| Geburtsdatum | 25.11.1981 |
|---|---|
| Alter | 44 |
| Nat. |
Spanien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Chelsea |
Xabi Alonso
05.10.2022 - 19:14 Uhr
10.11.2022 - 12:20 Uhr
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
10.11.2022 - 12:23 Uhr
Zitat von Wormy
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
10.11.2022 - 12:30 Uhr
Zitat von Marsupilami
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
Zitat von Wormy
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
10.11.2022 - 12:47 Uhr
Zitat von AaronLennon
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Zitat von Marsupilami
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
Zitat von Wormy
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
10.11.2022 - 13:05 Uhr
Zitat von Marsupilami
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
Zitat von AaronLennon
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Zitat von Marsupilami
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
Zitat von Wormy
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
Die Stabilität der defensive würde ich nicht als minimale Verbesserung werten. Man kann die Spielidee schon sehen, richtig deutlich wird sie aus den verschiedenen bereits genannten Gründen noch nicht - liegt auch an der Verunsicherung der Mannschaft. Wichtig ist vor allem, dass wir im Winter einen ballsicheren 6er holen. Dann wird Alonsos System deutlich besser funktionieren, da Andrich als Ballverteiler ungeeignet ist.
10.11.2022 - 13:08 Uhr
Zitat von danny06
Die Stabilität der defensive würde ich nicht als minimale Verbesserung werten. Man kann die Spielidee schon sehen, richtig deutlich wird sie aus den verschiedenen bereits genannten Gründen noch nicht - liegt auch an der Verunsicherung der Mannschaft. Wichtig ist vor allem, dass wir im Winter einen ballsicheren 6er holen. Dann wird Alonsos System deutlich besser funktionieren, da Andrich als Ballverteiler ungeeignet ist.
Zitat von Marsupilami
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
Zitat von AaronLennon
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Zitat von Marsupilami
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
Zitat von Wormy
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
Die Stabilität der defensive würde ich nicht als minimale Verbesserung werten. Man kann die Spielidee schon sehen, richtig deutlich wird sie aus den verschiedenen bereits genannten Gründen noch nicht - liegt auch an der Verunsicherung der Mannschaft. Wichtig ist vor allem, dass wir im Winter einen ballsicheren 6er holen. Dann wird Alonsos System deutlich besser funktionieren, da Andrich als Ballverteiler ungeeignet ist.
Den 6er brauchen wir zwingend, da bin ich bei dir. Da mussten sowohl Seoane als auch Alonso die Fehlplanung von Rolfes ausbaden.
Ich bin auch nicht hoffnungslos wie ihr bei Alonso, nur eben nicht so optimistisch.
10.11.2022 - 13:28 Uhr
Zitat von Marsupilami
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
Zitat von AaronLennon
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Zitat von Marsupilami
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
Zitat von Wormy
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Zitat von Marsupilami
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Hat echt großes Glück, dass (sofern es stimmt) weder Diaby noch Wirtz für die WM nominiert worden werden und er im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten mehr oder weniger die gesamte Offensive hier hat, um endlich mal so etwas wie einen Spielansatz und eine Taktik zu entwickeln (sofern man ihm das zutraut und keinen Schlussstrich zieht).
Finde ich ebenfalls gut. Dann hat er ein bisschen mehr vom Team um vernünftig trainieren zu können. Eine Taktik ist ja vorhanden. Wenn man sich anschaut, wie er unter Real Sociedad hat spielen lassen, weiß man, dass er es so auch bei uns implementieren will. Das große Problem ist aktuell die mangelnde Trainingszeit, die Pass- und Laufwege einzustudieren. Aktuell erkennt man diese in unserem Spiel nur im sehr vagen Ansatz.
