Aufsichtsrat
31.05.2010 - 14:00 Uhr
02.11.2024 - 12:49 Uhr
Zitat von Blauweissrot
Mal ehrlich, was soll denn mit ihm anders werden? Erst ist doch auch schon ewig dabei und genauso beteiligt gewesen wie alle Zurückgetretenen. Die Randale ausgehend von der Szene hat sich hinsichtlich der Strafen doch verstärkt, sowohl qualitativ und quantitativ. Entweder billigt er es oder hat nichts zu melden. Beides macht ihn in der Position mehr als diskutabel. Einen auf dicke Hose machen, dass gestehe ich ihm zu. Er ist nicht die Lösung sondern Teil des Problems. Ich erwarte ein weiter so.
Selbst in seinem Interview hätte er irgendwie zu seiner Persona und weiteren Wahrnehmung beitragen können, sei es durch eine persönliche Stellungnahme oder irgendwas. Alle wissen warum nicht...es ist und bleibt einfach nur kompletter Irrsinn.
Zitat von Keule93
Ich halte echt gar nichts davon, dass Eggert jetzt den AR-Vorsitz inne hat.
Für mich ein Schwafler, seit seinem Amtsantritt hat sich auch sein einwirken auf die Fanszene nicht gezeigt.
Die Ausschreitungen wurden eher größer und geschmackloser.
Trotzdem ist es das notwendige Übel, den letzten Dauer-AR'ler zum Vorsitz zu nehmen.
Auch Ohde ist vor kurzem erst nachgerückt, ist wahrscheinlich nicht komplett über die Prozesse der letzten Amtszeiten im Bilde.
Die beiden jetzigen Nachrücker haben bestimmt auch erst Einarbeitungszeit nötig.
Jedenfalls muss er jetzt liefern, die kritischen Stimmen werden nicht verstummen. Läuft es nicht, steht auch er mit seinen Verbindungen arg in der Kritik.
Eine hohe Anwesenheit bei der MV wäre wichtig, auch eine Bereitschaft sich dem Amt zu widmen.
Ich halte echt gar nichts davon, dass Eggert jetzt den AR-Vorsitz inne hat.
Für mich ein Schwafler, seit seinem Amtsantritt hat sich auch sein einwirken auf die Fanszene nicht gezeigt.
Die Ausschreitungen wurden eher größer und geschmackloser.
Trotzdem ist es das notwendige Übel, den letzten Dauer-AR'ler zum Vorsitz zu nehmen.
Auch Ohde ist vor kurzem erst nachgerückt, ist wahrscheinlich nicht komplett über die Prozesse der letzten Amtszeiten im Bilde.
Die beiden jetzigen Nachrücker haben bestimmt auch erst Einarbeitungszeit nötig.
Jedenfalls muss er jetzt liefern, die kritischen Stimmen werden nicht verstummen. Läuft es nicht, steht auch er mit seinen Verbindungen arg in der Kritik.
Eine hohe Anwesenheit bei der MV wäre wichtig, auch eine Bereitschaft sich dem Amt zu widmen.
Mal ehrlich, was soll denn mit ihm anders werden? Erst ist doch auch schon ewig dabei und genauso beteiligt gewesen wie alle Zurückgetretenen. Die Randale ausgehend von der Szene hat sich hinsichtlich der Strafen doch verstärkt, sowohl qualitativ und quantitativ. Entweder billigt er es oder hat nichts zu melden. Beides macht ihn in der Position mehr als diskutabel. Einen auf dicke Hose machen, dass gestehe ich ihm zu. Er ist nicht die Lösung sondern Teil des Problems. Ich erwarte ein weiter so.
Selbst in seinem Interview hätte er irgendwie zu seiner Persona und weiteren Wahrnehmung beitragen können, sei es durch eine persönliche Stellungnahme oder irgendwas. Alle wissen warum nicht...es ist und bleibt einfach nur kompletter Irrsinn.
