Vorstand
01.06.2010 - 14:05 Uhr
Zitat von Kogge97
Du enthältst dich jeglicher Spekulation indem du spekulierst?
Zitat von Vincent_FCH_Vega
Ich enthalte mich jeglicher Spekulation, kann mir aber schon vorstellen, dass der angegebene Grund nicht unbedingt der ausschlaggebende war...
Ich enthalte mich jeglicher Spekulation, kann mir aber schon vorstellen, dass der angegebene Grund nicht unbedingt der ausschlaggebende war...
Du enthältst dich jeglicher Spekulation indem du spekulierst?
Du zählst hier Erbsen. Ich habe nicht gesagt was ausschlaggebend gewesen sein könnte und blablabla. Lediglich habe ich gesagt das es sicher andere ausschlaggebende Gründe geben wird.. Was? Keine Ahnung.
und statt mit 3 Wort langen Beiträgen hier den Beitragzähler in Schwung zu bringen könntest du dich auch mal mit einem aussagekräftigeren post beteiligen.
Möchte Herr Elgeti etwa jemand anderen an der Spitze haben, nachdem die Zustimmung zu seinen Plänen erfolgt ist?
Quelle: www.transfermarkt.de
Momentan denke ich, dass sich viele gewohnte Abläufe verschieben und ändern. An den vorher genannten Beispielen sieht man ja, dass die Stärke immer mehr aus dem Verein herauskommt. Dort muss es eine klare Strategie, ein gutes Konzept geben. Für was stehen wir als Verein? Wie wollen wir Fußball spielen? Und welche Art von Spieler oder Trainer benötigen wir dafür? Das sind entscheidende Fragen, die ein Verein für sich klären sollte. Im Normalfall arbeiten Trainer ja nur noch ganz selten längere Zeit bei einem Klub, auch wenn das nicht immer so gewollt ist. Nehmen wir zum Beispiel Mainz: Die hatten in den letzten Jahren immer herausragende Trainer und wenn Martin Schmidt weg ist, wird es dort auch weitergehen, weil sie einfach eine klare Philosophie haben und genau wissen, wie sie arbeiten. Daran kann man sehen, wie man Erfolg planen kann. Wenn man ein gutes Team hat, weiß was man möchte und als Verein die Idee vorgibt, ist das elementar wichtig.
Mit ein paar Tagen Abstand denke ich, dass man das ganz nüchtern betrachten kann. Sicher wünschen wir uns alle Ruhe im Verein, die durch solch einen Vorgang wieder gestört wird. Bezüglich der Gründe sollten wir nicht spekulieren, sondern dem Glauben schenken, was kommuniziert wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen familiären Notfall vorschiebt, um andere Gründe zu verbergen. Herrn Kompp gebührt also Dank, dass er den Verein über diese schwierige Zeit begleitet hat und uns auch sportlich mit Herrn Brand einen gut funktionierenden Trainer an die Seite gestellt hat. Es ist einerseits schade um die Ruhe, die im Verein herrschte, andererseits kann man diesen Schritt auch als Chance definieren. Kompp selber hat sich bei der Zusammensetzung des Vorstands selber die Rolle der sportlichen Kompetenz zugeschrieben, was ich immer für sehr ambitioniert gehalten habe. Die jetzige Situation gibt uns nun also die Möglichkeit, jemanden zu engagieren, der wirklich für die Position des Sportvorstands bzw. Sportdirektors geeignet ist. So jemanden zu finden ist natürlich keine leichte Aufgabe, aber ohne Kompp zu nahe treten zu wollen, denke ich, dass es Personen gibt, die mehr sportliche Kompetenz und ein größeres Netzwerk im sportlichen Bereich mitbringen und sehe dies auch als Chance für unseren Verein.
Konkrete Namen hierfür hatte ich bis dato nicht im Kopf, aber gerade hat TM.de einen solchen Kandidaten auf der Titelseite serviert. Ich möchte erwähnen, dass ich nicht auf denjenigen festgelegt bin, nur halte ich diese Richtung für interessant. Ein Ausschnitt des Interviews mit Herrn Becker nur mal als Beispiel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Takt1kfuchs am 23.04.2016 um 12:31 Uhr bearbeitet
Das, was du kopiert hast und das, was Becker sagt, sollte eigentlich allen längst klar sein. Sportlicher Erfolg ist planbar! Nur muss es Leute geben, die einen Plan im Kopf haben und diesen gemeinsam verfolgen. Für mich sind die besten Beispiele der BVB und Mainz.