Wichtig ist vor allem, wie sich die 6er und 10er bewegen. Da verfallen Andrich, Diaby und Co. sehr oft in alte Muster und man versucht immer über die AVs (Frimpong und Bakker) zu kommen, obwohl das so in der Taktik nicht vorgesehen ist. Liegt daran, dass Andrich nicht oft genug den Ball zu den IVs klatschen lässt, bis diese die 10er in den Halbräumen anspielen können. Nächstes Problem sind dann die 10er (Diaby etc.), die sich dann in diesen Halbräumen für den Vertikalpass gar nicht freilaufen und anbieten. Da bedarf es noch sehr intensiven Trainings bis das mal vernünftig umgesetzt wird. Vor allem unter gegnerischem Pressing.
Bei Sociedad hab ich die Taktik gesehen, bei uns leider nicht bislang
Ob gegen Köln, Brügge oder sonst wen: Einfach in der eigenen Hälfte warten, weil man die eigenen Lücken nicht geschlossen bekommt, ist keine Taktik. Schön, dass Köln in HZ2 überspielt war und sich simpel hat auskontern lassen.
Helfen wird natürlich auch, dass mit Wirtz der beste Spieler zurück ist. Nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball. Da ist Wirtz brutal wichtig.
Aber ansonsten ist bislang keine Entwicklung, Taktik oder ähnliches im Gegensatz zu Seoane erkennbar, im Gegenteil. Leider...
In den letzten drei Spielen sind wir zwei Mal ohne Gegentor geblieben und gestern hat der FC auch nur durch den Sonntagsschuss von Schmitz getroffen. Generell waren unsere Gegentore seit dem Frankfurt Spiel ein Elfmeter, ein Eigentor und eben jener Sonntagsschuss.
Ist das für Dich keine Entwicklung?
Wo würdest du denn bei einer kaputten und verunsicherten Mannschaft anfangen zu stabilisieren, etwa in der Offensive?
Ich frage mich manchmal halt wirklich, was hier genau erwartet wird. Dass es "klick" macht und dann ist alles wie früher? Sorry, aber das wäre ziemlich naiv zu glauben. In dem letzten halben Jahr ist soviel kaputt gegangen, das kann kein Trainer in zwei drei Spielen mal eben wieder hinbiegen.
Der FC hat gleichzeitig auch 2 mal Aluminium getroffen, Tigges recht freistehend. Dazu spielt Hradecky aktuell deutlich verbessert verglichen mit dem Saisonstart.
Sicher muss man mit der Defensive anfangen, aber die größte Änderung war das Umstellen auf eine meistens nicht gut abgestimmte 3er-Kette. Was uns völlig abgeht ist eine Idee, wie wir ein Spiel aufbauen wollen. Wir können mit dem Ball absolut nichts anfangen, wir haben keine Idee wie wir in der Zentrale agieren wollen und Alonso hat auch noch kein stabiles Gerüst gefunden. Die 3er-Kette rotiert ja personell auch immer wieder, einzig Hincapie ist hier die Konstante. Ich finde es erschreckend, wie riesig die Lücken im zentralen Mittelfeld sind, obwohl hier meistens 2 6er/8er vor einer 3er-Kette eigentlich den Raum schließen müssen.
Ich erwarte keine Wunderdinge und freue mich über die Punkte, die wir zuletzt geholt haben. Aber ich würde zumindest gerne Ansätze sehen, wie Alonso zukünftig spielen lassen will. Und wir wissen bislang nichts mit dem Ball anzufangen. Wir profitieren extrem von unserer rechten Seite mit Frimpong und Diaby, die über ihre Einzelklasse die Spiele entscheiden. Aber abgesehen davon kommt noch nichts für die Offensive. Ich würde gerne irgendwas sehen, dass mir das Gefühl gibt, dass der Trainerwechsel eine gute Entscheidung war. Und das sehe ich persönlich nicht.
Wenn das andere wie du anders sehen und die minimale Verbesserung der defensiven Stabilität so werten, dann ist das völlig fein. Aber das ist nicht mein Anspruch an das Team und den Trainer.
