Almbuben - 07/08
22.06.2007 - 18:50 Uhr
14.07.2007 - 09:19 Uhr
Kerr schießt das Siegtor gegen Verl
FUSSBALL: Testspielerfolg für Arminia II
Bielefeld/Elverdissen (Maat). "Gefühlte 40 Telefonate" (Arminias Hans Scholz) hatte es gedauert, um doch noch einen Austragungsort für das Testspiel zwischen Arminias Amateuren und dem SC Verl zu finden. Nachdem rund um Verl und in Bielefeld kein Platz bespielbar war, gelang es Arminias Co-Trainer Armin Perrey das Spielfeld in Elverdissen zu reservieren. Mit den dortigen Verhältnissen arrangierten sich die Arminen gestern Abend gut und gewannen gegen den Regionalligisten 1:0 durch ein Tor von Kevin Kerr in der 78. Spielminute.
Kerr war für den verletzten Oliver Zech (Verdacht auf Gehirnerschütterung) ins Spiel gekommen. DSC-Coach Jörg Weber nutzte den zweiten Test, um Janos Bluhm (Erkenschwick) und Robert Stark (Rot-Weiß Erfurt) zu beobachten. An beiden Gastspielern haben die Arminen ernsthaftes Interesse. Nach wie vor bemühen sich die Bielefelder auch um den Lippstädter Tore Gersch. Derzeit ist der Mittelfeldspieler allerdings noch zu teuer in der Ablöse.
Neben dem früheren A-Jugendlichen Kerr, wusste sich Arminias Torwart Ralf Schmidt auszuzeichnen. Der etatmäßige Keeper der "Dritten" hielt in der 65. Spielminute einen Handelfmeter des Verlers Ende.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=5e0676dcab9ac93271b677faa1075325&cnt=1710643
FUSSBALL: Testspielerfolg für Arminia II
Bielefeld/Elverdissen (Maat). "Gefühlte 40 Telefonate" (Arminias Hans Scholz) hatte es gedauert, um doch noch einen Austragungsort für das Testspiel zwischen Arminias Amateuren und dem SC Verl zu finden. Nachdem rund um Verl und in Bielefeld kein Platz bespielbar war, gelang es Arminias Co-Trainer Armin Perrey das Spielfeld in Elverdissen zu reservieren. Mit den dortigen Verhältnissen arrangierten sich die Arminen gestern Abend gut und gewannen gegen den Regionalligisten 1:0 durch ein Tor von Kevin Kerr in der 78. Spielminute.
Kerr war für den verletzten Oliver Zech (Verdacht auf Gehirnerschütterung) ins Spiel gekommen. DSC-Coach Jörg Weber nutzte den zweiten Test, um Janos Bluhm (Erkenschwick) und Robert Stark (Rot-Weiß Erfurt) zu beobachten. An beiden Gastspielern haben die Arminen ernsthaftes Interesse. Nach wie vor bemühen sich die Bielefelder auch um den Lippstädter Tore Gersch. Derzeit ist der Mittelfeldspieler allerdings noch zu teuer in der Ablöse.
Neben dem früheren A-Jugendlichen Kerr, wusste sich Arminias Torwart Ralf Schmidt auszuzeichnen. Der etatmäßige Keeper der "Dritten" hielt in der 65. Spielminute einen Handelfmeter des Verlers Ende.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=5e0676dcab9ac93271b677faa1075325&cnt=1710643
16.07.2007 - 00:40 Uhr
Ein Schritt nach vorn
FUSSBALL: Arminia II steigert sich beim Testspiel gegen den SC Verl deutlich
VON MATTHIAS FOEDE
Elverdissen. "Zum Glück", wird sich Jörg Weber gedacht haben: "Zum Glück habe ich meine Fahrt ins Trainingslager an den Walchsee verschoben." Der Trainer von Fußball-Oberligist Arminia II, der zugleich auch Co-Trainer von Bundesliga-Coach Ernst Middendorp ist, war am vergangenen Freitag nach dem Testspielerfolg (1:0, Tor: Kevin Kerr) seiner Mannschaft über Regionalligist SC Verl zufrieden: "Man hat gesehen, dass die Jungs vieles von dem umgesetzt haben, was wir im Training einstudiert hatten."
Weber hatte nach dem dürftigen 1:4 am vorvergangenen Wochenende gegen RW Ahlen kurzerhand gehandelt und seinen ursprünglich auf acht Tage angelegten Trip zu den Profis an den Walchsee verkürzt: "Ich hatte den Eindruck, dass es besser ist, in so einer frühen Phase der Vorbereitung bei der Mannschaft zu sein", begründete er. Diese honorierte den Entschluss mit einer sehr soliden Vorstellung gegen den Oberliga-Meister der Vorsaison. Teambetreuer Hannes Scholz geriet phasenweise sogar ins Schwärmen. "Ich erkenne die Jungs gar nicht wieder. Das ist eine deutliche Steigerung", sagte das DSC-Urgestein schon nach wenigen Minuten. Obwohl die Mannschaft gegenüber dem ersten Test gehörig durcheinander gewirbelt wurde, stand sie "defensiv gut und hatte eine ordentliche Spielanlage" (Weber).
Garant für diese Stabilität war Keeper Ralf Schmidt. Der Mann aus der Dritten, der zeitweise mit dem Oberligateam trainiert, profitierte von der Absenz von Daniel Riemer (verletzt) und Daniel Althoff (im Trainingslager mit den Profis) und machte nicht nur in der 65. Minute auf sich aufmerksam, als er einen Handelfmeter des Verlers Alexander Ende parierte.
Vor Schmidt hatte sich eine gut harmonierende Viererkette gefunden, der anzumerken war, dass Routinier Frederic Kollmeier nach seiner Verletzung zum ersten Mal wieder mitwirken konnte. Auf der rechten Seite sicherte Ihsan Kalkan die Außenbahn gegen die gefährlichen Lukas Krause und Mariusz Rogowski. In der zweiten Hälfte zeigte der Nachwuchsmann, dass er auch in der Innenverteidigung zu gebrauchen ist.
Auf der linken Seite gewann Testspieler Robert Stark (RW Erfurt) gefühlt jeden seiner Zweikämpfe und empfahl sich nachhaltig für eine Verpflichtung. Ähnliches gelang dem zweiten Vorspieler. Janos Bluhm, früher in Diensten von Oberliga-Konkurrent Erkenschwick, absolvierte gefällige 45 Minuten und wird wohl nach seinem Studienwechsel nach Bielefeld demnächst offiziell zum Kader des DSC gehören. "Beide sind gute Leute, die wir gerne verpflichten würden", sagte Weber.
Beinahe wortgleich spricht der Coach über den Lippstädter Tore Gersch, allerdings gehen dem DSC die Forderungen des SV Lippstadt - "Eine nicht unerhebliche Summe im fünfstelligen Bereich" (Amateur- und Jugend-Koordinator Peter Krobbach) - entschieden zu weit.
Gegen Verl überzeugte auch der so genannte Sechser. Kevin Kerr, der den nach gut einer halben Stunde verletzten Oliver Zech ersetzte, deutete an, dass großes Potenzial in ihm schlummert. Deshalb sieht Trainer Weber Handlungsbedarf: "Wir müssen uns die Woche noch einmal zusammensetzen und beraten, wie wir mit Kevin umgehen werden." Kerr ist eigentlich noch A-Jugendlicher und soll genauso wie Maik Rodenberg und Matthias Haeder peu à peu an den Seniorenbereich herangeführt werden.
Dagegen ist Engin Yildiz von Weber ausgemustert worden. "Ich habe ihm gesagt, dass er sich einen neuen Verein suchen sollte", teilte Weber mit. Er sehe bei seinem Stürmer "keine echte Entwicklung".
Bereits morgen um 17.30 Uhr spielt der DSC wieder. Gegner in Kutenhausen-Todtenhausen ist Wolfsburg II.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1713709
FUSSBALL: Arminia II steigert sich beim Testspiel gegen den SC Verl deutlich
VON MATTHIAS FOEDE
Elverdissen. "Zum Glück", wird sich Jörg Weber gedacht haben: "Zum Glück habe ich meine Fahrt ins Trainingslager an den Walchsee verschoben." Der Trainer von Fußball-Oberligist Arminia II, der zugleich auch Co-Trainer von Bundesliga-Coach Ernst Middendorp ist, war am vergangenen Freitag nach dem Testspielerfolg (1:0, Tor: Kevin Kerr) seiner Mannschaft über Regionalligist SC Verl zufrieden: "Man hat gesehen, dass die Jungs vieles von dem umgesetzt haben, was wir im Training einstudiert hatten."
Weber hatte nach dem dürftigen 1:4 am vorvergangenen Wochenende gegen RW Ahlen kurzerhand gehandelt und seinen ursprünglich auf acht Tage angelegten Trip zu den Profis an den Walchsee verkürzt: "Ich hatte den Eindruck, dass es besser ist, in so einer frühen Phase der Vorbereitung bei der Mannschaft zu sein", begründete er. Diese honorierte den Entschluss mit einer sehr soliden Vorstellung gegen den Oberliga-Meister der Vorsaison. Teambetreuer Hannes Scholz geriet phasenweise sogar ins Schwärmen. "Ich erkenne die Jungs gar nicht wieder. Das ist eine deutliche Steigerung", sagte das DSC-Urgestein schon nach wenigen Minuten. Obwohl die Mannschaft gegenüber dem ersten Test gehörig durcheinander gewirbelt wurde, stand sie "defensiv gut und hatte eine ordentliche Spielanlage" (Weber).
Garant für diese Stabilität war Keeper Ralf Schmidt. Der Mann aus der Dritten, der zeitweise mit dem Oberligateam trainiert, profitierte von der Absenz von Daniel Riemer (verletzt) und Daniel Althoff (im Trainingslager mit den Profis) und machte nicht nur in der 65. Minute auf sich aufmerksam, als er einen Handelfmeter des Verlers Alexander Ende parierte.
Vor Schmidt hatte sich eine gut harmonierende Viererkette gefunden, der anzumerken war, dass Routinier Frederic Kollmeier nach seiner Verletzung zum ersten Mal wieder mitwirken konnte. Auf der rechten Seite sicherte Ihsan Kalkan die Außenbahn gegen die gefährlichen Lukas Krause und Mariusz Rogowski. In der zweiten Hälfte zeigte der Nachwuchsmann, dass er auch in der Innenverteidigung zu gebrauchen ist.
Auf der linken Seite gewann Testspieler Robert Stark (RW Erfurt) gefühlt jeden seiner Zweikämpfe und empfahl sich nachhaltig für eine Verpflichtung. Ähnliches gelang dem zweiten Vorspieler. Janos Bluhm, früher in Diensten von Oberliga-Konkurrent Erkenschwick, absolvierte gefällige 45 Minuten und wird wohl nach seinem Studienwechsel nach Bielefeld demnächst offiziell zum Kader des DSC gehören. "Beide sind gute Leute, die wir gerne verpflichten würden", sagte Weber.
Beinahe wortgleich spricht der Coach über den Lippstädter Tore Gersch, allerdings gehen dem DSC die Forderungen des SV Lippstadt - "Eine nicht unerhebliche Summe im fünfstelligen Bereich" (Amateur- und Jugend-Koordinator Peter Krobbach) - entschieden zu weit.
Gegen Verl überzeugte auch der so genannte Sechser. Kevin Kerr, der den nach gut einer halben Stunde verletzten Oliver Zech ersetzte, deutete an, dass großes Potenzial in ihm schlummert. Deshalb sieht Trainer Weber Handlungsbedarf: "Wir müssen uns die Woche noch einmal zusammensetzen und beraten, wie wir mit Kevin umgehen werden." Kerr ist eigentlich noch A-Jugendlicher und soll genauso wie Maik Rodenberg und Matthias Haeder peu à peu an den Seniorenbereich herangeführt werden.
