Almbuben - 07/08
22.06.2007 - 18:50 Uhr
14.08.2007 - 16:46 Uhr
(...)
"Wir hatten nichts zu verlieren", betonte Arminen-Coach Miron Tadic nach dem 1:3 gegen Spexard: "Die haben einige Akteure mit Oberliga-Erfahrung und werden um den Titel mitspielen." Auf diese Aussicht verzichtet Tadic erst einmal gerne: "Endlich sind wir mal nicht in der Favoritenrolle", erklärt er, "so können wir viel befreiter aufspielen". Dies sei entscheidend für die Philosophie der Dritten: "Unsere Aufgabe ist es nicht, irgendeinen Tabellenplatz anzupeilen, sondern die Talente, die nicht für die Oberliga in Frage kommen, aufzufangen und an das Oberliga-Team heranzuführen."
Oben trainiert schon Flügelflitzer Jusuf Tumani mit, der vor allem in der ersten Hälfte gegen Spexard für viel Dampf auf der linken Seite sorgte. "Er ist aber definitiv für 30 Spiele bei uns eingeplant", versichert Tadic, der mit dem Auftreten seiner Neuzugänge insgesamt zufrieden war. So hätten Baytar und Brandi ihre Aufgabe "gut gemacht", während man Jeffrey Baafi so nehmen müsse, wie er ist: "Das könnte der Zwillingsbruder von Jörg Böhme sein."
(...)
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1763700
"Wir hatten nichts zu verlieren", betonte Arminen-Coach Miron Tadic nach dem 1:3 gegen Spexard: "Die haben einige Akteure mit Oberliga-Erfahrung und werden um den Titel mitspielen." Auf diese Aussicht verzichtet Tadic erst einmal gerne: "Endlich sind wir mal nicht in der Favoritenrolle", erklärt er, "so können wir viel befreiter aufspielen". Dies sei entscheidend für die Philosophie der Dritten: "Unsere Aufgabe ist es nicht, irgendeinen Tabellenplatz anzupeilen, sondern die Talente, die nicht für die Oberliga in Frage kommen, aufzufangen und an das Oberliga-Team heranzuführen."
Oben trainiert schon Flügelflitzer Jusuf Tumani mit, der vor allem in der ersten Hälfte gegen Spexard für viel Dampf auf der linken Seite sorgte. "Er ist aber definitiv für 30 Spiele bei uns eingeplant", versichert Tadic, der mit dem Auftreten seiner Neuzugänge insgesamt zufrieden war. So hätten Baytar und Brandi ihre Aufgabe "gut gemacht", während man Jeffrey Baafi so nehmen müsse, wie er ist: "Das könnte der Zwillingsbruder von Jörg Böhme sein."
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Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1763700
18.08.2007 - 13:50 Uhr
Der Whopper duftet wieder
FUSSBALL-OBERLIGA: Bei Arminia II lichtet sich allmählich das Lazarett
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Die Amateurmannschaft eines Fußballvereins versteht sich in erster Linie als Ausbildungsbetrieb - als Bindeglied zwischen den Talenten der A-Jugend und den Profis der Bundesliga. Das ist beim DSC Arminia genauso wie in Dortmund, München oder Berlin. Jörg Weber, Trainer der Bielefelder Oberliga-Amateure, bezeichnet sein Team deswegen öfters als "Sandwich-Mannschaft".
Der DSC-Unterbau ist in diesem Zusammenhang keineswegs die saftige Bulette zwischen zwei Brotschnitten, sondern eher ein Durchlaufbetrieb, der den Nachwuchs an den hochklassigen Seniorenbereich heranführen soll. Dabei haben die Belange der Ersten selbstverständlich Vorrang, so dass bei der Zweiten oft Improvisation angesagt ist. Einerseits freut es den Coach, wenn die Youngster Nils Fischer, Maik Rodenberg, Daniel Riemer und aktuell Thilo Versick "bei den Profis viel lernen". Schwierig wird es, wenn bei den Verbliebenen eine Verletzungsmisere einsetzt, die den Übungsbetrieb beeinträchtigt.
Nicht weniger als neun angeschlagene Akteure musste der Oberligist zuletzt verkraften. Darunter befanden sich lediglich drei Kicker mit muskulären Problemen, der Rest schleppte sich mit Verletzungen herum, gegen die jeder Trainerstab machtlos ist. Zlatko Janjic laboriert immer noch an seinem Kreuzbandriss, Marcel Stadel musste Freitag an der Schulter operiert werden, Stefan Aigner lädierte sich seinen Meniskus bei einem Zweikampf. "So schlimm ist es gar nicht", wiegelt Weber ab: "Ein paar laufen, ein gutes Dutzend steht auf dem Platz und arbeitet." Der Pädagoge sagt dies betont gelassen, weil er den verkorksten Saisonstart mit lediglich drei Punkten aus drei Spielen nicht mit der suboptimalen Personalsituation entschuldigen will. Deshalb gibt er sich vor der Partie am Sonntag gegen Delbrück als Überbringer der guten Nachrichten aus dem Lazarett.
Dominic Jansen stieg gestern wieder ins Mannschaftstraining ein, Robert Stark kehrt am Montag zurück, Michael Hohnstedt, Martin Werner und Jeffrey Addai haben ebenfalls schon wieder mit der Mannschaft geschwitzt. Auch bei Milko Trisic sieht es gut aus. Fraglich bleibt die Belastbarkeit von Maik Rodenberg. Die Extraschichten der physiologischen Abteilung um Eugen Hamburg haben sich bezahlt gemacht. Der Whopper beginnt wieder zu duften. Die Youngster können ihren Entwicklungsprozess zum möglichen Profi fortsetzen.
Auf dem Weg dorthin hat ihnen Trainer Jörg Weber diese Woche versucht zu vermitteln, dass es ohne druckvolles Spiel nicht funktioniert. "Wer seinen Gegner nicht zu Fehlern zwingt, hat wenig Chancen, in der Oberliga eine Begegnung zu gewinnen", sagt der Coach. Deshalb sortiert er Gegner Delbrück in die Kategorie "schlagbar" ein, er vermeidet aber das Wort "Pflichtsieg". Obwohl er in der jetzigen Situation einen Dreier so gerne mitnehmen würde wie einen prallen Hamburger im Drive-In.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1772394
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Koberstein bangt um den Kopf des Teams
JUGENDFUSSBALL: U 17 des DSC gegen Gladbach
Bielefeld (tri). Gut eine Woche nach den Profis starten auch die Almbuben am Sonntag in ihre neue Bundesliga-Saison. Die A-Jugend des DSC Arminia Bielefeld muss zum Auftakt bei Alemannia Aachen antreten, während die B-Jugend mit Borussia Mönchengladbach eine nicht minderschwere Aufgabe im Premieren-Heimspiel im Queller Waldstadion hat.
Mit den Alemannen erwartet DSC-Trainer Christian Böers einen "sehr, sehr schweren Gegner, der aggressiv auf den Ball geht und läuferisch sehr stark ist". Dementsprechend wurden ein paar Testspielgegner nach diesem Kaliber ausgesucht. Gegen Senioren-Mannschaften aus der Verbandsliga klappte es dabei besser, als bei einem A-Jugendturnier im holländischen Rotterdam, wo sich die Almbuben gegen robuste Gegner häufig schwer taten.
"Aber das war alles Vorbereitung", will Böers aus diesen Spielen keine Rückschlüsse auf den Saisonstart in Aachen ziehen, für das er seinen vollen Kader zur Verfügung haben wird.
Ganz im Gegensatz zu B-Jugendtrainer Karl-Heinz Koberstein, den vor dem Saisonstart gegen die "Fohlen" erhebliche Personalsorgen plagen. Gleich drei Stammspieler werden definitiv ausfallen, und hinter drei weiteren Aktivposten der Mannschaft stehen Fragezeichen.
Darunter ist mit Diego Demme, der "Kopf der Mannschaft, mit dem wir viel mehr Kreativität und Sicherheit im Mittelfeld haben", so Koberstein. "Gleich in den ersten zwei Wochen sind entweder alte Verletzungen wieder aufgebrochen oder neue dazugekommen", berichtet der DSC-Trainer, der dementsprechend nur auf eine durchwachsene Vorbereitung zurückblicken kann.
Nun muss sich der Coach auf die Führungsspieler verlassen können, die noch gesund sind. "Ein Lennart Madroch hat zuletzt gezeigt, dass er auch in der Viererkette eine feste Größe sein kann", hofft Koberstein, dass der ansonsten im Mittelfeld auflaufende Madroch, die guten Leistungen der Vorbereitung bestätigt und die Abwehr gegen die konterstarken Gladbacher zusammenhält.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1772392
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(...)
"Wir können mit Enger-Westerenger mithalten", meint Miron Tadic, sportlicher Chef beim DSC Arminia III vor den 90 Minuten in der Widukindstadt. Tadic muss auf den verletzten Sven Stelzner verzichten, für den Peter Slavov aufläuft.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1772390
FUSSBALL-OBERLIGA: Bei Arminia II lichtet sich allmählich das Lazarett
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Die Amateurmannschaft eines Fußballvereins versteht sich in erster Linie als Ausbildungsbetrieb - als Bindeglied zwischen den Talenten der A-Jugend und den Profis der Bundesliga. Das ist beim DSC Arminia genauso wie in Dortmund, München oder Berlin. Jörg Weber, Trainer der Bielefelder Oberliga-Amateure, bezeichnet sein Team deswegen öfters als "Sandwich-Mannschaft".
Der DSC-Unterbau ist in diesem Zusammenhang keineswegs die saftige Bulette zwischen zwei Brotschnitten, sondern eher ein Durchlaufbetrieb, der den Nachwuchs an den hochklassigen Seniorenbereich heranführen soll. Dabei haben die Belange der Ersten selbstverständlich Vorrang, so dass bei der Zweiten oft Improvisation angesagt ist. Einerseits freut es den Coach, wenn die Youngster Nils Fischer, Maik Rodenberg, Daniel Riemer und aktuell Thilo Versick "bei den Profis viel lernen". Schwierig wird es, wenn bei den Verbliebenen eine Verletzungsmisere einsetzt, die den Übungsbetrieb beeinträchtigt.
Nicht weniger als neun angeschlagene Akteure musste der Oberligist zuletzt verkraften. Darunter befanden sich lediglich drei Kicker mit muskulären Problemen, der Rest schleppte sich mit Verletzungen herum, gegen die jeder Trainerstab machtlos ist. Zlatko Janjic laboriert immer noch an seinem Kreuzbandriss, Marcel Stadel musste Freitag an der Schulter operiert werden, Stefan Aigner lädierte sich seinen Meniskus bei einem Zweikampf. "So schlimm ist es gar nicht", wiegelt Weber ab: "Ein paar laufen, ein gutes Dutzend steht auf dem Platz und arbeitet." Der Pädagoge sagt dies betont gelassen, weil er den verkorksten Saisonstart mit lediglich drei Punkten aus drei Spielen nicht mit der suboptimalen Personalsituation entschuldigen will. Deshalb gibt er sich vor der Partie am Sonntag gegen Delbrück als Überbringer der guten Nachrichten aus dem Lazarett.
