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Almbuben - 07/08

22.06.2007 - 18:50 Uhr
Almbuben - 07/08 |#21
06.08.2007 - 17:08 Uhr
U23: 0:2 zum Auftakt

Trotz prominenter Profi-Leihgabe startet Arminia II mit einer 0:2-Niederlage bei Oestrich-Iserlohn in die neue Oberliga-Spielzeit.

Nicht wenigen, die am Sonntag von der 0:2-Niederlage des DSC II in Oestrich hörten, dürfte spontan das täglich grüßende Murmeltier in den Sinn gekommen sein: Wieder einmal scheitert Arminias veranlagter Nachwuchs am vermeintlichen Underdog, wieder einmal siegt Kampfkraft über Spielkunst. Und in der Tat, die Parallelen zu den vermeidbaren Pleiten der Vorsaison sind frappierend, wie Trainer Jörg Weber in seiner Spielanalyse eingesteht: „Bei uns sieht alles ganz gepflegt aus, bringt aber nichts ein.“

Ganz anders die Hausherren, die knapp 20 Minuten brauchten, um sich in die neue Spielzeit einzufinden und der Partie anschließend beherzt und effektiv ihren Stempel aufzudrücken. Nachdem die Blauen, deren bester Akteur Profi-Leihgabe Stefan Aigner war, ihre Chancen durch Jansen und Zech in den ersten Minuten nicht nutzen konnten, schlug Oestrich-Iserlohn nach 24 Minuten in Person von Achilleas Courtoglu eiskalt zu.

Im Gegensatz dazu seien die Gäste „vorne einfach nicht zwingend genug“ gewesen, wie Weber zugibt, der dabei auch an Thilo Versick denken wird. Der hatte kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff stand erneut Versick im Fokus, doch Schiedsrichter Nowak sah in dem Strafraumfoul am DSC-Stürmer kein elfmeterreifes Vergehen.

Auf der Gegenseite brachten die Sportfreunde Arminias Abwehr mit schnellem und geradlinigem Spiel in die Spitze in Bedrängnis, das 2:0 durch Serafettin Sarisoy in der 82. Minute kam wenig überraschend. Die Chance zur Wiedergutmachung erhalten die Blauen schon am Mittwoch, wenn Aufsteiger TSG Sprockhövel auf der Bielefelder Rußheide gastiert.

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5903

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#22
07.08.2007 - 07:28 Uhr
Falsches Spiel, falscher Tag
FUSSBALL: Arminia II findet für das 0:2 in Oestrich nicht wirklich eine Erklärung
VON MATTHIAS FOEDE

Bielefeld. Natürlich ist das 0:2 von Arminias Amateuren bei den Sportfreunden Oestrich ein klassischer Fehlstart. Den Auftakt in die neue, so wichtige Fußball-Oberliga-Saison hatte sich der Bundesliga-Unterbau gegen eine Mannschaft mit bescheidenen Ambitionen (Platz elf) ganz anders vorgestellt. Trainer Jörg Weber führte deshalb nach dem "klaren Dämpfer" mit seinen Führungsspielern am späten Sonntagabend noch intensiv Telefongespräche - mit zufriedenstellendem Ausgang.

"Die Einsicht bei den Spielern ist da", sagte Weber am Montagmorgen ein wenig beruhigt: "Jeder hat sich an seine eigene Nase gefasst." Ungeklärt jedoch blieb selbst nach dem fernmündlichen Brainstorming der Grund für die schwache Vorstellung im Iserlohner Schleddestadion. "Echte Erklärungen hatte keiner", konstatierte der Coach ebenso ratlos. Er hätte sich nach dem Schlusspfiff wohl lieber in der benachbarten Dechenhöhle verkrochen, als im prall gefüllten Vereinsheim zur Pressekonferenz zu erscheinen.

War es der Druck, mit dem der Favorit aus Bielefeld nicht klar kam? Die Ergebnisse der Konkurrenz könnten diesen Schluss nahe legen. Zumindest staunten die so genannten Experten nicht schlecht, als die Halbzeitergebnisse verkündet wurden. "Da sind wir ja Spitzenreiter", freute sich ein Oestricher Fan, als er von den sieben torlosen Unentschieden erfuhr. Allerdings musste ihn sein Kompagnon korrigieren: "Münster hat doch am Freitag schon 2:0 gegen Erkenschwick gewonnen."

Die Preußen sowie Rheine (1:0 in Delbrück) und Schalke II (1:0 bei Bochum II) hielten dem Druck des Gewinnen-Müssens stand. Neben den Arminen verbrachten Lippstadt (0:0 in Sprockhövel), SF Lotte (1:1 in Schermbeck), Gütersloh (0:1 gegen Hamm) und Wiedenbrück (0:1 bei Ahlen II) ungewollte 90 Minuten mit einem ungewollten Ausgang.