War für mich auch ein Interview ohne tiefe. Auch er hätte die Chance gehabt sich zu positionieren, klarzustellen und gerade zu rücken. Diese Chance hat er verpasst und ich sehe nicht, inwieweit er Hansa voran bringt.
Er hat seine Prioritäten falsch gesteckt, statt als Mitglied den Verein zu stärken, schadet er ihm er indem das Thema Gewalt nie in angemessenen Größe angegangen wird und hundert tausend Euros an Strafen für Randalen akzeptiert werden.
02.11.2024 - 15:08 Uhr
Zitat von Eggstein
War für mich auch ein Interview ohne tiefe. Auch er hätte die Chance gehabt sich zu positionieren, klarzustellen und gerade zu rücken. Diese Chance hat er verpasst und ich sehe nicht, inwieweit er Hansa voran bringt.
Er hat seine Prioritäten falsch gesteckt, statt als Mitglied den Verein zu stärken, schadet er ihm er indem das Thema Gewalt nie in angemessenen Größe angegangen wird und hundert tausend Euros an Strafen für Randalen akzeptiert werden.
Zitat von Blauweissrot
Mal ehrlich, was soll denn mit ihm anders werden? Erst ist doch auch schon ewig dabei und genauso beteiligt gewesen wie alle Zurückgetretenen. Die Randale ausgehend von der Szene hat sich hinsichtlich der Strafen doch verstärkt, sowohl qualitativ und quantitativ. Entweder billigt er es oder hat nichts zu melden. Beides macht ihn in der Position mehr als diskutabel. Einen auf dicke Hose machen, dass gestehe ich ihm zu. Er ist nicht die Lösung sondern Teil des Problems. Ich erwarte ein weiter so.
Selbst in seinem Interview hätte er irgendwie zu seiner Persona und weiteren Wahrnehmung beitragen können, sei es durch eine persönliche Stellungnahme oder irgendwas. Alle wissen warum nicht...es ist und bleibt einfach nur kompletter Irrsinn.
Zitat von Keule93
Ich halte echt gar nichts davon, dass Eggert jetzt den AR-Vorsitz inne hat.
Für mich ein Schwafler, seit seinem Amtsantritt hat sich auch sein einwirken auf die Fanszene nicht gezeigt.
Die Ausschreitungen wurden eher größer und geschmackloser.
Trotzdem ist es das notwendige Übel, den letzten Dauer-AR'ler zum Vorsitz zu nehmen.
Auch Ohde ist vor kurzem erst nachgerückt, ist wahrscheinlich nicht komplett über die Prozesse der letzten Amtszeiten im Bilde.
Die beiden jetzigen Nachrücker haben bestimmt auch erst Einarbeitungszeit nötig.
Jedenfalls muss er jetzt liefern, die kritischen Stimmen werden nicht verstummen. Läuft es nicht, steht auch er mit seinen Verbindungen arg in der Kritik.
Eine hohe Anwesenheit bei der MV wäre wichtig, auch eine Bereitschaft sich dem Amt zu widmen.
Ich halte echt gar nichts davon, dass Eggert jetzt den AR-Vorsitz inne hat.
Für mich ein Schwafler, seit seinem Amtsantritt hat sich auch sein einwirken auf die Fanszene nicht gezeigt.
Die Ausschreitungen wurden eher größer und geschmackloser.
Trotzdem ist es das notwendige Übel, den letzten Dauer-AR'ler zum Vorsitz zu nehmen.
Auch Ohde ist vor kurzem erst nachgerückt, ist wahrscheinlich nicht komplett über die Prozesse der letzten Amtszeiten im Bilde.
Die beiden jetzigen Nachrücker haben bestimmt auch erst Einarbeitungszeit nötig.
Jedenfalls muss er jetzt liefern, die kritischen Stimmen werden nicht verstummen. Läuft es nicht, steht auch er mit seinen Verbindungen arg in der Kritik.
