäre so einfach einen Graben zu schließen, bevor er immer tiefer wird. Stattdessen schaut man lieber zu, wie Löwenfans sich miteinander streiten.
Mehr als eine versöhnende Pressemitteilung hätte es nicht gebraucht. Und wie beim Scheichlied hätte eine kurze Pressemitteilung und eine Distanzierung das Konfliktpotential reduzieren können. Das wäre mal ein sinnvoller Einsatz von #vereinenstattspalten - stattdessen heftet man den Hashtag lieber an jede Aktion während des Spiels.
Aber das scheint in unserer Fanbasis leider gelebte Praxis zu sein: Es steht ein Vorwurf im Raum, der - sofern er wahr ist - kein gutes Licht auf einige von uns Fans wirft. Anstatt aber dem Wahrheitsgehalt des Vorwurfs zu hinterfragen, die Aktion an sich zu verurteilen, oder den Betroffenen dein Beileid auszusprechen, drehst Du den Spieß direkt um und nutzt den Sachverhalt, um deine politischen Gegner zu attackieren. Schade.
Zitat von Kassenwart
So langsam bekommt die ganze Sache eine Struktur. Das Interview von Wettberg auf der AZ klärt viele auf. Dass passt dann auch ins Bild mit Hasans Angriff auf Pro1860:
Bei den Spielen war die Familie Bierofka auch immer auf der Haupttribüne zu gegen. Und auch wenn ich eigentlich nur dachte, die Westkurve ist pro 1860 eingestellt, scheinet die inhaltliche Unterstützung tatsächlich schon heute viel größer zu sein und auch die Mehrheit auf der Haupttribüne zu stellen. Denn dort wurde die Familie offensichtlich durch die Unzufriedenheit der anwesenden Fans verstört. Und auch verbal direkt die Meinung gesagt (siehe Wettberg Interview). Das hat die Familie hart getroffen. Mobbing wurde also von den Fans betrieben - und nicht von Vereinsseite.
Nun stellen Pro1860 nahestehende Fans offensichtlich den Löwenanteil der Stadionbesucher. Und auch Wettberg haben sie Mail geschrieben. Und Pro1860 stellt die Mehrheit im Verwaltungsrat und hat den Präsidenten gestellt (Sitzberger ist ja auch Mitglied meines Wissens).
Das wiederum erklärt den eMail-Angriff auf Sitzberger: Nachdem pro1860 per SMS/Mails seit Monaten offensichtlich die Persönlichkeiten der Opposition mit Mails bombardieren und mürbe machen, jetzt die Retourkutsche - nur ohne Argumente mit persönlichen Drohungen.
Und dieses Gesamtbild erklärt auch, warum man aus HI/OG Seiten mit Mobbing "aus dem Verein" argumentiert: Im Verein sitzen Pro1860 Leute und ANDERE Pro1860 Leute 'mobben' Biero. Man unterstellt einfach, PRO1860 als Ganzes ist hier aktiv.
Die Logik dahinter aus Sicht HI/OG: Käse ist gelb. Der Mond ist gelb. Ergo: Der Mond besteht aus Käse.
So langsam bekommt die ganze Sache eine Struktur. Das Interview von Wettberg auf der AZ klärt viele auf. Dass passt dann auch ins Bild mit Hasans Angriff auf Pro1860:
Bei den Spielen war die Familie Bierofka auch immer auf der Haupttribüne zu gegen. Und auch wenn ich eigentlich nur dachte, die Westkurve ist pro 1860 eingestellt, scheinet die inhaltliche Unterstützung tatsächlich schon heute viel größer zu sein und auch die Mehrheit auf der Haupttribüne zu stellen. Denn dort wurde die Familie offensichtlich durch die Unzufriedenheit der anwesenden Fans verstört. Und auch verbal direkt die Meinung gesagt (siehe Wettberg Interview). Das hat die Familie hart getroffen. Mobbing wurde also von den Fans betrieben - und nicht von Vereinsseite.