Wichtig für Hansa wird es sein, dass man einen Manager/Sportdirektor/Sportvorstand findet, der sich dem Konzept, welches der Verein vorlegen muss, folgt.
Besonders spannend finde ich, dass du Kompp indirekt unterstellst, dass er wenig vernetzt ist und wenig sportliche Kompetenz hat. Das finde ich sehr gewagt. Er war vorher bei zwei Fußballvereinen angestellt und hat dort gelernt und mit Sicherheit einige Kontakte. Außerdem ist die Realität kein Fußballmanager-Spiel. Es gibt Berater noch und nöcher, die sich melden, Spieler anbieten. Dazu hast ein Verein seine Scouts, der Trainer hat Kontakte und und und. Ein Manager/Sportdirektor/Sportvorstand sucht und findet doch nicht allein die Spieler. Das Konstrukt ist viel komplexer.
Alles in allem halte ich die jetzige Situation für sehr gefährlich. Denn letztlich der Naxhfolger mit einem Trainer und einem Vorstand zusammenarbeiten, den er nicht wollte bzw. nicht selbst eingesetzt hat. Ich hoffe nur, dass wir bei Hansa endlich mal dahin kommen, dass der Verein und nicht der neue Manager/Sportdirektor/Sportvorstand den sportlichen Weg vorgibt. Aber beim aktuellen AR habe ich bisher ein ganz gutes Gefühl, dass DInge anders angepackt werden als bisher.
Wichtig für Hansa wird es sein, dass man einen Manager/Sportdirektor/Sportvorstand findet, der sich dem Konzept, welches der Verein vorlegen muss, folgt.
Besonders spannend finde ich, dass du Kompp indirekt unterstellst, dass er wenig vernetzt ist und wenig sportliche Kompetenz hat. Das finde ich sehr gewagt. Er war vorher bei zwei Fußballvereinen angestellt und hat dort gelernt und mit Sicherheit einige Kontakte. Außerdem ist die Realität kein Fußballmanager-Spiel. Es gibt Berater noch und nöcher, die sich melden, Spieler anbieten. Dazu hast ein Verein seine Scouts, der Trainer hat Kontakte und und und. Ein Manager/Sportdirektor/Sportvorstand sucht und findet doch nicht allein die Spieler. Das Konstrukt ist viel komplexer.
Alles in allem halte ich die jetzige Situation für sehr gefährlich. Denn letztlich der Naxhfolger mit einem Trainer und einem Vorstand zusammenarbeiten, den er nicht wollte bzw. nicht selbst eingesetzt hat. Ich hoffe nur, dass wir bei Hansa endlich mal dahin kommen, dass der Verein und nicht der neue Manager/Sportdirektor/Sportvorstand den sportlichen Weg vorgibt. Aber beim aktuellen AR habe ich bisher ein ganz gutes Gefühl, dass DInge anders angepackt werden als bisher.
Zitat von sportverrueckt
Das, was du kopiert hast und das, was Becker sagt, sollte eigentlich allen längst klar sein. Sportlicher Erfolg ist planbar! Nur muss es Leute geben, die einen Plan im Kopf haben und diesen gemeinsam verfolgen. Für mich sind die besten Beispiele der BVB und Mainz.
Wichtig für Hansa wird es sein, dass man einen Manager/Sportdirektor/Sportvorstand findet, der sich dem Konzept, welches der Verein vorlegen muss, folgt.
Besonders spannend finde ich, dass du Kompp indirekt unterstellst, dass er wenig vernetzt ist und wenig sportliche Kompetenz hat. Das finde ich sehr gewagt. Er war vorher bei zwei Fußballvereinen angestellt und hat dort gelernt und mit Sicherheit einige Kontakte. Außerdem ist die Realität kein Fußballmanager-Spiel. Es gibt Berater noch und nöcher, die sich melden, Spieler anbieten. Dazu hast ein Verein seine Scouts, der Trainer hat Kontakte und und und. Ein Manager/Sportdirektor/Sportvorstand sucht und findet doch nicht allein die Spieler. Das Konstrukt ist viel komplexer.