Eine hohe Anwesenheit bei der MV wäre wichtig, auch eine Bereitschaft sich dem Amt zu widmen.
Mal ehrlich, was soll denn mit ihm anders werden? Erst ist doch auch schon ewig dabei und genauso beteiligt gewesen wie alle Zurückgetretenen. Die Randale ausgehend von der Szene hat sich hinsichtlich der Strafen doch verstärkt, sowohl qualitativ und quantitativ. Entweder billigt er es oder hat nichts zu melden. Beides macht ihn in der Position mehr als diskutabel. Einen auf dicke Hose machen, dass gestehe ich ihm zu. Er ist nicht die Lösung sondern Teil des Problems. Ich erwarte ein weiter so.
Selbst in seinem Interview hätte er irgendwie zu seiner Persona und weiteren Wahrnehmung beitragen können, sei es durch eine persönliche Stellungnahme oder irgendwas. Alle wissen warum nicht...es ist und bleibt einfach nur kompletter Irrsinn.
War für mich auch ein Interview ohne tiefe. Auch er hätte die Chance gehabt sich zu positionieren, klarzustellen und gerade zu rücken. Diese Chance hat er verpasst und ich sehe nicht, inwieweit er Hansa voran bringt.
Er hat seine Prioritäten falsch gesteckt, statt als Mitglied den Verein zu stärken, schadet er ihm er indem das Thema Gewalt nie in angemessenen Größe angegangen wird und hundert tausend Euros an Strafen für Randalen akzeptiert werden.
Ich denke er möchte die „Chance“ bewusst nicht nutzen. Wie er zu bestimmten Dingen steht, sollte jedem klar sein. Das er Hansa im Herz hat, das nehme ich ihm ab. Das er Dinge aus der Szene als AR-Mitglied anders bewertet, sehe ich sehr kritisch.
03.11.2024 - 13:45 Uhr
Die letzten Vorkommnisse (v.a. der Zugüberfall und der Rücktritt von 5/7 des AR, mit S.Eggert als neuem AR-Vorsitzenden) ruft die Landesregierung von MV auf den Plan. Sie befürchtet, dass der FC Hansa im Chaos versinken könnte, wenn Personen in den AR gewählt werden, die sich nicht entschlossen der gewaltbereiten Szene entgegenstellen, sprich: dass der künftige AR aus (weiteren) Ultra- und Hooligan-Repräsentanten bestehen könnte, bzw. solche den AR dominieren.
Die Sportministerin von MV will dabei unterstützen, dass am 24. November die "richtigen" Personen in den AR gewählt werden. Dazu gab es 2 interessante Artkel der dpa, die ich vollständig zu lesen empfehle:
1) dpa Artikel vom 29.10.24:
https://www.zeit.de/news/2024-10/29/politik-schaltet-sich-in-krise-beim-fc-hansa-rostock-ein
2) dpa Artikel vom 01.11.24, in dem die erste Stellungnahme nochmals bekräftigt wurde, und ein Update über die Unterstützung der Landesregierung bei der Findung geeigneter AR-Kandidaten gegeben wird:
https://www.zeit.de/news/2024-11/01/sportministerin-bekraeftigt-hilfsangebot-an-fc-hansa-rostock
Ich denke, da wird die Sportministerin Leute wie den Präses des OLG HRO, Kai-Uwe Theede, versuchen in Position zu bringen. Dieser positionierte sich ja bereits selber in der OZ am 29.10. (frei lesbarer Artikel). Die Stellungnahmen der Landesregierung offenbaren, dass diese das Schlimmste befürchtet.
Ein Herr Thede wird bei einer Doppelfunktion aus OLG Präses und AR Vorsitz mit Angang der rechtsbrecherischen Szene eher polizeilichen Schutz von Leib, Familie, Haus und Eigentum erhalten als ein Normalo, denke ich. Würde er attackiert, wäre qua seines OLG Amtes nicht nur die Kripo, sondern auch der Verfassungsschutz mit mehr Ermittlungs-Befugnissen einschaltbar, denke ich.