Nun stellen Pro1860 nahestehende Fans offensichtlich den Löwenanteil der Stadionbesucher. Und auch Wettberg haben sie Mail geschrieben. Und Pro1860 stellt die Mehrheit im Verwaltungsrat und hat den Präsidenten gestellt (Sitzberger ist ja auch Mitglied meines Wissens).
Das wiederum erklärt den eMail-Angriff auf Sitzberger: Nachdem pro1860 per SMS/Mails seit Monaten offensichtlich die Persönlichkeiten der Opposition mit Mails bombardieren und mürbe machen, jetzt die Retourkutsche - nur ohne Argumente mit persönlichen Drohungen.
Und dieses Gesamtbild erklärt auch, warum man aus HI/OG Seiten mit Mobbing "aus dem Verein" argumentiert: Im Verein sitzen Pro1860 Leute und ANDERE Pro1860 Leute 'mobben' Biero. Man unterstellt einfach, PRO1860 als Ganzes ist hier aktiv.
Die Logik dahinter aus Sicht HI/OG: Käse ist gelb. Der Mond ist gelb. Ergo: Der Mond besteht aus Käse.
Wenn es so gewesen ist, wie Wettberg berichtet, dann wäre es doch ein Einfaches für führende PRO1860 Personen (egal, ob sie eine Funktion im e.V. besetzen oder nicht) die übrigen Mitglieder zur Raison aufzurufen, oder zumindest sich öffentlich von solchen Aktionen zu distanzieren. Es wäre so einfach einen Graben zu schließen, bevor er immer tiefer wird. Stattdessen schaut man lieber zu, wie Löwenfans sich miteinander streiten.
Mehr als eine versöhnende Pressemitteilung hätte es nicht gebraucht. Und wie beim Scheichlied hätte eine kurze Pressemitteilung und eine Distanzierung das Konfliktpotential reduzieren können. Das wäre mal ein sinnvoller Einsatz von #vereinenstattspalten - stattdessen heftet man den Hashtag lieber an jede Aktion während des Spiels.
Aber das scheint in unserer Fanbasis leider gelebte Praxis zu sein: Es steht ein Vorwurf im Raum, der - sofern er wahr ist - kein gutes Licht auf einige von uns Fans wirft. Anstatt aber dem Wahrheitsgehalt des Vorwurfs zu hinterfragen, die Aktion an sich zu verurteilen, oder den Betroffenen dein Beileid auszusprechen, drehst Du den Spieß direkt um und nutzt den Sachverhalt, um deine politischen Gegner zu attackieren. Schade.
Wieso soll sich Pro1860 von seiner Meinung - egal von welcher - hier mal die subjektive Einschätzung zu den Qualitäten von Biero - distanzieren? Das ist doch das gute Recht, eine eigene Meinung zu haben und diese adäquat zu kommunizieren und zu vertreten. Nichts anderes haben die gemacht.
Und ich bin ja nicht bei Pro1860 sondern nur normaler Stadionbesucher, aber seit wann geben die von Pro1860 Presseerklärungen raus? Oder vermischst Du auch Pro1860 und TSV München von 1860? Und zur "Räson" rufen, Pro1860 ist nur eine Ansammlung von Gleichgesinnten und keine Partei. Da kannst Du niemandem den Mund verbieten.
Und der Präsident Reisinger hatte öffentlich schon erklärt, dass er weder Pyro noch das Scheichlied gut findet. Im Gegensatz zu mir, was das zweite betrifft (Scheichlied), denn diese Worte sagen sehr schon, worum es geht (dies nur eine Nebenbemerkung meinerseits im Rahmen der Meinungsfreiheit).
14.11.2019 - 12:31 Uhr
Zitat von Kassenwart
Hi Rimuc, bitte es so lesen, wie es geschrieben ist:
JA, NATÜRLICH war es der Vorstand von PRO1860 und JA, er hat das Statement wahrscheinlich nicht explizit erwähnt aber auch im Namen von PRO1860 abgegeben. Davon kann man ausgehen. Da sind wir doch beieinander.