Dagegen ist Engin Yildiz von Weber ausgemustert worden. "Ich habe ihm gesagt, dass er sich einen neuen Verein suchen sollte", teilte Weber mit. Er sehe bei seinem Stürmer "keine echte Entwicklung".
Bereits morgen um 17.30 Uhr spielt der DSC wieder. Gegner in Kutenhausen-Todtenhausen ist Wolfsburg II.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1713709
19.07.2007 - 11:51 Uhr
Wieder ein gelungener Auftritt
FUSSBALL: Arminia II unterliegt Wolfsburg II 1:2
Bielefeld (Maat). Arminias Amateure bezogen im dritten Testspiel der Saisonvorbereitung ihre zweite Niederlage. Trotzdem ist man im Lager des DSC zufrieden - zumindest mit dem 1:0-Sieg gegen Verl und dem 1:2 (0:0) gegen Wolfsburg II vom vergangenen Dienstagabend.
"Das war wie gegen Verl ein gelungener Auftritt", bilanzierte Teammanager Hannes Scholz. Erneut stand der ersatzgeschwächte Bundesliga-Unterbau gegen einen Regionalligisten in der Defensive mehr als ordentlich und hätte vor 300 Zuschauern auf dem Sportplatz in Kutenhausen-Todtenhausen mehrfach in Führung gehen können. Milko Trisic vergab in der zehnten Minute einen Handelfmeter, Heiko Weber (23.) und Ufuk Basdas (27.) scheiterten mit Distanzschüssen.
Keeper Ralf Schmidt hielt das torlose Remis mit zwei Klassereflexen fest (30./50.). Erst als Trainer Jörg Weber reichlich durchwechselte, geriet die DSC-Hintermannschaft in Not. "Da passte es des Öfteren nicht", sagte Scholz. Yusuf Tumani musste den angeschlagenen Marcel Stadel ersetzen (60.), Ihsan Kalkan auf der für ihn ungewohnten linken Seite verteidigen und Flügelspieler Nils-Christian Schmidt im Zentrum der Abwehr arbeiten. So zogen die Wolfsburger auf 0:2 (58. und 81.) davon, ehe Dominik Janssen eine Minute vor dem Abpfiff zum 1:2-Anschluss einschießen konnte.
Am Wochenende testen die Arminen gleich zweimal. Eventuell ist dann schon wieder Oliver Zech dabei, der sich von seiner Kieferprellung und Gehirnerschütterung gut erholt. Am Samstag, 21. Juli, um 16 Uhr trifft Arminia II in Minden auf Dützen. Am Sonntag, 22. Juli, spielt der DSC um 15 Uhr in Bruchhausen gegen eine Kreisauswahl.
´ DSC Arminia Bielefeld II: R. Schmidt - N. Schmidt, Stadel (60. Tumani), Kollmeier, Kalkan - Weber (60. Addai), Kerr (46. Bluhm), Turhan, Trisic (60. Santos) - Basdas (46. Haeder) - Versick (46. Janssen).
´ Tore: 0:1 (58.), 0:2 (81.), 1:2 (89.) Addai.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1719509
FUSSBALL: Arminia II unterliegt Wolfsburg II 1:2
Bielefeld (Maat). Arminias Amateure bezogen im dritten Testspiel der Saisonvorbereitung ihre zweite Niederlage. Trotzdem ist man im Lager des DSC zufrieden - zumindest mit dem 1:0-Sieg gegen Verl und dem 1:2 (0:0) gegen Wolfsburg II vom vergangenen Dienstagabend.
"Das war wie gegen Verl ein gelungener Auftritt", bilanzierte Teammanager Hannes Scholz. Erneut stand der ersatzgeschwächte Bundesliga-Unterbau gegen einen Regionalligisten in der Defensive mehr als ordentlich und hätte vor 300 Zuschauern auf dem Sportplatz in Kutenhausen-Todtenhausen mehrfach in Führung gehen können. Milko Trisic vergab in der zehnten Minute einen Handelfmeter, Heiko Weber (23.) und Ufuk Basdas (27.) scheiterten mit Distanzschüssen.
Keeper Ralf Schmidt hielt das torlose Remis mit zwei Klassereflexen fest (30./50.). Erst als Trainer Jörg Weber reichlich durchwechselte, geriet die DSC-Hintermannschaft in Not. "Da passte es des Öfteren nicht", sagte Scholz. Yusuf Tumani musste den angeschlagenen Marcel Stadel ersetzen (60.), Ihsan Kalkan auf der für ihn ungewohnten linken Seite verteidigen und Flügelspieler Nils-Christian Schmidt im Zentrum der Abwehr arbeiten. So zogen die Wolfsburger auf 0:2 (58. und 81.) davon, ehe Dominik Janssen eine Minute vor dem Abpfiff zum 1:2-Anschluss einschießen konnte.
Am Wochenende testen die Arminen gleich zweimal. Eventuell ist dann schon wieder Oliver Zech dabei, der sich von seiner Kieferprellung und Gehirnerschütterung gut erholt. Am Samstag, 21. Juli, um 16 Uhr trifft Arminia II in Minden auf Dützen. Am Sonntag, 22. Juli, spielt der DSC um 15 Uhr in Bruchhausen gegen eine Kreisauswahl.
´ DSC Arminia Bielefeld II: R. Schmidt - N. Schmidt, Stadel (60. Tumani), Kollmeier, Kalkan - Weber (60. Addai), Kerr (46. Bluhm), Turhan, Trisic (60. Santos) - Basdas (46. Haeder) - Versick (46. Janssen).
´ Tore: 0:1 (58.), 0:2 (81.), 1:2 (89.) Addai.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1719509
27.07.2007 - 10:16 Uhr
Erster Härtetest in Irland
JUGENDFUSSBALL: Koberstein strebt mit Arminias U 17 einstelligen Platz an
Bielefeld (tri). Auch die B-Junioren des DSC Arminia sind seit vergangener Woche wieder im Training und bereiten sich auf ihre erste Saison in der neu eingeführten Bundesliga vor. Neben den bekannten Spielern, die aus der Westfalenliga-Mannschaft der jüngsten Spielzeit aufgerückt sind, gibt es zusätzlich vier neue Gesichter im Kader, der wieder vom Trainer-Gespann Karl-Heinz Koberstein und Matt Beadle betreut wird.
Linus Brüggemann und Leutrim Kabashi kommen vom FT Dützen, während Cihan Özkara von Rot-Weiß Ahlen zu den Bielefeldern stößt. Mit Nils Claußen kommt wie schon Jung-Profi Maik Rodenberg erneut ein Verteidiger vom SV Kutenhausen-Todtenhausen zu den Almbuben.
Der erste Höhepunkt für die B-Jugend steht bereits nächste Woche auf der Agenda. Dann geht es nach Irland, um beim Foyle Cup der University of Ulster in Derry City teilzunehmen. Neben den Arminen sind unter anderem so namhafte Teams wie Ajax Amsterdam, Werder Bremen sowie die irische U17-Nationalmannschaft bei diesem Turnier vertreten. "Dort werden wir sicherlich in Sachen Zweikampf dazulernen", erwartet Koberstein die bekannt ruppigere Gangart auf der Insel.
Wieder in der Heimat warten mit Hannover, Bremen und Enschede weitere starke Testspielgegner, die auf das harte Auftaktprogramm mit Gegnern wie Mönchengladbach, Schalke und Dortmund vorbereiten sollen. "Wir müssen von Beginn an konzentriert arbeiten", fordert Koberstein, der alsZiel einen einstelligen Tabellenplatz ausgibt.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1721968&index_page=3
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Die Karten sind neu gemischt
JUGENDFUSSBALL: Arminias A-Jugend-Trainer Böers mit Prognosen zurückhaltend
VON TRISTAN KRAUSE
Bielefeld. Nach dem vierten Tabellenplatz in der letzten Bundesliga-Saison und dem damit bis dato besten Ergebnis einer A-Jugend des DSC Arminia Bielefeld geht es für die Mannschaft von Trainer Christian Böers nun wieder bei Null los.
"Im Jugendbereich startest du jede Saison mit einer fast komplett neuen Mannschaft, so dass eine Einordnung zu Beginn immer schwer fällt", möchte Böers lieber keine Vergleiche zur Vorsaison ziehen. Dementsprechend fällt das erste grobe Saisonziel mit dem Klassenerhalt zunächst auch relativ bescheiden aus.
Neben den aus der B-Jugend aufgerückten Spielern ergänzen mit Ugur Pamuk vom VfL Theesen und Karim Bouasker vom VfL Bochum zwei Neuzugänge den Kader. Pamuk soll dabei den Angriff verstärken, während Bouasker, "der in Bochum nicht mehr zufrieden war und eine Veränderung gesucht hat" (Böers) in der Abwehr zum Zuge kommen soll.
Wie der Kader an den jeweiligen Spieltagen allerdings aussieht, hängt zusätzlich von Arminias Amateurmannschaft ab, die bereits in der Vorbereitung Spieler wie Kevin Kerr und Matthias Haeder "ausgeliehen" habe. Jung-Nationalspieler Maik Rodenberg wird aller Voraussicht nach nur bei den Amateuren auflaufen, oder demnächst sogar sein Profidebüt geben. Mit Auswärtsspielen in Aachen und Leverkusen sowie Heimspielen gegen Dortmund und Schalke erwartet die Arminen ein schweres Auftaktprogramm. Der Start dürfte damit einen guten Gradmesser für das Leistungsvermögen der Almbuben in dieser Saison liefern. "Ob das Auftaktprogramm nun schwer oder leicht ist, wird man aber erst nach diesen Spielen sagen können", hat Böers in dieser Hinsicht im Vorfeld keine Vorlieben gehabt.
Zur Vorbereitung geht es zunächst in ein Trainingslager im sauerländischen Bad Fredeburg, ehe es anschließend zu einem Turnier nach Jerxen-Orbke (bei Detmold) mit Mannschaften wie Werder Bremen und dem SC Paderborn geht.
Zum Abschluss der Vorbereitung wird noch ein Turnier in Rotterdam gespielt, bevor es am 19. August mit dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen für die Spieler, Trainer und Betreuer endlich losgeht.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1722125&index_page=3
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Bluhm sichert sich Platz auf DSC-Mannschaftsfoto
Bielefeld (pep). Pünktlich für das Mannschaftsfoto unterschrieb der Erkenschwicker Janos Bluhm einen Vertrag beim DSC. Bluhm war zuletzt wie Robert Stark Gastspieler von Trainer Jörg Weber. Der bekam am späten Nachmittag eine weitere positive Nachricht. Der DSC erzielte Einigung mit Erfurt über einen Wechsel Starks. "Ich bin froh, dass es geklappt hat. Robert ist erst 20 und sehr talentiert. Er war schon beim U-20-Länderpokal aufgefallen."
Stark soll zunächst für ein Jahr ausgeliehen werden, sagte Weber, der nach wie vor auch noch auf den Lippstädter Tore Gersch hofft. Am Samstag, 16 Uhr, spielen die Arminen beim Landesligisten Dützen. Sonntag geht es in Bruchhausen gegen eine Kreisauswahl.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1723203&index_page=3
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Arminia II ohne Mühe zum Doppelerfolg
FUSSBALL-OBERLIGA: Riemer steigt wieder ein
Bielefeld (pep). Als "zwei gute Trainingseinheiten" bezeichnete Teamleiter Hans Scholz die beiden Testspiele von Arminia II am Wochenende.