Die Herausforderung wird sein, kurzfristig noch mehr solch privilegiert besonders geschützte Kandidaten in der FCH Mitgliedschaft zu finden und zur Kandidatur zu bewegen, selbst unter Zusicherung besonderen Schutzes durch die Polizei des Landes MV.
Ich würde mal sagen, in Schwerin ist man sehr spät aufgewacht, aber besser spät als gar nicht. Ich vermute, die jetzt zurückgetretenen gemäßigten AR Mitglieder (und auch der Vorstand) wurden von Hools und Ultras seit Jahren bedroht und unter Druck gesetzt ("wenn ihr ..., dann ...") , was sie u.a. kapitulieren ließ, und SN hats nicht gekümmert.
Die Sportministerin von MV will dabei unterstützen, dass am 24. November die "richtigen" Personen in den AR gewählt werden. Dazu gab es 2 interessante Artkel der dpa, die ich vollständig zu lesen empfehle:
1) dpa Artikel vom 29.10.24:
https://www.zeit.de/news/2024-10/29/politik-schaltet-sich-in-krise-beim-fc-hansa-rostock-ein
2) dpa Artikel vom 01.11.24, in dem die erste Stellungnahme nochmals bekräftigt wurde, und ein Update über die Unterstützung der Landesregierung bei der Findung geeigneter AR-Kandidaten gegeben wird:
https://www.zeit.de/news/2024-11/01/sportministerin-bekraeftigt-hilfsangebot-an-fc-hansa-rostock
Ich denke, da wird die Sportministerin Leute wie den Präses des OLG HRO, Kai-Uwe Theede, versuchen in Position zu bringen. Dieser positionierte sich ja bereits selber in der OZ am 29.10. (frei lesbarer Artikel). Die Stellungnahmen der Landesregierung offenbaren, dass diese das Schlimmste befürchtet.
Ein Herr Thede wird bei einer Doppelfunktion aus OLG Präses und AR Vorsitz mit Angang der rechtsbrecherischen Szene eher polizeilichen Schutz von Leib, Familie, Haus und Eigentum erhalten als ein Normalo, denke ich. Würde er attackiert, wäre qua seines OLG Amtes nicht nur die Kripo, sondern auch der Verfassungsschutz mit mehr Ermittlungs-Befugnissen einschaltbar, denke ich.
Die Herausforderung wird sein, kurzfristig noch mehr solch privilegiert besonders geschützte Kandidaten in der FCH Mitgliedschaft zu finden und zur Kandidatur zu bewegen, selbst unter Zusicherung besonderen Schutzes durch die Polizei des Landes MV.
Ich würde mal sagen, in Schwerin ist man sehr spät aufgewacht, aber besser spät als gar nicht. Ich vermute, die jetzt zurückgetretenen gemäßigten AR Mitglieder (und auch der Vorstand) wurden von Hools und Ultras seit Jahren bedroht und unter Druck gesetzt ("wenn ihr ..., dann ...") , was sie u.a. kapitulieren ließ, und SN hats nicht gekümmert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Karl-Otto am 03.11.2024 um 14:14 Uhr bearbeitet
03.11.2024 - 13:49 Uhr
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
03.11.2024 - 14:00 Uhr
Richtig gute Taktik, um genau das Gegenteil zu erreichen.
Mir fallen sehr viele Bereiche ein, in denen Drese und Pegel dieses Land positiv verändern könnten. Wenn sie doch nur Minister wären...
Hansa gehört jedenfalls nicht dazu. Ich hoffe und denke, dass das ein paar unüberlegte Sätze am Rande eines Interviews waren - ansonsten müsste ich mich schon sehr wundern, wie man sich zu einer solchen Aussage und angedeuteten Einflussnahme hinreißen lassen kann.
