Vorstand
Ich halte Grabow für viel. Aber wenig für fähig. Allein mit welchem gesenkten Kopf immer zur Arbeit gekommen sein muss. Kann mir nur schwer vorstellen, dass er mehr als Dienst nach Vorschrift gemacht hat, nachdem ihm so der Kopf gewaschen wurde. Diese stärke trau ich ihm nicht zu. Aber ich klebe eigentlich nicht gern an der Vergangenheit. Sie ist vor allem dazu da, dass man aus Fehlern lernt und es für die Zukunft besser macht. Das scheint man Hüneburgg geschafft zu haben. (Es gibt im Netz mehrere Christian Hüneburgs, wenn man aber 15min guckt und eins uns eins zusammen zählt, kann man ja heutzutage ein Profil erstellen.
- gebürtig aus MV
- für die Karriere gegangen
- Head of Accounting/Controlling bei einem Fußballbundesligisten (Nürnberg)
- Erfahrung in der Basketballbundesliga (Braunschweig) und bei Eventim
- Sollte er Hüneburg am 9.9.75 geboren sein, ist er bei Hansa bereits seit einigen Jahren Mitglied
Alles ohne Gewähr und natürlich noch viel mehr wenige relevantes zu finden. Wenn jetzt noch die Heimatverbundenheit der Grund ist warum man auf Gehalt verzichtet und von Nürnberg zu Hansa wechselt, finde ich diesen Mann ganz großartig :)
Er ist wohl auch her gekommen, weil seine Frau hier oben schon wohnt, soweit ich das mitbekommen habe und hat auch schon länger drauf gewartet, bei Hansa anfangen zu können. Grabow wusste das auch und konnte sich seinen Nachfolger mehr oder weniger auch "aussuchen" bzw. vorschlagen und hat ihn dann auch noch eingearbeitet. Ja und er kam aus Nürnberg.
Grabow hat genau einen Fehler begangen: Er hat sich überreden lassen (übrigens von Leuten die hier viele wertschätzen) den Job des Vorstandsvorsitzenden zu übernehmen.
Ich bin gespannt auf Herrn Hüneburg und wünsche gutes Gelingen! Vom Fach scheint er zu sein und das Beste wäre, wenn man von seinem Wirken garnichts mitbekommt, dann hat er einen guten Job gemacht :-)
Genau so war es...
Und von Grabow hat man jahrelang vorher ja auch nichts mitbekommen, erst als er Vostandsvorsitzender war, danach hat er seinen alten Job wieder weiter gemacht und mitbekommen hat man es mehr oder weniger ja nur, weil er der gescheiterte Vostandsvorsitzende war.
Die Frage nach dem Controlling war berechtigt, nur war dies der Job und die Verantwortung des Angeklagten. Und das ist der Kernpunkt des Problems, wer kontrolliert den Kontrolleur und von wem wird dieser wiederum kontrolliert ? Und wie weit ist das vom Unternehmen zumutbar beliebig auszudehnen ? Das Gericht hatte die Vorstellung das jede Vereinsebene dies für alle darunter liegenden tun müsse, also letztlich der Aufsichtsrat die Kassierer zu prüfen habe. Das ist Unsinn, an irgendeiner Stelle steht beim Barverkauf in jedem Unternehmen eine Vertrauensperson, wenn der Chef nicht selbst an der Kasse steht/stehen kann. Das geht meist gut , aber manchmal eben auch nicht.
also war der angeklagte quasi controller? auch in der anstellung bzw. jobbeschreibung...
vielleicht sollte man sich die frage der adäquaten bezahlen des angeklagten gefallen lassen
übrigens gibt es in einem unternehmen immer noch jemanden der die hand über dem controller hat...üblicherweise im AR oder Vorstand (insofern ist das nicht unsinn. denn wenn das ende der kette der AR wäre und man sich die frage der kontrolle des AR stellt, käme wieder die entlastung der organe bei einer MV ins gespräch. dort könnte man dann die fehlende kontrolle eines AR ahnden. insofern bräuchte man keinen kontrolleur vom kontrolleur)
und natürlich steht beim barverkäufen eine vertrauensperson...aber diese vertrauensperson darf doch kein uneingeschränktes vertrauen haben (oder man entlohnt sie dementsprechend)
bei solchen geschäften ist es außerdem sinnvoll die verantwortung nicht bei einer person zu belassen, sondern eben jene auf mind. 3 schultern zu verteilen...^^ dann ist es bedeutend schwieriger alleine wilde sau zu spielen und wenn man es vorhat, müsste man die anderen beiden mit ins boot holen und das ist gefährlich
Zitat von heiligergreif:
Die Frage nach dem Controlling war berechtigt, nur war dies der Job und die Verantwortung des Angeklagten. Und das ist der Kernpunkt des Problems, wer kontrolliert den Kontrolleur und von wem wird dieser wiederum kontrolliert ? Und wie weit ist das vom Unternehmen zumutbar beliebig auszudehnen ? Das Gericht hatte die Vorstellung das jede Vereinsebene dies für alle darunter liegenden tun müsse, also letztlich der Aufsichtsrat die Kassierer zu prüfen habe. Das ist Unsinn, an irgendeiner Stelle steht beim Barverkauf in jedem Unternehmen eine Vertrauensperson, wenn der Chef nicht selbst an der Kasse steht/stehen kann. Das geht meist gut , aber manchmal eben auch nicht.