Dominic Jansen stieg gestern wieder ins Mannschaftstraining ein, Robert Stark kehrt am Montag zurück, Michael Hohnstedt, Martin Werner und Jeffrey Addai haben ebenfalls schon wieder mit der Mannschaft geschwitzt. Auch bei Milko Trisic sieht es gut aus. Fraglich bleibt die Belastbarkeit von Maik Rodenberg. Die Extraschichten der physiologischen Abteilung um Eugen Hamburg haben sich bezahlt gemacht. Der Whopper beginnt wieder zu duften. Die Youngster können ihren Entwicklungsprozess zum möglichen Profi fortsetzen.
Auf dem Weg dorthin hat ihnen Trainer Jörg Weber diese Woche versucht zu vermitteln, dass es ohne druckvolles Spiel nicht funktioniert. "Wer seinen Gegner nicht zu Fehlern zwingt, hat wenig Chancen, in der Oberliga eine Begegnung zu gewinnen", sagt der Coach. Deshalb sortiert er Gegner Delbrück in die Kategorie "schlagbar" ein, er vermeidet aber das Wort "Pflichtsieg". Obwohl er in der jetzigen Situation einen Dreier so gerne mitnehmen würde wie einen prallen Hamburger im Drive-In.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1772394
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Koberstein bangt um den Kopf des Teams
JUGENDFUSSBALL: U 17 des DSC gegen Gladbach
Bielefeld (tri). Gut eine Woche nach den Profis starten auch die Almbuben am Sonntag in ihre neue Bundesliga-Saison. Die A-Jugend des DSC Arminia Bielefeld muss zum Auftakt bei Alemannia Aachen antreten, während die B-Jugend mit Borussia Mönchengladbach eine nicht minderschwere Aufgabe im Premieren-Heimspiel im Queller Waldstadion hat.
Mit den Alemannen erwartet DSC-Trainer Christian Böers einen "sehr, sehr schweren Gegner, der aggressiv auf den Ball geht und läuferisch sehr stark ist". Dementsprechend wurden ein paar Testspielgegner nach diesem Kaliber ausgesucht. Gegen Senioren-Mannschaften aus der Verbandsliga klappte es dabei besser, als bei einem A-Jugendturnier im holländischen Rotterdam, wo sich die Almbuben gegen robuste Gegner häufig schwer taten.
"Aber das war alles Vorbereitung", will Böers aus diesen Spielen keine Rückschlüsse auf den Saisonstart in Aachen ziehen, für das er seinen vollen Kader zur Verfügung haben wird.
Ganz im Gegensatz zu B-Jugendtrainer Karl-Heinz Koberstein, den vor dem Saisonstart gegen die "Fohlen" erhebliche Personalsorgen plagen. Gleich drei Stammspieler werden definitiv ausfallen, und hinter drei weiteren Aktivposten der Mannschaft stehen Fragezeichen.
Darunter ist mit Diego Demme, der "Kopf der Mannschaft, mit dem wir viel mehr Kreativität und Sicherheit im Mittelfeld haben", so Koberstein. "Gleich in den ersten zwei Wochen sind entweder alte Verletzungen wieder aufgebrochen oder neue dazugekommen", berichtet der DSC-Trainer, der dementsprechend nur auf eine durchwachsene Vorbereitung zurückblicken kann.
Nun muss sich der Coach auf die Führungsspieler verlassen können, die noch gesund sind. "Ein Lennart Madroch hat zuletzt gezeigt, dass er auch in der Viererkette eine feste Größe sein kann", hofft Koberstein, dass der ansonsten im Mittelfeld auflaufende Madroch, die guten Leistungen der Vorbereitung bestätigt und die Abwehr gegen die konterstarken Gladbacher zusammenhält.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1772392
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"Wir können mit Enger-Westerenger mithalten", meint Miron Tadic, sportlicher Chef beim DSC Arminia III vor den 90 Minuten in der Widukindstadt. Tadic muss auf den verletzten Sven Stelzner verzichten, für den Peter Slavov aufläuft.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1772390
19.08.2007 - 15:58 Uhr
Zur Pause führt unsere Zwote 3:0 gegen Delbrück!
20.08.2007 - 07:19 Uhr
Ernst, hast du das gesehen?
FUSSBALL-OBERLIGA: Kobylik und Marx führen die Bielefelder Amateure zu einem 5:2-Sieg über Delbrück
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Die Leihgaben aus der Profiabteilung des DSC Arminia sind, wenn sie bei den Oberliga-Amateuren aufliefen, häufig kritisiert worden (auch an dieser Stelle). Doch beim 5:2 (3:0)-Erfolg von Arminias Unterbau gegen Delbrück waren Thorben Marx und David Kobylik im positiven Sinne der ausschlaggebende Faktor. "Danke an die beiden. So stelle ich mir die Hilfe aus der Bundesliga vor", schwärmte Trainer Jörg Weber nach dem überaus souveränen Sieg.
Auch Gästetrainer Werner Koch erkannte an, dass "wir uns mit diesem Potenzial nicht messen können". Im Gegensatz zu Abdelaziz Ahanfouf, der vergangene Woche in Bochum keine Akzente setzen konnte und auf dessen Dienste der Verein dieses Wochenende gänzlich verzichtete, rissen der etwas defensivere Marx und Ideengeber Kobylik die Geschehnisse früh an sich. Auf diese Art und Weise brachten sie die besten 90 Minuten des DSC in der laufenden Oberliga-Spielzeit zusammen. Mitspieler Oliver Zech fühlte sich an die "ersten guten 20 Minuten in Bochum erinnert, mit dem Unterschied, dass wir die Begegnung diesmal durchgezogen haben".
Tatsächlich drängten die Hausherren die Gäste tief in die eigene Hälfte und gestatteten dem SC im ersten Durchgang lediglich eine vernünftige Kombination (18.). Dem gegenüber brachte es der DSC auf ein halbes Dutzend guter Torchancen. Ausgangspunkt war zu 99,9 Prozent David Kobylik. Nicht von ungefähr krähte ein begeisterter Fan von der Tribüne der Rußheide: "Ernst, hast du das gesehen?" Als wollte er den anwesenden Cheftrainer Middendorp noch einmal explizit darauf hinweisen, dass seine abgestellten Profis eigentlich gegen Frankfurt und nicht gegen Delbrück hätten spielen sollen.
Wo Kobylik gestern war, machte Fußball Sinn. Er schoss sehenswert (8.), er spielte zielgenaue Pässe (1. bis 90.) und er bereitete Tore vor. Beim 3:0 (40.) von Heiko Weber zirkelte er den Ball in großer Bedrängnis von der Eckfahne auf den Elfmeter-Punkt. Fantastisch. Ähnlich genial die Entstehung des 4:2 (68.) von Milko Trisic, als Kobylik den Flügelflitzer steil auf die Reise schickte. Sowie beim 5:2 (79.) von Thorben Marx, als er den Spaziergang des Kompagnons durch die komplette Delbrücker Hintermannschaft akribisch vorbereitete. Marx bestach nicht nur durch seine beiden Treffer, sondern zudem auch durch manchen Distanzschuss, eine ordentliche Zweikampfbilanz sowie eine gute Abstimmung mit dem anderen Bielefelder Sechser, Oliver Zech.
Zu der starken Mannschaftsleistung der Arminen gesellte sich eine günstige Chronologie der Tore. Dem 1:0 (31., Marx) folgte ein Doppelschlag (39. Eigentor/40.) zum 3:0, "der das Spiel eigentlich schon entschieden hatte" (Trainer Koch). Stadionsprecher Lothar Buttkus verlangte ob der schnellen Trefferfolge gar nach einem zweiten CD-Player, um den Jubel-Jingle möglichst zeitgerecht einspielen zu können.
Einziger Makel an dem sonst makellosen Auftritt der Arminen waren die beiden Gegentreffer. Zwischen der 55. und 65. Minute verkürzte Delbrück mit seinen einzigen Schüssen auf das Tor von Keeper Daniel Riemer auf 2:3. Zwei ebenso identische wie schöne Eckball-Situationen langten, um die diesmal "sorglose Deckung" (Trainer Weber) auszuhebeln. Doch der DSC gab in der anschließenden Viertelstunde wenig geschockt die richtige Antwort. "Das war ungeheuer wichtig für uns", kommentierte Amateur- und Jugend-Koordinator Peter Krobbach, dem zu diesem Zeitpunkt noch Böses schwante.
Nur zur Erinnerung: das 4:2 bereitete David Kobylik vor, das 5:2 schoss Thorben Marx.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1776334
FUSSBALL-OBERLIGA: Kobylik und Marx führen die Bielefelder Amateure zu einem 5:2-Sieg über Delbrück
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Die Leihgaben aus der Profiabteilung des DSC Arminia sind, wenn sie bei den Oberliga-Amateuren aufliefen, häufig kritisiert worden (auch an dieser Stelle). Doch beim 5:2 (3:0)-Erfolg von Arminias Unterbau gegen Delbrück waren Thorben Marx und David Kobylik im positiven Sinne der ausschlaggebende Faktor. "Danke an die beiden. So stelle ich mir die Hilfe aus der Bundesliga vor", schwärmte Trainer Jörg Weber nach dem überaus souveränen Sieg.
Auch Gästetrainer Werner Koch erkannte an, dass "wir uns mit diesem Potenzial nicht messen können". Im Gegensatz zu Abdelaziz Ahanfouf, der vergangene Woche in Bochum keine Akzente setzen konnte und auf dessen Dienste der Verein dieses Wochenende gänzlich verzichtete, rissen der etwas defensivere Marx und Ideengeber Kobylik die Geschehnisse früh an sich. Auf diese Art und Weise brachten sie die besten 90 Minuten des DSC in der laufenden Oberliga-Spielzeit zusammen. Mitspieler Oliver Zech fühlte sich an die "ersten guten 20 Minuten in Bochum erinnert, mit dem Unterschied, dass wir die Begegnung diesmal durchgezogen haben".
Tatsächlich drängten die Hausherren die Gäste tief in die eigene Hälfte und gestatteten dem SC im ersten Durchgang lediglich eine vernünftige Kombination (18.). Dem gegenüber brachte es der DSC auf ein halbes Dutzend guter Torchancen. Ausgangspunkt war zu 99,9 Prozent David Kobylik. Nicht von ungefähr krähte ein begeisterter Fan von der Tribüne der Rußheide: "Ernst, hast du das gesehen?" Als wollte er den anwesenden Cheftrainer Middendorp noch einmal explizit darauf hinweisen, dass seine abgestellten Profis eigentlich gegen Frankfurt und nicht gegen Delbrück hätten spielen sollen.
