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Alexander Schmidt [ ]

18.11.2012 - 18:27 Uhr
Alexander Schmidt [ ] |#361
25.02.2013 - 08:56 Uhr
Nur dass sie in diesem Fall eher den falschen Spieler trifft.
Der Fehler wird vor dem Kopfball gemacht.
Stoppelkamp spielt den Ball zunächst unnötig ins Aus, um sich gleich danach noch an der Außenlinie übertölpeln zu lassen, so dass die Flnake ungehindert geschlagen werden kann.
Da der Stürmer in solchen Situationen dann immer den Vorteil hat, mit dem Gesicht zum Tor zu stehen und den Laufweg bestimmen zu können, ist das einfach unglaublich schwer zu verteidigen, auch bei 15 cm mehr Körpergröße.

Ansonsten sehe ich, der Schmidts Aussagen in der Öffentlichkeit sonst häufig sehr kritisch sieht, dieses Mal auch keinen großen Fehltritt.
Fehler vor Gegentore darf man ruhig mal ansprechen - so lange die Kritik auch den Richtigen trifft und im Rahmen bleibt.
Alexander Schmidt [ ] |#362
25.02.2013 - 09:01 Uhr
Sauber Alex, ganz ehrlich mir gefällte wie die Mannschaft spielt, kämpft und ackert.
Mach weiter so, die Ergebnisse werden noch kommen.
Auch bei den Einwechslungen hat man schon gesehen das er da ein besseres Verständnis hat als Maurer. Der Kamera der ist so schnell, habt ihr gesehen wie der gelaufen ist, wenn er so weiter macht unbedingt halten.
Hoffe das Alex wieder an seinem Jugendwahn anknüpft und Wanne nochmal die Chance bekommt, hat mir gut gefallen der Junge, auch Tomasov spielt besser unter Schmidt.
Es sind viel zu viele alte Hasen immer geholt worden weil man dachte der bringt uns mit seiner Erfahrung weiter, finde die jungen sind hungriger. Man muss eine Junge Mannschaft aufbauen und danach gezielt verstärken. Hat auch bei Pauli, Düsseldorf und bei noch paar anderen gut geklappt wir brauchen eine Mannschaft mit der wir langfristig planen können.
Biero gehört für mich nur als Backup, der könnte wenn er sagen wir mal in der 70 Minute eingewechselt wir auch frischen Wind bringen.
Bitte Schindler statt Bülow spielen lassen.
Aber der Alex macht des scho xD
Blau bleim
Mfg BoyinBlue
Alexander Schmidt [ ] |#363
25.02.2013 - 09:54 Uhr
Zitat von loewenmartin67:
Die Kritik von Schmidt gestern waren völlig normale Trainer-Worte und der GernerLöwe sollte ein Mitarbeitergespräch in einem kaufmännischen Unternehmen mit 50 Leuten nicht mit den Fußballgeschäft verwechseln.


Hi loewenmartin,

die Prinzipien des guten Umgangs mit Menschen sind überall gleich, in jedem Business. Ich habe schon genügend Branchen von innen gesehen, um mir DARÜBER sicher zu sein.

Wie gesagt: Das Problem liegt im Wie und zwischen den Zeilen. Man muss schon eine erhöhte Sensibilität bei diesem Thema mitbringen, um wahrzunehmen, dass die Äußerung problematisch ist.

"Im kaufmännischen Bereich" machen das übrigens auch mehr als 90% aller Führungskräfte falsch. - Daher sind die wenigen positiven Gegenbeispiele ja auch so wertvoll. An denen kann man sich orientieren.

- Und diese positiven Gegenbeispiele gibts auch im Fußballgeschäft. Eine Variante von mehreren ist sicher Marco Kurz. Aber es gibt auch andere, die ein ganz anderes Temperament haben und trotzdem hier gut aufgestellt sind. Aus großem Abstand heraus würde ich mal vermuten, dass Jürgen Klopp so einer ist.

Ich lege aber meine Hand dafür ins Feuer, dass das nicht jeder Trainer lernen wird. Es gibt einfach auch persönliche Dispositionen, die es einem sehr erschweren oder sehr erleichtern können, sich hier weiterzuentwickeln. Wie Schmidt hier aufgestellt ist, weiß ich nicht und maße ich mir auch gar nicht an zu wissen. Ich nehme nur seine Äußerung über die Medien wahr und was für Gefühle das bei mir auslöst. Nicht mehr und nicht weniger. Ich wünsche ihm wie gesagt, dass er auch diese Kurve kriegt.