Nachdem die DSC-Oberligamannschaft zunächst drei Mal gegen Regionalliga-Teams angetreten war, ging es jetzt gegen unterklassigere Teams. Beim Landesligisten FT Dützen ließen die Schützlinge von Trainer Jörg Weber ihrem Gastgeber am Samstag nicht den Hauch einer Chance und gewannen deutlich mit 6:0. Sechs Tore (Weber, Basdas 2, Versick, Kollmeier und Addai) sowie weitere hochkarätige Möglichkeiten standen für die deutliche Überlegenheit der Arminen.
Beim Landesliga-Absteiger SV Höxter erlebten die Bielefelder laut Hans Scholz "einen kompakteren Gegner, der es uns schwerer gemacht hat". Für einen Sieg kamen die Gastgeber dennoch nicht in Frage. Arminia gewann 4:1. Die Tore erzielten: Trisic, Jansen, Weber und Tumani. In Höxter zeichnete sich erneut Ralf Schmidt, der Keeper der Landesligamannschaft, durch einige gute Paraden aus. In Kürze will Daniel Riemer, offiziell dritter Keeper der Profis und etatmäßiger Torwart der Amateure, nach einem Innenbandanriss wieder ins Training einsteigen. Teamleiter Hans Scholz hofft auch, dass Oliver Zech im übernächsten Testspiel gegen den Wuppertaler SV am nächsten Wochenende wieder mitwirken kann. Am Mittwoch, 19 Uhr, testen die Arminen beim Landesligisten Bad Oeynhausen.
DSC gegen Dützen: Althoff - N. Schmidt (45. Werner), Stadel, Kalkan, Santos - Kollmeier, Turhan (46. Basdas), Weber (46. Tumani), Versick, Jansen (46. Addai), Trisic (46. Bluhm).
DSC gegen Höxter: Schmidt - Werner (46. N.Schmidt), Kollmeier, (46. Stadel), Kalkan (46. Versick), Santos (46. Bluhm) - Jansen, Basdas, Turhan, Weber (60. Tumani), Trisic, Addai.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1725964&index_page=2
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Versick trifft dreimal
FUSSBALL: Arminia II siegt 6:1 in Bad Oeynhausen
Bielefeld (dogi). Hannes Scholz hat es immer schon gesagt: "Der Thilo Versick kann unser Stürmerproblem lösen", hält der Manager von Arminias Amateuren große Stücke auf den lange verletzten Mann aus Maaslingen. Beim gestrigen 6:1-Testspielsieg der Arminen beim Landesligisten FC Bad Oeynhausen bestätigte Versick Scholz’ hohe Meinung mit drei Treffern und einer Torvorbereitung.
Trainer Jörg Weber war vor allem mit der ersten Halbzeit, in der seine Mannen eine 4:0-Führung durch Versick (3) und Jansen vorlegten, zufrieden. "So möchte ich das sehen", meinte der Coach zu den vielen gelungenen Kombinationen, mit denen der Gegner phasenweise schwindelig gespielt wurde. Nach der Pause wurde es auch aufgrund einiger Wechsel etwas ruhiger, Santos und Tumani legten aber immerhin noch zwei Treffer nach. Kleiner Wermutstropfen war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Neuzugang Robert Stark, der umgeknickt war.
Arminia II: Althoff (63. R. Schmidt) - Stark (46. Santos), Rodenberg, Stadel, N. Schmidt (63. Werner) - Kollmeier,Fischer, Weber (63. Tumani), Basdas (46. Turhan) - Versick (63. Bluhm), Jansen (46. Zewe).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=0b58fcf93560eb3b9e85aa3eaa147a68&cnt=1733036
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Hirche fordert Fairness ein
FUSSBALL: Oberliga-Staffeltag beim Meister Verl
Bielefeld (kra). Siegfried Hirche hatte am Mittwoch so seine Zweifel, ob die letzte Saison der Fußball-Oberliga Westfalen genauso harmonisch verlaufen wird wie der letzte Staffeltag dieser 1978 gegründeten Spielklasse. "Manche im Verband befürchten ja ein Hauen und Stechen. Wirken sie auf ihre Vereine ein, dass es wenigstens fair zugeht", forderte der Vorsitzende des FLVW-Fußballausschusses die 18 Delegierten im Sportheim des SC Verl auf.
Anlass für die mahnenden Worte des Funktionärs: Nach der am 3. August mit dem Spiel Münster - Erkenschwick beginnenden Spielzeit 2007/08 greift die Ligareform des DFB auf Landesebene. "Im nächsten Jahr werden sieben von Ihnen nur noch Staffeltage der 6. und nicht mehr der 4.Liga besuchen", zeigte Hirche noch einmal die Konsequenzen der Reform auf.
Tatsächlich schaffen nur die vier Tabellenersten in der kommenden Oberligaserie den Sprung in die neue, dreigeteilte Regionalliga. Von den Plätzen fünf bis elf führt der Weg in die neue NRW-Liga. Der Rest muss in die zweigeteilte Verbandsliga, die dann Westfalenliga heißt. Diskutiert wurde über diesen "harten Einschnitt" (Hirche) nicht mehr.
Ansonsten ging es um Regularien. Die wichtigste: Der Paderborner Rainer Walter wurde nach einer von ihm als "weitgehend problemlos" bewerteten Spielzeit 2006/07 einstimmig wieder gewählt. Nach seinem siebten Amtsjahr ist für den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter zwangsläufig Schluss. Neu ist 2007/08 in der höchsten westfälischen Spielklasse, dass die im DFBnet veröffentlichten Spielansetzungen als Einladungen für Gegner und Schiedsrichter gelten. Die Gastgeber müssen nur noch bei Verlegungen gesondert einladen. Mit einem einstimmigen Beschluss wurde die Anstoßzeit für den 11. Spieltag, 3.Oktober, auf 15 Uhr geändert. Vereine, die keinen Rasenplatz besitzen, dürfen automatisch auf Kunstrasen spielen.
Ferner muss das Spiel nach Freistoßentscheidungen angepfiffen werden, wenn der Schiedsrichter die Mauer gestellt hat. Außerdem können die Unparteiischen nachträglich von ihren Assistenten angezeigte Tätlichkeiten mit persönlichen Strafen (Rote Karte) ahnden, obwohl das Spiel schon wieder läuft.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=0b58fcf93560eb3b9e85aa3eaa147a68&cnt=1733034
JUGENDFUSSBALL: Koberstein strebt mit Arminias U 17 einstelligen Platz an
Bielefeld (tri). Auch die B-Junioren des DSC Arminia sind seit vergangener Woche wieder im Training und bereiten sich auf ihre erste Saison in der neu eingeführten Bundesliga vor. Neben den bekannten Spielern, die aus der Westfalenliga-Mannschaft der jüngsten Spielzeit aufgerückt sind, gibt es zusätzlich vier neue Gesichter im Kader, der wieder vom Trainer-Gespann Karl-Heinz Koberstein und Matt Beadle betreut wird.
Linus Brüggemann und Leutrim Kabashi kommen vom FT Dützen, während Cihan Özkara von Rot-Weiß Ahlen zu den Bielefeldern stößt. Mit Nils Claußen kommt wie schon Jung-Profi Maik Rodenberg erneut ein Verteidiger vom SV Kutenhausen-Todtenhausen zu den Almbuben.
Der erste Höhepunkt für die B-Jugend steht bereits nächste Woche auf der Agenda. Dann geht es nach Irland, um beim Foyle Cup der University of Ulster in Derry City teilzunehmen. Neben den Arminen sind unter anderem so namhafte Teams wie Ajax Amsterdam, Werder Bremen sowie die irische U17-Nationalmannschaft bei diesem Turnier vertreten. "Dort werden wir sicherlich in Sachen Zweikampf dazulernen", erwartet Koberstein die bekannt ruppigere Gangart auf der Insel.
Wieder in der Heimat warten mit Hannover, Bremen und Enschede weitere starke Testspielgegner, die auf das harte Auftaktprogramm mit Gegnern wie Mönchengladbach, Schalke und Dortmund vorbereiten sollen. "Wir müssen von Beginn an konzentriert arbeiten", fordert Koberstein, der alsZiel einen einstelligen Tabellenplatz ausgibt.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1721968&index_page=3
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Die Karten sind neu gemischt
JUGENDFUSSBALL: Arminias A-Jugend-Trainer Böers mit Prognosen zurückhaltend
VON TRISTAN KRAUSE
Bielefeld. Nach dem vierten Tabellenplatz in der letzten Bundesliga-Saison und dem damit bis dato besten Ergebnis einer A-Jugend des DSC Arminia Bielefeld geht es für die Mannschaft von Trainer Christian Böers nun wieder bei Null los.
"Im Jugendbereich startest du jede Saison mit einer fast komplett neuen Mannschaft, so dass eine Einordnung zu Beginn immer schwer fällt", möchte Böers lieber keine Vergleiche zur Vorsaison ziehen. Dementsprechend fällt das erste grobe Saisonziel mit dem Klassenerhalt zunächst auch relativ bescheiden aus.
Neben den aus der B-Jugend aufgerückten Spielern ergänzen mit Ugur Pamuk vom VfL Theesen und Karim Bouasker vom VfL Bochum zwei Neuzugänge den Kader. Pamuk soll dabei den Angriff verstärken, während Bouasker, "der in Bochum nicht mehr zufrieden war und eine Veränderung gesucht hat" (Böers) in der Abwehr zum Zuge kommen soll.
Wie der Kader an den jeweiligen Spieltagen allerdings aussieht, hängt zusätzlich von Arminias Amateurmannschaft ab, die bereits in der Vorbereitung Spieler wie Kevin Kerr und Matthias Haeder "ausgeliehen" habe. Jung-Nationalspieler Maik Rodenberg wird aller Voraussicht nach nur bei den Amateuren auflaufen, oder demnächst sogar sein Profidebüt geben. Mit Auswärtsspielen in Aachen und Leverkusen sowie Heimspielen gegen Dortmund und Schalke erwartet die Arminen ein schweres Auftaktprogramm. Der Start dürfte damit einen guten Gradmesser für das Leistungsvermögen der Almbuben in dieser Saison liefern. "Ob das Auftaktprogramm nun schwer oder leicht ist, wird man aber erst nach diesen Spielen sagen können", hat Böers in dieser Hinsicht im Vorfeld keine Vorlieben gehabt.
Zur Vorbereitung geht es zunächst in ein Trainingslager im sauerländischen Bad Fredeburg, ehe es anschließend zu einem Turnier nach Jerxen-Orbke (bei Detmold) mit Mannschaften wie Werder Bremen und dem SC Paderborn geht.
Zum Abschluss der Vorbereitung wird noch ein Turnier in Rotterdam gespielt, bevor es am 19. August mit dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen für die Spieler, Trainer und Betreuer endlich losgeht.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1722125&index_page=3
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Bluhm sichert sich Platz auf DSC-Mannschaftsfoto
Bielefeld (pep). Pünktlich für das Mannschaftsfoto unterschrieb der Erkenschwicker Janos Bluhm einen Vertrag beim DSC. Bluhm war zuletzt wie Robert Stark Gastspieler von Trainer Jörg Weber. Der bekam am späten Nachmittag eine weitere positive Nachricht. Der DSC erzielte Einigung mit Erfurt über einen Wechsel Starks. "Ich bin froh, dass es geklappt hat. Robert ist erst 20 und sehr talentiert. Er war schon beim U-20-Länderpokal aufgefallen."
Stark soll zunächst für ein Jahr ausgeliehen werden, sagte Weber, der nach wie vor auch noch auf den Lippstädter Tore Gersch hofft. Am Samstag, 16 Uhr, spielen die Arminen beim Landesligisten Dützen. Sonntag geht es in Bruchhausen gegen eine Kreisauswahl.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1723203&index_page=3
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Arminia II ohne Mühe zum Doppelerfolg
FUSSBALL-OBERLIGA: Riemer steigt wieder ein
Bielefeld (pep). Als "zwei gute Trainingseinheiten" bezeichnete Teamleiter Hans Scholz die beiden Testspiele von Arminia II am Wochenende.
