Almbuben - 07/08
22.06.2007 - 18:50 Uhr
28.08.2007 - 22:38 Uhr
Testspiel mit de Graef-Comeback
Garry de Graef
Kurzfristig hat der SCP ein Testspiel vereinbart. Am Mittwoch, 29. August, treten die Paderborner um 18.00 Uhr auf dem Sportplatz in Marienloh gegen den Oberligisten Arminia Bielefeld (A) an. Garry de Graef (Foto) feiert in dieser Partie sein Comeback, auch Thorsten Becker und Alexander Löbe werden aus dem Profikader mitwirken. Hinzu kommen mehrere Testspieler, die möglicherweise den Sturm des SCP verstärken werden.
Quelle: http://www.scpaderborn07.de/scpaderborn07/
Garry de Graef
Kurzfristig hat der SCP ein Testspiel vereinbart. Am Mittwoch, 29. August, treten die Paderborner um 18.00 Uhr auf dem Sportplatz in Marienloh gegen den Oberligisten Arminia Bielefeld (A) an. Garry de Graef (Foto) feiert in dieser Partie sein Comeback, auch Thorsten Becker und Alexander Löbe werden aus dem Profikader mitwirken. Hinzu kommen mehrere Testspieler, die möglicherweise den Sturm des SCP verstärken werden.
Quelle: http://www.scpaderborn07.de/scpaderborn07/
31.08.2007 - 09:24 Uhr
Freitags ist Zeit für Lokalderbys
FUSSBALL-LANDESLIGA: Dornberg - Arminia III
Bielefeld (efe). Hans-Werner Freese ist das magere 2:2 seines TuS Dornberg am letzten Sonntag beim TuS Jöllenbeck mächtig auf den Magen geschlagen. Vor dem neuerlichen Derby heute um 19.30 Uhr gegen Arminia III stapelt der Sportdirektor deshalb extrem tief: "Wir wollen nicht zu hoch verlieren", meint er zu dem Spiel gegen einen Kontrahenten, der bis dato alle drei Saisonspiele verlor.
So betrat Freese im Verlauf der Woche die Kabine und wandte sich mit einer klaren "Ansage" an die Mannschaft: "Ich habe das Gefühl, dass meine Worte auf fruchtbaren Boden gefallen sind", berichtet er von seiner Kabinenpredigt. Personell kann Trainer Mirko Jerenko seine vermeintlich beste Elf aufbieten. Auch Alis Hasic, der zuletzt noch Trainingsrückstand aufwies, kehrt wieder in den Kader zurück.
Obwohl die dritte Mannschaft des DSC Arminia bisher alle Spiel verlor, ist die Stimmung beim Aufsteiger gut: "Wir haben keinen Grund, Trübsal zu blasen, schließlich waren unsere Leistungen gar nicht so schlecht", macht Trainer Miron Tadic sich und den Seinen Mut. "Wir fahren positiv gestimmt nach Dornberg", lautet für heute die Parole. Stelzner und Brandi dürften weiter fehlen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1798415
FUSSBALL-LANDESLIGA: Dornberg - Arminia III
Bielefeld (efe). Hans-Werner Freese ist das magere 2:2 seines TuS Dornberg am letzten Sonntag beim TuS Jöllenbeck mächtig auf den Magen geschlagen. Vor dem neuerlichen Derby heute um 19.30 Uhr gegen Arminia III stapelt der Sportdirektor deshalb extrem tief: "Wir wollen nicht zu hoch verlieren", meint er zu dem Spiel gegen einen Kontrahenten, der bis dato alle drei Saisonspiele verlor.
So betrat Freese im Verlauf der Woche die Kabine und wandte sich mit einer klaren "Ansage" an die Mannschaft: "Ich habe das Gefühl, dass meine Worte auf fruchtbaren Boden gefallen sind", berichtet er von seiner Kabinenpredigt. Personell kann Trainer Mirko Jerenko seine vermeintlich beste Elf aufbieten. Auch Alis Hasic, der zuletzt noch Trainingsrückstand aufwies, kehrt wieder in den Kader zurück.
Obwohl die dritte Mannschaft des DSC Arminia bisher alle Spiel verlor, ist die Stimmung beim Aufsteiger gut: "Wir haben keinen Grund, Trübsal zu blasen, schließlich waren unsere Leistungen gar nicht so schlecht", macht Trainer Miron Tadic sich und den Seinen Mut. "Wir fahren positiv gestimmt nach Dornberg", lautet für heute die Parole. Stelzner und Brandi dürften weiter fehlen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1798415
01.09.2007 - 11:46 Uhr
Ex-Armine Klein trifft gegen seinen Ex-Klub
FUSSBALL-LANDESLIGA: Dornberg – DSC III 2:1
Bielefeld (efe/hjh). Im vorgezogenen Derby der Fußball–Landesliga wahrte der TuS Dornberg seinen Heimnimbus und gewann am Mühlenbrink gegen Neuling DSC Arminia III verdient mit 2:1 (1:0). Ausgerechnet der Ex-Armine Matthias Klein leitete mit seinem Tor die vierte Saisonniederlage des DSC im vierten Spiel ein. Adis Hasic machte dann den Sieg perfekt. Sezgin Baytar verkürzte.
In der ersten Halbzeit gab es eigentlich nur zwei Höhepunkte. Nach zwei Mini-Chancen von Adis Hasic (13.) und Sezgin Baytar (21.) sorgte die Auswechslung von Jeffrey Addai (36.) für Aufregung. Der Jugendspieler war über die Maßnahme seines Trainers Miron Tadic so erbost, dass er seine Wut mit einem Tritt am Medizinkoffer ausließ.