Alles in allem halte ich die jetzige Situation für sehr gefährlich. Denn letztlich der Naxhfolger mit einem Trainer und einem Vorstand zusammenarbeiten, den er nicht wollte bzw. nicht selbst eingesetzt hat. Ich hoffe nur, dass wir bei Hansa endlich mal dahin kommen, dass der Verein und nicht der neue Manager/Sportdirektor/Sportvorstand den sportlichen Weg vorgibt. Aber beim aktuellen AR habe ich bisher ein ganz gutes Gefühl, dass DInge anders angepackt werden als bisher.
Das, was du kopiert hast und das, was Becker sagt, sollte eigentlich allen längst klar sein. Sportlicher Erfolg ist planbar! Nur muss es Leute geben, die einen Plan im Kopf haben und diesen gemeinsam verfolgen. Für mich sind die besten Beispiele der BVB und Mainz.
Wichtig für Hansa wird es sein, dass man einen Manager/Sportdirektor/Sportvorstand findet, der sich dem Konzept, welches der Verein vorlegen muss, folgt.
Besonders spannend finde ich, dass du Kompp indirekt unterstellst, dass er wenig vernetzt ist und wenig sportliche Kompetenz hat. Das finde ich sehr gewagt. Er war vorher bei zwei Fußballvereinen angestellt und hat dort gelernt und mit Sicherheit einige Kontakte. Außerdem ist die Realität kein Fußballmanager-Spiel. Es gibt Berater noch und nöcher, die sich melden, Spieler anbieten. Dazu hast ein Verein seine Scouts, der Trainer hat Kontakte und und und. Ein Manager/Sportdirektor/Sportvorstand sucht und findet doch nicht allein die Spieler. Das Konstrukt ist viel komplexer.
Alles in allem halte ich die jetzige Situation für sehr gefährlich. Denn letztlich der Naxhfolger mit einem Trainer und einem Vorstand zusammenarbeiten, den er nicht wollte bzw. nicht selbst eingesetzt hat. Ich hoffe nur, dass wir bei Hansa endlich mal dahin kommen, dass der Verein und nicht der neue Manager/Sportdirektor/Sportvorstand den sportlichen Weg vorgibt. Aber beim aktuellen AR habe ich bisher ein ganz gutes Gefühl, dass DInge anders angepackt werden als bisher.
Sicher birgt so etwas immer auch Gefahr. Ich bin nur die Untergangsstimmung leid und versuche, dem Ganzen auch noch etwas positives abzugewinnen.
Kompp war vorher im Amateur- bis Halbprofi-Fußball tätig und wird sich dort mit Sicherheit ein gesundes Netzwerk aufgebaut haben und sicher auch sportliche Kompetenz mitbringen, das möchte ich überhaupt nicht in Frage stellen. Ich bezweifle nur, dass sich sein Netzwerk weit in den Bereich der 2. und 3. Liga erstreckt hat. Da gibt es, meiner Meinung nach, sicher einige Kandidaten, die dort deutlich mehr Kontakte und Erfahrung haben. Das ist gar nicht direkt gegen Kompp gerichtet, sondern eher durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche begründet und wurde indirekt dadurch bestätigt, dass der AR ihn damals v.a. aufgrund seiner Erfahrung mit Ausgliederungen benannte. Damals gab es auch einige Stimmen, die sich wunderten, dass er keine weitere sportliche Kompetenz in den Vorstand berufen hatte.
Sicher ist das Geschäft deutlich komplexer als ein Manager-Spiel, das habe ich auch nirgends in Frage gestellt. Genau so ist es auch klar, dass es für langfristigen Erfolg ein mannschaftsübergreifendes Konzept geben muss. Da frage ich mich aber, wo du das bei uns in den vergangenen Jahren gesehen hast bzw. was du denkst, wer das im Verein momentan vorgibt.