Ein weiterer Erklärungsansatz für die Bielefelder Schlappe in Oestrich ist eine ungewollte DSC-Tradition. Schon im Frühjahr quälten sich die Profis in spe zu einem kargen 1:0 über den Außenseiter. Vielleicht war es aber auch nur das falsche Spiel am falschen Tag mit einer ungünstigen Chronologie. "Die 1:0-Führung hat Oestrich schon in die Karten gespielt", bemerkte Weber eher in einem Nebensatz, weil die Bemerkung auf keinen Fall als Entschuldigung gelten sollte und weil "wir anschließend nicht derart in uns zusammenfallen durften".

So langte den Gastgebern eine durchschnittliche Leistung zu einem verdienten Erfolg - oder wie es der Trainer ausdrückte: "Die haben uns nur mit ihrem Engagement geschlagen. Dass das allein schon gereicht hat, ist traurig."

Die Wiedergutmachung muss nicht lange auf sich warten lassen. Bereits morgen Abend um 19.30 Uhr empfangen die Arminen Aufsteiger TSG Sprockhövel auf der Rußheide zum zweiten Meisterschaftsspiel. Ein Sieg ist erneut Pflicht.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1751038

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#23
08.08.2007 - 19:12 Uhr
Fragen über Fragen
FUSSBALL: DSC II bastelt an der optimalen Startelf

Bielefeld (Maat). Wie gut, dass es diese englische Woche gibt. So können Arminias Amateure schnell ihren Ausrutscher vom Wochenende (0:2 in Oestrich) vergessen machen. Dazu bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung gegen den Aufsteiger TSG Sprockhövel (Anstoß 19.30 Uhr, Rußheide) und selbstredend eines Sieges.

Trainer Jörg Weber ist beim zweiten Oberliga-Spiel als sportlicher Leiter genauso gefragt wie als Pädagoge. Lässt er die Mannschaft vom Sonntag noch mal unverändert auflaufen, um ihren Fauxpas vergessen zu machen? Tauscht er ein paar Spieler aus? Oder lässt er die Elf vom Wochenende anfangen und rochiert lediglich ein paar Akteure auf andere Positionen?

Alles scheint möglich. Problemzonen gab es gegen Oestrich schließlich genug. Weber wird sich folgende Fragen stellen, um zur richtigen Aufstellung gegen Sprockhövel zu gelangen: Ist die Innenverteidigung mit Marcel Stadel und Maik Rodenberg optimal besetzt oder sollte dort ein "Routinier" wie Nils Fischer mit einem der Youngster stehen? Ist Profi Stefan Aigner (sofern er wieder spielt) eine Alternative für das zentrale Mittelfeld, obwohl er auf der rechten Außenbahn einen vorzüglichen Eindruck hinterließ? Können die Amateure auf Milko Trisic verzichten, der in der Vorbereitung auf der linken Seite gesetzt war und in Oestrich nach seiner Einwechselung wenigstens für etwas Schwung sorgte? Wie kann das Mittelfeld Stoßstürmer Dominik Jansen besser einbinden beziehungsweise wie lassen sich Laufwege optimieren?

Egal wen Jörg Weber heute Abend in die Startelf beordert, ihr Auftreten müssen die Kicker generell aufpolieren. Gallig sollen sie nach dem Wunsch des Trainers sein - und aggressiv. Diese Attribute wird der Coach ihnen sicherlich bei der Mannschaftsbesprechung kurz vor dem Warmlaufen vermitteln.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=21f9e0d4be1a62ed3756cf3b69cd475f&cnt=1752982

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PS: Im Moment bin ich wegen Zeitmangels seltener hier im Forum unterwegs; ich hoffe, dass ich am Wochenende das Lesen nachholen kann, da mir das Posten nur Spaß macht, wenn ich beim Rezipieren auf dem aktuellen Stand bin.

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#24
09.08.2007 - 07:22 Uhr
Erleichterung nach Pflichtsieg
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II holt beim 2:0 über die TSG Sprockhövel den ersten Dreier
VON PETER BURKAMP UND HANS-JOACHIM KASPERS

Bielefeld. Erleichterung bei den Amateuren des DSC Arminia. Mit einem 2:1-Pflichtsieg über Aufsteiger Sprockhövel machten die Schützlinge von Trainer Jörg Weber den Fehlstart in Oestrich wett und boten dabei phasenweise überzeugenden Angriffsfußball.

"Nach der Auftaktniederlage waren wir alle ein bisschen hibbelig. Heute haben wir aber einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", freute sich Torschütze Thilo Versick nach dem Erfolg auf der Rußheide. Die Anspannung war allen Beteiligten vor dem Anpfiff anzumerken. Eine ordnende erfahrene Hand im Mittelfeld tat da gut.

