Aufsichtsrat
31.05.2010 - 14:00 Uhr
17.11.2012 - 13:56 Uhr
Zitat von hansAmaulwurf:
denke auch man sollte so fair sein und sagen: es hätte wahrlich schlimmer kommen können :-)
ohne diesen vorstand würde es hansa rostock nicht mehr geben!
denke auch man sollte so fair sein und sagen: es hätte wahrlich schlimmer kommen können :-)
ohne diesen vorstand würde es hansa rostock nicht mehr geben!
18.11.2012 - 11:10 Uhr
Gerade der Dampfplauderer Zachhuber schmeichelt sich bei der s.g. Szene mit seiner strikten Anti Hofmann ein.Gerade der Trainer der sinnbildlich für die Inzucht im Verein steht.Nie wieder solche Legenden die sich auf Kosten des Vereins bedienen und profilieren.
18.11.2012 - 11:23 Uhr
Zitat von HROyal:
Gerade der Dampfplauderer Zachhuber schmeichelt sich bei der s.g. Szene mit seiner strikten Anti Hofmann ein.Gerade der Trainer der sinnbildlich für die Inzucht im Verein steht.Nie wieder solche Legenden die sich auf Kosten des Vereins bedienen und profilieren.
So schauts aus. Zacher steht doch wie kaum ein anderer für die Klüngel-Ära im und um den Verein, die uns wirtschaftlich wie auch imagetechnisch gnadenlos gegen die Wand fahren ließen.
Seine Trainerleistung möchte ich nicht in Abrede stellen.
Dennoch möchte ich genau diese Leute und Strukturen niemals mehr bei Hansa sehen, allenfalls als zahlende Gäste im Stadion.
Gerade der Dampfplauderer Zachhuber schmeichelt sich bei der s.g. Szene mit seiner strikten Anti Hofmann ein.Gerade der Trainer der sinnbildlich für die Inzucht im Verein steht.Nie wieder solche Legenden die sich auf Kosten des Vereins bedienen und profilieren.
So schauts aus. Zacher steht doch wie kaum ein anderer für die Klüngel-Ära im und um den Verein, die uns wirtschaftlich wie auch imagetechnisch gnadenlos gegen die Wand fahren ließen.
Seine Trainerleistung möchte ich nicht in Abrede stellen.
Dennoch möchte ich genau diese Leute und Strukturen niemals mehr bei Hansa sehen, allenfalls als zahlende Gäste im Stadion.
18.11.2012 - 11:43 Uhr
Nach der gestrigen Aktionen unserer Unbelehrbarenfraktion in Schwaan, bin ich mal auf die ausweichenden und beschwichtigenden "Argumente" unserer AR-Kandidaten gespannt. Alles nur BH seine Schuld, dass da eine Meute von Bekloppten aus der Hecke springt und mit Steinen in der Hand die Gesundheit fremder Menschen bedroht. Würde man die Süd öffnen und BH zum Teufel jagen, wäre sicher alles wieder gut, so wie früher. :grrr
Ps: Wenn ich manche Aussagen einiger AR-Kandidaten so im Kopf weiter spinne, passt eigtl. nur ein Slogan "Wenn schon Sch...., dann mit Anlauf".
Ps: Wenn ich manche Aussagen einiger AR-Kandidaten so im Kopf weiter spinne, passt eigtl. nur ein Slogan "Wenn schon Sch...., dann mit Anlauf".
18.11.2012 - 15:25 Uhr
Zitat von Hansaforever82:
Ich wollte gerade einen ausführlichen Text von der Vorstellungsrunde der AR Kandidaten schreiben. bei hansafans.de kam mir jemand zuvor, dessen Bericht ich grob betrachtet so bestätigen kann.
Zachhuber war überraschend stark, ich wähle ihn nicht, viele andere leider bestimmt. Die Fanszene wird ihn bestimmt auch nicht wählen, so jedenfalls bestimmte Aussagen bei kleineren Gesprächen. Der Moderator der recht bekannte Eggi war wirklich gut und vor allem neutral. Hat mich gefreut und gefallen.
Den Herrn Theede empfand ich sehr zappelig, sobald er eine Frage bekam, die er nicht vorher kannte, war er in seinen Worthülsen gefangen. Rhetorisch sonst stark. Er will viel diskutieren im Verein, so seine herangehensweise. Kandidat 7 , 8 oder 9. Mehr nicht.
Abrokat fand ich bei den ersten beiden Fragen sehr wortkark, scheinbar weil er in seiner Rolle als AR Mitglied gefangen ist, dritte Frage sehr strukturiert und mit biss.
Völker Fanvertreter mit sachlicher Krtik an sich und Vorstand.
Ahrens, nicht der große Redner aber wie ich ihn in Erinnerung hatte. Direkt unkompliziert mit Plan. Es wurde klar das er mit Klemm, Völker und Abrokat ein Quartett bildet.
Bauer ein großer Fan aber der Name beschreibt ihn recht gut. Einfach!
Brauer war wie ein Motivationstrainer in einem amerikanischen Unternehmen, der würde Hansa am liebsten einen roten Hut aufsetzen. Ich empfand ihn als nicht so gut.
Neumann schien sehr uninformiert zu sein. Den wähle nur vielleicht, der muss sich mehr mit Hansa befassen. Ich war ein wenig enttäuscht, vielelicht auch falsche Fragen?
Hempel, 1 zu 1 wie im Text beschrieben. Wackelkandidat für mich.
Brincker passt zu Abrokat und Völker, würde dem Verein gut tun. 1 zu 1 wie im Text beschrieben.
Klemm, sehr beeindruckend, da steckt was hinter! Den muss man wählen.
Meine Kandidaten.
Abrokat
Völker
Klemm
Brincker
Ahrens
die anderen 2 Stimmen werde ich in der MV entscheiden.
ich denke es werden
Hempel
Neumann o. Theede
Hier der text:
Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
" Veröffentlicht am Sonntag, 18. November 2012 13:38 Geschrieben von Uwe
*Matthäus 22,14
Keine Sorge, das wird hier jetzt nicht das Wort zum Sonntag. Aber man kann schon sagen, dass der zitierte Satz aus dem Evangelium des Matthäus (nach Luther, nicht nach Loddar) schon ein wenig den Gesamteindruck beschreibt, den die Vorstellung der Kandidaten für die Aufsichtsratswahl bei mir hinterlassen hat.
Die Fanszene Rostock hatte die Podiumsdiskussion im Hörsaal „Arno Esch“ der Universität Rostock organisiert, um den vom Wahlausschuss nominierten Kandidaten für die Aufsichtsratswahl 2012 am 25. November die Möglichkeit zu geben, sich den Mitgliedern des FC Hansa persönlich vorzustellen, ihnen die Motive der Kandidatur sowie etwaige Pläne und Visionen im Falle der Wahl zu präsentieren.
Die sehr gut vorbereitete und organisierte Veranstaltung verlief in einer sehr angenehmen, sachlichen und offenen Atmosphäre. Etwa 200 Mitglieder und Fans des FC Hansa machten von der erstmals gebotenen Möglichkeit Gebrauch, die zur Wahl antretenden Akteure nicht erst bei der Mitgliederversammlung persönlich kennenzulernen, sondern bereits im Vorfeld eine erste Orientierungshilfe bei der schwierigen Wahlentscheidung zum Wohle unseres Vereins zu erhalten.