Für mich ist eher klar, dass der nun zu verpflichtende Sportvorstand / Sportdirektor dieses Konzept präsentieren und etablieren muss. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder werden sicher kein suffizientes sportliches Konzept präsentieren können, der AR ebenso wenig. Deshalb wird es bei der Suche darum gehen, einen geeigneten Kandidaten mit entsprechendem Konzept zu finden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Takt1kfuchs am 23.04.2016 um 13:21 Uhr bearbeitet Zitat von Vincent_FCH_Vega
Du zählst hier Erbsen. Ich habe nicht gesagt was ausschlaggebend gewesen sein könnte und blablabla. Lediglich habe ich gesagt das es sicher andere ausschlaggebende Gründe geben wird.. Was? Keine Ahnung.
und statt mit 3 Wort langen Beiträgen hier den Beitragzähler in Schwung zu bringen könntest du dich auch mal mit einem aussagekräftigeren post beteiligen.
Zitat von Kogge97
Du enthältst dich jeglicher Spekulation indem du spekulierst?
Zitat von Vincent_FCH_Vega
Ich enthalte mich jeglicher Spekulation, kann mir aber schon vorstellen, dass der angegebene Grund nicht unbedingt der ausschlaggebende war...
Ich enthalte mich jeglicher Spekulation, kann mir aber schon vorstellen, dass der angegebene Grund nicht unbedingt der ausschlaggebende war...
Du enthältst dich jeglicher Spekulation indem du spekulierst?
Du zählst hier Erbsen. Ich habe nicht gesagt was ausschlaggebend gewesen sein könnte und blablabla. Lediglich habe ich gesagt das es sicher andere ausschlaggebende Gründe geben wird.. Was? Keine Ahnung.
und statt mit 3 Wort langen Beiträgen hier den Beitragzähler in Schwung zu bringen könntest du dich auch mal mit einem aussagekräftigeren post beteiligen.

Du spekulierst, also steh auch dazu. Er hat sich zurückgezogen, weil er sich um seinen Vater kümmern will. Du bist dir sicher, dass es andere ausschlaggebende Gründe gegeben hat. Wenn du das Herrn Kompp auch ins Gesicht sagen würdest, na gut. Ich finds einfach schade, was hier für ein Fass aufgemacht wird, nur weil die Lokalzeitungen irgendetwas mutmaßen. Für dich ist es anhand einiger Beiträge ein offenes Geheimnis, dass sie Recht haben. Bin ich so schlecht im Lesen oder wo kann ich die finden?
Zitat von Takt1kfuchs
Es ist einerseits schade um die Ruhe, die im Verein herrschte, andererseits kann man diesen Schritt auch als Chance definieren. Kompp selber hat sich bei der Zusammensetzung des Vorstands selber die Rolle der sportlichen Kompetenz zugeschrieben, was ich immer für sehr ambitioniert gehalten habe. Die jetzige Situation gibt uns nun also die Möglichkeit, jemanden zu engagieren, der wirklich für die Position des Sportvorstands bzw. Sportdirektors geeignet ist. So jemanden zu finden ist natürlich keine leichte Aufgabe, aber ohne Kompp zu nahe treten zu wollen, denke ich, dass es Personen gibt, die mehr sportliche Kompetenz und ein größeres Netzwerk im sportlichen Bereich mitbringen und sehe dies auch als Chance für unseren Verein.
Konkrete Namen hierfür hatte ich bis dato nicht im Kopf, aber gerade hat TM.de einen solchen Kandidaten auf der Titelseite serviert. Ich möchte erwähnen, dass ich nicht auf denjenigen festgelegt bin, nur halte ich diese Richtung für interessant. Ein Ausschnitt des Interviews mit Herrn Becker nur mal als Beispiel.
Quelle: www.transfermarkt.de
Momentan denke ich, dass sich viele gewohnte Abläufe verschieben und ändern. An den vorher genannten Beispielen sieht man ja, dass die Stärke immer mehr aus dem Verein herauskommt. Dort muss es eine klare Strategie, ein gutes Konzept geben. Für was stehen wir als Verein? Wie wollen wir Fußball spielen? Und welche Art von Spieler oder Trainer benötigen wir dafür? Das sind entscheidende Fragen, die ein Verein für sich klären sollte. Im Normalfall arbeiten Trainer ja nur noch ganz selten längere Zeit bei einem Klub, auch wenn das nicht immer so gewollt ist. Nehmen wir zum Beispiel Mainz: Die hatten in den letzten Jahren immer herausragende Trainer und wenn Martin Schmidt weg ist, wird es dort auch weitergehen, weil sie einfach eine klare Philosophie haben und genau wissen, wie sie arbeiten. Daran kann man sehen, wie man Erfolg planen kann. Wenn man ein gutes Team hat, weiß was man möchte und als Verein die Idee vorgibt, ist das elementar wichtig.