Mit Wehlend hätte sie sicher den richtigen Kompagnon, um Hansa zu einer strahlenden Marke zu entwickeln. Aber andererseits scheint mir der auch Wendehals genug zu sein, um sich vor der AR-Wahl schön alle Seiten offen zu halten, um danach nicht gehen zu müssen.
Mir fallen sehr viele Bereiche ein, in denen Drese und Pegel dieses Land positiv verändern könnten. Wenn sie doch nur Minister wären...
Hansa gehört jedenfalls nicht dazu. Ich hoffe und denke, dass das ein paar unüberlegte Sätze am Rande eines Interviews waren - ansonsten müsste ich mich schon sehr wundern, wie man sich zu einer solchen Aussage und angedeuteten Einflussnahme hinreißen lassen kann.
Mit Wehlend hätte sie sicher den richtigen Kompagnon, um Hansa zu einer strahlenden Marke zu entwickeln. Aber andererseits scheint mir der auch Wendehals genug zu sein, um sich vor der AR-Wahl schön alle Seiten offen zu halten, um danach nicht gehen zu müssen.
03.11.2024 - 14:01 Uhr
Zitat von Blauweissrot
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
So, wie in Deutschland mit Fußballfans umgegangen wird, bin ich mir sicher, dass das schon längst passiert wäre, wenn es denn möglich wäre.
03.11.2024 - 14:58 Uhr
Zitat von Tomminho
So, wie in Deutschland mit Fußballfans umgegangen wird, bin ich mir sicher, dass das schon längst passiert wäre, wenn es denn möglich wäre.
Zitat von Blauweissrot
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
So, wie in Deutschland mit Fußballfans umgegangen wird, bin ich mir sicher, dass das schon längst passiert wäre, wenn es denn möglich wäre.
Wer Gewalt ausübt der gehört vom Rechtssystem strafrechtlich verfolgt und bestraft. Egal ob fan von helene fischer oder hansa rostock oder von neustrelitz.
Wer nen Zug angreift hat für mich nur im knast zu sitzen!
03.11.2024 - 15:12 Uhr
Zitat von Cypher121
Wer Gewalt ausübt der gehört vom Rechtssystem strafrechtlich verfolgt und bestraft. Egal ob fan von helene fischer oder hansa rostock oder von neustrelitz.
Wer nen Zug angreift hat für mich nur im knast zu sitzen!
Zitat von Tomminho
So, wie in Deutschland mit Fußballfans umgegangen wird, bin ich mir sicher, dass das schon längst passiert wäre, wenn es denn möglich wäre.
Zitat von Blauweissrot
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
So, wie in Deutschland mit Fußballfans umgegangen wird, bin ich mir sicher, dass das schon längst passiert wäre, wenn es denn möglich wäre.
Wer Gewalt ausübt der gehört vom Rechtssystem strafrechtlich verfolgt und bestraft. Egal ob fan von helene fischer oder hansa rostock oder von neustrelitz.
Wer nen Zug angreift hat für mich nur im knast zu sitzen!
Würde man Fußballmaßstäbe an andere Veranstaltungen anlegen, gäbe es kein Oktoberfest oder Schlager-Bums mehr.
Natürlich soll gern jeder, der den Zug angegriffen hat, ein juristisches Nachspiel erleben, aber das hat ja mit der Frage von @Blauweissrot nichts zu tun...
03.11.2024 - 15:16 Uhr
Zitat von Blauweissrot
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
Hat jemand juristische Expertise warum bestimmte Fangruppen bzw. Fanclubs nicht schon längst als kriminelle Vereinigung bedacht wurden?
Die Definition krimineller Vereinigungen:
- Hauptziel dieser Vereinigung sind gemeinsame kriminelle Aktivitäten, die als eine Art Gruppenidentität dienen.