Aber ein Vorstand von Pro1860 ist nicht der Vorstand vom TSV von München 1860! Darin liegt der entscheidende Unterschied!
Der Lufthansa-Steward streikt im Namen der Gewerkschaft UFO, nicht im Namen des Kanickelzüchtervereins Bodenmais. Auch wenn es sich um die gleiche Person handelt. Soll ich jetzt in Bodenmais anrufen und die Vereinskollegen da zusammenscheißen, warum mein Flug letzte Woche ausgefallen ist? Ich kann doch jetzt auch nicht den Kanickelverein auf Schadensersatz für den Flugausfall verklagen.
Bitte vermischt doch nicht immer alles.
Zitat von rimuc
@Kassenwart
Also weil der Vorstand von Prto1860 nicht als Vorstand von Pro1860 sondern als Privatperson (wohl sogar anonym) an Wettberg geschrieben hat ist alles gut? Eine etwas abstruse Rechtfertigung, aber wenn du für dich damit leben kannst ist das ja schön für dich.
Ich sehe schon eine Verbindung zu Pro1860 und das erklärt für mich einige Reaktionen nach dem Rücktritt von Biero.
@Kassenwart
Also weil der Vorstand von Prto1860 nicht als Vorstand von Pro1860 sondern als Privatperson (wohl sogar anonym) an Wettberg geschrieben hat ist alles gut? Eine etwas abstruse Rechtfertigung, aber wenn du für dich damit leben kannst ist das ja schön für dich.
Ich sehe schon eine Verbindung zu Pro1860 und das erklärt für mich einige Reaktionen nach dem Rücktritt von Biero.
Hi Rimuc, bitte es so lesen, wie es geschrieben ist:
JA, NATÜRLICH war es der Vorstand von PRO1860 und JA, er hat das Statement wahrscheinlich nicht explizit erwähnt aber auch im Namen von PRO1860 abgegeben. Davon kann man ausgehen. Da sind wir doch beieinander.
Aber ein Vorstand von Pro1860 ist nicht der Vorstand vom TSV von München 1860! Darin liegt der entscheidende Unterschied!
Der Lufthansa-Steward streikt im Namen der Gewerkschaft UFO, nicht im Namen des Kanickelzüchtervereins Bodenmais. Auch wenn es sich um die gleiche Person handelt. Soll ich jetzt in Bodenmais anrufen und die Vereinskollegen da zusammenscheißen, warum mein Flug letzte Woche ausgefallen ist? Ich kann doch jetzt auch nicht den Kanickelverein auf Schadensersatz für den Flugausfall verklagen.
Bitte vermischt doch nicht immer alles.
Nichts anderes habe ich geschrieben, als Vorstand von Pro1860. Bisher war ja die Meinung verbreitet, dass Pro1860 hinter Biero stand, nur dass wollte ich klarstellen.
Ob die Mail anonym war oder nicht, da kann man nur Vermutungen anstellen. Aber da Wettberg früher Kontakte zu Pro1860 hatte wird er die Vorstände wohl kennen. Außerdem sind diese im Handelsregister unter der Vereinsnummer VR 200194 für jeden ersichtlich. Der Verein wird danach aktuell durch 6 Vorstände vertreten.
14.11.2019 - 12:51 Uhr
Da kam also eine SMS in der stand, dass der Absender Bierofka für keinen guten Trainer hält und er sich über den Abgang des Trainers freuen würde. Das ist wieder typisch 60 und einzigartig in Deutschland, das ist Mobbing.
Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass es sonst keinen einzigen Verein in Deutschland - sogar auf der ganzen Welt - gibt, in dem eine Person unzufrieden mit dem Trainer ist und einem Bekannten dies in einer SMS mitteilt.