also war der angeklagte quasi controller? auch in der anstellung bzw. jobbeschreibung...
vielleicht sollte man sich die frage der adäquaten bezahlen des angeklagten gefallen lassen
übrigens gibt es in einem unternehmen immer noch jemanden der die hand über dem controller hat...üblicherweise im AR oder Vorstand (insofern ist das nicht unsinn. denn wenn das ende der kette der AR wäre und man sich die frage der kontrolle des AR stellt, käme wieder die entlastung der organe bei einer MV ins gespräch. dort könnte man dann die fehlende kontrolle eines AR ahnden. insofern bräuchte man keinen kontrolleur vom kontrolleur)
und natürlich steht beim barverkäufen eine vertrauensperson...aber diese vertrauensperson darf doch kein uneingeschränktes vertrauen haben (oder man entlohnt sie dementsprechend)
bei solchen geschäften ist es außerdem sinnvoll die verantwortung nicht bei einer person zu belassen, sondern eben jene auf mind. 3 schultern zu verteilen...^^ dann ist es bedeutend schwieriger alleine wilde sau zu spielen und wenn man es vorhat, müsste man die anderen beiden mit ins boot holen und das ist gefährlich
Also um hier mal eine Begrifflichkeit ins rechte Licht zu rücken, ein Controller ist kein Kontrolleur. Ein Controller (to control, englisch so viel wie regeln) ist jemand, der Prozesse steuert und kaufmännische Daten kategorisiert, plausibilisiert und bewertet. Das hat zunächst nichts mit Kontrolle zu tun, vor allem nichts mit der Kontrolle von Leuten. Ein Controller ist ein Job in der Buchhaltung.
Natürlich müssen Vorgesetzte ihre Untergebenen kontrollieren, aber in einem vernünftigen Maß. Mit Controlling hat das nichts zu tun. Der Vorgang der Kartenhinterziehung hätte einem Controller oder auch sonst jemandem in der Buchhaltung auch nie auffallen können. Der wäre aufgeflogen wenn in den vier (?) Jahren mal jemand die nicht verkauften Karten geprüft hätte. Den Job hätte z.B. einmal im Quartal eine der Verkäuferinnen zufällig per Datum und Person ausgelost erledigen können.
Zitat von heiligergreif:
Die Frage nach dem Controlling war berechtigt, nur war dies der Job und die Verantwortung des Angeklagten. Und das ist der Kernpunkt des Problems, wer kontrolliert den Kontrolleur und von wem wird dieser wiederum kontrolliert ? Und wie weit ist das vom Unternehmen zumutbar beliebig auszudehnen ? Das Gericht hatte die Vorstellung das jede Vereinsebene dies für alle darunter liegenden tun müsse, also letztlich der Aufsichtsrat die Kassierer zu prüfen habe. Das ist Unsinn, an irgendeiner Stelle steht beim Barverkauf in jedem Unternehmen eine Vertrauensperson, wenn der Chef nicht selbst an der Kasse steht/stehen kann. Das geht meist gut , aber manchmal eben auch nicht.
also war der angeklagte quasi controller? auch in der anstellung bzw. jobbeschreibung...
vielleicht sollte man sich die frage der adäquaten bezahlen des angeklagten gefallen lassen
übrigens gibt es in einem unternehmen immer noch jemanden der die hand über dem controller hat...üblicherweise im AR oder Vorstand (insofern ist das nicht unsinn. denn wenn das ende der kette der AR wäre und man sich die frage der kontrolle des AR stellt, käme wieder die entlastung der organe bei einer MV ins gespräch. dort könnte man dann die fehlende kontrolle eines AR ahnden. insofern bräuchte man keinen kontrolleur vom kontrolleur)
und natürlich steht beim barverkäufen eine vertrauensperson...aber diese vertrauensperson darf doch kein uneingeschränktes vertrauen haben (oder man entlohnt sie dementsprechend)
bei solchen geschäften ist es außerdem sinnvoll die verantwortung nicht bei einer person zu belassen, sondern eben jene auf mind. 3 schultern zu verteilen...^^ dann ist es bedeutend schwieriger alleine wilde sau zu spielen und wenn man es vorhat, müsste man die anderen beiden mit ins boot holen und das ist gefährlich
Ich glaube du vernachlässigst eines: Der FCH ist ein kleines Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern. Ich arbeite bei einem (im Grunde) mittelständischen Unternehmen und alleine unser Controlling hat soviele Mitarbeiter wie der ganze FCH. Dafür gibt es aber eben einen Haufen Transaktionen - zwischen 10 und 30k alle 2 Wochen - alleine aus den Zuschauerzahlen. Wird das (so wie damals) nicht über eine integrierte IT gelöst hast du wirklich fast keine Chance wenn a) kein Verdacht vorliegt und b) dir die Möglichkeiten fehlen. Jetzt ist zumindest der Verdacht da - und durch das neue System auch IT-Vorraussetzung. Da wird sich jetzt schon etwas ändern.