Man muss genau hinschauen. Wie Alonso zukünftig spielen lassen will, sieht man anhand der Taktik bei Real Sociedad B. Du wirst ja nicht in den JETZIGEN Spielen sehen können, wie er zukünftig spielen lassen will. Das widerspricht sich ja auch. Zukunft = Spiele wie bei Real Sociedad B in der Aufstiegssaison.
Tatsächlich war ich schon im Spiel gegen Schalke sehr erstaunt, wie gut das Team die Taktik dort schon umgesetzt hatte und die Taktik von Alonso war dort deutlich zu erkennen. Das lag allerdings daran, dass das Team genug Zeit hatte es in Ruhe umzusetzen, da Schalke im Gegenpressing überhaupt nicht stattfand. Die Gegner danach haban uns diese Zeit nicht geschenkt. Köln in der ersten Hz gestern hat totales Gegenpressing betrieben. Dort konnte man am besten sehen, dass das Team die Taktik unter höherem überhaupt nicht umgesetzt bekommt. Resultat: Zurückfallen in alte Muster wie unter Seoane in den ersten Spielen. In der zweiten HZ sah das schon sehr viel besser aus. Dort konnte unter Druck per Doppelpass mit den AVs nach vorne entkommen werden.
Zudem ist die Taktik von Xabi Alonso relativ offensiv und erfordert dann auch riskantes Verteidigen, wenn wir im letzten Offensivdrittel sind und dort den Ball verlieren. Aber der Bayer möchte ja offensiven Fußball sehen und weiß, wie Xabi Alonso spielen lässt. Daher müssen sie auch die Geduld mitbringen, wenn zuerst die Defensive stabilisiert werden muss, obwohl man spektakulären Offensivfußball sehen möchte
Für die perfekte Umsetzung brauchst du viel mehr Zeit. Xabi Alsonso hatte bisher quasi lediglich Zeit um etwas Videoanalyse mit den Spielern durchzugehen. Ohne ein vernünftiges Trainingslager mit mehreren Woche intensivem taktischen Trainings wirst du da auch erstmal nicht großartig schnell etwas ändern können. Schon gar nicht, wenn das Team so verunsichert ist, wie in unserer aktuellen Phase. Viele denken sich das Ganze auch zu einfach und meinen, man müsste nur einen Schalter umlegen. Man muss sich bewusst werden, dass wir einen Krisenstart hatten, der bei uns vlt. alle 15 Jahre mal vorkommt. Das ist nicht vergleichbar mit den gewohnten schlechten Phasen zu Beginn der Rückrunde.
Ich blicke positiv in die Zukunft und denke, dass wir unter Xabi Alosno weitaus erfolgreicheren Fußball sehen werden als unter Seoane. Einfach weil Xabi Alonso ein Konzept mitbringt, das ich schon im ersten Spiel wiedererkennen konnte.
10.11.2022 - 13:55 Uhr
Möchte auch die Gelegenheit nutzen um ein erstes Fazit zu Alonso zu ziehen, da ich nicht glaube spielerisch/taktisch am Samstag noch groß überrascht zu werden.
Zunächst sei gesagt, dass spätestens nach dem Sieg gegen Köln, Alonso auch als Trainer in die Rückrunde gehen wird. Dafür ist Rolfes mit der Personalie zu viel Risiko eingegangen um dieses Kapitel bereits zu beenden. Gerade nachdem er die Transferperiode im Sommer verschlafen hat.
Grundsätzlich bin ich von Alonso bisher ziemlich enttäuscht.
Zunächst sei das System genannt, welches mir überhaupt nicht gefällt.