- Feste Organisation, in der die Mitglieder auch verpflichtend diesen kriminellen Aktivitäten nachgehen.
Sind die Straftaten eher untergeordnet (wie bei Fanclubs, wo sich ein Teil der Mitglieder eher unregelmäig zum Brawl trifft) ist das nicht gegeben. Da bräuchte mal schon einen Dorfhools e.V., der sich regelmäßig am Bahnhof prügelt.
03.11.2024 - 15:51 Uhr
Zitat von Karl-Otto
Die letzten Vorkommnisse (v.a. der Zugüberfall und der Rücktritt von 5/7 des AR, mit S.Eggert als neuem AR-Vorsitzenden) ruft die Landesregierung von MV auf den Plan. Sie befürchtet, dass der FC Hansa im Chaos versinken könnte, wenn Personen in den AR gewählt werden, die sich nicht entschlossen der gewaltbereiten Szene entgegenstellen, sprich: dass der künftige AR aus (weiteren) Ultra- und Hooligan-Repräsentanten bestehen könnte, bzw. solche den AR dominieren.
Die Sportministerin von MV will dabei unterstützen, dass am 24. November die "richtigen" Personen in den AR gewählt werden. Dazu gab es 2 interessante Artkel der dpa, die ich vollständig zu lesen empfehle:
1) dpa Artikel vom 29.10.24:
https://www.zeit.de/news/2024-10/29/politik-schaltet-sich-in-krise-beim-fc-hansa-rostock-ein
2) dpa Artikel vom 01.11.24, in dem die erste Stellungnahme nochmals bekräftigt wurde, und ein Update über die Unterstützung der Landesregierung bei der Findung geeigneter AR-Kandidaten gegeben wird:
https://www.zeit.de/news/2024-11/01/sportministerin-bekraeftigt-hilfsangebot-an-fc-hansa-rostock
Ich denke, da wird die Sportministerin Leute wie den Präses des OLG HRO, Kai-Uwe Theede, versuchen in Position zu bringen. Dieser positionierte sich ja bereits selber in der OZ am 29.10. (frei lesbarer Artikel). Die Stellungnahmen der Landesregierung offenbaren, dass diese das Schlimmste befürchtet.
Ein Herr Thede wird bei einer Doppelfunktion aus OLG Präses und AR Vorsitz mit Angang der rechtsbrecherischen Szene eher polizeilichen Schutz von Leib, Familie, Haus und Eigentum erhalten als ein Normalo, denke ich. Würde er attackiert, wäre qua seines OLG Amtes nicht nur die Kripo, sondern auch der Verfassungsschutz mit mehr Ermittlungs-Befugnissen einschaltbar, denke ich.
Die Herausforderung wird sein, kurzfristig noch mehr solch privilegiert besonders geschützte Kandidaten in der FCH Mitgliedschaft zu finden und zur Kandidatur zu bewegen, selbst unter Zusicherung besonderen Schutzes durch die Polizei des Landes MV.
Ich würde mal sagen, in Schwerin ist man sehr spät aufgewacht, aber besser spät als gar nicht. Ich vermute, die jetzt zurückgetretenen gemäßigten AR Mitglieder (und auch der Vorstand) wurden von Hools und Ultras seit Jahren bedroht und unter Druck gesetzt ("wenn ihr ..., dann ...") , was sie u.a. kapitulieren ließ, und SN hats nicht gekümmert.
Die letzten Vorkommnisse (v.a. der Zugüberfall und der Rücktritt von 5/7 des AR, mit S.Eggert als neuem AR-Vorsitzenden) ruft die Landesregierung von MV auf den Plan. Sie befürchtet, dass der FC Hansa im Chaos versinken könnte, wenn Personen in den AR gewählt werden, die sich nicht entschlossen der gewaltbereiten Szene entgegenstellen, sprich: dass der künftige AR aus (weiteren) Ultra- und Hooligan-Repräsentanten bestehen könnte, bzw. solche den AR dominieren.