Es stellt sich also die Frage, ob es die 3 Leute überhaupt gab oder gibt, auf die man die Verantwortung und damit die Arbeit vereilen könnte. Der AR wird sicherlich anderes zu tun haben als Zettel zu zählen - das ist aber mit "kontrollorgan" auch nicht gemeint.
Zitat von und1und2:
Zitat von heiligergreif:
Die Frage nach dem Controlling war berechtigt, nur war dies der Job und die Verantwortung des Angeklagten. Und das ist der Kernpunkt des Problems, wer kontrolliert den Kontrolleur und von wem wird dieser wiederum kontrolliert ? Und wie weit ist das vom Unternehmen zumutbar beliebig auszudehnen ? Das Gericht hatte die Vorstellung das jede Vereinsebene dies für alle darunter liegenden tun müsse, also letztlich der Aufsichtsrat die Kassierer zu prüfen habe. Das ist Unsinn, an irgendeiner Stelle steht beim Barverkauf in jedem Unternehmen eine Vertrauensperson, wenn der Chef nicht selbst an der Kasse steht/stehen kann. Das geht meist gut , aber manchmal eben auch nicht.
also war der angeklagte quasi controller? auch in der anstellung bzw. jobbeschreibung...
vielleicht sollte man sich die frage der adäquaten bezahlen des angeklagten gefallen lassen
übrigens gibt es in einem unternehmen immer noch jemanden der die hand über dem controller hat...üblicherweise im AR oder Vorstand (insofern ist das nicht unsinn. denn wenn das ende der kette der AR wäre und man sich die frage der kontrolle des AR stellt, käme wieder die entlastung der organe bei einer MV ins gespräch. dort könnte man dann die fehlende kontrolle eines AR ahnden. insofern bräuchte man keinen kontrolleur vom kontrolleur)
und natürlich steht beim barverkäufen eine vertrauensperson...aber diese vertrauensperson darf doch kein uneingeschränktes vertrauen haben (oder man entlohnt sie dementsprechend)
bei solchen geschäften ist es außerdem sinnvoll die verantwortung nicht bei einer person zu belassen, sondern eben jene auf mind. 3 schultern zu verteilen...^^ dann ist es bedeutend schwieriger alleine wilde sau zu spielen und wenn man es vorhat, müsste man die anderen beiden mit ins boot holen und das ist gefährlich
Also um hier mal eine Begrifflichkeit ins rechte Licht zu rücken, ein Controller ist kein Kontrolleur. Ein Controller (to control, englisch so viel wie regeln) ist jemand, der Prozesse steuert und kaufmännische Daten kategorisiert, plausibilisiert und bewertet. Das hat zunächst nichts mit Kontrolle zu tun, vor allem nichts mit der Kontrolle von Leuten. Ein Controller ist ein Job in der Buchhaltung.
Natürlich müssen Vorgesetzte ihre Untergebenen kontrollieren, aber in einem vernünftigen Maß. Mit Controlling hat das nichts zu tun. Der Vorgang der Kartenhinterziehung hätte einem Controller oder auch sonst jemandem in der Buchhaltung auch nie auffallen können. Der wäre aufgeflogen wenn in den vier (?) Jahren mal jemand die nicht verkauften Karten geprüft hätte. Den Job hätte z.B. einmal im Quartal eine der Verkäuferinnen zufällig per Datum und Person ausgelost erledigen können.
vollkommen richtig. ich hab den controller aber auch nicht als kontrolleur beschrieben...auch wenn ich "kontrolleur vom kontrolleur" schrieb...das meinte ich eher sinnbildlich
die aufgabe des controllers ist es allerdings den bereich finanzen quasi als allsehendes auge als "adler von oben" im blick zu haben. stichwort vergleich plan, istzahlen- aufbereitung von daten u.v.m.