Ich sehe keinerlei Vorteile die uns die 3er Kette aktuell bringt. Von einigen wird die Stabilität in der Defensive hervorgeheben die für Alonso (so scheint es) Priorität Nr. 1 hat. Ich sehe allerdings nicht, wie die Mannschaft wirklich defensiv besser steht. Die Spiele zu 0 waren gegen Schalke, Brügge und Union. Alles Teams, die gefühlt nicht mal versucht haben ein Tor zu erzielen. Zu Schalke muss man nicht viel schreiben. Die waren zu dem Zeitpunkt absolute Katastrophe. Brügge hat sich von Minute 1 auch mit dem Unentschieden zufrieden gegeben und Union ist eine Mannschaft die mit Ball auch nicht viel Anfangen kann.
Sobald ein Gegner aber versucht hat offensiver zu spielen, haben wir auch in einer Regelmäßigkeit Gegentore kassiert und sind defensiv ordentlich ins wanken gekommen. Sinnbildlich auch gegen Köln die 1. Halbzeit. Obwohl wir so tief standen, konnte Köln immer wieder gefährlich vors Tor kommen.
Am Ende würde ich zwar attestieren, dass wir defensiver etwas besser stehen, dafür aber unser ganzes Spiel in der Offensive aufgeben. Zudem verschuldet Hradecky nicht mehr jedes Spiel ein Tor, sondern hat sich wieder gefangen.
Offensiv spielen wir aktuell katastrophal und haben unser Alonso meiner Meinung nach sogar verschlechtert. Alonso lebt aktuell nur von individueller Qualität. Normalerweise sollte ein Spielsystem die Stärken von den Spielern fördern, Spieler wie Diaby und Frimpong werden aber durch das System fast ausgebremst. Gefährlich wird es in der Regel nur, wenn Frimpong oder Diaby im 1 gg. 1 kreieren können bzw. Amiri aus dem Zentrum ins Dribbling geht.
Auch eine wirkliche Ballsicherheit sehe ich unter Alonso nicht. Den Ball durch die 3er bzw. 5er Kette laufen zu lassen ohne Raumgewinn und Tempo ist für mich kein Ballbesitzfußball bzw. zeugt nicht von Ballsicherheit. Auch müssen hier wieder die Gegner angesprochen werden. Vermutliche Dominanz durch Ballbesitz gab es für mich nur in wenigen Spielen bzw. nur dann, wenn die Gegner uns nicht angelaufen haben.
Sobald unsere Mannschaft gepresst wird, gab es kaum spielerische Lösungen sondern nur lange Bälle. Hier muss ich auch wieder die 3er Kette bemängeln. Wenn wir uns mal rausspielen können, fehlt es offensiv an Anspielstationen. Es gibt eigentlich keine leichten Entscheidungen bzw. Pässe für die Spieler. Da kann ich sogar die Einstellung von Diaby teilweise verstehen, der durch unsere Art Fußball zu spielen einfach nur frustriert sein muss (entschuldigt natürlich trotzdem nicht sein Einsatz bis zu seinem Tor).
Ebenfalls empfinde ich unser Pressing als ziemlich planlos bzw. nicht vorhanden. Den Gegner zu Fehlern zwingen um so in einfache Umschalltmomente zu gelangen, sehe ich kaum. Wir müssen natürlich nicht pressen, dann erwarte ich aber defensiv eine andere Leistung. Nicht pressen, aber auch nicht sicher stehen ergänzt sich einfach nicht.
Natürlich darf man unsere aktuelle sportliche Situation nicht ausblenden und trotzdem sehe ich Alonso zum aktuellen Zeitpunkt mehr als kritisch. Einen wirklichen Trainereffekt habe ich zu keinem Zeitpunkt wirklich gesehen.
Zudem frage ich mich, inwiefern die taktische Vorgabe seitens Alonso die Mannschaft tatsächlich stärkt.
Gerade nach einem 5:0 Sieg gegen Union könnte man doch mit etwas breiterer Brust ins Spiel gegen Köln starten. Stattdessen wird mit Amiri ein Leistungsträger aus der Startelf genommen und ein Tah, welcher aktuell nichts in der Startelf verloren hat (leider), wieder reingenommen. Dann wieder diese extrem defensive Vorgabe, die Köln einlädt nach vorne zu spielen. Somit kann meiner Meinung kaum Selbstbewusstsein aufgebaut werden.