Die Sportministerin von MV will dabei unterstützen, dass am 24. November die "richtigen" Personen in den AR gewählt werden. Dazu gab es 2 interessante Artkel der dpa, die ich vollständig zu lesen empfehle:
1) dpa Artikel vom 29.10.24:
https://www.zeit.de/news/2024-10/29/politik-schaltet-sich-in-krise-beim-fc-hansa-rostock-ein
2) dpa Artikel vom 01.11.24, in dem die erste Stellungnahme nochmals bekräftigt wurde, und ein Update über die Unterstützung der Landesregierung bei der Findung geeigneter AR-Kandidaten gegeben wird:
https://www.zeit.de/news/2024-11/01/sportministerin-bekraeftigt-hilfsangebot-an-fc-hansa-rostock
Ich denke, da wird die Sportministerin Leute wie den Präses des OLG HRO, Kai-Uwe Theede, versuchen in Position zu bringen. Dieser positionierte sich ja bereits selber in der OZ am 29.10. (frei lesbarer Artikel). Die Stellungnahmen der Landesregierung offenbaren, dass diese das Schlimmste befürchtet.
Ein Herr Thede wird bei einer Doppelfunktion aus OLG Präses und AR Vorsitz mit Angang der rechtsbrecherischen Szene eher polizeilichen Schutz von Leib, Familie, Haus und Eigentum erhalten als ein Normalo, denke ich. Würde er attackiert, wäre qua seines OLG Amtes nicht nur die Kripo, sondern auch der Verfassungsschutz mit mehr Ermittlungs-Befugnissen einschaltbar, denke ich.
Die Herausforderung wird sein, kurzfristig noch mehr solch privilegiert besonders geschützte Kandidaten in der FCH Mitgliedschaft zu finden und zur Kandidatur zu bewegen, selbst unter Zusicherung besonderen Schutzes durch die Polizei des Landes MV.
Ich würde mal sagen, in Schwerin ist man sehr spät aufgewacht, aber besser spät als gar nicht. Ich vermute, die jetzt zurückgetretenen gemäßigten AR Mitglieder (und auch der Vorstand) wurden von Hools und Ultras seit Jahren bedroht und unter Druck gesetzt ("wenn ihr ..., dann ...") , was sie u.a. kapitulieren ließ, und SN hats nicht gekümmert.
Sehr interessanter Beitrag, auch mit den Verlinkungen zu den Zeitungsartikeln, vielen Dank dafür!
Leider kriege ich von solchen Infos/Artikeln in der Ferne nur sehr selten etwas mit.
Die Frage ist schon interessant, wie es überhaupt soweit kommen konnte, dass Leute, die sich engagieren wollen, so angegangen werden und geschützt werden müssen.
Das sind wirklich skandalöse Zustände!
Steckt die Karre so tief im Dreck, dass die Mehrheit sich nicht mehr organisiert bekommt gegen diese Chaoten-Minderheit?
Ich fand damals den ganzen Prozess um den ehemaligen VV Hofmann schon sehr bedenklich, der sich gegen diese Gewaltstrukturen positionieren wollte und auch schon an ihnen gescheitert ist.
Alle anderen danach haben, aus der Ferne betrachtet, immer nur viel darüber erzählt, was in Rostock alles nicht geht/gehen soll.
Jahrelang hat man wohl viel zu lasch auf die Entwicklungen reagiert, obwohl es für den Verein sicherlich auch schwierig ist, alleine etwas zu unternehmen.
Wichtig ist wohl viel mehr, dass man sich eingesteht hier ein Problem zu haben und um professionelle Hilfe/Unterstützung zu ersuchen.
Das muss man aber natürlich wollen!
Wenn man den Verein den Chaoten überlassen würde, fände ich dies wirklich katastrophal und beschämend.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansafan1004 am 03.11.2024 um 15:53 Uhr bearbeitet
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