aber wenn der angeklagte controllingaufgaben inne hatte, würde mich seine bezahlung interessieren
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also war der angeklagte quasi controller? auch in der anstellung bzw. jobbeschreibung...
vielleicht sollte man sich die frage der adäquaten bezahlen des angeklagten gefallen lassen
übrigens gibt es in einem unternehmen immer noch jemanden der die hand über dem controller hat...üblicherweise im AR oder Vorstand (insofern ist das nicht unsinn. denn wenn das ende der kette der AR wäre und man sich die frage der kontrolle des AR stellt, käme wieder die entlastung der organe bei einer MV ins gespräch. dort könnte man dann die fehlende kontrolle eines AR ahnden. insofern bräuchte man keinen kontrolleur vom kontrolleur)
und natürlich steht beim barverkäufen eine vertrauensperson...aber diese vertrauensperson darf doch kein uneingeschränktes vertrauen haben (oder man entlohnt sie dementsprechend)
bei solchen geschäften ist es außerdem sinnvoll die verantwortung nicht bei einer person zu belassen, sondern eben jene auf mind. 3 schultern zu verteilen...^^ dann ist es bedeutend schwieriger alleine wilde sau zu spielen und wenn man es vorhat, müsste man die anderen beiden mit ins boot holen und das ist gefährlich
Also nee, wirklich. Ich versteh das ja, aber nein...
Ich meine wie hoch werden denn sonst so Leute bezahlt die mit größeren Werten umgehen oder was wäre denn adäquat ? Also das ist in meinen Augen kein Argument (solches Tun) zu begründen. Das einem die Bezahlung nach Unterschreiben des Arbeitsvertrages zu niedrig erscheint und man sich deshalb an der Kasse vergreift, weil man seine kriminelle Energie nicht unterdrücken kann, das scheint mir doch etwas weit hergeholt. Dann fang ich da gar nicht erst an, wenn mir die Kohle oder er Job dazu nich passt. Und wenn jemand gierig ist und die Phantasie dazu hat, dann spielt auch das Gehalt keine Rolle, dann gibts das oben drauf. Oder mussten bspw. Spieler und Schiris ins Wettbüro gehen, weil sie schlecht verdienen und nen beschissenen Job haben ?
Ähm , und ich steh ja jetzt nicht im Verdacht, ein besonderer Freund alter Führungskräfte zu sein. Aber ganz ehrlich, jemanden der neben seinem eigentlichen Job ehrenamtlich diesen Posten füllt auch noch für kriminelles Handeln anderer finanziell haftbar machen zu wollen geht zu weit. Und das Ende der Kette wären nach Deiner Theorie die Mitglieder. Sollen die finanziell dafür gradestehen, weil sie ihre Prüfungspflichten vernachlässigt haben, d.h. die Kassiererinnen nicht einer Leibesvisitation unterzogen haben nach Spielende ? Also bitte, irgendwo ist die Grenze (auch betriebswirtschaftlich/personell) und man muss überall darauf vertrauen das die Leute für das Geld für das sie als mündige Menschen einen Vertrag unterschrieben haben auch das (nicht) tun was im Vertrag steht. Ansonsten wäre wirtschaftliches Handeln über eine 1-Personen-Firma hinaus gar nicht möglich. Es gibt diese Fälle halt auch überall, meist in kleinem und kleinerem Maßstab, selten in der Größenordnung oder in dem Verhältnis, aber es gibt sie, und wenn man in seinem Laden keine nordkoreanischen Verhältnisse haben will, dann ist ein gewisses Risiko immer da. Hansa hat halt mal mit so einem Typen ins Klo gegriffen, bitter, aber kommt in den besten Familien (Firmen) vor. Und weit muss man denn alles und jedes im Leben allem nur möglichen und denkbaren kriminellen Handeln anpassen ? Das ist wie mit dem kurzen Rock.
bei aller berechtigten kritik wegen der kartenschlamperei, der vorstand sollte sich schleunigst um das sportliche problem kümmern. sonst brauchen gar keine karten mehr gedruckt zu werden
Da ist zumindest für diese Saison der Zug wohl abgefahren - das haben andere in der hand (der Trainer).
Ich denke aber, dass man hinter den Kulissen an der sporltichen Zukunft werkelt - nichts destotrotz gibt es derzeit Dinge, die mindestens genauso wichtig sind. (davon abgesehen, dass es für jede Aufgabe einen Vorstand gibt)
Einen Vorstand Sport wird es ja anscheinend nun nicht wieder geben. Einen Sportdireektor vorerst auch nicht. Bis wann wollte man sich damit Zeit lassen? Jahreswechsel?
Wenn ich mir ansehe, dass wir die Spieler, die über 2014/15 hinausgehende Verträge haben, fast an einer Hand abzählen können, wird das sicher interessant mit den Vertragsverhandlungen...