Kurz vor der Pause das positive Highlight. Nach einem wunderschönen Doppelpass mit Torjäger Tolga Evcimen ließ Matthias Klein den Dornberger Anhang zum ersten Mal jubeln.
Neun Minuten nach dem Wiederanpfiff wieder große Freude beim Gastgeber. Adis Hasic ließ Arminia-Keeper Schmidt keine Chance und markierte das 2:0.
Hoffnung keimte bei den Gästen noch einmal auf, als Sezgin Baytar per Kopf einen schweren Patzer von TuS-Torwat Arslan zum Anschlusstreffer nutzte. Nach dem Boada-Platzverweis drückte Arminia zwar auf den Ausgleich, doch Arslan rettete in toller Manier in der 87. Minute vor Kwamo-Kamdem.
TuS Dornberg: Arslan; Alis Hasic, Adis Hasic, Spilker, Boada, Castillo, Klein, Block (62. Rempel), Bas, Evcimen, Saka (73. Campulat).
Arminia III: Schmidt; Langer (51. Kwamo-Kamdem), Köroglu (52. Baafi), Kutz, Hohnstedt, Stelzner, Tumani, Skhiri, Addai (36. Meral), Baytar, Markovic.
Tore: 1:0 (43.) Klein, 2:0 (54.) Adis Hasic, 2:1 (62.) Baytar.
Gelb-Rot: Boada (80.).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1802404
--------------------
Arminia II muss die Auswärtspleiten abhaken
FUSSBALL-OBERLIGA: Gegen Wiedenbrück gibt’s ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten
Bielefeld (dogi). Nach dem Frust von Ahlen, wo sie einem dezimierten Gegner in der Nachspielzeit mit 2:3 unterlegen waren, taten Arminia Bielefelds Amateure am Mittwoch etwas fürs Selbstbewusstsein. "Beim 0:2 gegen den mit vielen Profis angetretenen SC Paderborn gab es viele Lichtblicke", berichtete Trainer Jörg Weber. Teammanager Hannes Scholz fand sogar, "dass wir nach zwei dummen Gegentoren vor der Pause in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren". Das mögliche Anschlusstor, mit dem alles noch freundlicher gewirkt hätte, verpasste der eingewechselte Jeffrey Addai kurz vor dem Ende, als er frei stehend verzog.
Als wichtigste Personalie vermeldete Jörg Weber die Rückkehr von Zlatko Janjic ins Team. Neun Monate nach einem Kreuzbandriss spielte die vielseitig verwendbare Offensivkraft 60 Minuten schmerz- und angstfrei durch und wird - so sich nicht nachträglich noch Probleme einstellen - am Sonntag gegen den SC Wiedenbrück im Kader stehen. Für die angeschlagenen Frederic Kollmeier und Dominik Jansen kommt ein Einsatz dagegen noch zu früh, und auch auf den unter der Woche mit einer Klassenfahrt nach Prag beschäftigten Maik Rodenberg wird Weber verzichten.
Schlusslicht Wiedenbrück steht mit nur einem Punkt aus fünf Spielen schon mit dem Rücken zur Wand, bewies aber mit dem 3:1-Kreispokalerfolg über den FC Gütersloh, dass nach wie vor Leben in der Mannschaft ist. "Die haben viele erfahrene Leute in ihren Reihen", weiß Weber, der eindringlich davor warnt, den Neuling lediglich an seinem Tabellenplatz zu messen. Der Coach hofft, dass sein Team den Druck, der durch die dritte Auswärtspleite in Folge entstanden ist, wegstecken kann. "Wir haben uns diese Situation, in der für uns nur ein Dreier zählt, selbst eingebrockt - trotzdem müssen wir damit so gelassen wie möglich umgehen", sagt Jörg Weber.
Der SC Wiedenbrück kommt im Übrigen mit jeder Menge Ex-Arminen auf die Rußheide: Neben Pascal Röber, der im Sommer wegging, trugen auch Aleksandar Knezevic, Andre Grunwald, Pascal Hofbüker und Josef Ivanovic schon das DSC-Trikot.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1801100
FUSSBALL-LANDESLIGA: Dornberg – DSC III 2:1
Bielefeld (efe/hjh). Im vorgezogenen Derby der Fußball–Landesliga wahrte der TuS Dornberg seinen Heimnimbus und gewann am Mühlenbrink gegen Neuling DSC Arminia III verdient mit 2:1 (1:0). Ausgerechnet der Ex-Armine Matthias Klein leitete mit seinem Tor die vierte Saisonniederlage des DSC im vierten Spiel ein. Adis Hasic machte dann den Sieg perfekt. Sezgin Baytar verkürzte.
In der ersten Halbzeit gab es eigentlich nur zwei Höhepunkte. Nach zwei Mini-Chancen von Adis Hasic (13.) und Sezgin Baytar (21.) sorgte die Auswechslung von Jeffrey Addai (36.) für Aufregung. Der Jugendspieler war über die Maßnahme seines Trainers Miron Tadic so erbost, dass er seine Wut mit einem Tritt am Medizinkoffer ausließ.
Kurz vor der Pause das positive Highlight. Nach einem wunderschönen Doppelpass mit Torjäger Tolga Evcimen ließ Matthias Klein den Dornberger Anhang zum ersten Mal jubeln.
Neun Minuten nach dem Wiederanpfiff wieder große Freude beim Gastgeber. Adis Hasic ließ Arminia-Keeper Schmidt keine Chance und markierte das 2:0.