So bekam der DSC-Nachwuchs kurzfristig prominente Verstärkung. Neben Stefan Aigner, der schon zum Auftakt dabei war, lief auch Bundesliga-Profi Thorben Marx auf. Er sollte helfen, das Offensivspiel zu verstärken. "Wir sind am Sonntag nicht oft genug nachgerückt und haben aus dem zentralen Mittelfeld zu wenig nach vorn gemacht", erklärte Trainer Jörg Weber diese Maßnahme. Möglich geworden ist sie erst, nachdem Frederic Kollmeier einen Ü-23-Platz freigemacht hatte. Der 26-Jährige musste kurzfristig wegen einer Adduktorenverletzung passen. Für ihn rückte Maik Rodenberg auf die Außenverteidigerposition, während Weber Nils Fischer aus dem Mittelfeld in die zentrale Defensive zurückbeorderte.

Vor den Augen von Profi-Trainer Ernst Middendorp, der die Chance nutzte, um Marx vor dem Bundesligastart in Wolfsburg noch einmal zu sehen, begannen die Gastgeber bei ihrem Rußheide-Debüt engagiert. Schon nach sieben Minuten unterstrichen allerdings auch die Gäste aus Sprockhövel, dass sie als Aufsteiger keinen Respekt vor großen Namen haben. Rechtsaußen Simon Kouam Kengne forderte DSC-Keeper Daniel Riemer eine erste Parade ab. Einen klassischen Stellungsfehler nutzen sechs Minuten später die Arminen zur 1:0-Führung durch Milko Trisic. Ohne klar zu dominieren, bestimmten die Arminen das Spiel und hatten weitere Chancen durch Trisic und Nils Fischers Kopfball.

Sicher durften sich die Weber-Schützlinge ob des knappen Vorsprung allerdings nie sein, denn Sprockhövel präsentierte ballsichere Offensivspieler. Die TSG war bei einigen Kontern gefährlich, da die Arminen zu wenig zwingende Torchancen herausspielten. Dieses Bild bot sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs. Erst ab der 70. Minute beendeten die Gastgeber die Lethargie, in die beide Teams verfallen waren. Plötzlich war wieder was los in der Hälfte der Sprockhöveler. Den Reigen von gut einem halben Dutzend hochkarätiger Torchancen eröffnete Dominik Jansen. Der erlösende zweite Treffer resultierte aus einer Koproduktion von Ufuk Basdas und Thilo Versick, dem wohl besten Arminen an diesem Abend. Das späte Anschlusstor durch Kamil Bednarski in der 90. Minute fiel nicht mehr ins Gewicht, da wenig später die Partie zu Ende war. Pech für die Arminen, dass mit Marcel Stadel (Verdacht auf Schultereckgelenksbruch), Milko Trisic (Zerrung) und Stefan Aigner (Knieverletzung) gleich drei Ausfälle zu beklagen waren.

Arminia II - Sprockhövel 2:1

DSC Arminia II: Riemer - Schmidt, Fischer, Stadel (68. Kalkan), Rodenberg - Zech - Aigner (35. Weber), Marx, Trisic (50. Basdas) - Versick, Jansen

TSG Sprockhövel: Lindenblatt - Schulz (71. Gerling), R. Meister, Beckmann, Kerstiens - Kouam Kengne (86. Homann), A. Meister, Winczura, Balaika - Bednarski, Hajra (62. Appiah)

Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Sven Rhodgess (Büren) und seine Assistenten René Teich und Rene Gimmler (beide Büren) boten eine ordentliche Leistung und hatten das Spiel jederzeit im Griff.
Gelbe Karten: Aigner, Schmidt (beide Foul) – Bednarski, Appiah (beide Foul)
Eckenverhältnis: 2:7 (1:2)
Chancenverhältnis: 11:3 (5:3)

Tore:
1:0 (13.) Milko Trisic; einen von Trisic herausgeholten Freistoß tritt Oliver Zech so genau, dass Trisic am kurzen Pfosten einköpfen kann.
2:0 (76.) Thilo Versick; Ufuk Basdas bedient auf der linken Seite Versick, der aus 14 Metern ins lange Eck schießt.
2:1 (90.) Kamil Bednarski; der Stürmer nimmt einen Steilpass auf und trifft aus dem Strafraum.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1756154

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#25
09.08.2007 - 15:38 Uhr
U23: Teuer erkaufter 2:1-Erfolg
Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Saisonauftakt hat Arminia II die ersten drei Punkte der neuen Oberligaspielzeit eingefahren. Bei der Premiere im neuen Heimstadion Rußheide siegte das Team von Trainer Jörg Weber gegen Aufsteiger TSG Sprockhövel verdient mit 2:1 (1:0).

So hat man sich beim DSC die Heimpremiere der U23 auf der Rußheide vorgestellt. 250 Zuschauer, darunter auch Bundesligacoach Ernst Middendorp, sahen eine stark verbesserte Weber-Elf, die sich besonders im Spiel nach vorne wesentlich entschlossener zeigte als drei Tage zuvor.