Wo Kobylik gestern war, machte Fußball Sinn. Er schoss sehenswert (8.), er spielte zielgenaue Pässe (1. bis 90.) und er bereitete Tore vor. Beim 3:0 (40.) von Heiko Weber zirkelte er den Ball in großer Bedrängnis von der Eckfahne auf den Elfmeter-Punkt. Fantastisch. Ähnlich genial die Entstehung des 4:2 (68.) von Milko Trisic, als Kobylik den Flügelflitzer steil auf die Reise schickte. Sowie beim 5:2 (79.) von Thorben Marx, als er den Spaziergang des Kompagnons durch die komplette Delbrücker Hintermannschaft akribisch vorbereitete. Marx bestach nicht nur durch seine beiden Treffer, sondern zudem auch durch manchen Distanzschuss, eine ordentliche Zweikampfbilanz sowie eine gute Abstimmung mit dem anderen Bielefelder Sechser, Oliver Zech.
Zu der starken Mannschaftsleistung der Arminen gesellte sich eine günstige Chronologie der Tore. Dem 1:0 (31., Marx) folgte ein Doppelschlag (39. Eigentor/40.) zum 3:0, "der das Spiel eigentlich schon entschieden hatte" (Trainer Koch). Stadionsprecher Lothar Buttkus verlangte ob der schnellen Trefferfolge gar nach einem zweiten CD-Player, um den Jubel-Jingle möglichst zeitgerecht einspielen zu können.
Einziger Makel an dem sonst makellosen Auftritt der Arminen waren die beiden Gegentreffer. Zwischen der 55. und 65. Minute verkürzte Delbrück mit seinen einzigen Schüssen auf das Tor von Keeper Daniel Riemer auf 2:3. Zwei ebenso identische wie schöne Eckball-Situationen langten, um die diesmal "sorglose Deckung" (Trainer Weber) auszuhebeln. Doch der DSC gab in der anschließenden Viertelstunde wenig geschockt die richtige Antwort. "Das war ungeheuer wichtig für uns", kommentierte Amateur- und Jugend-Koordinator Peter Krobbach, dem zu diesem Zeitpunkt noch Böses schwante.
Nur zur Erinnerung: das 4:2 bereitete David Kobylik vor, das 5:2 schoss Thorben Marx.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1776334
20.08.2007 - 17:06 Uhr
Daheim ist´s doch am schönsten
Auch im zweiten Heimspiel der schwarz-weiß-blauen U23 gab es für die Gastmannschaft keine Punkte zu holen. Auf der Rußheide wies die Weber-Truppe den SC Delbrück mit 5:2 (3:0) in die Schranken und sicherte sich den zweiten Dreier der Saison.
Die Verstärkung aus dem Profikader, David Kobylik und Thorben Marx gaben ein Oberliga-Gastspiel, stellten sich dabei als entscheidender Trumpf heraus. Trotz großer Überlegenheit dauerte es bis zur 31. Spielminute, ehe die 250 Zuschauer die Arme zum Jubel hochreißen durften. Delbrücks Kapitän Guerino Capretti leistete sich einen Fehler im Aufbauspiel, bediente Thorben Marx, der den Ball aus knapp 18 Metern versenkte.
Capretti verschuldete acht Minuten später auch das 2:0. Sein missglückter Abwehrversuch landete im eigenen Netz. Nur 60 Sekunden darauf erhöhte Heiko Weber per Kopf auf 3:0. DSC-Coach Jörg Weber, der sein Team im Vergleich zur Bochum-Partie gleich auf fünf Positionen verändert hatte, sprach anschließend zu recht von den besten 45 Minuten der Saison.
Im zweiten Abschnitt ließen die Blauen die Zügel etwas schleifen und machten das Spiel kurzzeitig unnötig spannend. Fulland (53.) und Welker (65.) trafen für die inzwischen couragierteren Gäste. Die Hoffnung des SCD wurde jedoch umgehend wieder im Keim erstickt. Nach tollem Pass des überragenden David Kobylik markierte Milko Trisic das 4:2 (68.). Die Vorentscheidung der Partie war gefallen.
Am letzten Treffer waren dann wieder beide Profis beteiligt. Dabei war es erneut der Tscheche Kobylik, der die zündende Idee hatte. Nach dessen Zuspiel spazierte Thorben Marx durch die Delbrücker Abwehr und unterstrich seine klasse Leistung mit Treffer Nummer zwei (77.).
Jörg Weber war mit der gesamten Mannschaftsleistung zufrieden, zollte seinen erfahrenen Spielern Kobylik, Marx und Frederic Kollmeier aber ein dickes Sonderlob.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5977
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Teamwork und Einzelkönner
Bei Alemannia Aachen kam die U19 dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und eines gut aufgelegten Altan Arslan zum ersehnten Auftakterfolg.
Trainer Christian Böers hatte es im Vorfeld des Saisonauftakts bereits angedeutet. Nur mit ausreichendem Teamwork werde seine U19 in der Lage sein, eine ähnlich gute Rolle in der A-Junioren-Bundesliga zu spielen wie im vergangenen Jahr. Mit Freude nahm Böers am Sonntag zur Kenntnis, dass die Almbuben die Maßgabe ihres Trainers schon im ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit konsequent umzusetzen. „Eine ordentliche Mannschaftsleistung“ hatte er gesehen und sich über vier eigene Tore und lediglich eines des Gastgebers Aachen gefreut.
Abwehrrecke Julian Stöckner hatte den DSC in der 18. Minute nach einem Eckball in Front gebracht, nur drei Minuten später kassierten er und seine Nebenleute den Ausgleich. Der sorgte für Aufwind bei den Alemannen, die das Spiel nun kontrollierten, ihre Überlegenheit jedoch zum Glück nicht in Tore ummünzten. Erst nach der Pause fingen sich die Blauen wieder und kamen in der 49. Minute prompt durch einen Kopfball von Mario Bertram zum 2:1.
In der Endphase war es dann Altan Arslan, der mit einem herrlichen Freistoßtreffer (84.) und einer Vorlage zu Suad Bas’ Tor in der Schlussminute für die Entscheidung sorgte. Böers, normalerweise kein Freund von Sonderlob, brach daraufhin mit seinen Prinzipien und attestierte Arslan „ein überragendes Spiel“.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5976
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Fohlen galoppieren davon – 0:3
Trotz guter Anfangsphase gab es für die U17 bei der Heimpremiere gegen Borussia Mönchengladbach nichts zu holen. Mit 0:3 (0:2) ging die Elf von Karl-Heinz Koberstein gegen den Titelaspiranten als Verlierer vom Platz.
Dabei hatte alles so viel versprechend angefangen. Die stark ersatzgeschwächten Arminen, die immerhin auf Viktor Klimmusch, Diego Demme, Benjamin Kolodzig und Marius Krause verzichten mussten, hielten die Partie knapp 30 Minuten lang offen. Cihan Özkaya hatte zwei gute Gelegenheiten, die er aber nicht zu Zählbarem verwerten konnte. Die etwas glückliche Gästeführung entstand anschließend aus einer Standardsituation. Gladbachs Gökan Lekesiz profitierte von einer Unachtsamkeit in der DSC-Hintermannschaft und erzielte die 1:0-Führung (29.). Wenig später ging die Borussia sogar mit 2:0 in Front (35.).
Nach Wiederanpfiff war der Koberstein-Elf Einsatzwillen und Leidenschaft nicht abzusprechen. Wirkliche Durchschlagskraft konnten die Blauen jedoch nicht entwickeln. „Wir haben dann zu schnell wieder den Faden verloren“, analysierte Koberstein die kurze Druckperiode seiner Truppe. Den endgültigen K.O. kassierten die Almbuben dann in der 63. Minute. Gökan Lekesiz erzielte seinen zweiten Treffer und führte die Fohlen endgültig auf die Siegerstraße.
„Wir haben heute taktisch völlig verkehrt agiert“, fasste Koberstein hinterher zusammen. Auch in der nächsten Woche dürfte die Aufgabe nicht leichter werden. Am kommenden Sonntag muss der DSC nämlich zum Spitzenreiter S04 nach Gelsenkirchen reisen.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5981
Auch im zweiten Heimspiel der schwarz-weiß-blauen U23 gab es für die Gastmannschaft keine Punkte zu holen. Auf der Rußheide wies die Weber-Truppe den SC Delbrück mit 5:2 (3:0) in die Schranken und sicherte sich den zweiten Dreier der Saison.
Die Verstärkung aus dem Profikader, David Kobylik und Thorben Marx gaben ein Oberliga-Gastspiel, stellten sich dabei als entscheidender Trumpf heraus. Trotz großer Überlegenheit dauerte es bis zur 31. Spielminute, ehe die 250 Zuschauer die Arme zum Jubel hochreißen durften. Delbrücks Kapitän Guerino Capretti leistete sich einen Fehler im Aufbauspiel, bediente Thorben Marx, der den Ball aus knapp 18 Metern versenkte.
Capretti verschuldete acht Minuten später auch das 2:0. Sein missglückter Abwehrversuch landete im eigenen Netz. Nur 60 Sekunden darauf erhöhte Heiko Weber per Kopf auf 3:0. DSC-Coach Jörg Weber, der sein Team im Vergleich zur Bochum-Partie gleich auf fünf Positionen verändert hatte, sprach anschließend zu recht von den besten 45 Minuten der Saison.
Im zweiten Abschnitt ließen die Blauen die Zügel etwas schleifen und machten das Spiel kurzzeitig unnötig spannend. Fulland (53.) und Welker (65.) trafen für die inzwischen couragierteren Gäste. Die Hoffnung des SCD wurde jedoch umgehend wieder im Keim erstickt. Nach tollem Pass des überragenden David Kobylik markierte Milko Trisic das 4:2 (68.). Die Vorentscheidung der Partie war gefallen.
Am letzten Treffer waren dann wieder beide Profis beteiligt. Dabei war es erneut der Tscheche Kobylik, der die zündende Idee hatte. Nach dessen Zuspiel spazierte Thorben Marx durch die Delbrücker Abwehr und unterstrich seine klasse Leistung mit Treffer Nummer zwei (77.).
Jörg Weber war mit der gesamten Mannschaftsleistung zufrieden, zollte seinen erfahrenen Spielern Kobylik, Marx und Frederic Kollmeier aber ein dickes Sonderlob.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5977
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Teamwork und Einzelkönner
Bei Alemannia Aachen kam die U19 dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und eines gut aufgelegten Altan Arslan zum ersehnten Auftakterfolg.
Trainer Christian Böers hatte es im Vorfeld des Saisonauftakts bereits angedeutet. Nur mit ausreichendem Teamwork werde seine U19 in der Lage sein, eine ähnlich gute Rolle in der A-Junioren-Bundesliga zu spielen wie im vergangenen Jahr. Mit Freude nahm Böers am Sonntag zur Kenntnis, dass die Almbuben die Maßgabe ihres Trainers schon im ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit konsequent umzusetzen. „Eine ordentliche Mannschaftsleistung“ hatte er gesehen und sich über vier eigene Tore und lediglich eines des Gastgebers Aachen gefreut.