Hoffnung keimte bei den Gästen noch einmal auf, als Sezgin Baytar per Kopf einen schweren Patzer von TuS-Torwat Arslan zum Anschlusstreffer nutzte. Nach dem Boada-Platzverweis drückte Arminia zwar auf den Ausgleich, doch Arslan rettete in toller Manier in der 87. Minute vor Kwamo-Kamdem.
TuS Dornberg: Arslan; Alis Hasic, Adis Hasic, Spilker, Boada, Castillo, Klein, Block (62. Rempel), Bas, Evcimen, Saka (73. Campulat).
Arminia III: Schmidt; Langer (51. Kwamo-Kamdem), Köroglu (52. Baafi), Kutz, Hohnstedt, Stelzner, Tumani, Skhiri, Addai (36. Meral), Baytar, Markovic.
Tore: 1:0 (43.) Klein, 2:0 (54.) Adis Hasic, 2:1 (62.) Baytar.
Gelb-Rot: Boada (80.).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1802404
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Arminia II muss die Auswärtspleiten abhaken
FUSSBALL-OBERLIGA: Gegen Wiedenbrück gibt’s ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten
Bielefeld (dogi). Nach dem Frust von Ahlen, wo sie einem dezimierten Gegner in der Nachspielzeit mit 2:3 unterlegen waren, taten Arminia Bielefelds Amateure am Mittwoch etwas fürs Selbstbewusstsein. "Beim 0:2 gegen den mit vielen Profis angetretenen SC Paderborn gab es viele Lichtblicke", berichtete Trainer Jörg Weber. Teammanager Hannes Scholz fand sogar, "dass wir nach zwei dummen Gegentoren vor der Pause in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren". Das mögliche Anschlusstor, mit dem alles noch freundlicher gewirkt hätte, verpasste der eingewechselte Jeffrey Addai kurz vor dem Ende, als er frei stehend verzog.
Als wichtigste Personalie vermeldete Jörg Weber die Rückkehr von Zlatko Janjic ins Team. Neun Monate nach einem Kreuzbandriss spielte die vielseitig verwendbare Offensivkraft 60 Minuten schmerz- und angstfrei durch und wird - so sich nicht nachträglich noch Probleme einstellen - am Sonntag gegen den SC Wiedenbrück im Kader stehen. Für die angeschlagenen Frederic Kollmeier und Dominik Jansen kommt ein Einsatz dagegen noch zu früh, und auch auf den unter der Woche mit einer Klassenfahrt nach Prag beschäftigten Maik Rodenberg wird Weber verzichten.
Schlusslicht Wiedenbrück steht mit nur einem Punkt aus fünf Spielen schon mit dem Rücken zur Wand, bewies aber mit dem 3:1-Kreispokalerfolg über den FC Gütersloh, dass nach wie vor Leben in der Mannschaft ist. "Die haben viele erfahrene Leute in ihren Reihen", weiß Weber, der eindringlich davor warnt, den Neuling lediglich an seinem Tabellenplatz zu messen. Der Coach hofft, dass sein Team den Druck, der durch die dritte Auswärtspleite in Folge entstanden ist, wegstecken kann. "Wir haben uns diese Situation, in der für uns nur ein Dreier zählt, selbst eingebrockt - trotzdem müssen wir damit so gelassen wie möglich umgehen", sagt Jörg Weber.
Der SC Wiedenbrück kommt im Übrigen mit jeder Menge Ex-Arminen auf die Rußheide: Neben Pascal Röber, der im Sommer wegging, trugen auch Aleksandar Knezevic, Andre Grunwald, Pascal Hofbüker und Josef Ivanovic schon das DSC-Trikot.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1801100
02.09.2007 - 16:58 Uhr
Unsere Zwote fegt den Tabellenletzten Wiedenbrück mit 4:0 vom heimischen Platz :)
Es geht (hoffentlich) wieder aufwärts...
Es geht (hoffentlich) wieder aufwärts...
03.09.2007 - 07:18 Uhr
Aziz im Wunderland
FUSSBALL-OBERLIGA: Profi-Leihgabe Ahanfouf schießt bei Arminias 4:0 über Wiedenbrück alle Tore
VON HANS-JOACHIM KASPERS
Bielefeld. Er gilt in Arminias Profiabteilung als Fehleinkauf, dem schon ein Wechsel nahegelegt wurde. Doch gestern knüpfte Abdelaziz Ahanfouf an bessere, an erfolgreiche Zeiten an. Beim 4:0 (2:0) von Arminias Amateuren über den überforderten Neuling SC Wiedenbrück schoss der viel gescholtene Stürmer alle vier Treffer. Und kündigte anschließend an, in der Bundesliga nochmal angreifen zu wollen.
"Ich bin nach den vielen Verletzungen endlich fit und werde mich anbieten", sagte Ahanfouf, der allerdings weiß, dass Tore in der Oberliga sein Schicksal drei Spielklassen höher nicht unbedingt ändern werden: "Zu allem anderen müssen Sie den Trainer fragen", sprach’s und verschwand in der Kabine.
Alle, die Augenzeugen von Aziz’ Ausflug ins Fußball-Wunderland waren, zeigten sich beeindruckt. Die Zuschauer verabschiedeten den nach getaner Arbeit früh ausgewechselten Torjäger mit lang anhaltendem Beifall. Trainer Jörg Weber bescheinigte seinem Matchwinner, "ein echter Strafraumstürmer mit für uns unheimlich wichtigen Qualitäten" zu sein, und Ex-Profi Detlev Dammeier lobte, "dass Aziz offenbar endlich seinen lange verlorenen Torriecher wieder gefunden hat".