Mit ein paar Tagen Abstand denke ich, dass man das ganz nüchtern betrachten kann. Sicher wünschen wir uns alle Ruhe im Verein, die durch solch einen Vorgang wieder gestört wird. Bezüglich der Gründe sollten wir nicht spekulieren, sondern dem Glauben schenken, was kommuniziert wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen familiären Notfall vorschiebt, um andere Gründe zu verbergen. Herrn Kompp gebührt also Dank, dass er den Verein über diese schwierige Zeit begleitet hat und uns auch sportlich mit Herrn Brand einen gut funktionierenden Trainer an die Seite gestellt hat. Es ist einerseits schade um die Ruhe, die im Verein herrschte, andererseits kann man diesen Schritt auch als Chance definieren. Kompp selber hat sich bei der Zusammensetzung des Vorstands selber die Rolle der sportlichen Kompetenz zugeschrieben, was ich immer für sehr ambitioniert gehalten habe. Die jetzige Situation gibt uns nun also die Möglichkeit, jemanden zu engagieren, der wirklich für die Position des Sportvorstands bzw. Sportdirektors geeignet ist. So jemanden zu finden ist natürlich keine leichte Aufgabe, aber ohne Kompp zu nahe treten zu wollen, denke ich, dass es Personen gibt, die mehr sportliche Kompetenz und ein größeres Netzwerk im sportlichen Bereich mitbringen und sehe dies auch als Chance für unseren Verein.
Konkrete Namen hierfür hatte ich bis dato nicht im Kopf, aber gerade hat TM.de einen solchen Kandidaten auf der Titelseite serviert. Ich möchte erwähnen, dass ich nicht auf denjenigen festgelegt bin, nur halte ich diese Richtung für interessant. Ein Ausschnitt des Interviews mit Herrn Becker nur mal als Beispiel.
Ich persönlich zweifel die Aussagen zum Abgang Kompps nicht an.
Nun ist einfach mal die Frage, in wie weit seine Einstellung überhaupt nötig war. Sie ist ja eigentlich nur auf öffentlichen Druck hin einstanden um den Finanzsenator der Stadt Chris Müller zu entlasten.
Wahrscheinlich hätte Chris auch weitergemacht, weil Hüneburg anscheinend gut mit ihm zusammen gearbeitet hat. Aber der Druck auf dem neuen AR war einfach zu gross, als das man so wie jetzt sagen konnte lasst es Hüneburg machen.
Kompp hat dann auch erstmal das umgesetzt was Müller vorgegeben hat und sich wie es in Rostock ist nicht nur Freunde gemacht.
Jetzt ist es jedenfalls so das wir mit Hüneburg einen Finanzvorstand haben und wir eigentlich wieder nur einen Sportdirektor suchen, wie wir ihn mit Klein hatten. Da denke ich wird der Verein zum hundersten Mal den Fehler machen und diese Personalie so lange ziehen bis der Trainer auf der Kippe steht.
Aber gut Brand ist nicht Wolf und auch nicht Vollmann die das in Eigenregie zogen und voll aufgelaufen sind und die Beispiele Bergmann/Vester und Baumann/Klein waren auch keine Erfolgsrezepte.
Da kommt dann wieder Kompp ins Spiel das wir einen VV brauchen mit Wirtschafts oder Juristenabschluss der bereit ist Spielervermittlern, ihre offentsichtlich unter Wert gehandelten Spieler zu sichten und dem Verein günstige Spieler zu vermitteln.
Zum sportlichen Konzept, das wird sicher vom Trainer vorgegeben, Beim Manager ist einfach nur wichtig wie geschickt er in Verhandlungsgesprächen ist, sich an seinen vorgegebenen Kostenrahmen hält und dem Trainer keine Allüren erlaubt, mal einen unnützen Starspieler zu holen sondern immer die Weiterentwicklung des Spielers im Auge zu haben. Dann natürlich dem Trainer über das Netzwerks des Clubs die richtigen Spieler in den Focus zu rücken. Wenn ich das immer höre Netzwerk des Managers, dann stelle ich mir immer vor Spielervermittler die der Manager gut kennt und dementsprechend Geschäfte tätigt die dem Club nicht unbedingt nützen sondern zum Gefallen der Vermittler.