Nachdem die DSC-Oberligamannschaft zunächst drei Mal gegen Regionalliga-Teams angetreten war, ging es jetzt gegen unterklassigere Teams. Beim Landesligisten FT Dützen ließen die Schützlinge von Trainer Jörg Weber ihrem Gastgeber am Samstag nicht den Hauch einer Chance und gewannen deutlich mit 6:0. Sechs Tore (Weber, Basdas 2, Versick, Kollmeier und Addai) sowie weitere hochkarätige Möglichkeiten standen für die deutliche Überlegenheit der Arminen.
Beim Landesliga-Absteiger SV Höxter erlebten die Bielefelder laut Hans Scholz "einen kompakteren Gegner, der es uns schwerer gemacht hat". Für einen Sieg kamen die Gastgeber dennoch nicht in Frage. Arminia gewann 4:1. Die Tore erzielten: Trisic, Jansen, Weber und Tumani. In Höxter zeichnete sich erneut Ralf Schmidt, der Keeper der Landesligamannschaft, durch einige gute Paraden aus. In Kürze will Daniel Riemer, offiziell dritter Keeper der Profis und etatmäßiger Torwart der Amateure, nach einem Innenbandanriss wieder ins Training einsteigen. Teamleiter Hans Scholz hofft auch, dass Oliver Zech im übernächsten Testspiel gegen den Wuppertaler SV am nächsten Wochenende wieder mitwirken kann. Am Mittwoch, 19 Uhr, testen die Arminen beim Landesligisten Bad Oeynhausen.
DSC gegen Dützen: Althoff - N. Schmidt (45. Werner), Stadel, Kalkan, Santos - Kollmeier, Turhan (46. Basdas), Weber (46. Tumani), Versick, Jansen (46. Addai), Trisic (46. Bluhm).
DSC gegen Höxter: Schmidt - Werner (46. N.Schmidt), Kollmeier, (46. Stadel), Kalkan (46. Versick), Santos (46. Bluhm) - Jansen, Basdas, Turhan, Weber (60. Tumani), Trisic, Addai.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1725964&index_page=2
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Versick trifft dreimal
FUSSBALL: Arminia II siegt 6:1 in Bad Oeynhausen
Bielefeld (dogi). Hannes Scholz hat es immer schon gesagt: "Der Thilo Versick kann unser Stürmerproblem lösen", hält der Manager von Arminias Amateuren große Stücke auf den lange verletzten Mann aus Maaslingen. Beim gestrigen 6:1-Testspielsieg der Arminen beim Landesligisten FC Bad Oeynhausen bestätigte Versick Scholz’ hohe Meinung mit drei Treffern und einer Torvorbereitung.
Trainer Jörg Weber war vor allem mit der ersten Halbzeit, in der seine Mannen eine 4:0-Führung durch Versick (3) und Jansen vorlegten, zufrieden. "So möchte ich das sehen", meinte der Coach zu den vielen gelungenen Kombinationen, mit denen der Gegner phasenweise schwindelig gespielt wurde. Nach der Pause wurde es auch aufgrund einiger Wechsel etwas ruhiger, Santos und Tumani legten aber immerhin noch zwei Treffer nach. Kleiner Wermutstropfen war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Neuzugang Robert Stark, der umgeknickt war.
Arminia II: Althoff (63. R. Schmidt) - Stark (46. Santos), Rodenberg, Stadel, N. Schmidt (63. Werner) - Kollmeier,Fischer, Weber (63. Tumani), Basdas (46. Turhan) - Versick (63. Bluhm), Jansen (46. Zewe).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=0b58fcf93560eb3b9e85aa3eaa147a68&cnt=1733036
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Hirche fordert Fairness ein
FUSSBALL: Oberliga-Staffeltag beim Meister Verl
Bielefeld (kra). Siegfried Hirche hatte am Mittwoch so seine Zweifel, ob die letzte Saison der Fußball-Oberliga Westfalen genauso harmonisch verlaufen wird wie der letzte Staffeltag dieser 1978 gegründeten Spielklasse. "Manche im Verband befürchten ja ein Hauen und Stechen. Wirken sie auf ihre Vereine ein, dass es wenigstens fair zugeht", forderte der Vorsitzende des FLVW-Fußballausschusses die 18 Delegierten im Sportheim des SC Verl auf.
Anlass für die mahnenden Worte des Funktionärs: Nach der am 3. August mit dem Spiel Münster - Erkenschwick beginnenden Spielzeit 2007/08 greift die Ligareform des DFB auf Landesebene. "Im nächsten Jahr werden sieben von Ihnen nur noch Staffeltage der 6. und nicht mehr der 4.Liga besuchen", zeigte Hirche noch einmal die Konsequenzen der Reform auf.
Tatsächlich schaffen nur die vier Tabellenersten in der kommenden Oberligaserie den Sprung in die neue, dreigeteilte Regionalliga. Von den Plätzen fünf bis elf führt der Weg in die neue NRW-Liga. Der Rest muss in die zweigeteilte Verbandsliga, die dann Westfalenliga heißt. Diskutiert wurde über diesen "harten Einschnitt" (Hirche) nicht mehr.
Ansonsten ging es um Regularien. Die wichtigste: Der Paderborner Rainer Walter wurde nach einer von ihm als "weitgehend problemlos" bewerteten Spielzeit 2006/07 einstimmig wieder gewählt. Nach seinem siebten Amtsjahr ist für den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter zwangsläufig Schluss. Neu ist 2007/08 in der höchsten westfälischen Spielklasse, dass die im DFBnet veröffentlichten Spielansetzungen als Einladungen für Gegner und Schiedsrichter gelten. Die Gastgeber müssen nur noch bei Verlegungen gesondert einladen. Mit einem einstimmigen Beschluss wurde die Anstoßzeit für den 11. Spieltag, 3.Oktober, auf 15 Uhr geändert. Vereine, die keinen Rasenplatz besitzen, dürfen automatisch auf Kunstrasen spielen.
Ferner muss das Spiel nach Freistoßentscheidungen angepfiffen werden, wenn der Schiedsrichter die Mauer gestellt hat. Außerdem können die Unparteiischen nachträglich von ihren Assistenten angezeigte Tätlichkeiten mit persönlichen Strafen (Rote Karte) ahnden, obwohl das Spiel schon wieder läuft.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?sid=0b58fcf93560eb3b9e85aa3eaa147a68&cnt=1733034
30.07.2007 - 10:24 Uhr
Kapitale Abwehrfehler
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II verliert 0:2
Bielefeld (Maat). Hannes Scholz gab ganz den Pädagogen. "Wir haben ein paar Fehler gemacht, aus denen wir lernen können." So fasste der Teammanager von Oberligist Arminia II die 0:2-Testspielniederlage beim Wuppertaler SV II zusammen.
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte brachen die Bielefelder im zweiten Durchgang ein und gestatteten den Gastgebern aus der Oberliga-Niederrhein aufgrund von zwei "kapitalen Abwehrfehler" (Scholz) die Treffer durch Litjens (1:0, 50.) und Bälker (2:0, 75.). Dennoch sprach Scholz von einem "sehr guten Test gegen einen bärenstarken Gegner". Erneut mit von der Partie war Testspieler Zoe Zewe. Der Amerikaner fungierte in Wuppertal als Stürmer und wird auch im letzten Vorbereitungsspiel am Dienstag in Marienfeld zum Einsatz kommen. Über seinen Verbleib beim DSC soll bis zum Saisonauftakt am Sonntag in Oestrich-Iserlohn entschieden werden.
DSC Arminia II: Riemer – Schmidt (60. Werner), Stadel, Rodenberg (60. Kalkan), Kollmeier (46. Santos) – Fischer, Turhan (46. Zech) – Weber (65. Tumani), Basdas (46. Jansen), Trisic (46. Bluhm) – Zewe.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1737831
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminia II verliert 0:2
Bielefeld (Maat). Hannes Scholz gab ganz den Pädagogen. "Wir haben ein paar Fehler gemacht, aus denen wir lernen können." So fasste der Teammanager von Oberligist Arminia II die 0:2-Testspielniederlage beim Wuppertaler SV II zusammen.
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte brachen die Bielefelder im zweiten Durchgang ein und gestatteten den Gastgebern aus der Oberliga-Niederrhein aufgrund von zwei "kapitalen Abwehrfehler" (Scholz) die Treffer durch Litjens (1:0, 50.) und Bälker (2:0, 75.). Dennoch sprach Scholz von einem "sehr guten Test gegen einen bärenstarken Gegner". Erneut mit von der Partie war Testspieler Zoe Zewe. Der Amerikaner fungierte in Wuppertal als Stürmer und wird auch im letzten Vorbereitungsspiel am Dienstag in Marienfeld zum Einsatz kommen. Über seinen Verbleib beim DSC soll bis zum Saisonauftakt am Sonntag in Oestrich-Iserlohn entschieden werden.
DSC Arminia II: Riemer – Schmidt (60. Werner), Stadel, Rodenberg (60. Kalkan), Kollmeier (46. Santos) – Fischer, Turhan (46. Zech) – Weber (65. Tumani), Basdas (46. Jansen), Trisic (46. Bluhm) – Zewe.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1737831
01.08.2007 - 12:49 Uhr
Münster und die Bundesliga-Reserven
FUSSBALL-OBERLIGA: Favoritenrollen vergeben
Bielefeld (dogi). Preußen Münster - wer sonst? Die Trainer der 18 Mannschaften der Oberliga Westfalen nennen den im Vorjahr so enttäuschenden Traditionsverein unisono als Titelfavoriten. Langweilig dürfte die Serie aber dennoch nicht werden, denn diesmal sind schließlich gleich vier Aufstiegsplätze für die künftig dreigeteilte Regionalliga zu vergeben.
Neben den Preußen gehören die Reserveteams der westfälischen Erstligisten Schalke 04, Arminia Bielefeld und VfL Bochum zum Kreis der Mannschaften, denen der Sprung auf einen der ersten vier Plätze zugetraut wird. Ernsthafte Konkurrenz wird nach Ansicht der Experten auf den Trainerstühlen aus dem Emsland kommen, wo sich vor allem die Sportfreunde Lotte, aber auch Eintracht Rheine so gut verstärkt haben, dass sie ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen dürften. Lediglich in der Außenseiterrolle sehen die Übungsleiter dagegen die im Vorjahr lange Zeit an der Spitze mitspielenden Klubs FC Gütersloh und SV Lippstadt.
Für die übrigen Mitstreiter wird es in erster Linie darum gehen, mindestens auf Platz elf zu landen, um ab Sommer 2008 in der NRW-Oberliga kicken zu können. Ab Platz zwölf steigt man in die Verbandsliga ab.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1740663
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Flaskamp bemängelt 150 Platzverweise
FUSSBALL: Bezirksliga-Meisterehrung für Arminia
Bielefeld (hjh). Zu einem großen Treffen der Funktionäre entwickelte sich der Staffeltag der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 2, im Presseraum der Schüco-Arena. Der Staffelleiter Norbert Flaskamp aus Rheda-Wiedenbrück konnte neben den vier Kreisvorsitzenden Markus Baumann (Bielefeld/Halle), Reinhard Mainka (Gütersloh), Heinz Osterhage (Lemgo) und Günter Erfkamp (Detmold) auch den 2. Verbandsfußballausschuss-Vorsitzenden Rainer Waltert (Paderborn) begrüßen.
Von der Bezirksspruchkammer gaben sich Hans Büker (Bielefeld) und Manfred Gandelheid (Halle) sowie vom gastgebenden DSC Arminia Geschäftsführer Roland Kentsch und Urgestein Hannes Scholz die Ehre.