Zunächst schickte sich Ahanfouf jedoch an, als Torvorbereiter zu glänzen, doch Profi-Kollege David Kobylik setzte den von dem Marokkaner heraus geholten Foulelfmeter an den Pfosten des Wiedenbrücker Tores (9.). "Danach hatte David bei mir etwas gut zu machen", grinste Ahanfouf und spielte damit auf die glänzende Vorarbeit an, die Kobylik bei drei seiner vier Treffer leistete. Dreimal schlug die Bundesliga-Connection zu – immer nach dem gleichen Strickmuster –, einmal wurde Ahanfouf von Thilo Versick in Szene gesetzt: So war kurz nach der Pause die Entscheidung gefallen. Bei einem Kopfball nach Flanke von Stark und nach einem zauberhaften Zusammenspiel mit Oliver Zech (doppelter Doppelpass mit eingearbeitetem Hackentrick) hätte der Ex-Duisburger seine Trefferquote sogar erhöhen können – doch das wäre des Guten wohl ein wenig zu viel gewesen.
Auch ohne Ahanfouf erspielten sich die Gastgeber im zweiten Durchgang noch massig Torchancen – es war nur niemand mehr da, der die schönen Flanken hätte verwerten können. Dieser Umstand machte Kapitän Oliver Zech ein wenig nachdenklich. "Es wäre natürlich ganz nett gewesen, wenn auch mal einer aus unserem Kader getroffen hätte", meinte Zech, schließlich könne man nicht darauf bauen, regelmäßig so effektive Unterstützung von den Profis zu erhalten. Trainer Weber sieht diesbezüglich allerdings alles andere als schwarz. "Wir haben genug torgefährliche Leute, das wird sich im Lauf der Zeit noch heraus stellen", sagte er.
Die Gäste haben derweil ganz andere Sorgen. "Die Hierarchie in der Mannschaft stimmt nicht: Einige Akteure, die wir als Führungsspieler vorgesehen hatten, bleiben weit hinter den Erwartungen zurück", meinte der ratlos wirkende Coach Jürgen Gessat. So war es bestürzend zu sehen, in welcher Verfassung sich gestandene Oberliga-Kicker wie Taverna oder Castilla präsentierten. Sie waren nie in der Lage, den viel schnelleren und gewitzteren Arminen Paroli zu bieten. Und schon gar nicht einem Abdelaziz Ahanfouf in Galaform.
Arminia II - Wiedenbrück 4:0
Arminia Bielefeld II: Riemer – Werner (52. Schmidt), Kalkan, Janjic, Stark (75. Santos) – Zech – Marx, Kobylik – Versick, Ahanfouf (52. Weber),Trisic.
SC Wiedenbrück: Kespohl – Scharpenberg – Kretschmer, Fahrenwald (62. Kilic), Taverna – Knezevic (57. Strickmann) – Hermann (78. Grunwald), Zodrow, Röber – Castilla, Ivanovic.
Zuschauer: 340.
Schiedsrichter: Till Franke (Bonn), ohne Beanstandungen.
Gelbe Karten: Werner, Schmidt – Zodrow, Ivanovic (alle Foul).
Eckenverhältnis: 8:8 (4:5)
Chancenverhältnis: 13:6 (7:3)
Tore:
1:0 (33.) Abdelaziz Ahanfouf;
Kopfball nach Flanke von der rechten Seite von David Kobylik.
2:0 (42.) Abdelaziz Ahanfouf;
der Stürmer hält am Fünfmeterraum nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von Thilo Versick den Fuß hin; Letzterer war von Thorben Marx steil geschickt worden.
3:0 (47.) Abdelaziz Ahanfouf;
der Stürmer hält am Fünfmeterraum nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von David Kobylik den Fuß hin; Letzterer war von Oliver Zech steil geschickt worden.
4:0 (48.) Abdelaziz Ahanfouf;
der Stürmer hält am Fünfmeterraum nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von David Kobylik den Fuß hin; Letzterer war mit einem Ball aus der eigenen Abwehr auf und davon gegangen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1806310
FUSSBALL-OBERLIGA: Profi-Leihgabe Ahanfouf schießt bei Arminias 4:0 über Wiedenbrück alle Tore
VON HANS-JOACHIM KASPERS
Bielefeld. Er gilt in Arminias Profiabteilung als Fehleinkauf, dem schon ein Wechsel nahegelegt wurde. Doch gestern knüpfte Abdelaziz Ahanfouf an bessere, an erfolgreiche Zeiten an. Beim 4:0 (2:0) von Arminias Amateuren über den überforderten Neuling SC Wiedenbrück schoss der viel gescholtene Stürmer alle vier Treffer. Und kündigte anschließend an, in der Bundesliga nochmal angreifen zu wollen.
"Ich bin nach den vielen Verletzungen endlich fit und werde mich anbieten", sagte Ahanfouf, der allerdings weiß, dass Tore in der Oberliga sein Schicksal drei Spielklassen höher nicht unbedingt ändern werden: "Zu allem anderen müssen Sie den Trainer fragen", sprach’s und verschwand in der Kabine.
Alle, die Augenzeugen von Aziz’ Ausflug ins Fußball-Wunderland waren, zeigten sich beeindruckt. Die Zuschauer verabschiedeten den nach getaner Arbeit früh ausgewechselten Torjäger mit lang anhaltendem Beifall. Trainer Jörg Weber bescheinigte seinem Matchwinner, "ein echter Strafraumstürmer mit für uns unheimlich wichtigen Qualitäten" zu sein, und Ex-Profi Detlev Dammeier lobte, "dass Aziz offenbar endlich seinen lange verlorenen Torriecher wieder gefunden hat".