Nimm mal den FC Bayern, den professionellsten Fussballclub der Welt, bei dem auch die Ehemaligen eingebunden werden, woran man sich ein Beispiel nehmen sollte. Unvorstellbar wäre so ein Vorgehen bei den Roten, dass man sich dort über die Arbeit eines ehemaligen Spielers, der nun Trainer ist/war, nicht einig ist und Kritik geübt wird. Ist jetzt reine Fiktion, aber noch krasser wäre eigentlich nur, wenn sich z.B. Karl-Heinz und Uli öffentlich so äußern würden, dass ganz Deutschland davon wüsste, dass Uli hinter dem Trainer steht und Karl-Heinz nicht.
Wirklich unfassbar, so etwas gibt es nur bei uns - Mobbing, nein Königsmord war das.
Und Bierofka kann selbst wirklich am aller wenigsten dafür. Geschickt und mit viel Gespür für die Spannungslage bei 1860, hat er das gemacht, was ein intelligenter Mensch in so einem Fall tut. Er hielt sich aus der Vereinspolitik raus, verhielt sich neutral und machte seine Arbeit als Trainer geräuschlos im Hintergrund. Man stelle sich vor, er hätte sich öffentlich gegen den ausgerufenen Kurs des eVs positioniert und stattdessen mit Ismaik getroffen. Das wäre saublöd gewesen, denn das wäre ihm mit Ansage auf die Füße gefallen, aber nicht mit Biero, der ist schlau wie ein Fuchs.
Gut finde ich auch, dass er die Nerven im Sommer behalten hat und nicht auch noch gegen seine Vorgesetzten in der KgaA wegen der angeblich falschen Kalkulation/Budgetierung oder gegen angebliche Untätigkeit des GF Sports gewettert hat. Das überlebt keiner, wenn man sich mit allen Seiten anlegt.
Aber wie gesagt, Biero kann man hier keine Schuld geben. Der Mann hat immer über den Tellerrand geblickt und seinen Fokus nicht rein auf seine persönlichen, ehrgeizigen sportlichen Ziele gerichtet.
Das ist eigentlich das Traurigste an der Geschichte:
Vielleicht ist er kein Übertrainer, aber er hat Stallgeruch und weiß wie 1860 tickt! Er war der kleinste gemeinsame Nenner, der einzige, den alle mochten. Durch seine neutrale Haltung war er der Kitt zwischen den verfeindeten Lagern. Wie soll es ohne ihn nur weiter gehen.
Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass es sonst keinen einzigen Verein in Deutschland - sogar auf der ganzen Welt - gibt, in dem eine Person unzufrieden mit dem Trainer ist und einem Bekannten dies in einer SMS mitteilt.
Nimm mal den FC Bayern, den professionellsten Fussballclub der Welt, bei dem auch die Ehemaligen eingebunden werden, woran man sich ein Beispiel nehmen sollte. Unvorstellbar wäre so ein Vorgehen bei den Roten, dass man sich dort über die Arbeit eines ehemaligen Spielers, der nun Trainer ist/war, nicht einig ist und Kritik geübt wird. Ist jetzt reine Fiktion, aber noch krasser wäre eigentlich nur, wenn sich z.B. Karl-Heinz und Uli öffentlich so äußern würden, dass ganz Deutschland davon wüsste, dass Uli hinter dem Trainer steht und Karl-Heinz nicht.
Wirklich unfassbar, so etwas gibt es nur bei uns - Mobbing, nein Königsmord war das.
Und Bierofka kann selbst wirklich am aller wenigsten dafür. Geschickt und mit viel Gespür für die Spannungslage bei 1860, hat er das gemacht, was ein intelligenter Mensch in so einem Fall tut. Er hielt sich aus der Vereinspolitik raus, verhielt sich neutral und machte seine Arbeit als Trainer geräuschlos im Hintergrund. Man stelle sich vor, er hätte sich öffentlich gegen den ausgerufenen Kurs des eVs positioniert und stattdessen mit Ismaik getroffen. Das wäre saublöd gewesen, denn das wäre ihm mit Ansage auf die Füße gefallen, aber nicht mit Biero, der ist schlau wie ein Fuchs.