Elf der zwölf zur Wahl stehenden AR-Kandidaten hatten die Einladung angenommen und standen im Verlauf der knapp dreistündigen Runde den beiden Moderatoren Rede und Antwort. Die Fragen waren im Vorfeld über das Hansaforum im Internet gesammelt und so aufbereitet worden, dass jeder Teilnehmer erst die Möglichkeit hatte, sich kurz vorzustellen und danach jeweils vier direkt an ihn gerichtete Fragen zu beantworten.
Das Zeitfenster für jede Frage war eng gesetzt – jeweils drei Minuten pro Kandidat und Frage zuzüglich weiterer drei Minuten für die persönliche Vorstellung. Erfreulicherweise hielten sich die Redner fast durchgängig und ausnahmslos an den vereinbarten Rahmen, dennoch reichte die zur Verfügung stehende Zeit am Ende nur für drei Runden, in denen die Kandidaten nacheinander zu Wort kamen.
Eines wurde bei allen deutlich: Jeder der Kandidaten ist bestrebt, in verantwortlicher Position die weitere Entwicklung des F.C. Hansa Rostock in eine erfolgreiche Zukunft, zurück zu sportlicher und wirtschaftlicher Stabilität mitzubestimmen und zu lenken und dabei seine persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen gezielt und für den Verein gewinnbringend einzusetzen.
Im Folgenden möchte ich nun auf die einzelnen Kandidaten eingehen. Ich bitte um Verständnis, dass diese Beschreibungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, da ich aufgrund meiner Tätigkeit als Moderator nicht dazu gekommen bin, mir umfassende Notizen zu machen. Es sind also durchgängig subjektive Eindrücke, die auch bereits mit einem gewissen zeitlichen Abstand zu sehen sind.
Die Kandidaten folgen jetzt in der Reihenfolge, in der sie bei der Podiumsdikussion aufgetreten sind:
Jörg Hempel ist vielen Hansamitgliedern noch als ehrenamtlicher Vorstand bekannt, der in der Vergangenheit schon einmal für das Marketing verantwortlich gezeichnet hatte, diese Tätigkeit aber, wie kolportiert wurde, aus Zeitgründen aufgeben musste. Logisch, dass die Frage gestellt wurde, ob denn für die potenzielle Aufsichtsratstätigkeit plötzlich mehr Zeit zur Verfügung stünde. Diese Frage bejahte Herr Hempel entschieden, auch hätte sein damaliger Rückzug nicht ausschließlich Zeitgründe gehabt, wobei beim Zuhörer schon ein gewisser Restzweifel blieb, dem jedoch das Bild eines äußerst charismatischen Unternehmers von Format mit ausgezeichneten Kontakten, besonders in der Wirtschaft, gegenüber steht.
Befremdet zeigte sich Herr Hempel davon, dass der Vereinsvorstand vor einigen Tagen bereits die Unternehmensbilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht hat, eine bislang unübliche Vorgehensweise, erst recht so kurz vor der Mitgliederversammlung.
Herr Hempel sieht in der Zukunft einen F.C. Hansa, der sich sportlich in der 2. Liga etabliert hat und dabei vorsichtig optimistisch auch etwas höhere Ziele angehen kann, einen wirtschaftlich gesunden Verein, der große Ausstrahlung weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus besitzt, und dessen zahlreiche Fans sich in weiß-blauen Wogen über ganz Deutschland ergießen, wo man ihnen mit Respekt, aber ohne Angst begegnet.
Thomas Abrokat gilt als heißer Kandidat für den Vorsitz im neuen Aufsichtsrat. Im Verlauf der Podiumsdiskussion fand er zunächst sehr kritische Worte für die Arbeit der Führungsgremien unseres Vereins und sparte dabei auch nicht mit Selbstkritik. Die selbst gesetzten Ziele wurden nicht erreicht – sowohl aus Vereinssicht, denn sonst stünde der FCH heute nicht da, wo er jetzt steht, als auch persönlich, so habe ihm die Tätigkeit im AR „wenig Spaß gemacht“.
Die Maßnahmen des Vereins zur Erschließung finanzieller Quellen, auch unter Einbeziehung der Mitglieder (3>2>1, Fan-Anleihe) gingen letztlich insgesamt an der Realität in unserem Bundesland vorbei, bildlich gesprochen könne man eben nicht „in einer Woche dreimal mit dem Hut herumgehen“.
Der F.C. Hansa der Zukunft in den Augen von Herrn Abrokat ist ein Verein, bei dem die Mitglieder intensiv beteiligt sind, sich mit ihren Ideen aktiv einbringen, ein Verein, dessen Verantwortungsträger gemeinsam an der Erreichung der Ziele arbeiten. Persönlich hat er sich ein verbessertes Miteinander der Vereinsgremien und wirtschaftliche Stabilität auf die Fahnen geschrieben, für letzteres schloss er den Einstieg eines exotischen Großinvestors als Option für unseren Verein kategorisch aus, denn dieser interessiere sich nicht für den Verein, dieser will vor allem Rendite. Und nicht zuletzt soll mit einer schnellstmöglichen Reform der Stadionstruktur das Ostseestadion wieder zu der Festung gemacht werden, die es so viele Jahre darstellte.
Harald Ahrens ist Gründungsmitglied des F.C. Hansa Rostock und seit Jahrzehnten mit dem Verein verbunden – schon seit seiner Jugend als Spieler, und später als ehrenamtlicher Übungsleiter im Nachwuchsbereich. Natürlich interessierte vor allem die ihm von einzelnen Medien zugeschriebene besondere Nähe zur aktiven Fanszene. Herr Ahrens informierte darüber, dass er eine Zeit lang als Geschäftsführer einer zu diesem Zweck gegründeten Gesellschaft die Fanszene bei der Organisation und Abwicklung der Sonderzüge unterstützt hat und in dieser Funktion bei Gesprächen mit Behörden und Bahnunternehmen aufgetreten ist. Dass es bei diesen Sonderzügen ausnahmslos positives Feedback bis hin zur Bundespolizei gab, darf gern noch einmal unterstrichen werden.
Inzwischen ist Herr Ahrens nicht mehr für diese Gesellschaft tätig und außer der Tatsache, dass einer seiner Söhne, der fast 30 Jahre alt und für sich selbst verantwortlich ist, zur aktiven Fanszene des FCH zählt, gibt es keine weiteren Bezugspunkte.
Herr Ahrens vermittelte einen bodenständigen, zielstrebigen Eindruck und stellte klar, dass er sich natürlich für den Fall einer erfolgreichen Kandidatur entsprechend vorbereitet hat. Es gab und gibt zwar kein „Schattenkabinett“ (auch dies ist die Erfindung eines Journalisten), er hat aber natürlich einen Plan – für ihn eine Selbstverständlichkeit, wenn man Verantwortung übernehmen will. So hat er auch schon Gespräche mit verschiedenen Personen in Sport, Wirtschaft und Politik geführt, u. a. mit dem Rostocker Oberbürgermeister. Auch einen Vorschlag für den künftigen Sportdirektor stellte er in Aussicht, unabhängig, ob er gewählt wird oder nicht. Einen „Kaltstart“ wird es mit ihm nicht geben.