Der erfreulichste Tagesordnungspunkt der 45-minütigen Veranstaltung war die Meisterehrung des DSC Arminia III. Roland Kentsch, der lobende Worte für Hannes Scholz, den "Vater der Dritten", fand, sah den Landesliga-Aufstieg als Mosaiksteinchen des Fußball-Konzepts der Almbuben an: "Für einige unserer A-Jugend-Spieler im ersten Senioren-Jahr ein durchaus sportlicher Anreiz."
Flaskamp, der nach fast 30 Jahren als Nachfolger von Egon Senf (Bielefeld) einstimmig wiedergewählt wurde, hieß mit Victoria Clarholz, FSC Rheda, TuS Hillegossen, TSV Amshausen, TuS Asemissen und TuS Lockhausen gleich sechs Neulinge in der Liga willkommen. Sie nehmen in der am 12. August startenden neuen Saison 2007/2008 die Plätze der "umgruppierten" Klubs aus Westerwiehe und Langenberg sowie der Kreisliga-Absteiger Schloß Holte, Ravensberg, Kusenbaum und Türkiyemspor ein.
Negativ-Punkte im Saisonfazit waren die Anzahl der Platzverweise. Gleich 150 Spieler mussten vorzeitig duschen. Norbert Flaskamp: "43 Rote und 107 Gelb-Rote Karten sind einfach zu viel." Der Sieben-Punkte-Abzug für DE Kusenbaum ("Fall Ogur") und die drei BSK-Verhandlungen um eine mögliche Manipulation des Spiels Ravensberg - Westerwiehe (Manfred Gandelheid: "Die Akte ist noch nicht endgültig geschlossen!") gehörten leider auch dazu.
Die Versammlung beschloss mit nur fünf Ja-Stimmen und elf Enthaltungen die Erhöhung der Verbandsabgaben von elf auf 13 Euro pro Spiel. Die Eintrittpreise bleiben mit drei Euro stabil. Schiedsrichter und Gastvereine müssen dank des DFBnet nicht mehr eingeladen werden. Nur Spielverlegungen (mit Einverständnis-Erklärung des Gegners) müssen schriftlich beim Staffelleiter beantragt werden. Flaskamp setzt mögliche Nachholspiele im DFBnet an. Dem Gast stehen weiterhin 20 kostenfreie Eintrittskarten zu. Es bleibt bei einem Auf- und drei Absteigern, da die Liga-Reform erst 2009 in der 8. Klasse greift.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1740671
FUSSBALL-OBERLIGA: Favoritenrollen vergeben
Bielefeld (dogi). Preußen Münster - wer sonst? Die Trainer der 18 Mannschaften der Oberliga Westfalen nennen den im Vorjahr so enttäuschenden Traditionsverein unisono als Titelfavoriten. Langweilig dürfte die Serie aber dennoch nicht werden, denn diesmal sind schließlich gleich vier Aufstiegsplätze für die künftig dreigeteilte Regionalliga zu vergeben.
Neben den Preußen gehören die Reserveteams der westfälischen Erstligisten Schalke 04, Arminia Bielefeld und VfL Bochum zum Kreis der Mannschaften, denen der Sprung auf einen der ersten vier Plätze zugetraut wird. Ernsthafte Konkurrenz wird nach Ansicht der Experten auf den Trainerstühlen aus dem Emsland kommen, wo sich vor allem die Sportfreunde Lotte, aber auch Eintracht Rheine so gut verstärkt haben, dass sie ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen dürften. Lediglich in der Außenseiterrolle sehen die Übungsleiter dagegen die im Vorjahr lange Zeit an der Spitze mitspielenden Klubs FC Gütersloh und SV Lippstadt.
Für die übrigen Mitstreiter wird es in erster Linie darum gehen, mindestens auf Platz elf zu landen, um ab Sommer 2008 in der NRW-Oberliga kicken zu können. Ab Platz zwölf steigt man in die Verbandsliga ab.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1740663
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Flaskamp bemängelt 150 Platzverweise
FUSSBALL: Bezirksliga-Meisterehrung für Arminia
Bielefeld (hjh). Zu einem großen Treffen der Funktionäre entwickelte sich der Staffeltag der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 2, im Presseraum der Schüco-Arena. Der Staffelleiter Norbert Flaskamp aus Rheda-Wiedenbrück konnte neben den vier Kreisvorsitzenden Markus Baumann (Bielefeld/Halle), Reinhard Mainka (Gütersloh), Heinz Osterhage (Lemgo) und Günter Erfkamp (Detmold) auch den 2. Verbandsfußballausschuss-Vorsitzenden Rainer Waltert (Paderborn) begrüßen.
Von der Bezirksspruchkammer gaben sich Hans Büker (Bielefeld) und Manfred Gandelheid (Halle) sowie vom gastgebenden DSC Arminia Geschäftsführer Roland Kentsch und Urgestein Hannes Scholz die Ehre.
Der erfreulichste Tagesordnungspunkt der 45-minütigen Veranstaltung war die Meisterehrung des DSC Arminia III. Roland Kentsch, der lobende Worte für Hannes Scholz, den "Vater der Dritten", fand, sah den Landesliga-Aufstieg als Mosaiksteinchen des Fußball-Konzepts der Almbuben an: "Für einige unserer A-Jugend-Spieler im ersten Senioren-Jahr ein durchaus sportlicher Anreiz."
Flaskamp, der nach fast 30 Jahren als Nachfolger von Egon Senf (Bielefeld) einstimmig wiedergewählt wurde, hieß mit Victoria Clarholz, FSC Rheda, TuS Hillegossen, TSV Amshausen, TuS Asemissen und TuS Lockhausen gleich sechs Neulinge in der Liga willkommen. Sie nehmen in der am 12. August startenden neuen Saison 2007/2008 die Plätze der "umgruppierten" Klubs aus Westerwiehe und Langenberg sowie der Kreisliga-Absteiger Schloß Holte, Ravensberg, Kusenbaum und Türkiyemspor ein.
Negativ-Punkte im Saisonfazit waren die Anzahl der Platzverweise. Gleich 150 Spieler mussten vorzeitig duschen. Norbert Flaskamp: "43 Rote und 107 Gelb-Rote Karten sind einfach zu viel." Der Sieben-Punkte-Abzug für DE Kusenbaum ("Fall Ogur") und die drei BSK-Verhandlungen um eine mögliche Manipulation des Spiels Ravensberg - Westerwiehe (Manfred Gandelheid: "Die Akte ist noch nicht endgültig geschlossen!") gehörten leider auch dazu.
Die Versammlung beschloss mit nur fünf Ja-Stimmen und elf Enthaltungen die Erhöhung der Verbandsabgaben von elf auf 13 Euro pro Spiel. Die Eintrittpreise bleiben mit drei Euro stabil. Schiedsrichter und Gastvereine müssen dank des DFBnet nicht mehr eingeladen werden. Nur Spielverlegungen (mit Einverständnis-Erklärung des Gegners) müssen schriftlich beim Staffelleiter beantragt werden. Flaskamp setzt mögliche Nachholspiele im DFBnet an. Dem Gast stehen weiterhin 20 kostenfreie Eintrittskarten zu. Es bleibt bei einem Auf- und drei Absteigern, da die Liga-Reform erst 2009 in der 8. Klasse greift.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1740671
02.08.2007 - 13:11 Uhr
"Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht"
FUSSBALL: Arminia II schlägt Marienfeld 5:0
Bielefeld (Maat). Eindeutiger hätte die Bilanz der Vorbereitung auf die am Sonntag beginnende Fußball-Oberliga-Saison nicht ausfallen können. "Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht", fasst Arminias Teammanager Hannes Scholz die zurückliegenden Wochen und acht Testspiele mit fünf Siegen und drei Niederlagen zusammen.
Darin bestärkte ihn ebenfalls die letzte Präparationsbegegnung beim Bezirksligisten Marienfeld: "Es hat ein standesgemäßes 5:0 gegeben." Scholz sprach aber auch von 25 Minuten Anlaufschwierigkeiten sowie vielen ausgelassenen Chancen. Dennoch habe an dem Sieg - den Dominic Jansen (25.), Oliver Zech (35.), Ufuk Basdas (41./FE) und Milko Trisic (72./83.) mit ihren Treffern realisierten - nie Zweifel bestanden. Viel wichtiger als das Ergebnis war Scholz der Umstand, dass "wir vor unserem Meisterschaftsauftakt in Oestrich noch einmal auf Kunstrasen spielen konnten". Schließlich erwartet den DSC am Sonntag in Iserlohn gleiches Geläuf. Insofern hat der Test gegen Marienfeld "seinen Zweck voll und ganz erfüllt".
Personell ersetzten die drei Landesliga-Kicker Markovic, Kutz und Baafi die bei den Profis spielenden Nils Fischer und Maik Rodenberg. Sie machten ihre Sache sehr ordentlich. Aus diesem Grund kam die Vereinsführung zu dem Schluss, den Kader nicht mit weiteren Neulingen aufzufüllen, da "wir genügend gute Leute in der Dritten haben" (Scholz). Deshalb sind Testspieler Zoe Zewe und Wunschspieler Tore Gersch kein Thema mehr beim DSC.
Arminia II: Althoff (46. Riemer) - Schmidt (46. Werner), Stadel (46. Markovic), Kalkan, Santos - Zech, Kollmeier (46. Kutz) - Weber (46. Bluhm), Basdas (46. Baafi), Versick (46. Trisic) - Jansen (46. Tumani).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1742605
FUSSBALL: Arminia II schlägt Marienfeld 5:0
Bielefeld (Maat). Eindeutiger hätte die Bilanz der Vorbereitung auf die am Sonntag beginnende Fußball-Oberliga-Saison nicht ausfallen können. "Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht", fasst Arminias Teammanager Hannes Scholz die zurückliegenden Wochen und acht Testspiele mit fünf Siegen und drei Niederlagen zusammen.
Darin bestärkte ihn ebenfalls die letzte Präparationsbegegnung beim Bezirksligisten Marienfeld: "Es hat ein standesgemäßes 5:0 gegeben." Scholz sprach aber auch von 25 Minuten Anlaufschwierigkeiten sowie vielen ausgelassenen Chancen. Dennoch habe an dem Sieg - den Dominic Jansen (25.), Oliver Zech (35.), Ufuk Basdas (41./FE) und Milko Trisic (72./83.) mit ihren Treffern realisierten - nie Zweifel bestanden. Viel wichtiger als das Ergebnis war Scholz der Umstand, dass "wir vor unserem Meisterschaftsauftakt in Oestrich noch einmal auf Kunstrasen spielen konnten". Schließlich erwartet den DSC am Sonntag in Iserlohn gleiches Geläuf. Insofern hat der Test gegen Marienfeld "seinen Zweck voll und ganz erfüllt".
Personell ersetzten die drei Landesliga-Kicker Markovic, Kutz und Baafi die bei den Profis spielenden Nils Fischer und Maik Rodenberg. Sie machten ihre Sache sehr ordentlich. Aus diesem Grund kam die Vereinsführung zu dem Schluss, den Kader nicht mit weiteren Neulingen aufzufüllen, da "wir genügend gute Leute in der Dritten haben" (Scholz). Deshalb sind Testspieler Zoe Zewe und Wunschspieler Tore Gersch kein Thema mehr beim DSC.