Gut finde ich auch, dass er die Nerven im Sommer behalten hat und nicht auch noch gegen seine Vorgesetzten in der KgaA wegen der angeblich falschen Kalkulation/Budgetierung oder gegen angebliche Untätigkeit des GF Sports gewettert hat. Das überlebt keiner, wenn man sich mit allen Seiten anlegt.
Aber wie gesagt, Biero kann man hier keine Schuld geben. Der Mann hat immer über den Tellerrand geblickt und seinen Fokus nicht rein auf seine persönlichen, ehrgeizigen sportlichen Ziele gerichtet.
Das ist eigentlich das Traurigste an der Geschichte:
Vielleicht ist er kein Übertrainer, aber er hat Stallgeruch und weiß wie 1860 tickt! Er war der kleinste gemeinsame Nenner, der einzige, den alle mochten. Durch seine neutrale Haltung war er der Kitt zwischen den verfeindeten Lagern. Wie soll es ohne ihn nur weiter gehen.
14.11.2019 - 15:06 Uhr
Zitat von JuergenKorus
Da kam also eine SMS in der stand, dass der Absender Bierofka für keinen guten Trainer hält und er sich über den Abgang des Trainers freuen würde. Das ist wieder typisch 60 und einzigartig in Deutschland, das ist Mobbing.
Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass es sonst keinen einzigen Verein in Deutschland - sogar auf der ganzen Welt - gibt, in dem eine Person unzufrieden mit dem Trainer ist und einem Bekannten dies in einer SMS mitteilt.
Nimm mal den FC Bayern, den professionellsten Fussballclub der Welt, bei dem auch die Ehemaligen eingebunden werden, woran man sich ein Beispiel nehmen sollte. Unvorstellbar wäre so ein Vorgehen bei den Roten, dass man sich dort über die Arbeit eines ehemaligen Spielers, der nun Trainer ist/war, nicht einig ist und Kritik geübt wird. Ist jetzt reine Fiktion, aber noch krasser wäre eigentlich nur, wenn sich z.B. Karl-Heinz und Uli öffentlich so äußern würden, dass ganz Deutschland davon wüsste, dass Uli hinter dem Trainer steht und Karl-Heinz nicht.
Wirklich unfassbar, so etwas gibt es nur bei uns - Mobbing, nein Königsmord war das.
Und Bierofka kann selbst wirklich am aller wenigsten dafür. Geschickt und mit viel Gespür für die Spannungslage bei 1860, hat er das gemacht, was ein intelligenter Mensch in so einem Fall tut. Er hielt sich aus der Vereinspolitik raus, verhielt sich neutral und machte seine Arbeit als Trainer geräuschlos im Hintergrund. Man stelle sich vor, er hätte sich öffentlich gegen den ausgerufenen Kurs des eVs positioniert und stattdessen mit Ismaik getroffen. Das wäre saublöd gewesen, denn das wäre ihm mit Ansage auf die Füße gefallen, aber nicht mit Biero, der ist schlau wie ein Fuchs.
Gut finde ich auch, dass er die Nerven im Sommer behalten hat und nicht auch noch gegen seine Vorgesetzten in der KgaA wegen der angeblich falschen Kalkulation/Budgetierung oder gegen angebliche Untätigkeit des GF Sports gewettert hat. Das überlebt keiner, wenn man sich mit allen Seiten anlegt.
Aber wie gesagt, Biero kann man hier keine Schuld geben. Der Mann hat immer über den Tellerrand geblickt und seinen Fokus nicht rein auf seine persönlichen, ehrgeizigen sportlichen Ziele gerichtet.
Das ist eigentlich das Traurigste an der Geschichte:
Vielleicht ist er kein Übertrainer, aber er hat Stallgeruch und weiß wie 1860 tickt! Er war der kleinste gemeinsame Nenner, der einzige, den alle mochten. Durch seine neutrale Haltung war er der Kitt zwischen den verfeindeten Lagern. Wie soll es ohne ihn nur weiter gehen.
Da kam also eine SMS in der stand, dass der Absender Bierofka für keinen guten Trainer hält und er sich über den Abgang des Trainers freuen würde. Das ist wieder typisch 60 und einzigartig in Deutschland, das ist Mobbing.
Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass es sonst keinen einzigen Verein in Deutschland - sogar auf der ganzen Welt - gibt, in dem eine Person unzufrieden mit dem Trainer ist und einem Bekannten dies in einer SMS mitteilt.
Nimm mal den FC Bayern, den professionellsten Fussballclub der Welt, bei dem auch die Ehemaligen eingebunden werden, woran man sich ein Beispiel nehmen sollte. Unvorstellbar wäre so ein Vorgehen bei den Roten, dass man sich dort über die Arbeit eines ehemaligen Spielers, der nun Trainer ist/war, nicht einig ist und Kritik geübt wird. Ist jetzt reine Fiktion, aber noch krasser wäre eigentlich nur, wenn sich z.B. Karl-Heinz und Uli öffentlich so äußern würden, dass ganz Deutschland davon wüsste, dass Uli hinter dem Trainer steht und Karl-Heinz nicht.
Wirklich unfassbar, so etwas gibt es nur bei uns - Mobbing, nein Königsmord war das.
Und Bierofka kann selbst wirklich am aller wenigsten dafür. Geschickt und mit viel Gespür für die Spannungslage bei 1860, hat er das gemacht, was ein intelligenter Mensch in so einem Fall tut. Er hielt sich aus der Vereinspolitik raus, verhielt sich neutral und machte seine Arbeit als Trainer geräuschlos im Hintergrund. Man stelle sich vor, er hätte sich öffentlich gegen den ausgerufenen Kurs des eVs positioniert und stattdessen mit Ismaik getroffen. Das wäre saublöd gewesen, denn das wäre ihm mit Ansage auf die Füße gefallen, aber nicht mit Biero, der ist schlau wie ein Fuchs.
Gut finde ich auch, dass er die Nerven im Sommer behalten hat und nicht auch noch gegen seine Vorgesetzten in der KgaA wegen der angeblich falschen Kalkulation/Budgetierung oder gegen angebliche Untätigkeit des GF Sports gewettert hat. Das überlebt keiner, wenn man sich mit allen Seiten anlegt.
Aber wie gesagt, Biero kann man hier keine Schuld geben. Der Mann hat immer über den Tellerrand geblickt und seinen Fokus nicht rein auf seine persönlichen, ehrgeizigen sportlichen Ziele gerichtet.
Das ist eigentlich das Traurigste an der Geschichte:
Vielleicht ist er kein Übertrainer, aber er hat Stallgeruch und weiß wie 1860 tickt! Er war der kleinste gemeinsame Nenner, der einzige, den alle mochten. Durch seine neutrale Haltung war er der Kitt zwischen den verfeindeten Lagern. Wie soll es ohne ihn nur weiter gehen.
wenn man das neutral nennt, möchte ich nicht wissen wie ein Trainer agiert, der sich in Richtung Geld orientiert
15.11.2019 - 18:15 Uhr
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
15.11.2019 - 18:32 Uhr
Zitat von Nummer_10
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
Ja die haben sich alle in einer dunklen Höhle versammelt, um ihren höllischen Plan auszuhecken ihrem Mit-Mitglied Wettberg eine SMS zu schreiben, in der sie es wagen den unantastbaren Bierofka nach einem verlorenen Spiel zu kritisieren.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
15.11.2019 - 19:37 Uhr
Zitat von Nummer_10
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
Da kannst Du recht haben. Allerdings nicht so, wie Du einfach zu denken scheinst:
Es ist hier nicht wie in der Kurve, wo der Megafon-Mann die Gesänge vor gibt. So naiv denkt hier in Forum hoffentlich kein Leser über Pro1860.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es diverse auf Pro1860 Seite gab, die „Biero raus“ auch geschrieben hätten. Dazu bedurfte es aber keinem „Einpeitscher“ (den gibt es nur im anderen Blog, weil die Couch Fans selbständig gar nix auf die Kette bekommen ohne es vorgebetetes zu bekommen, wie sie immer wieder - zuletzt gestern - eindrucksvoll bewiesen haben). Also „Vordenker“ braucht es bei Pro1860 nicht.