Thomas Klemm zeichnet sich durch enorme sportliche Kompetenz und Fußballsachverstand aus. Er ist im Landesfußballverband und dem Deutschen Fußballbund fest verwurzelt und kennt nahezu „jeden“ Jugendspieler in Mecklenburg-Vorpommern ab dem Alter von 10 Jahren.
Angesprochen auf die Situation im Nachwuchsbereich des FCH kritisierte er deutlich den unbefriedigenden Zustand, dass in Rostock zahlreiche junge Talente zwar ausgebildet würden, der Verein aber oft nicht die Früchte dieser Arbeit ernten würde, man müsse sich nur ansehen, wo der eine oder andere dieser Spieler jetzt unter Vertrag wäre. Konkretes Beispiel: Pelle Jensen steht jetzt für Hoffenheim der Bundesliga auf dem Platz, obwohl er für deutlich weniger Geld beim F.C. Hansa geblieben wäre.
Einen stärkeren Rostocker Einfluss in Entscheidungsgremien von DFB/DFL bzw. die bessere Vertretung von Vereinsinteressen sieht Herr Klemm in erster Linie in einem solide arbeitenden Verein, der für sportlichen Erfolg und gesundes Wirtschaften steht.
Dr. Uwe Neumann verfügt bereits über Erfahrungen bei der Rettung finanziell angeschlagener Unternehmen, so gelang es ihm, die Kunsthalle Rostock zu einer gut besuchten Einrichtung zu machen. In der Podiumsdiskussion wurde er vor allem mit Fragen zur Außendarstellung des Vereins konfrontiert. Hier sieht er große Reserven in der Kommunikation, besonders mit den Medien.
Insgesamt ist Herr Neumann der Kandidat, von dem mir inhaltlich, aber auch vom Auftreten her am wenigsten in Erinnerung geblieben ist. Das soll ausdrücklich keine Wertung darstellen, ich schätze ihn als jemanden ein, der mit sachlicher, zielorientierter Arbeit im Hintergrund zu überzeugen weiß und auf keinen Fall ein Selbstdarsteller ist, der zwanghaft in jedes hingehaltene Mikrofon hinein spricht.
Torsten Völker, vor vier Jahren erster gewählter Fanvertreter im Aufsichtsrat, bewertete seine Arbeit der letzten vier Jahre selbstkritisch. Sein Ziel, den Fanthemen einen ständigen Platz in der Geschäftsordnung des Vorstandes und den Sitzungen des Aufsichtsrates zu verschaffen, hat er erreicht. Es gibt jedoch erhebliches Verbesserungspotenzial hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen dem Vereinsvorstand und seinem Kontrollgremium, da ist schon eine gewisse Beratungsresistenz zu spüren.
Herr Völker steht dafür, dass die Anliegen und Sorgen der Fans auch weiterhin eine gewichtige Rolle beim F.C. Hansa spielen werden, sowohl im Tagesgeschäft als auch in der langfristigen Entwicklung. Dabei wird er sich auch weiterhin auf seine langjährige Erfahrung inmitten der Fanszene stützen, die ihm zugutekommt, wenn es nötig ist, zwischen tatsächlichen oder medial „aufbereiteten“ Vorkommnissen zu unterscheiden und dies auch entsprechend zu vermitteln.
Jan-Hendrik Brincker hat die Bemühungen zur Rettung des F.C. Hansa als Abgeordneter in der Rostocker Bürgerschaft unmittelbar miterlebt. Zur Einschätzung der Zuarbeit von Vereinsseite an die Bürgerschaft fand er kritische Worte, denn zu seiner persönlichen Überraschung wurde die Zustimmung zum Rettungspaket nicht der erwartete Selbstläufer, die Präsentation des Vereinskonzeptes entsprach nicht den Erwartungen, was bereits zur Ablehnung im Finanzausschuss geführt hatte. Die derzeitige Situation des FCH bezeichnete Herr Brincker als „ernst, aber nicht hoffnungslos“.
Eine interessante Information am Rande: Herr Brincker übernimmt mit seiner Familie ehrenamtlich eine Art Patenschaft für junge Hansa-Spieler, die aus dem Internatsalter heraus sind, aber unter „normalen Umständen“ noch bei ihren Familien wohnen würden, welche aber nicht in Rostock oder unmittelbarer Umgebung zu Hause sind. Aktuell ist das Edisson Jordanov, sein Vorgänger war Kevin Pannewitz.
Ingo Brauer ist seit 1978 mit dem F.C. Hansa verbunden, damals besuchte er sein erstes Spiel im Ostseestadion. Geboren und aufgewachsen ist er in Reutershagen, wo natürlich kein Weg am FCH vorbei führt. Seine Kandidatur zum AR resultiert aus Ansprache durch Freunde, ob er sich mit seinen Kenntnissen und Verbindungen als erfolgreicher und gut vernetzter Unternehmer (Herr Brauer betreibt 9 „Pizza Hut“-Restaurants in Norddeutschland) in verantwortlicher Position direkt einbringen möchte.
Sein wichtigstes Ziel ist die Stärkung der „Marke“ Hansa Rostock, was bedeutet: wirtschaftliche Stabilität, Attraktivität für Sponsoren, positives Gesamtbild in der Öffentlichkeit. Wichtiges Instrument hierfür ist eine verbesserte Kommunikation innerhalb des Vereins, aber auch nach außen, wobei Herr Brauer hier speziell in den Leitungsgremien Optimierungsbedarf sieht. Für meinen persönlichen Geschmack fiel das Wort „Marke“ ein bisschen zu oft im Zusammenhang mit einem Fußballverein, aber die Grundintention, Hansa dauerhaft zu stärken, ist natürlich tragfähig. Von Herrn Brauer darf man Know-how und neue Ideen in puncto Marketing erwarten.
Reiner Bauer präsentierte sich als sehr sympathischer, bodenständiger Mecklenburger Unternehmer mit einem riesengroßen Hansa-Herzen. Er erinnerte sich gern an große Zeiten mit Hansa, beispielsweise im Europapokal in Barcelona, oder an legendäre Spiele wie das 3:2 nach 0:2 gegen Borussia Dortmund. Da möchte er den FCH irgendwann wieder sehen und als AR-Mitglied seinen persönlichen Beitrag leisten.
Herr Bauer konnte sich nicht immer so eloquent ausdrücken wie die meisten seiner Mitbewerber, überzeugte dafür mit Herzblut und direkter Ehrlichkeit. Kritisch sieht er beispielsweise den Umgang des Vereins mit aktuellen und auch potenziellen Sponsoren – schlimmes Beispiel hierfür die Bewerbung der 3>2>1-Kampagne durch ein externes Call Center, statt hierfür das im Verein und seinen Mitgliedern selbst liegende Potenzial zu nutzen. Für die Gewinnung von regionalen Sponsoren kann ich mir Herrn Bauer gerade durch sein persönliches Beispiel durchaus als Bereicherung beim FCH vorstellen.
Herr Bauer hatte das „Pech“, als einziger Teilnehmer des Abends eine Frage zu einem „brennenden“ Thema gestellt zu bekommen, wofür es im Nachhinein auch etwas Kritik gab, die ich hier auch ausdrücklich anerkenne. Nichtsdestotrotz legte er seine klare Meinung zum Thema Pyrotechnik den Anwesenden dar: Solange es verboten ist, sollte man sich grundsätzlich an dieses Verbot halten.