Arminia II: Althoff (46. Riemer) - Schmidt (46. Werner), Stadel (46. Markovic), Kalkan, Santos - Zech, Kollmeier (46. Kutz) - Weber (46. Bluhm), Basdas (46. Baafi), Versick (46. Trisic) - Jansen (46. Tumani).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1742605
03.08.2007 - 10:43 Uhr
Eine Rechnung mit vielen Unbekannten
DAS INTERVIEW: Jörg Weber, Trainer von Fußball-Oberligist DSC Arminia Bielefeld II
Bielefeld. Am Sonntag startet die Oberliga Westfalen in ihre letzte Saison. Noch 34 Spiele - dann wird alles anders sein. Das Feld der 18 Oberligisten wird im Sommer nächsten Jahres auf drei Spielklassen aufgeteilt: Die ersten vier Klubs bleiben viertklassig und spielen in der dreigeteilten Regionalliga. Wer Fünfter bis Elfter wird, kommt in die NRW-Oberliga - der Rest muss runter in die Verbandsliga. Jörg Weber, Trainer von Arminia Bielefelds Amateuren, hat den Auftrag, sein Team ins Spitzenquartett zu führen. Mit dem 42-jährigen Coach sprach Sportredakteur Hans-Joachim Kaspers über die aktuelle Situation beim Bundesliga-Nachwuchs.
Herr Weber, sind Sie mit dem augenblicklichen Stand der Dinge zufrieden?
JÖRG WEBER: Im Großen und Ganzen ja. Wir haben eine gute und intensive Vorbereitungsphase hinter uns, in der alle Akteure sehr gut mitgezogen haben. Der Laktattest am zweiten Trainingstag hatte schon gezeigt, dass die Werte stimmen: In der Sommerpause hat keiner meiner Jungs auf der faulen Haut gelegen. Das 1:4 gegen Ahlen im ersten Testspiel war dann ein Dämpfer genau zur rechten Zeit, danach wusste jeder, dass er noch eine Schippe drauflegen muss, um im rauen Oberliga-Alltag bestehen zu können. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, sehe ich vor allem bei den gerade erst aus der A-Jugend gekommenen Akteuren schon eine Weiterentwicklung: Sie haben die Anforderungen des Seniorenbereichs schon weitgehend angenommen.
Wie machen sich denn die Neuzugänge von außerhalb?
WEBER: Auch in diesem Punkt bin ich zufrieden. Dominic Jansen hat eigentlich auf Anhieb bewiesen, dass er mit seiner Erfahrung und Ausstrahlung ein ganz wichtiger Mann für uns werden kann. Mirko Trisic, Heiko Weber und Ufuk Basdas sehe ich als echte Aktivposten in der Offensive. Janosch Bluhm macht sich ganz gut, braucht aber noch Zeit. Nur Robert Stark ist mit seinem Außenbandriss im Knöchel unser großer Pechvogel.
Ist die starke Fluktuation nicht ein großes Handicap?
WEBER: Bei allen Reserveteams von Bundesligisten herrscht ein reges Kommen und Gehen. Damit muss ich als Trainer leben. Natürlich hätten wir den einen oder anderen Spieler - vor allem Daniel Scherning oder auch Jared Jörgens - gerne behalten, aber jeder Akteur hatte sicher gute Gründe, uns zu verlassen.
Sehen Sie irgendwo eine besondere Problemzone?
WEBER: Ich glaube, dass wir die Verluste ganz gut auffangen konnten. Da Nils Fischer und Maik Rodenberg bei uns auflaufen werden, sollte die Abwehr stehen. Im Mittelfeld, in dem wir mit Tim Danneberg und Robert Tesche zwei kreative Köpfe verloren haben, setze ich vor allem darauf, dass sich Olli Zech so gut weiter entwickelt wie in der Rückrunde der Vorsaison. Auch Olcay Turhan zeigt hier sehr gute Ansätze, vielleicht ist es aber doch ratsam, sich um die Nachverpflichtung von Tore Gersch vom SV Lippstadt zu bemühen. Im Angriff werden sich die Tore auf mehr Schultern als im Vorjahr verteilen müssen, denn niemand darf erwarten, dass Dominic Jansen über 20 Tore schießt. Von den Außenbahnen wird er aber gute Unterstützung erfahren, und außerdem haben wir ja auch noch Zlatko Janjic in der Hinterhand, der ab Oktober wieder zur Verfügung stehen dürfte.
Sie müssen aber doch wieder eine ganz neue Mannschaft formen . . .
WEBER: Das ist richtig. Und jeder weiß, dass das eine Rechnung mit vielen Unbekannten ist. Denn so gut sich das alles im Moment anlässt - man kann auch mal daneben greifen: Wenn vier, fünf Leute nicht so einschlagen wie erhofft, spielt man auf einmal nicht mehr um die Plätze eins bis vier, sondern um Rang sechs oder sieben. Aber um diese Problematik wissen bei Arminia alle Bescheid und tragen das Risiko in gewisser Hinsicht mit.
Ziel ist aber doch, den Sprung in die Regionalliga zu schaffen?
WEBER: Ganz klar, das ist die Vorgabe. Viertklassig zu sein und sich mit spielstarken Konkurrenten messen zu können, wäre im Sinne einer gezielten Nachwuchsförderung optimal. Aber wenn es nicht klappen sollte, reißt uns auch niemand den Kopf ab.
Wen schätzen Sie als ernsthafte Gegner im Kampf um die Plätze eins bis vier ein?
WEBER: Bochum und Schalke haben das gleiche Ziel wie wir und haben finanziell einige Anstrengungen unternommen, um das zu realisieren. Das Maß aller Dinge ist und bleibt Preußen Münster - die dürften zudem aus den Fehlern, die sie im Vorjahr gemacht haben, gelernt haben. Außerdem sind die Sportfreunde Lotte und Eintracht Rheine zu beachten. Und die Spvg. Erkenschwick könnte die Überraschungsmannschaft der Saison werden.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1744661
DAS INTERVIEW: Jörg Weber, Trainer von Fußball-Oberligist DSC Arminia Bielefeld II
Bielefeld. Am Sonntag startet die Oberliga Westfalen in ihre letzte Saison. Noch 34 Spiele - dann wird alles anders sein. Das Feld der 18 Oberligisten wird im Sommer nächsten Jahres auf drei Spielklassen aufgeteilt: Die ersten vier Klubs bleiben viertklassig und spielen in der dreigeteilten Regionalliga. Wer Fünfter bis Elfter wird, kommt in die NRW-Oberliga - der Rest muss runter in die Verbandsliga. Jörg Weber, Trainer von Arminia Bielefelds Amateuren, hat den Auftrag, sein Team ins Spitzenquartett zu führen. Mit dem 42-jährigen Coach sprach Sportredakteur Hans-Joachim Kaspers über die aktuelle Situation beim Bundesliga-Nachwuchs.
Herr Weber, sind Sie mit dem augenblicklichen Stand der Dinge zufrieden?
JÖRG WEBER: Im Großen und Ganzen ja. Wir haben eine gute und intensive Vorbereitungsphase hinter uns, in der alle Akteure sehr gut mitgezogen haben. Der Laktattest am zweiten Trainingstag hatte schon gezeigt, dass die Werte stimmen: In der Sommerpause hat keiner meiner Jungs auf der faulen Haut gelegen. Das 1:4 gegen Ahlen im ersten Testspiel war dann ein Dämpfer genau zur rechten Zeit, danach wusste jeder, dass er noch eine Schippe drauflegen muss, um im rauen Oberliga-Alltag bestehen zu können. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, sehe ich vor allem bei den gerade erst aus der A-Jugend gekommenen Akteuren schon eine Weiterentwicklung: Sie haben die Anforderungen des Seniorenbereichs schon weitgehend angenommen.
Wie machen sich denn die Neuzugänge von außerhalb?
WEBER: Auch in diesem Punkt bin ich zufrieden. Dominic Jansen hat eigentlich auf Anhieb bewiesen, dass er mit seiner Erfahrung und Ausstrahlung ein ganz wichtiger Mann für uns werden kann. Mirko Trisic, Heiko Weber und Ufuk Basdas sehe ich als echte Aktivposten in der Offensive. Janosch Bluhm macht sich ganz gut, braucht aber noch Zeit. Nur Robert Stark ist mit seinem Außenbandriss im Knöchel unser großer Pechvogel.
Ist die starke Fluktuation nicht ein großes Handicap?
WEBER: Bei allen Reserveteams von Bundesligisten herrscht ein reges Kommen und Gehen. Damit muss ich als Trainer leben. Natürlich hätten wir den einen oder anderen Spieler - vor allem Daniel Scherning oder auch Jared Jörgens - gerne behalten, aber jeder Akteur hatte sicher gute Gründe, uns zu verlassen.
Sehen Sie irgendwo eine besondere Problemzone?
WEBER: Ich glaube, dass wir die Verluste ganz gut auffangen konnten. Da Nils Fischer und Maik Rodenberg bei uns auflaufen werden, sollte die Abwehr stehen. Im Mittelfeld, in dem wir mit Tim Danneberg und Robert Tesche zwei kreative Köpfe verloren haben, setze ich vor allem darauf, dass sich Olli Zech so gut weiter entwickelt wie in der Rückrunde der Vorsaison. Auch Olcay Turhan zeigt hier sehr gute Ansätze, vielleicht ist es aber doch ratsam, sich um die Nachverpflichtung von Tore Gersch vom SV Lippstadt zu bemühen. Im Angriff werden sich die Tore auf mehr Schultern als im Vorjahr verteilen müssen, denn niemand darf erwarten, dass Dominic Jansen über 20 Tore schießt. Von den Außenbahnen wird er aber gute Unterstützung erfahren, und außerdem haben wir ja auch noch Zlatko Janjic in der Hinterhand, der ab Oktober wieder zur Verfügung stehen dürfte.
Sie müssen aber doch wieder eine ganz neue Mannschaft formen . . .
WEBER: Das ist richtig. Und jeder weiß, dass das eine Rechnung mit vielen Unbekannten ist. Denn so gut sich das alles im Moment anlässt - man kann auch mal daneben greifen: Wenn vier, fünf Leute nicht so einschlagen wie erhofft, spielt man auf einmal nicht mehr um die Plätze eins bis vier, sondern um Rang sechs oder sieben. Aber um diese Problematik wissen bei Arminia alle Bescheid und tragen das Risiko in gewisser Hinsicht mit.
Ziel ist aber doch, den Sprung in die Regionalliga zu schaffen?
WEBER: Ganz klar, das ist die Vorgabe. Viertklassig zu sein und sich mit spielstarken Konkurrenten messen zu können, wäre im Sinne einer gezielten Nachwuchsförderung optimal. Aber wenn es nicht klappen sollte, reißt uns auch niemand den Kopf ab.
Wen schätzen Sie als ernsthafte Gegner im Kampf um die Plätze eins bis vier ein?
WEBER: Bochum und Schalke haben das gleiche Ziel wie wir und haben finanziell einige Anstrengungen unternommen, um das zu realisieren. Das Maß aller Dinge ist und bleibt Preußen Münster - die dürften zudem aus den Fehlern, die sie im Vorjahr gemacht haben, gelernt haben. Außerdem sind die Sportfreunde Lotte und Eintracht Rheine zu beachten. Und die Spvg. Erkenschwick könnte die Überraschungsmannschaft der Saison werden.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1744661
04.08.2007 - 15:37 Uhr
Ein unbequemer Auftaktgegner
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateuren gastieren am Sonntag bei den Spfr. Oestrich
Bielefeld (dogi). Das Auftaktprogramm sieht machbar aus, doch Jörg Weber warnt eindringlich davor, die ersten Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wer meint, wir hätten zwei, drei Spiele Zeit, uns ein bisschen einzurollen, ist auf dem Holzweg", sagt der Trainer von Arminia Bielefelds Oberliga-Amateuren und hat dabei gleich den ersten Auftritt seiner Mannschaft bei den Sportfreunden Oestrich im Blick.