Ich bin gespannt wie wir uns in der Rückrunde präsentieren werden. Mit neuen Spielern inklusive Wirtz muss eine deutliche Steigerung her.
Aber genau hier frage ich mich, wie viel die Entlassung von Seoane am Ende wirklich gebracht hat. Die Kritik richtet sich eigentlich an Rolfes packe ich aber trotzdem hier rein. Alonso konnte bisher kein System auf die Beine stellen, welches unser bisher vorhandenes Spielermaterial stärkt (natürlich gibt es Ausnahme einzelner Spieler wie Amiri). Stattdessen wird auf die Rückkehr von Wirtz, ein neuer 6er und eventuell ein neuer LV gehofft. Unter diesen Aspekten hätten wir auch bei Seoane bleibem können, der mit Wirtz auf dem Feld schon ein funktionieren System implementiert hatte. Alonso hingegen ist eine Wundertüte.
Am Ende bin ich überrascht wie viele Alonso positiv gegenüberstehen und ich frage mich, inwiefern sein Name hier eine Rolle spielt. Ich stehe der Personalie mehr als kritisch gegenüber, Alonso darf mich aber gerne eines besseren belehren.
Zunächst sei gesagt, dass spätestens nach dem Sieg gegen Köln, Alonso auch als Trainer in die Rückrunde gehen wird. Dafür ist Rolfes mit der Personalie zu viel Risiko eingegangen um dieses Kapitel bereits zu beenden. Gerade nachdem er die Transferperiode im Sommer verschlafen hat.
Grundsätzlich bin ich von Alonso bisher ziemlich enttäuscht.
Zunächst sei das System genannt, welches mir überhaupt nicht gefällt.
Ich sehe keinerlei Vorteile die uns die 3er Kette aktuell bringt. Von einigen wird die Stabilität in der Defensive hervorgeheben die für Alonso (so scheint es) Priorität Nr. 1 hat. Ich sehe allerdings nicht, wie die Mannschaft wirklich defensiv besser steht. Die Spiele zu 0 waren gegen Schalke, Brügge und Union. Alles Teams, die gefühlt nicht mal versucht haben ein Tor zu erzielen. Zu Schalke muss man nicht viel schreiben. Die waren zu dem Zeitpunkt absolute Katastrophe. Brügge hat sich von Minute 1 auch mit dem Unentschieden zufrieden gegeben und Union ist eine Mannschaft die mit Ball auch nicht viel Anfangen kann.
Sobald ein Gegner aber versucht hat offensiver zu spielen, haben wir auch in einer Regelmäßigkeit Gegentore kassiert und sind defensiv ordentlich ins wanken gekommen. Sinnbildlich auch gegen Köln die 1. Halbzeit. Obwohl wir so tief standen, konnte Köln immer wieder gefährlich vors Tor kommen.
Am Ende würde ich zwar attestieren, dass wir defensiver etwas besser stehen, dafür aber unser ganzes Spiel in der Offensive aufgeben. Zudem verschuldet Hradecky nicht mehr jedes Spiel ein Tor, sondern hat sich wieder gefangen.
Offensiv spielen wir aktuell katastrophal und haben unser Alonso meiner Meinung nach sogar verschlechtert. Alonso lebt aktuell nur von individueller Qualität. Normalerweise sollte ein Spielsystem die Stärken von den Spielern fördern, Spieler wie Diaby und Frimpong werden aber durch das System fast ausgebremst. Gefährlich wird es in der Regel nur, wenn Frimpong oder Diaby im 1 gg. 1 kreieren können bzw. Amiri aus dem Zentrum ins Dribbling geht.