Andreas Zachhuber war naturgemäß der Kandidat, den wirklich jeder im Publikum kannte, was logischerweise eine gewisse Erwartungshaltung (Stichwort: Bochum ’99) mit sich brachte. Er überraschte dann jedoch mit massiver und direkt vorgebrachter Kritik am aktuellen Vereinsvorstand und trat am deutlichsten von allen Kandidaten für personelle Veränderungen an dieser Stelle ein.
Herr Zachhuber hat für den Fall seiner Wahl klare Vorstellungen, was zu tun ist, die er mit seiner bekannt direkten und zupackenden Art angehen will. Die aufgeworfene Frage, wie er sich entscheiden würde, wenn ein lukratives Trainerangebot herein käme, umging er ein wenig dahingehend, dass dies äußerst unwahrscheinlich wäre und überhaupt hätte er immer seinen Job zu Ende gebracht (Ergänzung von mir: wo man ihn ließ).
Zur kurzfristigen sportlichen Perspektive der Profimannschaft will Herr Zachhuber die restlichen Ergebnisse bis zur Winterpause abwarten, sollte dann immer noch Kontakt zu den Aufstiegsplätzen bestehen, müsse alles getan werden, dem Trainer eine Mannschaft zur Verfügung zu stellen, die den Aufstieg schaffen kann, da langfristig ein „Überleben“ unterhalb der 2. Liga nahezu unmöglich ist.
Kai-Uwe Theede hatte als einziger der Kandidaten seine persönliche Vorstellung schriftlich formuliert und trug diese am Rednerpult vor, was in der Runde doch etwas befremdlich wirkte. Nötig gehabt hätte er das aus meiner Sicht nicht, denn er hinterließ den Eindruck eines brillanten Rhetorikers, der in der Lage ist, in kontroversen Diskussionen eine Position des Ausgleiches und Kompromisses zu formulieren. Hier dürfte eine seiner wichtigsten Stärken liegen, um die vereinsinternen atmosphärischen Störungen zu beseitigen.
Inwieweit Herr Theede in Politik und Wirtschaft des Landes vernetzt ist, lässt sich schwer beurteilen. Seiner eigenen Aussage zufolge war er selbst überrascht, sich in der im Sommer gebildeten Task Force wiederzufinden und dort mit hochrangigen Politikern wie dem Landesinnenminister an einem Tisch zu sitzen, was wiederum mich etwas überraschte.
Abschließend möchte ich noch einmal herausstellen, dass wirklich jeder der Kandidaten seinen direkten Hansa-Bezug beweisen konnte und ich bin persönlich froh zu wissen, dass der neue Aufsichtsrat aus dem Kreis dieser Personen gewählt wird. Hier hat der Wahlausschuss wirklich gute Arbeit geleistet.
Für mich habe ich bisher vier Kandidaten gefunden, die auf jeden Fall meine Stimme erhalten. Dies soll auch kein Geheimnis sein, es sind:
Thomas Abrokat
Torsten Völker
Thomas Klemm
Harald Ahrens
Für die restlichen drei Stimmen habe ich ja noch eine Woche Zeit nachzudenken. Das sollten alle Vereinsmitglieder gründlich tun und dann am Sonntag zur Mitgliederversammlung erscheinen, um ihr Recht und ihre Pflicht zur Mitbestimmung in unserem Verein auszuüben und die besten Kandidaten FÜR HANSA auszuwählen.
HANSA!"
auch ich hatte so meine vorurteile gegen ahrens ABER die hat er wiederlegt und ich bin ganz klar dafür dass er in den AR kommt !
Ich wollte gerade einen ausführlichen Text von der Vorstellungsrunde der AR Kandidaten schreiben. bei hansafans.de kam mir jemand zuvor, dessen Bericht ich grob betrachtet so bestätigen kann.
Zachhuber war überraschend stark, ich wähle ihn nicht, viele andere leider bestimmt. Die Fanszene wird ihn bestimmt auch nicht wählen, so jedenfalls bestimmte Aussagen bei kleineren Gesprächen. Der Moderator der recht bekannte Eggi war wirklich gut und vor allem neutral. Hat mich gefreut und gefallen.
Den Herrn Theede empfand ich sehr zappelig, sobald er eine Frage bekam, die er nicht vorher kannte, war er in seinen Worthülsen gefangen. Rhetorisch sonst stark. Er will viel diskutieren im Verein, so seine herangehensweise. Kandidat 7 , 8 oder 9. Mehr nicht.
Abrokat fand ich bei den ersten beiden Fragen sehr wortkark, scheinbar weil er in seiner Rolle als AR Mitglied gefangen ist, dritte Frage sehr strukturiert und mit biss.
Völker Fanvertreter mit sachlicher Krtik an sich und Vorstand.
Ahrens, nicht der große Redner aber wie ich ihn in Erinnerung hatte. Direkt unkompliziert mit Plan. Es wurde klar das er mit Klemm, Völker und Abrokat ein Quartett bildet.
Bauer ein großer Fan aber der Name beschreibt ihn recht gut. Einfach!
Brauer war wie ein Motivationstrainer in einem amerikanischen Unternehmen, der würde Hansa am liebsten einen roten Hut aufsetzen. Ich empfand ihn als nicht so gut.
Neumann schien sehr uninformiert zu sein. Den wähle nur vielleicht, der muss sich mehr mit Hansa befassen. Ich war ein wenig enttäuscht, vielelicht auch falsche Fragen?
Hempel, 1 zu 1 wie im Text beschrieben. Wackelkandidat für mich.
Brincker passt zu Abrokat und Völker, würde dem Verein gut tun. 1 zu 1 wie im Text beschrieben.
Klemm, sehr beeindruckend, da steckt was hinter! Den muss man wählen.
Meine Kandidaten.
Abrokat
Völker
Klemm
Brincker
Ahrens
die anderen 2 Stimmen werde ich in der MV entscheiden.
ich denke es werden
Hempel
Neumann o. Theede
Hier der text:
Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
" Veröffentlicht am Sonntag, 18. November 2012 13:38 Geschrieben von Uwe
*Matthäus 22,14
Keine Sorge, das wird hier jetzt nicht das Wort zum Sonntag. Aber man kann schon sagen, dass der zitierte Satz aus dem Evangelium des Matthäus (nach Luther, nicht nach Loddar) schon ein wenig den Gesamteindruck beschreibt, den die Vorstellung der Kandidaten für die Aufsichtsratswahl bei mir hinterlassen hat.
Die Fanszene Rostock hatte die Podiumsdiskussion im Hörsaal „Arno Esch“ der Universität Rostock organisiert, um den vom Wahlausschuss nominierten Kandidaten für die Aufsichtsratswahl 2012 am 25. November die Möglichkeit zu geben, sich den Mitgliedern des FC Hansa persönlich vorzustellen, ihnen die Motive der Kandidatur sowie etwaige Pläne und Visionen im Falle der Wahl zu präsentieren.
Die sehr gut vorbereitete und organisierte Veranstaltung verlief in einer sehr angenehmen, sachlichen und offenen Atmosphäre. Etwa 200 Mitglieder und Fans des FC Hansa machten von der erstmals gebotenen Möglichkeit Gebrauch, die zur Wahl antretenden Akteure nicht erst bei der Mitgliederversammlung persönlich kennenzulernen, sondern bereits im Vorfeld eine erste Orientierungshilfe bei der schwierigen Wahlentscheidung zum Wohle unseres Vereins zu erhalten.