Und man kann aus meiner Sicht auch mit einem massiven Empathie-Defizit eine zeitlang erfolgreich sein als Trainer. Genauso wie man als Trainer erfolglos sein kann, obwohl man als Führungskraft "eine komplette Persönlichkeit ist". Im Fußball ist das sicher nicht der einzige Erfolgsfaktor. Wenn, dann ist das eine Besonderheit in DIESEM Business. In der Wirtschaft ist DAS zunehmend anders, da verabschiedet man sich grade ganz allmählich von der "fachlichen Führung", d.h. dass jemand deswegen Führungskraft wird, weil er über irgendwas mehr weiß. D.h. was dann übrig bleibt ist eben Persönlichkeit, die Mitarbeiter demotiviert oder die dafür sorgt, dass die natürliche Motivation intakt bleibt, die die Leute von ganz allein mitbringen.

Aber das ist alles hier natürlich OT. Ich sprech nur darüber, weil Du auf die Vergleichbarkeit eingegangen bist.

Herzlich,
der Gerner
Alexander Schmidt [ ] |#364
26.02.2013 - 13:24 Uhr
Da hat der liebe AS mal gegen Braunschweig eine Maurer-Taktik gezaubert und schwupp ....

lieber wieder klein-klein a la Barca ... ach ne Angebote aus 1. Liga ...bitte geh
Alexander Schmidt [ ] |#365
26.02.2013 - 14:10 Uhr
Zitat von RWE-Payne-60:
Da hat der liebe AS mal gegen Braunschweig eine Maurer-Taktik gezaubert und schwupp ....

lieber wieder klein-klein a la Barca ... ach ne Angebote aus 1. Liga ...bitte geh


Gesund?!
Alexander Schmidt [ ] |#366
26.02.2013 - 15:30 Uhr
Zitat von GernerLoewe:
Nimm mal unseren Ex-Trainer Marco Kurz als Vergleich (ich weiß, das ist heikel, weil wir auch unter ihm nicht aufgestiegen sind) - Der agiert als Führungskraft vorbildlich: Hoffenheim hat eine wirklich desaströse Leistung gegen den FCA hingelegt. Kurz spricht das auch öffentlich an, aber WIE macht er das? Er verweist auf Sascha Mölders und macht damit klar, was seine POSITIVE Erwartung an seine eigenen Stürmer gewesen wäre. Er verweist damit auf ein "konkretes role model mit aktuellem Bezug und hoher Relevanz" ;) Das ist eine elegante Art, das zu machen. Denn daran können sich seine Stürmer im nächsten Spiel orientieren.


Was sagst du dann dazu, GL?

Zitat
"Roberto Firmino hat bewiesen, dass er mit der Situation nicht umgehen kann. Er wird es auch in Zukunft nicht können. Er kann‘s einfach nicht stemmen“, wetterte Kurz nach dem Lustlos-Auftritt des Mittelfeldspielers.



http://www.bild.de/sport/fussball/hoffenheim/300-mio-euro-in-die-tonne-getreten-29252890.bild.html
Alexander Schmidt [ ] |#367
26.02.2013 - 16:56 Uhr
Zitat von Haberfeldtreiber:
Zitat von GernerLoewe:
Nimm mal unseren Ex-Trainer Marco Kurz als Vergleich (ich weiß, das ist heikel, weil wir auch unter ihm nicht aufgestiegen sind) - Der agiert als Führungskraft vorbildlich: Hoffenheim hat eine wirklich desaströse Leistung gegen den FCA hingelegt. Kurz spricht das auch öffentlich an, aber WIE macht er das? Er verweist auf Sascha Mölders und macht damit klar, was seine POSITIVE Erwartung an seine eigenen Stürmer gewesen wäre. Er verweist damit auf ein "konkretes role model mit aktuellem Bezug und hoher Relevanz" ;) Das ist eine elegante Art, das zu machen. Denn daran können sich seine Stürmer im nächsten Spiel orientieren.


Was sagst du dann dazu, GL?