Auch eine wirkliche Ballsicherheit sehe ich unter Alonso nicht. Den Ball durch die 3er bzw. 5er Kette laufen zu lassen ohne Raumgewinn und Tempo ist für mich kein Ballbesitzfußball bzw. zeugt nicht von Ballsicherheit. Auch müssen hier wieder die Gegner angesprochen werden. Vermutliche Dominanz durch Ballbesitz gab es für mich nur in wenigen Spielen bzw. nur dann, wenn die Gegner uns nicht angelaufen haben.
Sobald unsere Mannschaft gepresst wird, gab es kaum spielerische Lösungen sondern nur lange Bälle. Hier muss ich auch wieder die 3er Kette bemängeln. Wenn wir uns mal rausspielen können, fehlt es offensiv an Anspielstationen. Es gibt eigentlich keine leichten Entscheidungen bzw. Pässe für die Spieler. Da kann ich sogar die Einstellung von Diaby teilweise verstehen, der durch unsere Art Fußball zu spielen einfach nur frustriert sein muss (entschuldigt natürlich trotzdem nicht sein Einsatz bis zu seinem Tor).
Ebenfalls empfinde ich unser Pressing als ziemlich planlos bzw. nicht vorhanden. Den Gegner zu Fehlern zwingen um so in einfache Umschalltmomente zu gelangen, sehe ich kaum. Wir müssen natürlich nicht pressen, dann erwarte ich aber defensiv eine andere Leistung. Nicht pressen, aber auch nicht sicher stehen ergänzt sich einfach nicht.
Natürlich darf man unsere aktuelle sportliche Situation nicht ausblenden und trotzdem sehe ich Alonso zum aktuellen Zeitpunkt mehr als kritisch. Einen wirklichen Trainereffekt habe ich zu keinem Zeitpunkt wirklich gesehen.
Zudem frage ich mich, inwiefern die taktische Vorgabe seitens Alonso die Mannschaft tatsächlich stärkt.
Gerade nach einem 5:0 Sieg gegen Union könnte man doch mit etwas breiterer Brust ins Spiel gegen Köln starten. Stattdessen wird mit Amiri ein Leistungsträger aus der Startelf genommen und ein Tah, welcher aktuell nichts in der Startelf verloren hat (leider), wieder reingenommen. Dann wieder diese extrem defensive Vorgabe, die Köln einlädt nach vorne zu spielen. Somit kann meiner Meinung kaum Selbstbewusstsein aufgebaut werden.
Ich bin gespannt wie wir uns in der Rückrunde präsentieren werden. Mit neuen Spielern inklusive Wirtz muss eine deutliche Steigerung her.
Aber genau hier frage ich mich, wie viel die Entlassung von Seoane am Ende wirklich gebracht hat. Die Kritik richtet sich eigentlich an Rolfes packe ich aber trotzdem hier rein. Alonso konnte bisher kein System auf die Beine stellen, welches unser bisher vorhandenes Spielermaterial stärkt (natürlich gibt es Ausnahme einzelner Spieler wie Amiri). Stattdessen wird auf die Rückkehr von Wirtz, ein neuer 6er und eventuell ein neuer LV gehofft. Unter diesen Aspekten hätten wir auch bei Seoane bleibem können, der mit Wirtz auf dem Feld schon ein funktionieren System implementiert hatte. Alonso hingegen ist eine Wundertüte.
Am Ende bin ich überrascht wie viele Alonso positiv gegenüberstehen und ich frage mich, inwiefern sein Name hier eine Rolle spielt. Ich stehe der Personalie mehr als kritisch gegenüber, Alonso darf mich aber gerne eines besseren belehren.
10.11.2022 - 14:39 Uhr
Zitat von nargile
Wenn die Seoane-Jünger nur mal genauso genau beim guten Gerardo hingeschaut hätten.