Elf der zwölf zur Wahl stehenden AR-Kandidaten hatten die Einladung angenommen und standen im Verlauf der knapp dreistündigen Runde den beiden Moderatoren Rede und Antwort. Die Fragen waren im Vorfeld über das Hansaforum im Internet gesammelt und so aufbereitet worden, dass jeder Teilnehmer erst die Möglichkeit hatte, sich kurz vorzustellen und danach jeweils vier direkt an ihn gerichtete Fragen zu beantworten.
Das Zeitfenster für jede Frage war eng gesetzt – jeweils drei Minuten pro Kandidat und Frage zuzüglich weiterer drei Minuten für die persönliche Vorstellung. Erfreulicherweise hielten sich die Redner fast durchgängig und ausnahmslos an den vereinbarten Rahmen, dennoch reichte die zur Verfügung stehende Zeit am Ende nur für drei Runden, in denen die Kandidaten nacheinander zu Wort kamen.
Eines wurde bei allen deutlich: Jeder der Kandidaten ist bestrebt, in verantwortlicher Position die weitere Entwicklung des F.C. Hansa Rostock in eine erfolgreiche Zukunft, zurück zu sportlicher und wirtschaftlicher Stabilität mitzubestimmen und zu lenken und dabei seine persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen gezielt und für den Verein gewinnbringend einzusetzen.
Im Folgenden möchte ich nun auf die einzelnen Kandidaten eingehen. Ich bitte um Verständnis, dass diese Beschreibungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, da ich aufgrund meiner Tätigkeit als Moderator nicht dazu gekommen bin, mir umfassende Notizen zu machen. Es sind also durchgängig subjektive Eindrücke, die auch bereits mit einem gewissen zeitlichen Abstand zu sehen sind.
Die Kandidaten folgen jetzt in der Reihenfolge, in der sie bei der Podiumsdikussion aufgetreten sind:
Jörg Hempel ist vielen Hansamitgliedern noch als ehrenamtlicher Vorstand bekannt, der in der Vergangenheit schon einmal für das Marketing verantwortlich gezeichnet hatte, diese Tätigkeit aber, wie kolportiert wurde, aus Zeitgründen aufgeben musste. Logisch, dass die Frage gestellt wurde, ob denn für die potenzielle Aufsichtsratstätigkeit plötzlich mehr Zeit zur Verfügung stünde. Diese Frage bejahte Herr Hempel entschieden, auch hätte sein damaliger Rückzug nicht ausschließlich Zeitgründe gehabt, wobei beim Zuhörer schon ein gewisser Restzweifel blieb, dem jedoch das Bild eines äußerst charismatischen Unternehmers von Format mit ausgezeichneten Kontakten, besonders in der Wirtschaft, gegenüber steht.
Befremdet zeigte sich Herr Hempel davon, dass der Vereinsvorstand vor einigen Tagen bereits die Unternehmensbilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht hat, eine bislang unübliche Vorgehensweise, erst recht so kurz vor der Mitgliederversammlung.
Herr Hempel sieht in der Zukunft einen F.C. Hansa, der sich sportlich in der 2. Liga etabliert hat und dabei vorsichtig optimistisch auch etwas höhere Ziele angehen kann, einen wirtschaftlich gesunden Verein, der große Ausstrahlung weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus besitzt, und dessen zahlreiche Fans sich in weiß-blauen Wogen über ganz Deutschland ergießen, wo man ihnen mit Respekt, aber ohne Angst begegnet.
Thomas Abrokat gilt als heißer Kandidat für den Vorsitz im neuen Aufsichtsrat. Im Verlauf der Podiumsdiskussion fand er zunächst sehr kritische Worte für die Arbeit der Führungsgremien unseres Vereins und sparte dabei auch nicht mit Selbstkritik. Die selbst gesetzten Ziele wurden nicht erreicht – sowohl aus Vereinssicht, denn sonst stünde der FCH heute nicht da, wo er jetzt steht, als auch persönlich, so habe ihm die Tätigkeit im AR „wenig Spaß gemacht“.
Die Maßnahmen des Vereins zur Erschließung finanzieller Quellen, auch unter Einbeziehung der Mitglieder (3>2>1, Fan-Anleihe) gingen letztlich insgesamt an der Realität in unserem Bundesland vorbei, bildlich gesprochen könne man eben nicht „in einer Woche dreimal mit dem Hut herumgehen“.
Der F.C. Hansa der Zukunft in den Augen von Herrn Abrokat ist ein Verein, bei dem die Mitglieder intensiv beteiligt sind, sich mit ihren Ideen aktiv einbringen, ein Verein, dessen Verantwortungsträger gemeinsam an der Erreichung der Ziele arbeiten. Persönlich hat er sich ein verbessertes Miteinander der Vereinsgremien und wirtschaftliche Stabilität auf die Fahnen geschrieben, für letzteres schloss er den Einstieg eines exotischen Großinvestors als Option für unseren Verein kategorisch aus, denn dieser interessiere sich nicht für den Verein, dieser will vor allem Rendite. Und nicht zuletzt soll mit einer schnellstmöglichen Reform der Stadionstruktur das Ostseestadion wieder zu der Festung gemacht werden, die es so viele Jahre darstellte.
Harald Ahrens ist Gründungsmitglied des F.C. Hansa Rostock und seit Jahrzehnten mit dem Verein verbunden – schon seit seiner Jugend als Spieler, und später als ehrenamtlicher Übungsleiter im Nachwuchsbereich. Natürlich interessierte vor allem die ihm von einzelnen Medien zugeschriebene besondere Nähe zur aktiven Fanszene. Herr Ahrens informierte darüber, dass er eine Zeit lang als Geschäftsführer einer zu diesem Zweck gegründeten Gesellschaft die Fanszene bei der Organisation und Abwicklung der Sonderzüge unterstützt hat und in dieser Funktion bei Gesprächen mit Behörden und Bahnunternehmen aufgetreten ist. Dass es bei diesen Sonderzügen ausnahmslos positives Feedback bis hin zur Bundespolizei gab, darf gern noch einmal unterstrichen werden.
Inzwischen ist Herr Ahrens nicht mehr für diese Gesellschaft tätig und außer der Tatsache, dass einer seiner Söhne, der fast 30 Jahre alt und für sich selbst verantwortlich ist, zur aktiven Fanszene des FCH zählt, gibt es keine weiteren Bezugspunkte.
Herr Ahrens vermittelte einen bodenständigen, zielstrebigen Eindruck und stellte klar, dass er sich natürlich für den Fall einer erfolgreichen Kandidatur entsprechend vorbereitet hat. Es gab und gibt zwar kein „Schattenkabinett“ (auch dies ist die Erfindung eines Journalisten), er hat aber natürlich einen Plan – für ihn eine Selbstverständlichkeit, wenn man Verantwortung übernehmen will. So hat er auch schon Gespräche mit verschiedenen Personen in Sport, Wirtschaft und Politik geführt, u. a. mit dem Rostocker Oberbürgermeister. Auch einen Vorschlag für den künftigen Sportdirektor stellte er in Aussicht, unabhängig, ob er gewählt wird oder nicht. Einen „Kaltstart“ wird es mit ihm nicht geben.