"Die Oestricher gehören sicherlich nicht zu den Favoriten der Saison, sind aber aufgrund ihrer Kompaktheit stets ein unangenehm zu spielender Gegner", hebt Weber mahnend den Zeigefinger. Der Kunstrasen im Ortsteil Iserlohn sei eine weitere Komponente, die die Partie für die Gäste nicht einfacher mache: "Dieser Untergrund ist für uns immer noch ein bisschen ungewohnt." Besonders auffällige Spieler konnte Weber in den Reihen der Sportfreunde dagegen nicht ausmachen. Auch dass mit Courtoglou und Placzek zwei treffsichere Stürmer aus Hamm in den Märkischen Kreis zum Team des in Ostwestfalen durchaus nicht unbekannten Oliver Ruhnert gewechselt sind, jagt ihm keine Angstschauer über den Rücken.
Trotzdem ist Jörg Weber natürlich froh, dass er in seinem Kader bis auf Robert Stark (Außenbandriss am Knöchel) und Zlatko Janjic (nach Kreuzbandriss im Aufbautraining) alle Mann an Bord hat. Auch Oliver Zech hat seine Gesichtsverletzungen auskuriert und ging am Dienstag im Freundschaftsspiel in Marienfeld schon wieder wie gewohnt zur Sache. Als zweiter "Sechser" wird Zech wohl der vielseitig verwendbare Routinier Frederic Kollmeier zur Seite stehen, der in der Abwehr, in der zahlreiche Varianten denkbar sind, nicht unbedingt gebraucht wird.
Für die Position des Antreibers hinter der einzigen Spitze Dominik Jansen bietet sich Ufuk Basdas, der aus Ahlen zurück gekehrte Ex-VfBer, an. "Ufuk hat sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt und mich auch in der Vorbereitung überzeugt", hält Jörg Weber große Stücke auf den technisch versierten Neuzugang.
Das Ziel der Arminen ist klar formuliert. "Wir wollen mit einem Dreier gleich für viel Rückenwind und einen guten Start in die ’englische Woche’ sorgen", sagt Jörg Weber. Schon am Mittwoch erwartet der DSC die TSG Sprockhövel auf der Rußheide (Anstoß 19.30 Uhr), am Sonntag geht es dann zum VfL Bochum.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1746701
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Platz zwölf ist das Maß aller Dinge
FUSSBALL: Mit dem Landesliga-Aufstieg von Arminia III gelingt Trainer Miron Tadic sein großer Wurf
Bielefeld (efe). Seit über neun Jahren steht der Kroate Miron Tadic (41) wie eine deutsche Eiche am Spielfeldrand und leitet die sportlichen Geschicke des DSC Arminia III. Und der Coach hat einen Fan im eigenen Lager: "So lange ich hier tätig bin, wird Miron Trainer bleiben", schreibt ihm Multifunktionär Hans Scholz ins Stammbuch.
In diesem Jahr ist Tadic mit seinen Mannen der große Wurf gelungen: Mit dem Aufstieg in die Landesliga wurde ein Ziel erreicht, das der Struktur der "Blauen" gut zu Gesichte steht. "Jetzt können wir unseren A-Junioren wirkliche Alternativen bieten", ist Scholz froh. Tadic kann auf einen Kader zurückgreifen, der in etwa dem der letzten Saison entspricht. Wenig Abgänge und ein einige Zugänge prägen das Bild. Dabei ist eine Personalie brisant: Torjäger Serdar Meral hatte sich zum 30. Juni abgemeldet, war auf der Suche nach einem neuen Verein (u. a. Theesen und Dornberg) und fiel dabei auf die Nase. Nun haben die Arminen ihm ein neues Angebot gemacht und es ist an ihm, es anzunehmen.
Das Ziel der Veranstaltung Landesliga mutet sehr bescheiden an: "Wir wollen Zwölfter werden, mehr interessiert uns nicht", backt der Trainer kleine Brötchen. Es freut das Unternehmen Arminia III, dass mit Geschäftsführer Roland Kentsch ein "Oberer" sein Herz für die kleinen Arminen entdeckt hat: "Die dritte Mannschaft ist wichtig als Unterbau für die Oberliga", ließ er unlängst verlauten.
Gespannt darf man darauf sein, wie Jeffrey Baafi, der zuletzt bei den Landesligisten Theesen und Dornberg gescheitert war, bei den Arminen klar kommt: "Ich sehe keine Probleme, und wenn er aufmucken sollte, geht er", meinte Tadic zu diesem Thema. Schön, dass es für Arminia II derzeit überhaupt keine Probleme gibt.
Abgänge: Tomislav Maric (SCB), Christian Garstecki (TuS Dornberg), Tekin Gültekin (unbekannt), Pierre Fritz (VfB Fichte), Patrick Kochsiek (Bünde).
Zugänge: Jeffrey Baafi (TuS Dornberg), Torben Brandy (VfB Schloss Holte), Sezgin Baytar (Türkiyemspor), Haikan Güzel (SV Hövelhof), Christopher Laugwitz (Höxter).
Kader ohne Neuzugänge: Tobias Kutz, Peter Slavov, Mirjan Markovic, Gabriel Markovic, Ralf Schmidt, Christoph Langer, Yusuf Akdeniz, Klaudius Tomaszek, Markus Grygiel, Ante Sutalo, Ilyas Cakar, Cedric Kwamo-Kamdem, Sven Stelzner, Rhida Skiri.
Trainer: Miron Tadic (im zehnten Jahr).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1746714
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateuren gastieren am Sonntag bei den Spfr. Oestrich
Bielefeld (dogi). Das Auftaktprogramm sieht machbar aus, doch Jörg Weber warnt eindringlich davor, die ersten Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wer meint, wir hätten zwei, drei Spiele Zeit, uns ein bisschen einzurollen, ist auf dem Holzweg", sagt der Trainer von Arminia Bielefelds Oberliga-Amateuren und hat dabei gleich den ersten Auftritt seiner Mannschaft bei den Sportfreunden Oestrich im Blick.
"Die Oestricher gehören sicherlich nicht zu den Favoriten der Saison, sind aber aufgrund ihrer Kompaktheit stets ein unangenehm zu spielender Gegner", hebt Weber mahnend den Zeigefinger. Der Kunstrasen im Ortsteil Iserlohn sei eine weitere Komponente, die die Partie für die Gäste nicht einfacher mache: "Dieser Untergrund ist für uns immer noch ein bisschen ungewohnt." Besonders auffällige Spieler konnte Weber in den Reihen der Sportfreunde dagegen nicht ausmachen. Auch dass mit Courtoglou und Placzek zwei treffsichere Stürmer aus Hamm in den Märkischen Kreis zum Team des in Ostwestfalen durchaus nicht unbekannten Oliver Ruhnert gewechselt sind, jagt ihm keine Angstschauer über den Rücken.
Trotzdem ist Jörg Weber natürlich froh, dass er in seinem Kader bis auf Robert Stark (Außenbandriss am Knöchel) und Zlatko Janjic (nach Kreuzbandriss im Aufbautraining) alle Mann an Bord hat. Auch Oliver Zech hat seine Gesichtsverletzungen auskuriert und ging am Dienstag im Freundschaftsspiel in Marienfeld schon wieder wie gewohnt zur Sache. Als zweiter "Sechser" wird Zech wohl der vielseitig verwendbare Routinier Frederic Kollmeier zur Seite stehen, der in der Abwehr, in der zahlreiche Varianten denkbar sind, nicht unbedingt gebraucht wird.
Für die Position des Antreibers hinter der einzigen Spitze Dominik Jansen bietet sich Ufuk Basdas, der aus Ahlen zurück gekehrte Ex-VfBer, an. "Ufuk hat sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt und mich auch in der Vorbereitung überzeugt", hält Jörg Weber große Stücke auf den technisch versierten Neuzugang.
Das Ziel der Arminen ist klar formuliert. "Wir wollen mit einem Dreier gleich für viel Rückenwind und einen guten Start in die ’englische Woche’ sorgen", sagt Jörg Weber. Schon am Mittwoch erwartet der DSC die TSG Sprockhövel auf der Rußheide (Anstoß 19.30 Uhr), am Sonntag geht es dann zum VfL Bochum.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1746701
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Platz zwölf ist das Maß aller Dinge
FUSSBALL: Mit dem Landesliga-Aufstieg von Arminia III gelingt Trainer Miron Tadic sein großer Wurf
Bielefeld (efe). Seit über neun Jahren steht der Kroate Miron Tadic (41) wie eine deutsche Eiche am Spielfeldrand und leitet die sportlichen Geschicke des DSC Arminia III. Und der Coach hat einen Fan im eigenen Lager: "So lange ich hier tätig bin, wird Miron Trainer bleiben", schreibt ihm Multifunktionär Hans Scholz ins Stammbuch.
In diesem Jahr ist Tadic mit seinen Mannen der große Wurf gelungen: Mit dem Aufstieg in die Landesliga wurde ein Ziel erreicht, das der Struktur der "Blauen" gut zu Gesichte steht. "Jetzt können wir unseren A-Junioren wirkliche Alternativen bieten", ist Scholz froh. Tadic kann auf einen Kader zurückgreifen, der in etwa dem der letzten Saison entspricht. Wenig Abgänge und ein einige Zugänge prägen das Bild. Dabei ist eine Personalie brisant: Torjäger Serdar Meral hatte sich zum 30. Juni abgemeldet, war auf der Suche nach einem neuen Verein (u. a. Theesen und Dornberg) und fiel dabei auf die Nase. Nun haben die Arminen ihm ein neues Angebot gemacht und es ist an ihm, es anzunehmen.
Das Ziel der Veranstaltung Landesliga mutet sehr bescheiden an: "Wir wollen Zwölfter werden, mehr interessiert uns nicht", backt der Trainer kleine Brötchen. Es freut das Unternehmen Arminia III, dass mit Geschäftsführer Roland Kentsch ein "Oberer" sein Herz für die kleinen Arminen entdeckt hat: "Die dritte Mannschaft ist wichtig als Unterbau für die Oberliga", ließ er unlängst verlauten.
Gespannt darf man darauf sein, wie Jeffrey Baafi, der zuletzt bei den Landesligisten Theesen und Dornberg gescheitert war, bei den Arminen klar kommt: "Ich sehe keine Probleme, und wenn er aufmucken sollte, geht er", meinte Tadic zu diesem Thema. Schön, dass es für Arminia II derzeit überhaupt keine Probleme gibt.
Abgänge: Tomislav Maric (SCB), Christian Garstecki (TuS Dornberg), Tekin Gültekin (unbekannt), Pierre Fritz (VfB Fichte), Patrick Kochsiek (Bünde).
Zugänge: Jeffrey Baafi (TuS Dornberg), Torben Brandy (VfB Schloss Holte), Sezgin Baytar (Türkiyemspor), Haikan Güzel (SV Hövelhof), Christopher Laugwitz (Höxter).
Kader ohne Neuzugänge: Tobias Kutz, Peter Slavov, Mirjan Markovic, Gabriel Markovic, Ralf Schmidt, Christoph Langer, Yusuf Akdeniz, Klaudius Tomaszek, Markus Grygiel, Ante Sutalo, Ilyas Cakar, Cedric Kwamo-Kamdem, Sven Stelzner, Rhida Skiri.
Trainer: Miron Tadic (im zehnten Jahr).
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1746714
06.08.2007 - 07:23 Uhr
Naiv, brav, ungeschickt
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure patzen zum Saisonauftakt bei den Sportfreunden Oestrich - 0:2
VON MATTHIAS FOEDE
Iserlohn-Oestrich. Meister und die, die es werden wollen, hatten es schwer am Wochenende. Der VfB Stuttgart stolperte glücklich in die zweite Runde des DFB-Pokals. Arminias Amateure - Titelaspirant in der Fußball-Oberliga - stürzten zum Saisonauftakt mit ihrem 0:2 (0:1) bei Oestrich-Iserlohn sich selbst sowie auch einen zweifachen Meister in eine Glaubenskrise.