Abwehrrecke Julian Stöckner hatte den DSC in der 18. Minute nach einem Eckball in Front gebracht, nur drei Minuten später kassierten er und seine Nebenleute den Ausgleich. Der sorgte für Aufwind bei den Alemannen, die das Spiel nun kontrollierten, ihre Überlegenheit jedoch zum Glück nicht in Tore ummünzten. Erst nach der Pause fingen sich die Blauen wieder und kamen in der 49. Minute prompt durch einen Kopfball von Mario Bertram zum 2:1.
In der Endphase war es dann Altan Arslan, der mit einem herrlichen Freistoßtreffer (84.) und einer Vorlage zu Suad Bas’ Tor in der Schlussminute für die Entscheidung sorgte. Böers, normalerweise kein Freund von Sonderlob, brach daraufhin mit seinen Prinzipien und attestierte Arslan „ein überragendes Spiel“.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5976
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Fohlen galoppieren davon – 0:3
Trotz guter Anfangsphase gab es für die U17 bei der Heimpremiere gegen Borussia Mönchengladbach nichts zu holen. Mit 0:3 (0:2) ging die Elf von Karl-Heinz Koberstein gegen den Titelaspiranten als Verlierer vom Platz.
Dabei hatte alles so viel versprechend angefangen. Die stark ersatzgeschwächten Arminen, die immerhin auf Viktor Klimmusch, Diego Demme, Benjamin Kolodzig und Marius Krause verzichten mussten, hielten die Partie knapp 30 Minuten lang offen. Cihan Özkaya hatte zwei gute Gelegenheiten, die er aber nicht zu Zählbarem verwerten konnte. Die etwas glückliche Gästeführung entstand anschließend aus einer Standardsituation. Gladbachs Gökan Lekesiz profitierte von einer Unachtsamkeit in der DSC-Hintermannschaft und erzielte die 1:0-Führung (29.). Wenig später ging die Borussia sogar mit 2:0 in Front (35.).
Nach Wiederanpfiff war der Koberstein-Elf Einsatzwillen und Leidenschaft nicht abzusprechen. Wirkliche Durchschlagskraft konnten die Blauen jedoch nicht entwickeln. „Wir haben dann zu schnell wieder den Faden verloren“, analysierte Koberstein die kurze Druckperiode seiner Truppe. Den endgültigen K.O. kassierten die Almbuben dann in der 63. Minute. Gökan Lekesiz erzielte seinen zweiten Treffer und führte die Fohlen endgültig auf die Siegerstraße.
„Wir haben heute taktisch völlig verkehrt agiert“, fasste Koberstein hinterher zusammen. Auch in der nächsten Woche dürfte die Aufgabe nicht leichter werden. Am kommenden Sonntag muss der DSC nämlich zum Spitzenreiter S04 nach Gelsenkirchen reisen.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5981
21.08.2007 - 07:30 Uhr
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Vor allem über ein Mitglied ärgerte sich Arminias Coach Miron Tadic beim Trauerspiel in Enger (1:3): Die Leistung von Keeper Ralf Schmidt, der zum zweiten Mal in Folge gleich zwei Gegentore verschuldete, machte ihn ratlos. "Der war in der letzten Saison eine Bank", erinnerte er sich wehmütig, "jetzt müssen wir reden und uns über Konsequenzen Gedanken machen". Doch es liegt nicht nur am Torwart, dass Arminia III bereits zwei Niederlagen kassiert hat. "Wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass wir in der Landesliga nicht so viele Torchancen bekommen", so der Coach.
(...)
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1777492
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Ein Spiel, das Mut macht
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure verarbeiten eine kritische Phase erstmals souverän
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Jörg Weber wähnte sich nach dem überzeugenden 5:2-Erfolg über Delbrück einen entscheidenden Schritt weiter. "An dieser Leistung werde ich die Jungs in den kommenden Wochen messen", sagte der Trainer von Arminias Amateuren. Erstmals in dieser noch jungen Spielzeit baute der Bundesliga-Nachwuchs den nötigen Druck auf, um einen Gegner über längere Zeit zu beschäftigen.
Fischer & Co. verwalteten das Spielgerät nicht in den eigenen Reihen mit fachlich korrektem Systemfußball, sondern entwickelten erfrischenden Zug zum Tor - und sie suchten auf dem seifigen Untergrund den Abschluss. Erstmals schlug sich diese optische Überlegenheit auch in der Statistik nieder. Der DSC in den signalfarbenen Trikots setzte deutliche Signale und verbuchte 5:0-Torchancen in der ersten Halbzeit sowie 8:2 in der zweiten Hälfte. Die 3:0-Führung zur Pause war "auch in der Höhe verdient", wie Delbrücks Coach Werner Koch einräumte.
Zu dieser Qualität gesellte sich am Sonntag noch eine zweite, die ein Team unbedingt auszeichnen sollte, wenn es um den Aufstieg mitspielen möchte. Die Arminen strahlten Ruhe und Selbstsicherheit aus und ließen sich auch von den beiden schnellen Gegentoren nach dem Seitenwechsel nicht aus der Fassung bringen. "Nervös bin ich nicht geworden", sagte Abwehrchef Nils Fischer, Kollege Oliver Zech dachte nur kurz: "Oh Gott, was passiert denn jetzt."
Diese Befürchtungen waren schnell weggeblasen, weil der DSC mit seinen Treffern vier und fünf wieder für klare Verhältnisse sorgte. Dieses Verhalten, sich aus kritischen Momenten zu befreien, besaßen die Arminen in der vergangenen Spielzeit, ließen es aber in der laufenden Serie bisher vermissen. "Oft musst du solche Situationen ein paar Mal erleben, damit du glaubst, dass du zu jeder Zeit etwas bewegen kannst", meinte Trainer Weber. In der zurückliegenden Saison hatten die Oberliga-Amateure Glück, sie starteten gleich mit einer dieser kniffeligen Partien. Gegen die nominell schwächere Reserve aus Ahlen verdaute der DSC am 13. August 2006 ein 0:1 und rannte lange dem Rückstand hinterher, ehe es ihm in der Schlussviertelstunde gelang, das Ergebnis zu drehen. "So etwas ist uns aktuell noch nicht gelungen", meinte Weber vor dem Anpfiff gegen Delbrück - wohl wissend, dass diese Erlebnisse im Trainingsbetrieb nicht einzustudieren sind. Während sich seine Mannen am Sonntag warmliefen, legte der Übungsleiter seine Stirn in Falten, als liefen die dürftigen Auftritte in Oestrich und Bochum noch einmal vor seinem geistigen Auge ab. Nach Spielende wirkte Weber entspannt. Die Chronologie des Meisterschaftsspiels hatte die Bielefelder Amateure auf die Probe gestellt - und sie hatten sie bestanden.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1777491
Vor allem über ein Mitglied ärgerte sich Arminias Coach Miron Tadic beim Trauerspiel in Enger (1:3): Die Leistung von Keeper Ralf Schmidt, der zum zweiten Mal in Folge gleich zwei Gegentore verschuldete, machte ihn ratlos. "Der war in der letzten Saison eine Bank", erinnerte er sich wehmütig, "jetzt müssen wir reden und uns über Konsequenzen Gedanken machen". Doch es liegt nicht nur am Torwart, dass Arminia III bereits zwei Niederlagen kassiert hat. "Wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass wir in der Landesliga nicht so viele Torchancen bekommen", so der Coach.
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Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1777492
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Ein Spiel, das Mut macht
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure verarbeiten eine kritische Phase erstmals souverän
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Jörg Weber wähnte sich nach dem überzeugenden 5:2-Erfolg über Delbrück einen entscheidenden Schritt weiter. "An dieser Leistung werde ich die Jungs in den kommenden Wochen messen", sagte der Trainer von Arminias Amateuren. Erstmals in dieser noch jungen Spielzeit baute der Bundesliga-Nachwuchs den nötigen Druck auf, um einen Gegner über längere Zeit zu beschäftigen.
Fischer & Co. verwalteten das Spielgerät nicht in den eigenen Reihen mit fachlich korrektem Systemfußball, sondern entwickelten erfrischenden Zug zum Tor - und sie suchten auf dem seifigen Untergrund den Abschluss. Erstmals schlug sich diese optische Überlegenheit auch in der Statistik nieder. Der DSC in den signalfarbenen Trikots setzte deutliche Signale und verbuchte 5:0-Torchancen in der ersten Halbzeit sowie 8:2 in der zweiten Hälfte. Die 3:0-Führung zur Pause war "auch in der Höhe verdient", wie Delbrücks Coach Werner Koch einräumte.
Zu dieser Qualität gesellte sich am Sonntag noch eine zweite, die ein Team unbedingt auszeichnen sollte, wenn es um den Aufstieg mitspielen möchte. Die Arminen strahlten Ruhe und Selbstsicherheit aus und ließen sich auch von den beiden schnellen Gegentoren nach dem Seitenwechsel nicht aus der Fassung bringen. "Nervös bin ich nicht geworden", sagte Abwehrchef Nils Fischer, Kollege Oliver Zech dachte nur kurz: "Oh Gott, was passiert denn jetzt."
Diese Befürchtungen waren schnell weggeblasen, weil der DSC mit seinen Treffern vier und fünf wieder für klare Verhältnisse sorgte. Dieses Verhalten, sich aus kritischen Momenten zu befreien, besaßen die Arminen in der vergangenen Spielzeit, ließen es aber in der laufenden Serie bisher vermissen. "Oft musst du solche Situationen ein paar Mal erleben, damit du glaubst, dass du zu jeder Zeit etwas bewegen kannst", meinte Trainer Weber. In der zurückliegenden Saison hatten die Oberliga-Amateure Glück, sie starteten gleich mit einer dieser kniffeligen Partien. Gegen die nominell schwächere Reserve aus Ahlen verdaute der DSC am 13. August 2006 ein 0:1 und rannte lange dem Rückstand hinterher, ehe es ihm in der Schlussviertelstunde gelang, das Ergebnis zu drehen. "So etwas ist uns aktuell noch nicht gelungen", meinte Weber vor dem Anpfiff gegen Delbrück - wohl wissend, dass diese Erlebnisse im Trainingsbetrieb nicht einzustudieren sind. Während sich seine Mannen am Sonntag warmliefen, legte der Übungsleiter seine Stirn in Falten, als liefen die dürftigen Auftritte in Oestrich und Bochum noch einmal vor seinem geistigen Auge ab. Nach Spielende wirkte Weber entspannt. Die Chronologie des Meisterschaftsspiels hatte die Bielefelder Amateure auf die Probe gestellt - und sie hatten sie bestanden.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1777491
25.08.2007 - 15:41 Uhr
Selbstbewusst nach Ahlen
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure entdecken die Leichtigkeit des Seins
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Was klare Siege, wie das 5:2 gegen Delbrück, doch bewirken können. "Wir hatten eine Woche trainingsfrei und treffen uns erst am Sonntag zum Spiel in Ahlen wieder", informierte Jörg Weber am Freitag über die Übungseinheiten der zurückliegenden Tage. Das ist natürlich Quatsch. Aber der Spaß des Coaches von Arminia II steht stellvertretend für die deutlich verbesserte Stimmung beim eher mau in die Oberliga gestarteten Aufstiegsaspiranten.