Zunächst schickte sich Ahanfouf jedoch an, als Torvorbereiter zu glänzen, doch Profi-Kollege David Kobylik setzte den von dem Marokkaner heraus geholten Foulelfmeter an den Pfosten des Wiedenbrücker Tores (9.). "Danach hatte David bei mir etwas gut zu machen", grinste Ahanfouf und spielte damit auf die glänzende Vorarbeit an, die Kobylik bei drei seiner vier Treffer leistete. Dreimal schlug die Bundesliga-Connection zu – immer nach dem gleichen Strickmuster –, einmal wurde Ahanfouf von Thilo Versick in Szene gesetzt: So war kurz nach der Pause die Entscheidung gefallen. Bei einem Kopfball nach Flanke von Stark und nach einem zauberhaften Zusammenspiel mit Oliver Zech (doppelter Doppelpass mit eingearbeitetem Hackentrick) hätte der Ex-Duisburger seine Trefferquote sogar erhöhen können – doch das wäre des Guten wohl ein wenig zu viel gewesen.
Auch ohne Ahanfouf erspielten sich die Gastgeber im zweiten Durchgang noch massig Torchancen – es war nur niemand mehr da, der die schönen Flanken hätte verwerten können. Dieser Umstand machte Kapitän Oliver Zech ein wenig nachdenklich. "Es wäre natürlich ganz nett gewesen, wenn auch mal einer aus unserem Kader getroffen hätte", meinte Zech, schließlich könne man nicht darauf bauen, regelmäßig so effektive Unterstützung von den Profis zu erhalten. Trainer Weber sieht diesbezüglich allerdings alles andere als schwarz. "Wir haben genug torgefährliche Leute, das wird sich im Lauf der Zeit noch heraus stellen", sagte er.
Die Gäste haben derweil ganz andere Sorgen. "Die Hierarchie in der Mannschaft stimmt nicht: Einige Akteure, die wir als Führungsspieler vorgesehen hatten, bleiben weit hinter den Erwartungen zurück", meinte der ratlos wirkende Coach Jürgen Gessat. So war es bestürzend zu sehen, in welcher Verfassung sich gestandene Oberliga-Kicker wie Taverna oder Castilla präsentierten. Sie waren nie in der Lage, den viel schnelleren und gewitzteren Arminen Paroli zu bieten. Und schon gar nicht einem Abdelaziz Ahanfouf in Galaform.
Arminia II - Wiedenbrück 4:0
Arminia Bielefeld II: Riemer – Werner (52. Schmidt), Kalkan, Janjic, Stark (75. Santos) – Zech – Marx, Kobylik – Versick, Ahanfouf (52. Weber),Trisic.
SC Wiedenbrück: Kespohl – Scharpenberg – Kretschmer, Fahrenwald (62. Kilic), Taverna – Knezevic (57. Strickmann) – Hermann (78. Grunwald), Zodrow, Röber – Castilla, Ivanovic.
Zuschauer: 340.
Schiedsrichter: Till Franke (Bonn), ohne Beanstandungen.
Gelbe Karten: Werner, Schmidt – Zodrow, Ivanovic (alle Foul).
Eckenverhältnis: 8:8 (4:5)
Chancenverhältnis: 13:6 (7:3)
Tore:
1:0 (33.) Abdelaziz Ahanfouf;
Kopfball nach Flanke von der rechten Seite von David Kobylik.
2:0 (42.) Abdelaziz Ahanfouf;
der Stürmer hält am Fünfmeterraum nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von Thilo Versick den Fuß hin; Letzterer war von Thorben Marx steil geschickt worden.
3:0 (47.) Abdelaziz Ahanfouf;
der Stürmer hält am Fünfmeterraum nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von David Kobylik den Fuß hin; Letzterer war von Oliver Zech steil geschickt worden.
4:0 (48.) Abdelaziz Ahanfouf;
der Stürmer hält am Fünfmeterraum nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von David Kobylik den Fuß hin; Letzterer war mit einem Ball aus der eigenen Abwehr auf und davon gegangen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1806310
03.09.2007 - 07:29 Uhr
4 Tore von Aziz, 3 Torvorlagen von Kobylik - na, wenn das mal keine Bewerbungen sind. Ich denke trotzdem, dass Ernst weiter auf seine Leute setzt und nicht auf die Leute zurückgreift, die derzeit in der Oberliga einen so guten Job machen.
03.09.2007 - 15:17 Uhr
Vier Treffer und eine Gala
Gleich zu Beginn der Partie zeigte die Elf von Trainer Jörg Weber, wer Herr im Haus ist. Nach acht Minuten konnte Wiedenbrücks Fahrenwald den spielfreudigen Ahanfouf nur durch ein Foul im Strafraum stoppen. Die Konsequenz: Strafstoß. David Kobylik wollte es vom Punkt aber zu genau machen und setzte den Ball ans Aluminium. Selbiges traf wenig später auch Mittelfeldspieler Martin Werner (23.).
Die klare Überlegenheit der Blauen sollte sich in der 33. Minute dann endlich auszahlen. Nach Flanke von David Kobylik war Abdelaziz Ahanfouf mit dem Kopf zur Stelle und läutete seine Tor-Gala ein. Unter den Augen von Arminias Co-Trainer Frank Geideck drückte der Deutsch-Marokkaner den Ball knapp zehn Minuten später erneut über die Linie. Nach Pass von Thilo Versick brauchte Ahanfouf diesmal nur noch den Fuß hinzuhalten.
Auch nach Wiederanpfiff ließ der DSC-Nachwuchs die Gäste kaum zur Entfaltung kommen und machte durch einen Doppelschlag alles klar. Die jeweilige Vorarbeit von David Kobylik nutzte Ahanfouf zu seinen Treffern Nr. 3 und 4 (47./48.). Wenig später war sein Arbeitstag schließlich beendet. Die Zuschauer auf der gut besuchten Rußheide zollten ihren Respekt mit Standing-Ovations. In der letzten halben Stunde schalteten die Almbuben dann einen Gang zurück und beließen es beim 4:0.