Thomas Klemm zeichnet sich durch enorme sportliche Kompetenz und Fußballsachverstand aus. Er ist im Landesfußballverband und dem Deutschen Fußballbund fest verwurzelt und kennt nahezu „jeden“ Jugendspieler in Mecklenburg-Vorpommern ab dem Alter von 10 Jahren.
Angesprochen auf die Situation im Nachwuchsbereich des FCH kritisierte er deutlich den unbefriedigenden Zustand, dass in Rostock zahlreiche junge Talente zwar ausgebildet würden, der Verein aber oft nicht die Früchte dieser Arbeit ernten würde, man müsse sich nur ansehen, wo der eine oder andere dieser Spieler jetzt unter Vertrag wäre. Konkretes Beispiel: Pelle Jensen steht jetzt für Hoffenheim der Bundesliga auf dem Platz, obwohl er für deutlich weniger Geld beim F.C. Hansa geblieben wäre.
Einen stärkeren Rostocker Einfluss in Entscheidungsgremien von DFB/DFL bzw. die bessere Vertretung von Vereinsinteressen sieht Herr Klemm in erster Linie in einem solide arbeitenden Verein, der für sportlichen Erfolg und gesundes Wirtschaften steht.
Dr. Uwe Neumann verfügt bereits über Erfahrungen bei der Rettung finanziell angeschlagener Unternehmen, so gelang es ihm, die Kunsthalle Rostock zu einer gut besuchten Einrichtung zu machen. In der Podiumsdiskussion wurde er vor allem mit Fragen zur Außendarstellung des Vereins konfrontiert. Hier sieht er große Reserven in der Kommunikation, besonders mit den Medien.
Insgesamt ist Herr Neumann der Kandidat, von dem mir inhaltlich, aber auch vom Auftreten her am wenigsten in Erinnerung geblieben ist. Das soll ausdrücklich keine Wertung darstellen, ich schätze ihn als jemanden ein, der mit sachlicher, zielorientierter Arbeit im Hintergrund zu überzeugen weiß und auf keinen Fall ein Selbstdarsteller ist, der zwanghaft in jedes hingehaltene Mikrofon hinein spricht.
Torsten Völker, vor vier Jahren erster gewählter Fanvertreter im Aufsichtsrat, bewertete seine Arbeit der letzten vier Jahre selbstkritisch. Sein Ziel, den Fanthemen einen ständigen Platz in der Geschäftsordnung des Vorstandes und den Sitzungen des Aufsichtsrates zu verschaffen, hat er erreicht. Es gibt jedoch erhebliches Verbesserungspotenzial hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen dem Vereinsvorstand und seinem Kontrollgremium, da ist schon eine gewisse Beratungsresistenz zu spüren.
Herr Völker steht dafür, dass die Anliegen und Sorgen der Fans auch weiterhin eine gewichtige Rolle beim F.C. Hansa spielen werden, sowohl im Tagesgeschäft als auch in der langfristigen Entwicklung. Dabei wird er sich auch weiterhin auf seine langjährige Erfahrung inmitten der Fanszene stützen, die ihm zugutekommt, wenn es nötig ist, zwischen tatsächlichen oder medial „aufbereiteten“ Vorkommnissen zu unterscheiden und dies auch entsprechend zu vermitteln.
Jan-Hendrik Brincker hat die Bemühungen zur Rettung des F.C. Hansa als Abgeordneter in der Rostocker Bürgerschaft unmittelbar miterlebt. Zur Einschätzung der Zuarbeit von Vereinsseite an die Bürgerschaft fand er kritische Worte, denn zu seiner persönlichen Überraschung wurde die Zustimmung zum Rettungspaket nicht der erwartete Selbstläufer, die Präsentation des Vereinskonzeptes entsprach nicht den Erwartungen, was bereits zur Ablehnung im Finanzausschuss geführt hatte. Die derzeitige Situation des FCH bezeichnete Herr Brincker als „ernst, aber nicht hoffnungslos“.
Eine interessante Information am Rande: Herr Brincker übernimmt mit seiner Familie ehrenamtlich eine Art Patenschaft für junge Hansa-Spieler, die aus dem Internatsalter heraus sind, aber unter „normalen Umständen“ noch bei ihren Familien wohnen würden, welche aber nicht in Rostock oder unmittelbarer Umgebung zu Hause sind. Aktuell ist das Edisson Jordanov, sein Vorgänger war Kevin Pannewitz.
Ingo Brauer ist seit 1978 mit dem F.C. Hansa verbunden, damals besuchte er sein erstes Spiel im Ostseestadion. Geboren und aufgewachsen ist er in Reutershagen, wo natürlich kein Weg am FCH vorbei führt. Seine Kandidatur zum AR resultiert aus Ansprache durch Freunde, ob er sich mit seinen Kenntnissen und Verbindungen als erfolgreicher und gut vernetzter Unternehmer (Herr Brauer betreibt 9 „Pizza Hut“-Restaurants in Norddeutschland) in verantwortlicher Position direkt einbringen möchte.
Sein wichtigstes Ziel ist die Stärkung der „Marke“ Hansa Rostock, was bedeutet: wirtschaftliche Stabilität, Attraktivität für Sponsoren, positives Gesamtbild in der Öffentlichkeit. Wichtiges Instrument hierfür ist eine verbesserte Kommunikation innerhalb des Vereins, aber auch nach außen, wobei Herr Brauer hier speziell in den Leitungsgremien Optimierungsbedarf sieht. Für meinen persönlichen Geschmack fiel das Wort „Marke“ ein bisschen zu oft im Zusammenhang mit einem Fußballverein, aber die Grundintention, Hansa dauerhaft zu stärken, ist natürlich tragfähig. Von Herrn Brauer darf man Know-how und neue Ideen in puncto Marketing erwarten.
Reiner Bauer präsentierte sich als sehr sympathischer, bodenständiger Mecklenburger Unternehmer mit einem riesengroßen Hansa-Herzen. Er erinnerte sich gern an große Zeiten mit Hansa, beispielsweise im Europapokal in Barcelona, oder an legendäre Spiele wie das 3:2 nach 0:2 gegen Borussia Dortmund. Da möchte er den FCH irgendwann wieder sehen und als AR-Mitglied seinen persönlichen Beitrag leisten.
Herr Bauer konnte sich nicht immer so eloquent ausdrücken wie die meisten seiner Mitbewerber, überzeugte dafür mit Herzblut und direkter Ehrlichkeit. Kritisch sieht er beispielsweise den Umgang des Vereins mit aktuellen und auch potenziellen Sponsoren – schlimmes Beispiel hierfür die Bewerbung der 3>2>1-Kampagne durch ein externes Call Center, statt hierfür das im Verein und seinen Mitgliedern selbst liegende Potenzial zu nutzen. Für die Gewinnung von regionalen Sponsoren kann ich mir Herrn Bauer gerade durch sein persönliches Beispiel durchaus als Bereicherung beim FCH vorstellen.
Herr Bauer hatte das „Pech“, als einziger Teilnehmer des Abends eine Frage zu einem „brennenden“ Thema gestellt zu bekommen, wofür es im Nachhinein auch etwas Kritik gab, die ich hier auch ausdrücklich anerkenne. Nichtsdestotrotz legte er seine klare Meinung zum Thema Pyrotechnik den Anwesenden dar: Solange es verboten ist, sollte man sich grundsätzlich an dieses Verbot halten.