Grund für Middendorps Besuch war das Mitwirken der beiden Profis Stefan Aigner und Thorben Marx. Besonders für den Ex-Berliner Marx, der kurzfristig für den verletzten Frederic Kollmeier in den Kader gerückt war und das Offensivspiel im Mittelfeld ankurbeln sollte, ging es um eine Empfehlung für das Bundesligaauftaktspiel in Wolfsburg.

In der Anfangsphase war den Blauen nach dem verpatzten Auftakt eine gewisse Verunsicherung anzumerken, die aber rechtzeitig abgelegt werden konnte. Milko Trisic erzielte das 1:0 für die Hausherren (12.). Nach Freistoß von Oliver Zech köpfte der Neuzugang den Ball in die Maschen und bejubelte sein erstes Saisontor. Der erlösende zweite Treffer fiel trotz Bielefelder Überlegenheit erst in der zweiten Halbzeit.

Arminias bester Akteur Thilo Versick schlug nach Vorarbeit von Ufuk Basdas in der 77. Minute zu und stellte die Weichen auf Sieg. Kamil Bednarski betrieb für die Gäste lediglich noch Ergebniskosmetik. Obwohl der Sieg nie wirklich in Gefahr war, war DSC-Coach Weber nicht vollends zufrieden mit seinem Team, das aus seiner Sicht den Sack früher hätte zumachen müssen.

Allerdings mussten die Arminen den ersten Saisonsieg teuer bezahlen. Marcel Stadel (Schulterverletzung), Milko Trisic und Stefan Aigner (beide Zerrung) schieden vorzeitig aus.

www.arminia-bielefeld.de

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Arminia!!!
Almbuben - 07/08 |#26
10.08.2007 - 13:23 Uhr
Teuer bezahlter Heimsieg
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure beklagen nach 2:1-Erfolg drei Verletzte
VON HANS-JOACHIM KASPERS

Bielefeld. Pyrrhus, der König von Epirus, war einer der ersten antiken Feldherrn, der der überlegenen römischen Kriegsmaschinerie Paroli bieten und die Legionen einige Male besiegen konnte. Leider jeweils mit so großen Verlusten, dass er schließlich doch die Waffen strecken musste. Mit drei Verletzten war auch der 2:1-Erfolg von Arminias Amateuren gegen Sprockhövel am Mittwoch teuer erkauft - ein Pyrrhus-Sieg eben.

Am schlimmsten erwischte es Marcel Stadel, bei dem im Krankenhaus ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert wurde. Und auch Stefan Aigner, der sich bei einem Tackling einen Meniskuseinriss im linken Knie zuzog, und Milko Trisic (Zerrung) dürften einige Zeit ausfallen.

Doch nicht nur aufgrund dieser traurigen Ereignisse wirkte Trainer Jörg Weber nach der Partie ausgesprochen niedergeschlagen. "Ich hatte mir gewünscht, dass heute einfach mehr herumkommt", war er nur mit dem Ergebnis, nicht aber mit der Spielweise seiner Mannschaft einverstanden. Dass aus "einigen wunderbaren Spielsituationen" kein Tor erzielt und infolge "großer Naivität" in der 90. Minute sogar noch ein überflüssiger Gegentreffer kassiert wurde, fand der Coach sogar "ausgesprochen ärgerlich". Tatsächlich verpassten die Jung-Arminen in der Schlussphase, als Sprockhövel die Viererkette aufgelöst hatte und 20 Minuten lang in der Defensive "wilde Sau" spielte, einen deutlich höheren Erfolg: Von sechs hundertprozentigen Chancen ließen sie gleich fünf aus. Zum Glück traf - nach schönem Zuspiel von Ufuk Basdas - zumindest Thilo Versick, der an diesem Abend eindeutig beste Armine, zum 2:0 - sonst hätte es am Ende ein ganz böses Erwachen gegeben.

"Vielleicht habe ich unterschätzt, dass die jungen Spieler nach dem großen Umbruch doch sehr viel mehr Zeit brauchen, um auf Oberliga-Niveau zu kommen", gab sich Jörg Weber einige Minuten nach seiner Pauschalschelte schon viel moderater. Noch versöhnlicher stimmte ihn schließlich der Blick auf die aktuellen Ergebnisse: "Auch die anderen Top-Favoriten wie Preußen Münster, Schalke 04 oder der VfL Bochum kommen offenbar schwer in Gang, so dass unsere Auftaktpleite nicht so sehr ins Gewicht fällt." Nun gilt es für die Arminen, in den nächsten Wochen einigermaßen den Anschluss zu halten, um dann richtig loszulegen. In einem Punkt ist sich Jörg Weber nämlich ganz sicher: "Die Zeit und die Serie werden auf Dauer für uns arbeiten."