Trainer Jörg Weber war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sichtlich zufrieden und sprach von einer „exzellenten Leistung“. Eine neue Personalie gibt es auch noch zu vermelden. Der DSC darf sich fortan über die Dienste von Tore Gersch (22), zuvor SV Lippstadt, freuen.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6044
----------------------
Gute Leistung nicht belohnt - 1:1
Im Gegensatz zu den Profis kam Arminias U 17 gegen die Zebras aus Duisburg immerhin zu einem 1:1 (1:0)-Unentschieden. Für den ersten Saisonsieg sollte es, trotz ansprechender Leistung, dennoch nicht reichen.
Alles fing so viel versprechend an für die Elf von Trainer Karl-Heinz Koberstein. Bereits nach sieben Minuten durften die Almbuben die Arme hochreißen. Nach einem Eckball von Diego Demme stand Lennart Madroch goldrichtig und nickte zur 1:0-Führung ein. Danach entwickelte sich eine hektische Partie auf eher durchschnittlichem Niveau. Die Hausherren hatten dabei die besseren Chancen auf ihrer Seite. Insbesondere Gianluca Marzullo und Torschütze Madroch hätten die Führung ausbauen können. Meist behielt jedoch MSV-Keeper Wickl die Oberhand.
Auch nach der Pause blieb den Blauen das zweite Tor verwährt. Diego Demme hatte in der 72. Minute die beste Gelegenheit. Sein Lupfer über den Torwart landete jedoch nur an der Querlatte. Doppeltes Pech für die Koberstein-Elf, die im direkten Gegenzug den Ausgleich hinnehmen musste. Da der eingewechselte Niklas Bachmann sich nicht in Luft auflösen konnte, stand er seinem Duisburger Gegenspieler im Strafraum im Weg. Koberstein machte seinem Schützling aber keinen Vorwurf. Beim fälligen Strafstoß ließ Burak Akarca DSC-Keeper Jan Schönwälder keine Abwehrchance.
„Wir haben unser gutes Spiel nicht mit Toren belohnt“, ärgerte sich Karl-Heinz Koberstein nach der unnötigen und gleichzeitig zweiten Punkteteilung in Folge.
Aufstellung DSC Arminia Bielefeld
Schönwälder - Brüggemann (62. Büscher), Gehring, Kolodzig, Angsmann - Yanik (30. Bachmann), Nacar, Demme, Marzullo (68. Memic) - Özkara (48. Plet), Madroch
Tore
1:0 Madroch (7.), 1:1 Akarca (72. Foulelefmeter)
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6045
Gleich zu Beginn der Partie zeigte die Elf von Trainer Jörg Weber, wer Herr im Haus ist. Nach acht Minuten konnte Wiedenbrücks Fahrenwald den spielfreudigen Ahanfouf nur durch ein Foul im Strafraum stoppen. Die Konsequenz: Strafstoß. David Kobylik wollte es vom Punkt aber zu genau machen und setzte den Ball ans Aluminium. Selbiges traf wenig später auch Mittelfeldspieler Martin Werner (23.).
Die klare Überlegenheit der Blauen sollte sich in der 33. Minute dann endlich auszahlen. Nach Flanke von David Kobylik war Abdelaziz Ahanfouf mit dem Kopf zur Stelle und läutete seine Tor-Gala ein. Unter den Augen von Arminias Co-Trainer Frank Geideck drückte der Deutsch-Marokkaner den Ball knapp zehn Minuten später erneut über die Linie. Nach Pass von Thilo Versick brauchte Ahanfouf diesmal nur noch den Fuß hinzuhalten.
Auch nach Wiederanpfiff ließ der DSC-Nachwuchs die Gäste kaum zur Entfaltung kommen und machte durch einen Doppelschlag alles klar. Die jeweilige Vorarbeit von David Kobylik nutzte Ahanfouf zu seinen Treffern Nr. 3 und 4 (47./48.). Wenig später war sein Arbeitstag schließlich beendet. Die Zuschauer auf der gut besuchten Rußheide zollten ihren Respekt mit Standing-Ovations. In der letzten halben Stunde schalteten die Almbuben dann einen Gang zurück und beließen es beim 4:0.
Trainer Jörg Weber war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sichtlich zufrieden und sprach von einer „exzellenten Leistung“. Eine neue Personalie gibt es auch noch zu vermelden. Der DSC darf sich fortan über die Dienste von Tore Gersch (22), zuvor SV Lippstadt, freuen.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6044
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Gute Leistung nicht belohnt - 1:1
Im Gegensatz zu den Profis kam Arminias U 17 gegen die Zebras aus Duisburg immerhin zu einem 1:1 (1:0)-Unentschieden. Für den ersten Saisonsieg sollte es, trotz ansprechender Leistung, dennoch nicht reichen.
Alles fing so viel versprechend an für die Elf von Trainer Karl-Heinz Koberstein. Bereits nach sieben Minuten durften die Almbuben die Arme hochreißen. Nach einem Eckball von Diego Demme stand Lennart Madroch goldrichtig und nickte zur 1:0-Führung ein. Danach entwickelte sich eine hektische Partie auf eher durchschnittlichem Niveau. Die Hausherren hatten dabei die besseren Chancen auf ihrer Seite. Insbesondere Gianluca Marzullo und Torschütze Madroch hätten die Führung ausbauen können. Meist behielt jedoch MSV-Keeper Wickl die Oberhand.