"Der Erfolg über Delbrück hat richtig gut getan", sagt Weber. Er glaubt aus den Gesprächen mit seinen Akteuren herausgehört zu haben, dass "wir mit deutlich mehr Selbstvertrauen in Ahlen auftreten werden". Zum runderneuerten Seelenzustand des Bundesliga-Unterbaus gehört auch die Meldung, dass Maik Rodenberg und Robert Stark am Sonntag wieder zum Kader gehören werden. Selbst der Langzeitverletzte Zlatko Janjic hinterlasse im Training "einen überaus fitten Eindruck" (Weber). Er könnte nächstes Wochenende gegen Wiedenbrück wieder zum Aufgebot gehören. Die Rekonvaleszenten behaupteten sich bei einem internen Testspiel am Mittwoch gegen die gesunden Mitspieler bestens. 2:2 lautete das Ergebnis nach dreimal 20 Minuten. Weniger überzeugend präsentierten sich die beiden Gastspieler aus den USA, die wohl eher nicht für eine Verpflichtung in Frage kommen.
So viel zur Zuversicht bei Arminia II. Die Realität hält allerdings auch ein paar warnende Fakten für den Bielefelder Talentschuppen bereit. RW Ahlen II zählt nämlich zu den Gegnern, die "uns in der vergangenen Saison mächtig gequält haben", erinnert sich Weber. 0:1 lag der DSC in Hinspiel zurück, um noch 2:1 zu gewinnen. 0:2 hieß es gar zum Rückrundenauftakt. Damals langte es auf dem Ahlener Kunstrasen nur noch zu einem 2:2.
"Die haben uns in beiden Partien überrascht", sagt Weber. Dem gilt es vorzubeugen. "Genau weiß ich noch nicht, was ich den Jungs in der Kabine sage, aber irgendetwas muss ich mir einfallen lassen", meint der Coach. Vielleicht funktioniert er ja die Eisfässer um, in die die Profis während ihres Trainingslagers nach hitzigen Einheiten steigen mussten. Eine kalte Dusche vor einem Meisterschaftsspiel bedeute nicht nur für die Spieler eine neue Erfahrung, damit würde der Trainer auch wissenschaftliches Neuland betreten. Gepaart mit einer kernigen Ansprache ("Ich möchte mal wieder zu Null spielen", Weber) könnte eventuell der erste Auswärtssieg der aktuellen Serie herausspringen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1785834
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(...)
Mit einem schweren Gegner hat es Arminia III zu tun. Union Minden gewann die ersten beiden Partien ohne Gegentor und ist auch auf der Alm Favorit. "Allerdings haben wir in den ersten beiden Begegnungen gezeigt, dass wir in der Landesliga mithalten können", bleibt Coach Miron Tadic trotz zweier Niederlagen in Folge Optimist. Im Team des wackeren Aufsteigers wird es einige Änderungen geben, allerdings nicht auf der Torhüterposition: "Ralf Schmidt hat zwar zuletzt zweimal gepatzt, doch genießt er weiterhin mein Vertrauen. Schließlich hat auch Nationalkeeper Jens Lehmann zuletzt daneben gegriffen und steht weiter im Fußballtor."
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1785829
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Hohe Hürden gegen Dortmund und Schalke
NACHWUCHSFUSSBALL: Arminias Bundesligateams gegen die Revierklubs nur Außenseiter
Bielefeld (tri). Schwere Aufgaben für die Jugend-Bundesligateams des DSC Arminia. Die A-Junioren empfangen Borussia Dortmund, während die B-Junioren auf Schalke ihr Glück versuchen wollen.
Mit Arminia und dem BVB treffen am Sonntag im Stadion Brackwede die beiden Teams aufeinander, die am besten in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind. Dass die Mannschaft von Christian Böers im Moment noch vor den Borussen rangiert, betrachtet der DSC-Coach als Momentaufnahme - schließlich erwarten die Arminen mit den Dortmundern "einen der Meisterschaftsfavoriten in der A-Jugend". Böers sieht sein Team daher eher in der Außenseiterrolle Unter ähnlichen Voraussetzungen hat es im Vorjahr jedoch schon mal mit einem Heimsieg geklappt. "Daraus können wir zwar etwas Selbstvertrauen ziehen, müssen aber im Auge haben, dass es dieses Jahr eine ganz andere Dortmunder Mannschaft sein wird", gibt Böers zu Bedenken. Neu ist auch der Dortmunder Trainer - jedoch nicht für die Arminen. Peter Hyballa trainierte in der Saison 2001/2002 sowohl die B- als auch die A-Jugend des DSC.
"Schalke hat seinen eh’ schon sehr guten Jahrgang nochmal gezielt verstärkt und hat nun eine hervorragende Mannschaft", erwartet B-Jugend-Trainer Karl-Heinz Koberstein nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Mönchengladbach eine vielleicht noch höhere Hürde. Trotzdem wollen sich die Almbuben "so teuer wie möglich verkaufen", so jedenfalls der Coach. Zwar hat sich das Lazarett ein wenig gelichtet, hundertprozentig fit sind die meisten der zurückgekehrten Spieler allerdings noch nicht. So muss Koberstein kurzfristig vor dem Spiel abwägen, für wen eine Nominierung für die Anfangself vielleicht noch zu früh kommt und wer in Gelsenkirchen ins kalte Wasser geworfen werden kann.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1785831
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure entdecken die Leichtigkeit des Seins
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Was klare Siege, wie das 5:2 gegen Delbrück, doch bewirken können. "Wir hatten eine Woche trainingsfrei und treffen uns erst am Sonntag zum Spiel in Ahlen wieder", informierte Jörg Weber am Freitag über die Übungseinheiten der zurückliegenden Tage. Das ist natürlich Quatsch. Aber der Spaß des Coaches von Arminia II steht stellvertretend für die deutlich verbesserte Stimmung beim eher mau in die Oberliga gestarteten Aufstiegsaspiranten.
"Der Erfolg über Delbrück hat richtig gut getan", sagt Weber. Er glaubt aus den Gesprächen mit seinen Akteuren herausgehört zu haben, dass "wir mit deutlich mehr Selbstvertrauen in Ahlen auftreten werden". Zum runderneuerten Seelenzustand des Bundesliga-Unterbaus gehört auch die Meldung, dass Maik Rodenberg und Robert Stark am Sonntag wieder zum Kader gehören werden. Selbst der Langzeitverletzte Zlatko Janjic hinterlasse im Training "einen überaus fitten Eindruck" (Weber). Er könnte nächstes Wochenende gegen Wiedenbrück wieder zum Aufgebot gehören. Die Rekonvaleszenten behaupteten sich bei einem internen Testspiel am Mittwoch gegen die gesunden Mitspieler bestens. 2:2 lautete das Ergebnis nach dreimal 20 Minuten. Weniger überzeugend präsentierten sich die beiden Gastspieler aus den USA, die wohl eher nicht für eine Verpflichtung in Frage kommen.
So viel zur Zuversicht bei Arminia II. Die Realität hält allerdings auch ein paar warnende Fakten für den Bielefelder Talentschuppen bereit. RW Ahlen II zählt nämlich zu den Gegnern, die "uns in der vergangenen Saison mächtig gequält haben", erinnert sich Weber. 0:1 lag der DSC in Hinspiel zurück, um noch 2:1 zu gewinnen. 0:2 hieß es gar zum Rückrundenauftakt. Damals langte es auf dem Ahlener Kunstrasen nur noch zu einem 2:2.
"Die haben uns in beiden Partien überrascht", sagt Weber. Dem gilt es vorzubeugen. "Genau weiß ich noch nicht, was ich den Jungs in der Kabine sage, aber irgendetwas muss ich mir einfallen lassen", meint der Coach. Vielleicht funktioniert er ja die Eisfässer um, in die die Profis während ihres Trainingslagers nach hitzigen Einheiten steigen mussten. Eine kalte Dusche vor einem Meisterschaftsspiel bedeute nicht nur für die Spieler eine neue Erfahrung, damit würde der Trainer auch wissenschaftliches Neuland betreten. Gepaart mit einer kernigen Ansprache ("Ich möchte mal wieder zu Null spielen", Weber) könnte eventuell der erste Auswärtssieg der aktuellen Serie herausspringen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1785834
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Mit einem schweren Gegner hat es Arminia III zu tun. Union Minden gewann die ersten beiden Partien ohne Gegentor und ist auch auf der Alm Favorit. "Allerdings haben wir in den ersten beiden Begegnungen gezeigt, dass wir in der Landesliga mithalten können", bleibt Coach Miron Tadic trotz zweier Niederlagen in Folge Optimist. Im Team des wackeren Aufsteigers wird es einige Änderungen geben, allerdings nicht auf der Torhüterposition: "Ralf Schmidt hat zwar zuletzt zweimal gepatzt, doch genießt er weiterhin mein Vertrauen. Schließlich hat auch Nationalkeeper Jens Lehmann zuletzt daneben gegriffen und steht weiter im Fußballtor."
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1785829
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Hohe Hürden gegen Dortmund und Schalke
NACHWUCHSFUSSBALL: Arminias Bundesligateams gegen die Revierklubs nur Außenseiter
Bielefeld (tri). Schwere Aufgaben für die Jugend-Bundesligateams des DSC Arminia. Die A-Junioren empfangen Borussia Dortmund, während die B-Junioren auf Schalke ihr Glück versuchen wollen.
Mit Arminia und dem BVB treffen am Sonntag im Stadion Brackwede die beiden Teams aufeinander, die am besten in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind. Dass die Mannschaft von Christian Böers im Moment noch vor den Borussen rangiert, betrachtet der DSC-Coach als Momentaufnahme - schließlich erwarten die Arminen mit den Dortmundern "einen der Meisterschaftsfavoriten in der A-Jugend". Böers sieht sein Team daher eher in der Außenseiterrolle Unter ähnlichen Voraussetzungen hat es im Vorjahr jedoch schon mal mit einem Heimsieg geklappt. "Daraus können wir zwar etwas Selbstvertrauen ziehen, müssen aber im Auge haben, dass es dieses Jahr eine ganz andere Dortmunder Mannschaft sein wird", gibt Böers zu Bedenken. Neu ist auch der Dortmunder Trainer - jedoch nicht für die Arminen. Peter Hyballa trainierte in der Saison 2001/2002 sowohl die B- als auch die A-Jugend des DSC.