Ein besonderer Abend war die Rußheide-Premiere der Oberliga-Amateure für Ufuk Basdas. "Ich bin froh, wieder in Bielefeld zu sein", meinte der Heimkehrer, der vor Jahresfrist vom VfB Fichte zu Rot-Weiß Ahlen gewechselt war. "Statt einer Stunde brauche ich wie früher nur noch zehn Minuten zum Training - das macht alles viel einfacher", erzählte Basdas, für den sich der Umweg über Ahlen aber "voll gelohnt" hat, weil er sich nach Meinung aller Experten im vergangenen Jahr stark verbessert hat. Gegen Sprockhövel sorgte Basdas nach seiner Einwechslung in der Position hinter der einzigen Spitze Dominik Jansen für viel frischen Wind - sein erstes Tor für Arminia verpasste er nur um Zentimeter. "Der Ball ist mir weggerutscht", schilderte er die Szene in der 71. Minute, als er frei vor dem Gäste-Tor auftauchte, aus 16 Metern aber knapp verzog. Vielleicht holt er das Versäumte ja am Sonntag in Bochum nach.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1757063

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#27
11.08.2007 - 16:30 Uhr
Stürmische Zeiten in Bochum
FUSSBALL-OBERLIGA: DSC-Trainer Weber muss sein Team auf vier Positionen umbauen

Bielefeld (dogi). Für die Partie am Sonntag bei den Amateuren des VfL Bochum muss Arminia-Coach Jörg Weber sein Team auf einigen Positionen umbauen. Mit Marcel Stadel, Stefan Aigner, Milko Trisic und Frederic Kollmeier fehlen gleich vier Akteure, die eigentlich für die Anfangsformation vorgesehen waren, wegen mehr oder weniger schweren Verletzungen.

"Eigentlich hatten wir geglaubt, dass unser Kader groß genug ist. Da kann man mal sehen, wie schnell man in Not geraten kann", meint Weber. Über den Einsatz des einen oder anderen Erstliga-Bankdrückers in der zweiten Mannschaft wird wie immer kurzfristig entschieden. Doch selbst wenn die "Zweite" keine Hilfe aus dem Profikader erhalten sollte, kann sie die Ausfälle noch aus eigener Kraft kompensieren. So dürfte Maik Rodenberg für Stadel in die Innenverteidigung wechseln, stehen zudem mit Heiko Weber und Ufuk Basdas gute Alternativen zu Aigner und Trisic bereit. Ein passabler Linksverteidiger sollte sich auch noch finden lassen. Viel passieren darf dann allerdings nicht mehr - auf der Bank nehmen neben Jörg Weber und Armin Perrey vielleicht noch drei oder vier Akteure Platz.

Erfreulicherweise geht die Fahrt zum VfL Bochum, der über den unwirtlichsten Platz der Oberliga verfügt, diesmal nicht im November, sondern im August. Gemütlicher wird’s trotzdem nicht, denn Orkan "Kyrill" hat im Januar auf dem Nebenplatz des Ruhrstadions alles zerlegt, was nicht niet- und nagelfest war - unter anderem die Würstchenbude.

Ähnlich stürmische Zeiten könnten auch auf die Arminen zukommen: DieBochumer haben sich mit El-Nounou von Westfalia Herne und dem Österreicher Marc Sand zwei gute Angreifer an Land gezogen, die immer besser harmonieren. Hinter den beiden wirbelt zudem der aus seinen Verler Zeiten bestens bekannte Heinrich Schmidtgal. "Bochum hat eine ganz andere Qualität als Sprockhövel", weiß Jörg Weber genau, was ihn und die Seinen erwartet.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1759162

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"Wir freuen uns riesig auf den Start in die neue Serie. Die Stimmung ist bestens", meint Miron Tadic, Trainer des DSC Arminia III, vor dem Auftaktmatch gegen den SV Spexard. "Wir verspüren überhaupt keinen Druck, wollen aber unbedingt gewinnen." Personell können die Arminen aus dem Vollen schöpfen, was die Angelegenheit natürlich einfacher macht. Spexards Trainer Olaf Sieweke stammt im übrigen aus Bielefeld und ist über die Szene bestens informiert. So weilte er auch beim Landesliga-Treff der Neuen Westfälischen am vergangenen Montag im Theesener Sportheim.
(...)

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1759163

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#28
13.08.2007 - 07:20 Uhr
Auch die Sonne und Ahanfouf helfen nicht
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure verlieren mal wieder in Bochum - diesmal mit 0:2
VON HANS-JOACHIM KASPERS

Bielefeld. Eigentlich war diesmal alles anders. Arminias Amateure gastierten statt im Novemberregen oder Märzfrost im Hochsommer bei den Kollegen des VfL Bochum und fanden statt eines knüppelhart gefrorenen Bodens einen bestens bespielbaren Rasenteppich vor. Doch auch der schöne Sonnenschein konnte nicht verhindern, dass das Ergebnis des Trips ins Ruhrgebiet das gleiche wie immer war: Die Arminen verloren mal wieder - diesmal verdient mit 0:2 (0:1).