Andreas Zachhuber war naturgemäß der Kandidat, den wirklich jeder im Publikum kannte, was logischerweise eine gewisse Erwartungshaltung (Stichwort: Bochum ’99) mit sich brachte. Er überraschte dann jedoch mit massiver und direkt vorgebrachter Kritik am aktuellen Vereinsvorstand und trat am deutlichsten von allen Kandidaten für personelle Veränderungen an dieser Stelle ein.
Herr Zachhuber hat für den Fall seiner Wahl klare Vorstellungen, was zu tun ist, die er mit seiner bekannt direkten und zupackenden Art angehen will. Die aufgeworfene Frage, wie er sich entscheiden würde, wenn ein lukratives Trainerangebot herein käme, umging er ein wenig dahingehend, dass dies äußerst unwahrscheinlich wäre und überhaupt hätte er immer seinen Job zu Ende gebracht (Ergänzung von mir: wo man ihn ließ).
Zur kurzfristigen sportlichen Perspektive der Profimannschaft will Herr Zachhuber die restlichen Ergebnisse bis zur Winterpause abwarten, sollte dann immer noch Kontakt zu den Aufstiegsplätzen bestehen, müsse alles getan werden, dem Trainer eine Mannschaft zur Verfügung zu stellen, die den Aufstieg schaffen kann, da langfristig ein „Überleben“ unterhalb der 2. Liga nahezu unmöglich ist.
Kai-Uwe Theede hatte als einziger der Kandidaten seine persönliche Vorstellung schriftlich formuliert und trug diese am Rednerpult vor, was in der Runde doch etwas befremdlich wirkte. Nötig gehabt hätte er das aus meiner Sicht nicht, denn er hinterließ den Eindruck eines brillanten Rhetorikers, der in der Lage ist, in kontroversen Diskussionen eine Position des Ausgleiches und Kompromisses zu formulieren. Hier dürfte eine seiner wichtigsten Stärken liegen, um die vereinsinternen atmosphärischen Störungen zu beseitigen.
Inwieweit Herr Theede in Politik und Wirtschaft des Landes vernetzt ist, lässt sich schwer beurteilen. Seiner eigenen Aussage zufolge war er selbst überrascht, sich in der im Sommer gebildeten Task Force wiederzufinden und dort mit hochrangigen Politikern wie dem Landesinnenminister an einem Tisch zu sitzen, was wiederum mich etwas überraschte.
Abschließend möchte ich noch einmal herausstellen, dass wirklich jeder der Kandidaten seinen direkten Hansa-Bezug beweisen konnte und ich bin persönlich froh zu wissen, dass der neue Aufsichtsrat aus dem Kreis dieser Personen gewählt wird. Hier hat der Wahlausschuss wirklich gute Arbeit geleistet.
Für mich habe ich bisher vier Kandidaten gefunden, die auf jeden Fall meine Stimme erhalten. Dies soll auch kein Geheimnis sein, es sind:
Thomas Abrokat
Torsten Völker
Thomas Klemm
Harald Ahrens
Für die restlichen drei Stimmen habe ich ja noch eine Woche Zeit nachzudenken. Das sollten alle Vereinsmitglieder gründlich tun und dann am Sonntag zur Mitgliederversammlung erscheinen, um ihr Recht und ihre Pflicht zur Mitbestimmung in unserem Verein auszuüben und die besten Kandidaten FÜR HANSA auszuwählen.
HANSA!"
auch ich hatte so meine vorurteile gegen ahrens ABER die hat er wiederlegt und ich bin ganz klar dafür dass er in den AR kommt !
18.11.2012 - 21:17 Uhr
Meine Wahlfavoriten: (allerdings fehlen mir noch die Restlichen Vids von der Hansa-Page)
Hempel
Klemm
Neumann
Brincker
Theede
Horn
Nummer 7 weiß ich noch nicht ganz - hier warte ich weitere Statements, Videos oder auch einfach die Präsentation auf der MV ab. Wahrscheinlich ist Bauer hier mein Favorit.
Für mich keinesfalls in Frage kommen Zachhuber und Ahrens. Völker könnte der letzte Mann werden - aber ob ich mir da sicher bin? Eher nicht...
Defintiv mit seinen Aussagen hat sich auch Abrokat disqualifiziert - wer gleichzeitig Versagen zugibt und hinterherschiebt, dass ihm der Job keinen Spaß macht, der soll es einfach lassen.
Mir scheint letztlich eine Führung um Hempel und Brincker wirklich gut zu passen. Theede, Horn, Klemm und Neumann sind dann Roleplayer, die jeweils recht einzigartige Fähigkeiten und Vorteile haben.
Hempel
Klemm
Neumann
Brincker
Theede
Horn
Nummer 7 weiß ich noch nicht ganz - hier warte ich weitere Statements, Videos oder auch einfach die Präsentation auf der MV ab. Wahrscheinlich ist Bauer hier mein Favorit.
Für mich keinesfalls in Frage kommen Zachhuber und Ahrens. Völker könnte der letzte Mann werden - aber ob ich mir da sicher bin? Eher nicht...
Defintiv mit seinen Aussagen hat sich auch Abrokat disqualifiziert - wer gleichzeitig Versagen zugibt und hinterherschiebt, dass ihm der Job keinen Spaß macht, der soll es einfach lassen.
Mir scheint letztlich eine Führung um Hempel und Brincker wirklich gut zu passen. Theede, Horn, Klemm und Neumann sind dann Roleplayer, die jeweils recht einzigartige Fähigkeiten und Vorteile haben.
18.11.2012 - 21:45 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Defintiv mit seinen Aussagen hat sich auch Abrokat disqualifiziert - wer gleichzeitig Versagen zugibt und hinterherschiebt, dass ihm der Job keinen Spaß macht, der soll es einfach lassen.
Mir scheint letztlich eine Führung um Hempel und Brincker wirklich gut zu passen. Theede, Horn, Klemm und Neumann sind dann Roleplayer, die jeweils recht einzigartige Fähigkeiten und Vorteile haben.
Also bei Abrokat hast du glaub ich was falsch verstanden. Er schien mir ein absolut fähiger Mann zu sein!
Zu seinen 2 Aussagen. Er hat sinngemäß gesagt. so schlecht wie es um Hansa lief in den letzten Jahren muss sich natürlich auch jeder im AR kritisch hinterfragen.
Und dazu dass es ihm kein Spaß gemacht hat meinte er wohl eher, dass er sich erhoffte im AR mehr bewirken zu können und eine erfolgreichere Zeit im AR hätte verleben wollen.
Ich sah seine Selbstkritk eher positiv als negativ.
Also wenn ein Herr Horn meint er muss weder zur Podiumsdiskussion kommen noch bei der MV erscheinen (soll er selbst gesagt haben), dann denke ich zeigt das sein Interesse an der Kandidatur schon recht deutlich.
Defintiv mit seinen Aussagen hat sich auch Abrokat disqualifiziert - wer gleichzeitig Versagen zugibt und hinterherschiebt, dass ihm der Job keinen Spaß macht, der soll es einfach lassen.