"Schalke hat seinen eh’ schon sehr guten Jahrgang nochmal gezielt verstärkt und hat nun eine hervorragende Mannschaft", erwartet B-Jugend-Trainer Karl-Heinz Koberstein nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Mönchengladbach eine vielleicht noch höhere Hürde. Trotzdem wollen sich die Almbuben "so teuer wie möglich verkaufen", so jedenfalls der Coach. Zwar hat sich das Lazarett ein wenig gelichtet, hundertprozentig fit sind die meisten der zurückgekehrten Spieler allerdings noch nicht. So muss Koberstein kurzfristig vor dem Spiel abwägen, für wen eine Nominierung für die Anfangself vielleicht noch zu früh kommt und wer in Gelsenkirchen ins kalte Wasser geworfen werden kann.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1785831
27.08.2007 - 22:13 Uhr
Sorglos ins Unglück
Die Blauen leisten dem Gesetz der Serie Folge und beziehen auch im dritten Auswärtsspiel der Saison eine Niederlage. Dabei hätte es zu dem 2:3 in Ahlen eigentlich nicht kommen dürfen.
Häufig genug leistete der DSC II in der vergangenen Saison auswärts Wiedergutmachung für schwache Leistungen auf eigenem Terrain. Im aktuellen Spieljahr jedoch scheint sich der Trend umzukehren. Während man im neuen Heimstadion Rußheide bereits zwei Siege einfuhr, entwickeln sich die Aufgaben in der Fremde zu unüberwindbaren Hürden, die selbst dann nicht übersprungen werden, wenn nach zwei Dritteln Spielzeit alles für Schwarz-Weiß-Blau spricht.
Zu diesem Zeitpunkt nämlich führten die Arminen dank der Treffer von Nils Fischer (13.) und David Kobylik (61.) bei Rot-Weiß Ahlen II mit 2:1, obendrein befand man sich in Überzahl. Dem sehenswerten Freistoßtor des tschechischen DSC-Profis war eine Notbremse von Ahlens Deniz Sahin an Thilo Versick vorangegangen, die konsequenterweise einen Platzverweis nach sich zog. Doch anstatt die zuvor gezeigte Spielfreude in Überzahl zu steigern und auf die endgültige Entscheidung zu drängen, kam ein Bruch in das Spiel der Gäste, die die Initiative fortan dem Gegner überließen.
Nicht zu Unrecht monierte DSC-Coach Jörg Weber im Anschluss Naivität und Sorglosigkeit seiner Schützlinge. Die bescherten den Hausherren in der letzten halben Stunde eine Standardsituation nach der anderen, sodass der Ausgleich durch einen Freistoß des Ex-Arminen Philipp Heithölter (76.) ebenso wenig überraschte wie das Siegtor nach einer Ecke in der 92. Minute.
Warum die Blauen Foul um Foul begingen, bleibt fraglich, hatten die Trainer in der Vorbesprechung doch explizit auf die Ahlener Stärke bei ruhenden Bällen hingewiesen. Nicht nur aufgrund des eingangs beschriebenen Gesetzes der Serie ist ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück nun Pflicht.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6015
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Es lag etwas in der Luft
Die U19 verlor ihr Heimspiel gegen den Nachwuchs des BVB knapp mit 1:2. Die Entscheidung fiel in der Luft. Ein vermeintlich unfair geführter Zweikampf wertete der Schiedsrichter als ein Foulspiel, so dass den Almbuben ein Punkterfolg gegen den Vorjahresdritten verwehrt blieb.
U19-Coach Christian Böers wünscht sich gerade gegen solche Spitzenmannschaften „auch mal Ergebnisse“, die allerdings der Gästetrainer Peter Hyballa in seinem Statement zum Spiel schon in Aussicht stellte: „Hier werden noch einige Mannschaften ihre Probleme bekommen“, so sein Lob für den Bielefelder Nachwuchs.
Grund für des Gästetrainers Prophezeiung war ein flottes, temporeiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. In der 24. Minute konnten die Schwarz-Gelben erstmals durch Raphael Lorenz in Führung gehen, ausgerechnet in einer Phase, als die Blauen viel Druck entwickelten. Nach dem Seitenwechsel sorgte eine Arslan-Ecke für den Ausgleich: Julian Stöckner stieg am höchsten und traf per Kopf zum 1:1 in der 58. Minute.
Eine Viertelstunde später war der Verteidiger im eigenen Strafraum bei einem Zweikampf mit Lorenz wieder mit dem Kopf zur Stelle, allerdings hatte Schiedsrichter Neumann dabei eine Regelwidrigkeit erkannt. Der „Gefoulte“ selbst trat an und ließ dem guten Niklas Hartmann keine Chance (83. Minute). Nächste Woche ist der DSC zu Gast beim Deutschen Meister aus Leverkusen - vielleicht liegt dort mehr als nur "etwas" in der Luft...
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6018
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Punktgewinn auf Schalke
Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen Gladbach kann Arminias U 17 den ersten Punkt auf der Habenseite verbuchen.
Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Sieg drin gewesen, so reichte es für die Elf von Karl-Heinz Koberstein aber „nur“ zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden auf Schalke. Im Gegensatz zur Vorwoche zeigten sich die Almbuben stark verbessert und brachten die Hausherren an den Rand einer Niederlage. Die wirkten im ersten Abschnitt sichtlich ratlos und traten lediglich durch Standardsituationen in Erscheinung. Arminias Coach Koberstein sah gar eine gewisse „königsblaue Hilflosigkeit“.
Sein Team zeigte taktisch eine glänzende Vorstellung und ging nach 36 Minuten verdient in Front. Einen traumhaften Konter über Sefa Yanik und Ferhat Nacar schloss Cihan Özkara zur 1:0-Führung ab. Ferhat Nacar hätte im zweiten Durchgang die Weichen sogar auf Sieg stellen können. Statt jedoch das Eins zu Eins mit dem Torwart zu suchen, verlies ihn der Mut und der Angriff brachte nichts Zählbares. Die Quittung für mangelnde Chancenverwertung folgte prompt. In diesem Fall markierte der eingewechselte Sebastian Czajkowski nach einer Unachtsamkeit der Blauen im direkten Gegenzug den 1:1-Ausgleich (64.).
In der Schlussphase entwickelte sich dann eine umkämpfte Partie, die letztlich mit einer gerechten Punkteteilung endete. Ein erster Teilerfolg für die Schützlinge von Karl-Heinz Koberstein, der immerhin auf drei Stammkräfte verzichten musste. Thomas Plet, Leutrim Kabashi und Gianluca Marzullo haben von ihrem Hausazrt ein Medikament verschrieben bekommen, das auf der DFB-Dopingliste steht. DSC-Mannschaftsarzt Dr. Günter Neundorf bemüht sich zur Zeit um eine Sondergenehmigung, damit die drei Akteure in Kürze wieder den Spielbetrieb aufnehmen können.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6017
Die Blauen leisten dem Gesetz der Serie Folge und beziehen auch im dritten Auswärtsspiel der Saison eine Niederlage. Dabei hätte es zu dem 2:3 in Ahlen eigentlich nicht kommen dürfen.
Häufig genug leistete der DSC II in der vergangenen Saison auswärts Wiedergutmachung für schwache Leistungen auf eigenem Terrain. Im aktuellen Spieljahr jedoch scheint sich der Trend umzukehren. Während man im neuen Heimstadion Rußheide bereits zwei Siege einfuhr, entwickeln sich die Aufgaben in der Fremde zu unüberwindbaren Hürden, die selbst dann nicht übersprungen werden, wenn nach zwei Dritteln Spielzeit alles für Schwarz-Weiß-Blau spricht.
Zu diesem Zeitpunkt nämlich führten die Arminen dank der Treffer von Nils Fischer (13.) und David Kobylik (61.) bei Rot-Weiß Ahlen II mit 2:1, obendrein befand man sich in Überzahl. Dem sehenswerten Freistoßtor des tschechischen DSC-Profis war eine Notbremse von Ahlens Deniz Sahin an Thilo Versick vorangegangen, die konsequenterweise einen Platzverweis nach sich zog. Doch anstatt die zuvor gezeigte Spielfreude in Überzahl zu steigern und auf die endgültige Entscheidung zu drängen, kam ein Bruch in das Spiel der Gäste, die die Initiative fortan dem Gegner überließen.
Nicht zu Unrecht monierte DSC-Coach Jörg Weber im Anschluss Naivität und Sorglosigkeit seiner Schützlinge. Die bescherten den Hausherren in der letzten halben Stunde eine Standardsituation nach der anderen, sodass der Ausgleich durch einen Freistoß des Ex-Arminen Philipp Heithölter (76.) ebenso wenig überraschte wie das Siegtor nach einer Ecke in der 92. Minute.
Warum die Blauen Foul um Foul begingen, bleibt fraglich, hatten die Trainer in der Vorbesprechung doch explizit auf die Ahlener Stärke bei ruhenden Bällen hingewiesen. Nicht nur aufgrund des eingangs beschriebenen Gesetzes der Serie ist ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück nun Pflicht.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6015
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Es lag etwas in der Luft
Die U19 verlor ihr Heimspiel gegen den Nachwuchs des BVB knapp mit 1:2. Die Entscheidung fiel in der Luft. Ein vermeintlich unfair geführter Zweikampf wertete der Schiedsrichter als ein Foulspiel, so dass den Almbuben ein Punkterfolg gegen den Vorjahresdritten verwehrt blieb.
U19-Coach Christian Böers wünscht sich gerade gegen solche Spitzenmannschaften „auch mal Ergebnisse“, die allerdings der Gästetrainer Peter Hyballa in seinem Statement zum Spiel schon in Aussicht stellte: „Hier werden noch einige Mannschaften ihre Probleme bekommen“, so sein Lob für den Bielefelder Nachwuchs.
Grund für des Gästetrainers Prophezeiung war ein flottes, temporeiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. In der 24. Minute konnten die Schwarz-Gelben erstmals durch Raphael Lorenz in Führung gehen, ausgerechnet in einer Phase, als die Blauen viel Druck entwickelten. Nach dem Seitenwechsel sorgte eine Arslan-Ecke für den Ausgleich: Julian Stöckner stieg am höchsten und traf per Kopf zum 1:1 in der 58. Minute.
Eine Viertelstunde später war der Verteidiger im eigenen Strafraum bei einem Zweikampf mit Lorenz wieder mit dem Kopf zur Stelle, allerdings hatte Schiedsrichter Neumann dabei eine Regelwidrigkeit erkannt. Der „Gefoulte“ selbst trat an und ließ dem guten Niklas Hartmann keine Chance (83. Minute). Nächste Woche ist der DSC zu Gast beim Deutschen Meister aus Leverkusen - vielleicht liegt dort mehr als nur "etwas" in der Luft...
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6018
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Punktgewinn auf Schalke
Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen Gladbach kann Arminias U 17 den ersten Punkt auf der Habenseite verbuchen.
Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Sieg drin gewesen, so reichte es für die Elf von Karl-Heinz Koberstein aber „nur“ zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden auf Schalke. Im Gegensatz zur Vorwoche zeigten sich die Almbuben stark verbessert und brachten die Hausherren an den Rand einer Niederlage. Die wirkten im ersten Abschnitt sichtlich ratlos und traten lediglich durch Standardsituationen in Erscheinung. Arminias Coach Koberstein sah gar eine gewisse „königsblaue Hilflosigkeit“.
Sein Team zeigte taktisch eine glänzende Vorstellung und ging nach 36 Minuten verdient in Front. Einen traumhaften Konter über Sefa Yanik und Ferhat Nacar schloss Cihan Özkara zur 1:0-Führung ab. Ferhat Nacar hätte im zweiten Durchgang die Weichen sogar auf Sieg stellen können. Statt jedoch das Eins zu Eins mit dem Torwart zu suchen, verlies ihn der Mut und der Angriff brachte nichts Zählbares. Die Quittung für mangelnde Chancenverwertung folgte prompt. In diesem Fall markierte der eingewechselte Sebastian Czajkowski nach einer Unachtsamkeit der Blauen im direkten Gegenzug den 1:1-Ausgleich (64.).
In der Schlussphase entwickelte sich dann eine umkämpfte Partie, die letztlich mit einer gerechten Punkteteilung endete. Ein erster Teilerfolg für die Schützlinge von Karl-Heinz Koberstein, der immerhin auf drei Stammkräfte verzichten musste. Thomas Plet, Leutrim Kabashi und Gianluca Marzullo haben von ihrem Hausazrt ein Medikament verschrieben bekommen, das auf der DFB-Dopingliste steht. DSC-Mannschaftsarzt Dr. Günter Neundorf bemüht sich zur Zeit um eine Sondergenehmigung, damit die drei Akteure in Kürze wieder den Spielbetrieb aufnehmen können.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=6017
28.08.2007 - 07:20 Uhr
DSC = Dumme, sorglose Chorknaben
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II lässt sich in Überzahl ein 2:1 aus der Hand nehmen - 3:2 für Ahlen II
Ahlen (Maat). Am Ende sagte der Dompteur nichts mehr. Ahlens Trainer Manfred Christel hatte die gesamten 90 Minuten der Oberliga-Partie zwischen seiner Mannschaft, der Ahlener Reserve, und Arminia II stimmlich bestimmt. Jetzt, nach dem Schlusspfiff, und dem turbulent zustande gekommenen 3:2 (1:1)-Erfolg trafen sich die rot-weißen Hausherren auf dem Spielfeld zum nach solchen gemeisterten Ausnahmesituation schon obligatorischen Teamkreis. Torwart Turgay Tapu krähte stellvertretend für seinen Coach freudetrunken: "Zu dem, was hier abgelaufen ist, fällt mir gar nichts mehr ein."
Die identischen Worte hätte Bielefelds Coach Jörg Weber auch an seine Jungs richten können - allerdings nicht freudetrunken, sondern stinkesauer. Der Bundesliga-Unterbau hatte soeben in einer knappen halben Stunde eine 2:1-Führung verdamelt und stand zu allem Überfluss in dieser Zeit noch mit einem Mann mehr auf dem Platz. Kein Wunder, dass die blau-weißen Kicker niedergeschlagen auf dem Kunstrasen in der Südenkampfbahn kauerten oder sich gleich in die Umkleide verzogen, während die Ahlener ihren Sieg im Kreis feierten.
Bis zur 62. Minute schienen die Gäste alles richtig gemacht zu haben. Sie hatten den obligatorischen, frühen Rückstand (1:0, 11.) zügig gekontert: 1:1 (13.) durch Nils Fischer. Und in der Folgezeit die Herrschaft über Ball und Gegner erobert. Als Ahlens Deniz Sahin wegen einer Notbremse gegen Tilo Versick vom Platz gestellt wurde (61.) und David Kobylik den Freistoß direkt zur Führung verwertete (62.), wähnte sich der Bielefelder Tross am Ziel. Erster Auswärtssieg der Saison. Fehlstart abgewendet. Neun Punkte aus fünf Spielen.
Doch aus unerfindlichen Gründen beendete der DSC zu diesem Zeitpunkt seinen Arbeitstag. Den Beteiligten fehlten ob des Leistungsausfalls jegliche Worte. Erklärungsversuche: "Wir haben uns unser Glück erarbeitet", sagte Manfred Christel. "Wir waren dumm und sorglos - wie Chorknaben", wetterte Jörg Weber. "Wir wussten, dass die nach Standards saugefährlich sind, haben es aber einfach ignoriert", analysierte Teammanager Hannes Scholz.
Zunächst kopierte der Ex-Armine Philipp Heithölter bei seinem Kunststoß zum 2:2 (76.) den Freistoß von Kobylik zum 2:1. Anschließend foulten die Bielefelder nach Herzenslust oder klärten mit Wonne zur Ecke, um von einer Bredouille in die nächste zu geraten. Die Hausherren besaßen sechs (!) Großchancen in den letzten 13 Spielminuten - fünf davon nach ruhenden Bällen. Für die größte allgemeine Verunsicherung im Bielefelder Defensivverbund sorgten drei aufeinander folgende Eckbälle (86.), nach denen Ahlen mindestens einen Treffer hätte erzielen müssen. Aber irgendwie stocherte irgendwer das Leder jeweils von der Linie. Dennoch hatte irgendein Dramaturg ein Einsehen mit den leidenschaftlich kämpfenden Ahlenern. Ein letzter Eckball, ein letzter Kopfball. 3:2. Dritte Auswärtsniederlage in Folge. Fehlstart. Sechs Punkte aus fünf Spielen.
RW Ahlen II Arminia II 3:2
Ahlen II: Tapu – Lausch (71. Sahbaz), D. Sahin, Schmidt, Polzin – S. Sahin, Heithölter – Stutter (46. Schawlochow), Evangelista, Krumpietz – Aboutou (63. Kaminski).
DSC Arminia II: Riemer – Werner, Fischer, Kalkan, Stark – Zech, Turhan (81. Akdeniz) – Weber (77. Blum), Kobylik, Trisic – Versick.
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Alexander Hoff sowie Daniel Schächner und Benjamin Keck (Krefeld) lieferten entgegen der Meinung der Gastgeber eine starke Partie.
Gelbe Karten: Tapu (Zeitspiel), Lausch (Foul), Heithölter (Foul), Schawlochow (Foul) – Weber (Ballwegschlagen), Fischer (Foul).
Rote Karte: Deniz Sahin (61.) nach einer Notbremse gegen Tilo Versick.
Eckenverhältnis: 10:2 (4:2)
Chancenverhältnis: 13:6 (3:2)
Tore: 1:0 (11.) Deniz Sahin; ein Eckball wird am zweiten Pfosten zurück zum ersten Pfosten verlängert. Dort steht der Torschütze und spitzelt den Ball aus kurzer Distanz ins Netz.
1:1 (13.) Nils Fischer; der Abwehrchef köpft einen Freistoß von Kobylik aus fünf Metern völlig freistehend ins Tor.
1:2 (62.) David Kobylik; der Profi zirkelt einen Freistoß aus etwa 17 Metern direkt an die Unterkante der Latte. Von dort tupft das Leder hinter die Torlinie. Wunderschön.
2:2 (76.) Philipp Heithölter; der Profi zirkelt einen Freistoß aus etwa 22 Metern direkt an die Unterkante der Latte. Von dort tupft das Leder hinter die Torlinie. Ebenfalls wunderschön.
3:2 (90.+ 2) Danilo Evangelista; der Mittelfeldmann schraubt sich beim letzten Eckball des Spiels (getreten von Philipp Heithölter) am höchsten und trifft in das rechte Tordreieck.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1789403
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II lässt sich in Überzahl ein 2:1 aus der Hand nehmen - 3:2 für Ahlen II
Ahlen (Maat). Am Ende sagte der Dompteur nichts mehr. Ahlens Trainer Manfred Christel hatte die gesamten 90 Minuten der Oberliga-Partie zwischen seiner Mannschaft, der Ahlener Reserve, und Arminia II stimmlich bestimmt. Jetzt, nach dem Schlusspfiff, und dem turbulent zustande gekommenen 3:2 (1:1)-Erfolg trafen sich die rot-weißen Hausherren auf dem Spielfeld zum nach solchen gemeisterten Ausnahmesituation schon obligatorischen Teamkreis. Torwart Turgay Tapu krähte stellvertretend für seinen Coach freudetrunken: "Zu dem, was hier abgelaufen ist, fällt mir gar nichts mehr ein."
Die identischen Worte hätte Bielefelds Coach Jörg Weber auch an seine Jungs richten können - allerdings nicht freudetrunken, sondern stinkesauer. Der Bundesliga-Unterbau hatte soeben in einer knappen halben Stunde eine 2:1-Führung verdamelt und stand zu allem Überfluss in dieser Zeit noch mit einem Mann mehr auf dem Platz. Kein Wunder, dass die blau-weißen Kicker niedergeschlagen auf dem Kunstrasen in der Südenkampfbahn kauerten oder sich gleich in die Umkleide verzogen, während die Ahlener ihren Sieg im Kreis feierten.
Bis zur 62. Minute schienen die Gäste alles richtig gemacht zu haben. Sie hatten den obligatorischen, frühen Rückstand (1:0, 11.) zügig gekontert: 1:1 (13.) durch Nils Fischer. Und in der Folgezeit die Herrschaft über Ball und Gegner erobert. Als Ahlens Deniz Sahin wegen einer Notbremse gegen Tilo Versick vom Platz gestellt wurde (61.) und David Kobylik den Freistoß direkt zur Führung verwertete (62.), wähnte sich der Bielefelder Tross am Ziel. Erster Auswärtssieg der Saison. Fehlstart abgewendet. Neun Punkte aus fünf Spielen.
Doch aus unerfindlichen Gründen beendete der DSC zu diesem Zeitpunkt seinen Arbeitstag. Den Beteiligten fehlten ob des Leistungsausfalls jegliche Worte. Erklärungsversuche: "Wir haben uns unser Glück erarbeitet", sagte Manfred Christel. "Wir waren dumm und sorglos - wie Chorknaben", wetterte Jörg Weber. "Wir wussten, dass die nach Standards saugefährlich sind, haben es aber einfach ignoriert", analysierte Teammanager Hannes Scholz.