"Ich war mir schon der Tatsache bewusst, dass wir hier als krasser Außenseiter antreten würden", schwante DSC-Trainer Jörg Weber, der sich nicht an ein persönliches Erfolgserlebnis - egal mit welchem Klub - in Bochum erinnern kann, schon vor der Partie Übles. Gleich fünf Verletzte galt es in den Reihen der Gäste zu ersetzen - zu den gegen Sprockhövel angeschlagenen Stadel, Aigner und Trisic waren am Freitag noch Maik Rodenberg und Dominik Jansen (beide Zerrung) hinzugekommen. Auf der anderen Seite lief dagegen eine eingespielte Formation auf, zu der sich im Angriff neben dem bekannt treffsicheren El-Nounou mit Ilicevic, Sand und dem Ex-Verler Schmidtgal drei Akteure gesellten, die allesamt bei den Profis mittrainieren. "In dieser Besetzung werden sich noch andere Mannschaften die Zähne an den Bochumern ausbeißen", stufte Weber die VfL-Youngster denn auch als einen heißen Regionalliga-Kandidaten ein.

Die Arminen zeigten sich anfangs jedoch von den vielen bekannten Namen völlig unbeeindruckt und dominierten die ersten 20 Minuten. Mit tollen Pässen rissen der für Marcel Stadel in die Innenverteidigung gerückte Ihsan Kalkan und Kapitän Frederic Kollmeier die Bochumer Abwehr drei-, viermal erfolgversprechend auf. Klasse war vor allem Kalkans 50-Meter-Diagonalpass auf den durchstartenden Heiko Weber nach sechs Minuten. Der Rechtsaußen machte auch alles richtig, ließ seinen Gegenspieler Höhn aussteigen und schlenzte den Ball am Keeper vorbei in die lange Ecke - doch leider verhinderte der Pfosten die frühe Führung. "Da haben wir richtig Glück gehabt", räumte Bochums Coach Nico Michaty ein, und sein Bielefelder Pendant seufzte bei den Worten: "Wenn wir da das 1:0 machen, kann es ein ganz anderes Spiel werden", einmal tief auf.

Leider geriet den Arminen der Spielfluss nach einer weiteren Torchance für Thilo Versick (18.) völlig abhanden, und Bochum begann Tempo und Rhythmus der Partie zu diktieren. Höhn und Sand hätten in der 20. und 22. Minute schon für das 1:0 sorgen können, das dann erst kurz vor der Pause durch eine schöne Einzelleistung von Ilicevic fiel.

Auch nach dem Wechsel kam von den Gästen so gut wie gar nichts mehr. "Ich hatte gehofft, dass wir das 1:0 lange halten können, um vielleicht kurz vor Schluss noch einen Überraschungscoup zu landen", gab Jörg Weber einen Einblick in seine Taktik, die aber durch das 2:0 von El Nounou nach gut einer Stunde durchkreuzt wurde. In der 71. Minute trugen die Arminen dann aber immerhin ihren ersten (und einzigen) guten Angriff der zweiten Halbzeit vor, und Abdelaziz Ahanfouf kam zu seiner ersten (und einzigen) guten Torszene während der gesamten Partie: Nach schönem Steilpass von Basdas und präziser Flanke von Santos schoss der Marokkaner aus kurzer Distanz knapp vorbei.

Das war’s dann aber aus Sicht der Bielefelder, die folgerichtig nicht mehr für einen Erfolg in Frage kamen. Den sollten sie gegen weniger starke Gegner nachholen - am besten schon nächste Woche gegen Delbrück.

Bochum II - Arminia II 2:0

VfL Bochum II: Luthe – Nimptsch, Fabian, Höhn, Klinger – Duah (72. Zajas), Schröder – Sand (58. Wölk), Ilicevic, Schmidtgal (88. Lyttek) – El-Nounou.

Arminia Bielefeld II: Riemer – Schmidt, Fischer (68. Santos), Kalkan, Kollmeier – Zech, Turhan (62. Basdas) – Weber, Kerr, Versick – Ahanfouf.

Zuschauer: 400.
Schiedsrichter: Christian Kloppenburg (Essen), ein ruhiger und umsichtiger Leiter, der allerdings ein-, zweimal nach Fouls an Abdelaziz Ahanfouf zugunsten des Bielefelders hätte intervenieren müssen. Beide Teams machten es dem Unparteiischen durch eine faire Spielweise aber auch leicht.
Gelbe Karten: Kollmeier, Kalkan (beide Foul).
Eckenverhältnis: 9:5 (1:3)
Chancenverhältnis: 7:3 (4:2).