Zitat
"Roberto Firmino hat bewiesen, dass er mit der Situation nicht umgehen kann. Er wird es auch in Zukunft nicht können. Er kann‘s einfach nicht stemmen“, wetterte Kurz nach dem Lustlos-Auftritt des Mittelfeldspielers.



http://www.bild.de/sport/fussball/hoffenheim/300-mio-euro-in-die-tonne-getreten-29252890.bild.html


Finde ich gar nicht gut. So habe ich Kurz bei uns nicht in Erinnerung. - Die Mölders-Bemerkung finde ich dagegen nach wie vor eine gute Sache.

Schlimmer wär's allerdings noch, wenn er sowas wie AS gesagt hätte. Also z.B. "Ich hatte Firmino ja gesagt, dass... , aber er...". Dann wäre eindeutig klar, dass es dem Trainer rein darum geht, trotz Niederlage persönlich gut dazustehen und seine Haut zu retten. Hier scheint es mir eher so, dass das aus einem momentanen Affekt heraus kommt, für den man hinterher den Spieler um Entschuldigung bitten muss, falls es wirklich nur eine Äußerung im Eifer nach dem Gefecht war. Hierbei entscheidet dann aber der Spieler, ob er so eine Entschuldigung annehmen will (Regel: Man kann nur um Entschuldigung bitten, nicht "sich selbst entschuldigen") - Und das, OBWOHL der Spieler seine Leistung nicht gebracht hat und das in jedem Fall angesprochen werden muss. Wenn ich als Trainer aber noch cool bin, mache ich das grade in so einem Fall extrem nüchtern und sachlich, schnappe mir den Spieler 1,2 Tage nach dem Spiel (wenn ich sicher bin, dass ich selber meine Emotionen verarbeitet habe und so cool bin, wie es grade für so ein Gespräch nötig ist) zu einem Einzelgespräch, sage ihm, was ich im Spiel beobachtet habe, was meine Erwartung gewesen wäre, und frage ihn offen, was da aus seiner Sicht los war. Ich sage ihm dann auch offen, dass ich nach dieser Leistung extreme Probleme habe, ihn jemals wieder zu bringen, weil der Erfolg der Mannschaft und des Vereins über allem steht, und ich nun den Eindruck habe, dass ich diesen Erfolg gefährde, wenn ich ihn bringe. - Der Spieler muss die Möglichkeit haben, seine Sicht der Dinge zu äußern. Von der Art und Weise und ob hier neue Informationen zu Tage kommen, hängt dann ab, wie es weiter geht. Entscheidend ist, dass der Ausgang dieses Gesprächs nicht von vornherein von meiner Seite fest steht. Es muss trotz der desaströsen Leistung eines Spielers in einem echten Schlüsselspiel ein echtes ergebnisoffenes Gespräch sein. - Nehmen wir nur das Beispiel, ein Spieler hätte private Probleme, die er bisher nicht geäußert hat und die sich über so eine Leistung indirekt bemerkbar machen. Dann muss dafür Raum und das Vertrauen da sein, dass der Spieler mir das sagt. - Nur dann kann ich als Trainer darauf eingehen und klarmachen, dass ich das in Zukunft wissen will, BEVOR ich meine Aufstellung mache.

Alternative: Kurz meint das auch noch nach Abklingen des Affekts, macht Ernst und bringt Firmino nie wieder. Das wäre für mich die logische Konsequenz einer solchen öffentlichen Äußerung, zu der ich fortan konsequent und ohne Abstriche stehen muss, wenn ich von meiner Mannschaft in Zukunft ernst genommen werden will.

Aber wie gesagt: Für mich überhaupt kein guter Umgang mit der Causa Firmino von Kurz. Hoffenheim interessiert mich zu wenig, um das weiter zu verfolgen. Aber WENN mich der Verein interessieren würde, wäre ich sehr gespannt, ob Kurz Firmino nach dieser öffentlichen Äußerung jemals wieder bringt. Oder eben nicht.