Mir scheint letztlich eine Führung um Hempel und Brincker wirklich gut zu passen. Theede, Horn, Klemm und Neumann sind dann Roleplayer, die jeweils recht einzigartige Fähigkeiten und Vorteile haben.
Also bei Abrokat hast du glaub ich was falsch verstanden. Er schien mir ein absolut fähiger Mann zu sein!
Zu seinen 2 Aussagen. Er hat sinngemäß gesagt. so schlecht wie es um Hansa lief in den letzten Jahren muss sich natürlich auch jeder im AR kritisch hinterfragen.
Und dazu dass es ihm kein Spaß gemacht hat meinte er wohl eher, dass er sich erhoffte im AR mehr bewirken zu können und eine erfolgreichere Zeit im AR hätte verleben wollen.
Ich sah seine Selbstkritk eher positiv als negativ.
Also wenn ein Herr Horn meint er muss weder zur Podiumsdiskussion kommen noch bei der MV erscheinen (soll er selbst gesagt haben), dann denke ich zeigt das sein Interesse an der Kandidatur schon recht deutlich.
18.11.2012 - 22:00 Uhr
Durchaus möglich, dass ich da etwas falsch verstanden habe - ich habe die Podiumsdiskussion ja auch nur übers Hören/Sagen/Lesen mitbekommen. Letztlich hat Herr Abrokat allerdings die Mögichkeit gehabt Dinge zu ändern - zu verhindern oder zu fördern. Warum sollte man ihm diese Chance nocheinmal geben wenn er sie grade offensichtlich nicht hinbekommen hat?
Zitat von Foerde_Rade:
Also wenn ein Herr Horn meint er muss weder zur Podiumsdiskussion kommen noch bei der MV erscheinen (soll er selbst gesagt haben), dann denke ich zeigt das sein Interesse an der Kandidatur schon recht deutlich.
Das wiederum finde ich absolut nicht schlimm. Der Mann hat einen Job - wenn an den Terminen etwas anliegt dann sollte man schon so verantwortungsvoll sein und seine beruflichen Termine einer 2 1/2-Minuten-Präsentation (die es ja eh schon online gibt) vorziehen. Klar hätte ich ihn auch gerne live vor Ort gesehen - schade dass es nicht klappt. Negativ auslegen würde ich ihm das aber defintiv nicht.
Zitat von Foerde_Rade:
Also wenn ein Herr Horn meint er muss weder zur Podiumsdiskussion kommen noch bei der MV erscheinen (soll er selbst gesagt haben), dann denke ich zeigt das sein Interesse an der Kandidatur schon recht deutlich.
Das wiederum finde ich absolut nicht schlimm. Der Mann hat einen Job - wenn an den Terminen etwas anliegt dann sollte man schon so verantwortungsvoll sein und seine beruflichen Termine einer 2 1/2-Minuten-Präsentation (die es ja eh schon online gibt) vorziehen. Klar hätte ich ihn auch gerne live vor Ort gesehen - schade dass es nicht klappt. Negativ auslegen würde ich ihm das aber defintiv nicht.
18.11.2012 - 22:26 Uhr
Zitat von Hansaforever82:
Ich erwähnte schon in einem Beitrag jemanden zu wählen der nur als Kandidat wiederwillig angetreten ist und dann nicht einmal die MV für wichtig hält, der sollte 0 Stimmen bekommen.
So schön einfach kann mans sich machen: Aus "Ich wurde gefragt ob ich das machen will und habe spontan 'ja' gesagt" wird " Widerwillig.
Auch gehe ich nicht davon aus, dass er die MV für nicht wichtig hält - er hat einfach schon Verpflichtungen an dem Wochenende...
Zitat von Hansaforever82:
Horn ist nicht anwesend und Theede hat laut eigenen Aussagen sich sehr gewundert, dass er überhaupt vorgeschlagen wurde, da er so ein kleines Licht ist. Auch im Sport und Wirtschaft kennt er niemand. Ich wähle doch nicht 2 Leute die einerseits keinen kennen und anderseits kein wirkliches Interesse hat.
Wurde hier nicht schon bemängelt, dass Theede selber so ein "kleines Licht" sei? Dass er weder Wirtschafts- noch Strafrecht macht sondern irgendwie im Baurecht anzusiedeln ist? Der soll jetzt den Überblick haben wer ein wie großes Licht ist? Das bezweifle ich mal...
Im Übrigen: Ich erwarte von einem Aufsichtsrat KEINE Vereinsführung! Ich erwarte eine neutrale Prüfung und Bewertung der Arbeit des Vorstandes sowie die Berufung von fähigen Vorständen. Alles was darüber hinausgeht ist nett - aber nicht mehr als schnödes Beiwerk wenn die Hauptaufgaben nicht gut gemacht werden.
Zitat von Hansaforever82:
Wer Abrokat nicht wählt, der lässt den Verein absturzen. Der Typ hat laut Herrn Holger Stein mit dafür gesorgt, dass Hansa in den letzten 2 Jahren die Lizenz erhalten hat..
Was hat er denn laut Herrn Holger Stein zur Lizenz beigetragen? Hätte uns die DKB ohne ihn nicht gestützt?
Ich erwähnte schon in einem Beitrag jemanden zu wählen der nur als Kandidat wiederwillig angetreten ist und dann nicht einmal die MV für wichtig hält, der sollte 0 Stimmen bekommen.
So schön einfach kann mans sich machen: Aus "Ich wurde gefragt ob ich das machen will und habe spontan 'ja' gesagt" wird " Widerwillig.
Auch gehe ich nicht davon aus, dass er die MV für nicht wichtig hält - er hat einfach schon Verpflichtungen an dem Wochenende...
Zitat von Hansaforever82:
Horn ist nicht anwesend und Theede hat laut eigenen Aussagen sich sehr gewundert, dass er überhaupt vorgeschlagen wurde, da er so ein kleines Licht ist. Auch im Sport und Wirtschaft kennt er niemand. Ich wähle doch nicht 2 Leute die einerseits keinen kennen und anderseits kein wirkliches Interesse hat.
Wurde hier nicht schon bemängelt, dass Theede selber so ein "kleines Licht" sei? Dass er weder Wirtschafts- noch Strafrecht macht sondern irgendwie im Baurecht anzusiedeln ist? Der soll jetzt den Überblick haben wer ein wie großes Licht ist? Das bezweifle ich mal...
Im Übrigen: Ich erwarte von einem Aufsichtsrat KEINE Vereinsführung! Ich erwarte eine neutrale Prüfung und Bewertung der Arbeit des Vorstandes sowie die Berufung von fähigen Vorständen. Alles was darüber hinausgeht ist nett - aber nicht mehr als schnödes Beiwerk wenn die Hauptaufgaben nicht gut gemacht werden.
Zitat von Hansaforever82:
Wer Abrokat nicht wählt, der lässt den Verein absturzen. Der Typ hat laut Herrn Holger Stein mit dafür gesorgt, dass Hansa in den letzten 2 Jahren die Lizenz erhalten hat..
Was hat er denn laut Herrn Holger Stein zur Lizenz beigetragen? Hätte uns die DKB ohne ihn nicht gestützt?
19.11.2012 - 09:18 Uhr
Wie hoch ist die Vergütung, die der Aufsichtsrat jährlich ungefähr erhält?
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