Tore:
1:0 (38.) Ivo Ilicevic;
der quirlige Stürmer, der schon einige Bundesligaspiele für den VfL Bochum absolviert hat, wird am linken Strafraumeck sehr schön von Jürgen Duah angespielt. Er lässt Nils-Christian Schmidt mit einer geschickten Körpertäuschung stehen und bugsiert den Ball am herausstürzenden Daniel Riemer vorbei ins lange Eck.
2:0 (64.) Sami El-Nounou;
der aus Herne gekommene Angriffsführer steigt nach einer genauen Flanke von Marc-André Nimptsch am kurzen Pfosten hoch und köpft unhaltbar ins kurze Eck. Sowohl der Flankengeber als auch der Torschütze haben bei ihren Aktionen viel zu viel Spielraum, da die Abwehrspieler der Arminia zu weit vom Mann entfernt sind.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1762508

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Im Abschluss nicht clever genug
FUSSBALL-LANDESLIGA: Tadic trotz 1:3-Pleite gegen Spexard zuversichtlich
VON TIMM DETERING

Bielefeld. Nachdem die DSC-Profis am Samstag mit dem fulminanten 3:1-Erfolg in Wolfsburg für Aufsehen gesorgt hatten, musste sich die "Dritte" der Arminen gestern mit selbigem Ergebnis gegen den SV Spexard geschlagen geben. 1:3 stand es nach 90 Minuten, doch dieses Ergebnis hätte verhindert werden können, wie Miron Tadic bemängelte: "Hätten wir unsere Chancen genutzt, wäre hier mehr drin gewesen", sagte der DSC-Coach.

Wohl war: So begann der DSC flott und zeigte den Zuschauern bereits nach fünf Minuten , was den "Blauen" in dieser Saison zuzutrauen ist: Eine schöne Kombination über Baytar, Meral und Tumani bescherte der Elf gleich den ersten Szenenapplaus der gut 100 Zuschauer. Nachdem die Gäste in den Folgeminuten kurz das Zepter übernommen hatten, war es das Tadic-Team, das für die nächsten Höhepunkte sorgte.

Als Neuzugang Jeffrey Baafi, der zuvor schon in Dornberg und Theesen Landesliga-Erfahrung gesammelt hat, nach 23 Minuten allein auf den Torwart zulief, scheiterte er unglücklich - "Den musst Du querlegen", schimpfte Tadic in dieser Szene.

Nur vier Minuten später allerdings bediente der gerade noch Gescholtene dann Sezgin Baytar mustergültig, doch nun verpasste es Baytar, die überfällige Führung zu besorgen. "Ein Tor ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit", rief Tadic seinen Jungs zu - zur Verblüffung aller hatte er Recht, doch in der 30. Minute schepperte es ausgerechnet im DSC-Gehäuse: Ferhat Kurtulus schockte den Aufsteiger.

Doch letzterer erholte sich schnell und kam ebenso rasch zurück: Einen schönen Konter schloss Sezgin Baytar zum 1:1 ab (44.), anschließend hatten die Arminen noch vor der Pause zahlreiche Gelegenheiten, das Spiel zu drehen.

Diese jedoch blieben allesamt ungenutzt, was sich bereits kurz nach dem Seitenwechsel rächen sollte: Nach einem Eckball stand Spexards Tarek Kaplan goldrichtig - 1:2 (52.). Als dann Serdar Meral im direkten Gegenzug nur den Innenpfosten traf, war die Partie für die Bielefelder gelaufen.

Spexard war nun feldüberlegen und erzielte kurz vor Schluss und erneut nach einer Ecke durch Misir das 1:3 (85.), Torwart Ralf Schmidt hatte in dieser Szene nicht gut ausgesehen.

Doch Miron Tadic nahm es gelassen. "Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte nahezu dominiert und hätten führen müssen", sagte der Arminen-Coach, der trotz der Auftakt-Niederlage zu der Erkenntnis kam: " In dieser Liga können wir jeden schlagen."

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1762354

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#29
13.08.2007 - 22:00 Uhr
Déjà-vu beim 0:2 in Bochum

Beim zweiten Auswärtsspiel der Saison gab es den zweiten Dämpfer für Arminias U23. Wie beim 0:2 in Oestrich-Iserlohn gingen die Blauen auch gegen die zweite Mannschaft des VfL Bochum mit leeren Händen vom Platz.

Dabei fing alles so viel versprechend an. In den ersten 20 Minuten rissen die Arminen das Ruder an sich und hatten deutliches Oberwasser. Chancen von Thilos Versick, Ishan Kalkan und Heiko Weber fanden aber nicht den Weg ins Bochumer Tor. Bei Webers Distanzschuss lag den Arminen der Jubelschrei sogar schon auf den Lippen. Der Ball landete aber leider nur am Torpfosten (19.).

Bei sommerlichen Temperaturen tauten daraufhin auch die favorisierten Gastgeber auf und diktierten fortan die Partie. Der Führungstreffer von Ivo Ilicevic (39.) war die logische Konsequenz der zunehmenden Bochumer Überlegenheit.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die stark ersatzgeschwächten Arminen das Nachsehen. Jörg Weber standen gleich fünf Spieler nicht zur Verfügung. Den Verletzten Milko Trisic, Stefan Aigner und Marcel Stadel folgten noch Maik Rodenberg und Dominik Jansen (beide Zerrung). Somit musste aus dem Profikader Abdelaziz Ahanfouf in die Bresche springen, der seine Sache gut meisterte.