Nach erwarteten Punkten standen wir übrigens bis zu Seoanes Entlassung auf Platz 15, unter Alonso stehen wir nach erwarteten Punkten auf Platz 6 (kein Scheiß). In den 8 Spielen unter Seoane hatten wir im Schnitt 1,6 xG für uns und 1,87 xG gegen uns. unter Alonso haben wir 1,32 für uns und 1,49 gegen uns. Allerdings stammen die Hälfte dieser Chancen aus dem Spiel gegen Frankfurt, in dem wir in Unterzahl auseinander fielen. Aber selbst wenn man das außer Acht lässt, haben wir unter ihm ein wesentlich besseres Chancen- zu Gegenchancenverhältnis.
Was man auch sieht. Wir haben definitiv mehr Spielkontrolle und wir machen es den Gegnern viel schwieriger, zu Torchancen zu kommen. Im Spielaufbau sind auch bereits gute Ansätze zu erkennen, siehe die Tore gegen Union, die über die so arg kritisierte Dreierkette aufgebaut worden sind. Dafür spielen wir etwas weniger Chancen heraus - was auch logisch ist. Wenn man immer mit dem Kopf durch die Wand geht, klappt es irgendwann. Ist nur nicht sinnvoll, wenn man dem Gegner dafür die Tür aufhält.
Wenn die Seoane-Jünger nur mal genauso genau beim guten Gerardo hingeschaut hätten.
Nach erwarteten Punkten standen wir übrigens bis zu Seoanes Entlassung auf Platz 15, unter Alonso stehen wir nach erwarteten Punkten auf Platz 6 (kein Scheiß). In den 8 Spielen unter Seoane hatten wir im Schnitt 1,6 xG für uns und 1,87 xG gegen uns. unter Alonso haben wir 1,32 für uns und 1,49 gegen uns. Allerdings stammen die Hälfte dieser Chancen aus dem Spiel gegen Frankfurt, in dem wir in Unterzahl auseinander fielen. Aber selbst wenn man das außer Acht lässt, haben wir unter ihm ein wesentlich besseres Chancen- zu Gegenchancenverhältnis.
Was man auch sieht. Wir haben definitiv mehr Spielkontrolle und wir machen es den Gegnern viel schwieriger, zu Torchancen zu kommen. Im Spielaufbau sind auch bereits gute Ansätze zu erkennen, siehe die Tore gegen Union, die über die so arg kritisierte Dreierkette aufgebaut worden sind. Dafür spielen wir etwas weniger Chancen heraus - was auch logisch ist. Wenn man immer mit dem Kopf durch die Wand geht, klappt es irgendwann. Ist nur nicht sinnvoll, wenn man dem Gegner dafür die Tür aufhält.
Ich denke, dass wir hier 2 Sachen nicht verwechseln sollten.
Seoanes Entlassung zu kritisieren, und die jetzige Situation unter XA.
Das er kaum etwas ändern kann, war doch klar. Dafür was er an Zeit (und vor allem Trainingszeit auf dem Platz) hatte finde ich seine Ergebnisse grandios.
Unsere Probleme lagen aber gar nicht beim Trainer mMn sondern an der Transferpolitik und der Erwartungshaltung der GF.
Ich glaube auch, dass uns ein dominanter Ballbesitzfußball durchaus helfen könnte, aber was bringt es, wenn sich an der Durchwurschtel-Mentalität weiter oben im Verein nichts ändert und auf XA dann ein Pressingfanatiker, ein Kämpfer (Baumgart) oder jemand ganz anderes folgt?
Zumal du doch bei Seoane auch das Passiv-Werden nach Führungen gesehen hast, dass fand ich gegen Köln auch ganz extrem. Auch mit den Einwechslung von Demirbay für CHO.
10.11.2022 - 15:26 Uhr
Besser als die Spiele unter Seoane diese Saison. Schlechter als die Spiele unter Seoane letzte Saison. Identisches Spielermaterial wie unter Seoane diese Saison und unter Seoane letzte Saison.
Wer jetzt der bessere Trainer ist, kann sich jeder so zurechtdrehen, wie er will.
Wer jetzt der bessere Trainer ist, kann sich jeder so zurechtdrehen, wie er will.
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