Zitat von Takt1kfuchs
Kompp war vorher im Amateur- bis Halbprofi-Fußball tätig und wird sich dort mit Sicherheit ein gesundes Netzwerk aufgebaut haben und sicher auch sportliche Kompetenz mitbringen, das möchte ich überhaupt nicht in Frage stellen. Ich bezweifle nur, dass sich sein Netzwerk weit in den Bereich der 2. und 3. Liga erstreckt hat. Da gibt es, meiner Meinung nach, sicher einige Kandidaten, die dort deutlich mehr Kontakte und Erfahrung haben. Das ist gar nicht direkt gegen Kompp gerichtet, sondern eher durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche begründet und wurde indirekt dadurch bestätigt, dass der AR ihn damals v.a. aufgrund seiner Erfahrung mit Ausgliederungen benannte. Damals gab es auch einige Stimmen, die sich wunderten, dass er keine weitere sportliche Kompetenz in den Vorstand berufen hatte.
Kompp war vorher im Amateur- bis Halbprofi-Fußball tätig und wird sich dort mit Sicherheit ein gesundes Netzwerk aufgebaut haben und sicher auch sportliche Kompetenz mitbringen, das möchte ich überhaupt nicht in Frage stellen. Ich bezweifle nur, dass sich sein Netzwerk weit in den Bereich der 2. und 3. Liga erstreckt hat. Da gibt es, meiner Meinung nach, sicher einige Kandidaten, die dort deutlich mehr Kontakte und Erfahrung haben. Das ist gar nicht direkt gegen Kompp gerichtet, sondern eher durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche begründet und wurde indirekt dadurch bestätigt, dass der AR ihn damals v.a. aufgrund seiner Erfahrung mit Ausgliederungen benannte. Damals gab es auch einige Stimmen, die sich wunderten, dass er keine weitere sportliche Kompetenz in den Vorstand berufen hatte.
Bei der Präsentation einer Personalie wird immer etwas gesagt, um die Personalie zu begründen. Für uns alle war es doch sehr überraschend. Daher wurde sicher die Ausgliederungserfahrung als sein Bonus genannt. Daraus zu machen, dass der Rest als schlecht eingeschätzt wurde, glaube ich eher nicht.
Zitat von Takt1kfuchs
Sicher ist das Geschäft deutlich komplexer als ein Manager-Spiel, das habe ich auch nirgends in Frage gestellt. Genau so ist es auch klar, dass es für langfristigen Erfolg ein mannschaftsübergreifendes Konzept geben muss. Da frage ich mich aber, wo du das bei uns in den vergangenen Jahren gesehen hast bzw. was du denkst, wer das im Verein momentan vorgibt.
Sicher ist das Geschäft deutlich komplexer als ein Manager-Spiel, das habe ich auch nirgends in Frage gestellt. Genau so ist es auch klar, dass es für langfristigen Erfolg ein mannschaftsübergreifendes Konzept geben muss. Da frage ich mich aber, wo du das bei uns in den vergangenen Jahren gesehen hast bzw. was du denkst, wer das im Verein momentan vorgibt.
In unserem Verein hat jahrelang niemand irgendwas vorgegeben. Der Weg war das Ziel und mehr nicht.
Zitat von Takt1kfuchs
Für mich ist eher klar, dass der nun zu verpflichtende Sportvorstand / Sportdirektor dieses Konzept präsentieren und etablieren muss. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder werden sicher kein suffizientes sportliches Konzept präsentieren können, der AR ebenso wenig. Deshalb wird es bei der Suche darum gehen, einen geeigneten Kandidaten mit entsprechendem Konzept zu finden.
Für mich ist eher klar, dass der nun zu verpflichtende Sportvorstand / Sportdirektor dieses Konzept präsentieren und etablieren muss. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder werden sicher kein suffizientes sportliches Konzept präsentieren können, der AR ebenso wenig. Deshalb wird es bei der Suche darum gehen, einen geeigneten Kandidaten mit entsprechendem Konzept zu finden.