Werner Teves-Humme, seines Zeichens Sponsor der Iserlohner, hatte in den vergangenen zwei Jahren das Tippspiel der Sportfreunde gewonnen und dabei mit 32 Zählern die magische 30-Punkte-Mauer durchbrochen. Eine famose Leistung, die ihm im Stadionheft der Oestricher den Titel "Tippkönig" einbrachte. Allerdings ist dieser Ruhm schon nach dem ersten Spiel ein wenig verblasst. Teves-Humme tippte im Vorfeld der Partie gegen Arminia II bewusst nicht auf sein Team und prognostizierte einen 3:1-Erfolg der Ostwestfalen.
Am Sonntagabend musste der Tippkönig nach dem 2:0-Sieg der Oestricher seinen Leuten sicher Rede und Antwort stehen - zumal der erste Dreier der Spielzeit absolut verdient war, wie auch Bielefelds Trainer Jörg Weber fair und korrekt anerkannte. Das brachte ihm während der Pressekonferenz im Vereinsheim Applaus ein, hellte seine Stimmung aber nicht im Geringsten auf.
"Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Bei uns sieht alles ganz gepflegt aus, es bringt aber nichts ein", setzte der Coach an, um nach einem kurzen Luftzug ans Eingemachte zu gehen. Brav und naiv seien seine Schützlinge gewesen - und ungeschickt. Außerdem habe jegliche Wettkampf-Aggressivität und Galligkeit gefehlt. "Zu allem Überfluss haben wir in den entscheidenden Situationen stets das Falsche gemacht", sagte Weber und schüttelte ob des nicht abgerufenen Potenzials ungläubig mit dem Kopf.
Oestrich hingegen hatte beinahe das Maximum aus seinen Möglichkeiten gemacht. Die Sportfreunde spielen diese Oberliga schließlich mit der "Mission, Platz elf zu erreichen", wie es die Vereinshomepage ausdrückte. Aus den Lautsprecherboxen des idyllischen Schleddestadions krakeelte ein Dutzend Mal: "Eine Region, ein Ziel - Platz elf." Beseelt von dieser Vorgabe rackerten die Mannen von Trainer Oliver Ruhnert nach Kräften. Sie überstanden eine schwächere Anfangsviertelstunde, um für den Rest der ersten Hälfte das Zepter zu schwingen. Das 1:0 durch Courtoglou (24.) war dazu das Initial.
Anschließend deckte Oestrich die Schwächen der Arminen, die in Profi Stefan Aigner den einzigen Kicker mit Normalform hatten, gnadenlos auf. Sobald die Gastgeber schnell und steil in die Spitze arbeiteten - wie auch beim 2:0 durch Sarisoy (82.) - geriet die junge Innenverteidigung um Marcel Stadel (20 Jahre) und Maik Rodenberg (18) ins Wanken. Da waren sie wieder die Kritikpunkte des Trainers: "Naiv, brav, ungeschickt."
Ähnlich wirkte auch Dominik Jansen. Allerdings muss man dem Stürmer mildernde Umstände geben, er erhielt erst nach 57 (!) Minuten ein brauchbares Anspiel. Den ersten ordentlichen Schuss aufs Tor brachte Einwechselspieler Olcay Turhan zustande - nach 67 (!) Minuten.
Wie harmlos die Bielefelder zu Werke gingen, belegt auch die einzig diskussionswürdige Szene der Begegnung. Als Thilo Versick im Strafraum den Ball an seinem Kontrahenten vorbei gelegt hatte und dem Leder hinterher wollte, rammte Dolezych ihn kurzerhand in den Boden (62.). Schiedsrichter Nowak entschied bei dem elfmeterwürdigen Foul wahrscheinlich nicht auf Strafstoß, weil sämtliche Oestricher derart engagiert in die Zweikämpfe gingen. Das Glück ist eben mit dem Tüchtigen.
SF Oestrich - Arminia II 2:0
SF Oestrich: Limberg – Tuysuz, Schweer, Langenbach, Dolezych – Hensel, Tomaschewski (66. Sarisoy), Rothholz, Juchum – Sönmez (80. Gökcek), Courtoglou (62. Placzek).
DSC Arminia II: Riemer – Schmidt (76. Kalkan), Stadel, Rodenberg (62. Turhan), Kollmeier – Fischer, Zech – Aigner, Basdas (46. Trisic), Versick – Jansen.
Zuschauer: 600.
Schiedsrichter: Schiedsrichter Nowak aus Bottrop und seine Kollegen Arends sowie Tending aus Gelsenkirchen agierten absolut souverän und hatten die Ereignisse stets im Griff. Allerdings hielt sich der Unparteiische mit sehr vielen Kleinigkeiten auf. Die umstrittene Szene – der Zweikampf im Strafraum der Gastgeber zwischen Dolezych und Versick (62.) – hätte man mit gutem Gewissen als Foulelfmeter auslegen können.
Gelbe Karte: Limberg (Zeitspiel).
Eckenverhältnis: 1:4 (0:2)
Chancenverhältnis: 8:5 (5:1)
Tore:
1:0 (24.) Achilleas Courtoglou; Maik Rodenberg bedrängt seinen Gegenspieler an der Grundlinie zu halbherzig, so dass dieser nach innen flanken kann. Dort steht Marcel Stadel zu weit weg vom Torschützen. Courtoglou rutscht in den Ball und trifft.
2:0 (82.) Serafettin Sarisoy; der Einwechselspieler schließt auf der linken Seite einen sehenswerten Konter der Hausherren ab. Zuvor hatte Oestrich die Dreier-Abwehrkette der Bielefelder mit zwei schnellen Pässen auf rechts und einer weiten Flanke ausgehebelt.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1749829
FUSSBALL-OBERLIGA: Arminias Amateure patzen zum Saisonauftakt bei den Sportfreunden Oestrich - 0:2
VON MATTHIAS FOEDE
Iserlohn-Oestrich. Meister und die, die es werden wollen, hatten es schwer am Wochenende. Der VfB Stuttgart stolperte glücklich in die zweite Runde des DFB-Pokals. Arminias Amateure - Titelaspirant in der Fußball-Oberliga - stürzten zum Saisonauftakt mit ihrem 0:2 (0:1) bei Oestrich-Iserlohn sich selbst sowie auch einen zweifachen Meister in eine Glaubenskrise.
Werner Teves-Humme, seines Zeichens Sponsor der Iserlohner, hatte in den vergangenen zwei Jahren das Tippspiel der Sportfreunde gewonnen und dabei mit 32 Zählern die magische 30-Punkte-Mauer durchbrochen. Eine famose Leistung, die ihm im Stadionheft der Oestricher den Titel "Tippkönig" einbrachte. Allerdings ist dieser Ruhm schon nach dem ersten Spiel ein wenig verblasst. Teves-Humme tippte im Vorfeld der Partie gegen Arminia II bewusst nicht auf sein Team und prognostizierte einen 3:1-Erfolg der Ostwestfalen.
Am Sonntagabend musste der Tippkönig nach dem 2:0-Sieg der Oestricher seinen Leuten sicher Rede und Antwort stehen - zumal der erste Dreier der Spielzeit absolut verdient war, wie auch Bielefelds Trainer Jörg Weber fair und korrekt anerkannte. Das brachte ihm während der Pressekonferenz im Vereinsheim Applaus ein, hellte seine Stimmung aber nicht im Geringsten auf.
"Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Bei uns sieht alles ganz gepflegt aus, es bringt aber nichts ein", setzte der Coach an, um nach einem kurzen Luftzug ans Eingemachte zu gehen. Brav und naiv seien seine Schützlinge gewesen - und ungeschickt. Außerdem habe jegliche Wettkampf-Aggressivität und Galligkeit gefehlt. "Zu allem Überfluss haben wir in den entscheidenden Situationen stets das Falsche gemacht", sagte Weber und schüttelte ob des nicht abgerufenen Potenzials ungläubig mit dem Kopf.
Oestrich hingegen hatte beinahe das Maximum aus seinen Möglichkeiten gemacht. Die Sportfreunde spielen diese Oberliga schließlich mit der "Mission, Platz elf zu erreichen", wie es die Vereinshomepage ausdrückte. Aus den Lautsprecherboxen des idyllischen Schleddestadions krakeelte ein Dutzend Mal: "Eine Region, ein Ziel - Platz elf." Beseelt von dieser Vorgabe rackerten die Mannen von Trainer Oliver Ruhnert nach Kräften. Sie überstanden eine schwächere Anfangsviertelstunde, um für den Rest der ersten Hälfte das Zepter zu schwingen. Das 1:0 durch Courtoglou (24.) war dazu das Initial.
Anschließend deckte Oestrich die Schwächen der Arminen, die in Profi Stefan Aigner den einzigen Kicker mit Normalform hatten, gnadenlos auf. Sobald die Gastgeber schnell und steil in die Spitze arbeiteten - wie auch beim 2:0 durch Sarisoy (82.) - geriet die junge Innenverteidigung um Marcel Stadel (20 Jahre) und Maik Rodenberg (18) ins Wanken. Da waren sie wieder die Kritikpunkte des Trainers: "Naiv, brav, ungeschickt."
Ähnlich wirkte auch Dominik Jansen. Allerdings muss man dem Stürmer mildernde Umstände geben, er erhielt erst nach 57 (!) Minuten ein brauchbares Anspiel. Den ersten ordentlichen Schuss aufs Tor brachte Einwechselspieler Olcay Turhan zustande - nach 67 (!) Minuten.
Wie harmlos die Bielefelder zu Werke gingen, belegt auch die einzig diskussionswürdige Szene der Begegnung. Als Thilo Versick im Strafraum den Ball an seinem Kontrahenten vorbei gelegt hatte und dem Leder hinterher wollte, rammte Dolezych ihn kurzerhand in den Boden (62.). Schiedsrichter Nowak entschied bei dem elfmeterwürdigen Foul wahrscheinlich nicht auf Strafstoß, weil sämtliche Oestricher derart engagiert in die Zweikämpfe gingen. Das Glück ist eben mit dem Tüchtigen.
SF Oestrich - Arminia II 2:0
SF Oestrich: Limberg – Tuysuz, Schweer, Langenbach, Dolezych – Hensel, Tomaschewski (66. Sarisoy), Rothholz, Juchum – Sönmez (80. Gökcek), Courtoglou (62. Placzek).
DSC Arminia II: Riemer – Schmidt (76. Kalkan), Stadel, Rodenberg (62. Turhan), Kollmeier – Fischer, Zech – Aigner, Basdas (46. Trisic), Versick – Jansen.
Zuschauer: 600.
Schiedsrichter: Schiedsrichter Nowak aus Bottrop und seine Kollegen Arends sowie Tending aus Gelsenkirchen agierten absolut souverän und hatten die Ereignisse stets im Griff. Allerdings hielt sich der Unparteiische mit sehr vielen Kleinigkeiten auf. Die umstrittene Szene – der Zweikampf im Strafraum der Gastgeber zwischen Dolezych und Versick (62.) – hätte man mit gutem Gewissen als Foulelfmeter auslegen können.
Gelbe Karte: Limberg (Zeitspiel).
Eckenverhältnis: 1:4 (0:2)
Chancenverhältnis: 8:5 (5:1)
Tore:
1:0 (24.) Achilleas Courtoglou; Maik Rodenberg bedrängt seinen Gegenspieler an der Grundlinie zu halbherzig, so dass dieser nach innen flanken kann. Dort steht Marcel Stadel zu weit weg vom Torschützen. Courtoglou rutscht in den Ball und trifft.
2:0 (82.) Serafettin Sarisoy; der Einwechselspieler schließt auf der linken Seite einen sehenswerten Konter der Hausherren ab. Zuvor hatte Oestrich die Dreier-Abwehrkette der Bielefelder mit zwei schnellen Pässen auf rechts und einer weiten Flanke ausgehebelt.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/?cnt=1749829
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