Und stell Dir vor: Ich habe nix mit pro1860 am Hut, kam aber auch zur gleichen Einschätzung wie HaVo was Bierofka betrifft. Obwohl ich HaVo nicht einmal kenne! Also wenn das mal keine Unterwanderung meiner Person durch Pro1860 ist!
Ich mag Biero als Typ, als Trainer gibt es aber glaube ich viele bessere. Und wir wollen doch nicht nur wegen sentimentalen Gründen immer am Tabellenende der 3. Liga rumkrebsen, oder? Wir wollen doch alle mal nach ober, oder etwa nicht? Dann bedarf es aber auch dem 2.Liga Aufstiegstrainer, der aus „nix“ eine Aufsteigermannschaft macht. Da hat Biero leider die 2. Saison schon eher weniger Ertrag gezeigt. Auch wenn er eine 60er durch und durch ist.
15.11.2019 - 21:39 Uhr
Ich vertrete die gleiche Meinung wie der HaVo und hab aber nichts mit Pro 1860 zu tun. Und, wo ist das Problem?
Im Gegensatz zu vielen Wendehälsen bei 60, u.a. Winkler, Wettberg, steht der HaVo wenigstens zu seinem Tun. Er ist konsequent, im Gegensatz zu einem Wettberg, Opportunist und Dummschwätzer vor dem Herren.
Im Gegensatz zu vielen Wendehälsen bei 60, u.a. Winkler, Wettberg, steht der HaVo wenigstens zu seinem Tun. Er ist konsequent, im Gegensatz zu einem Wettberg, Opportunist und Dummschwätzer vor dem Herren.
Zitat von Nummer_10
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
Hut ab vor HaVo der sich geoutet hat und seine SMS an Karsten Wettberg bestätigte.
Ist schon klar das dies nur seine Meinung wiederspiegelt und das nichts mit Pro1860 zu tun hat.
Ja genau, wer’s glaubt! Gelächter!
16.11.2019 - 00:14 Uhr
Mir ist es ehrlich gesagt egal, wer hier wen gemobbt hat. Fakt ist, dass mit Biero der einzige Vereinsverantwortliche gegangen ist, dem ich wirklich glaubhaft abgenommen habe, dass er das Beste für 60 will und sich dafür mit ganzem blauen Herzen einsetzt. Ich bin nur ein gewöhnlicher Fan, der nirgendwo organisiert ist und seit 30 Jahren mit unseren Löwen mitfiebert. Ich habe schon so viele Vereinsverantwortliche kommen und gehen sehen und habe mich seit Falko Götz überwiegend über die Entwicklung und den ewigen Streitereien untereinander geärgert. Mir ist es völlig Wurscht ob Pro1860, Ehemalige oder HI sich durchsetzen, wichtig ist mir nur, dass der Verein finanziell gesundet und die sportliche Entwicklung aufwärts geht. Bieros Weggang war menschlich eine Katastrophe. Sportlich bedauer ich das auch sehr, aber der Verein lebt weiter und mit Köllner geht es auch weiter. Der ist auch kein Blinder, wenn der die Spaltung im Verein und vielleicht auch in der Mannschaft gut handled, kann er auch erfolgreich sein. Das Hauptproblem bei 1860 ist seit Jahrzehnten die Selbstzerfleischung der Löwen. Wenn beide Seiten den neuen Coach in Ruhe arbeiten lassen und keine schmutzige Wäsche mehr waschen, wird man auch den Klassenerhalt schaffen. Die Mannschaft ist zwar nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Einmal Löwe immer Löwe!!!!
16.11.2019 - 01:27 Uhr
@fredclever77 Können wir den Thread hier mal schließen? Bierofka hat ohne Zweifel Großes für Sechzig geleistet, aber nach einer Woche gehört das langsam mal in den Ehemaligen-Thread
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