Auf jeden Fall beobachtet jeder in der Mannschaft eine solche Äußerung. Und sie hat daher Folgen. Welche auch immer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GernerLoewe am 26.02.2013 um 17:12 Uhr bearbeitet
Alexander Schmidt [ ] |#368
26.02.2013 - 20:53 Uhr
Irgendwie hängt ihr mir das Thema Spielerkritik und öffentliches Auftreten zu hoch... klar, AS hat einfach Defizite im Umgang mit den Medien- er stand bisher auch einfach nicht so im Zentrum des Interesses. Des weiteren ist er natürlich unter einem Riesendruck und selbstverständlich hätte er in manchen Situationen einfach mal besser nix gesagt. Aber:

Wenn man so auf den Tenor der Spieler hört, erreicht er die Mannschaft ganz gut und kommt mit seiner Philosophie auch an. Benny Lauth hat sich da, glaub ich, auch ein par mal geäußert. Das merkt man der Mannschaft doch auch an. Wir haben jetzt zweimal ein Spiel gedreht, was unter RM so gut wie nie passiert ist, die Mannschaft glaubt also an die eigene Stärke. Alex Schmitdt hat zwar gegen Bochum mit seiner Aufstellung überdreht, dafür hat er gegen Braunschweig, wie oft unter Maurer gewünscht, agressiv eingewechselt und ist dafür auch belohnt worden. Sowas verschafft ihm in der Mannschaft auch Respekt.

Ein ganz anderer positiver Effekt, der mit Führung eher nix zu tun hat und der mir seit der Winterpause aufgefallen ist, wir kriegen hinten raus immer nochmal ne zweite Luft. Da hat er in der Winterpause an der richtigen Stelle angesetzt. Scheint doch eine gute Trainingssteuerung am Start zu haben.

Mir gehts nicht drum, AS über den grünen Klee zu loben; dafür hat er auch schon genug falsch gemacht. Aber man kann doch auch mal die positiven Dinge sehen und herausstellen.
Alexander Schmidt [ ] |#369
27.02.2013 - 00:27 Uhr
Hi Hoopaholic,

ich bin da ganz bei Dir. Ich hab auch bisher den Eindruck, dass AS einiges richtig machen muss, sonst wäre so ein Auftritt wie gegen Braunschweig und auch die anderen Spiele kaum denkbar.

Nur bei schlechter Führung bin ich empfindlich, weil ich aus meiner Berufspraxis weiß, dass Du so keinen nachhaltigen Erfolg mit einem Team haben kannst, nur kurzfristigen. - Aber ich habe immer noch die Hoffnung, das AS als Profitrainer einfach noch am Anfang steht und weiter dazu lernen wird. - Aber die Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen. Er macht mir bisher nicht den Eindruck von jemandem, der übermäßig auf Dazulernen gepolt ist. Irgendwie spielt er mir zu sehr den "schon kompletten Trainer", vielleicht weil er denkt, dass er das muss in einer Medienstadt wie München und mit einem überkritischen Investor im Gnack.

Aber das ist wirklich eine sehr, sehr gewagte Einschätzung. So aus der Ferne, rein über die Medien. Auch dafür würde ich nicht die Hand ins Feuer legen, dass ich damit richtig liege.

Aber lass uns einfach mal schauen, wie sich die Dinge entwickeln. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

LG,
GL
Alexander Schmidt [ ] |#370
27.02.2013 - 02:48 Uhr
Zitat von GernerLoewe:
Nur bei schlechter Führung bin ich empfindlich, weil ich aus meiner Berufspraxis weiß, dass Du so keinen nachhaltigen Erfolg mit einem Team haben kannst, nur kurzfristigen. - Aber ich habe immer noch die Hoffnung, das AS als Profitrainer einfach noch am Anfang steht und weiter dazu lernen wird. - Aber die Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen. Er macht mir bisher nicht den Eindruck von jemandem, der übermäßig auf Dazulernen gepolt ist. Irgendwie spielt er mir zu sehr den "schon kompletten Trainer", vielleicht weil er denkt, dass er das muss in einer Medienstadt wie München und mit einem überkritischen Investor im Gnack.

Aber das ist wirklich eine sehr, sehr gewagte Einschätzung. So aus der Ferne, rein über die Medien. Auch dafür würde ich nicht die Hand ins Feuer legen, dass ich damit richtig liege.


Man sollte hier dazu sagen, dass nicht jeder Trainer für eine langfristige Tätigkeit geeignet ist. Wenn Schmidt uns nur kurzfristig Erfolg bringen könnte (jetzt mal angenommen, deine Hypothese stimmt), sollten wir damit zufrieden sein.

Man muss nicht immer nach einem Trainer für die nächsten 20 Jahre suchen.
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