Auch nach der Pause blieb den Blauen das zweite Tor verwährt. Diego Demme hatte in der 72. Minute die beste Gelegenheit. Sein Lupfer über den Torwart landete jedoch nur an der Querlatte. Doppeltes Pech für die Koberstein-Elf, die im direkten Gegenzug den Ausgleich hinnehmen musste. Da der eingewechselte Niklas Bachmann sich nicht in Luft auflösen konnte, stand er seinem Duisburger Gegenspieler im Strafraum im Weg. Koberstein machte seinem Schützling aber keinen Vorwurf. Beim fälligen Strafstoß ließ Burak Akarca DSC-Keeper Jan Schönwälder keine Abwehrchance.
„Wir haben unser gutes Spiel nicht mit Toren belohnt“, ärgerte sich Karl-Heinz Koberstein nach der unnötigen und gleichzeitig zweiten Punkteteilung in Folge.
Aufstellung DSC Arminia Bielefeld
Schönwälder - Brüggemann (62. Büscher), Gehring, Kolodzig, Angsmann - Yanik (30. Bachmann), Nacar, Demme, Marzullo (68. Memic) - Özkara (48. Plet), Madroch
Tore
1:0 Madroch (7.), 1:1 Akarca (72. Foulelefmeter)
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6045
03.09.2007 - 15:20 Uhr
Mich freut vor allem die Verpflichtung von Tore Gersch. Er stellt eine absolute Verstärkung für Arminia II dar und war schon bei Lippstadt immer einer der besten Akteure...
04.09.2007 - 07:26 Uhr
Die Profis müssen’s richten
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II kann sich auf die Leihgaben aus dem Bundesliga-Kader verlassen
VON HANS-JOACHIM KASPERS
Bielefeld. Was wären Arminias Amateure in dieser Saison ohne ihre Profi-Leihgaben? Es steht zu befürchten, dass die Mannschaft weniger als die aktuellen neun Punkte auf dem Konto hätte. Die spielerische Klasse von David Kobylik und Thorben Marx war bei den bisher errungenen Heimsiegen genau so augenfällig wie die Kaltschnäuzigkeit, mit der Abdelaziz Ahanfouf zuletzt gegen Wiedenbrück viermal zuschlug. Da liegt die Vermutung nahe, dass die Erfolge ohne dieses Trio wohl eine ganze Ecke schwieriger zu erreichen gewesen wären.
Jörg Weber lobt die drei Musketiere dann auch über den grünen Klee. "Sie bringen sich bei uns hervorragend ein, zeigen keine Spur von Frust, dass sie unterklassig spielen müssen - da gibt es ganz andere Beispiele von Profis, die in der Oberliga nur lustlos übers Feld traben", sagt der Arminia-Trainer. Weber hat zudem beobachtet, "dass die jungen Leute an der Seite solch spielstarker Akteure wachsen, weil sie sich einfach mehr zutrauen" - ein zusätzlicher positiver Effekt, den das Oberliga-Team natürlich gerne mitnimmt.
David Kobylik, der bei den Profis seit Monaten nicht mehr zum Zug kommt, motiviert sich für die Spiele in der vierten Liga, indem er seine Probleme im Bundesliga-Kader jeweils für 90 Minuten ausblendet. "Ich spiele gerne Fußball, und in der Oberliga will ich einfach nur Spaß haben", erklärt der Tscheche, der - von Jörg Weber im offensiven Mittelfeld mit allen Freiheiten ausgestattet - in seiner Rolle als Spielgestalter bei den Amateuren regelrecht aufblüht. Ob über rechts oder über links: Kobylik spielt seine enorme Antrittsschnelligkeit aus und hängt seine Gegenspieler beinahe nach Belieben ab. Und wenn dann noch ein Strafraumgespenst wie Abdelaziz Ahanfouf als Abnehmer für die Flanken parat steht, ist das in der Oberliga halt schon die halbe Miete.
Spaß hatte beim 4:0 über Wiedenbrück auch Zlatko Janjic, der nach seinem vor acht Monaten erlittenen Kreuzbandriss erstmals wieder 90 Minuten durchstand. Angesichts des Ausfalls von vier Innenverteidigern musste Janjic in der Viererkette aushelfen ("Klar, dass ich der Mannschaft helfe, wenn sie mich da braucht!"), doch diese Lösung soll kein Dauerzustand werden. "Weiter vorne ist Zladdi für uns viel wertvoller", sagt Jörg Weber, der Janjic acht bis zehn Tore pro Saison zutraut. Zudem wartet der Coach sehnlichst darauf, dass mit Dominik Jansen der Stürmer wieder fit wird, dem im Kader der Amateure die tragende Rolle im Angriffszentrum zugedacht war. Schließlich ist nicht nur Kapitän Oliver Zech klar, "dass wir uns nicht nur auf die Profis verlassen sollten, sondern uns selbst helfen müssen". Bei diesem Unterfangen wird ab sofort mit Tore Gersch ein vielseitig verwendbarer Defensivspieler aktiv eingreifen: Nach langem Hin und Her machten die Arminen am Freitag kurz vor Ende der Wechselfrist den Transfer des 22-Jährigen vom SV Lippstadt doch noch perfekt.