Die Hoffnung, doch noch einen Punkt aus Bochum zu entführen, verflüchtigte sich jedoch in der 64. Minute. Sami El-Nounou versetzte der Weber-Elf den vorzeitigen Knockout. Ahanfouf hätte die Schlussphase noch spannend gestalten können, er zog jedoch knapp am Bochumer Kasten vorbei (71.).

Trainer Jörg Weber begründete die Niederlage mit dem größeren Erfahrungsschatz des Gegners. Hoffentlich gibt es beim Heimspiel gegen Delbrück (So. 19.8. 15.00 Uhr) dann wieder mehr Grund zu feiern.

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5941

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Almbuben - 07/08 |#30
14.08.2007 - 07:19 Uhr
Arminia muss auf Zeit spielen
FUSSBALL: Das Spiel in Bochum zeigt, dass andere Klubs momentan schon weiter sind
VON HANS-JOACHIM KASPERS

Bochum. "Wir müssen jetzt ganz gelassen bleiben. Alles andere wäre kontraproduktiv", sagte Jörg Weber nach dem 0:2 in Bochum und klang dabei beinahe fatalistisch. Der Trainer von Arminias Oberliga-Amateuren hat eine Geduldsprobe vor sich, die möglicherweise ein bisschen länger dauern kann. Denn wann sein aktuelles Team den eigenen und vor allem gehobenen Oberliga-Ansprüchen in dieser Saison gerecht werden kann, steht in den Sternen.

Zu gravierend erscheint der personelle Aderlass, den die Mannschaft nach der erfolgreichen Serie 2006/2007 hinnehmen musste. In Bochum hakte es nach einer ansprechenden Anfangsphase an allen Ecken und Enden, mussten die Bielefelder die deutliche Überlegenheit des Gegners, der vor der Saison als Konkurrent im Rennen um die Regionalligaplätze ausgemacht worden war, vorbehaltlos anerkennen. "Was bei uns besser werden muss? Einfach alles", wirkte Mittelfeldmann Oliver Zech deshalb auch ausgesprochen ratlos.

Zwar hatten die Arminen auch im Vorjahr mit 1:3 auf dem Nebenplatz des Ruhrstadions verloren - damals war es aber eine Partie zwischen zwei Teams, die sich von der Leistung her auf Augenhöhe bewegten. "Seitdem ist viel passiert", meinte Jörg Weber vielsagend und verwies auf die "ganz andere Qualität", die das Bochumer Aufgebot mittlerweile im Vergleich zum Arminia-Kader aufweise.

Der Coach war allerdings weit davon entfernt, hart mit seinen Akteuren ins Gericht zu gehen. "Speziell die jungen Leute wie Ihsan Kalkan, Olcay Turhan oder Kevin Kerr haben sich tapfer geschlagen - kein Vorwurf an sie, dass es heute nicht gereicht hat", sagte Weber. Kalkan verdiente sich für seine starken Aktionen in der Spieleröffnung und seine gute Defensivarbeit sogar ein Sonderlob. "Schade nur, dass ich beim 2:0 nicht mehr an El-Nounou heran gekommen bin", ärgerte sich der Youngster über seinen Patzer, der den guten Gesamteindruck aber nur unwesentlich schmälerte.

Die Problemzone der Gäste war die Offensive. Aus der Schaltzentrale im Mittelfeld - im Vorjahr mit Tim Danneberg, Robert Tesche und auch Zlatko Janjic das Herzstück der Mannschaft - kamen keine Impulse, dafür waren Oliver Zech und Olcay Turhan viel zu sehr mit defensiven Aufgaben beschäftigt. Im Angriff musste Thilo Versick erkennen, dass ihm das Toreschießen nicht immer so leicht wie gegen Sprockhövel gemacht werden wird, und Profi-Aushilfe Abdelaziz Ahanfouf, der das Dribbling übertrieb, war meilenweit von der Kaltschnäuzigkeit und dem Killerinstinkt eines Daniel Scherning entfernt.

"Andere Vereine sind personell weiter als wir", räumte Jörg Weber ein und fügte gleich die sehr realistische Einschätzung hinzu, "dass es mit unseren augenblicklichen Möglichkeiten sehr schwer wird, unter die ersten Vier zu kommen". Was bleibt, ist die Hoffnung auf den Faktor Zeit. Zeit, die das eine oder andere Talent zur vollen Entfaltung seiner individuellen Fähigkeiten benötigt; Zeit, die die Mannschaft braucht, um sich besser einzuspielen. "Wir müssen in den nächsten Wochen einfach zusehen, in der Tabelle nicht zu weit zurückzufallen, um dann irgendwann eine Aufholjagd starten zu können", sagte Weber. Ausrutscher gegen vermeintlich "kleine Gegner" sind also ab sofort verboten.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1763701

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