Zunächst kopierte der Ex-Armine Philipp Heithölter bei seinem Kunststoß zum 2:2 (76.) den Freistoß von Kobylik zum 2:1. Anschließend foulten die Bielefelder nach Herzenslust oder klärten mit Wonne zur Ecke, um von einer Bredouille in die nächste zu geraten. Die Hausherren besaßen sechs (!) Großchancen in den letzten 13 Spielminuten - fünf davon nach ruhenden Bällen. Für die größte allgemeine Verunsicherung im Bielefelder Defensivverbund sorgten drei aufeinander folgende Eckbälle (86.), nach denen Ahlen mindestens einen Treffer hätte erzielen müssen. Aber irgendwie stocherte irgendwer das Leder jeweils von der Linie. Dennoch hatte irgendein Dramaturg ein Einsehen mit den leidenschaftlich kämpfenden Ahlenern. Ein letzter Eckball, ein letzter Kopfball. 3:2. Dritte Auswärtsniederlage in Folge. Fehlstart. Sechs Punkte aus fünf Spielen.
RW Ahlen II Arminia II 3:2
Ahlen II: Tapu – Lausch (71. Sahbaz), D. Sahin, Schmidt, Polzin – S. Sahin, Heithölter – Stutter (46. Schawlochow), Evangelista, Krumpietz – Aboutou (63. Kaminski).
DSC Arminia II: Riemer – Werner, Fischer, Kalkan, Stark – Zech, Turhan (81. Akdeniz) – Weber (77. Blum), Kobylik, Trisic – Versick.
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Alexander Hoff sowie Daniel Schächner und Benjamin Keck (Krefeld) lieferten entgegen der Meinung der Gastgeber eine starke Partie.
Gelbe Karten: Tapu (Zeitspiel), Lausch (Foul), Heithölter (Foul), Schawlochow (Foul) – Weber (Ballwegschlagen), Fischer (Foul).
Rote Karte: Deniz Sahin (61.) nach einer Notbremse gegen Tilo Versick.
Eckenverhältnis: 10:2 (4:2)
Chancenverhältnis: 13:6 (3:2)
Tore: 1:0 (11.) Deniz Sahin; ein Eckball wird am zweiten Pfosten zurück zum ersten Pfosten verlängert. Dort steht der Torschütze und spitzelt den Ball aus kurzer Distanz ins Netz.
1:1 (13.) Nils Fischer; der Abwehrchef köpft einen Freistoß von Kobylik aus fünf Metern völlig freistehend ins Tor.
1:2 (62.) David Kobylik; der Profi zirkelt einen Freistoß aus etwa 17 Metern direkt an die Unterkante der Latte. Von dort tupft das Leder hinter die Torlinie. Wunderschön.
2:2 (76.) Philipp Heithölter; der Profi zirkelt einen Freistoß aus etwa 22 Metern direkt an die Unterkante der Latte. Von dort tupft das Leder hinter die Torlinie. Ebenfalls wunderschön.
3:2 (90.+ 2) Danilo Evangelista; der Mittelfeldmann schraubt sich beim letzten Eckball des Spiels (getreten von Philipp Heithölter) am höchsten und trifft in das rechte Tordreieck.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1789403
28.08.2007 - 21:53 Uhr
Der bessere Profi
FUSSBALL-OBERLIGA: Philipp Heithölter stiehlt seinen Ex-Kollegen beim wundersamen 3:2 die Schau
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Ungeteilte, ja sogar unbändige Freude wollte bei Philipp Heithölter nicht aufkommen. Der beste Mann des Oberliga-Spiels zwischen RW Ahlen II und DSC Arminia II (3:2) schüttelte Hannes Scholz, Bielefelds Teammanager, die Hand mit den Worten: "Du weißt, dass mein Herz blutet. Ein bisschen gehöre ich auch noch zu euch", sagte der Ex-Armine und legte seinen Finger auf das DSC-Wappen, welches Scholz’ Hemdkragen ziert.
Der 25-Jährige war mit seiner famosen Vorstellung federführend dafür verantwortlich, dass die Gäste eine Meisterschaftsbegegnung verloren, die sie nie im Leben hätten verlieren dürfen. 1:2 lagen die Rot-Weißen gegen die Blau-Weißen in der 62. Minute zurück - und hatten Deniz Sahin durch eine Disqualifikation verloren. Keiner in der Südenkampfbahn zu Ahlen gab noch einen Pfifferling auf den Underdog. Keiner? Totaler Blödsinn!
Trainer Manfred Christel, der schon das gesamte Spiel die Aktionen in einer Lautstärke kommentiert hatte, dass der Mann am Mikro des Stadionlautsprechers eigentlich frustriert hätte nach Hause fahren müssen, erhöhte die Schlag (Phon)-Zahl. "Die Jungs kennen diese Ansprache aus dem Training. Jeder kann damit umgehen", rechtfertigte der Coach sein Verhalten, das beim Bielefelder Anhang für großes Kopfschütteln und Unverständnis gesorgt hatte. "Halt doch endlich mal die Fresse", forderte ein Tribünengast unwirsch. Christel erreichte seine Spieler zu 100 Prozent. Sefa Sahin gab fortan an einen menschlichen Papagei. "Weiter, super Junge", pushte er unentwegt seine Kollegen. Philipp Heithölter schwang das Zepter. Als "Sechser" aufgestellt, räumte er vor der Viererkette ab und initiierte geistreiche Angriffskombinationen, die den Betrachter verblüfften, weil sich in der zahlenmäßig überlegenen Bielefelder Mannschaft immer größere Lücken auftaten. "Philipp hat das Duell mit Kobylik um Längen gewonnen", posaunte Christel. An David Kobylik lag es sicher nicht, dass der DSC in der Schlussviertelstunde einging wie eine Primel ohne Wasser. Von zwei guten Fußballern war Heithölter am vergangenen Sonntagnachmittag der bessere. Das belegt auch die Statistik: der Bielefelder Profi bereitete das 1:1 von Nils Fischer vor und traf selbst mit einem herrlichen Freistoß zum 1:2. Der Ahlener Profi bereitete das 1:0 und 3:2 vor und traf selbst mit einem noch herrlicheren Freistoß zum 2:2. "Ich kann der Mannschaft zu dieser Energieleistung nur gratulieren", gab sich Heithölter nach dem Abpfiff altruistisch.
Der Mittelfeldspieler gehört eigentlich nicht zum Amateurkader der Ahlener. "Doch nach meinem Kreuzbandriss nutze ich die Partien in der Oberliga, um Spielpraxis zu sammeln." Auf drei Spiele beim Unterbau hat er es mittlerweile gebracht. Drei Spiele, die ihm helfen könnten, künftig wieder in der Regionalliga-Mannschaft Fuß zu fassen. Seinen Lebensmittelpunkt hat Heithölter nach seiner Zeit bei Holstein Kiel erneut nach Bielefeld verlegt, wo er schon für den VfB Fichte in der Oberliga und die Arminen in der Regionalliga tätig war.
Im Gegensatz zu den DSC-Amateuren, denen laut der Aussage von Trainer Jörg Weber "eine richtig unangenehme Woche" bevorsteht, kann Philipp Heithölter ("Hauptsache, ich bleibe gesund") nicht nur ob seiner sportlichen Leistung vom Wochenende ein wenig feiern. Schließlich hat er heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1790737
FUSSBALL-OBERLIGA: Philipp Heithölter stiehlt seinen Ex-Kollegen beim wundersamen 3:2 die Schau
VON MATTHIAS FOEDE
Bielefeld. Ungeteilte, ja sogar unbändige Freude wollte bei Philipp Heithölter nicht aufkommen. Der beste Mann des Oberliga-Spiels zwischen RW Ahlen II und DSC Arminia II (3:2) schüttelte Hannes Scholz, Bielefelds Teammanager, die Hand mit den Worten: "Du weißt, dass mein Herz blutet. Ein bisschen gehöre ich auch noch zu euch", sagte der Ex-Armine und legte seinen Finger auf das DSC-Wappen, welches Scholz’ Hemdkragen ziert.
Der 25-Jährige war mit seiner famosen Vorstellung federführend dafür verantwortlich, dass die Gäste eine Meisterschaftsbegegnung verloren, die sie nie im Leben hätten verlieren dürfen. 1:2 lagen die Rot-Weißen gegen die Blau-Weißen in der 62. Minute zurück - und hatten Deniz Sahin durch eine Disqualifikation verloren. Keiner in der Südenkampfbahn zu Ahlen gab noch einen Pfifferling auf den Underdog. Keiner? Totaler Blödsinn!
Trainer Manfred Christel, der schon das gesamte Spiel die Aktionen in einer Lautstärke kommentiert hatte, dass der Mann am Mikro des Stadionlautsprechers eigentlich frustriert hätte nach Hause fahren müssen, erhöhte die Schlag (Phon)-Zahl. "Die Jungs kennen diese Ansprache aus dem Training. Jeder kann damit umgehen", rechtfertigte der Coach sein Verhalten, das beim Bielefelder Anhang für großes Kopfschütteln und Unverständnis gesorgt hatte. "Halt doch endlich mal die Fresse", forderte ein Tribünengast unwirsch. Christel erreichte seine Spieler zu 100 Prozent. Sefa Sahin gab fortan an einen menschlichen Papagei. "Weiter, super Junge", pushte er unentwegt seine Kollegen. Philipp Heithölter schwang das Zepter. Als "Sechser" aufgestellt, räumte er vor der Viererkette ab und initiierte geistreiche Angriffskombinationen, die den Betrachter verblüfften, weil sich in der zahlenmäßig überlegenen Bielefelder Mannschaft immer größere Lücken auftaten. "Philipp hat das Duell mit Kobylik um Längen gewonnen", posaunte Christel. An David Kobylik lag es sicher nicht, dass der DSC in der Schlussviertelstunde einging wie eine Primel ohne Wasser. Von zwei guten Fußballern war Heithölter am vergangenen Sonntagnachmittag der bessere. Das belegt auch die Statistik: der Bielefelder Profi bereitete das 1:1 von Nils Fischer vor und traf selbst mit einem herrlichen Freistoß zum 1:2. Der Ahlener Profi bereitete das 1:0 und 3:2 vor und traf selbst mit einem noch herrlicheren Freistoß zum 2:2. "Ich kann der Mannschaft zu dieser Energieleistung nur gratulieren", gab sich Heithölter nach dem Abpfiff altruistisch.
Der Mittelfeldspieler gehört eigentlich nicht zum Amateurkader der Ahlener. "Doch nach meinem Kreuzbandriss nutze ich die Partien in der Oberliga, um Spielpraxis zu sammeln." Auf drei Spiele beim Unterbau hat er es mittlerweile gebracht. Drei Spiele, die ihm helfen könnten, künftig wieder in der Regionalliga-Mannschaft Fuß zu fassen. Seinen Lebensmittelpunkt hat Heithölter nach seiner Zeit bei Holstein Kiel erneut nach Bielefeld verlegt, wo er schon für den VfB Fichte in der Oberliga und die Arminen in der Regionalliga tätig war.
Im Gegensatz zu den DSC-Amateuren, denen laut der Aussage von Trainer Jörg Weber "eine richtig unangenehme Woche" bevorsteht, kann Philipp Heithölter ("Hauptsache, ich bleibe gesund") nicht nur ob seiner sportlichen Leistung vom Wochenende ein wenig feiern. Schließlich hat er heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1790737
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