Während die Arminen ihren Erfolg am Sonntag mit ausgiebigem Abklatschen feierten, hockte einer, der in der vergangenen Saison noch mitgejubelt hatte, ziemlich bedröppelt auf der Wiedenbrücker Bank. "Unfassbar, dass wir immer die gleichen Dinger reinbekommen", stöhnte Pascal Röber, der im Sommer zum Aufsteiger gewechselt war, angesichts der vier auf identische Art und Weise gefallenen Gegentreffer. Röber selbst hätte bei zwei guten Chancen in der 28. und 70. Minute für eine Ergebniskorrektur sorgen können, fuhr jedoch mit der Erkenntnis nach Hause, "dass wir vorne im Moment nicht so viele Tore schießen können, wie wir hinten reinkriegen". Kein Zweifel: Auf den Neuling kommen ganz harte Zeiten zu.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1807809
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II kann sich auf die Leihgaben aus dem Bundesliga-Kader verlassen
VON HANS-JOACHIM KASPERS
Bielefeld. Was wären Arminias Amateure in dieser Saison ohne ihre Profi-Leihgaben? Es steht zu befürchten, dass die Mannschaft weniger als die aktuellen neun Punkte auf dem Konto hätte. Die spielerische Klasse von David Kobylik und Thorben Marx war bei den bisher errungenen Heimsiegen genau so augenfällig wie die Kaltschnäuzigkeit, mit der Abdelaziz Ahanfouf zuletzt gegen Wiedenbrück viermal zuschlug. Da liegt die Vermutung nahe, dass die Erfolge ohne dieses Trio wohl eine ganze Ecke schwieriger zu erreichen gewesen wären.
Jörg Weber lobt die drei Musketiere dann auch über den grünen Klee. "Sie bringen sich bei uns hervorragend ein, zeigen keine Spur von Frust, dass sie unterklassig spielen müssen - da gibt es ganz andere Beispiele von Profis, die in der Oberliga nur lustlos übers Feld traben", sagt der Arminia-Trainer. Weber hat zudem beobachtet, "dass die jungen Leute an der Seite solch spielstarker Akteure wachsen, weil sie sich einfach mehr zutrauen" - ein zusätzlicher positiver Effekt, den das Oberliga-Team natürlich gerne mitnimmt.
David Kobylik, der bei den Profis seit Monaten nicht mehr zum Zug kommt, motiviert sich für die Spiele in der vierten Liga, indem er seine Probleme im Bundesliga-Kader jeweils für 90 Minuten ausblendet. "Ich spiele gerne Fußball, und in der Oberliga will ich einfach nur Spaß haben", erklärt der Tscheche, der - von Jörg Weber im offensiven Mittelfeld mit allen Freiheiten ausgestattet - in seiner Rolle als Spielgestalter bei den Amateuren regelrecht aufblüht. Ob über rechts oder über links: Kobylik spielt seine enorme Antrittsschnelligkeit aus und hängt seine Gegenspieler beinahe nach Belieben ab. Und wenn dann noch ein Strafraumgespenst wie Abdelaziz Ahanfouf als Abnehmer für die Flanken parat steht, ist das in der Oberliga halt schon die halbe Miete.
Spaß hatte beim 4:0 über Wiedenbrück auch Zlatko Janjic, der nach seinem vor acht Monaten erlittenen Kreuzbandriss erstmals wieder 90 Minuten durchstand. Angesichts des Ausfalls von vier Innenverteidigern musste Janjic in der Viererkette aushelfen ("Klar, dass ich der Mannschaft helfe, wenn sie mich da braucht!"), doch diese Lösung soll kein Dauerzustand werden. "Weiter vorne ist Zladdi für uns viel wertvoller", sagt Jörg Weber, der Janjic acht bis zehn Tore pro Saison zutraut. Zudem wartet der Coach sehnlichst darauf, dass mit Dominik Jansen der Stürmer wieder fit wird, dem im Kader der Amateure die tragende Rolle im Angriffszentrum zugedacht war. Schließlich ist nicht nur Kapitän Oliver Zech klar, "dass wir uns nicht nur auf die Profis verlassen sollten, sondern uns selbst helfen müssen". Bei diesem Unterfangen wird ab sofort mit Tore Gersch ein vielseitig verwendbarer Defensivspieler aktiv eingreifen: Nach langem Hin und Her machten die Arminen am Freitag kurz vor Ende der Wechselfrist den Transfer des 22-Jährigen vom SV Lippstadt doch noch perfekt.
Während die Arminen ihren Erfolg am Sonntag mit ausgiebigem Abklatschen feierten, hockte einer, der in der vergangenen Saison noch mitgejubelt hatte, ziemlich bedröppelt auf der Wiedenbrücker Bank. "Unfassbar, dass wir immer die gleichen Dinger reinbekommen", stöhnte Pascal Röber, der im Sommer zum Aufsteiger gewechselt war, angesichts der vier auf identische Art und Weise gefallenen Gegentreffer. Röber selbst hätte bei zwei guten Chancen in der 28. und 70. Minute für eine Ergebniskorrektur sorgen können, fuhr jedoch mit der Erkenntnis nach Hause, "dass wir vorne im Moment nicht so viele Tore schießen können, wie wir hinten reinkriegen". Kein Zweifel: Auf den Neuling kommen ganz harte Zeiten zu.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1807809
05.09.2007 - 07:36 Uhr
[...]
Ruhig, ganz ruhig, ist es beim Aufsteiger DSC Arminia III nach vier Niederlagen in Folge. "Bisher stehe ich nicht in der Kritik", befand Trainer Miron Tadic: "Wir waren selten die schlechtere Mannschaft - auch beim 1:2 in Dornberg nicht. Was uns fehlt, sind nur die Tore."
[...]
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1807807
Ruhig, ganz ruhig, ist es beim Aufsteiger DSC Arminia III nach vier Niederlagen in Folge. "Bisher stehe ich nicht in der Kritik", befand Trainer Miron Tadic: "Wir waren selten die schlechtere Mannschaft - auch beim 1:2 in Dornberg nicht. Was uns fehlt, sind nur die Tore."
[...]
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1807807
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