Das ist in meinen Augen eine Bankrotterklärung. Der Weg des Vereins kann nicht von einem Manager und somit von jedem neuen Manager festgelegt werden. Der Verein gibt einen Weg vor. Welche das ist, muss der AR bestimmen und danach die Leute aussuchen. Somit kommt in unserem Konstrukt dem AR die Verantwortung des grundsätzlichen Zielsetzung zu. Schließlich beruft er die Leute, die es umzusetzen haben. Mit Brand haben wir einen jungen, dynamischen Trainer, der auf attraktiven, aggressiven Fußball setzt. Kompp wird Brand sicher nicht im Alleingang eingesetzt haben. Also muss nun auch der nachfolger von Kompp das mittragen und auch die nun eingezogene Ruhe fördern.
Ein Manager/Sportvorstand/Sportdirektor darf niemals das sportliche Konzept eines Vereins allein vorgeben. Vor allem nicht bei uns. Hier werden die Personalien ja ständig gewechselt. Und bei uns ist derjenige ja immer verantwortlich für den Kader. Wenn man einen Sportvorstand und dazu einen Manager einsetzen würde, wäre das was anderes. Aber so...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sportverrueckt am 23.04.2016 um 13:46 Uhr bearbeitet
Für mich ist der Aufsichtsrat ein Kontrollorgan. Weiterhin sehe ich im AR zwar Menschen mit gesundem Menschenverstand und einigen Kompetenzen, jedoch niemanden, den ich im - wie du selbst sagst - komplexen Fußballgeschäft ein sportlich ausgereiftes Konzept zutraue. Dafür ist der AR auch nicht da, um dies auszuarbeiten.
Ich bleibe dabei, dass für mich der neue Sportvorstand ein Konzept bieten muss, da ich keines bei uns sehe und auch niemanden, der ein solches erarbeitet haben könnte. Nun ist es normalerweise auch so, dass ein Sportdirektor auch deutlich länger im Amt bleibt als es zuletzt bei uns der Fall war, weshalb ich es überhaupt nicht als Bankrotterklärung sehen würde. Recht gebe ich dir insofern, dass der AR den jeweiligen Kandidaten auswählt und sich somit auch für eines der vorgestellten Konzepte entscheidet - er wird das aber sicher nicht direkt vorgeben.
Ich bleibe dabei, dass für mich der neue Sportvorstand ein Konzept bieten muss, da ich keines bei uns sehe und auch niemanden, der ein solches erarbeitet haben könnte. Nun ist es normalerweise auch so, dass ein Sportdirektor auch deutlich länger im Amt bleibt als es zuletzt bei uns der Fall war, weshalb ich es überhaupt nicht als Bankrotterklärung sehen würde. Recht gebe ich dir insofern, dass der AR den jeweiligen Kandidaten auswählt und sich somit auch für eines der vorgestellten Konzepte entscheidet - er wird das aber sicher nicht direkt vorgeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Takt1kfuchs am 23.04.2016 um 14:01 Uhr bearbeitet
Es geht auch nicht darum, dass der AR ein ausgereiftes Konzept erarbeiten muss oder sollte. Aber die grundsätzliche Linie des Vereins muss der AR vorgeben. Denn was soll er denn kontrollieren, wenn er sich keine Maßstäbe setzt, wonach er kontrolliert und die geleistete Arbeit bewertet? Hier wurde viele Jahre nur getagt um zu tagen, ohne etwas zu bewirken. Deswegen sind wir da, wo wir sind.
Welche feine Facetten dann innerhalb des vorgegebenen Weges der Verein dann einschlägt, sollte dann ein Sportvorstand geben. Aber in unserer Struktur ist ein Sportvorstand eine so unsichere Position, dass ich mich darauf nicht einlassen würde. Dann würde ich lieber einen VV mit sportlichem Verstand einstellen und einen Manager einstellen. Aber dafür fehlt uns ja leider das Geld.
Und wie viel ein Konzept eines Managers bringt, haben wir bei Vester gesehen.
Welche feine Facetten dann innerhalb des vorgegebenen Weges der Verein dann einschlägt, sollte dann ein Sportvorstand geben. Aber in unserer Struktur ist ein Sportvorstand eine so unsichere Position, dass ich mich darauf nicht einlassen würde. Dann würde ich lieber einen VV mit sportlichem Verstand einstellen und einen Manager einstellen. Aber dafür fehlt uns ja leider das Geld.
Und wie viel ein Konzept eines Managers bringt, haben wir bei Vester gesehen.
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